[go: up one dir, main page]

CH170081A - Process for obtaining the anhydride of an organic polycarboxylic acid from a gas mixture containing the same. - Google Patents

Process for obtaining the anhydride of an organic polycarboxylic acid from a gas mixture containing the same.

Info

Publication number
CH170081A
CH170081A CH170081DA CH170081A CH 170081 A CH170081 A CH 170081A CH 170081D A CH170081D A CH 170081DA CH 170081 A CH170081 A CH 170081A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
maleic anhydride
water
anhydride
solvent
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
National Aniline Chemical Inc
Original Assignee
Nat Aniline & Chem Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nat Aniline & Chem Co Inc filed Critical Nat Aniline & Chem Co Inc
Publication of CH170081A publication Critical patent/CH170081A/en

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/54Preparation of carboxylic acid anhydrides
    • C07C51/573Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/48Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by liquid-liquid treatment

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Furan Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  

  Verfahren zur Gewinnung des Anhydrids einer organischen Po lycarbonsäure  aus einem dasselbe enthaltenden Gasgemisch.    Die Erfindung bezieht sich auf die Wie  dergewinnung des Anhydrids einer organi  schen Polycarbonsäure aus einem dasselbe  enthaltenden Gasgemisch, beispielsweise auf  ein Verfahren zur Wiedergewinnung von  Haleinsäureanhydrid aus Gasgemischen, vor  zugsweise aus solchen, die aus der Dampf  phase katalytischer Partialoxydation organi  scher Verbindungen resultieren. Das Verfah  ren ist dadurch gekennzeichnet, dass das An  hydrid in Gegenwart einer mit Wasser nicht  mischbaren flüssigen Substanz kondensiert  wird.  



  Bei der Herstellung organischer Produkte  durch die Partialoxydation organischer Ver  bindungen nach einem der     bekannten    und  bisher allgemeinen benutzten Verfahren wer  den Dämpfe einer organischen Verbindung,  zum Beispiel Benzol, Naphtalin, Anthracen,  Phenanthren, Aeenaphthen, Phenol, Teer  säuren, deren Derivate usw. mit Luft oder  einem andern oxydierenden Gase gemischt.    Die Mischung wird unter geregelten Reak  tionsbedingungen mit einem oxydierenden  Katalysator in     Berührung    gebracht, und das  sich ergebende Reaktionsgemisch wird ge  kühlt, um das gewonnene     Oxydationsprodukt     der     Partialoxydation    zu kondensieren.

   Die       Reaktionsgemische    aus der katalytischen  Oxydation enthalten     neben    den gewünschten  Produkten noch eine Anzahl anderer Stoffe  in verschiedenen Mengen, die manchmal mit  den gewünschten Produkten zusammen kon  densieren. Dabei     verunreinigen    sie dieselben  so, dass eine     nachfolgende    Reinigung der ge  wünschten Produkte im allgemeinen notwen  dig ist, ehe .sie ihren üblichen Verwendungs  zwecken zugeführt werden können  . Es ist schon vorgeschlagen worden, eine  teilweise Reinigung des     gewünschten    Pro  duktes durch fraktionierte     Kondensation    der  gasförmigen Reaktionsgemische herbeizufüh  ren.

   Dieses Verfahren hat jedoch den Nach  teil,     .dass    nur eine verhältnismässig kleine      Menge des     gewünschten        Produktes    in Form  einer     verhältnismässig    reinen Fraktion kon  densiert wird. Infolgedessen muss der grö  ssere Teil des gewünschten Produktes im all  gemeinen nochmals gereinigt werden, ehe  es gebrauchsfertig ist.  



  Im Verlauf der katalytischen Oxydation  wird als eines der Reaktionsnebenprodukte  Wasser gebildet, und es kondensiert häufig  mit einem Teil der Partialoxydationspro  dukte, namentlich bei niedriger Temperatur.  Wenn nun das gewünschte Produkt bei der  Kondensationstemperatur gegen Wasser  reaktiv ist, wie das zum Beispiel bei Malein  säureanhydrid zutrifft, so war es bis jetzt  üblich, das gasförmige Reaktionsgemisch in  Wasser zu     absorbieren    und dann das gewon  nene Erzeugnis durch ein besonderes Verfah  ren zu entwässern.  



  Bei der Herstellung von Maleinsäure  anhydrid durch katalytische Oxydation einer  geeigneten organischen Verbindung in der  Dampfphase ist es zum Beispiel üblich, die  Reaktionsprodukte in Wasser zu absorbieren  oder die Produkte einschliesslich des Wasser  dampfes zu kondensieren,     dann    zu sammeln  und die resultierende Maleinsäure zu trennen.  Die abgetrennte Maleinsäure wird durch ein  besonderes Dehydratisierungsverfahren in  Gegenwart von Dehydratisierungsmitteln,  wie zum Beispiel Phosphorpentoxyd, entwäs  sert. Das so erzeugte Maleinsäureanhydrid  hat die Form von Kristallen, die eine gelb  weisse Farbe besitzen.  



  Gemäss einer Ausführungsform der Er  findung werden organische Partialoxyda  tionsprodukte, die mit Wasser reaktiv sind,       unmittelbar    aus Gasgemischen, die dieselben  zusammen mit     Wasser    enthalten, gewonnen  und dabei eine Reaktion mit dem Wasser  verhindert.  



  Insbesondere soll aus einem dasselbe ent  haltenden Gasgemisch Maleinsäureanhydrid       gewonnen    werden, und zwar     insbesondere     aus einem gleichfalls wasserhaltigen Gas  gemisch. Das Produkt soll unmittelbar in  Form des Anhydrids in wirksamer und wirt  schaftlicher Weise anfallen.    Beispielsweise soll Maleinsäureanhydrid  aus einem gasförmigen Reaktionsgemisch ge  wonnen werden, welches aus der katalytischen  Partialoxydation einer organischen Verbin  dung in der Dampfphase stammt.  



  Die Erfindung soll anhand der Gewin  nung von Maleinsäureanhydrid aus Gas  reaktionsgemischen beschrieben werden, die  aus der katalytischen Partialoxydation einer  organischen     Verbindung    in der Dampfphase  resultieren. Die Erfindung beschränkt sich  hierauf nicht. Es sind verschiedene Ände  rungen möglich, und zwar in bezug auf das  behandelte Material, auf das Verfahren und  auf Einzelheiten des     Verfahrens,    ohne dass  dadurch vom Sinne der Erfindung abge  wichen wird.  



       Bei    der     katalytischen        Herstellung    von  Maleinsäureanhydrid aus organischen Ver  bindungen, wie zum Beispiel Benzol, ist es  in der Praxis allgemein üblich, das Benzol  in der Dampfphase und mit Sauerstoff (Luft  oder andere Gasgemische, die freien Sauer  stoff enthalten) durch einen geschlossenen  Raum, wie zum Beispiel eine sogenannte  Kanventerröhre, zu schicken, der mit dem       Katalyten    gefüllt ist. Letzterer liegt üb  licherweise auf einem Träger. Das Reaktions  gemisch enthält     Maleinsäureanhydrid,    Was  serdampf,     Stickstoff,        Kohlenmonoxyd,    Koh  lendioxyd und andere Verbrennungsprodukte.

    Es wird der     Kondensation    oder der Absorp  tion in Wasser unterworfen und aus der Was  serlösung wird     Haleinsäure    gewonnen.  



       Wenn    ein Gasgemisch mit     Maleinsäure-          anhydrid    und Wasserdampf - besonders ein  aus der katalytischen     Partialoxydation    einer  organischen Verbindung in der Dampf  phase - mit einem mit     Wasser    nicht misch  baren     Stoff,    der unter den Behandlungsbedin  gungen flüssig ist, in     Berührung    gebracht  wird, so wird :das     Maleinsäureanhydrid    ab  sorbiert und kann dann aus dem Absorptions  mittel mit     günstigem        Wirkungsgrade    unmit  telbar gewonnen werden.

   Der     Wasserdampf     wird dagegen nicht in wesentlichem Grade  absorbiert und zieht mit den abströmenden  Gasen ab. Nach den früheren Verfahren      wurde die Maleinsäure in Form der Säure  durch Kondensation der Reaktionsprodukte  oder deren Absorption in Wasser gewonnen  und dann durch einen Dehydrationsprozess  in das Anhydrid übergeführt. Das neue Ver  fahren führt eine Ersparnis herbei,     indem    es  das Maleinsäureanhydrid unmittelbar ge  winnt und den besonderen Entwässerungs  prozess entbehrlich macht.  



  Es hat sich gezeigt,     dass    bei Behandlung  von gasförmigen Reaktionsgemischen aus der  Partialoxydation einer organischen Verbin  dung in der erfindungsgemässen Weise, das  Maleinsäureanhydrid begieriger absorbiert  wird als manche Unreinigkeiten, und dass in  folgedessen das Maleinsäureanhydrid sich aus  dem Absorptionsmittel in reinem Zustande  gewinnen lässt. Die Reinigung des Malein  säureanhydride kann dadurch bewirkt wer  den, dass man es bei einer Temperatur ober  halb     seines    Schmelzpunktes in einem Lö  sungsmittel auflöst, dann die Lösung ab  kühlen lässt, um eine Kristallisation herbei  zuführen, und die Kristalle abscheidet.

   Die  Farbe der Maleinsäureanhydridkristalle, die  bei der Kristallisation seiner Lösungen ge  wonnen werden, hängt von dem Grade der  Bewegung ab, die man während der Kri  stallisation angewendet hat.  



  Nach einer     bevorzugten    Ausführungsform  des neuen Verfahrens wird ein     maleinsäure-          anhydridhaltiges    Gasgemisch, wie zum Bei  spiel das Reaktionsgemisch aus der kata  lytischen Oxydation von Benzol oder eines  andern geeigneten organischen Stoffes in der  Dampfphase, durch eine im wesentlichen  inerte Flüssigkeit hindurchgeschickt oder in  anderer Weise mit ihr in Berührung ge  bracht, die mit Wasser nicht mischbar ist und  vorzugsweise auf einer Temperatur von unge  fähr 45 bis 60   C gehalten wird. Das Malein  säureanhydrid wird absorbiert und aus dem  Gemisch entfernt.

   Der nicht absorbierte Teil  des Gemisches wird dann in einen     Wasser-          skrubber    geschickt, wo die     Rückstandspro-          dukte    kondensiert und entfernt werden. Das  Maleinsäureanhydrid lässt sich aus dem Ab  sorptionsmittel in irgend einer geeigneten    Weise abscheiden, beispielsweise durch Küh  lung der Lösung auf eine so niedrige Tem  peratur, wie es zweckmässig ist, um die Kri  stallisation und die Abscheidung der Malein  säureanhydridkristalle durch Filtration, Zen  trifugieren oder dergleichen zu gestatten.

    Wenn das     Maleinsäureanhydizd    in einem     ver-          liältnismässig    ruhigen Zustande der     Lösung     kristallisiert, so. sind die resultierenden Kri  stalle gelbweiss bis weiss, je nach     hem    Grade  ihrer     Reinheit.     



  Das Absorptionsmittel kann irgend eine  geeignete, mit Wasser nicht mischbare Flüs  sigkeit sein. Es     ist    vorzugsweise eine orga  nische     Verbindung,    die verhältnismässig     inert     gegenüber dem     Reaktionsgemisch    ist und  worin das zu gewinnende Produkt sich löst.  Zur Erleichterung und Verstärkung der Ab  scheidung des gewonnenen Produktes aus dem       Absorptionsmittel    sollte dieses zweckmässig  folgende     Eigenschaften    besitzen: Es soll bei  höheren Temperaturen bedeutend mehr von  dem     Partialoxydationsprodukt    lösen als bei  niedrigen Temperaturen.

   Es soll, wenn es bei  gewöhnlicher Temperatur fest ist, bei einer       verhältnismässig    niedrigen Temperatur jeden  falls aber bei .den Absorptionsbedingungen  schmelzen; vorzugsweise soll es bei ungefähr  0   C flüssig sein.     Eine    als     Absorptionsmittel     verwendbare Flüssigkeit kann einen verhält  nismässig hohen     Dampfdruck    oder einen ver  hältnismässig niedrigen Dampfdruck     haben,     und man kann     ebensowohl        Flüssigkeiten    mit  einer verhältnismässig hohen Siedetemperatur,  wie auch solche mit verhältnismässig nie  driger Siedetemperatur, zum Beispiel unter  <B>100'</B> C,

       verwenden.    Es ist jedoch nicht we  sentlich, dass das Absorptionsmittel alle oben  erwähnten Eigenschaften besitzt, denn es  werden befriedigende Ergebnisse mit solchen       Absorptionsmitteln    erzielt, die die obigen  Merkmale in einem mehr oder weniger grossen  Masse besitzen.  



  Verwendet man als     Absorptionsmittel     eine Flüssigkeit mit     verhältnismässig    hohem  Siedepunkt     und/oder    verhältnismässig hoher  Dampfspannung, so kann die     Absorption     unter höherem Druck als dem atmosphä-      rischen vorgenommen werden, um den Ver  lust an Absorptionsmittel durch     abziehende     Gase oder Dämpfe auf ein Geringstmass zu  bringen. Die Absorption erfolgt vorzugs  weise bei erhöhter Temperatur, um sie mög  lichst wirksam zu gestalten.

   Der Druck,  unter dem das Absorptionsmittel gehalten  wird, hängt von der Flüssigkeit ab, die man  für die     Absorption    verwendet, ferner von der  Temperatur, hei der die Absorption ausge  führt wird, und von der Löslichkeit des  Produktes im Absorptionsmittel. Wenn man  zwecks Herbeiführung möglichst grosser  Wirtschaftlichkeit ein Absorptionsmittel ver  wendet, dessen Kosten beträchtlich sind, so  benutzt man einen Druck, bei dem der Ver  lust an Absorptionsflüssigkeit in Form von  austretenden Gasen bis auf ungefähr 5%,  zweckmässig etwa 2 %, eingeschränkt ist.

   Ver  wendet man eine Flüssigkeit mit einem ver  hältnismässig hohen Siedepunkt (zum Bei  spiel etwa 250' C) und/oder mit einem ver  hältnismässig niedrigem Dampfdruck (zum  Beispiel nicht über 25 mm Quecksilbersäule  bei der Arbeitstemperatur), oder wenn der       Verlust    an Lösemittel in den Austrittsgasen  unwesentlich ist, kann man die Absorption  unter atmosphärischem Druck vornehmen.  



  Unter den für das Verfahren als     Absorp-          tionsmittel        brauchbaren    Flüssigkeiten mögen  als Beispiele folgende genannt sein. Flüssige  Kohlenwasserstoffe der aliphatischen und  aromatischen Reihen, Äther, aromatische  Stickstoffverbindungen, halogenierte Kohlen  wasserstoffe der aliphatischen und aroma  tischen Reihen, halogenierte hydrogenierte  aromatische Kohlenwasserstoffe usw., Ben  zol, Toluol, Solventnaphtha, Petroleumäther,  Gasolin, Motorenöl, schweres Lösungsmittel,  Diphenyl, Nitrobenzol, Nitrotoluol, Gemische  von Nitrotoluolen, Diäthyläther,     Diphenyl-          oxyde,    Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff,  Chlorbenzole, Chlornaphthaline usw., ferner  Gemische davon,

   sowie Ester von Mono- oder  Polycarboxylsäuren, beispielsweise     Diäthyl-          oder    Dibutylphthalat oder -maleat, und zwar  vorzugsweise unter Absorptionsbedingungen,    welche eine Kondensation von nennenswerten  Mengen Wasser verhindern.  



  Man kann ferner als Absorptionsmittel  Stoffe     verwenden,    die bei gewöhnlicher Tem  peratur fest, unter den Absorptionsbedingun  gen aber flüssig sind, wie zum Beispiel  Naphthalin, insbesondere Rohnaphthaline.  



  Die Gasgemische, welche die zu gewin  nenden Produkte     enthalten,        können    in irgend  einer geeigneten Weise hergestellt werden.  Wenn sie nicht schon den     zweckmässigen     Druck besitzen, kann man sie verdichten, ehe  sie mit dem Absorptionsmittel in Berührung  gebracht werden.

   Man kann verschiedene Ge  mische von Maleinsäureanhydriddämpfen mit  wasserdampfhaltigen Gasen gemäss der Er  findung behandeln,     vorzugsweise    behandelt  man aber ein Gasgemisch,     welches    ein     inertes     Gas (wie zum Beispiel Luft, C0,     C02,    Stick  stoff usw.) in einer solchen Menge besitzt,       dass    das Gemisch unter .den Temperatur- und       Druckbedingungen,    die während der Absorp  tion vorherrschen, nicht mit Wasserdampf ge  sättigt ist.

   Für     gewöhnlich        enthalten    die  gasförmigen Reaktionsgemische     aus,der    kata  lytischen     Partialoxydation    eine für die rei  bungslose Durchführung des Verfahrens aus  reichende Menge an     inertern    Gas. Wenn das  zu behandelnde Gasgemisch keine befrie  digende Menge     inerten    Gases enthält, kann  man solches als Verdünnungsmittel vor oder  während der     Absorption    des     Maleinsäure-          anhydrids    zusetzen.  



  Die Temperatur, bei welcher die Absorp  tion     ausgeführt    wird, ändert sich mit dem  Stoff, insbesondere der Flüssigkeit,     die    man  als     Absorptionsmittel    benutzt. ferner mit dem  Druck, unter dem die Absorption ausgeführt  wird, mit :der Löslichkeit des Produktes in  der     Flüssigkeit    und mit dem Taupunkte des  Produktes in dem zu behandelnden Gasge  misch.

   Im allgemeinen wird eine     Temperatur     angewendet, die     unterhalb    des Taupunktes  des zu gewinnenden Produktes im Gasge  misch liegt, so     .dass    die Kondensation des  Produktes     in    dem     Lösungsmittel    gesichert     ist.     Vorzugsweise     liegt    diese Temperatur     be-          trächtlich,    zum Beispiel 1,5 bis<B>50,'</B> C, unter-      halb des Taupunktes. Dabei tritt kein un  wirtschaftlicher Verlust an Lösungsmitteln  aus dem durch den Absorber gehenden Gas  strom auf, und die Löslichkeit des Produk  tes im Lösungsmittel ist verhältnismässig  gross.  



  Zur Erläuterung des neuen Verfahrens  wird es in den nachstehenden Beispielen be  schrieben. Die Teile sind Gewichtsteile.  



  Beispiel 1:  Ein gasförmige, Maleinsäureanhydrid       enthaltendes    Reaktionsgemisch, wie es bei der  katalytischen Oxydation von Benzol entsteht,  und zwar durch Verdampfen von Benzol,  Mischen der Benzoldämpfe mit der etwa  25fachen Gewichtsmenge an Luft, und  Durchleiten des Gemisches durch eine Kon  verterröhre, die mit einer Kontaktmasse, be  stehend aus einem Gemisch von     Vanadium-          und    Molybdänoxyd auf einem Katalysator  träger, beschickt ist und auf einer Tempera  tur von ungefähr 500   bis ungefähr 520   C  gehalten wird, wobei die Berührungszeit zwi  schen Dampfgemisch und Katalysator etwa  0,2 Sekunden beträgt, wird auf eine Tem  peratur von vorzugsweise 116' bis 150   C  gekühlt und dann durch einen Absorptions  kessel geschickt.

   Letzterer enthält Ablenk  platten verschiedener Art oder ähnliche Vor  richtungen, um eine innige Berührung des  Gases mit dem Absorptionsmittel sicherzu  stellen. Der Behälter ist teilweise mit     alpha-          Chlornaphthalin    gefüllt, welches durch ge  eignete Kühlvorrichtungen auf einer Tem  peratur von ungefähr 45   C gehalten wird.  Wenn das alpha-Chlornaphthalin mit Malein  säureanhydrid gesättigt ist, wird es aus dem  Absorber abgezogen und gekühlt, zweck  mässig auf eine Temperatur von ungefähr  3   C. Es setzen sich kleine feine, nadel  ähnliche Kristalle von Maleinsäureanhydrid  ab und diese werden von der Mutterlauge ge  trennt, beispielsweise durch Filtrieren oder  ein ähnliches Verfahren.

   Um die Maleinsäure  anhydridkristalle zu reinigen, werden sie mit  etwa der zweifachen Gewichtsmenge von  Solventnaphtha gemischt und auf ungefähr  70   C erhitzt, worauf die Maleinsäureanhy-    dridkristalle schmelzen und in dem Solvent  naphtha in Lösung gehen. Die heisse Lösung  wird filtriert, um Schmutz zu entfernen, so  wie nötigenfalls Maleinsäure und andere un  lösliche Unreinigkeiten. Darauf kühlt man  langsam ungefähr auf Raumtemperatur ab,  um     Kristallisation    herbeizuführen. Die ge  wonnene Kristalle von Maleinsäureanhy  drid werden mit einer Menge Solvent  naphtha gewaschen und getrocknet. Das ge  wonnene Maleinsäureanhydrid besitzt eine  Reinheit von ungefähr 97 bis 99g5%. Die  Farbe des Produktes hängt von seiner Rein  heit und von der Bewegung während der end  gültigen Kristallisation ab.

   Wenn diese  letzte Kristallisation im wesentlichen in der  Ruhe oder bei sehr leichter Bewegung der  Lösung erfolgt, sind die Kristalle gelbweiss  bis weiss. Wenn die Lösung gut bewegt wird,  sind die Kristalle bläulich weiss.  



  Die alpha-Chlornaphthalin-Mutterlauge  von der Kristallisation kann in den Absorber  zurückgeführt werden, um im Prozess wieder  benutzt zu werden. Die Mutterlauge lässt sich  mehrfach im Absorptionsverfahren benutzen,  und der dabei eintretende Verlust wird durch  Zusatz von alpha-Chlornaphthalin ausge  glichen.  



  Dabei ist die überraschende     Beobachtung     gemacht worden, dass nur eine     beschränkte     Ansammlung von     Unreinigkeiten    in der  Absorptionsflüssigkeit stattfindet, über die  hinaus keine wesentlich     vergrösserte    Ansamm  lung stattfindet. Die     Solventnaphtha-Mutter-          lauge    von .der Reinigungsstufe kann wieder       verwendet    werden, indem man     weitere    Reini  gungen mit ihr ausführt, bis die Anreiche  rung mit     alpha-Chlornaphthalin    zu gross  wird.

   Dann wird diese Mutterlauge     @d-er    De  stillation unterworfen, um die Solvent  naphtha aus dem     Rückstand-alpha-Chlor-          naphthalin,    welche     Maleineäureanhydrid     und     Unreinigkeiten    enthält, wiederzugewin  nen.

   Die wiedergewonnene     Solventnaphtha     lässt sieh zu weiteren Reinigungen verwen  den und das     Rückstands-alpha-Chlornaph-          thalin    kann der Absorptionsflüssigkeit  zwecks Wiederverwendung zugesetzt     werden.         Hieraus ergibt sich, dass im wesentlichen  sämtliches Maleinsäureanhydrid wiederge  wonnen wird, mit Ausnahme dessen, das aus  dem Gasstrom beim Durchtritt aus dem Ab  sorber entweicht.  



  Der den Absorber verlassende Gasstrom  enthält nichtabsorbiertes Maleinsäureanhy  drid, Maleinsäure und andere Verbrennungs  produkte. Er wird durch einen Absorber oder  mehrere davon geschickt, die Wasser enthal  ten, und hieraus kann absorbiertes Material  als unreine Lösung von Maleinsäure gewon  nen werden.  



  Beispiel 2:  Ein gasförmiges Reaktionsgemisch,     wel-          ehes    Maleinsäureanhydrid enthält und aus  der katalytischen Oxydation von Benzol od er  einem andern geeigneten organischen Stoff  in der Dampfphase stammt, wie zum Beispiel  das gekühlte Reaktionsgemisch nach Beispiel  1, wird durch einen Absorptionskessel ge  schickt, der teilweise mit Solventnaphtha bei  einer Temperatur von 50 bis 55   C gefüllt  ist und unter einem Druck von     etwa    1 bis 1,4  atü. Das den Absorber verlassende Gas wird  durch einen zweiten Absorber geschickt, der  teilweise mit Solventnaplhtha bei 43 bis  45   C gefüllt ist und unter einem Druck  von etwa 1 bis 1,4 atü steht.

   Beide Ab  sorptionskessel sind mit geeigneten Kühl  mitteln, ferner mit Ablenkplatten oder ähn  lichen     Vorrichtungen    zur Sicherung einer  innigen Berührung zwischen dem Gase und  der Flüssigkeit, sowie mit Hilfsmitteln zur  Aufrechterhaltung des Überdruckes ausge  rüstet. Wenn die Solventnaphtha mit Malein  säureanhydrid gesättigt ist, wird sie aus dem  Absorber entfernt. Das Maleinsäureanhydrid  wird durch Kühlung des Gemisches aus der       Solventnaphtha    abgeschieden. Zweckmässig  erfolgt die Kühlung auf ungefähr 3   C, um  Kristallisation des Maleinsäureanhydrids  herbeizuführen. Die Kristalle werden aus  der Mutterlauge durch Filtrieren, Zentri  fugieren oder dergleichen     abgetrennt.     



  Die gewonnenen Kristalle können ge  wünschtenfalls durch Rekristallisation aus    Solventnaphtha gereinigt werden, wie es im  Beispiel 1 angegeben ist.  



  Während der Dauer des Prozesses wird  durch geeignete Hilfsmittel Solventnaphtha  in die Absorber eingeführt. Das geschieht  beispielsweise aus einem unter Druck stehen  den Speisebehälter, um Verlust durch Ver  flüchtigung und/oder Übergang in die abzie  henden Gase zu vermeiden. Die aus dem  zweiten Absorber     austretenden    Gase enthal  ten etwas Maleinsäureanhydrid, Maleinsäure.  andere Oxydationsprodukte und Solvent  naphtha. Sie werden durch einen oder meh  rere     Absorber    mit Wasser geschickt, welches  durch Kühlmittel auf ungefähr 20   C ge  halten wird. Dabei werden die Oxydations  rückstandsprodukte und beträchtliche Men  gen von Solventnaphtha, die durch die Gase  abgeführt waren, absorbiert und kondensiert.

    Die Solventnaphtha wird nach der Abtren  nung von der wässerigen Lösung und nach  einer     geeigneten    Trocknung, zum Beispiel  durch Destillation, im Verfahren wiederver  wendet. Die absorbierten     Rückstandsoxy-          -dationsprodukte    können als eine unreine Lö  sung von     Maleinsäure    gewonnen werden.

    Etwa in den die Wasserabsorber     verlassen-          @den    Gasen zurückgebliebene     Solventnaphtha     lässt sich durch Absorption in einer verhält  nismässig nicht     flüchtigen    Flüssigkeit, die  Absorptionsmittel für     Solventnaphtha        ist,     wiedergewinnen.

   Das geschieht zum Beispiel       mittelst        Hindurchführens    durch     einen    oder  mehrere Türme,     .die    mit     Raschig-Ringen    .oder  andern     inerten    Teilen, die eine grosse Ober  fläche besitzen, gefüllt sind und durch wel  che das flüssige Absorptionsmittel hindurch  läuft. Die     Solventnaphtha    kann aus dem Ab  sorptionsmittel durch Destillation wiederge  wonnen und erneut im Verfahren benutzt  werden.

   Man kann die     Solventnaphtha    auch  aus den abziehenden Gasen wiedergewinnen,  indem man diese mit festen Absorptionsmit  teln,     wie    zum Beispiel Silikagel, aktive Kohle       usw.,    behandelt, indem man sie     etwa    durch  einen oder mehrere     Türme    mit zweckmässig  körnigem     Absorptionsmittel        hindurchschickt,         aus dem die Solventnaphtha durch Erhitzung  zwecks Wiederverwendung gewonnen wird.  



  Das Maleinsäureanhydrid lässt sich aus  der Mutterlauge auch durch Abdestillieren  der Solventnaphtha unter atmosphärischem  oder vermindertem Druck trennen. Die ab  destillierende Solventnaphtha enthält verhält  nismässig geringe Mengen an Maleinanhydrid  und kann in die Absorber geschickt werden.  Der Destillationsrückstand, der überwiegend  aus Maleinanhydrid besteht, kann in ge  eigneter Weise gereinigt werden, beispiels  weise durch Rekristallisation in der oben an  gegebenen Weise.  



  Die Erfindung     beschränkt    sich nicht auf  die vorstehenden Beispiele, und die verschie  denen Verhältnisse und Bedingungen lassen  sich in weiten Grenzen ändern.  



  Beider Gewinnung des Maleinsäureanhy  drids aus dem Reaktionsgemisch ist das  Kühlen des den Konverter verlassenden Gas  stromes nicht wesentlich, aber es wird vor  gezogen, da es die Wirkung des Absorbers  wirtschaftlicher gestaltet. Der Absorber kann  in irgend einer geeigneten Weise     gestaltet     sein. Er kann aus einer einzigen Einheit  bestehen, beispielsweise aus einem Turme, der  mit Raschig-Ringen oder andern inerten  Füllstücken mit grosser Oberfläche gefüllt  ist, oder er kann ein Kessel mit Ablenk  platten und dergleichen sein, und er kann  auch aus einer Mehrzahl von in Reihe ge  schalteten Einheiten zusammengesetzt wer  den.

   Die Absorptionsflüssigkeit kann im  Absorber in Umlauf versetzt werden, und  zwar im Gegenstrom zum Gase oder in son  stiger Weise, um als Wäscher oder     Skrubber     für den Gasstrom zu dienen. Man kann aber  das     Gas    auch in Form von Blasen durch     eine     ruhende Flüssigkeitsmenge oder mehrere  davon schicken. Die Absorption lässt sich  ferner in irgend einer bekannten Weise kon  tinuierlich oder halb kontinuierlich ausfüh  ren, indem man zum     Beispiel    die Menge und  Geschw indigkeit des Stromes zirkulierender  Absorptionsflüssigkeit (wenn ein solcher Ab  sorber verwendet wird) regelt, so dass un  unterbrochen eine gesättigte Lösung von    Maleinsäureanhydrid gebildet und entfernt  wird.

   Stattdessen kann man die Flüssigkeit  entfernen, wenn sie gesättigt ist, und sie dann  durch frische oder wiedergewonnene Flüssig  keit ersetzen. Wenn eine Reihe von still  stehenden Absorptionsbädern benutzt wird,  kann man die Kessel, die gesättigte Flüssig  keit enthalten, entleeren und mit teilweise       gesättigter    Flüssigkeit aus einem der andern  Kessel wieder auffüllen, wobei letzterer dann  mit frischer oder wiedergewonnener Absorp  tionsflüssigkeit beschickt wird.  



  Das Verfahren lässt sich auch dadurch  ausführen dass man Dämpfe des Absorptions  mittels in den Gasstrom einführt und im  Anschluss daran diese Dämpfe mit dem  Maleinsäureanhydrid kondensiert, während  der Wasserdampf und andere unerwünschte  Bestandteile aus dem Gasgemisch     unkonden-          siert    bleiben.  



  Die Temperatur, bei welcher die Absorp  tion     vorgenommen    werden soll, kann inner  halb weiter Grenzen wechseln, jedoch sind  Temperaturen von 45 bis 60   C zu bevor  zugen. Mit der Zunahme der Temperatur  sinkt der Betrag an Maleinsäureanhydrid,  welches je Gewichtseinheit des Absorptions  mittels absorbiert wird. Bei etwa 110   C ist  die absorbierte Maleinsäureanhydridmenge  noch sehr klein.

   Temperaturen unter 45    lassen sich gleichfalls anwenden, aber es  wurde gefunden,     @dass    dabei eine Abnahme  der     gewonnenen        Maleinsäureanhydridmenge     stattfindet, da bei     Temperaturen    von unge  fähr     40      C oder weniger eine     gewisse    Menge  Wasser     kondensiert    und einen Teil des     Anhy-          drids    in     Maleinsäure    umwandelt.

   Bei einem  Reaktionsgemisch und bei Arbeitsbedingun  gen, wie sie oben beschrieben sind, sowie     bei          Absorptionstemperaturen    von ungefähr 45 bis       60'     C erfolgt :dagegen die     Absorption    in be  friedigender Weise und der Wasserdampf  gehalt :des Gasstromes hat keine     bemerkens-          werte        Hydratisierungswirkung    auf das       flaleinsäureanhydrird.     



  In dem oben     beschriebenen    Reinigungs  verfahren     können    die rohen     Maleinsäureanhy-          dridkristalle    in     andern        flüchtigen    Lösungs-      mitteln ausser Solventnaphtha gelöst werden,  insbesondere in     Lösungsmitteln    mit einem  höheren Siedepunkt als der Schmelzpunkt  des Maleinsäureanhydrids ist, wie zum Bei  spiel Benzol, Toluol, schweres Lösungsmittel,  Cumol usw.

   Die Lösungsmittelmenge be  schränkt sich nicht auf die oben angegebenen  Verhältnisse, sondern kann beträchtlich wech  seln, da geschmolzenes Maleinsäureanhydrid  in allen Verhältnissen gut mischbar mit ver  schiedenen Lösungsmitteln, wie zum Beispiel  Solventnaphtha ist. Die oben angegebenen  Verhältnisse werden jedoch bevorzugt, weil  sie die Arbeit wirtschaftlicher und leichter  machen, denn sie liefern einen flüssigen Kri  stallschlamm und Mutterlauge. Die Tem  peratur, bei welcher die Lösung vorgenommen       wird,    soll zweckmässig über dem Schmelz  punkt des Maleinsäureanhydrids liegen, je  doch vorzugsweise 70' C nicht überschreiten.

    Es wurde     gefunden,        dass    bei höheren Tem  peraturen Maleinsäure, die manchmal in ge  ringen     Beträgen    anwesend ist, dazu neigt, in  dem geschmolzenen Maleinsäureanhydrid in  Lösung zu gehen. Nimmt man die Lösung  mit geschmolzenem Maleinsäureanhydrid vor,  so vermindert sich die Menge erforderlichen  Lösungsmittels und dementsprechend die des  in der Mutterlauge zurückbleibenden Malein  säureanhydrids erheblich.  



  Das neue Verfahren ist insbesondere für  die Gewinnung von Maleinsäureanhydrid aus  gasförmigen Gemischen und vorzugsweise  aus solchen Gemischen beschrieben, die das  gewünschte Produkt zusammen mit Wasser  dampf enthalten. Die Erfindung beschränkt  sich aber hierauf nicht, sondern kann auch  zur Gewinnung von andern organischen Ver  bindungen benutzt werden, die mit Wasser  reagieren.

   Beispielsweise lässt sich das Ver  fahren auch für die Gewinnung von Anhy  driden anderer organischer     Polycarboxylsäu-          ren    aus gasförmigen     Gemischen,    die dasselbe  enthalten, gewinnen, insbesondere aus Gas  gemischen, die gleichzeitig Wasserdampf ent  halten, und die Sonderheit aus gasförmigen  Reaktionsgemischen, die man aus der kata  lytischen Oxydation organischer Verbindun-    gen in der Dampfphase erhält, zum     Beispiel     Phtalsäureanhydrid, Naphthalinsäureanhy  drid usw. Das neue Verfahren lässt sich  auch für die Abtrennung und Gewinnung  einer Mehrzahl von Partialoxydationsproduk  ten aus dieselbe enthaltenden Gasgemischen  anwenden.

   Beispielsweise kann man     Phthal-          säureanhydrid    und Maleinsäureanhydrid je  für sich getrennt aus einem gasförmigen Re  aktionsgemisch gewinnen, das aus der kata  lytischen Partialoxydation von Naphthalin  oder anderem organischen Material in der  Dampfphase gewonnen     wurde,    und zwar in  dem man das gasförmige Reaktionsgemisch  in Berührung mit einem geeigneten Absorp  tionsmittel unter zweckmässiger Temperatur  und zweckmässigem Druck, welches sich für  Phthalsäureanhydrid eignet, aber zur Ab  sorption der andern Produkte in dem Gas  gemisch nicht geeignet ist (zum Beispiel  Diphenyloxyd, auf einer Temperatur von  ungefähr 85   bis etwa 150' C gehalten) hin  durchschickt.

   Dann leitet man das Rück  standsgasgemischdurch ein auf geeigneter  Temperatur und geeignetem Druck gehal  tenes Absorptionsmittel für Maleinsäure  anhydrid, das aber nicht für die andern. Be  standteile des Gasgemisches, wie Wasser und  Kohlendioxyd, geeignet     ist    (zum Beispiel       alpha-Chlornaphthalin,    auf ungefähr 45 bis  etwa 60   C gehalten), hindurch und ge  winnt das     Phthalsä,ureanhydrid    und das       Maleinsäureanhydrid    aus den betreffenden  Lösungen.



  Process for obtaining the anhydride of an organic polycarboxylic acid from a gas mixture containing the same. The invention relates to the recovery of the anhydride of an organic polycarboxylic acid from a gas mixture containing the same, for example to a method for the recovery of haleinic anhydride from gas mixtures, preferably from those resulting from the vapor phase catalytic partial oxidation of organic compounds. The process is characterized in that the anhydride is condensed in the presence of a water-immiscible liquid substance.



  In the production of organic products by the partial oxidation of organic compounds according to one of the known and previously generally used methods who the vapors of an organic compound, for example benzene, naphthalene, anthracene, phenanthrene, Aeenaphthen, phenol, tar acids, their derivatives, etc. with air or mixed with another oxidizing gas. The mixture is brought into contact with an oxidizing catalyst under controlled reaction conditions, and the resulting reaction mixture is cooled to condense the oxidation product of partial oxidation obtained.

   The reaction mixtures from the catalytic oxidation contain, in addition to the desired products, a number of other substances in various amounts, which sometimes condense together with the desired products. In doing so, they contaminate them in such a way that subsequent cleaning of the desired products is generally necessary before they can be used for their usual purposes. It has already been proposed that a partial purification of the desired product by fractional condensation of the gaseous reaction mixtures herbeizufüh ren.

   However, this process has the disadvantage that only a relatively small amount of the desired product is condensed in the form of a relatively pure fraction. As a result, the greater part of the desired product generally has to be cleaned again before it is ready for use.



  In the course of the catalytic oxidation, water is formed as one of the reaction byproducts, and it often condenses with some of the partial oxidation products, especially at low temperature. If the desired product is reactive towards water at the condensation temperature, as is the case with maleic anhydride, for example, it has been customary up to now to absorb the gaseous reaction mixture in water and then to dewater the product obtained using a special procedure.



  In the production of maleic anhydride by catalytic oxidation of a suitable organic compound in the vapor phase, it is common, for example, to absorb the reaction products in water or to condense the products, including the water vapor, then collect and separate the resulting maleic acid. The separated maleic acid is dehydrated by a special dehydration process in the presence of dehydrating agents such as phosphorus pentoxide. The maleic anhydride produced in this way is in the form of crystals which are yellow-white in color.



  According to one embodiment of the invention, organic partial oxidation products which are reactive with water are obtained directly from gas mixtures which contain the same together with water, thereby preventing a reaction with the water.



  In particular, maleic anhydride is to be obtained from a gas mixture containing the same ent, in particular from a gas mixture which is also water-containing. The product should be obtained directly in the form of the anhydride in an effective and economical manner. For example, maleic anhydride is to be obtained from a gaseous reaction mixture which originates from the catalytic partial oxidation of an organic compound in the vapor phase.



  The invention will be described based on the winion of maleic anhydride from gas reaction mixtures resulting from the catalytic partial oxidation of an organic compound in the vapor phase. The invention is not limited to this. Various changes are possible, namely with regard to the material treated, the method and the details of the method, without deviating from the spirit of the invention.



       In the catalytic production of maleic anhydride from organic compounds, such as benzene, it is common practice in practice, the benzene in the vapor phase and with oxygen (air or other gas mixtures containing free oxygen) through a closed space, such as For example, to send a so-called canister tube, which is filled with the catalyte. The latter is usually on a carrier. The reaction mixture contains maleic anhydride, water vapor, nitrogen, carbon monoxide, carbon dioxide and other combustion products.

    It is subjected to condensation or absorption in water and haleinic acid is obtained from the water solution.



       If a gas mixture with maleic anhydride and water vapor - especially one from the catalytic partial oxidation of an organic compound in the vapor phase - is brought into contact with a substance which is immiscible with water and which is liquid under the treatment conditions: Maleic anhydride is absorbed and can then be obtained directly from the absorption medium with a favorable degree of efficiency.

   The water vapor, on the other hand, is not absorbed to a significant degree and is withdrawn with the outflowing gases. According to the earlier processes, maleic acid was obtained in the form of the acid by condensation of the reaction products or their absorption in water and then converted into the anhydride by a dehydration process. The new process generates savings by directly extracting the maleic anhydride and making the special dewatering process unnecessary.



  It has been shown that when treating gaseous reaction mixtures from the partial oxidation of an organic compound in the manner according to the invention, the maleic anhydride is absorbed more avidly than some impurities, and that consequently the maleic anhydride can be obtained from the absorbent in a pure state. The purification of maleic anhydride can be effected by dissolving it in a solvent at a temperature above its melting point, then letting the solution cool down to induce crystallization and separating out the crystals.

   The color of the maleic anhydride crystals obtained during the crystallization of its solutions depends on the degree of agitation that has been applied during the crystallization.



  According to a preferred embodiment of the new process, a maleic anhydride-containing gas mixture, such as the reaction mixture from the catalytic oxidation of benzene or another suitable organic substance in the vapor phase, is passed through an essentially inert liquid or in some other way with it brought into contact ge, which is immiscible with water and is preferably kept at a temperature of approximately 45 to 60 C. The maleic anhydride is absorbed and removed from the mixture.

   The unabsorbed part of the mixture is then sent to a water scrubber, where the residue products are condensed and removed. The maleic anhydride can be separated from the sorbent in any suitable manner, for example by cooling the solution to as low a temperature as is expedient to prevent the crystallization and separation of the maleic anhydride crystals by filtration, centrifugation or the like to allow.

    If the maleic anhydride crystallizes in a relatively calm state of the solution, so. the resulting crystals are yellow-white to white, depending on their degree of purity.



  The absorbent can be any suitable water-immiscible liquid. It is preferably an organic compound which is relatively inert to the reaction mixture and in which the product to be obtained dissolves. To facilitate and reinforce the separation of the product obtained from the absorbent, it should suitably have the following properties: It should dissolve significantly more of the partial oxidation product at higher temperatures than at low temperatures.

   If it is solid at ordinary temperature, it should melt at a relatively low temperature, but in any case under the absorption conditions; preferably it should be liquid at around 0C. A liquid that can be used as an absorbent can have a relatively high vapor pressure or a relatively low vapor pressure, and liquids with a relatively high boiling point as well as those with a relatively low boiling point, for example below 100 '/ B > C,

       use. However, it is not essential that the absorbent has all of the above-mentioned properties, because satisfactory results are achieved with such absorbents which have the above characteristics to a greater or lesser extent.



  If a liquid with a relatively high boiling point and / or a relatively high vapor tension is used as the absorbent, the absorption can be carried out under a pressure higher than the atmospheric pressure in order to reduce the loss of absorbent due to evacuating gases or vapors to a minimum. The absorption takes place preferentially at elevated temperature in order to make it as effective as possible.

   The pressure under which the absorbent is kept depends on the liquid that is used for the absorption, also on the temperature at which the absorption is carried out, and on the solubility of the product in the absorbent. If, in order to achieve the greatest possible economic efficiency, an absorbent is used, the cost of which is considerable, a pressure is used at which the loss of absorption liquid in the form of escaping gases is limited to about 5%, suitably about 2%.

   If you use a liquid with a relatively high boiling point (for example around 250 ° C) and / or with a relatively low vapor pressure (for example not above 25 mm of mercury at the working temperature), or if the loss of solvent in the Exit gases is insignificant, the absorption can be carried out under atmospheric pressure.



  Examples of the liquids which can be used as absorbents for the process are the following. Liquid hydrocarbons of the aliphatic and aromatic series, ethers, aromatic nitrogen compounds, halogenated hydrocarbons of the aliphatic and aromatic series, halogenated hydrogenated aromatic hydrocarbons, etc., benzene, toluene, solvent naphtha, petroleum ether, gasoline, motor oil, heavy solvents, diphenyl, nitrobenzene, Nitrotoluene, mixtures of nitrotoluene, diethyl ether, diphenyl oxides, chloroform, carbon tetrachloride, chlorobenzenes, chloronaphthalenes etc., also mixtures thereof,

   and also esters of mono- or polycarboxylic acids, for example diethyl or dibutyl phthalate or maleate, preferably under absorption conditions which prevent condensation of appreciable amounts of water.



  You can also use as absorbent substances that are solid at normal Tem temperature, but are liquid under the absorption conditions, such as naphthalene, especially crude naphthalenes.



  The gas mixtures containing the products to be obtained can be prepared in any suitable manner. If they do not already have the appropriate pressure, they can be compressed before they are brought into contact with the absorbent.

   You can treat various Ge mixtures of maleic anhydride vapors with gases containing water vapor according to the invention, but preferably treat a gas mixture which has an inert gas (such as air, C0, C02, nitrogen, etc.) in such an amount that the The mixture is not saturated with water vapor under the temperature and pressure conditions that prevail during the absorption.

   Usually contain the gaseous reaction mixtures from the kata lytic partial oxidation an amount of inert gas sufficient for the smooth implementation of the process. If the gas mixture to be treated does not contain a satisfactory amount of inert gas, it can be added as a diluent before or during the absorption of the maleic anhydride.



  The temperature at which the absorption is carried out changes with the substance, particularly the liquid that is used as an absorbent. further with the pressure under which the absorption is carried out, with: the solubility of the product in the liquid and with the dew point of the product in the gas mixture to be treated.

   In general, a temperature is used which is below the dew point of the product to be obtained in the gas mixture, so that the condensation of the product in the solvent is ensured. This temperature is preferably considerably, for example 1.5 to 50.degree. C., below the dew point. There is no uneconomical loss of solvents from the gas stream passing through the absorber, and the solubility of the product in the solvent is relatively high.



  To illustrate the new process, it will be described in the following examples. The parts are parts by weight.



  Example 1: A gaseous, maleic anhydride-containing reaction mixture, as it arises in the catalytic oxidation of benzene, namely by evaporating benzene, mixing the benzene vapors with about 25 times the weight of air, and passing the mixture through a converter tube, which is connected to a Contact mass, consisting of a mixture of vanadium and molybdenum oxide on a catalyst carrier, is charged and kept at a tempera ture of about 500 to about 520 C, the contact time between the vapor mixture and the catalyst being about 0.2 seconds Cooled to a temperature of preferably 116 'to 150 C and then sent through an absorption kettle.

   The latter contains baffles of various types or similar devices in order to ensure intimate contact of the gas with the absorbent. The container is partially filled with alpha-chloronaphthalene, which is kept at a temperature of approximately 45 ° C. by suitable cooling devices. When the alpha-chloronaphthalene is saturated with maleic anhydride, it is withdrawn from the absorber and cooled, expediently to a temperature of about 3 C. Small, fine, needle-like crystals of maleic anhydride are deposited and these are separated from the mother liquor , for example by filtration or a similar method.

   To purify the maleic anhydride crystals, they are mixed with about twice the amount by weight of solvent naphtha and heated to around 70 ° C., whereupon the maleic anhydride crystals melt and dissolve in the solvent naphtha. The hot solution is filtered to remove dirt, such as maleic acid and other insoluble impurities if necessary. It is then slowly cooled to approximately room temperature in order to induce crystallization. The crystals of maleic anhydride obtained are washed with an amount of solvent naphtha and dried. The maleic anhydride obtained has a purity of approximately 97 to 99.5%. The color of the product depends on its purity and on the movement during the final crystallization.

   If this last crystallization occurs essentially at rest or with very slight movement of the solution, the crystals are yellow-white to white. If the solution is agitated well, the crystals will be bluish white.



  The alpha-chloronaphthalene mother liquor from the crystallization can be returned to the absorber in order to be used again in the process. The mother liquor can be used several times in the absorption process, and the resulting loss is compensated for by adding alpha-chloronaphthalene.



  The surprising observation was made that only a limited accumulation of impurities takes place in the absorption liquid, beyond which there is no significantly increased accumulation. The solvent naphtha mother liquor from the purification stage can be reused by carrying out further purifications with it until the enrichment with alpha-chloronaphthalene becomes too great.

   This mother liquor is then subjected to distillation in order to recover the solvent naphtha from the residue alpha-chloronaphthalene, which contains maleic anhydride and impurities.

   The recovered solvent naphtha can be used for further purification and the residual alpha-chloronaphthalene can be added to the absorption liquid for reuse. This means that essentially all of the maleic anhydride is recovered, with the exception of that which escapes from the gas stream as it passes through the absorber.



  The gas stream leaving the absorber contains unabsorbed maleic anhydride, maleic acid and other combustion products. It is sent through one or more absorbers containing water, and from this absorbed material can be recovered as an impure solution of maleic acid.



  Example 2: A gaseous reaction mixture, which contains maleic anhydride and originates from the catalytic oxidation of benzene or another suitable organic substance in the vapor phase, such as the cooled reaction mixture according to Example 1, is sent through an absorption vessel, which is partially is filled with solvent naphtha at a temperature of 50 to 55 C and under a pressure of about 1 to 1.4 atü. The gas leaving the absorber is sent through a second absorber, which is partially filled with solvent naptha at 43 to 45 C and is under a pressure of about 1 to 1.4 atmospheres.

   From both sorption tanks are equipped with suitable cooling means, also equipped with baffles or similar union devices to ensure intimate contact between the gases and the liquid, and with tools to maintain the overpressure. When the solvent naphtha is saturated with maleic anhydride, it is removed from the absorber. The maleic anhydride is separated from the solvent naphtha by cooling the mixture. It is advisable to cool to around 3 ° C. in order to induce crystallization of the maleic anhydride. The crystals are separated from the mother liquor by filtration, centrifugation or the like.



  The crystals obtained can, if desired, be purified by recrystallization from solvent naphtha, as indicated in Example 1.



  During the duration of the process, solvent naphtha is introduced into the absorber by suitable means. This is done, for example, from a pressurized feed container in order to avoid loss due to volatilization and / or transition into the offending gases. The gases emerging from the second absorber contain some maleic anhydride, maleic acid. other oxidation products and solvent naphtha. They are sent through one or more absorbers with water, which is kept at around 20 C ge by coolant. The oxidation residue products and considerable amounts of solvent naphtha, which were removed by the gases, are absorbed and condensed.

    The solvent naphtha is reused in the process after separation from the aqueous solution and after suitable drying, for example by distillation. The absorbed residue oxidation products can be recovered as an impure solution of maleic acid.

    For example, the solvent naphtha left behind in the gases that have left the water absorber can be recovered by absorption in a relatively non-volatile liquid that is absorbent for solvent naphtha.

   This is done, for example, by passing through one or more towers that are filled with Raschig rings or other inert parts that have a large surface and through which the liquid absorbent runs. The solvent naphtha can be recovered from the sorbent by distillation and reused in the process.

   The solvent naphtha can also be recovered from the evacuating gases by treating them with solid absorbents, such as silica gel, active charcoal, etc., by passing them through one or more towers with appropriately granular absorbent from which the solvent naphtha is recovered by heating for reuse.



  The maleic anhydride can also be separated from the mother liquor by distilling off the solvent naphtha under atmospheric or reduced pressure. The solvent naphtha that is distilled off contains relatively small amounts of maleic anhydride and can be sent into the absorber. The distillation residue, which mainly consists of maleic anhydride, can be purified in a suitable manner, for example by recrystallization in the manner given above.



  The invention is not limited to the above examples, and the various ratios and conditions can be changed within wide limits.



  In the recovery of the maleic anhydride from the reaction mixture, the cooling of the gas stream leaving the converter is not essential, but it is preferred because it makes the action of the absorber more economical. The absorber can be designed in any suitable manner. It can consist of a single unit, for example a tower filled with Raschig rings or other inert fillers with a large surface, or it can be a boiler with baffles and the like, and it can also consist of a plurality of in series switched units are assembled.

   The absorption liquid can be put into circulation in the absorber, in countercurrent to the gases or in other ways, in order to serve as a scrubber or scrubber for the gas flow. But you can also send the gas in the form of bubbles through a static quantity of liquid or several of them. The absorption can also be carried out continuously or semi-continuously in any known manner, for example by regulating the amount and speed of the flow of circulating absorption liquid (if such an absorber is used) so that a saturated solution of Maleic anhydride is formed and removed.

   Instead, when the liquid is saturated, it can be removed and then replaced with fresh or reclaimed liquid. If a series of still absorption baths is used, the kettles containing saturated liquid can be emptied and refilled with partially saturated liquid from one of the other kettles, the latter then being charged with fresh or recovered absorbent liquid.



  The method can also be carried out by introducing vapors of the absorption medium into the gas stream and then condensing these vapors with the maleic anhydride, while the water vapor and other undesirable constituents from the gas mixture remain uncondensed.



  The temperature at which the absorption is to take place can change within wide limits, but temperatures of 45 to 60 C are preferred. As the temperature increases, the amount of maleic anhydride which is absorbed per unit weight of the absorption means decreases. At around 110 C the amount of maleic anhydride absorbed is still very small.

   Temperatures below 45 can also be used, but it has been found that there is a decrease in the amount of maleic anhydride obtained, since at temperatures of around 40 C or less a certain amount of water condenses and converts part of the anhydride into maleic acid.

   With a reaction mixture and under working conditions as described above, and at absorption temperatures of about 45 to 60 ° C, the absorption takes place in a satisfactory manner and the water vapor content of the gas stream has no notable hydrating effect on the flaleic anhydride.



  In the cleaning process described above, the crude maleic anhydride crystals can be dissolved in other volatile solvents besides solvent naphtha, especially in solvents with a higher boiling point than the melting point of maleic anhydride, such as benzene, toluene, heavy solvents, cumene, etc. .

   The amount of solvent is not limited to the ratios given above, but can change considerably, since molten maleic anhydride is readily miscible in all ratios with various solvents such as solvent naphtha. However, the above ratios are preferred because they make the work more economical and easier, because they provide a liquid Kri stall sludge and mother liquor. The temperature at which the solution is made should expediently be above the melting point of the maleic anhydride, but preferably not exceed 70.degree.

    It has been found that at higher temperatures maleic acid, which is sometimes present in small amounts, tends to go into solution in the molten maleic anhydride. If the solution is made with molten maleic anhydride, the amount of solvent required and, accordingly, that of the maleic anhydride remaining in the mother liquor are considerably reduced.



  The new process is described in particular for the production of maleic anhydride from gaseous mixtures and preferably from those mixtures which contain the desired product together with water vapor. The invention is not limited to this, but can also be used to obtain other organic compounds that react with water.

   For example, the process can also be used to obtain anhydrides of other organic polycarboxylic acids from gaseous mixtures that contain the same, in particular from gas mixtures that also contain water vapor, and the specialty of gaseous reaction mixtures obtained from the catalytic oxidation of organic compounds in the vapor phase, for example phthalic anhydride, naphthalenic anhydride, etc. The new process can also be used for the separation and recovery of a plurality of partial oxidation products from gas mixtures containing them.

   For example, you can gain phthalic anhydride and maleic anhydride separately from a gaseous reaction mixture that was obtained from the catalytic partial oxidation of naphthalene or other organic material in the vapor phase, namely by the gaseous reaction mixture in contact with a suitable Absorp tion medium at the appropriate temperature and pressure, which is suitable for phthalic anhydride, but is not suitable for the absorption of the other products in the gas mixture (for example diphenyloxide, kept at a temperature of about 85 to about 150 ° C).

   The residue gas mixture is then passed through an absorbent which is kept at a suitable temperature and pressure for maleic anhydride, but not for the others. Be constituents of the gas mixture, such as water and carbon dioxide, is suitable (for example, alpha-chloronaphthalene, kept at about 45 to about 60 C), through and win the phthalic anhydride and maleic anhydride from the respective solutions.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung des Anhy- drids einer organischen Polyoarbonsäure aus einem dasselbe enthaltenden Gasgemisch, ,da durch gekennzeichnet, dass :das Anhydrid in Gegenwart einer mit Wasser nicht misch baren flüssigen Substanz kondensiert wird. UNTERANSPRüCHE 1 Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anhydrid in einer mit Wasser nicht mischbaren Flüs sigkeit kondensiert wird. 2. PATENT CLAIM: Process for obtaining the anhydride of an organic polyarboxylic acid from a gas mixture containing the same, characterized in that: the anhydride is condensed in the presence of a water-immiscible liquid substance. SUBClaims 1 Method according to patent claim, characterized in that the anhydride is condensed in a water-immiscible liquid. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei wasserdampfhal- tigem Gemisch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anhydrid in einer mit Wasser nicht mischbaren Flüssigkeit, die ein Lösungsmittel für das Anhydrid ist, ab sorbiert wird. 3. Method according to claim and dependent claim 1, in the case of a mixture containing water vapor, characterized in that the anhydride is absorbed in a liquid which is immiscible with water and which is a solvent for the anhydride. 3. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen l und 2, unter Verwen dung eines Gasgemisches, das Anhydrid dampf, Wasserdampf und ein inertes Gas enthält, dadureh gekennzeichnet, dass das Anhydrid in Gegenwart eines mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittels für das Anhydrid absorbiert wird, bei einer Tem peratur unterhalb der Siedepunkte von Wasser und des Lösungsmittels und bei entsprechenden Druckverhältnissen, wäh rend der Wasserdampf im Gasgemisch zurüekgehalten wird. 4. Method according to claim and the dependent claims 1 and 2, using a gas mixture containing anhydride vapor, water vapor and an inert gas, characterized in that the anhydride is absorbed in the presence of a water-immiscible solvent for the anhydride at a temperature temperature below the boiling point of water and the solvent and under appropriate pressure conditions, while the water vapor is held back in the gas mixture. 4th Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass Maleinsäureanhy drid in Gegenwart einer mit Wasser nicht mischbaren organischen Flüssig keit, die ein Lösungsmittel für Mlein- säureanhydrid ist, kondensiert wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Maleinsäureanhy drid und Wasserdampf enthaltendes Gas gemisch durch das Lösungsmittel geleitet und das Maleinsäureanhydrid aus der entstehenden Lösung abgetrennt wird. 6. Process according to patent claim and dependent claims 1, 2 and 3, characterized in that maleic anhydride is condensed in the presence of a water-immiscible organic liquid which is a solvent for maleic anhydride. 5. The method according to claim and the dependent claims 1 to 4, characterized in that a maleic anhydride and water vapor containing gas mixture is passed through the solvent and the maleic anhydride is separated from the resulting solution. 6th Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass Maleinsäureanhydrid dampf, der mit Wasserdampf und iner- tem Gas gemischt ist, in Gegenwart einer mit Wasser nicht mischbaren organischen Flüssigkeit, die ein Lösungsmittel für Maleinsäureanhydrid ist und auf einer Temperatur unterhalb des Taupunktes des gasförmigen Gemisches bezüglich des Maleinsäureanhydrids gehalten wird, kondensiert wird, wobei das inerte Gas in wenigstens annähernd solcher Menge zugegeben ist, als erforderlich ist, um den Wasserdampf im Gasgemisch zu rückzuhalten. 7. A method according to claim and the dependent claims 1 to 5, characterized in that maleic anhydride vapor, which is mixed with water vapor and inert gas, in the presence of a water-immiscible organic liquid which is a solvent for maleic anhydride and at a temperature below the dew point of the gaseous mixture is kept with respect to the maleic anhydride, is condensed, wherein the inert gas is added in at least approximately such an amount as is required to retain the water vapor in the gas mixture. 7th Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass ein maleinsäureanhy- drid- und wasserdampfhaltiges (Gasge misch durch Solventnaphtha, welche auf ungefähr 45 bis 60 C gehalten wird, hindurchgeleitet und das Maleinsäure anhydrid aus der sich ergebenden Lösung gewonnen wird. B. Method according to patent claim and the dependent claims 1 to 6, characterized in that a gas mixture containing maleic anhydride and water vapor is passed through solvent naphtha, which is kept at about 45 to 60 C, and the maleic anhydride is obtained from the resulting solution B. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass Maleinsäureanhydrid dampf der mit Wasserdampf und einem inerten Gas in einem Gasgemisch ent halten ist, das dadurch erhalten wurde, dass man ein Gemisch, bestehend einer seits aus einer Substanz, die durch Oxy dation Maleinsäureanhydrid liefert, und anderseits aus einem oxydierenden Gas, über einen oxydierenden Katalysator leitet, unter Bedingungen, welche die Bildung von Ma:leinsäureanhydri.d: A method according to claim and the dependent claims 1 to 7, characterized in that maleic anhydride vapor is contained with water vapor and an inert gas in a gas mixture that was obtained by creating a mixture consisting on the one hand of a substance that by Oxydation supplies maleic anhydride and, on the other hand, passes from an oxidizing gas over an oxidizing catalyst, under conditions which promote the formation of maleic anhydride. be günstigen, in Gegenwart einer mit Was ser nicht mischbaren Substanz konden siert wird, die bei -den Absorptions bedingungen flüssig ist, während den Wasserdampf im Gasgemisch zurückge halten wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass ein gasförmiges Reak tionsgemisch verwendet wird, welches so viel inertes Gas enthält, dass im Gas- gemiseh der Wasserdampf zurückgehal ten wird, während das Maleinsäureanhy- drid absorbiert wird. 10. be favorable, is condensed in the presence of a water immiscible substance that is liquid under absorption conditions, while the water vapor is held back in the gas mixture. 9. The method according to claim and the dependent claims 1 to 8, characterized in that a gaseous reaction mixture is used which contains so much inert gas that the water vapor is retained in the gas mixture while the maleic anhydride is absorbed. 10. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis<B>9,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass das Ma1.einsäure- anhydrid in Gegenwart einer mit Wasser nicht mischbaren organischen .Flüssig keit, die ein Lösungsmittel für das Maleinsäureanhydrid ist, kondensiert und aus der erhaltenen Lösung auskristalli- siegt wird, worauf man die gebildeten Kristalle in geschmolzenem Zustand in einem Lösungsmittel löst und aus dieser Lösung das Maleinsäureanhydrid ab- s e cheic let. 11. Method according to patent claim and the dependent claims 1 to <B> 9, </B> characterized in that the maleic anhydride condenses and in the presence of a water-immiscible organic liquid which is a solvent for the maleic anhydride is crystallized from the resulting solution, whereupon the crystals formed are dissolved in a solvent in a molten state and the maleic anhydride is removed from this solution. 11. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass Maleinsäureanhydrid in Gegenwart einer mit Wasser nicht misch baren Flüssigkeit, die in ein Lösungs mittel für Maleinsäureanhydrid ist, kon- densiert und aus der erhaltenen Lösung das Maleinsäureanhydrid auskristallisiert wird, worauf die erhaltenen Kristalle in geschmolzenem Zustand in einem flüch- t:gen Lösungsmittel bei einer Temperatur von nicht über 70 C gelöst werden, aus welcher Lösung .das Maleinsäureanhydrid wieder auskristallisiert wird. The method according to claim and the dependent claims 1 to 10, characterized in that maleic anhydride in the presence of a water-immiscible liquid which is in a solvent for maleic anhydride, condenses and the maleic anhydride is crystallized from the resulting solution, whereupon the The resulting crystals can be dissolved in a molten state in a volatile solvent at a temperature not exceeding 70 C, from which solution the maleic anhydride is crystallized out again.
CH170081D 1933-01-30 1933-01-30 Process for obtaining the anhydride of an organic polycarboxylic acid from a gas mixture containing the same. CH170081A (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH170081T 1933-01-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH170081A true CH170081A (en) 1934-06-30

Family

ID=4422058

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH170081D CH170081A (en) 1933-01-30 1933-01-30 Process for obtaining the anhydride of an organic polycarboxylic acid from a gas mixture containing the same.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH170081A (en)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165585B (en) * 1958-04-03 1964-03-19 Saint Gobain Process and device for separating maleic anhydride from the gases obtained in the catalytic oxidation of hydrocarbons
EP0019046A1 (en) * 1979-03-21 1980-11-26 ALUSUISSE ITALIA S.p.A. Process for the continuous recovery of maleic anhydride from process gases

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165585B (en) * 1958-04-03 1964-03-19 Saint Gobain Process and device for separating maleic anhydride from the gases obtained in the catalytic oxidation of hydrocarbons
EP0019046A1 (en) * 1979-03-21 1980-11-26 ALUSUISSE ITALIA S.p.A. Process for the continuous recovery of maleic anhydride from process gases

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2814448C2 (en)
DE69608217T2 (en) Process for the preparation of acrylic acid
DE19924533A1 (en) Fractional condensation of acrylic acid-containing oxidation gas with acrylic acid oligomer drawn off and cracked to give acrylic acid which is fed to the quenching liquid circuit
EP1163201A1 (en) Method for producing acrylic acid
DE19606877A1 (en) Process for cleaning acrylic acid and methacrylic acid
EP0087678B1 (en) Process for the continuous separation of phthalic and maleic anhydrides from reaction gases
DE1668698A1 (en) Production of trimellitic acid and the extraction of its intramolecular anhydride
DE69736436T2 (en) CLEANING OF THE ACRYLIC ACID OBTAINED BY CATALYTIC PROPYL OXIDATION
DD146588A5 (en) PROCESS FOR RECOVERING ACRYLIC ACID
CH170081A (en) Process for obtaining the anhydride of an organic polycarboxylic acid from a gas mixture containing the same.
DE10119737A1 (en) Purification of an organic solvent used for the absorption of maleic acid anhydride from a gaseous mixture, comprises separation of a low and high boiling fractions from essentially pure solvent.
DE2003684B2 (en) Continuous process for the production of maleic anhydride from an aqueous maleic acid solution
DE2855630C2 (en) Process for the continuous separation of phthalic anhydride from the reaction gases of the catalytic oxidation of o-xylene and / or naphthalene
DE2331668C2 (en) Process for purifying sorbic acid
DE679420C (en) Process for the production of maleic anhydride
US4009186A (en) Process for the preparation of maleic anhydride from maleic acid in the presence of sulfolane
DE2313306A1 (en) PROCESS FOR THE PRODUCTION OF PHTHALIC ANHYDRIDE
DE1272913B (en) Process for the separation of succinic acid, glutaric acid and adipic acid by distillation
DE1593541A1 (en) Process for the production of pure aromatic di- and polycarboxylic acids
DE2926201A1 (en) PURIFICATION OF OXYGEN RECYCLING GAS FROM OZONIZATION
EP0016899A1 (en) Process for the recuperation of pure dicarboxylic acids, their anhydrides and/or esters
DE2034437C3 (en) Process for the production of practically anhydrous and residue-free elemental bromine
DE1194838B (en) Process for the production of pure maleic anhydride free of fumaric acid from maleic acid or its aqueous solutions
AT317864B (en) Process for the production of maleic anhydride
DE1143794B (en) Methods for purifying yellow phosphorus