CH195285A - Einrichtung zum Emulgieren von Rahm, Öl und dergleichen Flüssigkeiten. - Google Patents
Einrichtung zum Emulgieren von Rahm, Öl und dergleichen Flüssigkeiten.Info
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Description
Einrichtung zum Emulgieren von Rahm, Öl und dergleichen Flüssigkeiten. Vorrichtungen zur Schlagrahmbereitung sind bekannt, weisen aber einen komplizier ten Aufbau auf, welcher sich neben den grossen Herstellungskosten dadurch nachteilig auswirkt, dass die einzelnen Organe schwie rig zu reinigen sind und zu diesem Zwecke eine weitläufige Demontage notwendig ma chen.
Die vorliegende Erfindung hilft diesen Übelständen ab, indem alle Teile einfach aufgebaut und zur Reinigung gut zugäng lich sind.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zum Emulgieren von Rahm, <B>01</B> und dergl. Flüssigkeiten mit einer Vor richtung zur Abgabe von Pressgas mit dem erforderlichen Druck., gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme der Flüssigkeit dienen den oben offenen Behälter, dessen Boden durch ein Sieb gebildet ist, dass zur Einfüh rung eines gasförmigen Körpers in die zu emulgierende Flüssigkeit dient.
Die Einrichtung dient insbesondere zur Herstellung von Schlagrahm. Die Erfindung kann auch zur Herstellung von Emulsionen, wie zum Beispiel solche aus Lebertran be reitet werden, ferner zum Schlagen von Ei weiss dienen.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel der Einrichtung im Schnitt dargestellt.
1 ist ein oben offener Behälter mit einem Siebboden 2, wobei die Sieblöcher Düsen bilden. Der unter dem Sieb befindliche Be hälterrand 3 dient zum Aufsetzen auf einem Untersatz 4, welcher im obern Teil einen Druckraum 5 umschliesst und dessen unterer Teil eine Kammer 6 zur Aufnahme eines Drucklufterzeugers, bestehend aus Motor 7 und Kompressor 8, bildet.
Der Untersatz kann, wie in der Zeichnung dargestellt, zweckmässigerweise aus zwei Tei len bestehen, welche durch Flanschen mitein ander verbunden sind. Der Motor kann mit tels Kabel und Stecker an eine elektrische Leitung angeschlossen werden. Die Druck luftleitung 9 vom Kompressor 8 führt in den Druckraum. Zweckmässigerweise ist die Aus- mündung derselben höher als der Boden des Druckraumes gelegen, um zu vermeiden, dass Flüssigkeitsteile. Tt-elclie durch das Sieb durchtreten, in den Kompressor gelangen iinil denselben verunreinigen.
Es kann ferner iilier der Mündung der Druckleitung eine Klappe 10 vorgesehen sein, welche vom Luftsti oiu des Kompressors geöffnet wird und die Üff- nung der Leitung beim Ausbleiben des Liifl - stromes selbsttätig schliesst.
Gemäss dein ge zeigten Beispiel besteht die Klappe ans einem oben pilzhutförmigen Körper, unten in eine Spitze auslaufend, der mittels flexiblen Ver- bindungsmitteln 11, zum Beispiel diinnen Drähten am Boden des 1)rucl;
i-aunies be festigt ist, so dass diese Klapp= ilureh den Luftstrom hochgehoben wird und damit die Mündung der Druckleitung freigibt, während sie sich beim Ausbleiben des Luftstromes durch ihr Eigengewicht auf die Mündung niedersetzt und dieselbe verschliesst. 1.? ist ein Drainierhahn zum Entleeren des Druck raumes von darin angesammelter Flüssigkeit.
In der Saugleitung des Kompressors wird vorteilhafterweise noch ein Luftfilter 13, wie solche den Vergasern der Automobile vorge schaltet sind, angeordnet. Ferner kann iin Druckraum zur Erhaltung der gewiinsehten Drucklufttemperatur ein Kühl- resp. Heiz- svstein vorgesehen werden.
Lm den Druckraum bei der Fuge z%vi- sehen unterem Behälterrand und Untersatz luftdicht zu schliessen wird zweekniässiger- weise ein Gummiring 14 eingelegt..
Zur Bereitung von Schlagi-ahin wird ;,!i- erst durch InbetrielKelzung des Kompressors Druckhift erzeugt. 1tieselbe @trö nit in den Druckraum und entweicht durch das Sieb. Dann wird im Behälter ungefähr ein Viertel bis ein Drittel seines tnlialtes Palim einge füllt.
Derselbe wird von der durch den Sieb boden eintretenden Luft durcliströ nii. 1)ie Luft vermischt sieh in kleinen Bläseben finit dem Rahm.
Dadurch entsteht- eine Emul sion. wodureli Schlagrahm ei;#_eugi wird. u-i,l- eher seinen Nainen vom l-ekannten S < hla@@iii finit dem Schwinger oder Besen erhält. finit dem Luft in den Pahni eingeehlagi-n viril. Der fertige Schlagrahm ist dann so "trocken", dass er nicht mehr durch das Sieb abfliessen kann.
Der Kompressormotor wird a.usge- schaltet, der Behälter vom Untersatz abge hoben und entleert.
Auf diese Weise können auch die be kannten Lebertran- und andern Emulsionen hergestellt; werden.
Die ununterbrochen von unten eintretende Druckluft verhindert ein Ablaufen der Flüs sigkeit durch das Sieb. Wenn aber eine Stö rung im Kompressorbetrieb vor Beendigung der Emulgierung eintritt, so kann Flüssigkeit in den Druckraum eintreten. Die Klappe schliesst die Druekluftöffnung und die in den Druckraum eingetretene Flüssigkeit kann mittels des Drainierhahnes daraus entfernt werden.
Statt Druckluft können auch aromatische Gase, Kohlensäure oder andere gasförmige Körper zum Emulgieren benützt werden. Für die Abgabe solcher Gase unter Druck kann auch an Stelle eines Kompressoraggregates der Inhalt aus Gasflaschen verwendet wer den. wobei der erforderliche Druck durch eine Druckreduzier- und -reguliervorrichizing eingestellt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Emulgieren von Rahm, (<B>)</B>1 und dergleichen Flüssigkeiten, mit einer Vorrichtung zur Abgabe von Pressgas mit dein erforderlichen Druck, gekennzeichnet durch einen zur -Nufnahine der Flüssigkeit dienenden, oben offenen Behälter, dessen Boden durch ein Sieb gebildet ist, das zur Einführung eine; gasförmigen Körpers in die zti emulgierende Flüssigkeit dient. ÜNTERANSPRüCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Behälter auf einem Untersalz abgestützt ist, dessen oberer Teil einen Druckraum umschliesst und dessen unterer 'peil eine Kammer zur Aufnalinie eines 1)i-ueklttftei,zeugers. be stehend aus Motor Lind Kompressor, bildet, wobei die vorn letzteren abgehende I)ruck- Inftleitung im 1lruckrauni mündet. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausmündung der Druckluftleitung im Druckraum höher als der Boden des selben liegt, und ferner, dass diese Aus mündung mit einer Klappe versehen ist, derart, dass dieselbe bei Durchtritt von Druckluft öffnet und beim Ausbleiben des Luftstromes selbsttätig schliesst.B. Einrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Klappe aus einem oben pilzhutförmigen Körper besteht, wel cher unten in eine Spitze ausläuft und mittels flexiblen Verbindungsmitteln am Boden des Druckraumes befestigt ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Speisung mit einem gasförmigen Körper Gas flaschen vorhanden sind, wobei zur Er haltung des erforderlichen Druckes eine Druckreduzier- und -reguliervorrichtung vorhanden ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Entleeren des Druckraumes von darin angesammel ter Flüssigkeit ein Drainierhahn vorge sehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH195285T | 1937-05-04 |
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| CH195285A true CH195285A (de) | 1938-01-31 |
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ID=4439856
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH195285D CH195285A (de) | 1937-05-04 | 1937-05-04 | Einrichtung zum Emulgieren von Rahm, Öl und dergleichen Flüssigkeiten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH195285A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4432912A (en) * | 1982-01-28 | 1984-02-21 | Berler Robert M | Food processor with air whipping capability |
-
1937
- 1937-05-04 CH CH195285D patent/CH195285A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4432912A (en) * | 1982-01-28 | 1984-02-21 | Berler Robert M | Food processor with air whipping capability |
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