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CH189162A - Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtung bei photographischen Apparaten mit elektrischem Belichtungsmesser. - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtung bei photographischen Apparaten mit elektrischem Belichtungsmesser.

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Publication number
CH189162A
CH189162A CH189162DA CH189162A CH 189162 A CH189162 A CH 189162A CH 189162D A CH189162D A CH 189162DA CH 189162 A CH189162 A CH 189162A
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CH
Switzerland
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stop
dependent
control element
setting
exposure
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Application number
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English (en)
Inventor
Blechner Heinrich
Original Assignee
Blechner Heinrich
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Publication date
Application filed by Blechner Heinrich filed Critical Blechner Heinrich
Publication of CH189162A publication Critical patent/CH189162A/de

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  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtung bei photographischen  Apparaten mit elektrischem Belichtungsmesser.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur selbsttätigen Belichtungsrege  lung bei     photographischen    Apparaten durch  Beeinflussung eines     Regelorganes,    z. B. des       Kameraverschlusses    oder der     Objektivblende,     also eines Organes, von dem die Belichtung  der photographischen Platte und dergleichen  abhängt, durch einen     elektrischen    Belich  tungsmesser.

   Im folgenden sei das durch die       lichtelektrische    Einrichtung gesteuerte Re  gelorgan kurz als das abhängige Regelorgan,  hingegen das von dem den photographischen  Apparat Handhabenden nach freier Wahl  einzustellende, also vom Belichtungszustand  der lichtelektrischen Zelle nicht abhängige  als das unabhängige Regelorgan bezeichnet.

    Wird zum Beispiel die Einstellung der Be  lichtungszeit     bezw.    der     Verschlussgeschwin-          digkeit    dem Photographierenden überlassen,  dann ist der Verschluss das unabhängige Re  gelorgan, und die mit Hilfe der Zelle bei den  jeweils herrschenden Lichtverhältnissen ent-    sprechend einzustellende     Objektivblende    das  abhängige     Regelorgan.    Wird dagegen die  Wahl der Blende dem Photographierenden  überlassen, dann ist die Blende das unab  hängige, der Verschluss aber das abhängige  Regelorgan.

   Die der vorgenommenen Ab  blendung bei den betreffenden Lichtverhält  nissen entsprechende Belichtungszeit     bezw.     die entsprechende Einstellung des Verschlus  ses wird durch die Zelle geregelt.  



  Die Regelung der Einstellung des ab  hängigen Regelorganes wird gemäss der Er  findung dadurch erreicht, dass ein vom Be  lichtungsmesser nach Massgabe der jeweiligen       Beliehtungsstärke    bewegtes     Anzeigeorgan    in  seiner jeweiligen     Anzeigestellung    für ein die  Einstellung eines die Belichtung regelnden  Organes (abhängiges Regelorgan) bestimmen  des Glied dieses Organes einen ortsfesten An  schlag bietet, gegen den das genannte Glied  des abhängigen Regelorganes durch eine vom  Belichtungsmesser unabhängige Kraftquelle      anzulegen ist, so dass die Einstellung des  Regelorganes, auch wenn sie einen grösseren  Energieaufwand erfordert,

   trotz der schwa  chen     Stellkraft    des Belichtungsmessers mit  der erforderlichen Genauigkeit und     Verläss-          lichkeit    erfolgen kann.  



  Hierbei können Vorkehren getroffen sein,  um auch die verschiedenen Einstellungen  unabhängiger     Belichtungsregelorgane    sowie  die Änderungen anderer, die Belichtung be  stimmender Faktoren, wie der Empfindlich  keit des     Aufnahmematerials,    zu berücksich  tigen.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in Ausführungsbeispielen     sche-          znatisch    veranschaulicht.  



  In     Fig.    1 und 2 ist eine Ausführungs  form gemäss der Erfindung beschrieben, bei  der der Verschluss einer photographischen  Kamera das abhängige Regelorgan ist.  



       Fig.    1 zeigt die Vorderansicht der Ka  mera mit aufgeklapptem     Objektivdeckel;    die       Fig.    2 Einzelheiten des Belichtungsmessers,  dessen     Anzeigeorgan    den festen Anschlag für  ein Glied des Verschlusses der Kamera bil  det, durch das die Einstellung des Verschlus  ses bestimmt wird.  



  Das     Anzeigeorgan    hat die Form eines  Zeigers     ni,    der mit der Drehspule<I>l</I> eines       Drehspuleninstrumentes    verbunden ist, des  sen Magnet g ringförmig das Objektiv a um  schliesst und das durch den     Strom    des im       Objektivdeckel    untergebrachten Photoelemen  tes d betätigt wird.

   Hierbei nimmt der Zei  ger     in    eine bestimmte, der Belichtung der  Photozelle entsprechende Arbeitseinstellung  ein, in der er die Bewegung eines die Form  eines Zapfens     ta    aufweisenden Gliedes be  grenzt, das an einem von der vorgespannten  Feder i. beeinflussten, zum     Verschlussmecha-          nismus    gehörenden Zahnrad c sitzt.  



  Bei dieser Ausführungsform der Erfin  dung wird das     Anzeigeorgan,    um einen orts  festen Anschlag zu bieten, durch Klemm  backen k in seiner Arbeitseinstellung fest  gehalten.  



  Die     Wirkungsweise    der Einrichtung ist  etwa die folgende: Wird die wie ein     Uhr-          2n       um ein Scharnier aufklappbare Photo  zelle aufgeklappt, so fällt Licht von dem  aufzunehmenden Gegenstand auf die Zelle.  Durch den entstehenden Photostrom     wird    die  Drehspule<I>l</I> und mit ihr der Zeiger     7n    ent  sprechend verdreht.  



  Bei Betätigung der nur schematisch an  gedeuteten     Auslösevorrichtung    e des Ver  schlusses wird nun letzterer ausgelöst, indem  zum Beispiel ein mit dem Auslöser e verbun  denes (nicht gezeichnetes) Sperrglied ausser  Eingriff mit dem Zahnrad (oder Zahnsektor)  c des Verschlusses gebracht wird.

   Gleichzei  tig oder etwas früher werden durch einen  gleichfalls mit dem Auslöser e verbundenen  (nicht gezeichneten) Hebel die Klemmbacken       le    in die Klemmstellung zueinander bewegt,  und dadurch wird der Zeiger     m    in der. im  Zeitpunkt der Aufnahme eingenommenen  Stellung festgehalten und bildet den orts  festen Anschlag, an den der Zapfen     ia    des       Zahnrades    c unter der Wirkung der Feder i  anschlägt, wodurch, je nach der Lage des  Zeigers in, eine längere oder kürzere Belich  tungsdauer erzielt wird, da durch den Weg,  den der Zapfen     ra    zurücklegt,

   die     Verschluss-          geschwindigkeit        bezw.    die Dauer der Öff  nung des Verschlusses und damit die Belich  tungszeit bestimmt wird. Es kann diese  Wirkung etwa in der Weise erreicht werden,  wie sie durch den Stift 47 und das Einstell  organ 6 des in der Patentschrift     1Vr.    166242  beschriebenen Verschlusses erzielt wird.  



  Um auch dem Umstand Rechnung tragen  zu können, dass bei kleinen     Lichtstärken    ver  hältnismässig stärker, bei grösseren Lichtstär  ken aber weniger reichlich zu belichten ist,  als der tatsächlichen Lichtstärke entsprechen  würde, um also eine entsprechende Blenden  korrektur vornehmen zu können, ist die An  ordnung     weiters    so getroffen,     da,ss    ein zwei  ter Arm des Zeigers     m    auf eine Blenden  korrekturskala f weist, die beispielsweise mit  einer     Irisblende    verbunden und drehbar an  geordnet ist, so dass sie der Stellung des Zei  gers entsprechend eingestellt werden kann.  



  Bei der in     Fig.    3 und 4 dargestellten  Ausführungsform der Erfindung ist die           Blende    abhängiges Regelorgan für die Be  lichtung bei photographischen Apparaten,  Kinoapparaten, Kopierapparaten und der  gleichen.  



  Die dargestellte     Irisblende    wird durch  den     Blendenring    1, der mittels einer Spann  feder 8 in der Pfeilrichtung gedreht werden  kann, entweder in geöffnetem oder in ge  schlossenem Zustande, zweckmässig in letz  terem, durch den durch Betätigung eines He  bels, mittels eines Bowdenzuges oder derglei  chen     auslösbaren    Anschlag 2, der in eine  Rast des     Blendenringes    2' eingreift, fest  gehalten.

   Im Momente der Auslösung des       Anschlages    wird der Zeiger 3     des        @d-em    Photo  strom anzeigenden     IVIessgerätes    4 durch die  Klemmbacken 5, 6, die sich in der Zeichnung  decken, festgeklemmt, und zwar dadurch,  dass ein mit dem Anschlag 2 verbundener  Keil 7 unter die untere Klemmbacke ge  drückt wird, wodurch die     Klemmung    erfolgt,  und der Anschlag den     Blendenring    freigibt,  so dass sich dieser unter der Wirkung der  Feder 8 dreht, bis ein     Fortsatz    9 desselben  an dem festgeklemmten Zeiger zum Anschlag  kommt, in welcher Lage die Blende eine be  stimmte Öffnung hat.

   Zur Wiederherstel  lung des Ausgangszustandes wird der     Blen-          denring    im Uhrzeigersinn gedreht; hierdurch  wird der Keil 7 ausser Wirkung gebracht,  so dass die Klemmbacken den Zeiger 3 frei  geben und gleichzeitig die Feder 8 gespannt.  Der früher ausser Eingriff gebrachte An  schlag     22    kommt wieder in Eingriff mit dem  Ring 1 und fixiert ihn in der Ausgangsstel  lung. Das     Rückholen    der Blende und Frei  geben des     1blesszeigers    3 (Anschlages) kann  von Hand oder mechanisch oder elektromag  netisch erfolgen.  



  Die Anordnung kann auch so getroffen  werden, dass der     Blendenring    nicht dauernd       untrer        Federspannung    steht, sondern dass erst  bei Betätigung eines in     Fig.    4 gezeigten Aus  lösers 11 die Spannung einer Schraubenfeder  13 bewirkt wird, die durch stärkeres Hinein  drücken des Auslösers 11 zur Wirkung ge  bracht wird.    Insbesondere für     Kinoaufnahmeapparate     ist es wünschenswert, dass zugleich mit der  Auslösung des Filmlaufwerkes auch die     Blen-          deneinstellung    bewirkt wird.

   Zu diesem  Zwecke ist die in     Fig.    4 dargestellte Ein  richtung so getroffen, dass die     Auslöseein-          richtung    des Filmlaufwerkes den Auslöser  11 verschiebt, der einen Winkelhebel 12       verschwenkt,    der mittels     einer    der Feder 8       (Fig.    3) entsprechenden Feder 13 den     Blen-          denring    zu drehen bestrebt ist. Die Drehung  erfolgt jedoch nur so lange, bis der andere  Schenkel 2 des Winkelhebels aus der Rast  des     Blendenringes    austritt.

   Das     Rückholen     der Blende in die     Ausgangsstellung    erfolgt  durch eine beim Öffnen der Blende gespannte  Feder 14, die am     Blendenring    angreift.  



  Zur     Anpassung    der Wirkung der Ein  richtung an die verschiedene Empfindlich  keit des Aufnahmematerials oder, um über  haupt die durch den Photostrom gesteuerte       Blendenöffnung    willkürlich ändern zu kön  nen, ist das     Instrument    4 drehbar gelagert,  so dass es entweder von Hand oder mittels  Bowdenzuges verdreht werden kann und der  Zeiger eine vom     Photostrom    unabhängige Zu  satzeinstellung erhält. Das     >Mass    der Verdre  hung     kann    auf einer beispielsweise nach der  Schichtempfindlichkeit geteilten Skala ab  gelesen werden.

   Das Instrument 4 kann auch  mit den     Klemrübacken    von der Blende ent  fernt angeordnet sein und die     Bewegung    des       Blendenringes    1 mittels eines Bowdenzuges  oder dergleichen     bewirkt    werden, der - als  Zwischenglied zwischen     Fortsatz    9 und Zei  ger 3 - einerseits mit dem     Fortsatz    9 ver  bunden ist und anderseits mit dem Zeiger 3  (wie der     Fortsatz    9 in     Fig.    3) zusammen  wirkt.

   Der mit dem einen freien Ende des       BoRTdenzuges    verbundene     Fortsatz    9 kann  sich so lange bewegen, bis das andere freie  Ende des in der     Bowdenhülle    geführten  Drahtes an den Zeiger 3 anschlägt.  



  Das vom Belichtungsmesser bewegte An  zeigeorgan kann auch die Form einer Kur  ven- oder Stufenscheibe haben, an der das  die Einstellung des abhängigen     Regelorgaues     bestimmende Glied desselben einen ortsfesten      Anschlag findet,     äuch    ohne dass das Anzeige  organ vorher durch Klemmen oder derglei  chen fixiert werden müsste.  



  Beispiele einer derartigen Ausführungs  form sind in den     Fig.    5 und 6 schematisch       veranschaulicht.    In     Fig.    5 sitzt auf der  Drehspule 21 eine Scheibe 22, von der ein  Umfangsteil nach einer die Belichtungsrege  lung bestimmenden Kurve geformt ist, wäh  rend der andere Teil des Umfanges als zur       Drehspulenachse    konzentrisch ausgebildet ist.  Diese Scheibe 22 kann dadurch als Anzeige  organ dienen, dass eine an ihr angebrachte  Marke, z. B. ein lebhaft gefärbter Teil oder  dergleichen durch eine Schauöffnung sicht  bar gemacht wird.  



  Mit dem Hebel 25 ist schematisch das  Glied angedeutet, das die Einstellung des ab  hängigen Regelorganes bestimmt, indem der  Zapfen 26 dieses Organes auf die dem Aus  schlag der Drehspule 21 entsprechende Stelle  der Kurve der Scheibe 22 auftrifft. Um die  Scheibe 22 im Augenblick des Anschlages  des Hebels 25 in ihrer jeweiligen     Anzeige-          stellung    zu fixieren und dabei die Spitzen  lagerung der Drehspule oder dergleichen zu  schonen, kann die Lagerung der Drehspule       bezw.    des ganzen     Drehspuleninstrumentes     nachgiebig ausgeführt werden, derart, dass es  durch das Glied 25 des Verschlusses oder  der Blende oder dergleichen gegen ein     Wi-          derlager    gedrückt wird.  



  Zu diesem Zwecke ist der, wie oben     er-          -wähnt,    kreisförmig gestaltete Teil der Scheibe  22 mit möglichst kleinem Spalt von einem  konzentrischen     Widerlager    23 umgeben und  die Drehspule allein oder das ganze Dreh  spuleninstrument ist derartig nachgiebig ge  lagert, dass die Scheibe durch eine zur Dreh  achse senkrechte Kraft an das     Widerlager     gedrückt werden kann.

   Zu diesem Behufe  können beispielsweise die Lagerspitzen 24  elastisch ausgebildet oder in einer elastischen  oder     sonstwie    nachgiebigen Platine angeord  net sein; es kann aber auch gas ganze Dreh  spuleninstrument derart nachgiebig gelagert  sein, dass es die kleine Verschiebung     zulässt,     die erforderlich ist. um die Scheibe 22 an das         Widerlager    23 zu drücken. In der Ausfüh  rung nach     Fig.    6 ist die Scheibe 22 am Um  fange gezahnt und das     Widerlager    23 als  Schneide ausgebildet, die zwischen die Zähne  eingreift, sobald die Scheibe gegen das     Wi-          derlager    gedrückt wird und dieses so unver  rückbar festhält.  



  Durch das Andrücken der     Scheibe    22 an  das     Widerlager    kann auch gleichzeitig zum  Beispiel der Verschluss ausgelöst werden. Zu  diesem Zwecke kann das     Widerlager    23 zum  Beispiel in     Fig.    6 selbst als     Auslösehebel    27  mit geringer Beweglichkeit ausgeführt     sein.     



       Fig.    7 zeigt eine entsprechende Einrich  tung zur     Blendeneinstellung,    insbesondere  für     Kino-Aufnahmeapparate.    Der Blenden  ring 29 steht unter dem Einfluss der Feder  30, die bestrebt ist, die Blende zu öffnen und  wird daran durch einen Anschlag 32 gehin  dert, der gegen eine Nase 31 des Blenden  ringes 29 wirkt. Am     Blendenring    ist ein  Lenker 33     angelenkt,    der mit einem gerade  geführten Stift 34 oder dergleichen verbun  den ist. Dieser Stift 34 wirkt gegen die Kur  venscheibe 22 der Drehspule.

   Wird der An  schlag 32 ausgelöst, so verdreht sich unter  der Wirkung der Feder 30 der     Blendenring     so lange, bis der Stift 34 die Scheibe 22  gegen den Anschlag 23 gedrückt hat und  dadurch festgestellt ist. Die     Blendenöffnung     wird demnach bei richtiger     Ausmittlung    der  Kurvenform der herrschenden Lichtintensi  tät entsprechend eingestellt. U m die     Blen-          denstellung    wechselnden Lichtverhältnissen  jeweils anzupassen, kann die Einrichtung so  getroffen werden, dass die Blende nach einer  bestimmten Bildzahl, etwa 24 Bildern, z. B.

    durch Einwirkung auf die Feder 35 durch  einen vom Aufnahmemechanismus betätigten       Mitnehmer    in der     Filmfortschaltperiode    ge  schlossen und wieder freigegeben wird, so  dass sich inzwischen die Scheibe 22 einstellen  kann. Da die Scheibe 22 mit sehr kleiner  Masse ausgeführt werden kann, genügen die  geringen     Verstellkräfte    des photoelektrischen  Stromes hierzu vollkommen.  



  Um die Empfindlichkeit des Aufnahme  materials berücksichtigen zu können, kann      das     Prehspuleninstrument    oder dergleichen  in allen dargestellten Fällen allenfalls samt  dem     Widerlager        verdrehbar    angeordnet sein,  wobei die Verdrehung auf einer Skala ein  stellbar ist.

   Derselbe Effekt kann aber bei  der Anordnung nach     Fig.    7 auch dadurch  erzielt werden, dass der innerhalb des     Blen-          denstellringes    ?9 angeordnete Ring 36, in  dem die äussern Enden der     Blendensegmente     drehbar gelagert sind, mit entsprechender  Reibung v     erdrehbar    gelagert ist, so dass die  Blende unabhängig von der Stellung des Rin  ges 29 eingestellt werden kann.  



  Bei den dargestellten Beispielen, bei  denen die Photozelle bestimmend auf die Be  lichtungszeit     einwirkt,    muss der Blende eine       bestimmte,    der Empfindlichkeit der Auf  nahmeschicht entsprechende Einstellung ge  geben werden, falls der Schichtempfindlich  keit nicht auf andere Weise Rechnung ge  tragen wird.  



  Die in     Fig.    8 schematisch     dargestell        le     Einrichtung besitzt eine am     Blendenstell-          ring    29 angebrachte     Abblendfläche    37, die  beim Verkleinern der     Blendenöffnung    die  wirksame     Offnung    der photoelektrischen  Zelle 38 mehr verdeckt,     bezw.    beim Vergrö  ssern der     Blendenöffnung    die Photozelle mehr  freigibt.

   Durch entsprechende Formgebung  der Fläche 37 ist es möglich, die Photozelle  entsprechend der Lichtschwächung durch die  Blende abzudecken, so dass sie so wirkt, als  wenn die Intensität des Aufnahmelichtes  entsprechend gesunken wäre, und dement  sprechend die Belichtungszeit durch Verlän  gerung der     Verschlussablaufzeit    zu verlän  gern.

       Fig.    8 zeigt, wie die von Hand be  wirkte Einstellung der Blende 29 als unab  hängiges Regelorgan bei der selbsttätigen  Einstellung     des    Verschlusses als abhängi  ges Regelorgan automatisch berücksichtigt       v-ird,    indem die mit dem unabhängigen     Re-          gelor#gan    29 verbundene     Abblendfläche    37  die Photozelle 38 entsprechend der Einstel  lung des unabhängigen Regelorganes     abblen-          (let.    Im Falle der     Fig.    8 ist also die Blende       ?:)    ein unabhängiges, von Hand zu verstel  lendes Regelorgan.

      Bei Apparaten, bei denen die lichtelek  trische Zelle die     Blendenöffnung    regelt, kann  die abdeckende Fläche 37 auf der die     Ver-          schlussgeschwindigkeit    einstellenden Scheibe  angebracht werden, und zwar in der Weise,       da.ss    die Fläche 3 7 von der Photozelle     .38    um  so mehr abdeckt, auf je kürzere     Behclitungs-          zeiten    der Verschluss eingestellt wird. Durch  die stärkere Abblendung der Photozelle stellt  sich die Blende der kürzeren Belichtungszeit       entsprechend    auf grössere Öffnung ein.  



  Die beschriebenen     Einrichtungen    las  sen sich nicht nur bei am Objektiv angebau  ten Verschlüssen, sondern auch bei Schlitz  verschlüssen, und zwar sowohl zur Rege  lung der Ablaufzeit, als auch zur Einstel  lung der Schlitzbreite mit Vorteil     anwenden.     



  In     Fig.    9 ist ein     Anzeigeorgan    41 in der  Form einer Stufenscheibe oder Anschlag  fahne dargestellt, die man sich hinter einer  Schauöffnung angebracht zu denken hat,  und die möglichst geringe Masse hat, gut  ausbalanciert ist und mit tunlich geringer  Reibung derart gelagert ist, dass sie, ohne  die umgebenden Teile zu streifen, durch den  Zellenstrom mittels eines (nicht gezeichne  ten) elektromagnetischen Systems unmittel  bar oder durch entsprechend ausgebildete       Übertragungsmittel    (Exzenter, Kurvenschei  ben und dergleichen) bewegt     bezw.    in eine  der Belichtung der Photozelle entsprechende  Stellung gebracht werden kann.

   Bei Betäti  gung des Verschlusses der Kamera zum Bei  spiel wird ein Anschlagfinger 44, dessen  Stellung die Einstellung des Verschlusses als  abhängiges Regelorgan bestimmt, z. B. ra  dial zur Anschlagfahne in Bewegung gesetzt  und gelangt, je nach der Belichtung der  Photozelle, an einer der     Stufen   <I>43a, 43h</I>  usw. des Randes der Stufenscheibe zur  Ruhe. Durch die Höhe der jeweils durch  den Zellenstrom in den Weg des Anschlag  fingers gebrachten Stufe der Anschlagfahne  wird also der Hub des Anschlagfingers be  stimmt und damit die Einstellung des ab  hängigen Regelorganes. Je grösser die An  zahl dieser Stufen ist, mit desto grösserer  Genauigkeit kann diese Einstellung nach      Massgabe der herrschenden Lichtverhält  nisse erfolgen.  



  Dieses Anzeige- oder Anschlagorgan er  fordert keinerlei Mittel zum Festhalten oder  Arretieren, da der Druck des Anschlagglie  des 44 stets senkrecht zur Bewegungsrich  tung des Teils der Fahne, auf den er auf  trifft, wirkt. Es kann aber auch dieses       Anzeigeorgan    während der Dauer der Be  lichtung in seiner Arbeitseinstellung un  verrückbar festgehalten werden. Dies kann  zum Beispiel durch eine Arretierung oder       Klemmvorrichtung,    wie sie in     Fig.    10 dar  gestellt ist, bewirkt werden.

   Die Anschlag  fahne 41 ist hier mit einer verstärkten Nabe  47 versehen, die auf einer bei 50     belagerten     Welle 42 entgegen dem Druck einer Feder  49     achsial    verschoben werden kann, bis sie  gegen ein festes     Widerlager    48 zu liegen  kommt. Diese Verschiebung kann durch  einen in einer Führung 46 gleitenden Sperr  stift 45 bewirkt werden, worauf die An  schlagfahne in ihrer jeweiligen Einstellung  festgehalten wird. Die Fixierung der An  schlagfahne kann durch     Aufrauhung,    Rif  felung oder dergleichen der zur Berührung  gelangenden Teile noch unterstützt werden.  



  Statt der Kante kann auch die Fläche  der Anschlagfahne stufen- oder     treppenför-          mig    oder     kurvenförmig    ausgebildet sein;       Fig.    11 zeigt auf der Nabe 47 eine An  schlagfahne mit vier Stufen 52a, 52b usw.,  an denen der parallel zur Drehachse der  Anschlagfahne verschiebbare Anschlagfin  ger 44 oder ein schwenkbarer oder drehbarer  Anschlagfinger 44'     (Fig.    12) zur Anlage  kommen kann.  



  Eine andere Ausführungsform des An  schlages, bei der eine besondere     Arretier-          oder    Klemmvorrichtung nicht erforderlich  ist, ist in     Fig.    13 dargestellt. Der     stabför-          mige    Anschlag 41' ist durch ein Federblätt  chen 54, das in der Schwingebene der Fahne  liegt, mit der     Drehspulenachse    69 verbunden;  er spielt vor dem aus zwei Stäben 48a, 48b  gebildeten     Widerlager    und wird gegen dieses  durch den Anschlagfinger 44", der in die-         sein    Falle entsprechend stufenartig ausgebil  det ist, bei dessen Einstellbewegung ge  drückt.

   Hierdurch wird die Anschlagfahne  für die Dauer der Belichtung in ihrer Ar  beitslage festgehalten; das Federblättchen 54  ist derart ausgebildet und angeordnet, dass  hierbei auf die Lagerung der Drehachse 69  nahezu gar kein Druck ausgeübt wird.  



  Wenn eine     Verstellung    eines unabhängi  gen Regelorganes, z. B. der Blende eines  Kameraobjektives, von Hand aus vorgesehen  ist, so wird zweckmässig auch vorgesorgt,  dass die selbsttätige Einstellung des abhängi  gen Regelorganes, z. B. des Verschlusses,  selbsttätig unter Berücksichtigung dieser  von Hand bewirkten Verstellung erfolgt.  



  So ist gemäss     Fig.    14 für eine jede solche  Einstellung des unabhängigen     Regelorganes     - es     ist    zum Beispiel eine Blende mit, der  Einfachheit wegen, nur zwei     Blendenstufen     angenommen - je eine ihr entsprechende  Anschlagfahne 41a     bezw.    41b vorgesehen, die  auf der vom Belichtungsmesser betätigten  Achse 42 festsitzen. Der der einen oder der  andern Anschlagfahne gegenüberzustellende  Anschlagfinger 44' wird von einem Füh  rungsring 65 getragen, der auf einem     Gleit-          stutzen    68 sowohl um dessen Achse     drehbar,     als auch     achsial    verschiebbar gelagert ist.

   In  einem längs des Umfanges des Führungs  ringes angeordneten Schlitz 66 greift, die  Drehbewegung des Ringes freilassend, das  abgebogene Ende eines Steuerhebels 67 ein,  der mit dem unabhängigen Regelorgan, z. B.  der Blende, verbunden ist, so dass bei der  Einstellung der betreffenden     Blendenstufe     von Hand aus der Führungsring 65 und mit  ihm der Anschlagfinger 44'     achsial    so ver  schoben wird, dass der Finger 44' der stufen  förmigen Kante der dieser     Blendenstufe    ent  sprechenden Anschlagfahne     (41a)    gegenüber  steht, wodurch die Einstellbewegung des ab  hängigen Regelorganes, das in diesem Fall  vom Verschluss gebildet wird, begrenzt wird.

    Je mehr verschiedene Einstellungen des un  abhängigen     Regelorganes    und je mehr ver  schiedene entsprechende Anschlagfahnen in  folgedessen vorgesehen sind, desto grösser      wird die Genauigkeit sein, mit der die Be  lichtungsregelung erfolgen kann.  



  Falls die Blende als abhängiges Regel  organ ausgebildet ist, wird der Steuerhebel  67 durch die verschiedenen Einstellungen des  Verschlusses, als des unabhängigen     Regel-          organes,    entsprechend betätigt.  



  Wenn das unabhängige Regelorgan nicht  stufenweise, sondern kontinuierlich regelbar  ist, so muss statt Anschlagfahnen mit ver  schiedenen Stufen ein Gebilde mit entspre  chend kontinuierlichen Übergängen verwen  det werden.  



  Mit Hilfe der gleichen Mittel können  auch die Änderungen anderer Faktoren, die  auch für die Belichtung massgebend sind, wie  der Empfindlichkeit des Platten- oder Film  inaterials, entsprechend berücksichtigt wer  den. So kann zum Beispiel die Empfindlich  1_eit des     Plattenmaterials    dadurch berücksich  tigt werden, dass bei Verwendung empfind  licherer Platten ein grösserer Widerstand in  den     Photozellenstromkreis    eingeschaltet wird,

    so dass sich bei derselben Lichtstärke ein  schwächerer Zellenstrom und geringerer     Mess-          instrumentausschlag    und infolgedessen bei  der selbsttätigen Einstellung eine entspre  chend kleinere Blendöffnung     bezw.    kürzere       Belichtungszeit    ergibt, während bei Verwen  dung weniger empfindlicher Platten ein ge  ringerer Widerstand in den Zellenstromkreis  eingeschaltet wird, was einen stärkeren Aus  schlag und infolgedessen die Einstellung       einer    grösseren     Blendenöffnung        bezw.    einer  längeren Belichtungsdauer zur Folge hat.  



  Die Stellung des Regelorganes ist wohl  durch den Anschlag bestimmt. Wenn aber  (z. B. bei einer bestimmten Einstellung der       Verschlussgeschwindigkeit    und der hierbei  bewirkten entsprechenden Abblendung der  Photozelle) der Ausschlag des     Messinstrumen-          tes        bezw.    die Einstellung des Anschlages für  die     Blendeneinstellung    derart ausfällt, dass  die Blende gar nicht so weit geöffnet wer  den kann (weil ihre grösste Öffnung noch zu  klein ist, also die Belichtung des Filmes oder  der Platte bei der Aufnahme unzulänglich    wäre), so     kann    eine solche Fehlaufnahme da  durch verhütet werden, dass das Anschlag  organ vor der Aufnahme warnt,

   indem es  zum Beispiel als entsprechendes optisches  Signal in einem Fenster oder dergleichen  auffallend sichtbar wird oder indem es (etwa  bei dem Versuch, den Verschluss auszulösen)  ein elektrisches oder mechanisches Klingel  zeichen bewirkt. Der Benützer der Kamera  kann dann (in dem angeführten Beispiel) den  Verschluss auf geringere Geschwindigkeit  einstellen, worauf gegebenenfalls der An  schlag eine     Stellung.    einnehmen wird, die  noch einer möglichen     Blendenöffnung    (des  verwendeten Objektivs) entspricht.  



  So kann zum Beispiel die Anschlagfahne  selbst     bezw.    ein auffallend gefärbter oder  gestalteter Teil derselben in der entsprechen  den (äussersten) Stellung durch ein Fenster  oder im Sucher der Kamera sichtbar gemacht  werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    11  kann der Anschlagfinger 44, wenn er zum  Beispiel an der (linken) Kante von 52d vor  beistösst, auf einen     dahinterliegenden    Kon  takt drücken und ein Klingelzeichen aus  lösen; oder er kann auch die     Verschlussaus-          lösung    daselbst verriegeln.  



  Es sei noch zusammenfassend darauf hin  gewiesen, dass bei allen angeführten Beispie  len nur die     Einstellung    des     Anzeigeorganes     selbst durch die     Stellkraft    des Belichtungs  inessers erfolgt, während das Anlegen des die  Einstellung     des    abhängigen Regelorganes  (Blende oder Verschluss) bestimmenden Glie  des dieses     Regelorganes    an das einen festen  Anschlag bietende     Anzeigeorgan    in dessen       Anzeigestellung    durch eine vom Belichtungs  messer unabhängige Kraftquelle,

   wie eine  zur Bewegung der Blende vorgesehene  Spannfeder oder eine im     Verschlussmechanis-          mus    angeordnete Einstellfeder oder derglei  chen, die etwa beim Auslösen des Verschlus  ses oder des Filmlaufwerkes betätigt     bezw.     ausgelöst wird,     bewirkt    wird, so dass die Ein  stellung des Regelorganes, auch wenn sie  einen verhältnismässig grösseren Energieauf  wand erfordert, trotz der naturgemäss nur      schwachen     Stellkraft    des notwendigerweise  sehr empfindlichen Belichtungsmesser mit  der erforderlichen Genauigkeit und     Verläss-          lichkeit    bewerkstelligt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur selbsttätigen Belich tungsregelung bei photographischen Appa raten mit elektrischem Belichtungsmesser, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Belich tungsmesser nach Massgabe der jeweiligen Belichtungsstärke bewegtes Anzeigeorgan in seiner jeweiligen Anzeigestellung für ein die Einstellung eines die Belichtung regelnden Organes (abhängiges Regelorgan) bestim mendes Glied dieses Organes einen ortsfesten Anschlag bietet, gegen den das genannte Glied des abhängigen Regelorganes durch eine vom Belichtungsmesser unabhängige Kraftquelle anzulegen ist, so dass die Ein stellung des Regelorganes,
    auch wenn sie einen grösseren Energieaufwand erfordert, trotz der schwachen Stellkraft des Belich tungsmessers mit der erforderlichen Genauig keit und Verlässlichkeit erfolgen kann. UNTER ANSPRt1CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Anzeige organ die Form einer drehbar gelagerten Anschlagscheibe hat. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass .die Anschlagscheibe eine kur venförmig ausgebildete Randfläche auf weist, die den Anschlag für ein drehbar bewegliches Anschlagglied bildet.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Anzeige organ in seiner Arbeitseinstellung vor der Betätigung des abhängigen Regelorganes für die Dauer der Belichtung durch eine Arretier- oder Klemmvorrichtung unver rückbar festgehalten wird. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der drehbare Anschlag mit seiner Drehachse derart verbunden ist, dass er ohne wesentliche Belastung der Drehachsenlager durch einen Ansehlagfinger senkrecht zu seiner Schwingebene gegen ein hinter dieser angeordnetes Widerlager fest angedrückt werden kann. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Anzeige organ in seiner durch den Photozellen strom bedingten Arbeitseinstellung den Weg eines vorstehenden Teils des Ver- schlusslaufwerkes der Kamera begrenzt, wodurch eine veränderbare Belichtungs zeit (Verschlusslaufzeit) erzielt wird. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass durch Betätigung des Auslöse hebels des Verschlusses der Kamera auf einanderfolgend zunächst die Klemmung des Anzeigeorganes in dessen Arbeits einstellung bewirkt wird, sodann die Einstellung des abhängigen Regelorgane ausgelöst wird und schliesslich die Ver- schlussauslösung erfolgt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei der die jeweils von Hand bewirkte Ver stellung eines unabhängigen Regelorga nes die Einstellung des abhängigen Re- gelorganes beeinflusst, dadurch gekenn zeichnet, dass die Anschlagstelle des ab hängigen Regelorganes zugleich mit der Verstellung des unabhängigen Regel- organes eingestellt wird. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, bei der die jeweils von Hand bewirkte Ver stellung eines unabhängigen Regelorga- nes die Einstellung des abhängigen Re- gelorganes beeinflusst, dadurch gekenn zeichnet, dass die Photozelle zwangsläu fig den jeweiligen Einstellungen des un abhängigen Regelorganes entsprechend mehr oder weniger abgeblendet wird. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Festklem men des Anzeigeorganes zwangsläufig mit der Auslösung des abhängigen Re- gelorganes erfolgt.
    10: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der das An zeigeorgan tragende bewegliche Teil des elektrischen Belichtungsmessers derart nachgiebig angeordnet ist, dass er gegen ein Widerlager angedrückt und dadurch fixiert werden kann. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der elektri sche Belichtungsmesser und das die Ein stellung des abhängigen Regelorganes bestimmende Glied voneinander entfernt angeordnet und durch Übertragungsmit tel miteinander verbunden sind. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der Belich tungsmesser verstellbar und mit einer die Verstellung anzeigenden Skala. versehen ist, um eine von dem das Anzeigeorgan betätigenden Strom unabhängige zusätz liche Einstellung zu ermöglichen. 13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das abhängige Regelorgan eine von Hand betätigbare zusätzliche Einstelleinrichtung besitzt. 14. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch den Anschlag mit Hilfe mechanischer Mittel ein optisches oder akustisches Warnungs signal gegeben wird, falls die Belichtung bei der gewählten Einstellung eines un abhängigen Regelorganes zu schwach wäre. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch ,gekennzeich net, dass der Anschlag in einer Stellung sichtbar gemacht wird. 16. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass ein Anschlagfinger bei der End stellung des Anschlages an einer Off- nun- oder der Kante des letzteren vor beigehen und auf ein dahinter angeord netes Organ drücken kann, wodurch ein Klingelwerk in Tätigkeit tritt. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das einen festen Anschlag für die Einstellung des abhängigen Regelorganes bildende An zeigeorgan mit einem Teil über einen die Einstellung eines andern (unabhängigen) Regelorganes anzeigenden Skala spielt. 18. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlagscheibe sektorför- mig ist und eine treppenartig verlau fende Randfläche besitzt, die den An schlag für ein radial zu ihr bewegliches Anschlagglied bildet. 19.
    Einrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Arretiervorrichtung einen längsverschiebbar gelagerten Sperrstift aufweist, der die achsial verschiebbar ge lagerte Nabe des fahnenförmigen An- zeigeorganes gegen den Druck einer Fe der an ein festes Widerlager drückt. 20.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, da.ss der Anschlag mit seiner Dreh achse durch ein in seiner Schwingebene liegendes, dünnes Federblättchen verbun den und der Anschlagfinger schwenkbar und stufenförmig ausgebildet ist. 21. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlagstelle dadurch ver schoben wird, dass ein vom unabhängigen Regelorgan beherrschtes Anschlagglied in den Bereich je einer von mehreren, verschiedenen, Anschlagfahnen versetzt wird. 22.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlagstelle dadurch ver schoben wird, dass ein vom unabhängigen Regelorgan beherrschtes Anschlagglied in den Bereich einer andern Zone eines kontinuierliche Übergänge aufweisenden Anschlagkörpers verstellt wird. 23. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass der elektrische Belichtungsmes ser durch ein Drehspuleninstrument ge- bildet wird, dessen beweglicher Teil durch das Anschlagglied des abhängigen Regelorganes gegen das Widerlager an gedrückt werden kann. 24.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch den Anschlag mit Hilfe mechanischer Mittel der Verschluss gesperrt oder unwirksam gemacht werden kann. \?5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch den Anschlag mit Hilfe mechanischer Mittel ein Warnsignal gegeben und der Ver schluss gesperrt oder unwirksam gemacht werden kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156641B (de) * 1955-05-28 1963-10-31 Voigtlaender Ag Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungseinstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1156641B (de) * 1955-05-28 1963-10-31 Voigtlaender Ag Photographische Kamera mit selbsttaetiger Belichtungseinstellung

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