CH174816A - Verfahren zum Aussondern von Metallscheiben, z. B. Münzen. - Google Patents
Verfahren zum Aussondern von Metallscheiben, z. B. Münzen.Info
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Description
Verfahren zum Aussondern von liIetallscheiben, z. B. Hiinzen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aussondern von Metallscheiben, zum Beispiel Münzen, die im Durchgang durch ein ma.g- rietisches Feld einer Wirbelstrombremsung unterworfen werden.
Die Metallseheiben durcheilen einen geneigten oder vertikalen Kanal und werden dabei (vorzugsweise gegen Ende ihrer Bewegung) einer Wirbelstrom bremsung unterworfen, worauf sie erfin dungsgemäss auf ein federndes Element auf treffen, durch das sie in den Bereich des Magnetfeldes zurück- und aus dem Bereich des Magnetfeldes herausgeschleudert werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Einrichtung zur Durchführung eines Ausführungsbeispiels des Verfahrens gemäss der Erfindung, und zwar in Fig. 1 im Aufriss und in Fig. 2 in Draufsicht, dargestellt. Eine Metallscheibe, zum Beispiel eine Münze, .gelangt bei 1 in einen Kanal 2, der kataraktartig an einen geneigten oder vertikalen Kanal 3 anschliesst.
An dessen oberem Ende kommt die Münze 4 in ihrem Lauf im Sinne des Pfeils p nahezu zur Ruhe, so dass sie am Beginn des Kanals 3 lc,diglich durch ihr Eigengewicht .den Kanal zu durcheilen beginnt. In der zureiten Hälfte dieses Kanals fällt die Münze durch ein Magnetfeld, das von den Polen 5, 5 der ,el 6, 6 eines permanenten oder Elek- L Sehenk tromagnetes m gebildet wird, dessen Pole 5, 5 den Kanal 3 zu beiden Breitseiten umfassen. Das untere Ende des Kanals 3 ist seitlich, das heisst an der Schmalseite, offen.
In den Bewegungsbereich der Münze 4 ragt ein federndes Organ, zum Beispiel eine einstell bare und verstellbare Blattfeder 7, die bei 8 befestigt und etwas nach unten abgebogen ist. Das Auftreffen der Münze 4 auf das Blattfederende 7a hat zur Folge, dass sie mit annähernd gleicher Geschwindigkeit, mit ,der sie auf die Blattfeder aufgetroffen ist, in den Bereich des Magnetfeldes zurückgeschleudert wird und dort zum zweiten Mal einer je nach der metallischen Zusammensetzung der Münze verschieden starken -#Virbelstrombrem- sung unterworfen wird.
Je nach der Stärke dieser Wirbelstrombremsung beim .doppelten Durcheilen des magnetischen Feldes wird sie nach einer der verschiedenen möglichen N@Turfparabeln, zum Beispiel gemäss der strichlierten Linie 10 oder der strichpunk tierten Linie 11. aus dem Kanal 3 .durch das Fenster 3a herausgeschleudert. Sie gelangt solcherart in die für diesen Zweck vor gesehenen, verschiedenen Behälter.
Da. die Bahn der Metallscheiben nach dem Zurück schleudern durch das federnde Organ zum grossen Teil im Raum 12 zwischen den Schen keln 6, 6 des Magnetes m liegt, werden auch die zwischen den Schenkeln 6, 7 vorhandenen Streufelder zur Wirbelstrombremsung, damit: zum besonders wirksamen Aussondern der Münzen, herangezogen. Dadurch wird die selektive Wirkung der Einrichtung bedeu tend erhöht.
Ohne den Rahmen der Erfindung zu ver- lüssen, kann das Ausschleudern der Metall scheiben aus der Prüfeinrichtung auch nach derjenigen Seite erfolgen, die dem Magneten abgewendet ist, wenn man auf die zusätz liche Wirkung der Streufeder des Magnetes verzichtet.
Die vertikale Anordnung des Kanals hat den Vorteil, dass alle durch die Wandung und die durchlaufenden Scheiben (Münzen) her vorgerufenen Reibungskräfte vermieden wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Aussondern. von Metall scheiben hinsichtlich ihrer metällischen Zu sammensetzung, wie zum Beispiel Münzen, die in einem Kanal vertikal oder schräg durch ein magnetisches Feld geführt und dabei einer Wirbelstrombremsung unterwor fen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallscheiben sodann auf ein federndes Element auftreffen, durch das sie in den Bereich des Magnetfeldes zurück- und hier auf aus .dem Bereich des Magnetfeldes her ausgeschleudert werden. UNTERANSPRUCH: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Metallschei ben nach dem Auftreffen auf das federnde Element noch durch das Streufeld des Magnetes geschleudert werden. PATENTANSPRUCH II:Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, mit einem gegen die Horizontale geneigten oder senk rechten Führungskanal für die Metallschei ben, insbesondere Münzen, in dessen unterem Bereich ein oder mehrere Magnete angeord net sind, dadurch gekennzeichnet, dass .den untern Abschluss des Führungskanals (3) ein nach unten ausfederndes Rückschleuderorgan (7) bildet. UNTERANSPRUCH: 2.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnet schenkel seitlich der Bahn aus deren Be reich auskragen und so gestaltet sind, dass die zwischen ihnen durchgeschleuderten und damit das Streufeld durcheilenden Metallscheiben in ihrer Bewegung durch die Magnetschenkel nicht gehindert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT174816X | 1933-05-02 |
Publications (1)
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| CH174816A true CH174816A (de) | 1935-01-31 |
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ID=3658043
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH174816D CH174816A (de) | 1933-05-02 | 1934-04-30 | Verfahren zum Aussondern von Metallscheiben, z. B. Münzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH174816A (de) |
-
1934
- 1934-04-30 CH CH174816D patent/CH174816A/de unknown
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