Nadel zum Häkeln oder Stricken und dergl. aus plastischer Masse mit Netalleinlage. Nadeln zum Stricken oder Häkeln und der gleichen aus plastischer Masse, wie zum Bei spiel Zelluloid, liunsthorn und dergleichen haben den Nachteil der geringen Stabilität, so dass sie sieh im Gebrauche leicht verkrüm men und unbrauchbar werden. Diesem Übel stande wird erfolgreich abgeholfen, indem man die Nadeln als Röhrchen aus plastischer Masse ausbildet, wobei in die vorhandene Offnung ein Metallstäbchen eingesetzt wird.
Die Stabilität wird hierdurch erhöht, hin gegen stösst man bei der Ausbildung zweck mässiger Nadelspitzen auf Schwierigkeiten, weil jene durch Zusammenkleben der Röh renenden sich nicht als dauerhaft im Ge brauche erweisen. Daher ist es naheliegend, die Enden des Metallstäbchens mit zu diesem Zwecke angefertigten Spitzen aus plastischem Material, beispielsweise Kunsthorn, zu ver sehen, indem diese bereits in ihrem fertigen Zustande an erstere aufgeschraubt oder auf geleimt werden. Die in dieser Weise ange brachten Nadelspitzen haben den Nachteil des wenig sichern Haltens und der verteuern den Fabrikationsweise.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Nadel zum Stricken oder Häkeln und der gleichen aus plastischer Masse mit Metall einlage, dadurch gekennzeichnet, dass minde- stens die Nadelenden durch entsprechende Umhüllung der Metalleinlage mit flüssiger plastischer Masse und darauffolgendes Er härtenlassen hergestellt sind.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in Fig. 1 dargestellt. im Schnitt.
Ein Metallstäbchen 1 von der ungefähren Länge einer Stricknadel wird in das etwas kürzer gehaltene Röhrchen 2, welches zweck mässig aus Zelluloid oder Kunsthorn besteht, gesteckt, so dass die beiden Enden des erste ren gleichmässig herausragen. Es ist vorteil haft die Enden des Metallstäbchens 1 etwas aufzurauhen, um den Nadelenden 3 eine grö ssere Haftfähigkeit an jenen zu verleihen.
Diese Metallstabenden werden mit einer flüssig gemachten plastischen Masse um spritzt bezw. umpresst und in entsprechenden Formen dem Aussendurchmesser des Röhr chens 2 und der gewünschten Nadelenden form angepasst. Nachdem sich die plastische Masse durch Abkühlung erhärtet hat, ist sie mit den Metallstabenden derart fest verbun den, dass ein Lockerwerden oder Abfallen der Spitzen 8 unmöglich ist.
Eine weitere Ausführungsform des Er findungsgegenstandes ist in Fig. 2 der Zeich nung dargestellt im Längsschnitt.
Diese zum Häkeln bestimmte Nadel ist ihrem Zweck entsprechend etwas kürzer ge halten als normale Stricknadeln. Ein Metall stäbchen 5 wird am einen Ende umgebogen, so dass der Haken 6 entsteht. Dieses Metall stäbchen mit Haken wird mit einer flüssig gemachten plastischen Masse umspritzt bezw. umpresst und in der fertigen Häkelnadel ent sprechender Form geformt.
Nachdem die pla stische Masse erhärtet ist, entsteht der dem Metallstäbchen 5 und Haken 6 festanhaf tende Überzug 7 und 8, der sich auch bei starker Beanspruchung nicht löst, bezw. ab springt.
Bei kürzeren Nadeln empfiehlt sich die Umspritzung mit flüssig gemachter plasti- scher Masse über die ganze Oberfläche der Metalleinlage.
Bei längeren Nadeln ist es vorteilhaft ge mäss der erstbeschriebenen Ausführungsform nur die Enden der Metalleinlage zu Um spritzen, währenddem die dazwischenliegende Metallstäbchen-Oberfläche mit einem Röhr chen aus Zelluloid, Kunsthorn und der gleichen überzogen ist.
Ohne an. der vorliegenden Erfindung etwas zu ändern, können auch andere als Spitzenform in der beschriebenen Weise an Metallstabenden befestigt werden. Dies ist speziell bei längeren und dickeren Strick- und Häkelnadeln der Fall, wo das eine Nadelende mit einer knopfartigen Ver dickung versehen ist, um das Abfallen von Strickmaschen zu verhindern.
Needle for crocheting or knitting and the like. Made of plastic material with a net insert. Needles for knitting or crocheting and the like made of plastic material, such as, for example, celluloid, liunsthorn and the like, have the disadvantage of poor stability, so that they can easily become bent and unusable during use. This inconvenience is successfully remedied by designing the needles as tubes made of plastic material, with a metal rod being inserted into the existing opening.
The stability is increased as a result, on the other hand you encounter difficulties in the formation of appropriate needle tips, because those renenden by gluing the Röh do not prove to be permanently in use. It is therefore obvious to see the ends of the metal rod with tips made for this purpose made of plastic material, for example synthetic horn, by screwing or gluing them onto the former in their finished state. The needle tips are attached in this way have the disadvantage of little secure holding and the expensive manufacturing method.
The subject of the present invention is a needle for knitting or crocheting and the like made of plastic material with a metal insert, characterized in that at least the needle ends are produced by appropriately wrapping the metal insert with liquid plastic material and then allowing it to harden.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing in FIG. on average.
A metal rod 1 the approximate length of a knitting needle is inserted into the slightly shorter tube 2, which is made of celluloid or artificial horn, so that the two ends of the first protrude evenly. It is advantageous to roughen the ends of the metal rod 1 somewhat in order to give the needle ends 3 greater adhesion to them.
These metal rod ends are injected with a liquefied plastic mass to bezw. pressed around and adapted to the shape of the outer diameter of the Röhr chens 2 and the desired needle ends in appropriate shapes. After the plastic mass has hardened by cooling, it is firmly connected to the metal rod ends in such a way that the tips 8 cannot become loose or fall off.
Another embodiment of the subject invention He is shown in Fig. 2 of the drawing voltage in longitudinal section.
This needle intended for crocheting is kept somewhat shorter than normal knitting needles in accordance with its purpose. A metal rod 5 is bent at one end, so that the hook 6 is formed. This metal rod with hook is coated with a liquidized plastic mass respectively. overpressed and shaped accordingly in the finished crochet hook.
After the pla-tical mass has hardened, the metal rod 5 and hook 6 firmlyanhaf tende coating 7 and 8, which does not come off even with heavy use, respectively. jumps off.
In the case of shorter needles, it is advisable to encapsulate the entire surface of the metal insert with a plasticized compound that has been rendered liquid.
In the case of longer needles, it is advantageous according to the embodiment described first to inject only the ends of the metal insert, while the intermediate metal rod surface is covered with a small tube made of celluloid, artificial horn and the like.
Without on. To change something of the present invention, other than a tip shape can be attached to metal rod ends in the manner described. This is especially the case with longer and thicker knitting and crochet needles, where one end of the needle is provided with a button-like thickening to prevent knitting stitches from falling off.