DE2228630A1 - Vorrichtung zum herstellen von kunststoffkoerpern in einer doppelwandigen form - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen von kunststoffkoerpern in einer doppelwandigen formInfo
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Description
Therm-o vox- Th
Vorrichtung zum Herstellen von Kunststoffkörpern in einer doppelwand!gen Form
Zusatz zum Patent 1 296 333
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Kunststoffkörpern in einer doppeIwandigen
Form, insbesondere einer Rotationsgießform, deren Wandhohlraum über Zulauf- und Rücklaufleitungen von jeweils
einem besonderen Vorratsbehälter wahlweise ein Heiz- und ein Kühlmedium aufnimmt und abgibt, und eine Förderpumpeneinrichtung
für den Rücklauf, deren auf den Ausgang des Wandhohlraums wirkender Saugdruck etwas höher liegt als
der Druck mit dem das Heiz- und Kühlmedium in den Wandhohlraum eintritt.
Doppelwandige Formen sollen möglichst dünnwandig sein,
damit sie schnell erhitzt und schnell wieder abgekühlt
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werden können. Andererseits müssen sie dem Druck der
durchgepumpten Heiz- bzw. Kühlflüssigkeit standhalten
können. Dies macht Insbesondere bei großen Formen
Schwierigkeitenv.Ferner sollen die Formen, die im Rotationsverfahren
eingesetzt werden, möglichst leicht und platzsparend sein. Deshalb wurde von dem Anmelder
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art nach dem Patent 1 296 333 geschaffen, bei der in der Rücklaufleitung eine Saugpumpe eingebaut ist, deren Förderleistung
vorzugsweise etwas höher ist als die der Druckpumpe. Dadurch wird in Auslegung, auf eine bestimmte Form,
d.h. auf einen bestimmten Durchlaufwiderstand der Form, und auf eine bestimmte Viskosität einer Durchlaufflüssigkeit
das Entstehen eines Überdruckes vermieden, so daß auch sehr große Formen verhältnismäßig dünnwandig gebaut
und damit gut beheizt bzw. gekühlt werden können. Dabei ist es möglich, infolge gleichzeitigen Einpumpens und Absaugens
der Flüssigkeit diese mit großer Geschwindigkeit umzuwälzen, so daß das Temperaturgefälle vom Eingang zum
Ausgang der Heiz- bzw. Kühlflüssigkeit klein ist und demnach auch sehr große Formen auf einer genau bestimmbaren,
gleichbleibenden Temperatur gehalten werden können. Dies ist wichtig, da gerade bei großen Formen eine
gleichmäßige Beheizung häufig für die Qualität der damit hergestellten Kunststoffkörper ausschlaggebend ist. Die
diese Vorteile vermittelnde Vorrichtung nach Patent 333 hat bei einem Ausführungsbeispiel je Heiz- und
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Kühlkreis zwei Umwälzpumpen und dann sogar drei Umwälzpumpen,
wenn jedem Kreis zusätzlich je ein Wärmetauscher zugeordnet ist.
Zur weiteren Verbesserung der vorerwähnten Vorrichtung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Anzahl der
Umwälzpumpen zu verringern und trotzdem die Vorteile der bisherigen Vorrichtung zu erhalten. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorratsbehälter
als Druckbehälter ausgebildet sind. Auf diese Weise gelangt in dem Heiz- und Kühlkreis jenachdem, ob der Vorratsbehälter
als hydrostatischer oder als Gaspolsterspeicher ausgebildet ist - das Heiz- und Kühlmedium durch
den Schwere- und/oder Speicherdruck durch die Zulauflei- · tung zum Wandungshohlraum der Form. Werden zugleich die
Wärmetauscher in die Rücklaufleitungen der Heiz- und Kühlkreise
zwischen die jeweilige Förderpumpe und den Vorratsbehälter gelegt, so genügt in jedem einzelnen Kreis diese
einzige Pumpe.
Bei einer anderen Ausführungsart der Erfindung bezieht
sich diese, insbesondere in Verbindung mit der ersten Ausführung, auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Kunststoffkörpern
in einer doppelwandigen Form, insbesondere eine Rotationsgießform, deren Wandhohlraum jeweils über
eine Zulaufleitung und eine Rücklaufleitung von jeweils
einem besonderen Vorratsbehälter wahlweise ein Heiz- und Kühlmedium aufnimmt und abgibt, und eine Förderpumpe für
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jede Rücklaufleitung, deren auf den Ausgang des Wandhohlraums wirkender Saugdruck etwas höher liegt als der Druck,
mit dem das Heiz- und Kühlmedium In den Wandhohlraum eintritt. Dabei 1st erfindungsgemäß jede Rücklaufleitung
unter Einschluß der Förderpumpe und des Vorratsbehälters über eine Verbindungsleitung und über die zugehörige Zulaufleitung oder über eine besondere Leitung kurxschUsflbar. Durch die Kurzschließbarkeit der Rücklaufleitungen
kann bei dem Heizen oder Kühlen der Form das Kühl- oder Heizmedium, das dabei nicht durch den Wandungshohlraum
fließt, durch die Förderpumpe der Rücklaufleitung des jeweiligen Kühl- oder Heizkreises bzw. die einzige Förderpumpe desselben weiter umgewälzt werden. Eine gleichbleibende Temperatur der Heiz- und Kühlmedien ist damit bei
jedem Heiz- und Kühlvorgang gewährleistet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Grundzuge dargestellt.
Auf einem Maschinenständer 1 ist eine Rotationsgießmaschine angeordnet, die aus einem um eine Hauptwelle 2 umlaufenden Bügel 3 und einem Quersteg 4 besteht, in dem
eine Nebenwelle 5 gelagert ist. Diese Nebenwelle trägt einen Formhalteteller^6. Die auf diesem Formhalteteller
aufsitzende und befestigte Form 7 ist hohl- bzw. doppelwandig ausgebildet. An die Hohlwand der Form sind in an
sich bekannter Weise je eine Vor- und Rücklaufleitung 8,9 über abdichtende Stopfbüchsen u. dgl. angeschlossen.
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Di· Vor- und Rücklaufleitungen 8, 9 sind in Vorlaufteilleitungen 81, 82 und in Rücklaufleitungen 91, 92 verzweigt. Die Vorlaufteilleitung 81 geht von dem Boden
eines Vorratsbehälter 10 für das Heizmedium, hier Heifiöl, aus. Die Vorlaufteilleitung 81 kann durch ein steuerbares Ventil, z.B. ein Magnetventil 11, unterbrochen werden. Die Vorlaufteilleitung 82 schließt in sich ein Magnetventil 12 ein und geht von dem Boden eines Vorratsbehälters 13 für ein Kühlmedium, hier KaItUl, aus. Der
von dem Spiegel des HeiB- und Kaltöle der Vorratsbehälter 10 und 13 begrenzte ölfreie obere Raum 14,15 der
Vorratsbehälter ist mit einem Druckgas, z.B, inertem Stickstoff, gefüllt, so daß das Heiß- und Kaltöl unter
überdruck steht, und auf Pumpen zur Förderung des Heiß- und Kaltöls durch die Vorlaufleitungen 8, 81, 82 in die
hohle Formwand Hhein verzichtet werden kann. Auf das
Füllen der Vorratsbehälter oder eines derselben mit Druckgas kann mit gleichem Erfolg verzichtet werden, wenn die
oder der Vorratsbehälter genügend hoch über der Form 7 angeordnet werden. Bei jeder dieser beiden Ausführungeformen wirkt der Vorratsbehälter als Druckbehälter, dessen Inhalt (Heiz- oder Kühlmedium) allein, also ohne Unterstützung durch eine Pumpe, unter dem Einfluß des Schwerebzw. Speicherdrucks der Formhohlwand zufließt.
Sind die Vorratsbehälter mit Druckgas in der oben angegebenen Weise gefüllt, dann führen von deren Deckel Druck-
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gaaleitungen 16, 17 mit eingebauten federbelastet·** Sicherheitsventilen
18, IS in das Freie« Bine Zuleitung 20 für da« Druckgas (Stickstoff) führt über ein Sicherheits-Oberdruckventil
2t sum Deckel der beiden Vorratsbehälter 10,13.
Die Rücklaufteilleitung 91 führt über den oberen Raum 14
des Vorratsbehälter 10 i». den Heiß- öl raum des VorratsbeüLters
hinein. Außerhalb dieses Vorratsbehälters sind, von der Form aus zum Vorratsbehälter hin gesehen, ein Magnetventil
22, eine Förderpumpe 23 und ein Wärmetauscher 24 in die Rücklaufleitimg Sl eingebaut. Der Wärmetauscher
24 dient der Zufuhr von Wärmeenergie in das Heißöl als
Wärmeträger.
Die Rücklaufteilleitung 92 mündet in den oberen Raum 15
des Vorratsbehälters 13 für das Kaltöl und taucht in das Kaltöl des Vorratsbehälters hinein. Vor dem Vorratsbehälter
13 sind in die Rücklaufteilleitung 92, ebenfalls
von der hohlwand!gen Form aus gesehen, ein Magnetventil
25, eine Förderpumpe 26 und ein Wärmetauscher 27 eingebaut. Dieser Wärmetauscher dient zur Abnahme der Wärmeenergie
von dem Kaltöl als Wärmeträger.
Von einer Stelle der Vorlaufteilleitung 82, die zwischen
dem Vorratsbehälter 13 und dem Magnetventil 12 liegt, führt eine durch ein Magnetventil 28 unterbrechbare Verbindungsleitung
29 zu einer zwischen dem Magnetventil 25
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und der Förderpumpe 26 liegenden stelle der Rücklaufteilleitung 92. Die Verbindungeleitung 29 bildet mit
den Enden 820, 920 der Vorlaufteilleitung 82 und der
ψ.
unter Einschluß der·Umwälzpumpe 26 und des Wärmetauschers
27 einen Kaitölnebenkrei·lauf K 2 zum aus den Teilen 13,
620, 82, 12, 8, 7, 9, 92, 25, 920, 26, 27, 13 bestehenden Kaitölhauptkreislauf Kl.
Ebenso kann im Bereich vor der Saugseite der Förderpumpe
23 in die Rücklaufleitung 91 mit dem Ende 910 eine Verbindungsleitung 310 münden, die zwischen dem Vorratsbehälter 10 und dem Magnetventil 11 von der Vorlaufteilleitung 81 mit dem Ende 810 ausgeht. In der Verblndungsleitung 310 liegt ein Magnetventil 300, das bei Bedarf geöffnet oder geschlossen werden kann. Auf diese Weise ist
die Bildung eines die Teile xOr 810, 300, 310, 910, 23,
24, 10 bildenden Heißölnebenkreislaufs H3 anstelle eines
Heißölhauptkreislaufs Hl mit den Teilen 10, 810, 81, 11, 8, 7, 9, 91, 22, 910, 23, 24, 10 möglich.
Diese Vorrichtung abändernd kann von jedem Bodenbereich der Vorratsbehälter 10, 13, mindestens aber nach der
Zeichnung vom Vorratsbehälter 10 ausgehend, je eine zusätzliche Vorlaufleitung 31 vorgesehen sein, die im Ansaugbereich der Pumpe 23 bzw. 26 hinter dem Magnetventil
22 bzw. 25 in die Rücklaufleitung 91 bzw. 92 mündet. In
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die zusätzliche Vorlaufleitung 31 ist ein Magnetventil 30 eingeschlossen. Dadurch ist die Bildung z.B. eines
Heißölnebenkreislaufes H 2 zu dem aus den Teilen 81, 11,
8, 7, 9, 91, 22 bis 24,10 bestehenden Heißölhauptkreislauf β Hl möglich.
Beide Vorratsbehälter 10, 13 sind miteinander durch eine immer offene Ausgleichsleitung 32 zum Verhindern eines
ungleichen Überdrucks in einem der Vorratsbehälter verbunden .
Der obere Raum 15 des Vorratsbehälters 13 ist weiterhin über eine Leitung 33 mit der Vorlaufleitung 8 verbunden.
Diese Leitung kann zum Absaugen des jeweiligen Wärmeträge rs aus der Hohlwand der Form 7 bzw. zu deren Durchlüftung durch ein Magnetventil 34 geöffnet werden.
Alle Magnetventile können, ebenso wie die anderen Organe der Vorrichtung, von Hand bedient werden. Zu einer kontinuierlichen Arbeitsweise ist es zum aufeinanderfolgenden Herstellen von Formartikeln jedoch vorteilhaft, alle
Organe und insbesondere auch die Magnetventile 11, 12, 22, 25, 28, 30, 34 und 300 in Abhängigkeit von einem an
sich bekannten Programmwerk wirksam werden zu lassen.
Die Wirkungsweise der vorstehend dem Aufbau nach erläuterten Vorrichtung ist folgende.
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Die aus den Teilen 1 bis 7 bestehende Rotationsvorrichtung ist betriebsbereit, wenn diese und das zugehörige
Wärmeleitsystem 8-12, 22 bis 31, 300, 310 den hier aus
öl bestehenden Wärmeträger enthält. Ist die Vorrichtung für eine Arbeitsweise mit Druckgas vorgesehen, dann muß
zugleich dafür gesorgt sein, daß der in den Vorratsbehältern
10, 13 anstehende Wärmeträger über die Zuleitung 20 mit Druckgas beaufschlagt ist.
Ist die Betriebsbereitschaft gegeben, dann werden die Umwälzpumpen 23,26 in Gang gesetzt und die Magnetventile
30 bzw. 300, 28 geöffnet. Dadurch kommt der aus öl bestehende
Wärmeträger in den Heiß- und Kaltölnebenkreisläufen H2 bzw. H3 und K 2 zum Umlauf. Heiß- und Kaltöl bestimmter
Temperatur wird gebildet. Nicht weiter dargestellte Regler bestimmen dabei die unterschiedlichen Temperaturen
und überwachen deren Einhaltung.
Mit der wahlweisen Umschaltung des Heiß- und Kaltölflusses auf die Heiß- und Kaitölhauptkreisläufe Hl, Kl
durch das zeitlich unterschiedliche Betätigen der Magnetventile 11, 12, 22, 25, 28 und 30 bzw". 300 beginnt
die Beheizung und Kühlung der hohlwand!gen Form 7. Die
Beheizung und Kühlung der Form wird zweckmäßig von vorneherein durch die zumindest um zwei Achsen erfolgende Drehung
der Rotationsvorrichtung unterstützt.
- 10 -
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- IO -
Die Art und Weise der Beheizung und Kühlung der Form 7 während des Herstellzyklusses eines Kunststofformkörper?
innerhalb der Herstellung einer Folge gleicher Kunststoffformkörper ist aus nachstehender Tabelle ersichtlich:
AB CD
Magnetventile Umstellung Kontinuier- Umstellung Kontinu-
und Pumpen auf Form lich.Behei- a.Form KALT ierlich.
Heiß zen der Form Kühlen d.Form
| D | 30 | offen | schließt | zu | öffnet |
| 2) | 22 | Zu | öffnet | Offen | Schließt |
| 3) | 11 | öffnet | Offen | Schließt | zu |
| 4) | 28 | Zu | öffnet | Schließt | Zu |
| 5) | 12 | Zu | Zu | öffnet | Offen |
| 6) | 25 | öffnet | Schließt | Zu | öffnet |
| 7) | 23 | Läuft | Läuft | Läuft | Läuft |
| 8) | 26 | Läuft | Läuft | Stoppt | Läuft |
| bzw.Läuft | |||||
| bei Neben | |||||
| lei tg.30, | |||||
| 31) |
Der Heißnebenkreislauf H 2 wird durch die Einstellungen A, 1), 7) aktiviert. Die Einstellungen A, 3) bedingen den
Zulauf von Heißöl vom Vorratsbehälter 10 aus über die Vorlaufleitungsteile
81, 11 und 8 zur Hohlwand der Form 7. Zugleich saugt die Pumpe mit unter atmosphärischem Druck
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liegendem Druck Kaltöl aus der Form 7 ab und fördert dieses in den Vorratsbehälter 13 hinein über die Rücklaufleitungen 9, 92, 25, 26 und 27.
ψ.
Die Einstellungen B, 2), 3), 7 und B, 4), 26) lassen den
HeiBölhauptkreislauf H 1 und den Kaltölnebankreislauf K 2
wirkeaa werden. Di« hohlwandige Form 7 wird aufgeheizt
und das Kaltöl wird auf die vorgeschriebene Temperatur gebracht und auf dieser gehalten.
Die Vorgänge C, 2), 7) und C, 5) führen zum Absaugen und
Abfördern von Heißöl unter weiter oben zu Kaltöl bereits
erwähnten Druckverhältnissen aus der Hohlwand der Form 7 in den Vorratsbehälter 10 und zum gleichzeitigen Nach·6
drücken und Einlauf von Kaltöl in die Hohlwand der Form
Die Antriebs- und Schaltzustände D, 1} bis 7) lassen den
Heie&lnebenkreislauf H 2 und den Kaitölhauptkreislauf K 1 wirksam werden. Die Form wird über deren Hohlwandung
gekühlt und das Heißöl wird auf die vorgeschriebene Temperatur gebracht und auf dieser gehalten.
An die abgeschlossene Kühlphase D und die Entnahme des Kunststofformkörpers aus der Form 7 schließt sich wieder
der Vorgang A der Tabelle, d.h. der Anlauf der Vorrichtung zum kontinuierlichen Heizen an.
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Ist eine Folge anders gearteter Kunststofformkörper herzustellen, ist also eine andere eine Hohlwandung besitzende Form 7 in die Rotationsvorrichtung 1 bis 7 eingebracht
worden, dann kann diese neue Form nach Öffnung des*Magnetventils 34 in Verbindung mit der Einstellung E mit der
Förderpumpe 26 leergesaugt bzw. belüftet werden. Der in den Vorratsbehältern 10, 13 herrschende über- bzw. Vor-*
druck wird bei dem Wechsel der Form 7 vorübergehend abgelassen.
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Claims (2)
1. ,/Vorrichtung zum Herstellen von Kunststoff körpern in
einer doppelwand!gen Form, insbesondere einer Rotations
gieß form, deren Wandhohlraum über Zulauf* und Rücklaufleitungen von jeweils einen besonderen Vorratsbehälter,
wahlweise ein Heiz- und ein Kühlmedium aufnimmt und abgibt, und eine Förderpumpeneinrichtung
für den Rücklauf, deren auf den Ausgang des Wandhohlraums wirkender Saug-Druck etwas höher liegt als
der Druck, mit dem das Heiz- und Kühlmedium in den Wandhohlraum eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorratsbehälter (10, 13) als Druckbehälter ausgebildet sind.
2. Vorrichtung zum Herstellen von Kunststoffkörpern in
einer doppelwand!gen Form, insbesondere einer Rotationsgießform,
deren Wandhohlraum jeweils über eine Zulaufleitung und eine Rücklaufleitung von jeweils
einem besonderen Vorratsbehälter wahlweise ein Heiz- und ein Kühlmedium aufnimmt und abgibt, und eine Förderpumpe
für jede Rücklaufleitung, deren auf den Aus-
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gang des Wandhohlraumes wirkender Saug-Druck etwas höher liegt als der Druck, mit dem das Heiz- und Kühlmedium in den Wandhohlraum eintritt, insbesondere nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rücklaufleitung (91; 92) unter Einschluß der Förderpumpe (23;
26) und des Vorratsbehälters (10; 13) über eine Verbindungsleitung (310, 300; 29, 28) und über die zugehörige
Zulaufleitung (81; 82) oder über eine besondere Leitung (31,30) kurzschließbar ist.
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