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CH174817A - Einrichtung zum Sortieren von Metallscheiben, wie zum Beispiel Münzen. - Google Patents

Einrichtung zum Sortieren von Metallscheiben, wie zum Beispiel Münzen.

Info

Publication number
CH174817A
CH174817A CH174817DA CH174817A CH 174817 A CH174817 A CH 174817A CH 174817D A CH174817D A CH 174817DA CH 174817 A CH174817 A CH 174817A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
disks
magnets
path
metal
field
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Braun Theodor
Vogt Wilhelm
Original Assignee
Braun Theodor
Vogt Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braun Theodor, Vogt Wilhelm filed Critical Braun Theodor
Publication of CH174817A publication Critical patent/CH174817A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/02Testing the dimensions, e.g. thickness, diameter; Testing the deformation
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/04Testing the weight
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/06Testing the hardness or elasticity

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Coins (AREA)

Description


  Einrichtung     zuin    Sortieren von     Metallscheiben,    wie zum Beispiel     Münzen.       Es ist bereits bekannt,     Metallelemente,     insbesondere von     Scheibenform,    wie zum Bei  spiel Münzen, nach ihrer     metallischen    Zu  sammensetzung zu sortieren, indem man  diese ein magnetisches Feld zu durchlaufen  zwingt, das in den Elementen während des  Laufes Wirbelströme erzeugt, deren Wech  selwirkung zusammen mit dem Feld den  Lauf des Elementes mehr oder minder  hemmt. und zwar je nach der Zusammen  setzung und der Art des     Metalles        bezw.    der  Legierung.

   Die Verschiedenheit der am Ende  der Prüfbahn den verschiedenen Elementen  innewohnenden Bewegungsenergie wird dann  der eigentlichen Aussonderung dienstbar ge  macht.  



  Diese Aussonderung kann nun zum Bei  spiel, wie dies bekannt ist, dadurch vor  genommen werden, dass die Scheibe nach  Verlassen der Prüfeinrichtung gegen eine       Prallflä.che    stösst und von dieser     wegschnellt,     worauf sie, wenn sie eine vorbestimmte Zu  sammensetzung hat, durch ein Fenster in die  Einnahmevorrichtung gelangt, während alle    Scheiben anderer     Zusammensetzung    vom       Fenster    ferngehalten werden. Die Aussonde  rung kann jedoch auch auf andere Weise  vorgenommen werden.

   Es hat sich     nun    durch  praktische Versuche herausgestellt, dass die  Einrichtung, die auf den Lauf der Scheibe  einwirkt, eine<I>ganz</I>     bestimmte        Ausbildung     haben muss, sollen die Prüfergebnisse auf Ge  nauigkeit Anspruch erheben können.     Die     Einwirkung eines einzigen     Magneten    auf die  an ihm vorbeilaufenden Scheiben genügt.  dabei nicht.

   Es wurde deshalb schon vor  geschlagen, entlang der     Laufbahn    der     Sohei-          beri    mehrere Einzelmagnete     anzuordnen,     deren Pol (und zwar eines, jeden Magnetes)  auf ein und derselben Seite der Bahn liegen,  so dass auf derselben Bahnseite ungleichna  mige Pole einander abwechseln. Dadurch  tritt eine Feldverzerrung ein, da sich     nicht     nur das Feld quer über die Bahn, sondern  auch parallel dazu einstellt.

   Diese Streufel  der beeinträchtigen .die zonenweise Ausbil  dung von gegeneinander     in    ihrer Wirkung  scharf     getrennten        Einzelhauptfeldern.    Ge-           rade    solche scharf     voneinander        getrennte          Einzelfelder    sind aber für die bestmögliche  Wirkung     auf    die Metallscheiben (Münzen)       notwendig.    Um dies zu erreichen, .sind erfin  dungsgemäss auf jeder Seite des Kanals nur  gleichnamige und durch feldfreie Räume von  einander getrennte Magnetpole "vorgesehen,

    Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des, wobei die     Fig.    1 schematisch die Prüf  bahn in Seitenansicht darstellt, während die       Fig.    2 einen     Schnitt    nach der Linie     a-b     der     Fig.    1 veranschaulicht und die     Fig.        3,     einen Schnitt nach der Linie     c-d    der     Fig.    1       darstellt.    Die     Fig.    4 und 5 zeigen Einzel  heiten.

           Gemäss        Fig.    1 der Zeichnung müssen die       Metallelemente    1 von Scheiben- oder     Plätt-          chenform    im Kanal 2 vorerst ein     magneti-          sehes    Vorfeld der Magnete 3 durchlaufen, die  eine Aussonderung von rein     ferromagneti-          schem    Material durchführen müssen. An den  Kanal 2 schliesst sich zweckmässig ein Ver  tikalkanal 4 an, in den der freie Arm 5 eines       ausschwingbaren,    bei 6a     angelenkten    Win  kelhebels 6, der durch ein Gewicht 7 belastet  ist, hineinragt.

   Beim Durchfallen des Ka  nals 4 schiebt die Scheibe 1 den Arm 5 bei  seite, der beim Auftreffen der Scheibe 1 auf  den schrägen Ablaufboden 4a ein seitliches  Abrollen so lange verhindert, bis die Münze  vorübergehend zur Ruhe gekommen ist, wor  auf der Arm 5 durch das Gewicht 7 in seine  Ausgangslage     zurückschwingt.    Das Metall  element beginnt also von da ab lediglich un  ter dem Einfluss seines     Eigengewichtes    und  der     Neigung    der Bahn 8, 8a seinen Weiter  lauf.

   Es tritt nun mit vorher bestimmter Ge  schwindigkeit in den Bereich eines     Magnet-          feldesein"das        erfindungsgemäss    durch mehrere       hintereinander    angeordnete, zweckmässig mög  lichst gleich ausgebildete Einzelmagnete 11  mit den Polen 10, 10 erzeugt wird, die als       Elektro-    oder     permanente        Magnete    ausgebil  det sein können, wobei jedoch zwischen den  Polen 10, 10 benachbarter Magnete erfin  dungsgemäss feldschwache     bezw.    feldfreie    Zonen 12 vorgesehen sind.

   Die gleichnamigen  Pole     und        Schenkel    der Magnete liegen je in  einer Flucht neben der Bahn. Die Magnete  selbst umfassen den Scheibenkanal. Die Pole  10 der     Magnete    haben, wie die     Fig.    3 und 4  zeigen, eine solche Höhe und sind so über  dem Schwerpunkt der Metallscheiben an  geordnet,     .dass    am Rande der Scheiben ein  feldfreier Raum verbleibt, so dass sich die  Wirbelströme in der Metallscheibe selbst       schliessen    können, wie dies in     Fig.    4 durch  strichlinierte Linien 14 angedeutet ist.

   Dies  kommt daher,     dass    nur im Mittelteil der  Scheiben elektromotorische Kräfte entstehen,  denen am Rande der Scheiben im Gegensatz  zu bekannten Einrichtungen     mit    langen, un  unterbrochenen magnetischen     Feldern    keine  elektromotorischen Kräfte     entgegenwirken,     so dass eben eine ungeschwächte Ausbildung  und Schliessung der Wirbelströme möglich  ist.  



  Am Ende der Magnetfelder sind nun die       Metallelemente    je nach ihrer metallischen Be  schaffenheit verschieden stark gebremst. Das  Metallelement verlässt die Bahn bei 15     und     kann im freien Fall     auf    die entsprechend aus  gebildete     Prallfläche    16 eines im     Raume    nach  mehreren Richtungen hin einstellbaren     Or-          ganes    17 treffen, wodurch es einen Rückstoss  erhält,

   der es durch ein gleichfalls im Raum  nach mehrfachen Richtungen einstellbares  Fenster 18 in einen vorbereiteten Behälter       schleudert.    Die gekreuzten Pfeile in der       Zeichnung    versinnbildlichen die Richtungen,  in denen die Teile einstellbar     sind.    Während  die Schar der Magnetfelder die Aussonde  rung nur vorbereitet, dient der zuletzt be  schriebene Vorgang der eigentlichen Aus  sonderung.

   Durch die     Wirbelstrombremsung     zu wenig oder zu viel     gebremste    Metallschei  ben gelangen überhaupt nicht auf die Prall  fläche 16, anderseits werden über- oder     un-          tergewichtigte    Scheiben auch nicht das Fen  ster 18 passieren können; nur die bezüglich  ihres Gewichtes und ihrer Zusammensetzung  ;,richtigen" Metallelemente werden gerade so  gebremst, dass sie die richtige Geschwindig  keit     und,den    richtigen Rückstoss erhalten.

        Die     Prallfläohe    kann, wie     Abb.    5 zeigt,  konkav, konvex oder eben ausgebildet sein,  wodurch man eine besonders selektive Diffe  renzierung der     Rückstossrichtung    erzielen  kann.  



  Das wichtigste Anwendungsgebiet für  die erfindungsgemässe Einrichtung ist die  Münzprüfung für selbstkassierende Vorrich  tungen.  



  Die Lage des Kanals und seine Neigung  richtet sich nach den praktischen Erforder  nissen; der Prüfkanal kann auch vertikal  angeordnet sein. Die Magnete können zu  einer konstruktiven Einheit verbunden sein,  die zweckmässig im Raum zwecks     Korrigie-          rung    der Lage des magnetischen Feldes mehr  fach einstellbar ist.  



  Auch das Fenster 18 kann zur Ermögli  chung von Toleranzen, die sieh aus der  Wurfhöhe der Metallscheiben ergeben, bezüg  lich der Fensterweite verändert werden.  



  Das Organ 17 ist aus gehärtetem Stahl.  Das Aufprallen der Metallscheiben auf die  ses Organ 17 stellt sich als Härteprüfung  dar, indem zweckmässig nur mit Prägung  versehene Metallscheiben die Härte aufwei  sen, deren Grad die Grösse der Rückstosskraft  und die Form der     Rückstossparabel    be  stimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Aussondern von Metall scheiben, zum Beispiel Münzen, die beim Durchlaufen einer geneigten Bahn durch Wirbelströme gebremst werden, welche in den Scheiben durch entlang der Bahn an geordnete Magnete erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite des Ran des nur gleichnamige und durch feldfreie Bäume voneinander getrennte Magnetpole vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei geneigter Bahn die Pole der in Reihe angeordneten Magnete oberhalb des Scheibenschwer punktes angeordnet und so gross bemessen sind, dass am Rande der Metallscheibe ein feldfreier Teil verbleibt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete zu einer konstruktiven Einheit vereinigt sind, die im Raume ein stellbar ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,,dass am Beginn der Bahn der magnetischen Einzelfelder eine Rast vorgesehen ist, auf welcher die Me tallscheiben zwangläufig vorübergehend zur Ruhe kommen, wobei in den Bewe gungsbereich der Scheiben ein gewichts beschwerter Hebel hineinragt, der .dann die Scheibe freigibt, wenn sie auf der Rast aufliegt.
CH174817D 1934-04-30 1934-04-30 Einrichtung zum Sortieren von Metallscheiben, wie zum Beispiel Münzen. CH174817A (de)

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CH174817T 1934-04-30

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