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DE60320389T2 - Elektrische schaltung zum zünden einer entladungslampe, bauteilmodul und lampe mit solch einer elektrischen schaltung - Google Patents

Elektrische schaltung zum zünden einer entladungslampe, bauteilmodul und lampe mit solch einer elektrischen schaltung Download PDF

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DE60320389T2
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DE
Germany
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electrical circuit
lamp
discharge lamp
inductor
electrically connected
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DE60320389T
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English (en)
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DE60320389D1 (de
Inventor
Jerzy Janczak
Johannes M. Van Meurs
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Koninklijke Philips Electronics NV
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/16Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies
    • H05B41/18Circuit arrangements in which the lamp is fed by DC or by low-frequency AC, e.g. by 50 cycles/sec AC, or with network frequencies having a starting switch

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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Schaltung zum Zünden einer Entladungslampe mit einer Spannungsquelle, mindestens einem mit der Spannungsquelle elektrisch verbundenen, ersten Kondensator, einer parallel zu dem ersten Kondensator elektrisch geschalteten Serienschaltung von mindestens einer Zündung und mindestens einem ersten Induktor, sowie einer zu der Zündung elektrisch parallel geschalteten Entladungslampe, welche mit einem Entladungsgefäß versehen ist. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein elektrisches Bauteilmodul zur Verwendung in einer solchen elektrischen Schaltung. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Entladungslampe, in die eine solche elektrische Schaltung integriert ist.
  • Die Erkenntnis der Notwendigkeit des Stromsparens wird sowohl für die Käufer als auch für Hersteller von Beleuchtungskörpern zum signifikanten Faktor. Das Merkmal einer höheren Effizienz eines Brenners von Hochdrucknatriumdampf-(HPS)-Lampen unter Beibehaltung von zumindest der gleichen Lichtintensität resultiert in einer geringeren Leistungsaufnahme, wodurch sich klare Vorteile für den Käufer ergeben. Ein vom Stand der Technik her bekanntes Verfahren zur Erreichung einer geringeren Leistungsaufnahme besteht in der Senkung der Betriebsspannung des Brenners, womit der Betriebspunkt der Lampe zur Verringerung der Leistung verschoben wird. Die Anwendung dieses Verfahrens wird jedoch von mehreren Nachteilen begleitet. Einer der Nachteile ist, dass die Realisierung einer niedrigeren Brennerspannung aufgrund eines Anstiegs des der elektrischen Schaltung zugeführten Eingangsstroms eine Überlastung eines Vorschaltgeräts bewirkt, welches mit der Lampe elektrisch verbunden ist. Ein Anstieg des Stroms resultiert im Allgemeinen in einer Verkürzung der Lebensdauer einer oder mehrerer elektrischer Komponenten, wie z. B. des Vorschaltgeräts und der Lampe, welche einen Teil des elektrischen Arbeitsstromkreises bilden.
  • In FR-A-2 466 169 ist ein System zum Betreiben von Hochdruckentladungslampen offenbart. In dem System kann eine Lampe bei reduzierter Leistung betrieben werden, indem mit der Lampe eine zusätzliche Induktivität in Reihe geschaltet wird.
  • In US-B1-6 320 328 ist eine Vorrichtung zum Nachrüsten eines Vorschaltgeräts einer Gasentladungslampe mit einer Kapazität offenbart, die zur Verwendung bei einer ersten Lampe mit einer ersten Leistungsabgabe, die bei einer zweiten Lampe mit einer zweiten Leistungsabgabe zu verwenden ist, ausgelegt ist. Wird die erste Lampe durch die zweite Lampe ersetzt, wird die Kapazität der Ballastkapazität so gewählt, dass die Ballastimpedanz verändert wird, um einen korrekten Betrieb der zweiten Lampe entsprechend deren Nennleistung aufrechtzuerhalten.
  • Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, eine elektrische Schaltung vorzusehen, mit welcher zumindest ein konventioneller Lichtstrom der Entladungslampe bei einer relativ geringen Leistungsaufnahme erzeugt werden kann, ohne dabei Komponenten, die einen Teil der elektrischen Schaltung bilden, zu überlasten.
  • Zu diesem Zweck sieht die Erfindung eine elektrische Schaltung der eingangs erwähnten Art vor, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die elektrische Schaltung mit einem zweiten Induktor versehen ist, der mit dem Entladungsgefäß elektrisch in Reihe geschaltet ist. Durch zum einen Anlegen einer relativ niedrigen Betriebsspannung an die elektrische Schaltung und zum anderen Begrenzen des Stroms – welcher aufgrund der niedrigen Betriebsspannung ansteigt – durch Verwenden des zweiten Induktors kann eine Lichtintensität der von der Entladungslampe erzeugten Lichtstrahlung, die im Vergleich zu dem Stand der Technik im Wesentlichen konstant ist, bei einer relativ geringen Leistungsaufnahme erreicht werden. Somit wird eine höhere Lichtausbeute der Entladungslampe erzielt. Eine Inferenz ist, dass der geringere Energieverbrauch in einer geringeren Beanspruchung der in der elektrischen Schaltung integrierten Komponenten resultiert, wodurch die Lebensdauer der Komponenten erhöht wird. Der zweite Induktor eignet sich besonders zum Einsatz in elektrischen Schaltungen, bei denen der Widerstandswert des ersten Induktors (des Vorschaltgeräts) zu gering ist, um den Anstieg des Stroms, der aus der niedrigeren Betriebsspannung resultiert, im Wesentlichen vollständig auszugleichen. Infolge des im Wesentlichen vollständigen Ausgleichseffekt, wodurch aufgrund des Abfalls der Betriebsspannung, der durch (im Wesentlichen gleich große) Reduzierung des Stroms durch den zweiten Induktor auszugleichen ist, ein Anstieg des Stroms in der elektrischen Schaltung bewirkt wird, entspricht der Strom im Wesentlichen dem Strom in einer elektrischen Schaltung nach dem Stand der Technik. Die Entladungslampe wird vorzugsweise aus einer Hochdruckentladungslampe, die im Besonderen mit Natrium versehen wird, gebildet. Neben dem Einsatz eines Entladungsgefäßes, in welchem ein relativ hoher Druck vorherrscht, ist es jedoch ebenfalls möglich, ein Entladungsgefäß einzusetzen, in dem ein relativ geringer Druck, wie z. B. für eine Niederdruckentladungslampe, die insbesondere mit Natrium versehen wird, vorhanden ist. Eine solche Lampe wird als LPS-Lampe bezeichnet. Neben Natriumlampen ist es ebenfalls möglich, Quecksilberhochdrucklampen in einer elektrischen Schaltung gemäß der Erfindung zu verwenden.
  • In einem Ausführungsbeispiel hat der zweite Induktor eine Impedanz zwischen 2 Ω und 10 Ω, vorzugsweise 4 Ω, wenn eine Entladungslampe von 250 Watt verwendet wird. Der optimale Wert des zweiten Induktors hängt unter anderem von der Art und den technischen Eigenschaften der in der elektrischen Schaltung integrierten Komponenten, einschließlich der von der Lampe verarbeiteten Leistung, ab.
  • In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Entladungslampe mit einem zweiten Kondensator versehen, welcher parallel zu dem zweiten Induktor und in Reihe mit dem Entladungsgefäß geschaltet ist. Tests zeigen, dass das Integrieren eines zweiten Kondensators in der Entladungslampe die Zündung des Entladungsgefäßes anregt. Zudem hat der zweite Kondensator im Betriebsmodus eine stabilisierende Wirkung auf die elektrische Schaltung, wodurch optimales Arbeiten der elektrischen Schaltung erreicht werden kann. Die Kapazität des zweiten Kondensators liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 5 nF und 15 nF, vorzugsweise bei 10 nF. Wie bereits zuvor angegeben, hängt der optimale Wert der Kapazität des zweiten Kondensators unter anderem von der Art und den Eigenschaften der anderen in der elektrischen Schaltung integrierten Komponenten ab.
  • Die Erfindung sieht ebenfalls ein elektrisches Bauteilmodul zur Verwendung in einer solchen elektrischen Schaltung, insbesondere als Zusatzelement zu der Lampe, vor. Das elektrische Bauteilmodul ist vorzugsweise mit einem Stecker zur lösbaren Ankopplung des Bauteilmoduls an den ersten Kondensator, einer Buchse zur lösbaren Ankopplung des Bauteilmoduls an die Entladungslampe und mindestens einer mit dem Stecker und der Buchse elektrisch verbundenen, elektrischen Komponente versehen. Nach Ankopplung des Bauteilmoduls an den Kondensator und die Entladungslampe wird die in dem Bauteilmodul angeordnete, elektrische Komponente folglich in die elektrische Schaltung integriert. Eine Verwendung des Bauteilmoduls in der elektrischen Schaltung verleiht der Schaltung eine bestimmte adaptive Fähigkeit. Ein geeignetes Bauteilmodul kann in Abhängigkeit von, für die elektrische Schaltung festgelegten Anforderungen in die elektrische Schaltung eingebaut werden. Infolge der lösbaren Kopplung zwischen dem Bauteilmodul und anderen elektrischen Komponenten ist es möglich, das Bauteilmodul im Falle einer Fehlfunktion von einer oder mehreren der (elektrischen) Komponenten, die einen Teil des Bauteilmoduls bilden, auf einfache und sehr zeitsparende Weise zu ersetzen. Das Vorhandensein eines Bauteilmoduls erhöht daher die Zugänglichkeit der in dem Bauteilmodul angeordneten, elektrischen Komponenten. Ein weiterer Vorteil ist, dass vorhandene Anschlussstücke mit eingebauter Drossel auf relativ einfache Weise so modifiziert werden können, dass diese den Anforderungen an eine elektrische Schaltung zum Zünden einer Entladungslampe gemäß der vorliegenden Erfindung entsprechen. Die elektrische Komponente dient im Besonderen dazu, den durch die elektrische Schaltung fließenden Strom zu reduzieren.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die elektrische Komponente durch den zweiten Induktor gebildet. In einem besonderen, bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die elektrische Komponente durch den zweiten Induktor und einen zu dem zweiten Induktor elektrisch parallel geschalteten, zweiten Kondensator gebildet.
  • Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf eine Entladungslampe zum Einsatz in einer elektrischen Schaltung, wie oben beschrieben. Die Entladungslampe ist vorzugsweise mit dem zweiten Induktor versehen, der mit dem Entladungsgefäß elektrisch in Reihe geschaltet ist. Da der Induktor den Strom reduziert, resultiert ein Einbau der Entladungslampe in der elektrischen Schaltung – bei einer relativ niedrigen Betriebsspannung – im Allgemeinen in einem relativ geringen Energieverbrauch bei einem zumindest nahezu konstanten Lichtstrom. Ein geringerer Strom in der elektrischen Schaltung resultiert im Allgemeinen in einer geringeren Belastung der in der elektrischen Schaltung integrierten Komponenten, wodurch die Lebensdauer der Komponenten verbessert wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 – eine schematische Darstellung einer elektrischen Schaltung entsprechend einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 2 – eine schematische Darstellung einer elektrischen Schaltung entsprechend einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung; sowie
  • 3 – eine Entladungslampe, welche mit einem, einen Teil der Erfindung bildenden, elektrischen Bauteilmodul versehen ist.
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung 1 einer elektrischen Schaltung entsprechend einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Darstellung 1 weist eine Wechselstromquelle 2, einen mit der Wechselstromquelle 2 elektrisch verbundenen Kondensator 3, einen ersten Induktor 4 sowie einen Zünder 5 auf. Der erste Induktor 4 und Zunder 5 bilden eine Serienschaltung 6, welche relativ zu dem Kondensator 3 zu der Wechselspannungsquelle 2 elektrisch geschaltet ist. Darstellung 1 ist ebenfalls mit einer Entladungslampe 7 versehen, die in der Darstellung in Parallelschaltung mit Zünder 5 vorgesehen ist. Entladungslampe 7 ist mit einem Lampensockel 8, einem mit dem Lampensockel 8 elektrisch verbundenen Entladungsgefäß 9 sowie einem mit Entladungsgefäß 9 elektrisch in Reihe geschalteten, zweiten Induktor 10 versehen. Zu Schutzzwecken sind das Entladungsgefäß 9 und der zweite Induktor 10 in einem mit dem Lampensockel 8 verbundenen Außenkolben 11 angebracht. Vorteile des vorliegenden, bevorzugten Ausführungsbeispiels wurden bereits oben beschrieben.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung 12 einer elektrischen Schaltung entsprechend einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung. Darstellung 12 ist praktisch mit der in 1 gezeigten Darstellung identisch mit dem Unterschied, dass in dieser ein anderes bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Entladungslampe 13 vorgesehen ist. Entladungslampe 13 umfasst einen Lampensockel 14, ein mit Lampensockel 14 elektrisch verbundenes Entladungsgefäß 15 sowie einen Parallelstromkreis aus einem zweiten Kondensator 16 und einem zweiten Induktor 17, die mit Entladungsgefäß 15 elektrisch in Reihe geschaltet sind. Das Vorhandensein des zweiten Kondensators 16 regt die Zündung von Entladungsgefäß 15 an. Darüber hinaus hat Kondensator 16 insbesondere eine stabilisierende Wirkung auf die elektrische Schaltung 12.
  • 3 zeigt eine Entladungslampe 20, die mit einem elektrischen Bauteilmodul 21 gemäß der Erfindung versehen ist. Entladungslampe 20 ist mit einem Lampensockel 22, einem mit Lampensockel 22 verbundenen Schaltsegment 23 sowie einem mit Schaltsegment 23 verbundenen Außenkolben 24 versehen. Bauteilmodul 21 ist mit einem Sockel 25 versehen, der zur lösbaren, elektrischen Ankopplung an einen Stecker 26, der einen Teil von Schaltsegment 23 bildet, geeignet ist. Integriert in Bauteilmodul 21 ist ein Parallelstromkreis aus einem Kondensator 27 und einem Induktor 28, wobei der Parallelstromkreis mit Sockel 25 elektrisch verbunden ist. In dem Außenkolben ist ein Entladungsgefäß 29 angeordnet, welches auf einer Seite mit Lampensockel 22 und auf der gegenüberliegenden Seite über Bauteilmodul 21 ebenfalls mit Lampensockel 22 elektrisch verbunden ist. Im Falle einer Fehlfunktion von Kondensator 27 und/oder Induktor 28 kann das Bauteilmodul 21 von Schaltsegment 23 getrennt und dann durch ein ordnungsgemäß funktionierendes Bauteilmodul ersetzt werden. Die Ankopplung von Bauteilmodul 21 an Schaltsegment 23 resultiert in einer im Wesentlichen unterbrechungsfreien Schaltung. Die in 3 dargestellte Konfiguration ist somit so aufgebaut, dass der Parallelstromkreis mit Entladungsgefäß 29 in Reihe geschaltet ist. Neben dem dargestellten Bauteilmodul 21 können ebenfalls Bauteilmodule ins Auge gefasst werden, die mit anderen elektrischen Komponenten und/oder einer anderen relativen Ausrichtung der Komponenten versehen sind. Es zeigt sich, dass ein Bauteilmodul ebenfalls zwischen einer Entladungslampe und einer elektrischen Schaltung positioniert werden kann; in diesem Fall müssen die (vorhandenen) Entladungslampen und elektrischen Schaltungen nicht durch neue Konstruktionen ersetzt werden. Ein Positionieren des adaptiven Bauteilmoduls zwischen der Entladungslampe und der Schaltung reicht aus, um eine elektrische Schaltung gemäß der Erfindung vorzusehen.

Claims (6)

  1. Elektrische Schaltung (1) zum Zünden einer Entladungslampe mit einer Leistungsaufnahme bei einer ersten Betriebsspannung des Brenners, wobei die elektrische Schaltung aufweist: – eine Spannungsquelle (2), – mindestens einen mit der Spannungsquelle (2) elektrisch verbundenen, ersten Kondensator (3), – eine, relativ zu dem ersten Kondensator (3) parallel zu der Spannungsquelle (2) elektrisch geschaltete Serienschaltung (6) von mindestens einem Zünder (5) und mindestens einem ersten Induktor (4), und – wobei diese mit einer Entladungslampe (7) geringerer Leistungsaufnahme nachgerüstet ist, die eine geringere Leistungsaufnahme bei einer zweiten, niedrigeren Betriebsspannung des Brenners aufweist und parallel zu dem Zünder (5) elektrisch geschaltet ist, wobei die Entladungslampe (7) geringerer Leistungsaufnahme mit einem Entladungsgefäß (9) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltung mit einem zweiten Induktor (10) versehen ist, der in die Entladungslampe geringerer Leistungsaufnahme integriert ist und mit dem Entladungsgefäß (9) elektrisch in Reihe geschaltet ist, um die Lampe geringerer Leistungsaufnahme mit der niedrigeren Betriebsspannung des Brenners zu betreiben, wobei der Wert des zweiten Induktors (10) so gewählt wird, dass ein Anstieg des Stroms in der elektrischen Schaltung aufgrund der niedrigeren Betriebsspannung des Brenners durch eine Reduzierung des Stroms durch den zweiten Induktor ausgeglichen wird.
  2. Elektrische Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungslampe (7) geringerer Leistungsaufnahme durch eine Hochdruckentladungslampe gebildet wird.
  3. Elektrische Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Entladungsgefäß (9) mit Natrium versehen ist.
  4. Elektrische Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Induktor (10) eine Impedanz zwischen 2 Ω und 10 Ω, vorzugsweise 4 Ω, aufweist.
  5. Elektrische Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schaltung (1) mit einem zweiten Kondensator (16) versehen ist, welcher parallel zu dem zweiten Induktor (10) und in Reihe mit dem Entladungsgefäß (9) elektrisch geschaltet ist.
  6. Elektrische Schaltung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kapazität des zweiten Kondensators (16) im Bereich zwischen 5 nF und 15 nF, vorzugsweise bei 10 nF, liegt.
DE60320389T 2002-03-13 2003-02-12 Elektrische schaltung zum zünden einer entladungslampe, bauteilmodul und lampe mit solch einer elektrischen schaltung Expired - Lifetime DE60320389T2 (de)

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