DE262032C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE262032C DE262032C DE1912262032D DE262032DD DE262032C DE 262032 C DE262032 C DE 262032C DE 1912262032 D DE1912262032 D DE 1912262032D DE 262032D D DE262032D D DE 262032DD DE 262032 C DE262032 C DE 262032C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- foam
- racket
- drive motor
- liquid
- hammer mechanism
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims description 14
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 12
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 4
- 230000006378 damage Effects 0.000 claims description 2
- 239000008267 milk Substances 0.000 claims description 2
- 210000004080 milk Anatomy 0.000 claims description 2
- 235000013336 milk Nutrition 0.000 claims description 2
- 239000013530 defoamer Substances 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D19/00—Degasification of liquids
- B01D19/02—Foam dispersion or prevention
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- -M 262032 KLASSE 45#. GRUPPE
LUDWIG RUNGE in EDEWECHT.
Flüssigkeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Zerstören des bei der Verarbeitung
von schaumbildenden Flüssigkeiten, z. B. Milch, sich bildenden Schaumes.
Es ist bekannt, zu diesem Zwecke zwangläufig angetriebene Rührwerke zu verwenden, welche die Schaumblasen zerschlagen.
Es ist bekannt, zu diesem Zwecke zwangläufig angetriebene Rührwerke zu verwenden, welche die Schaumblasen zerschlagen.
Die. Erfindung besteht darin, daß die Energie der zu den Sammelbehältern fließenden
schaumigen Flüssigkeit selbst dazu benutzt wird, die ihre Entschäumung bewirkende
Vorrichtung, z. B. ein Rühr- oder Schlägerwerk, in Bewegung zu setzen. Den bekannten
Schaumzerstörern gegenüber bietet die Erfindung die Vorteile größter Arbeitsersparnis
und unbeschränkter Anpassungsmöglichkeit. Selbst wenn das auf dem Wege zum Sammelbehälter
vorhandene Gefälle nicht genügt, um die zum Zerstören des Schaumes dienende Vorrichtung in Bewegung zu setzen, und die
Flüssigkeit z. B. durch eine Pumpe dem Antriebsmotor
des Schaumzerstörers zugeführt werden muß, so könnte diese an einer zugänglichen
Stelle (z. B. im Hauptmaschinenraum) aufgestellt werden, und der Sammel- und Entschäumungsbehälter selbst kann an
einem beliebigen und schwer zugänglichen Ort aufgestellt werden.
Auch der Wegfall besonderer Antriebsmittel, wie Riemenscheiben, Riemen o. dgl., bedeutet
einen großen Vorteil sowohl in bezug auf Billigkeit als auch Anpassungsfähigkeit,
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht, und
zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 einen achsialen Längsschnitt der einen Ausführungsform, während in der
Fig. 3 die zweite Ausführungsform teilweise im Schnitt, teilweise in Seitenansicht dargestellt
ist.
Es bezeichnet α das Laufrad einer Turbine,
b die Laufradachse, die nach einer Seite verlängert und mit Vorrichtungen f (Drähten,
Messern 0. dgl.) zum Zerstören des Schaumes ausgerüstet ist. Die Zerstörungsvorrichtung
wie die Turbine sind in einem Gehäuse g untergebracht und durch eine Zwischenwand h
voneinander getrennt. Die Zwischenwand besitzt eine Durchfluß Öffnung c für die Flüssigkeit.
Der Boden k des den Schaumzerstörer umschließenden Gehäuses ist siebartig ausgebildet,
m sind kleine Röhrchen, die durch die obere Wand des Gefäßes bzw. durch den
Deckel hindurchragen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Der Flüssigkeitsstrom wird durch die Turbine α geleitet und setzt diese und gleichzeitig
die auf der verlängerten Turbinenwelle b befestigten Schaumschläger f, die in dem ·
Entschäumungsraum arbeiten, in Bewegung.
Die aus der Turbine ausströmende Flüssigkeit tritt durch das Loch c in den Entschäu-
mungsraum über und fällt von hier durch den siebartig . gelochten Boden in den Behälter,
auf den die ganze Vorrichtung aufgesetzt ist. Der Siebboden ist so berechnet, daß nur
die Flüssigkeit Durchtritt findet, wogegen der Schaum zurückgehalten wird.
Das Schaumschlägerwerk, das von der Turbine ständig in Bewegung gehalten wird,
zerstört diesen Schaum, indem die auf der
ίο Welle b befestigten Messer oder Drahtarme
ständig den Schaum durchschneiden, wobei die freiwerdende Luft durch die Röhrchen m,
die das Herausspritzen der Flüssigkeit verhüten, austritt. Die Zwischenwand h zwisehen
Motor und Schlägerwerk ist nicht unbedingt erforderlich.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der vorbeschriebenen
dadurch, daß die Organe f zum Zerstören des Schaumes nicht unmittelbar auf der verlängerten
Turbinenwelle b, sondern auf einer senkrecht zu dieser angeordneten zweiten
Welle -p sitzen, die von der Turbinenwelle
durch das Kegelräderpaar r angetrieben wird.
Dieses hat den Vorzug, daß die Welle p unmittelbar in das Sammel- oder Aufbewahrungsgefäß η eingeführt werden kann, also kein
besonderer Entschäumungsraum vorgesehen zu werden braucht.
Es wird noch bemerkt, daß Maschinen, die zum Reinigen von Wasser und Gasen
dienen, bekannt sind, bei denen das zu reinigende Medium als Antriebsmittel verwendet
wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Zerstören des Schaumes von Milch und anderen schäumenden
Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die zu entschäumende Flüssigkeit selbst
als Betriebsmittel für die Entschäumungsvorrichtung dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor
eine Turbine 0. dgl. benutzt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des
zum Zerstören des Schaumes dienenden Schlägerwerkes senkrecht angeordnet ist und am oberen Ende angetrieben wird, so
daß das Schlägerwerk in das zu füllende Gefäß eingehängt werden kann, wobei die
das Schlägerwerk mit seinem Antriebsmotor tragende Platte als Deckel für das zu füllende Gefäß dient.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Zerstören
des Schaumes dienende Schlägerwerk und dessen Antriebsmotor auf einer gemeinsamen wagerechten Achse angeordnet
und von einem gemeinsamen, auf dem Sammelbehälter für die Flüssigkeit angeordneten
Gehäuse umschlossen sind, welches, zwischen dem Schlägerwerk und dem Motor eine mit einer unteren Durchtrittsöffnung
versehene Zwischenwand und unterhalb des Schlägerwerkes Sieböffnungen hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE262032T | 1912-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE262032C true DE262032C (de) | 1913-07-05 |
Family
ID=34484517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912262032D Expired DE262032C (de) | 1912-02-25 | 1912-02-25 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE262032C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2446717A (en) * | 1943-07-10 | 1948-08-10 | Naucler Johan Olof | Method and means for destroying froth |
-
1912
- 1912-02-25 DE DE1912262032D patent/DE262032C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2446717A (en) * | 1943-07-10 | 1948-08-10 | Naucler Johan Olof | Method and means for destroying froth |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1486813C3 (de) | Filtervorrichtung, insbesondere Druckoder Vakuumfiltervorrichtung mit einem oder mehreren Filtertellern | |
| DE859429C (de) | Siebschleuder | |
| WO2003095081A1 (de) | Rühr- und begasungsvorrichtung für belebtschlämme | |
| DE262032C (de) | ||
| DE2745248C3 (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen Trennung von Schäumen in ihre flüssigen und gasförmigen Komponenten | |
| DE69718125T2 (de) | Vorrichtung zum Belüften und Spritzen von geladenen Flüssigkeiten | |
| DE2811943A1 (de) | Aquariumsfilter | |
| DE397566C (de) | Vorrichtung zum Anwaermen und Reinigen des Betriebsstoffes von Kraftwagenmotoren | |
| US24686A (en) | Churn | |
| DE2547554C3 (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Gegenständen mit Hilfe von Ultraschall | |
| DE2748983A1 (de) | Fussbodenreinigungsmaschine | |
| DE576582C (de) | Kartoffelschaelmaschine | |
| DE1944578B2 (de) | Filterkaffeemaschine | |
| AT346255B (de) | Vorrichtung zur begasung von schaumfaehigen fluessigkeiten in senk-, dunggruben od.dgl. | |
| DE2442197C3 (de) | ||
| DE9101760U1 (de) | Vorrichtung zum Verbessern der Qualität von Trinkwasser | |
| DE910849C (de) | Vorrichtung zum Behandeln von Stoffen durch Schallwellen | |
| DE466353C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Emulsionen u. dgl. | |
| DE2000171A1 (de) | Elektromotorische Haushaltmaschine zum Schneiden,Schnitzeln,Reiben od.dgl. | |
| DE827333C (de) | Einrichtung zum Herstellen von Schlagsahne oder Butter durch Luftzufuehrung | |
| DE534299C (de) | Staubsauger | |
| DE967581C (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Schaummassen, insbesondere Schlagsahne | |
| DE601232C (de) | Mischvorrichtung | |
| DE1557174C3 (de) | Rührwerk zum Homogenisieren von flüssigen Dispersionen | |
| DE589974C (de) | Absorptionsmaschine |