For msandaufbereitungsanlage.. Vorliegende Erfindung hat eine Form sandaufbereitungsanlage zum Gegenstand, welche einen Mischer, ferner einen Füllsand- behälter und einen Neusandbehälter mit von einander unabhängigen Absperrorganen be sitzt, wobei eine Austragöffnung am Mischer vorgesehen ist, von welchem aus eine me chanische Fördervorrichtung beschickt wer den kann.
Im Gegensatz zu den bekannten Einrich tungen dieser Art ist bei der Formsandauf- bereitungsanlage gemäss vorliegender Erfin dung zwischen der Fördervorrichtung und dem Füllsandbehälter eine unmittelbare Verbindung mit Absperrorgan vorgesehen. Diese gestattet, die Fördervorrichtung un mittelbar; d. h. unter Umgehung des Mischers, von dem Füllsandbehälter aus mit Füllsand, der nicht mit Neusand aufgefrischt ist, zu beschicken.
Wenn die Fördervorrichtung teil weise mit Füllsand, der nicht mit Neusand aufgefrischt ist, beschickt wird, so vermischt sich derselbe mit dem vom Mischer aus an die Fördervorrichtung abgegebenen aufge frischten Füllsand: Um eine bessere Mischung zu erzielen, kann der vermischte Sand noch zweckmässig eine Sandschleuder passieren, bevor er an eine. andere Fördervorrichtung oder an einen Sandsilo abgegeben wird. Durch diese Anordnung wird die Leistungs fähigkeit der Formsandaufbereitungsanlage erhöht. Es hat sich gezeigt, dass diese Ein richtung, insbesondere bei der Auffrischung von synthetischen Formsanden, die je länger je mehr in Anwendung kommen, ausgezeich nete Resultate ergibt.
In der beiliegender) Zeichnung zeigen die Abb. 1 bis 3 in schematischer Weise im Auf riss drei verschiedene beispielsweise Aus führungsformen der Erfindung.
In Abb. 1 bezeichnet 1 den als Koller gang ausgebildeten Mischer. Über dem Mi scher ist ein Neusandbunker 2 und ein Füll sandbunker 3 angeordnet. Zwischen den Bunkern und dem Mischer ist ein drehbares Messgefäss 4 angeordnet. Doch könnte auch irgend eine andere au und für sich bekannte Messvorrichtung Anwendung finden. Am Bo den des Mischers ist eine Bodenklappe 5 vorgesehen. Bei geöffneter Bodenklappe wird der vom Mischer aufgefrischte Füllsand an eine im vorliegenden Falle als Förderband 6 ausgebildete mechanische Fördervorrichtung abgegeben. Vom Füllsandsilo 3 führt eine Falleitung 7 zum Förderband 6.
Durch diese Falleitung kann Füllsand, der nicht den Mischer 1 passiert hat, nach Belieben an das Förderband 6 abgegeben werden. Zu diesem Zwecke ist in die Falleitung 7 ein als Drossel- und Absperrorgan zur Wirkung kommendes Element 8, das beispielsweise als Drosselklappe ausgebildet sein kann, ein gebaut. Der Füllsand wird, bevor er in den Füllsandbehälter 3 gelangt, in an und für sich bekannter Weise mittels Magnetscheider, Siebtrommel, Mischmaschine mit oder ohne Befeuchtung und dergleichen aufbereitet.
Bei der Ausführungsform gemäss Abb. 2 bezeichnet 9 den Neusandbunker und 10 den Füllsandbunker. Unter dem Neusandbunker 9 ist der als Kollergang ausgebildete Mischer 11 angeordnet. An der Unterseite des Neu sandbunkers 9 ist ein drehbarer Austrag teller 12 und an der Unterseite des Füll sandbunkers 10 ein Förderband 13 angeord net. Der Austragteller 12 und das Förder band 13 fördern in einen Trichter 14.
Zwi schen dem Trichter und dem Mischer 11 ist ein kippbares Messgefäss 15 vorgesehen. Durch Öffnen einer Bodenklappe 16 des Mischers 11 kann der im Mischer aufbereitete Füll sand an ein Förderband 17 abgegeben wer den. An den Trichter 14 ist auf der dem Förderband 13 zugekehrten Seite ein Fall rohr 18 angeschlossen, dessen Austragende auf das Förderband 17 mündet.
An der An schlussstelle ist im Trichter 14 eine ver- schwenkbare Klappe 19 vorgesehen, welche derart zur Führungsrolle 20 des Förder bandes 19 placiert ist, dass durch Verstel lung der Klappe der vom Förderband 13 geförderte Füllsand gänzlich dem Trichter 14 oder durch Umstellen der Klappe nur dem Fallrohr 18 zugeführt wird. Durch Zwischen- stellungen der Klappe 19 ist es möglich, mehr oder weniger grosse Mengen Füllsand dem Trichter 14 zuzuführen, während der restliche Teil dem Fallrohr 18 zugeführt wird.
Der Bodenklappe 16 gegenüberliegend ist am Mischer 11 eine Bodenklappe 21 vor gesehen, bei deren Offenstellung der Inhalt des Mischers 11 an ein Transportband 22 abgegeben wird. Das Transportband 22 dient zur Förderung von im Mischer 11 aufbe reitetem Modellsand. Bei der Modellsandauf- bereitung wird der Mischer 11, bezw. das Messgefäss 15 vom Neusandbunker 9 aus ge speist, wobei dein Messgefäss ausser dem Neu sand auch Füllsand, sowie noch andere Mittel wie Kohlenstaub und dergleichen von einem andern Bunker aus zugeführt werden kann.
Während der Aufbereitung von Modellsand kann eine Förderung von nicht aufgefrisch tem Füllsand vermittels des Förderbandes 13, dem Fallrohr 18 und dem Förderband 17 erfolgen. Zwischen dem Mischer 11 und dem Förderband 22 oder zwischen dem Förder band 22 und dem damit zu beschiekenden Bunker wird zweckmässig eine Sandschleuder vorgesehen. Auch am Ende des Förderbandes 17 wird zweckmässig eine Sandschleuder an geordnet, um eine gute Durchmischung des aufgefrischten Füllsandes mit nicht aufge frischtem Füllsand zu erreichen.
Das Förderband 22 könnte auch gleich zeitig zur Förderung von aufgefrischtem oder von aufgefrischtem und nicht aufgefrischtem Füllsand mitbenutzt werden. Im letzteren Falle kann auf der rechten Seite des Neu sandbunkers 9 noch ein zweiter Füllsand- bunker 10 mit Transportband 13, Trichter 14, mit Klappe 19 und Fallrohr 18 angeordnet werden. In diesem Falle werden über dem Transportband 22 verstellbare Abstreifvor- richtungen vorgesehen, um je nach der Art des geförderten Sandes nach verschiedenen Bunkern fördern zu können.
Bei der aas Abb.3 ersichtlichen Aus führungsform hat die aus Abb. 2 ersichtliche Ausführungsform noch eine weitere Ausge staltung erfahren. Die mit der Ausführungs form gemäss Abb. 2 übereinstimmenden Teile tragen die gleichen tezugszeichen. An den Füllsandbunker 1O ist ein zweiter Füllsand bunker 23 angeschlossen. Unter dem Füll sandbunker 23 ist ein Transportband 24 an geordnet: Dieses fördert in ein Fallrohr 25, das auf das Förderband 17 mündet.
Die beschriebenen Ausführungsformen können natürlich zahlreiche Abänderungen erfahren.