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DE885098C - Magnetischer Verstaerker - Google Patents

Magnetischer Verstaerker

Info

Publication number
DE885098C
DE885098C DES9745D DES0009745D DE885098C DE 885098 C DE885098 C DE 885098C DE S9745 D DES9745 D DE S9745D DE S0009745 D DES0009745 D DE S0009745D DE 885098 C DE885098 C DE 885098C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
branched
current
choke
chokes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES9745D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl-Ing Koeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES9745D priority Critical patent/DE885098C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE885098C publication Critical patent/DE885098C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/02Magnetic amplifiers current-controlled, i.e. the load current flowing in both directions through a main coil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Magnetischer Verstärker Um geringe Änderungen eines Steuergleichstromes in verstärkte Änderungen des Stromes in einem mit einer Bürde belasteten Wechselstromkreis zu übertragen, kann man sich mit Vorteil vormagnetisierter Drosseln bedienen, deren Wechselstromwicklungen in dem Bürdenstromkreis liegen und auf deren Vormagnetisierung der Steuergleichstrom einwirkt. Dabei kann natürlich die eigentliche Bürde auch über einen Gleichrichter in den Wechselstromkreis eingeschaltet sein. Es ist bekannt, zur Erhöhung der Verstärkung den Bürdenstromkreis auf die vormagnetisierte Drossel in der Weise rückzukoppeln, daß von dem Bürdenstrom mit Hilfe eines Nebenwiderstandes oder eines Stromwandlers ein gewisser Teil abzweigt, über einen Hilfsgleichrichter gleichgerichtet und zur zusätzlichen Vormagnetisierung der Drosseln verwendet wird. Der Richtungssinn dieser zusätzlichen Vormagnetisierung wind dabei so gewählt, daß die Änderung des Bürdenstromes die Änderung ,des Steuerstromes, durch welche sie hervorgerufen wird, hinsichtlich der vormagnetisierenden Wirkung auf die Drossel unterstützt. Die Erfindung betrifft .einen auf diesem Grundgedanken aufgebauten magnetischen Verstärker, der sich gegenüber der bekannten Anordnung durch größere Steilheit der Verstärkerkennlinie und demzufolge durch einen wesentlich gesteigerten Verstärkungsgrad auszeichnet. Gemäß der Erfindung sind in den von dem Bürdens.tromkreis abgezweigten Stromkreis eine oder mehrere weitere Drosseln eingeschaltet, welche als zweite oder weitere Rückkopplungsstufe von dem gleichgerichteten abgezweigten Strom vormagnetisiert werden. In der- Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In Fig. i ist über einem Transformator i der Bürdenwiderstand 2 an ein nicht näher bezeichnetes Wechselstromnetz angeschlossen. In Reihe mit dem Bürdenwiderstand liegen :die Wechselstromwicklurigeri 3, 3' der Hauptdrossel Dl. Die Vormagnetisierungswicklungen 4, q.' dieser Drosseln werden über einen Hilfsgleichrichter 6 mit einem Gleichstrom il gespeist, der mittels des Nebenwiderstandes 5 von dem Bürdenstrom abgezweigt wird. In dem Wechselstromteil des dem Nebenwiderstand 5 parallel geschalteten Stromkreises ist nun noch eine weitere Drossel D2 mit ihren Wechselstroinwicklungen7, 7' geschaltet. Auf die Vormagnetisierungswicklungen g, g' dieser Drossel D2 wirkt der .zu verstärkende Steuergleichstrom T, ein. Außerdem besitzt :die Drossel D2 noch die Vorniagnetisierungswicklungen 8, 8', welche parallel zu den Wicklungen 4, 4 der Drossel Dl an die Ausgangsseite des Hilfsgleichrichters 6 angeschlossen sind. Der an dem Nebenwiderstand 5 abgezweigte Teil des Bürdenstromes teilt sich also nach erfolgter Gleichrichtung in .dem Hilfsgleichrichter 6 auf die beiden Vormagnetisierungsströme il und i2 auf. Wenn der Steuerstrom J" beispielsweise anwächst, so wird der induktive Widerstand der Wicklungen 7, 7' vermindert, und die beiden Vormagnetisierungsströme i, und i2 steigen. Durch das Steigen von i2 wird die Induktivität der Drosselwicklungen 7, 7" noch mehr herabgesetzt, so daß der Anstieg der Ströme i1 und i2 vergrößert wird. Zugleich bewirkt aber der Strom i. ein Anwachsen :des Bürdenstromes, was ebenfalls auf die. Ströme il und i2 im Sinne einer nochmaligen Steigerung zurückwirkt. Man erhält auf diese Weise bei einer ganz geringen Zunahme des, Steuerstromes T,s eine erhebliche Vergrößerung des Bürdenstromes.
  • Eine Abwandlung dieser Schaltung, welche den Einfluß der Temperaturabhängigkeit des inneren Widerstandes des im Rückkopplungskreis liegenden Hilfsgleichrichters 6 beseitigt, zeigt Fig. 2. Diese Anordnung unterscheidet sich von der Schaltung nach Fig. i dadurch, daß die Drosseln D2 noch mit zwei weiteren Vormagnetisierungswicklungen 8" und 8"' ausgerüstet sind, deren Reihenschaltung der Reihenschaltung der Wicklungen 8 und 8' parallel geschaltet ist. Der Wicklungssinn dieser beiden Wicklungspaare ist so gewählt, daß sie sich einander entgegenwirken. In dem Stromzweig, der die Wicklungen 8" und 8"' umfaßt, liegt ein Widerstand, der dasselbe Temperaturverhalten zeigt wie der Hilfsgleichrichter 6. Im vorliegenden Fall ist als Widerstand ebenfalls ein Trockengleichrichterventil io verwendet. Wenn jetzt beispielsweise die Temperatur zunimmt, so wird außer .dem inneren Widerstand des Hilfsgleichrichters 6 auch der Widerstand des Trockengleichrichters io ansteigen und dementsprechend der Stromanteil i2", welcher über die Wicklungen 8", 8"' fließt, gegenüber dem Stromanteil i2 in den Wicklungen 8 und 8' abnehmen. Da, wie erwähnt, die erstgenannten Wicklungen den Wicklungen 8, 8' entgegenwirken, so nimmt insgesamt die resultierende Vormagnetisierung der Drossel D2 zu, und der Wechselstromwi.derstand des Parallelstromkreises zu dem Nebenwiderstand 5 wird herabgesetzt. Auf diese Weise gelingt es, die Widerstandsänderungen des Hilfsgleichrichters 6, soweit sie von Temperaturschwankungen herrühren, weitestgehend zu kompensieren.
  • Ein noch höherer Verstärkungsgrad läßt sich mit der Schaltung nach Fig.3 erzielen. Hier sind in dem von dem Nebenwiderstand 5 abgezweigten Stromkreis zwei Hilfsgleichrichter ii und 12 vorgesehen. In dem Gleichstromkreis des Hilfsgleichrichters i i liegen die Vormagnetisierungswicklungen 4, 4' der Hauptregeldrossel Dx, während der Hilfsgleichrichter- 12 außer den Vormagnetisierungswicklungen 14, il' einer beiden Hilfsgleichrichtern vorgeschalteten Drossel D2 noch die Vormagnetisierungswicklungen i6, 16' einer nur dem Hilfsgleichrichter 12 vorgeschalteten Drossel D3 speist. Auf die Vormagnetisierungswicklungen 17, 17' der Drossel D3 wirkt außerdem der zu verstärkende Steuergleichstrom l,. Eine Zunahme des Steuergleichstromes: T" hat eine Induktivitätsvermin:derun:g der Wicklungen 15, 15' der Drossel D3 zur Folge, wodurch der Vormagnetisierungsstrom in den Wicklungen 14, 1q.' der Drossel D2 und den Wicklungen 16, 16' der Drossel D3 ansteigt. Hierdurch findet nochmals eine Erhöhung der Ströme in :den Wicklungen 14, 14' und 16, 16', gleichzeitig aber auch eine Zunahme des Stromes in den Vormagnetisierungswicklungen der Hauptdrossel D1 statt, so daß der Bürdenstrom in dem Nebenwiderstand 5 ansteigt und eine weitere Zunahme der erwähnten Vormagnetisierungsströme auslöst. Der Hilfsgleichrichter ii ist bei der vorliegenden Schaltung nicht unbedingt .erforderlich; denn -der Vo:rmagnetisierungsstrom für die Hauptdrossel D1 kann auch von dem Hilfsgleichrichter 12 abgenommen werden. Dann ist jedoch die Drossel D3 für :die Vormagnetisierungsleistung der Drosseln D1 und D2 zu bemessen. Die von dem Steuerstrom T,, durchflossene Vormagnetisierungs:wicklung könnte grundsätzlich auch auf einer der anderen Drosseln angeordnet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetischer Verstärker, bei dem in einem mit Wechselstrom - gespeisten Bürdenstromkreis eine Drossel liegt, :deren Vormagnetisierungswicklung über einen Hilfsgleichrichter in einen mittels' eines Nebenwiderstandes oder eines Stromwandlers von dem Bürdenstromkreis abgezweigten Stromkreis geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den von dem Bürdenstromkreis abgezweigten Stromkreis eine oder mehrere weitere Drosseln eingeschaltet sind, welche als zweite oder weitere Rückkopplungsstufe von dem gleichgerichteten abgezweigten Strom vormagnetisiert werden.
  2. 2. Magnetischer Verstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß :die Vormagnetisierungswicklungen der in dem abgezweigten Stromkreis liegenden Drosseln mit der Vormagnetisierungswicklung der im Bürdenstromkreis liegenden Drossel parallel geschaltet sind.
  3. 3. Magnetischer Verstärker nach Anspruch r mit zwei Drosseln in dem abgezweigten Stromkreis, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Nebenwiderstand bzw. dem Stromwandler und den Wechselstromklemmen des die Vormagnetisierungswicklun.g der Drossel im Bürdenstromkreis speisenden Hilfsgleichrichters nur eine Drossel liegt, während parallel zu den Wechselstromklemmen dieses Hilfsgleichrichters die Reihenschaltung der zweiten Drossel mit einem weiteren Hilfsgleichrichter liegt, welcher die Vormagnetisierungswicklungen der beiden im abgezweigten Stromkreis liegenden Drosseln speist, wobei vorzugsweise die von dem zu verstärkenden Steuergleichstrom durchflossene Vormagnetisierungswicklung auf der zweiten Drossel im abgezweigten Stromkreis angeordnet ist. 4.. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, .daß eine oder mehrere Drosseln im abgezweigten Stromkreis für die Erregung durch den von dem Bürdenstrom abgezweigten Strom zwei gegensinnig parallel geschaltete Vormagnetisierungswicklungen besitzen, von denen die eine mit einem Widerstand in Reihe geschaltet ist, dessen Temperaturabhängigkeit mit der Temperaturabhängigkeit des die betreffende Wicklung speisenden Hilfsgleichrichters etwa übereinstimmt.
DES9745D 1942-08-29 1942-08-29 Magnetischer Verstaerker Expired DE885098C (de)

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DES9745D DE885098C (de) 1942-08-29 1942-08-29 Magnetischer Verstaerker

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DE885098C true DE885098C (de) 1953-08-03

Family

ID=7473085

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DES9745D Expired DE885098C (de) 1942-08-29 1942-08-29 Magnetischer Verstaerker

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DE (1) DE885098C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151055B (de) * 1955-03-30 1963-07-04 Wagner Electric Corp Selbsttaetiger Spannungsregler mit einem ueber eine Brueckenschaltung an eine Wechselspannungsquelle angeschlossenen Transformator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151055B (de) * 1955-03-30 1963-07-04 Wagner Electric Corp Selbsttaetiger Spannungsregler mit einem ueber eine Brueckenschaltung an eine Wechselspannungsquelle angeschlossenen Transformator

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