Vorrichtung zum Fangen von Insekten. Die vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Fangvorrichtung für Insekten, z. B. für Stechmücken und andere fliegende In sekten, die in vielen Gegenden eine empfind liche Plage in den Wohn- und Schlafzimmern bedeuten.
Die meisten bekannten derartigen Vor richtungen suchen die Insekten irgendwie an zulocken und sie dann zu fangen bezw. zu vernichten. Die vorliegende Erfindung setzt voraus, dass es erfolgreicher sein muss, wenn man die Insekten nicht zur Falle hinlockt, sondern die Fangvorrichtung an den Ruheplatz der Insekten, die Decke und die Wände des Wohnraumes, heranführt. Es wurde festge stellt, dass durch künstliches Licht die über wiegende Mehrzahl der Insektenarten sowohl bei Tag, als auch im Dunkeln geblendet und zur Unbeweglichkeit gezwungen werden kann.
Dementsprechend besitzt die Vorrichtung gemäss der Erfindung einen am Ende eines Tragstockes befestigten, einseitig offenen Fang raum und Mittel, durch welche die eingeschlos- senen Insekter: im Fangraum selbst vernichtet werden können, sowie mindestens eine Licht quelle zum Anstrahlen des Fangplatzes und zur Blendung der Insekten.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sind in der anliegenden Zeichnung einige Aus führungsbeispiele derselben dargestellt.
Abb. 1 zeigt schematisch eine Vorrichtung; bei der zwei elektrische Glüblampen a an Ar men b mit einem Mittelstück c verbunden sind, das gleichzeitig eine mit Leim e bestrichene Platte d trägt. Der Fangraum wird bei dieser Ausführungsform durch die Glasplatte d als Rückwand und durch den Rahmen f gebildet, der eine unmittelbare Berührung der Platte d mit dem Fangplatz, also mit den Decken und . Wänden der Zimmer usw., verhindert. Die Tiefe des Fangraumes ist so gering bemessen, dass die Insekten unbedingt mit der Leim fläche e in Berührung kommen müssen.
Die Lampen sind so angeordnet, dass sie eine vor denn Fangraum angeordneteFlächeanstralrlen, so dass die Insekten geblendet, so lange an ihrem Platze sitzen bleiben, bis sie gefangen sind. Der Rahmen f ist in dem Beispiel durch Träger y mit dein Klotz da verbunden, der die Feder i trägt, die die auswechselbare Platte d am Rahmen f festhält. Zwischen dem Klotz 1t und dem Mittelstück c ist eine weitere Feder <I>lt</I> angeordnet, die erstens infolge ihrer allsei- tigert Beweglichkeit ein sicheres Anliegen des Rahmens f an der Wand oder Decke gewähr leistet und ferner infolge ihrer Federwirkung jede Beschädigung der Wand oder Decke ver hütet.
Zwischen dem Tragstock l und dem Mittelstück c des Apparates ist ein Gelenk gft angeordnet, das eine beliebige Schrägstellung der Teile ix bis k zur Stockachse ermöglicht, wodurch die Beobachtung des Fangplatzes und die Handhabung, besonders an den Wän den, erleichtert wird.
An Stelle der Leim fläche e kann eine Fläche von Drähten mit wechselnder elektrischer Spannung zum Töten der Insekten benutzt werden; auch kann, wenn der Fangapparatvorwiegendfüreinebestimmte Insektensorte bestimmt ist, die Tötung durch einfachen Druck erfolgen (ohne dass völliges Zerquetschen eintritt), indem der Distanzrah men f entsprechend schmal hergestellt wird, so dass die Insekten zwischen zwei Flächen erdrückt werden, oder - wenn die Fläche d mit einer Bürste ausgerüstet wird - zwischen den Borsten eingeklemmt und getötet werden. Als Material für die Fläche d kommen Glas platten oder Zellüloidplatten in Frage, die leicht abwaschbar sind und vor Gebrauch wieder mit einem neuen Leimanstrich ver sehen werden.
An Stelle der Platte kann auch ein Papierblock verwendet werden, dessen Blätter erst bei Bedarf mit Leim überzogen werden, oder es können schon sämtliche Blätter geleimt sein und die verbrauchten werden ab gezogen. Die Ausführung des Halters für die quadratische oder runde Fangplatte d ist ebenfalls nur beispielsweise dargestellt; wird z. B. eine durchsichtige Platte (Glasplatte) als Träger d für die Leimschicht benutzt und ein gut durchsichtiger Leim verwandt, so kann die Lichtquelle a auch als einzelne Lampe in der Mitte hinter der Fangscheibe angeord net werden.
Abb. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel bei dem das Unschädlichmachen der Insekten nicht durch Leimflächen oder dergleichen er folgt, sondern bei dem die Insekten durch Wärme getötet werden. Die Lichtquelle dient dabei gleichzeitig zum Blenden der Insekten vor dem Fangen und zum Töten der Insekten. In dem in der Abbildung dargestellten Bei spiel wird der Fangraum durch die Glashülle der elektrischen Glühbirne gebildet. In diesem Fangraum wird durch die Strahlung derLampe eine solche Hitze entwickelt, dass die Insekten sicher getötet werden, ohne dabei zu ver brennen, sobald der Apparat an die Decke oder an die Wand herangeführt ist, sobald also der Raum o nach allen Seiten abgeschlos sen ist.
Diese Ausführungsform des Apparates zeichnet sich dadurch aus; dass überhaupt keine Auswechslungen von Leimflächen vor genommen zu werden brauchen. Das Heran führen des Apparates an die Decke oder die Wände genügt, um die Insekten zu fangen und zu töten. Die Insekten werden aus dem Raum r nachher einfach ausgeschüttet. Der Apparat kann ebenso, wie die Vorrichtung nach Abb. 1, mit einer Feder 1e versehen sein, die die schon oben geschilderten Zwecke er reicht. Ebenso kann eine Vorrichtung in an gebracht werden, .um den Apparat zur Achse des Tragstockes in beliebigem Winkel einzu stellen.
In Abb. 2 ist ein biegsames Rohr zu diesem Zwecke dargestellt, das ohne weiteres in die gewünschte Lage gebracht werden kann, während bei der äquivalenten Vorrichtung in Abb. 1 noch die Bedienung einer Flügel schraube notwendig ist. An das biegsame Rohr 2n schliesst sich eine Muffe <I>n</I> an, in die der Tragstock d wie bei Abb. 1 eingesteckt ist. Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausfüh rungsform wird zweckmässig die äussere Glas hülle der Glühlampe a vom Sockel an bis zum Rand des Fangraumes mit einer lichtundurch lässigen Schicht p bekleidet.
Diese Schicht wirkt gleichzeitig als Reflektor, um die Licht- und Wärmestrahlen auf den Fangraum zu konzentrieren. Die Anwendung derartiger Re flektoren ist auch bei andern Ausführungs formen des Apparates möglich und zweck- mässig. An Stelle eines Belages auf dem Glas körper der (Ilühlampe kann selbstverständlich auch ein besonderer Schirm oder Spiegel ent sprechender Form angewandt werden.
Weiter kann ein aus Blech geformter, g1 ockenartigerKörperzurAnwendung kommen, in dessen Innerem eine Glühlampe zur Blen dung der Insekten angebracht ist. Die Tötung der Insekten kann auch hier durch die voll der Lichtquelle erzeugte Wärme erfolgen.
Device for catching insects. The present invention relates to a trapping device for insects, e.g. B. for mosquitoes and other flying In sects, which mean a sensitive plague in many areas in the living room and bedroom.
Most known such devices are looking for somehow attract the insects and then catch them BEZW. to destroy. The present invention assumes that it must be more successful if one does not lure the insects to the trap, but rather brings the catching device to the resting place of the insects, the ceiling and the walls of the living space. It was found that artificial light can blind the overwhelming majority of insect species both during the day and in the dark and can be forced to remain immobile.
Accordingly, the device according to the invention has a trap area open on one side and attached to the end of a support pole, and means through which the trapped insects can be destroyed in the trap area itself, as well as at least one light source to illuminate the trap area and to dazzle the insects .
To explain the invention in more detail, some exemplary embodiments are shown in the accompanying drawings.
Fig. 1 shows schematically a device; in which two electric light bulbs a are connected to arm b with a middle piece c, which at the same time carries a plate d coated with glue e. In this embodiment, the trap area is formed by the glass plate d as the rear wall and by the frame f, which allows the plate d to come into direct contact with the trap area, i.e. with the ceilings and. Walls of the room, etc., prevented. The depth of the trapping space is so small that the insects have to come into contact with the glue surface.
The lamps are arranged in such a way that they flash a surface in front of the trapping area, so that the insects remain in their place, blinded, until they are trapped. The frame f is connected in the example by support y to the block da, which carries the spring i that holds the interchangeable plate d on the frame f. Another spring is arranged between the block 1t and the center piece c, which firstly ensures that the frame f rests securely on the wall or ceiling due to its mobility on all sides, and also ensures any damage due to its spring action the wall or ceiling.
A joint gft is arranged between the support stick l and the middle piece c of the apparatus, which allows any inclination of the parts ix to k to the stick axis, which facilitates the observation of the trapping area and handling, especially on the walls.
Instead of the glue surface e, a surface of wires with alternating electrical voltage can be used to kill the insects; also, if the catching device is mainly intended for a certain type of insect, killing can be done by simple pressure (without complete crushing) by making the spacer frame f correspondingly narrow so that the insects are crushed between two surfaces, or - if the surface d equipped with a brush - get caught between the bristles and killed. As a material for the surface d glass plates or celluloid plates come into question, which are easily washable and can be seen again with a new coat of glue before use.
Instead of the plate, a paper block can also be used, the sheets of which are only coated with glue when required, or all sheets can already be glued and the used ones removed. The design of the holder for the square or round catch plate d is also shown only as an example; is z. B. a transparent plate (glass plate) used as a carrier d for the glue layer and a good transparent glue used, the light source a can be net angeord as a single lamp in the middle behind the catch pane.
Fig. 2 shows an embodiment in which the insects are not rendered harmless by glue surfaces or the like, but in which the insects are killed by heat. The light source simultaneously serves to dazzle the insects before they are caught and to kill the insects. In the example shown in the figure, the trap area is formed by the glass envelope of the electric light bulb. In this trap area, the radiation from the lamp generates such heat that the insects are safely killed without burning, as soon as the device is brought up to the ceiling or wall, i.e. as soon as the room is closed on all sides .
This embodiment of the apparatus is characterized by; that no glue surfaces need to be changed at all. It is enough to bring the device to the ceiling or the walls to catch and kill the insects. The insects are simply poured out of the room afterwards. The apparatus can as well as the device according to Fig. 1, be provided with a spring 1e, which he reaches the purposes already described above. Likewise, a device can be brought to. To set the apparatus to the axis of the support stick at any angle.
In Fig. 2, a flexible tube is shown for this purpose, which can be easily brought into the desired position, while the equivalent device in Fig. 1 still the operation of a wing screw is necessary. A sleeve <I> n </I> connects to the flexible pipe 2n, into which the support rod d is inserted as in Fig. 1. In the embodiment shown in Fig. 2, the outer glass shell of the incandescent lamp a is expediently covered with an opaque layer p from the base to the edge of the trap chamber.
This layer also acts as a reflector to concentrate the light and heat rays on the trap area. The use of such reflectors is also possible and expedient in other embodiments of the apparatus. Instead of a coating on the glass body of the lamp, a special screen or mirror of the appropriate shape can of course also be used.
In addition, a curved body formed from sheet metal can be used, inside of which an incandescent lamp is attached to blind the insects. The killing of the insects can also take place here by the heat generated fully by the light source.