CH185564A - Einrichtung zum Fördern und gleichzeitigen Imprägnieren bezw. Mischen von Flüssigkeiten, insbesondere von alkoholfreien Getränken. - Google Patents
Einrichtung zum Fördern und gleichzeitigen Imprägnieren bezw. Mischen von Flüssigkeiten, insbesondere von alkoholfreien Getränken.Info
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Description
Einrichtung zum Fördern und gleichzeitigen Imprägnieren bezw. Mischen von Flüssigkeiten, insbesondere von alkoholfreien Getränken. Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Einrichtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes. Es hat sich gezeigt, dass es manchmal erwünscht ist, das Tempo der Förder- oder Mischarbeit beschleunigen zu können, zum Beispiel bei heissem Wetter, um dem Gärprozess bei alkoholfreien Getränken wirkungsvoll zu begegnen, oder bei chemischen Verbindungen, um die Reaktion in das ge wünschte Tempo zu verlegen. Dies ist möglich durch die Verwendung von Pumpen, die lediglich die Umwälzarbeit zu bewältigen haben, während die Mischung bezw. das Imprägnieren im Strahlapparat erfolgt. Man erreicht dadurch die Unabhängigkeit des Fördervorganges von der Mischung bezw. Imprägnierung oder mit andern Worten, man kann auf diese Weise den Vorgang der Förderung (zum Beispiel zwecks Umwälzung) und den der Mischung der beiden Mischungs- bestandteile bezw. der Imprägnierung unab hängig voneinander regulieren und so jeweils die günstigsten Verhältnisse erzielen. Es ist ferner in gewissen Fällen erfahrungsgemäss gut, wenn der Tank zur Aufnahme der zu imprägnierenden Flüssigkeit nicht ganz mit der Flüssigkeit gefüllt wird, so dass ein Hohlraum ohne Flüssigkeit zur Aufnahme allfällig sich bildender oder durch die Imprägnierung eingeführter Gase bereit stehet. Da nun aber je nach den Verhältnissen durch diese Gase ein unerwünschter Überdruck entstehen kann, so ist es zweckmässig, wenn diese Gase durch eine entsprechende Vorrichtung möglichst im S : kreislauf, sei es im Gleichstrom oder im Gegenstrom, immer wieder mit möglichst kleinen Flüssigkeitsteilen in Berührung gebracht werden, damit diese Gase von der Flüssigkeit absorbiert werden können. Auch diese Arbeit lässt sich mittels geeigneter Leitungen etc. von der oben erwähnten Umwälzpumpe erledigen. Bei Verwendung von CO zur Imprägnierung besteht die Gefahr des Einfrierens, speziell der obern Teile der CO2-Flasche und auch der Druckreduzierarmatur, sogar manchmal auch der Schläuche oder Rohrleitungen. Die Gefrierstärke ist in hohem Masse vom CO2-Verbrauch pro Zeiteinheit abhängig und sie kann so gross werden, dass der Betrieb eingestellt werden muss. Es lag daher nahe, diese Eisbildung durch Anbringen von lleiz- körpern verschiedenster Konstruktionen und für mannigfaltige Heizmedien, zum Beispiel Elektrizität, Heissluft, Heisswasser und an, deres mehr zu verhüten. Besonders vorteilhaft kann die Eisbildung nun aber in der Weise begegnet werden, dass die zu imprägnierende Flüssigkeit mittelst der oben erwähnten Pumpe durch einen Heizkörper, der an der CO2-Flasche bezw. an der CO2-Armatur angebracht ist, in ständigem Kreislauf gedrückt wird und daselbst einen Teil der Flüssig keitswärme zur Verhütung der Eisbildung abgibt. Dadurch wird der kontinuierliche Betrieb der CO2-Imprägnierung gewährleistet. Die lleizkörperform kann den vorhandenen bewährten Konstruktionen entsprechend gewählt werden, zum Beispiel als sogenannte Lamellen oder auch als Fülihauben zur Aufnahme von Kupferwolle oder einem ähnlichen guten Wärmeübertragungsmaterial als : Contaktwärme-Austauscher. Es kann auch vorkommen, dass die Temperatur der zu imprägnierenden Flüssigkeit aus Eigenwärmeerzeugung oder wegen der Umgebung unerwünscht hoch ist und daher herabgesetzt werden soll. Dies ist nun ohne zusätzliche Betriebskosten möglich, wenn zum Beispiel zur Umwälzung oder zur Förderung eine hydraulisch angetriebene Pumpe verwendet wird, denn in diesem Falle kann das Abwasser dieser Pumpe zu Kühlzwecken verwendet werden. Wenn aber eine motorisch angetriebene Pumpe benützt wird, so kann die : Kühlung der Flüssigkeit entweder durch Druckwasser oder ein anderes Kühlmedium im Sinne der bekannten Kühlsysteme erfolgen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung samt einigen Varianten dargestellt. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1 die Einrichtung im Aufriss; Fig. 2 und 3 zeigen Varianten hiervon. In der Fig. 1 ist 1 die Umwälz- oder Förderpumpe mit Motorantrieb, 2 der Mischapparat, 3 die COr-Flasche, 4 der Heizkör- per, 5 die Druckreduzierarmatur, 6 das Flüssigkeitsventil auf der Eintrittsseite des lleiz- körpers, 7 das Flüssigkeitsventil auf der Austrittsseite am Heizkörper, ss das Direktwegventil zur Pumpe, 9 der Flüssigkeitsstandsanzeiger, 10 das CO2-Ventil der Überlagerung, 11 das Flüssigkeitsventil am Saugstutzen des Tanks, 12 das Flüssigkeitsventil zum Druckstutzen in den Tank, 13 der Tank, 14 ein Rückschlagventil in die CO2-Impräg- nierleitung. Fig. 2 zeigt eine Variante mit hydraulisch angetriebener Pumpe und zwischengeschaltetem Flüssigkeitskühler. 15 ist die hydraulisch angetriebene Pumpe, 16 das Druckwasserventil, 17 der Druckwasserablauf aus dem Kühler 1 . Die Pfeile geben die jeweilige Durchflussrichtung an; Fig. 3 stellt den Flüssigkeitskühler in beispielsweiser Anordnuag dar, bei Verwendung zum Beispiel einer motorisch angetriebenen Pumpe, wobei das Ventil 20 zur Regulierung der Kühlmediummenge dient. Die Anordnung nach Fig. 3 ist auch in Fig. 1 punktiert eingetragen. Wenn zur Kühlung der zu imprägnierenden Flüssigkeit eines der bekannten Kühl- systeme verwendet wird, so ergibt sich daraus eine Anordnung, wie sie bereits in vielen andern Fällen bekannt ist, weshalb von einer besonderen Darstellung abgesehen wird. Der Imprägniervorgang bei der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung ist folgender: Angenommen der Tank 13 sei bis zur Niveaumarke mit Flüssigkeit gefüllt, dann beginnt die C 0-Imprägnierung, indem Ventile 11, 6, 7 und 12 geöffnet werden. Die Pumpe 1 wird in Betrieb gesetzt und wälzt nun die Flüssigkeit von 11 über 6 und 7 durch 12 wieder in Tank 13. Bei 5 wird die Kohlensäure aus der Flasche 3 auf den ge wünschten Überdruck eingestellt, und weil lssei jeder Druckreduktion bekanntlich dem expandierenden Gas Wärme entzogen wird, xvas in diesem Falle mit Kälteerzeugung gleichbedeutend ist, so wird nun im Heiz- Körper 4 ein Teil der Flüssigkeitswärme in .-tändigem Kreislauf ausgetauscht. Die Rei loungswiderstände werden von der Umwälzpumpe 1 überwunden, so dass die Imprägniervorrichtung 9 in ungestörter Funktion für die eigentliche Imprägnierung bleibt. Das Direktwegventil 8 wird nur dann ge öffnet, wenn zum Beispiel ohne CO2-Imprägnierung gearbeitet, also nur umgewälzt werden soll. Wenn nun beim Imprägnieren die C02-Dosierung zu gross wird, so sammelt sich die freiwerdende Kohlensäure oben im Tank 13 an, wodurch sich in diesem ein zu hoher Überlagerungsdruck ergibt. In diesem Falle wird das Ventil 10 geöffnet und die Verbindung mit der Pumpensaugleitung hergestellt, so dass die überlagerte B : ohlensäure mit der Flüssigkeit, vermischt wird. Es wird dann gleichzeitig mit der Flüssig keit aus Ventil 11 auch CO aus Ventil 10 durch den Niveanstand 9 durch die Pumpe 1 angesaugt, wobei die Ventile 8 und 12 geöffnet, aber die Ventile 6 und 7 geschlossen sind. Die Flüssigkeit wird jetzt nur umgewälzt unter Weitervermischung der überlagerten Kohlensäure. Das Itückschlagventil 14 verhütet in allen Fällen das Rüclrwärtsfliessen der : Flüssigkeit in die CO2 -Leitung. Natürlich kann sowohl die Pumpe 1, als auch die Mischvorrichtung 2 und der : Heizkörper - 4 auch für mehrere Tanks gleichzeitig verwendet werden, sei es, dass gleichzeitig mehrere Tankinhalte imprägniert oder umgewälzt werden sollen oder dass mehrere Tanks hintereinandergeschaltet und dann nacheinander gefüllt, imprägniert oder arngewälzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCR: Einrichtung zum Fördern und gleichzeitigen Imprägnieren bezw. Mischen von Flüssigkeiten, insbesondere von alkoholfreien Getränken, nach dem Patentanspruch des Ilauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass zur Beschleunigung der Imprägnierung bezw. des Mischens eine Umwälzpumpe vorgesehen ist, welche die Wirkung der kinetischen Energie des Druckfluidums im Strahlapparat unterstützt.UNTER A NSPRUCE : 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwälzpumpe durch eine Verbindungsleitung mit dem obern Ende des Tanks verbunden ist, so dass sie auch zur Umwälzung der über lagerten Kohlensäure dienen kann.2. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kohlensäurearmatur ein Wärme austauschkörper enthaltender, zweiteiliger Heizkörper zugeordnet ist, durch welchen die zu imprägnierende Flüssigkeit durch die Umwälzpumpe hindurchgetrieben wird, zum Zweck, die in der zu impräg niere den Flüssigkeit enthaltene Wärme teilweise zur Erwärmung der Rohlen-. säurearmatur nutzbar zu machen.3. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Umwälz kreis der Umwälzpumpe ein Kühler an geordnet ist, in welchem die Temperatur der in konstantem Kreislauf durchfliessen- den zu imprägnierenden Flüssigkeit her abgesetzt wird, wobei als Kühlmedium das austretende Arbeitswasser der hydrau lisch angetriebenen Pumpe dient.
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE742880C (de) * | 1937-01-30 | 1943-12-13 | Sulzer Ag | Verfahren zum Impraegnieren von Fluessigkeiten |
| AT501388A1 (de) * | 2002-09-03 | 2006-08-15 | Kwc Ag | Vorrichtung zum anreichern leitungsgeführten trinkwassers mit einem wasserlöslichen gas wie kohlendioxid oder sauerstoff |
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1935
- 1935-08-31 CH CH185564D patent/CH185564A/de unknown
Cited By (3)
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| DE742880C (de) * | 1937-01-30 | 1943-12-13 | Sulzer Ag | Verfahren zum Impraegnieren von Fluessigkeiten |
| AT501388A1 (de) * | 2002-09-03 | 2006-08-15 | Kwc Ag | Vorrichtung zum anreichern leitungsgeführten trinkwassers mit einem wasserlöslichen gas wie kohlendioxid oder sauerstoff |
| AT501388B1 (de) * | 2002-09-03 | 2007-01-15 | Kwc Ag | Vorrichtung zum anreichern leitungsgeführten trinkwassers mit einem wasserlöslichen gas wie kohlendioxid oder sauerstoff |
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