CH198831A - Elektrische Beleuchtungseinrichtung. - Google Patents
Elektrische Beleuchtungseinrichtung.Info
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Description
Elektrische Beleuchtungseinrichtung. Die Erfindung betrifft eine elektrische Beleuchtungseinrichtung, bei der Metall dampfentladungslampen verwendet werden.
Gemäss der Erfindung unterscheidet sich diese Beleuchtungseinrichtung vom Bekann ten durch .den Anschluss der Lampen an einen eigenen, d. h. ausschliesslich für die Speisung der Lampen vorgesehenen laufenden Wech selstromerzeuger mit solch hoher , innerer Reaktanz, dass der Kurzschlussstrom höch stens den dreifachen Wert des Lampennenn- stroms erreicht.
Die Erfindung hat zum Ziel, es zu ermöglichen, Metalldampfentladungslampen, z. B. Quecksilberdampflampen, als Licht quelle in Gruben oder auf ,Strassen- oder Schienenfahrzeugen oder auch auf Flugzeu gen verwenden zu können; das sind jeweils eng begrenzte Verwendungsbereiche, wo Elektrizität aus einem der Allgemeinheit dienenden Netz wegen der ortsbeweglichen Anordnung des Beleuchtungssystemes nicht angängig ist oder aber ein Netz aus bestimm ten Gründen nicht verlegt werden darf.
Die einzelne Leuchte der Beleuchtungs einrichtung wird zweckmässig so ausgebildet, dass in ihr ein kleiner pressluftbetriebener turboelektrischen Generator vom permanent magnetischen Typ mit der Metalldampfent- ladungslampe unmittelbar zusammengebaut ist. Dabei empfiehlt es sich, dass der Turbo generator und die Lampenfassung in einem einzigen Gehäuse untergebracht wird.
Ausser dem kann bei der Leuchte der Generator elektrisch mit einem Kondensator solcher Kapazität verbunden sein, dass der Generator die erforderliehe hohe Zündspannung für die Lampe liefern kann, ohne bei einer Umdre hungszahl laufen zu müssen, welche die nor male Betriebsdrehzahl wesentlich überschrei tet. Die Turbine kann auch als kleine Dampf turbine ausgebildet sein. Diese Anordnung ist besonders nützlich bei Lokomotivleuchten.
Bei einer andern Zusammenstellung, die be sonders für Motorfahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe verwendbar ist, kann der 'Generator durch einen kleinen elektrischen Motor, der seinen Strom aus einem Akkumulator be zieht, getrieben werden.
Falls notwendig, können auch in Fällen, in denen zwei und mehr Lampen in ein und derselben Leuchte untergebracht sind, alle diese Lampen von dem gleichen Generator gespeist werden, wobei sie dann zweckmässig in Reihe zu schalten sind.
In allen Fällen ist der Generator aus schliesslich zum Speisen der Metalldampflam- pen bestimmt. Irgend ein in seinem Strom verbrauch im Vergleich zu den Lampen vernaehlässigbar kleiner Stromverbraucher könnte natürlich noch mit angeschlossen wer den. Bei der Verwendung eines permanent magnetischen Stromerzeugers wird. zweck mässig ein umlaufender Magnet verwendet.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass es wegen der Unstabilität des Licht bogens in der Metalldampflampe wichtig ist, den Generator so zu wählen, dass er eine auf den Lichtbogen abgestimmte Charakteristik aufweist. Diese Forderung wird durch Ver wendung eines Generators mit hoher innerer Reaktanz erfüllt, wodurch das -System die notwendige Stabilität erhält. Diese hohe Re aktanz liegt bei permanentmagnetischen Stromerzeugern, selbst bei solchen üblicher Bauart, bereits in hohem Masse vor, so dass sieh dieser Stromerzeugertyp besonders gut für den vorliegenden Zweck eignet.
Queck silberdampf- oder ähnliche Entladungslam pen haben bekanntlich eine grosse negative Widerstandscharakteristik, d. h. eine Strom zunahme ist von einer Abnahme des Span nungsabfalles an ihren Klemmen begleitet und umgekehrt. Solehe Lampen sind deshalb unstabil, wenn nicht die Stromzufuhr durch eine hohe Impedanz erfolgt. Eine Impedanz lediglich in Form eines Ohmschen Wider standes ist wenig erwünscht wegen der gerin gen Wirtschaftlichkeit.
Es ist daher vorzu ziehen, dass die Impedanz in der Hauptsache aus einer Recktanz besteht, und es ist des halb üblich geworden, Drosselspulen in Stromkreisen vorzusehen, in welche Queck- silberdampflampen eingeschaltet sind.
Es ist jedoch einfacher, die notwendige Reaktanz in den Generator selbst zu ver legen, was durch geeignete Ausbildung der jenigen Teile der magnetischen Kreise ge schehen kann, welche die Generatorwindun- gen tragen. Ein weiterer Vorteil der Verle gung der hohen Reaktanz in den Generator des permanentmagnetischen Typs ist, dass letzterer gegen übermässige Entmagnetisie- rung geschützt ist.
Eine weitere Eigenschaft der Quecksil- berdampflampen ist die, dass für das Zünden der Lampe eine höhere Spannung notwendig ist, als für deren laufenden Betrieb. Diese höhere Spannung kann zum Beispiel dadurch erzielt werden, dass der Generator bei einer genügend weit oberhalb der normalen Be triebsdrehzahl liegenden Drehzahl läuft.
In einigen Fällen jedoch würde diese Drehzahl unerträglich hoch, und für diesen Fall ist es zweckmässig, dem Generator einen Konden sator entsprechender Kapazität parallel zu schalten. Die Kapazität des Kondensators muss dabei eine solche Grösse haben, da.ss sich die Leerlaufspannung des Generators be trächtlich erhöht.
Nachdem der Lichtbogen gezündet hat, hat der Kondensator praktisch keine oder nur eine geringe Wirkung auf die Generatorspannung. Um die Wirkung zu erhöhen, kann der Kondensator gegebenen falls so bemessen werden, dass er zum min desten annähernd mit der Recktanz der Ge- neratorwindungen entweder bei der Grund frequenz oder einer Harmonischen derselben in Resonanz ist, wenn der Generator bei einer um ein Geringes oberhalb des normalen Wer tes liegenden Drehzahl umläuft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Generator, Fig. 2 eine Grubenleuchte mit eingebau ter Quecksilberdampflampe.
In Fig. 1 ist ein Wechselstromerzeuger gezeichnet, der aus einem ringförmigen Sta- tor a besteht, welcher mit Hauptpolen b, auf denen die Generatorwindungen c aufgebracht sind, und mit Zwischenpolen d versehen ist. Die Anordnung der Haupt- und Zwischen pole ist so gewählt, dass eine hohe innere Reaktanz entsteht, und dass,der Kurzschluss- strom höchstens den dreifachen Wert des Lampennennstromes erreicht.
Der Felderzeu- steil besteht aus einem umlaufenden per- gung manentmagnetisehen Induktor e.
Die Klemmen des Generators ;sind ver bunden mit Leitungen, welche zu einer Queckeilberdampflampe f führen.
Im Ausführungsbeispiel ist ein Konden sator k ebenfalls mit ,den Klemmen des Ge- nerators verbunden (Fig. 1). Die in Fig. 1 gezeiehnete Einrichtung ist in einer Leuchte der in Fig. 2 veranschaulichten Art unter gebracht.
Der Generator ist in diesem Fall mit einer Pressluftturbine zu einem Turbo generatoraggregat vereinigt und beide sind zusammen mit dem Lampensockel in einem gemeinsamen Gehäuse g untergebracht. Im untersten Teil des Gehäuses ist,die Lampen fassung eingebaut. An der Unterseite des @Ge- häuses g ist eine Glaskappe h angeschraubt, welche die Entladungslampe f enthält.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:. Elektrische Beleuchtungseinrichtung mit mindestens einer Metalldampfentladungs- lampe, gekennzeichnet durch den Anschluss der Lampen an einen nur zu ihrer Stromver sorgung vorgesehenen, umlaufenden Wech selstromerzeuger mit solch hoher innerer Re aktanz, dass der gurzsehlussstrom höchstens den dreifachen Wert des Lampennennstromes erreicht.UNTERANSPRüCHE: 1. Beleuchtungseinrichtung gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampen an einen permanentmagnetischen Wechsestromerzeuger angeschlossen sind. z.Beleuchtungseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in einer Einzelleuchte .der Lampensockel und ein Turbogenera toraggregat in einem .gemeinsamen Ge häuse untergebracht -sind. Beleuchtungseinrichtung nach Patentan- sprucU und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass mit dem Gene rator ein Kondensator elektrisch verbun den ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB198831X | 1936-07-18 | ||
| GB20637X | 1937-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH198831A true CH198831A (de) | 1938-07-15 |
Family
ID=26237208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH198831D CH198831A (de) | 1936-07-18 | 1937-07-15 | Elektrische Beleuchtungseinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH198831A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE839835C (de) * | 1950-10-12 | 1952-05-26 | Concordia Elek Zitaets Ag | Pressluftgeleucht mit Fluoreszenzlampe |
| DE1000523B (de) * | 1952-10-31 | 1957-01-10 | Gewerkschaft Carl | Schlagwettergeschuetzte Pressluftleuchte mit Leuchtstofflampen |
| DE1244957B (de) * | 1964-12-16 | 1967-07-20 | Frako Kondensatoren Und Appbau | Geraet zum Betrieb von aus einer Niederspannungsquelle gespeisten Gasentladungslampen |
-
1937
- 1937-07-15 CH CH198831D patent/CH198831A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE839835C (de) * | 1950-10-12 | 1952-05-26 | Concordia Elek Zitaets Ag | Pressluftgeleucht mit Fluoreszenzlampe |
| DE1000523B (de) * | 1952-10-31 | 1957-01-10 | Gewerkschaft Carl | Schlagwettergeschuetzte Pressluftleuchte mit Leuchtstofflampen |
| DE1244957B (de) * | 1964-12-16 | 1967-07-20 | Frako Kondensatoren Und Appbau | Geraet zum Betrieb von aus einer Niederspannungsquelle gespeisten Gasentladungslampen |
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