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DE262032C - - Google Patents

Info

Publication number
DE262032C
DE262032C DE1912262032D DE262032DD DE262032C DE 262032 C DE262032 C DE 262032C DE 1912262032 D DE1912262032 D DE 1912262032D DE 262032D D DE262032D D DE 262032DD DE 262032 C DE262032 C DE 262032C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam
racket
drive motor
liquid
hammer mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1912262032D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE262032C publication Critical patent/DE262032C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/02Foam dispersion or prevention

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- -M 262032 KLASSE 45#. GRUPPE
LUDWIG RUNGE in EDEWECHT.
Flüssigkeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Zerstören des bei der Verarbeitung von schaumbildenden Flüssigkeiten, z. B. Milch, sich bildenden Schaumes.
Es ist bekannt, zu diesem Zwecke zwangläufig angetriebene Rührwerke zu verwenden, welche die Schaumblasen zerschlagen.
Die. Erfindung besteht darin, daß die Energie der zu den Sammelbehältern fließenden schaumigen Flüssigkeit selbst dazu benutzt wird, die ihre Entschäumung bewirkende Vorrichtung, z. B. ein Rühr- oder Schlägerwerk, in Bewegung zu setzen. Den bekannten Schaumzerstörern gegenüber bietet die Erfindung die Vorteile größter Arbeitsersparnis und unbeschränkter Anpassungsmöglichkeit. Selbst wenn das auf dem Wege zum Sammelbehälter vorhandene Gefälle nicht genügt, um die zum Zerstören des Schaumes dienende Vorrichtung in Bewegung zu setzen, und die Flüssigkeit z. B. durch eine Pumpe dem Antriebsmotor des Schaumzerstörers zugeführt werden muß, so könnte diese an einer zugänglichen Stelle (z. B. im Hauptmaschinenraum) aufgestellt werden, und der Sammel- und Entschäumungsbehälter selbst kann an einem beliebigen und schwer zugänglichen Ort aufgestellt werden.
Auch der Wegfall besonderer Antriebsmittel, wie Riemenscheiben, Riemen o. dgl., bedeutet einen großen Vorteil sowohl in bezug auf Billigkeit als auch Anpassungsfähigkeit,
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 einen achsialen Längsschnitt der einen Ausführungsform, während in der
Fig. 3 die zweite Ausführungsform teilweise im Schnitt, teilweise in Seitenansicht dargestellt ist.
Es bezeichnet α das Laufrad einer Turbine, b die Laufradachse, die nach einer Seite verlängert und mit Vorrichtungen f (Drähten, Messern 0. dgl.) zum Zerstören des Schaumes ausgerüstet ist. Die Zerstörungsvorrichtung wie die Turbine sind in einem Gehäuse g untergebracht und durch eine Zwischenwand h voneinander getrennt. Die Zwischenwand besitzt eine Durchfluß Öffnung c für die Flüssigkeit. Der Boden k des den Schaumzerstörer umschließenden Gehäuses ist siebartig ausgebildet, m sind kleine Röhrchen, die durch die obere Wand des Gefäßes bzw. durch den Deckel hindurchragen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Der Flüssigkeitsstrom wird durch die Turbine α geleitet und setzt diese und gleichzeitig die auf der verlängerten Turbinenwelle b befestigten Schaumschläger f, die in dem · Entschäumungsraum arbeiten, in Bewegung.
Die aus der Turbine ausströmende Flüssigkeit tritt durch das Loch c in den Entschäu-
mungsraum über und fällt von hier durch den siebartig . gelochten Boden in den Behälter, auf den die ganze Vorrichtung aufgesetzt ist. Der Siebboden ist so berechnet, daß nur die Flüssigkeit Durchtritt findet, wogegen der Schaum zurückgehalten wird.
Das Schaumschlägerwerk, das von der Turbine ständig in Bewegung gehalten wird, zerstört diesen Schaum, indem die auf der
ίο Welle b befestigten Messer oder Drahtarme ständig den Schaum durchschneiden, wobei die freiwerdende Luft durch die Röhrchen m, die das Herausspritzen der Flüssigkeit verhüten, austritt. Die Zwischenwand h zwisehen Motor und Schlägerwerk ist nicht unbedingt erforderlich.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, daß die Organe f zum Zerstören des Schaumes nicht unmittelbar auf der verlängerten Turbinenwelle b, sondern auf einer senkrecht zu dieser angeordneten zweiten Welle -p sitzen, die von der Turbinenwelle durch das Kegelräderpaar r angetrieben wird.
Dieses hat den Vorzug, daß die Welle p unmittelbar in das Sammel- oder Aufbewahrungsgefäß η eingeführt werden kann, also kein besonderer Entschäumungsraum vorgesehen zu werden braucht.
Es wird noch bemerkt, daß Maschinen, die zum Reinigen von Wasser und Gasen dienen, bekannt sind, bei denen das zu reinigende Medium als Antriebsmittel verwendet wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Zerstören des Schaumes von Milch und anderen schäumenden Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die zu entschäumende Flüssigkeit selbst als Betriebsmittel für die Entschäumungsvorrichtung dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor eine Turbine 0. dgl. benutzt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des zum Zerstören des Schaumes dienenden Schlägerwerkes senkrecht angeordnet ist und am oberen Ende angetrieben wird, so daß das Schlägerwerk in das zu füllende Gefäß eingehängt werden kann, wobei die das Schlägerwerk mit seinem Antriebsmotor tragende Platte als Deckel für das zu füllende Gefäß dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Zerstören des Schaumes dienende Schlägerwerk und dessen Antriebsmotor auf einer gemeinsamen wagerechten Achse angeordnet und von einem gemeinsamen, auf dem Sammelbehälter für die Flüssigkeit angeordneten Gehäuse umschlossen sind, welches, zwischen dem Schlägerwerk und dem Motor eine mit einer unteren Durchtrittsöffnung versehene Zwischenwand und unterhalb des Schlägerwerkes Sieböffnungen hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912262032D 1912-02-25 1912-02-25 Expired DE262032C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE262032T 1912-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE262032C true DE262032C (de) 1913-07-05

Family

ID=34484517

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1912262032D Expired DE262032C (de) 1912-02-25 1912-02-25

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE262032C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2446717A (en) * 1943-07-10 1948-08-10 Naucler Johan Olof Method and means for destroying froth

Cited By (1)

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