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CH179312A - Gleismeldeeinrichtung. - Google Patents

Gleismeldeeinrichtung.

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Publication number
CH179312A
CH179312A CH179312DA CH179312A CH 179312 A CH179312 A CH 179312A CH 179312D A CH179312D A CH 179312DA CH 179312 A CH179312 A CH 179312A
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CH
Switzerland
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Application number
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English (en)
Inventor
Vereinigte Eisenbahn-S Haftung
Original Assignee
Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh filed Critical Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
Publication of CH179312A publication Critical patent/CH179312A/de

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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


      Gleismeldeeinrichtung.       Bei Ablaufanlagen im Rangierbetrieb  werden Meldeeinrichtungen mit einer     Meld.e-          ta.fel    oder einer andern Art der bekannten  Zahlen- oder     Lampenzeiehen    benutzt, mit  deren Hilfe der Rangiermeister .dem Wei  chensteller die Nummer der Gleise mitteilt,  in die die Wagen ablaufen sollen. Diese       Gleismeldeeinrichtungen    mit Meldetafeln ar  beiten so, dass bei jeder     Betätigung    der  Gebereinrichtung von dem     Rangiermeister    im       Stellwerk    die     betreffende    Gleisnummer auf  leuchtet.

   Um dem Weichensteller mehrere  Gleisnummern nacheinander sichtbar zu  machen, bleiben die Meldungen so. lange auf  der Meldetafel, bis :die Meldetafel besetzt ist.  Ist diese zum Beispiel für vier Meldungen  eingerichtet, so verschwindet die erste Mel  dung, wenn die fünfte gegeben wird.  



  Eine solche     Meldetafel    ist     in,den        Fig.    ja  bis     1f        dargestellt,    worin     Fig.    la die Tafel  bei Ruhestellung der Einrichtung zeigt. Die  wag rechten     Felderreihen        entsprechen    der Rei-         henfolge    der Wagen, also auch der Meldun  gen,     und    die senkrechten     Felderreihen    den  Gleisen. Es sind einige Meldungen in ihrer       Reihenfolge    während :des Betriebes darge  stellt.  



       Fig.        1b    zeigt den Zustand, sobald die     erste     Meldung nach Gleis 2 erteilt ist;       Fig.    1c entspricht der zweiten Meldung  nach Gleis S;       Fig.        1d    entspricht der dritten Meldung  nach Gleis 2;       Fig.        1e    entspricht der vierten Meldung  nach Gleis 4;       Fig.        1f    entspricht der fünften Meldung  nach Gleis 1.  



  Diese Meldetafeln haben augenscheinlich  den     Nachteil"dass    die für den Weichensteller  massgebende Meldung an irgendeiner Stelle  der Tafel erscheint, die abhängig ist von .der  Anzahl der vom     Rangiermeister    bereits er  teilten     Meldungen    und weiter von der Anzahl  der vom Weichensteller bereits erledigten      Meldungen. Ferner verschwindet die erste  Meldung, sobald zum Beispiel die fünfte  Meldung erteilt wird, unabhängig davon, ob  der Weichensteller sie noch braucht.  



  Vorliegende Erfindung     bezweckt    nun er  reichen zu können,     da.ss    .das     Verlöschen    der  Meldungen nicht durch das Geben einer neuen  Meldung, sondern nach Benutzung der Mel  dung geschieht und     dass    die gerade zu benut  zende Meldung     stets    in ein und derselben       Felderreihe    erscheint.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform  einer solchen     Gleismeldeeinrichtung    ist durch  die     Fig.    2 und 3     veranschaulicht.     



  Die für den     Weichensteller    massgebende       Meldung    befindet sich     stets    an der gleichen  Stelle, nämlich in .der ersten senkrechten       Felderreihe    von rechts. Die     Meldungen    kön  nen durch den Weichensteller zum Ver  löschen gebracht werden, sobald er sie nicht  mehr braucht.  



       Fig.    2a zeigt wiederum die Tafel bei  Ruhestellung der Einrichtung     (Grund3tel-          lung)    ;       Fig.    2b entspricht der     ersten-Meldung     nach Gleis 2:       Fig.        2c    entspricht der zweiten     Meldung          naeh        Gleis    3;       Fig.    2d entspricht der dritten Meldung       nach    Gleis 2;       Fig.    2e entspricht der Entnahme der       ersten    Meldung nach Gleis 2;

         Fig.    2f entspricht der vierten Meldung  nach Gleis 4;       Fig.    29 entspricht der Entnahme der  zweiten Meldung nach     Gleis    3;       Fig.    2h entspricht der fünften Meldung  nach Gleis 1.  



  Beim Rangiermeister befindet sich ein       Gleiswähler,    der     soviele    Kontakte besitzt, als  Sammelgleise angeordnet sind, wobei jedem  Sammelgleis einer dieser Kontakte zugeord  net ist. Zum     Beispiel    ,durch Drücken einer       Gleistaste    wird der     betreffende    Gleiswähler  kontakt geschlossen. Im     .Stellwerk    befindet  sich eine Meldeeinrichtung in Form einer  Meldetafel     (Fig.    2a bis 211) oder eine andere    Art .der     bekannten    Zahlen- oder Lampen  zeichen.

   Die Steuereinrichtungen     für,die    Mel  dungen, die aus im Fernsprechwesen bekann  ten Schaltelementen bestehen, befinden sich  im     StelhsTerk        (Fig.    3). Ihr Zusammenhang  und die Wirkungsweise der Einrichtung .geht  aus der folgenden Beschreibung der Vorgänge  hervor.  



  1. Meldung erteilt: Wagen auf Gleis 2  leiten..  



  Der Rangiermeister schliesst Kontakt     G2,     wobei gleichzeitig Kontakt     Go    geschlossen  wird. Relais A     wird    erregt über die  Kontakte     Go-b1-1".    Ein Kontakt     a1     von Relais A     schaltet    Relais B ab, wel  ches etwas verzögerten Ankeranzug be  sitzt und deshalb seinen Anker noch nicht  anziehen     konnte.    Ein     zweiter    Kontakt     a2    gibt  ,dem Magneten des Drehwählers     DW,    über  .den     Relaisunterbrecher        RU    Strom auf dem  Wege     a2-1,2-DW,

  -        RU.    Jeder Drehwähler,  mit     DW    bezeichnet, besitzt mehrere Kontakt  arme, die mit     dwll,        dwl2,        dwl3.   <I>. .,</I>     dw21,        dw22,          dw23.   <I>. .,</I>     dw31,        dw"   <I>. . .</I> usw. bezeichnet ,sind.

    Der     Relaisunterbrecher        RU    unterbricht und       schliesst    fortgesetzt die über die Drehwähler       (DWI,        DWz   <B>...</B> ) geführten     Stromkreise,        wo-          @durch    .die Kontakthebel     dwll    bis     dw,        dw21     bis     dun"    usw.

   in der eingezeichneten Pfeil  richtung     schrittweise    umlaufen und so bei  den einzelnen     Kontaktschlüssen    der Reihe  nach die Kontakte     G1,        G2    usw. mit den Re  lais     L1,        L2,        L3    usw. verbinden.

   Erhält nun  .der Magnet des Drehwählers     DW,_    Strom, so  macht der     Drehwähler        soviele    .Schritte und  nimmt seine Kontaktarme     dwll    bis     dwlss    mit,       bis    der Kontaktarm     dw,l    auf .den an den Kon  takt     G.    angeschlossenen Kontakt trifft.

   Hier  wird Relais     L1    erregt über     G2---dzull-Ll.     Relais     L1    bildet sich über seine zweite Spule  durch Schliessen des Kontaktes     1"    einen  eigenen Stromkreis     L1-113-asiuä    und schal  tet gleichzeitig .durch Umlegen des     Kontaktes     111 das Relais A ab, denn während des Um  legens des Kontaktes     111    wird     Relais    A einen  Augenblick stromlos und öffnet den Kontakt       a1.    Hierdurch fällt das Relais B ab und öffnet  ,den Kontakt     b1    im Stromkreis des Relais A.

             Über    den Kontaktarm     dw,2wird    jetzt Relais Z,  erregt, über die Kontaktarme     sw2,        dw13    wird  die Lampe 2 als erste Meldung nach Gleis 2       eingeschaltet.    Kontaktarm     div"    schaltet sei  nen Kontaktarm auf die Lampe 2 .der zwei  ten, Kontaktarm     dwl,    auf die Lampe 2 der  dritten und Kontaktarm     dw,s    auf die Lampe  2 der vierten vertikalen     Felderreihe,    deren  Lampen 2 jedoch nicht aufleuchten können,  weil die Kontaktarme     sw3,        8W4    und     s-tv;

  ,    die  Stromkreise über die     Drehwählerarme        dw14,          dw,"        dw,s    unterbrochen halten. Nun     lässt,der     Rangiermeister die Gleistaste 2 los, wobei die  Kontakte     G2    und     Go    geöffnet werden. Relais  B wird stromlos. Es ergibt sich jetzt auf der  Tafel das Bild nach     Fig.        2b.     



  Zweite Meldung erteilt: Wagen auf Gleis  3 leiten.  



  Kontakte     G3    und     Go    werden geschlossen.  Relais A wird wieder erregt über Kontakte       GO-A-b,-l".    Drehwähler<U>DTV.</U> erhält  Strom über     a2-1,2-1"-DW2-BU,    bis sein  Kontaktarm     div"    auf die zu dem Kon  takt     G3    führende Leitung stösst (wie .ge  strichelt angedeutet), wobei Relais     L2    erregt  wird über     G3-dw2,-L2.    Relais     L2    macht  sich über seine zweite Wicklung und den im  angezogenen Zustande geschlossenen Kontakt  <B><U>11.3</U></B> unabhängig, wobei der Strom teilweise  über den Kontakt     a4    am Relais A,

   teilweise  über Kontakt     u.,    eines Relais<I>U,</I> fliesst. Relais       L.,    hat seinen Kontakt     12,        umgesehaltet.    Re  lais<I>A</I> wird stromlos. Relais<I>B</I> wird erregt  über     Go-B-a,.    Drehwähler     DW2    bleibt  stehen, weil Kontakt     122    an Relais     L2    und  Kontakt     a2    ihn .abschalten.

   Relais     Z2    wird  über Kontaktarm     div22    erregt: Kontaktarm  dtv.>", schaltet die Lampe 3 der ersten Vertikal  reihen an, Kontaktarm     siv.    gestaltet jedoch  noch nicht das     Aufleuchten    der Lampe 3,  Kontaktarm     dw24    schaltet die Lampe 3 der  zweiten Vertikalreihe als erste Speicher  meldung an und     sw3-dw24-Lampe    3. Beim  Öffnen von Kontakt     G3    und Kontakt     Go    wird  Relais B stromlos. Es ergibt sich auf der  Tafel das Bild nach     Fig.    2e.  



  Dritte Meldung erteilt: Wagen auf Gleis  2 leiten.    Der Rangiermeister     schliesst    wieder die  Kontakte     G2    und     Go.    Da die Kontakte     1,2     und     122    noch umgelegt sind, erhält jetzt Dreh  wähler<I>D</I>     W,    Strom und dreht sich soweit, bis  Relais     L3    über Kontakt     G,    erregt wird.

   Der  Kontaktarm     dw"    schaltet .die zweite Spei  chermeldung ein über     sw4-dwar        Lampe    2  der dritten     Vertikalreihe.    Es ergibt     .sich    auf  der Tafel das Bild nach     Fig.    2d.  



  Erste     Meldung    entnommen.  



  Der Weichensteller schliesst die     Lös3h-          taste   <I>LT,</I> wobei der Steuerwähler SW einen  Schritt macht, wodurch er ,seine Kontakt  arme     sw,,        sw2,        sw3,        3w4    und     sw,    um einen       Schritt        weiter    bewegt. Über     Kontaktarm        sw,          wird    Relais W, erregt,     welches    seinen Kon  takt w, schliesst.

   Da Kontakt z" an Relais Z,  auch noch geschlossen     ist,    erhält der Wähler       DW,    Strom auf dem     Wege        zll-iol-DW,-          I:        üterbrecher        RU.    Hierdurch läuft der Dreh  wähler     DW,    in die Grundstellung, in der das  Relais     Z,stromlos    wird und den Drehwähler       DWt    durch Öffnen des Kontaktes     z,,    ab  schaltet.

   Dadurch, dass der     .Schrittsehalter          STY    einen Schritt weiter gegangen ist und da  durch     auüh,der    Kontaktarm     sw,    einen Schritt  weiter gerückt ist, wurde der     Kontaktarm          dw,3    abgeschaltet und der Kontaktarm     d%v23     angeschlossen. Die Hauptmeldung nach  Gleis 2 verschwindet und Lampe 3 der     ersten     Vertikalreihe leuchtet auf, weil die Arme  des Drehwählers     DW2    auf ,;Gleis 3" stehen,  wie punktiert gezeichnet ist.

   Desgleichen  legt der Kontaktarm     sw,    den Kontaktarm       dw24    an Spannung, so.     :dass    in der zweiten  Vertikalreihe für die ersten Speichermeldung  ,die Lampe 3 erlischt und entsprechend -der  Einstellung des     Kontaktarmes        dw"    die  Lampe 2     aufleuchtet.    Es ergibt sich auf der  Tafel .das Bild nach     Fig.        2e.     



  Die weiteren Vorgänge vollziehen sich in  der analogen Weise. Wird die fünfte     141el-          dungerteilt,    so wird während :der     Zeit,    inner  halb welcher die Kontakte Z, und     1,4        gleieh-          zeitig        gesühlossen    sind, das Relais U, erregt  über     .die    Kontakte     z;

  "        1,4.    Das Relais U,  schliesst den Kontakt     it,,    und bleibt über die  sen Kontakt und     den,    Kontakt 11,     erregt.    Wird      nun .das Relais A stromlos, so wird der Kon  takt     a3    geöffnet und Relais     L,.    fällt ab und  schaltet durch seinen Kontakt     h,    das Relais       U,    ab. Da der Kontakt     h2    am Relais     L,    jetzt  auch in :die Grundstellung zurückkehrt, ist  der Drehwähler     DW,    zur Aufnahme der  sechsten Meldung frei.  



  Damit die     Gleistaste    beim     Rangiermeister     nicht früher in die Ruhelage kann, bevor die       Schaltschritte    des     Drehwäblers    vollzogen  sind, können die Gleistasten in der niederge  drückten Stellung so lange gesperrt werden,  bis Relais B seinen Anker angezogen hat.

         Dies    kann zum Beispiel     dadurch    geschehen,  wenn, wie in     Fig.    4     dargestellt,    ein Sperr  magnet     rS'p    beim     Rangiermeister    vorgesehen  ist, :der jede     niedergedrückte        Taste    sperrt, bis  er durch einen Kontakt     b.    -am Relais B Strom  erhält. Eventuell wird es genügen, an     Stelle     des Sperrmagnetes eine Lampe beim Rangier  meister vorzusehen, .die     aufleuchtet,    wenn das  Relais B erregt ist.  



       Sollte    der     Weichensteller    das Löschen der  Meldungen     unterlassen,    so könnte die An  lage .ganz     besetzt    werden und eine weitere       Meldung    nicht mehr aufnehmen können.  Auch für diesen Zweck kann dem     Rangier-          meister    oder dem Weichensteller ein     Zeichen          gegeben    werden oder eine Sperrung des Gleis  wählers beim Rangiermeister     eintreten.     



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten Schaltung  werden zwischen     Rangiermeisterbude    und  Stellwerk g     +        l    Leitungen erfordert, wobei       g,die    Anzahl     der        Sammelgleise    bedeutet. In       Fig.    5 ist die Schaltung einer Ausführungs  form der     Gleismeldeeinrichtung    .dargestellt,  bei ,der zwischen     Rangiermeisterbude    und  Stellwerk nur eine Leitung     benötigt    wird  (abgesehen von der Rückleitung).

   Dies wird  dadurch erreicht,     .dass    man beim Rangier  meister und im     Stellwerk    zwei korrespondie  rende Drehwähler vorsieht.  



  Drückt der     Rangiermeister    zum Beispiel  die Taste für Gleis 2, so spricht Drehwähler  D und der mit diesem synchron laufende  Wähler     DW,    im Stellwerk an über       Go-D   <I>f</I>     1-e3-iz-b        3-gwl-DW   <I>1.</I>     Gleich-          zeitig    wird Relais X erregt, über dessen Kon-         takt   <I>x,</I> Relais<I>Y</I> mit verzögertem Ankeran  zug Strom erhält (siehe den stark ausge  zogenen Stromlauf).

   Hat der Drehwähler D  einen     Schritt    vollzogen, wird das Relais F  erregt, das den Drehwähler D abschaltet und  Relais     K    einschaltet.     Über    Kontakt     k,    macht  der Drehwähler D den nächsten     ;Schritt    usw.,  bis das Relais E anzieht über     G2-d2-E.          Über    den Kontakt     e1    erhält dass     Relais    H  Strom über     Go-e,-H.    Das Relais E bleibt  erregt über     lal-e@-E    (siehe die gestrichelt  gezeichneten Stromkreise).

   Ein Kontakt     e,     schaltet den Drehwähler D     unmittelbar    an  (und .den Wähler     D11',    ab) über     Go        D-f,     oder     k,-e,-i1,    so dass nun der Drehwähler  D wieder in die Grundstellung läuft, in der  Relais J erregt wird.

   Nun     macht,der    Grup  penwähler     GW    im Stellwerk einen Schritt:       GW-b,;        i,-14.    Dieser Stromlauf ist in der  Zeichnung strichpunktiert     dargestellt.    Sein  Kontaktarm     gwl        schaltet    den nächsten Dreh  -vähler     DW=    an, Kontaktarm     gwz    macht Re  lais X stromlos, Relais X     schaltet        Relais    Y  ab.

   Das eventuelle Aufleuchten einer Melde  lampe zeigt dem Rangiermeister, dass der  Schaltvorgang beendet ist,     bezw.    der Sperr  magnet gibt .die gedrückte Gleistaste beim  Rangiermeister frei     (Fig.    4). Die Kontakte       G2    und     Go    werden geöffnet, die Relais H, E  und J stromlos. Bei dieser Anordnung ent  fällt .das     ,Relais    L, das Relais A und die Kon  taktarme     dwll    bis     dw,l    in     Fig.    3.  



  Bei modernen     Rangieranlagen,    bei denen       .der        Bremser    im gleichen Raum wie der Wei  chensteller sitzt, kann die Meldetafel für  beide benutzt werden. Das Verlöschen der  Meldungen erfolgt dann, wie beschrieben,  durch den Weichensteller; damit der Bremser       stets    weiss,     welche        Meldung    für ihn mass  gebend ist, kann an der Meldetafel eine be  sondere Lampenreihe angebracht werden,  deren. Schaltung durch     den    Bremser erfolgt.

    In     Fig.    6 ist zum Beispiel Gleis 2 das Lauf  ziel des Wagens, den der     Weichensteller    ab  fertigt, während das Gleis 3 das Laufziel des  Wagens ist, den der Bremser behandeln soll.  Die .Schalttaste     SchT    wird durch den Bremser  bedient.      Sind mehrere Bremser vorhanden, die     -          nieht    die Meldetafel     übersehen    können, so  kann eine Teilung der Meldetafel in so viele  Teile als Bremser vorhanden sind, vorgenom  men werden, wobei jeder Bremser nur die  Gleisnummern erhält, deren Wagen er ver  arbeitet.

   Der Weichensteller kann .dann, wenn  erforderlich, eine besondere     Gesamtmeldetafel     mit allen Gleisnummern erhalten.     -          Da:s    Verlöschen der Meldungen     kann,    wie  anhand     des-Beispiels    nach     Fig.   <B>7 gezeigt</B> sei,  auch selbsttätig     .durch    die Wagen erfolgen.  Befährt zum Beispiel ein Wagen den isolier  ten Teil der Weiche     W,a,    so zieht Relais     Vl     seinen Anker -an. Nun wird Relais T, erregt  über     T,-v".    Relais<I>T,</I> bleibt über     T,-t"-          SW,    erregt.

   Verlässt die letzte' Wagenachse  den isolierten Teil der Weiche     W",    so fällt       Relais    V, ab: Nun erhält Relais-     R1    Strom  über     t,2@v,2-R,-SWb.    Der     Stenerwähler          SW    macht einen Schritt über     SW-r"    wo  durch der Kontaktarm     SW,    die     Relais   <I>T,</I>  und R, abschaltet. Bei selbsttätigen Ablauf  stellwerken können die hier vorhandenen iso  lierten Teile der Weiche- und     -Relais    - V für  das Betätigen der     v-Kontakte    mitbenutzt wer  den.  



  Die Steuereinrichtung kann     auch    zur  Gleismeldung für :die in den Sammelgleisen  oder in der Weichenzone     tätigen    Hemm  schuhleger mitbenutzt, werden. Es wird zu  diesem Zweck eine besondere Meldetafel für  die     Hemmschuhleger    im Freien aufgestellt.

    Die Anordnung kann nun .so getroffen wer  den,     .dass    das Erscheinen der Meldung auf  dieser Meldetafel für die     Hemmschuhleger     1; gleichzeitig mit der Meldung im Stell  werk erfolgt, wobei sehr viele Speicherstufen  erforderlich sind,  vom Stellwerk,       a)        besonders    durch den Wärter bewirkt  wird, oder  b) gleichzeitig mit dem Löschen der Mel  dung erfolgt,  3. durch den Wagen selbsttätig, entweder       ca)    getrennt von der Löschung .der Mel  dung im Stellwerk, oder    b)     gleichzeitib--mit    diesem     =Löschen    ein  tritt.  



  Das Verschwinden einer Meldung kann       dabei    bewirkt werden:  4. durch den     Hemmschuhleger,     5. durch den Wagen beim Einlauf in .das       Richtungsgleis    oder beim Befahrender letz  ten Weiche,  6. selbsttätig nach Ablauf einer gewissen  Zeit.  



  Die Wirkungen 1, 2a,     3a,    4 und 5 können  in der     bereits        beschriebenen    Weise und mit  den bekannten Mitteln erreicht werden, wes  halb sieh ihre Darstellung erübrigt. Ein  Beispiel, nach welchem die Meldung für den       Hemmschuhleger    dann     erscheint,    wenn- die  für .den Weichensteller verschwindet 2b, 3b,  und nach Ablauf einer gewissen Zeit selbst  tätig verlöscht, 6, ist. in     Fig.    8 dargestellt.  Beim Befahrendes isolierten Teils der- Wei  che wird Kontakt     v,3    geschlossen, wodurch       Relais    Ml erregt wird.

   Kontakt     roll    schliesst  den Stromkreis     w"dw,7     Relais     S2    ist verzögert. Relais 0 gibt C,       Strom    über     u13-c23-C,-o,.    Relais     C,    schal  tet Relais     I12,        .durch    !Kontakt     c,2    ab und über  brückt den Kontakt o, in einem eigenen  Stromkreis. Bei Verlassen des isolierten Teils  der Weiche wird durch     ,Öffnen    des Kontaktes       v,3    das Relais C, stromlos.

   Gleichzeitig wird,  wie im Beispiel gemäss     Fig.    7,     .der    Steuer  wähler     fortgesehaltet,    so     dass    Relais     W5    ab  fällt und Relais W, anzieht.  



  Der Zusammenhang der     Fig.    8 mit den       übrigen    Figuren geht hervor aus den ent  sprechend gewählten Bezeichnungen. Zum  Beispiel sind in     Fig.    3 die Kontaktarme be  zeichnet mit     dw",        dzo12    usw. bis     dwls    am  Drehwähler     DW,.        dw,z    in     Fig.    8     ist    folglich  ein Kontaktarm am Drehwähler     DW,,    ebenso       dw27    ein Kontaktarm am Drehwähler     DW,     usw.

   Ebenso befinden sich die in     Fig.    8 ge  zeichneten Kontakte     w,r,    usw. an den entspre  chenden     Relais,    und zwar     w,5    am Relais     Wr,     W" am Relais     W"        W12    an     W2,        W13    an     W3,          W14    an     W4.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleismeldeeinrichtung mit Speicherstufen, dadurch .gekennzeichnet, dass für .das Aus löschen der Meldungen ein Einrichtungsteil vorgesehen ist, der unabhängig vom Geber wirkt. UNTERANSPRüCHE 1. Gleismeldeeinrichtung nach Patentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, dass die zunächst zu benutzende Meldung auch beim Eintreten weiterer Meldungen stets in der äussersten Vertikalreihe einer Meldetafel erscheint.
    ?. Gleismel.deeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einrichtungsteil, der das Verlöschen der Meldungen unabhängig vom Geber her beiführt, eine Taste aufweist, die durch den Weichensteller zu betätigen ist. 3. Gleismeldeeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei voll besetzter Meldeanlage selbsttätig eine Sperrung des Gleiswählers beim Rangiermeister erfolgt.
    4. Gleismeldeeinriühtung nach Patenta.n- spruch und Unteransprüchen. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die .Steuer- stromkreise für die Übertragung der Meldungen über eine einzige Hin- und eine einzige Rückleitung verlaufen.
    5. Gleismeldeeinrichtung nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Gleisanzeigeeinrichtung noch weitere Meldeeinrichtungen vorgesehen sind, die für irgend eine dritte Person bestimmt sind, wobei Steuerorgane vorhanden sind, mittelst denen diese Einrichtungen durch diese dritte Person beeinflussbar :sind.
    6. Gleismeldeeinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wei teren Meldeeinrichtungen unabhängig von der Einrichtung zur Gleisanzeige steuerbar sind. 7. Gleismeldeeinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlöschen der Meldung durch ein Fahr zeug bewirkt wird.
    B. Gleismeldeeinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Meldetafeln angeordnet sind, deren Ein schaltvorrichtungen parallel geschaltet und an die Hauptmeldetafel angeschlos sen sind, und deren Ausschaltvorrich tungen getrennt angeordnet sind, so dass sie von dem die jeweilige Tafel benutzen den Beamten einzeln betätigt werden können. 9. Gleismeldeeinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit dem Verlöschen einer Meldung an einer Tafel eine Meldung an einer an dern Tafel eingeschaltet wird.
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