[go: up one dir, main page]

CH186865A - Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften photographischer Gelatinen. - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften photographischer Gelatinen.

Info

Publication number
CH186865A
CH186865A CH186865DA CH186865A CH 186865 A CH186865 A CH 186865A CH 186865D A CH186865D A CH 186865DA CH 186865 A CH186865 A CH 186865A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
weight
amino
oxy
parts
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ed Geistlich Soehne Industrie
Original Assignee
Geistlich Soehne Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geistlich Soehne Ag filed Critical Geistlich Soehne Ag
Publication of CH186865A publication Critical patent/CH186865A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zum Färben oder Bedrucken von Textilfasern aus nickelhaltigem     Polypropylen       Es ist bekannt,     dass    sich     Azofarbstoffe    ganz be  stimmter Zusammensetzung sowie     Alizarinfarbstoffe     zum Färben von Textilmaterial aus nickelhaltigem       Polypropylen    eignen (Belgische     Patentschrift    Num  mern<B>625</B> 429 und<B>625</B> 430).  



  Es wurde nun gefunden,     dass    man Textilmaterial  aus nickelhaltigem     Polypropylen    in tiefen Tönen von  ausgezeichneten Echtheitseigenschaften färben oder  bedrucken kann, indem man     Azofarbstoffe    der  Formel       Y-N   <B>=</B>     N-A,     worin Y eine der Gruppierungen  
EMI0001.0012     
    bedeutet, in welchen R einen gegebenenfalls substi  tuierten     Phenylrest,    R, ein Halogenatom, eine     Alkyl-          oder        Alkoxygruppe,    Z die zur Vervollständigung eines       Imidazol-,        Triazol-    oder     1,

  4-Diazinringes    erforder  lichen Glieder, und<B>A</B> den Rest eines       1-Oxy-4-halogenbenzols,        1-Oxy-4-alkoxybenzols,          1-Oxy-4-alkylbenzols,        3-Oxydiphenylamins,          2,4-Dioxy-l-acylbenzols,        2-Oxynaphthalins,          2-Oxycarbazols,        3-Oxydiphenylenoxyds    oder  <B>1</B>     -Phenyl-3-methyl-5-pyrazolons     bedeuten, verwendet.  



  Das Färben kann so durchgeführt werden,     dass     man das Textilmaterial aus     Polypropylen,    das<B>0,05</B>  bis<B>1 %</B> Nickel enthält, in einem     wässrigen        Flärbebad,       das den Farbstoff und gegebenenfalls einen     Carrier     enthält, bei Temperaturen zwischen etwa<B>90</B> und  etwa 140'C behandelt und die erhaltene Färbung  in üblicher Weise     fertigstellt.    Der Zusatz eines     Netz-          und        Dispergiermittels    zum Färbebad ist empfehlens  wert aber nicht zwingend.  



  Das Drucken wird zweckmässig so durchgeführt,       dass    man den Farbstoff in einem geeigneten Lösungs  mittel, beispielsweise in     Dimethylformamid,    löst und  die     Farbstofflösung    in ein geeignetes Verdickungs  mittel, beispielsweise Kristallgummi, einrührt. Nach  Aufbringen der Druckpaste, die noch übliche     Druck-          hilfmittel    enthalten kann, wird das bedruckte Gewebe  bei Temperaturen zwischen etwa<B>101</B> und etwa  140'<B>C</B> gedämpft und anschliessend in üblicher Weise  behandelt. Der Druckpaste können auch     Carrier    zu  gesetzt werden.  



  Als     Carrier    sind beispielsweise     Di-    und     Tri-          chlorbenzole,        Chlornaphthaline,        Methylnaphthaline,          Benzoesäurebutylester,        o-Phenylphenol    oder     Oxy-          toluol-carbonsäuremethylester    geeignet.  



  Das Färben und Dämpfen kann im     pH-Bereich     2 bis<B>11,</B> vorzugsweise im     pH-Bereich   <B>3</B> bis<B>8</B>  erfolgen.  



  Die erfindungsgemäss zur Anwendung gelangen  den Farbstoffe besitzen eine gute Affinität zu Textil  material aus nickelhaltigem     Polypropylen    und erge  ben vorwiegend gelbe, orangefarbige, rote, braune,  blaue und violette Färbungen     bzw.    Drucke von sehr  guten     Nass-    und     Lichtechtheiten    sowie guten Lösungs  mittel-, Reib- und     Abgaseechtheiten.     



  Die Herstellung der verwendeten Farbstoffe kann  in üblicher Weise durch Kuppeln von     diazotiertem          1-Phenyl-3-amino-5-imino-4,5-dihydro-        1,2,4-triazol         oder dessen im     Phenylrest    substituierten Derivaten       bzw.    von     diazotiertem        7-Aminobenzimidazolen-7-          Aminobenztriazolen    oder     5-Aminochinoxalinen    mit  den entsprechenden     Azokomponenten    erfolgen.  



  Die verfahrensgemäss verwendeten     Azofarbstoffe     sind den aus der belgischen     Patentschrift        Nr.   <B>625</B> 429  bekannten     Chinolinazofarbstoffen    in der Waschecht  heit der damit hergestellten Färbungen auf     nickel-          haltigem        Polypropylen    deutlich überlegen.

      <I>Beispiel<B>1</B></I>  <B>10</B> Gewichtsteile eines     Polypropylengarns    aus  Stapelfaser eines     Einzeltiters    von<B>3</B> den und eines  Gehalts von<B>0,75</B>     GewA    der Nickelverbindung von       3,3'-Dioxy-5,5'-dioctyl-diphenylsulfon    werden mit  einer     wässrigen    Lösung, die im Liter<B>0,3 g</B> des Addi  tionsproduktes aus<B>1</B>     Mol        Nonylphenol    und<B>11</B>     Mol          Athylenoxyd    enthält,<B>30</B> Minuten bei<B>60'C</B> ge  waschen, gespült und anschliessend ohne Zwischen  trocknung in einem Bad behandelt, das in 400 Ge  wichtsteilen Wasser<B>0,

  1</B> Gewichtsteil Essigsäure,  0,04 Gewichtsteile     dibutylnaphthalinsulfonsaures    Na  trium,<B>0,3</B> Gewichtsteile     Dinaphthylmethandisulfon-          säure    und 0,2 Gewichtsteile des durch Kuppeln von       diazotiertem        1-Phenyl-3-amino-5-imino-4,5-dihydro-          1,2,4-triazol    mit     2-Oxynaphthalin    erhaltenen     Azo-          farbstoffs    enthält. Nach zehnminutigem Färben bei  Raumtemperatur wird die Temperatur des Färbe  bades innerhalb von 45 Minuten auf     100'C    erhöht  und bei dieser Temperatur 2 Stunden gefärbt.

   Dann  wird das gefärbte Garn heiss und kalt gespült,<B>30</B> Mi  nuten bei<B>80' C</B> mit einer     wässrigen    Lösung, die im  Liter<B>1 g</B> des Additionsproduktes aus<B>1</B>     Mol        Nonyl-          phenol    und<B>11</B>     Mol        Äthylenoxyd    und 0,4<B>g</B>     Natrium-          carbonat    enthält, gewaschen, gespült und getrocknet.  



  Man erhält eine blaustichige Rotfärbung von sehr  guter Wasch-, Schweiss-, Lösungsmittel-, Licht- und  Reibechtheit.  



  <I>Beispiel 2</I>  <B>10</B> Gewichtsteile eines     Polypropylengarns    aus  Stapelfaser eines     Einzeltiters    von<B>3</B> den und eines  Nickelgehalts von<B>0,05</B>     Gew.%    werden in dem in Bei  spiel<B>1</B> beschriebenen Färbebad und unter den dort  beschriebenen Färbebedingungen, jedoch unter Ver  wendung von 0,2 Gewichtsteilen des durch Kuppeln  von     diazotiertem        1-Phenyl-3-amino-5-imino-4,5-di-          hydro-1,2,4-triazol    mit     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon     erhaltenen     Azofarbstoffs    und unter Zusatz von 2 Ge  wichtsteilen     Methylnaphthalin,    gefärbt.  



  Man erhält eine Gelbfärbung von sehr guter  Licht-, Wasch-, Schweiss-, Lösungsmittel- und Reib  echtheit.  



  <I>Beispiel<B>3</B></I>  <B>50</B>     Gewichtsteile    des Farbstoffs aus     diazotiertem          1-Phenyl-3-amino-5-imino-4,5-dihydro-        1,2,4-triazol     und     1-Oxy-4-chlorbenzol    werden in<B>300</B> Gewichts  teilen     Dimethylformamid    gelöst. Die Lösung wird in  <B>600</B> Gewichtsteilen einer<B>25</B> gewichtsprozentigen       wässrigen        Kristallgummiverdickung    eingerührt und  mit<B>50</B> Gewichtsteilen     Ammoniumsulfat    versetzt.    Mit der so erhaltenen Druckpaste wird im Film  druck     Polypropylengewebe    bedruckt.

   Das bedruckte  Gewebe wird getrocknet und<B>30</B> Minuten bei einem  Oberdruck von<B>1,5</B> atü gedämpft, gründlich gespült,  <B>30</B> Minuten bei<B>80' C</B> mit<B>1 g</B> eines Einwirkungs  produktes von etwa<B>10</B>     Mol        Äthylenoxyd    auf<B>1</B>     Moi          Nonylphenol    und<B>0,5 g</B>     kalzinierter    Soda im Liter  Wasser nachbehandelt, gespült und getrocknet. Man  erhält einen vollen violetten Druck von guten     Nass-          und        Lichtechtheiten.     



  <I>Beispiel 4</I>  <B>10</B> Gewichtsteile eines     Polypropylengarns    aus  Stapelfaser eines     Einzeltiters    von<B>3</B> den und eines  Nickelgehalts von<B>0,05</B>     GewA    werden mit einer     wäss-          rigen    Lösung, die im Liter<B>0,3 g</B> des Additionspro  duktes aus<B>1</B>     Mol        Nonylphenol    und<B>11</B>     Mol        Äthylen-          oxyd    enthält,<B>30</B> Minuten bei<B>60' C</B> gewaschen, ge  spült und anschliessend ohne Zwischentrocknung  auf einem     Hochtemperaturfärbeapparat    in einem  Bade behandelt,

   das in 400 Gewichtsteilen Wasser  <B>0,1</B> Gewichtsteil Essigsäure, 0,04     Gewichtsteile          dibutylnaphthalinsulfonsaures    Natrium und 0,2  Gewichtsteile des durch Kuppeln von     diazotier-          tem        1-Phenyl-3-amino-5-imino-4,5-dihydro-1,2,4-          triazot    mit     1-Oxy-4-methoxy-benzol    erhaltenen     Azo-          farbstoffs    enthält. Nach zehnminutigem Färben bei  Raumtemperatur wird die Temperatur des Färbe  bades innerhalb von<B>60</B> Minuten auf 120'     C    erhöht  und 2 Stunden bei dieser Temperatur gefärbt.

   Dann  wird das gefärbte Garn heiss und kalt gespült,<B>30</B> Mi  nuten bei<B>80' C</B> mit einer     wässrigen    Lösung, die im  Liter<B>1 g</B> des Additionsproduktes aus<B>1</B>     Mol        Nonyl-          phenol    und<B>11</B>     Mol        Athylenoxyd    sowie 0,4<B>g</B>     Na-          triumearbonat    enthält, gewaschen, gespült und ge  trocknet. Man erhält eine Blaufärbung von sehr guter  Licht-, Wasch-, Schweiss-, Lösungsmittel- und Reib  echtheit.

      Die nachstehende Tabelle enthält eine Anzahl  weiterer erfindungsgemäss verwendbarer Farbstoffe  sowie die damit erhältlichen Farbtöne:  
EMI0002.0098     
  
    Farbstoff <SEP> aus <SEP> diazotiertem
<tb>  1-Phenyl-3-amino-5-imino-4,5- <SEP> Farbton
<tb>  dihydro-1,2,4-triazol <SEP> und
<tb>  2-Oxynaphthalin-3-earbonsäure <SEP> Rot
<tb>  2,4-Dioxy- <SEP> <B>1</B> <SEP> -acetylbenzol <SEP> Orange
<tb>  2-Oxycarbazol <SEP> Braun
<tb>  3-Oxydiphenylenoxyd <SEP> Marron
<tb>  3-Oxydiphenylamin <SEP> Braun       <I>Beispiel<B>5</B></I>  <B>10</B> Gewichtsteile eines     Polypropylengarns    aus  Stapelfaser mit einem     Einzeltiter    von<B>3</B> den und  einem Gehalt von<B>0,75</B>     GewA    der Nickelverbindung  von     3,3-Dioxy-5,

  5'-dioctyl-diphenylsulfon    werden  mit einer     wässrigen    Lösung, die im Liter<B>0,3 g</B> des  Additionsproduktes aus<B>1</B>     Mol        Nonylphenol    und      <B>11</B>     Mol        Äthylenoxyd    enthält,<B>30</B> Minuten bei<B>60' C</B>  gewaschen, gespült und anschliessend ohne Zwischen  trocknung in einem Bad behandelt, das in 400 Ge  wichtsteilen Wasser<B>0,1</B> Gewichtsteil Essigsäure,  0,04 Gewichtsteile     dibutylnaphthalinsulfonsaures    Na  trium,<B>0.,3</B> Gewichtsteile     Dinaphthylmethandisulfon-          säure    und 0,

  2     Gewichtstefle    des durch Kuppeln von       diazotiertem        5-Amino-2,3-dimethyl-7-chlorchinoxalin     mit     1-Oxy-4-methoxybenzol    erhaltenen     Azofarbstoffs     enthält. Nach zehnminutigem Färben bei Raumtem  peratur wird die Temperatur des Färbebades inner  halb von 45 Minuten auf<B>100' C</B> erhöht und bei  dieser Temperatur zwei Stunden gefärbt.

   Dann wird  das gefärbte Garn heiss und kalt gespült,<B>30</B> Minuten  bei<B>80' C</B> mit einer     wässrigen    Lösung, die im Liter  <B>1 g</B> des Additionsproduktes aus<B>1</B>     Mol        Nonylphenol     und<B>11</B>     Mol        Äthylenoxyd    und 0,4<B>g</B>     Natriumcarbonat     enthält, gewaschen, gespült und getrocknet. Man  erhält eine     grünstichige    Blaufärbung von sehr guter  Wasch-, Schweiss-, Lösungsmittel-, Licht-,     Abgas-          und    Reibechtheit.  



  <I>Beispiel<B>6</B></I>  <B>10</B> Gewichtsteile eines     Gewirkes    aus     iPolypro-          pylengarn    mit einem     Einzeltiter    von<B>6</B> den und einem  Gehalt von<B>0,75</B>     GewA    der Nickelverbindung von       3,3'-Dioxy-5,5'-dioctyl-diphenylsulfon    werden mit  einer     wässrigen    Lösung, die im Liter<B>0,3 g</B> des Addi  tionsproduktes aus<B>1</B>     Mol        Nonylphenol    und<B>11</B>     Mol          Äthylenoxyd    enthält,<B>30</B> Minuten bei<B>60'C</B> ge  waschen, gespült und anschliessend ohne Zwischen  trocknung in einem Bad behandelt,

   das in 400<B>Ge-</B>  wichtsteilen Wasser,<B>0,1</B> Gewichtsteil Essigsäure,  0,04 Gewichtsteile     dibutylnaphthalinsulfonsaures    Na  trium,<B>0,3</B> Gewichtsteile     Dinaphthylmethandisulfon-          säure,    2 Gewichtsteile     2-Oxytoluol-3-earbonsäure-          methylester    und 0,4 Gewichtsteile des durch Kuppeln  von     diazotiertem        7-Amino-2-methyl-5-chlorbenz-          imidazol    mit     1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon    erhal  tenen     Azofarbstoffs    enthält.

   Nach     zehnminutigem     Färben bei Raumtemperatur wird die Temperatur  des Färbebades innerhalb von 45 Minuten auf     100'C     erhöht und bei dieser Temperatur zwei Stunden ge  färbt. Dann wird das gefärbte     Gewirke    heiss und kalt  gespült,<B>30</B> Minuten bei<B>80' C</B> mit einer     wässrigen     Lösung, die im Liter<B>1 g</B> des Additionsproduktes  aus<B>1</B>     Mol        Nonylphenol    und<B>11</B>     Mol        Äthylenoxyd     und 0,4<B>g</B>     Natriumcarbonat    enthält, gewaschen, ge  spült und getrocknet.

   Man erhält eine     rotstichige     Gelbfärbung von sehr guter Licht-, Wasch-, Schweiss-,  Lösungsmittel- und Reibechtheit.    <I>Beispiel<B>7</B></I>  <B>10</B> Gewichtsteile eines     Polypropylengarns    aus  Stapelfaser mit einem     Einzeltiter    von<B>3</B> den und  einem Nickelgehalt von<B>0,05</B>     GewA    werden in der  selben Weise wie in Beispiel<B>1</B> beschrieben, jedoch  unter Verwendung von 0,

  2     Gewichtsteilen    des durch  Kuppeln von     diazotiertem        7-Amino-5-chlorbenz-          imidazol    mit     1-Oxy-4-chlorbenzol    erhaltenen Farb  stoffs anstelle des dort verwendeten Farbstoffs und    unter Zusatz von 2 Gewichtsteilen     Methylnaphthalin,     gefärbt. Man erhält eine tiefe     Bordofärbung    von     schi     guter Licht-, Wasch-, Schweiss-, Lösungsmittel-,<B>Ab-</B>  gase- und Reibechtheit.  



  <I>Beispiel<B>8</B></I>  <B>10</B> Gewichtsteile eines     Polypropylengarns    aus  Stapelfaser mit einem     Einzeltiter    von<B>3</B> den und  einem Nickelgehalt von<B>0,05</B>     GewA    werden in dem  in Beispiel<B>1</B> beschriebenen Färbebad und unter den  dort beschriebenen Färbebedingungen, jedoch unter  Verwendung von 0,2 Gewichtsteilen des durch Kup  peln von     diazotiertem        7-Amino-2-methyl-5-chlor-          benzimidazol    mit     1-Oxy-4-chlorbenzol    erhaltenen       Azofarbstoffs    und unter Zusatz     vop    2 Gewichts  teilen     o-Phenylphenol,    gefärbt.

   Man erhält eine tiefe       BordofÜrbung    von sehr guter Licht-, Wasch-,  Schweiss- und Reibechtheit.  



  <I>Beispiel<B>9</B></I>  <B>50</B> Gewichtsteile des Farbstoffs aus     diazotiertem          7-Amino-5-chlorbenzimidazol    und     1-Oxy-4-methoxy-          benzol    werden in<B>300</B> Gewichtsteilen     Dimethylform-          amid    gelöst. Die Lösung wird in<B>600</B> Gewichts  teile einer<B>25 %</B>     igen        wässrigen        Kristallgummiver-          dickung    eingerührt und mit<B>50</B> Gewichtsteilen     Ammo-          niumsulfat    und<B>50</B> Gewichtsteilen     Ammoniumoxalat       versetzt.

    Mit der so erhaltenen Druckpaste wird im Film  druck nickelhaltiges     Polypropylengewebe    bedruckt.  Das bedruckte Gewebe wird getrocknet und<B>30</B> Mi  nuten bei einem überdruck von<B>1,5</B> atü gedämpft,  gründlich gespült,<B>30</B> Minuten bei<B>80' C</B> mit<B>1 g</B>  eines Einwirkungsproduktes von etwa<B>10</B>     Mol          Äthylenoxyd    auf<B>1</B>     Mol        Nonylphenol    und<B>0,5 g</B>     kalzi-          nierter    Soda im Liter Wasser nachbehandelt, gespült  und getrocknet. Man erhält einen violetten Druck  von guter Wasser- und Lichtechtheit.

      <I>Beispiel<B>10</B></I>  <B>10</B> Gewichtsteile eines     Polypropylengarns    aus  Stapelfaser mit einem     Einzeltiter    von<B>3</B> den und  einem Nickelgehalt von<B>0,05</B>     GewA    werden in der  selben Weise wie in Beispiel<B>1</B> beschrieben, jedoch  unter Verwendung von<B>0,3</B> Gewichtsteilen des durch  Kuppeln von     diazotiertem        7-Amino-5-chlorbenzimid-          azol    mit     2,4-Dioxy-l-acetylbenzol    erhaltenen     Azo-          farbstoffs    und unter Zusatz von 2 Gewichtsteilen     Tri-          chlorbenzol    gefärbt.

   Man erhält eine tiefe Rotfärbung  von sehr guter Licht-, Wasch-, Schweiss-, Lösungs  mittel-, Abgas- und Reibechtheit.  



  <I>Beispiel</I>     11     <B>10</B> Gewichtsteile eines     Polypropylengarns    aus  Stapelfaser mit einem     Einzeltiter    von<B>3</B> den und einem  Nickelgehalt von<B>0,05</B>     GewA    werden mit einer     wäss-          rigen    Lösung, die im Liter<B>0,3 g</B> des Additionspro  duktes aus<B>1</B>     Mol        Nonylphenol    und<B>11</B>     Mol        Athylen-          oxyd    enthält,<B>30</B> Minuten bei<B>60' C</B> gewaschen,

   ge  spült und anschliessend ohne Zwischentrocknung auf      einem     Hochtemperaturfärbeapparat    in einem Bade  behandelt, das in 400 Gewichtsteilen Wasser<B>0,1</B> Ge  wichtsteil Essigsäure, 0,04 Gewichtsteile     dibutyl-          naphthalinsulfinsaures    Natrium und 0,2 Gewichts  teile des durch Kuppeln von     diazotiertem        7-Amino-          2-methyl-5-chlorbenzimidazol    mit     2,4-Dioxy-l-acetyl-          benzol    erhaltenen     Azofarbstoffs    enthält.

   Nach zehn  minutigem Färben bei Raumtemperatur wird die  Temperatur des Färbebades innerhalb von<B>60</B> Minu  ten auf 120'<B>C</B> erhöht und zwei Stunden bei dieser  Temperatur gefärbt. Dann wird das gefärbte Garn    heiss und kalt gespült,<B>30</B> Minuten bei<B>80' C</B> mit  einer     wässrigen    Lösung, die im Liter<B>1 g</B> des Addi  tionsproduktes aus<B>1</B>     Mol        Nonylphenol    und<B>11</B>     Mol          Athylenoxyd    sowie 0,4<B>g</B>     Natriumcarbonat    enthält,  gewaschen, gespült und getrocknet. Man erhält eine  tiefe     gelbstichige    Rotfärbung von sehr guter Licht-,  Wasch-, Schweiss-, Lösungsmittel- und Reibechtheit.  



  Die nachstehende Tabelle enthält eine Anzahl  weiterer erfindungsgemäss verwendbarer Farbstoffe  sowie die damit erhältlichen Farbtöne:  
EMI0004.0017     
  
    Farbstoff <SEP> Farbton
<tb>  7-Amino-5-chlorbenzimidazol <SEP> <B>1</B> <SEP> -Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon <SEP> Gelb
<tb>  7-Amino-5-chlorbenzimidazol <SEP> 2-Oxynaphthalin <SEP> Rotviolett
<tb>  7-Amino-5-chlorbenzimidazol <SEP> 1-Oxy-4-metliylbenzol <SEP> Rotviolett
<tb>  7-Amino-5-chlorbenzimidazol <SEP> 3-Oxydiphenylenoxyd <SEP> Marron
<tb>  7-Amino-5-chlorbenzimidazol <SEP> 3-Oxydiphenylamin <SEP> Violett
<tb>  7-Amino-5-chlorbenzimidazol <SEP> <B>1</B> <SEP> -Oxy-4-methoxybenzol <SEP> Blau
<tb>  7-Amino-2-methyl-5-chlorbenzimidazol <SEP> 2-Oxynaphthalin <SEP> Bordo
<tb>  7-Amino-2-methyl-5-chlorbenzimidazol <SEP> 1-Oxy-4-methylbenzol <SEP> Bordo
<tb>  7-Amino-2-methyl-5-chlorbenzimidazol <SEP> 2-Oxycarbazol 

  <SEP> Violett
<tb>  7-Amino-2-methyl-5-chlorbenzimidazol <SEP> 3-Oxydiphenylenoxyd <SEP> Grau
<tb>  7-Amino-2-methyl-5-chlorbenzimidazol <SEP> 2-Oxynaphthalin  3-carbonsäure-methylester <SEP> Rotviolett
<tb>  7-Amino-2-methyl-5-chlorbenzimidazol <SEP> 3-Oxydiphenylamin <SEP> Bordo
<tb>  7-Amino-2-methyl-5-chlorbenzimidazol <SEP> 1-Oxy-4-metlioxybenzol <SEP> Blau
<tb>  7-Amino-2-oxy <SEP> <B>- <SEP> <I>5</I> <SEP> -</B> <SEP> methylbenzimidazol <SEP> <B>1</B> <SEP> -Oxy-4-methoxybenzol <SEP> Rot
<tb>  7-Amino-2-oxy <SEP> <B>- <SEP> 5</B> <SEP> -methylbenzimidazol <SEP> 1-Oxy-4-methylbenzol <SEP> Rotbraun
<tb>  7-Amino-2-oxy <SEP> <B>- <SEP> 5 <SEP> -</B> <SEP> methylbenzimidazol <SEP> 2-Oxynaphthalin <SEP> Rot
<tb>  7-Amino-2-oxy <SEP> <B>- <SEP> 5 <SEP> -</B> <SEP> methylbenzimidazol <SEP> 2,

  4-Dioxy- <SEP> <B>1</B> <SEP> -acetylbenzol <SEP> Gelb
<tb>  7-Amino-5-chlorbenztriazol <SEP> <B>1</B> <SEP> -Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon <SEP> Orange
<tb>  7-Amino-5-chlorbenztriazol <SEP> <B>1</B> <SEP> -Oxy-4-methylbenzol <SEP> Braun
<tb>  7-Amino-5-chlorbenztriazol <SEP> 2,4-Dioxy- <SEP> <B>1</B> <SEP> -acetylbenzol <SEP> Rotbraun
<tb>  7-Amino-5-chlorbenztriazol <SEP> 3-Oxydiphenylenoxyd <SEP> Braun
<tb>  7-Amino-5-chlorbenztriazol <SEP> 2-Oxynaphthalin-3-carbonsäure-methylester <SEP> Rotviolett
<tb>  7-Amino-5-chlorbenztriazol <SEP> 3-Oxydiphenylamin <SEP> Rotviolett
<tb>  7-Amino-5-chlorbenztriazol <SEP> <B>1</B> <SEP> -Phenyl-3 <SEP> -methyl-5-pyrazolon <SEP> Gelb
<tb>  7-Amino-5-chlorbenztriazol <SEP> 2-Oxynaphthalin <SEP> Rot
<tb>  7-Amino-5-chlorbenztriazol <SEP> 1-Oxy-4-methoxybenzol <SEP> Grau
<tb>  5-Amino-2,3,

  7-trimethylchinoxalin <SEP> 2-Oxynaphthalin <SEP> Rotviolett
<tb>  5-Amino-2,3,7-trünethylchinoxalin <SEP> l#Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon <SEP> Orange
<tb>  5-Amino-2,3,7-triinethylchinoxalin <SEP> 2,4-Dioxy-l-acetylbenzol <SEP> Rot
<tb>  5-Amino-2,3,7-triinethylchinoxalin <SEP> 1-Oxy-4-methoxybenzol <SEP> Blau
<tb>  5-Amino-2,3-dimethyl-7-chlorchinoxalin <SEP> 2-Oxynaphthalin <SEP> Violett
<tb>  5-Amino-2,3-dimethyl-7-chlorchinoxalin <SEP> 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon <SEP> Orange
<tb>  5-Amino-2,3-dimethyl-7-chlorchinoxalin <SEP> 2,4-Dioxy-l-benzoylbenzol <SEP> Rot

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zum Färben oder Bedrucken von Textilmaterial aus nickelhaltigem Polypropylen, da- durch gekennzeichnet, dass man Azofarbstoffe der Formel Y-N <B>=</B> N-A, worin Y eine der Gruppierungen EMI0005.0001 bedeutet, in welchen R einen gegebenenfalls substi tuierten Phenylrest, R, ein Halogenatorn, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe, Z die zur Vervollständigung eines Imidazol-,
    Triazol- oder 1,4-Diazinringes erforder lichen Glieder, und<B>A</B> den Rest eines 1-Oxy-4-halogenbenzols, 1-Oxy-4-alkoxybenzols, 1-Oxy-4-alkylbenzols, 3-Oxydiphenylamins, 2,4-Dioxy-l-acylbenzols, 2-Oxynaphthalins, 2-Oxycarbazols, 3-Oxydiphenylenoxyds oder 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolons bedeuten, verwendet.
    <B>UNTERANSPRUCH</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Gegenwart eines Carriers färbt oder bedruckt.
CH186865D 1935-09-26 1935-09-26 Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften photographischer Gelatinen. CH186865A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH186865T 1935-09-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH186865A true CH186865A (de) 1936-10-15

Family

ID=4434649

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH186865D CH186865A (de) 1935-09-26 1935-09-26 Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften photographischer Gelatinen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH186865A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438716A (en) * 1944-10-06 1948-03-30 Gen Aniline & Film Corp Stabilized silver halide emulsions

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438716A (en) * 1944-10-06 1948-03-30 Gen Aniline & Film Corp Stabilized silver halide emulsions

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3512630A1 (de) Verfahren zum faerben oder bedrucken von cellulosefasern oder cellulosemischfasern
DE1139094B (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von Textilmaterial aus Polyacrylnitril, acrylnitrilhaltigen Mischpolymerisaten oder Celluloseacetat
DE1286666B (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen, kationischen Farbstoffen
CH186865A (de) Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften photographischer Gelatinen.
US3679358A (en) Process for the dyeing or printing of textile materials made from polymers or copolymers of acrylonitrile
US2574806A (en) Compositions and processes for printing organic derivatives of cellulose using a mixture of four swelling agents
US2135633A (en) Dyeing process
DE633306C (de) Verfahren zum Faerben von tierischen Faserstoffen aus schwach alkalischem Bade
US3359255A (en) Water-insoluble disazo-dyestuffs
DE1928372B2 (de) Wasserunlösliche Monoazofarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zum Färben und Bedrucken
DE1240810B (de) Verfahren zum Faerben von nickelhaltigem Polypropylen
US1969464A (en) Dyeing and printing of acetate silk
DE871591C (de) Verfahren zur Verbesserung der Echtheitseigenschaften von Faerbungen und Drucken mit substantiven Farbstoffen auf Cellulosefasern
AT229261B (de) Verfahren zum Färben und Bedrucken polyhydroxylierter Materialien
DE1297069B (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von Textilmaterial aus nickelhaltigem Polypropylen
EP0099336B1 (de) 1:2-Kobaltkomplexazofarbstoffe
JPS60151389A (ja) ウ−ル繊維を含む繊維基材の染色方法
DE1254575B (de) Verfahren zum Faerben und bzw. oder Bedrucken von Textilgut
AT156258B (de) Verfahren zur Herstellung von Färbungen auf Mischgeweben aus Wolle und Viskose.
DE1258819B (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von Textilmaterial aus nickelhaltigem Polypropylen
DE2234465C3 (de) Farbstoffmischungen und Verfahren zum Färben und Bedrucken von Polyesterfasermaterialien
DE1469683C (de) Disazo Verbindungen und ihre Verwen dung zum Farben synthetischer Fasern
DE1807763A1 (de) Wasserunloesliche Monoazofarbstoffe
DE530468C (de) Verfahren zum Faerben von Kunstseide aus regenerierter Cellulose
AT224782B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Küpenfarbstoffe