Gleismeldeeinrichtung. Bei Ablaufanlagen im Rangierbetrieb werden Meldeeinrichtungen mit einer Meld.e- ta.fel oder einer andern Art der bekannten Zahlen- oder Lampenzeiehen benutzt, mit deren Hilfe der Rangiermeister .dem Wei chensteller die Nummer der Gleise mitteilt, in die die Wagen ablaufen sollen. Diese Gleismeldeeinrichtungen mit Meldetafeln ar beiten so, dass bei jeder Betätigung der Gebereinrichtung von dem Rangiermeister im Stellwerk die betreffende Gleisnummer auf leuchtet.
Um dem Weichensteller mehrere Gleisnummern nacheinander sichtbar zu machen, bleiben die Meldungen so. lange auf der Meldetafel, bis :die Meldetafel besetzt ist. Ist diese zum Beispiel für vier Meldungen eingerichtet, so verschwindet die erste Mel dung, wenn die fünfte gegeben wird.
Eine solche Meldetafel ist in,den Fig. ja bis 1f dargestellt, worin Fig. la die Tafel bei Ruhestellung der Einrichtung zeigt. Die wag rechten Felderreihen entsprechen der Rei- henfolge der Wagen, also auch der Meldun gen, und die senkrechten Felderreihen den Gleisen. Es sind einige Meldungen in ihrer Reihenfolge während :des Betriebes darge stellt.
Fig. 1b zeigt den Zustand, sobald die erste Meldung nach Gleis 2 erteilt ist; Fig. 1c entspricht der zweiten Meldung nach Gleis S; Fig. 1d entspricht der dritten Meldung nach Gleis 2; Fig. 1e entspricht der vierten Meldung nach Gleis 4; Fig. 1f entspricht der fünften Meldung nach Gleis 1.
Diese Meldetafeln haben augenscheinlich den Nachteil"dass die für den Weichensteller massgebende Meldung an irgendeiner Stelle der Tafel erscheint, die abhängig ist von .der Anzahl der vom Rangiermeister bereits er teilten Meldungen und weiter von der Anzahl der vom Weichensteller bereits erledigten Meldungen. Ferner verschwindet die erste Meldung, sobald zum Beispiel die fünfte Meldung erteilt wird, unabhängig davon, ob der Weichensteller sie noch braucht.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun er reichen zu können, da.ss .das Verlöschen der Meldungen nicht durch das Geben einer neuen Meldung, sondern nach Benutzung der Mel dung geschieht und dass die gerade zu benut zende Meldung stets in ein und derselben Felderreihe erscheint.
Eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Gleismeldeeinrichtung ist durch die Fig. 2 und 3 veranschaulicht.
Die für den Weichensteller massgebende Meldung befindet sich stets an der gleichen Stelle, nämlich in .der ersten senkrechten Felderreihe von rechts. Die Meldungen kön nen durch den Weichensteller zum Ver löschen gebracht werden, sobald er sie nicht mehr braucht.
Fig. 2a zeigt wiederum die Tafel bei Ruhestellung der Einrichtung (Grund3tel- lung) ; Fig. 2b entspricht der ersten-Meldung nach Gleis 2: Fig. 2c entspricht der zweiten Meldung naeh Gleis 3; Fig. 2d entspricht der dritten Meldung nach Gleis 2; Fig. 2e entspricht der Entnahme der ersten Meldung nach Gleis 2;
Fig. 2f entspricht der vierten Meldung nach Gleis 4; Fig. 29 entspricht der Entnahme der zweiten Meldung nach Gleis 3; Fig. 2h entspricht der fünften Meldung nach Gleis 1.
Beim Rangiermeister befindet sich ein Gleiswähler, der soviele Kontakte besitzt, als Sammelgleise angeordnet sind, wobei jedem Sammelgleis einer dieser Kontakte zugeord net ist. Zum Beispiel ,durch Drücken einer Gleistaste wird der betreffende Gleiswähler kontakt geschlossen. Im .Stellwerk befindet sich eine Meldeeinrichtung in Form einer Meldetafel (Fig. 2a bis 211) oder eine andere Art .der bekannten Zahlen- oder Lampen zeichen.
Die Steuereinrichtungen für,die Mel dungen, die aus im Fernsprechwesen bekann ten Schaltelementen bestehen, befinden sich im StelhsTerk (Fig. 3). Ihr Zusammenhang und die Wirkungsweise der Einrichtung .geht aus der folgenden Beschreibung der Vorgänge hervor.
1. Meldung erteilt: Wagen auf Gleis 2 leiten..
Der Rangiermeister schliesst Kontakt G2, wobei gleichzeitig Kontakt Go geschlossen wird. Relais A wird erregt über die Kontakte Go-b1-1". Ein Kontakt a1 von Relais A schaltet Relais B ab, wel ches etwas verzögerten Ankeranzug be sitzt und deshalb seinen Anker noch nicht anziehen konnte. Ein zweiter Kontakt a2 gibt ,dem Magneten des Drehwählers DW, über .den Relaisunterbrecher RU Strom auf dem Wege a2-1,2-DW,
- RU. Jeder Drehwähler, mit DW bezeichnet, besitzt mehrere Kontakt arme, die mit dwll, dwl2, dwl3. <I>. .,</I> dw21, dw22, dw23. <I>. .,</I> dw31, dw" <I>. . .</I> usw. bezeichnet ,sind.
Der Relaisunterbrecher RU unterbricht und schliesst fortgesetzt die über die Drehwähler (DWI, DWz <B>...</B> ) geführten Stromkreise, wo- @durch .die Kontakthebel dwll bis dw, dw21 bis dun" usw.
in der eingezeichneten Pfeil richtung schrittweise umlaufen und so bei den einzelnen Kontaktschlüssen der Reihe nach die Kontakte G1, G2 usw. mit den Re lais L1, L2, L3 usw. verbinden.
Erhält nun .der Magnet des Drehwählers DW,_ Strom, so macht der Drehwähler soviele .Schritte und nimmt seine Kontaktarme dwll bis dwlss mit, bis der Kontaktarm dw,l auf .den an den Kon takt G. angeschlossenen Kontakt trifft.
Hier wird Relais L1 erregt über G2---dzull-Ll. Relais L1 bildet sich über seine zweite Spule durch Schliessen des Kontaktes 1" einen eigenen Stromkreis L1-113-asiuä und schal tet gleichzeitig .durch Umlegen des Kontaktes 111 das Relais A ab, denn während des Um legens des Kontaktes 111 wird Relais A einen Augenblick stromlos und öffnet den Kontakt a1. Hierdurch fällt das Relais B ab und öffnet ,den Kontakt b1 im Stromkreis des Relais A.
Über den Kontaktarm dw,2wird jetzt Relais Z, erregt, über die Kontaktarme sw2, dw13 wird die Lampe 2 als erste Meldung nach Gleis 2 eingeschaltet. Kontaktarm div" schaltet sei nen Kontaktarm auf die Lampe 2 .der zwei ten, Kontaktarm dwl, auf die Lampe 2 der dritten und Kontaktarm dw,s auf die Lampe 2 der vierten vertikalen Felderreihe, deren Lampen 2 jedoch nicht aufleuchten können, weil die Kontaktarme sw3, 8W4 und s-tv;
, die Stromkreise über die Drehwählerarme dw14, dw," dw,s unterbrochen halten. Nun lässt,der Rangiermeister die Gleistaste 2 los, wobei die Kontakte G2 und Go geöffnet werden. Relais B wird stromlos. Es ergibt sich jetzt auf der Tafel das Bild nach Fig. 2b.
Zweite Meldung erteilt: Wagen auf Gleis 3 leiten.
Kontakte G3 und Go werden geschlossen. Relais A wird wieder erregt über Kontakte GO-A-b,-l". Drehwähler<U>DTV.</U> erhält Strom über a2-1,2-1"-DW2-BU, bis sein Kontaktarm div" auf die zu dem Kon takt G3 führende Leitung stösst (wie .ge strichelt angedeutet), wobei Relais L2 erregt wird über G3-dw2,-L2. Relais L2 macht sich über seine zweite Wicklung und den im angezogenen Zustande geschlossenen Kontakt <B><U>11.3</U></B> unabhängig, wobei der Strom teilweise über den Kontakt a4 am Relais A,
teilweise über Kontakt u., eines Relais<I>U,</I> fliesst. Relais L., hat seinen Kontakt 12, umgesehaltet. Re lais<I>A</I> wird stromlos. Relais<I>B</I> wird erregt über Go-B-a,. Drehwähler DW2 bleibt stehen, weil Kontakt 122 an Relais L2 und Kontakt a2 ihn .abschalten.
Relais Z2 wird über Kontaktarm div22 erregt: Kontaktarm dtv.>", schaltet die Lampe 3 der ersten Vertikal reihen an, Kontaktarm siv. gestaltet jedoch noch nicht das Aufleuchten der Lampe 3, Kontaktarm dw24 schaltet die Lampe 3 der zweiten Vertikalreihe als erste Speicher meldung an und sw3-dw24-Lampe 3. Beim Öffnen von Kontakt G3 und Kontakt Go wird Relais B stromlos. Es ergibt sich auf der Tafel das Bild nach Fig. 2e.
Dritte Meldung erteilt: Wagen auf Gleis 2 leiten. Der Rangiermeister schliesst wieder die Kontakte G2 und Go. Da die Kontakte 1,2 und 122 noch umgelegt sind, erhält jetzt Dreh wähler<I>D</I> W, Strom und dreht sich soweit, bis Relais L3 über Kontakt G, erregt wird.
Der Kontaktarm dw" schaltet .die zweite Spei chermeldung ein über sw4-dwar Lampe 2 der dritten Vertikalreihe. Es ergibt .sich auf der Tafel das Bild nach Fig. 2d.
Erste Meldung entnommen.
Der Weichensteller schliesst die Lös3h- taste <I>LT,</I> wobei der Steuerwähler SW einen Schritt macht, wodurch er ,seine Kontakt arme sw,, sw2, sw3, 3w4 und sw, um einen Schritt weiter bewegt. Über Kontaktarm sw, wird Relais W, erregt, welches seinen Kon takt w, schliesst.
Da Kontakt z" an Relais Z, auch noch geschlossen ist, erhält der Wähler DW, Strom auf dem Wege zll-iol-DW,- I: üterbrecher RU. Hierdurch läuft der Dreh wähler DW, in die Grundstellung, in der das Relais Z,stromlos wird und den Drehwähler DWt durch Öffnen des Kontaktes z,, ab schaltet.
Dadurch, dass der .Schrittsehalter STY einen Schritt weiter gegangen ist und da durch auüh,der Kontaktarm sw, einen Schritt weiter gerückt ist, wurde der Kontaktarm dw,3 abgeschaltet und der Kontaktarm d%v23 angeschlossen. Die Hauptmeldung nach Gleis 2 verschwindet und Lampe 3 der ersten Vertikalreihe leuchtet auf, weil die Arme des Drehwählers DW2 auf ,;Gleis 3" stehen, wie punktiert gezeichnet ist.
Desgleichen legt der Kontaktarm sw, den Kontaktarm dw24 an Spannung, so. :dass in der zweiten Vertikalreihe für die ersten Speichermeldung ,die Lampe 3 erlischt und entsprechend -der Einstellung des Kontaktarmes dw" die Lampe 2 aufleuchtet. Es ergibt sich auf der Tafel .das Bild nach Fig. 2e.
Die weiteren Vorgänge vollziehen sich in der analogen Weise. Wird die fünfte 141el- dungerteilt, so wird während :der Zeit, inner halb welcher die Kontakte Z, und 1,4 gleieh- zeitig gesühlossen sind, das Relais U, erregt über .die Kontakte z;
" 1,4. Das Relais U, schliesst den Kontakt it,, und bleibt über die sen Kontakt und den, Kontakt 11, erregt. Wird nun .das Relais A stromlos, so wird der Kon takt a3 geöffnet und Relais L,. fällt ab und schaltet durch seinen Kontakt h, das Relais U, ab. Da der Kontakt h2 am Relais L, jetzt auch in :die Grundstellung zurückkehrt, ist der Drehwähler DW, zur Aufnahme der sechsten Meldung frei.
Damit die Gleistaste beim Rangiermeister nicht früher in die Ruhelage kann, bevor die Schaltschritte des Drehwäblers vollzogen sind, können die Gleistasten in der niederge drückten Stellung so lange gesperrt werden, bis Relais B seinen Anker angezogen hat.
Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, wenn, wie in Fig. 4 dargestellt, ein Sperr magnet rS'p beim Rangiermeister vorgesehen ist, :der jede niedergedrückte Taste sperrt, bis er durch einen Kontakt b. -am Relais B Strom erhält. Eventuell wird es genügen, an Stelle des Sperrmagnetes eine Lampe beim Rangier meister vorzusehen, .die aufleuchtet, wenn das Relais B erregt ist.
Sollte der Weichensteller das Löschen der Meldungen unterlassen, so könnte die An lage .ganz besetzt werden und eine weitere Meldung nicht mehr aufnehmen können. Auch für diesen Zweck kann dem Rangier- meister oder dem Weichensteller ein Zeichen gegeben werden oder eine Sperrung des Gleis wählers beim Rangiermeister eintreten.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Schaltung werden zwischen Rangiermeisterbude und Stellwerk g + l Leitungen erfordert, wobei g,die Anzahl der Sammelgleise bedeutet. In Fig. 5 ist die Schaltung einer Ausführungs form der Gleismeldeeinrichtung .dargestellt, bei ,der zwischen Rangiermeisterbude und Stellwerk nur eine Leitung benötigt wird (abgesehen von der Rückleitung).
Dies wird dadurch erreicht, .dass man beim Rangier meister und im Stellwerk zwei korrespondie rende Drehwähler vorsieht.
Drückt der Rangiermeister zum Beispiel die Taste für Gleis 2, so spricht Drehwähler D und der mit diesem synchron laufende Wähler DW, im Stellwerk an über Go-D <I>f</I> 1-e3-iz-b 3-gwl-DW <I>1.</I> Gleich- zeitig wird Relais X erregt, über dessen Kon- takt <I>x,</I> Relais<I>Y</I> mit verzögertem Ankeran zug Strom erhält (siehe den stark ausge zogenen Stromlauf).
Hat der Drehwähler D einen Schritt vollzogen, wird das Relais F erregt, das den Drehwähler D abschaltet und Relais K einschaltet. Über Kontakt k, macht der Drehwähler D den nächsten ;Schritt usw., bis das Relais E anzieht über G2-d2-E. Über den Kontakt e1 erhält dass Relais H Strom über Go-e,-H. Das Relais E bleibt erregt über lal-e@-E (siehe die gestrichelt gezeichneten Stromkreise).
Ein Kontakt e, schaltet den Drehwähler D unmittelbar an (und .den Wähler D11', ab) über Go D-f, oder k,-e,-i1, so dass nun der Drehwähler D wieder in die Grundstellung läuft, in der Relais J erregt wird.
Nun macht,der Grup penwähler GW im Stellwerk einen Schritt: GW-b,; i,-14. Dieser Stromlauf ist in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt. Sein Kontaktarm gwl schaltet den nächsten Dreh -vähler DW= an, Kontaktarm gwz macht Re lais X stromlos, Relais X schaltet Relais Y ab.
Das eventuelle Aufleuchten einer Melde lampe zeigt dem Rangiermeister, dass der Schaltvorgang beendet ist, bezw. der Sperr magnet gibt .die gedrückte Gleistaste beim Rangiermeister frei (Fig. 4). Die Kontakte G2 und Go werden geöffnet, die Relais H, E und J stromlos. Bei dieser Anordnung ent fällt .das ,Relais L, das Relais A und die Kon taktarme dwll bis dw,l in Fig. 3.
Bei modernen Rangieranlagen, bei denen .der Bremser im gleichen Raum wie der Wei chensteller sitzt, kann die Meldetafel für beide benutzt werden. Das Verlöschen der Meldungen erfolgt dann, wie beschrieben, durch den Weichensteller; damit der Bremser stets weiss, welche Meldung für ihn mass gebend ist, kann an der Meldetafel eine be sondere Lampenreihe angebracht werden, deren. Schaltung durch den Bremser erfolgt.
In Fig. 6 ist zum Beispiel Gleis 2 das Lauf ziel des Wagens, den der Weichensteller ab fertigt, während das Gleis 3 das Laufziel des Wagens ist, den der Bremser behandeln soll. Die .Schalttaste SchT wird durch den Bremser bedient. Sind mehrere Bremser vorhanden, die - nieht die Meldetafel übersehen können, so kann eine Teilung der Meldetafel in so viele Teile als Bremser vorhanden sind, vorgenom men werden, wobei jeder Bremser nur die Gleisnummern erhält, deren Wagen er ver arbeitet.
Der Weichensteller kann .dann, wenn erforderlich, eine besondere Gesamtmeldetafel mit allen Gleisnummern erhalten. - Da:s Verlöschen der Meldungen kann, wie anhand des-Beispiels nach Fig. <B>7 gezeigt</B> sei, auch selbsttätig .durch die Wagen erfolgen. Befährt zum Beispiel ein Wagen den isolier ten Teil der Weiche W,a, so zieht Relais Vl seinen Anker -an. Nun wird Relais T, erregt über T,-v". Relais<I>T,</I> bleibt über T,-t"- SW, erregt.
Verlässt die letzte' Wagenachse den isolierten Teil der Weiche W", so fällt Relais V, ab: Nun erhält Relais- R1 Strom über t,2@v,2-R,-SWb. Der Stenerwähler SW macht einen Schritt über SW-r" wo durch der Kontaktarm SW, die Relais <I>T,</I> und R, abschaltet. Bei selbsttätigen Ablauf stellwerken können die hier vorhandenen iso lierten Teile der Weiche- und -Relais - V für das Betätigen der v-Kontakte mitbenutzt wer den.
Die Steuereinrichtung kann auch zur Gleismeldung für :die in den Sammelgleisen oder in der Weichenzone tätigen Hemm schuhleger mitbenutzt, werden. Es wird zu diesem Zweck eine besondere Meldetafel für die Hemmschuhleger im Freien aufgestellt.
Die Anordnung kann nun .so getroffen wer den, .dass das Erscheinen der Meldung auf dieser Meldetafel für die Hemmschuhleger 1; gleichzeitig mit der Meldung im Stell werk erfolgt, wobei sehr viele Speicherstufen erforderlich sind, vom Stellwerk, a) besonders durch den Wärter bewirkt wird, oder b) gleichzeitig mit dem Löschen der Mel dung erfolgt, 3. durch den Wagen selbsttätig, entweder ca) getrennt von der Löschung .der Mel dung im Stellwerk, oder b) gleichzeitib--mit diesem =Löschen ein tritt.
Das Verschwinden einer Meldung kann dabei bewirkt werden: 4. durch den Hemmschuhleger, 5. durch den Wagen beim Einlauf in .das Richtungsgleis oder beim Befahrender letz ten Weiche, 6. selbsttätig nach Ablauf einer gewissen Zeit.
Die Wirkungen 1, 2a, 3a, 4 und 5 können in der bereits beschriebenen Weise und mit den bekannten Mitteln erreicht werden, wes halb sieh ihre Darstellung erübrigt. Ein Beispiel, nach welchem die Meldung für den Hemmschuhleger dann erscheint, wenn- die für .den Weichensteller verschwindet 2b, 3b, und nach Ablauf einer gewissen Zeit selbst tätig verlöscht, 6, ist. in Fig. 8 dargestellt. Beim Befahrendes isolierten Teils der- Wei che wird Kontakt v,3 geschlossen, wodurch Relais Ml erregt wird.
Kontakt roll schliesst den Stromkreis w"dw,7 Relais S2 ist verzögert. Relais 0 gibt C, Strom über u13-c23-C,-o,. Relais C, schal tet Relais I12, .durch !Kontakt c,2 ab und über brückt den Kontakt o, in einem eigenen Stromkreis. Bei Verlassen des isolierten Teils der Weiche wird durch ,Öffnen des Kontaktes v,3 das Relais C, stromlos.
Gleichzeitig wird, wie im Beispiel gemäss Fig. 7, .der Steuer wähler fortgesehaltet, so dass Relais W5 ab fällt und Relais W, anzieht.
Der Zusammenhang der Fig. 8 mit den übrigen Figuren geht hervor aus den ent sprechend gewählten Bezeichnungen. Zum Beispiel sind in Fig. 3 die Kontaktarme be zeichnet mit dw", dzo12 usw. bis dwls am Drehwähler DW,. dw,z in Fig. 8 ist folglich ein Kontaktarm am Drehwähler DW,, ebenso dw27 ein Kontaktarm am Drehwähler DW, usw.
Ebenso befinden sich die in Fig. 8 ge zeichneten Kontakte w,r, usw. an den entspre chenden Relais, und zwar w,5 am Relais Wr, W" am Relais W" W12 an W2, W13 an W3, W14 an W4.