CH206374A - Quecksilberkontaktvorrichtung. - Google Patents
Quecksilberkontaktvorrichtung.Info
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- CH206374A CH206374A CH206374DA CH206374A CH 206374 A CH206374 A CH 206374A CH 206374D A CH206374D A CH 206374DA CH 206374 A CH206374 A CH 206374A
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/16—Switches having at least one liquid contact operated by dipping soil contact into stationary contact liquid
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 197689. Quecksilberkontaktvor richtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Queck- silberkontaktvorrichtung, bei welcher nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes zwei je an eine elektrische Leitung angeschlossene Quecksilbermasse enthaltende Kammern in achsialer Richtung hintereinander angeordnet sind, welche Kammern durch einen vom Quecksilber nicht durchdringbaren Kanal mit einander verbunden sind, durch den ein die eine Quecksilbermasse vollständig durch dringender Kontaktstöpsel hindurchgeht, durch .
dessen Längsbewegung eine Verbindung zwi schen den beiden Quecksilbermassen herge stellt oder unterbrochen werden kann.
Die zusätzliche Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Quecksilberkontakt vorrichtung dahingehend, dass die Rückwärts bewegung des Kontaktstöpsels zur Trennung der Verbindung zwischen den in den beiden Kammern enthaltenen Quecksilbermassen durch die Schubkraft bewirkt wird, welche die eine Quecksilbermasse auf einen Körper ausübt, der auf dem Kontaktstöpsel ange ordnet ist und der bei vorgeschobenem Ion- taktstöpsel auf der dem vordern Stöpsel ende entgegengesetzten Seite dieser Queck silbermasse in diese eindringt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes im Längs schnitt dargestellt. In einem aus Isolierstoff, z. B. Kunstharz oder Glas bestehenden, hohlzylindrischen Kör per 1 befindet sich eine ebenfalls aus Isolier stoff gebildete, den Hohlraum des Körpers 1 in zwei axial hintereinander liegende Kam mern unterteilende Trennungswand 2. Diese Wand ist mit einer durchgehenden, beider ends etwas ausgeweiteten Bohrung 14 ver sehen, in welcher der vordere Endteil des Kontaktstöpsels 16 verschiebbar geführt ist. In das eine Ende der Bohrung des Körpers 1 ist ein elektrisch leitender am innern, d. h. dem Körper 1 zugekehrten Ende ausgebohr ter Kontaktzapfen 6 gesteckt, dessen Hohl raum die eine mit einer Quecksilbermasse 17 ausgefüllte Kammer 18 bildet.
Auf der an dern Seite der Wand 2 befindet sich die andere, eine Quecksilbermasse 19 aufnehmende Kammer 20, in welche eine am innern Ende ausgeweitete Metallhülse 21 soweit hinein ragt, dass sie mit der Quecksilbermasse 19 in leitender Verbindung steht. Die Hülse 21, die teilweise die Kammer 20 begrenzt, nimmt am äussern Ende eine aus Isoliermaterial bestehende, die Kammer 20 resp. Hülse 21 nach aussen abschliessende Führungshülse 22 für den Kontaktstöpsel 16 auf.
Das äussere, resp. hintere Ende des Kontaktstöpsels 16 trägt einen Tastknopf 16', mit dem der Kontaktstöpsel von Hand oder mechanisch nach vorn geschoben werden kann; um den selben mit dem vordern Ende in die Queck silbermasse 17 einzutauchen und dadurch die leitende Verbindung zwischen den beiden Quecksilbermassen 17 und 19 herzustellen, resp. den Stromkreis zu schliessen, in den die nach Art einer Sicherungspatrone ausgebil dete, z. B. zwischen zwei Klemmenfedern ein zusetzende Kontaktvorrichtung eingeschaltet ist.
Der Kontaktstöpsel 16 trägt innerhalb der Kammer 20 auf der seinem vordern Ende entgegengesetzten Seite der Quecksilbermasse 19 einen gegen diese hin konisch verjüngten Körper 23 aus spezifisch leichtem Material, z. B. Kork, Kautschuk usw. Wird der Kon taktstöpsel 16 nach vorn, d. h. innern ge schoben, so dringt der Körper 23 in die Quecksilbermasse 19 ein. Die lichte Weite des vordern Endes der Hülse 21 ist genügend weit bemessen, um der vom Körper 23 ver drängten Quecksilbermasse Raum zum Aus weichen zu bieten.
Das spezifisch schwere Quecksilber übt auf den spezifisch leichten Körper 23 eine Schubkraft im Sinne der Rückwärtsbewegung des Kontaktstöpsels 16 aus, so dass dieser beim Freigeben desselben sofort in die Ausgangsstellung zurückbewegt, der Stromkreis also selbsttätig unterbrochen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Quecksilberkontaktvorrichtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwärtsbewegung des Kontaktstöpsels zur Trennung der Ver bindung zwischen den in den beiden Kam mern enthaltenen Quecksilbermassen durch die Schubkraft bewirkt wird, welche die eine Quecksilbermasse auf einen Körper aus übt, der auf dem Kontaktstöpsel angeordnet ist und der bei vorgeschobenem Kontakt stöpsel auf der dem vordern Stöpselende ent gegengesetzten Seite dieser Quecksilbermasse in diese eindringt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Quecksilberkontaktvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf dem Kontaktstöpsel angeordnete Körper gegen die ihm nähere Quecksilber masse hin konisch verjüngt ist.2. Quecksilberkontaktvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer, in der sich der auf dem Kontaktstöpsel angeordnete Körper (23) befindet, zum Teil durch eine konisch er weiterte, metallische Hülse (21) begrenzt ist, in welcher der Kontaktstöpsel isoliert verschiebbar geführt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH197689T | 1938-12-30 | ||
| CH206374T | 1938-12-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH206374A true CH206374A (de) | 1939-07-31 |
Family
ID=25723037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH206374D CH206374A (de) | 1938-12-30 | 1938-12-30 | Quecksilberkontaktvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH206374A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE867259C (de) * | 1951-03-30 | 1953-02-16 | Wilhelm Schlattner | Stosssicherer Quecksilber-Kippschalter |
| US2738395A (en) * | 1952-11-22 | 1956-03-13 | Gen Electric | Solenoid-operated electric switch |
| DE1092097B (de) * | 1954-12-28 | 1960-11-03 | Ibm Deutschland | Elektrische Schaltanordnung mit Fluessigkeitskontakten und stangenfoermigen, linear verschiebbaren Schaltelementen |
-
1938
- 1938-12-30 CH CH206374D patent/CH206374A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE867259C (de) * | 1951-03-30 | 1953-02-16 | Wilhelm Schlattner | Stosssicherer Quecksilber-Kippschalter |
| US2738395A (en) * | 1952-11-22 | 1956-03-13 | Gen Electric | Solenoid-operated electric switch |
| DE1092097B (de) * | 1954-12-28 | 1960-11-03 | Ibm Deutschland | Elektrische Schaltanordnung mit Fluessigkeitskontakten und stangenfoermigen, linear verschiebbaren Schaltelementen |
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