CH174817A - Einrichtung zum Sortieren von Metallscheiben, wie zum Beispiel Münzen. - Google Patents
Einrichtung zum Sortieren von Metallscheiben, wie zum Beispiel Münzen.Info
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Description
Einrichtung zuin Sortieren von Metallscheiben, wie zum Beispiel Münzen. Es ist bereits bekannt, Metallelemente, insbesondere von Scheibenform, wie zum Bei spiel Münzen, nach ihrer metallischen Zu sammensetzung zu sortieren, indem man diese ein magnetisches Feld zu durchlaufen zwingt, das in den Elementen während des Laufes Wirbelströme erzeugt, deren Wech selwirkung zusammen mit dem Feld den Lauf des Elementes mehr oder minder hemmt. und zwar je nach der Zusammen setzung und der Art des Metalles bezw. der Legierung.
Die Verschiedenheit der am Ende der Prüfbahn den verschiedenen Elementen innewohnenden Bewegungsenergie wird dann der eigentlichen Aussonderung dienstbar ge macht.
Diese Aussonderung kann nun zum Bei spiel, wie dies bekannt ist, dadurch vor genommen werden, dass die Scheibe nach Verlassen der Prüfeinrichtung gegen eine Prallflä.che stösst und von dieser wegschnellt, worauf sie, wenn sie eine vorbestimmte Zu sammensetzung hat, durch ein Fenster in die Einnahmevorrichtung gelangt, während alle Scheiben anderer Zusammensetzung vom Fenster ferngehalten werden. Die Aussonde rung kann jedoch auch auf andere Weise vorgenommen werden.
Es hat sich nun durch praktische Versuche herausgestellt, dass die Einrichtung, die auf den Lauf der Scheibe einwirkt, eine<I>ganz</I> bestimmte Ausbildung haben muss, sollen die Prüfergebnisse auf Ge nauigkeit Anspruch erheben können. Die Einwirkung eines einzigen Magneten auf die an ihm vorbeilaufenden Scheiben genügt. dabei nicht.
Es wurde deshalb schon vor geschlagen, entlang der Laufbahn der Sohei- beri mehrere Einzelmagnete anzuordnen, deren Pol (und zwar eines, jeden Magnetes) auf ein und derselben Seite der Bahn liegen, so dass auf derselben Bahnseite ungleichna mige Pole einander abwechseln. Dadurch tritt eine Feldverzerrung ein, da sich nicht nur das Feld quer über die Bahn, sondern auch parallel dazu einstellt.
Diese Streufel der beeinträchtigen .die zonenweise Ausbil dung von gegeneinander in ihrer Wirkung scharf getrennten Einzelhauptfeldern. Ge- rade solche scharf voneinander getrennte Einzelfelder sind aber für die bestmögliche Wirkung auf die Metallscheiben (Münzen) notwendig. Um dies zu erreichen, .sind erfin dungsgemäss auf jeder Seite des Kanals nur gleichnamige und durch feldfreie Räume von einander getrennte Magnetpole "vorgesehen,
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des, wobei die Fig. 1 schematisch die Prüf bahn in Seitenansicht darstellt, während die Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 1 veranschaulicht und die Fig. 3, einen Schnitt nach der Linie c-d der Fig. 1 darstellt. Die Fig. 4 und 5 zeigen Einzel heiten.
Gemäss Fig. 1 der Zeichnung müssen die Metallelemente 1 von Scheiben- oder Plätt- chenform im Kanal 2 vorerst ein magneti- sehes Vorfeld der Magnete 3 durchlaufen, die eine Aussonderung von rein ferromagneti- schem Material durchführen müssen. An den Kanal 2 schliesst sich zweckmässig ein Ver tikalkanal 4 an, in den der freie Arm 5 eines ausschwingbaren, bei 6a angelenkten Win kelhebels 6, der durch ein Gewicht 7 belastet ist, hineinragt.
Beim Durchfallen des Ka nals 4 schiebt die Scheibe 1 den Arm 5 bei seite, der beim Auftreffen der Scheibe 1 auf den schrägen Ablaufboden 4a ein seitliches Abrollen so lange verhindert, bis die Münze vorübergehend zur Ruhe gekommen ist, wor auf der Arm 5 durch das Gewicht 7 in seine Ausgangslage zurückschwingt. Das Metall element beginnt also von da ab lediglich un ter dem Einfluss seines Eigengewichtes und der Neigung der Bahn 8, 8a seinen Weiter lauf.
Es tritt nun mit vorher bestimmter Ge schwindigkeit in den Bereich eines Magnet- feldesein"das erfindungsgemäss durch mehrere hintereinander angeordnete, zweckmässig mög lichst gleich ausgebildete Einzelmagnete 11 mit den Polen 10, 10 erzeugt wird, die als Elektro- oder permanente Magnete ausgebil det sein können, wobei jedoch zwischen den Polen 10, 10 benachbarter Magnete erfin dungsgemäss feldschwache bezw. feldfreie Zonen 12 vorgesehen sind.
Die gleichnamigen Pole und Schenkel der Magnete liegen je in einer Flucht neben der Bahn. Die Magnete selbst umfassen den Scheibenkanal. Die Pole 10 der Magnete haben, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, eine solche Höhe und sind so über dem Schwerpunkt der Metallscheiben an geordnet, .dass am Rande der Scheiben ein feldfreier Raum verbleibt, so dass sich die Wirbelströme in der Metallscheibe selbst schliessen können, wie dies in Fig. 4 durch strichlinierte Linien 14 angedeutet ist.
Dies kommt daher, dass nur im Mittelteil der Scheiben elektromotorische Kräfte entstehen, denen am Rande der Scheiben im Gegensatz zu bekannten Einrichtungen mit langen, un unterbrochenen magnetischen Feldern keine elektromotorischen Kräfte entgegenwirken, so dass eben eine ungeschwächte Ausbildung und Schliessung der Wirbelströme möglich ist.
Am Ende der Magnetfelder sind nun die Metallelemente je nach ihrer metallischen Be schaffenheit verschieden stark gebremst. Das Metallelement verlässt die Bahn bei 15 und kann im freien Fall auf die entsprechend aus gebildete Prallfläche 16 eines im Raume nach mehreren Richtungen hin einstellbaren Or- ganes 17 treffen, wodurch es einen Rückstoss erhält,
der es durch ein gleichfalls im Raum nach mehrfachen Richtungen einstellbares Fenster 18 in einen vorbereiteten Behälter schleudert. Die gekreuzten Pfeile in der Zeichnung versinnbildlichen die Richtungen, in denen die Teile einstellbar sind. Während die Schar der Magnetfelder die Aussonde rung nur vorbereitet, dient der zuletzt be schriebene Vorgang der eigentlichen Aus sonderung.
Durch die Wirbelstrombremsung zu wenig oder zu viel gebremste Metallschei ben gelangen überhaupt nicht auf die Prall fläche 16, anderseits werden über- oder un- tergewichtigte Scheiben auch nicht das Fen ster 18 passieren können; nur die bezüglich ihres Gewichtes und ihrer Zusammensetzung ;,richtigen" Metallelemente werden gerade so gebremst, dass sie die richtige Geschwindig keit und,den richtigen Rückstoss erhalten.
Die Prallfläohe kann, wie Abb. 5 zeigt, konkav, konvex oder eben ausgebildet sein, wodurch man eine besonders selektive Diffe renzierung der Rückstossrichtung erzielen kann.
Das wichtigste Anwendungsgebiet für die erfindungsgemässe Einrichtung ist die Münzprüfung für selbstkassierende Vorrich tungen.
Die Lage des Kanals und seine Neigung richtet sich nach den praktischen Erforder nissen; der Prüfkanal kann auch vertikal angeordnet sein. Die Magnete können zu einer konstruktiven Einheit verbunden sein, die zweckmässig im Raum zwecks Korrigie- rung der Lage des magnetischen Feldes mehr fach einstellbar ist.
Auch das Fenster 18 kann zur Ermögli chung von Toleranzen, die sieh aus der Wurfhöhe der Metallscheiben ergeben, bezüg lich der Fensterweite verändert werden.
Das Organ 17 ist aus gehärtetem Stahl. Das Aufprallen der Metallscheiben auf die ses Organ 17 stellt sich als Härteprüfung dar, indem zweckmässig nur mit Prägung versehene Metallscheiben die Härte aufwei sen, deren Grad die Grösse der Rückstosskraft und die Form der Rückstossparabel be stimmt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Aussondern von Metall scheiben, zum Beispiel Münzen, die beim Durchlaufen einer geneigten Bahn durch Wirbelströme gebremst werden, welche in den Scheiben durch entlang der Bahn an geordnete Magnete erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Ran des nur gleichnamige und durch feldfreie Bäume voneinander getrennte Magnetpole vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei geneigter Bahn die Pole der in Reihe angeordneten Magnete oberhalb des Scheibenschwer punktes angeordnet und so gross bemessen sind, dass am Rande der Metallscheibe ein feldfreier Teil verbleibt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete zu einer konstruktiven Einheit vereinigt sind, die im Raume ein stellbar ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,,dass am Beginn der Bahn der magnetischen Einzelfelder eine Rast vorgesehen ist, auf welcher die Me tallscheiben zwangläufig vorübergehend zur Ruhe kommen, wobei in den Bewe gungsbereich der Scheiben ein gewichts beschwerter Hebel hineinragt, der .dann die Scheibe freigibt, wenn sie auf der Rast aufliegt.
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