CH162442A - Verfahren zur Herstellung einer gerippten Kettenwirkware auf einer einnadelreihigen Kettenwirkmaschine. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer gerippten Kettenwirkware auf einer einnadelreihigen Kettenwirkmaschine.Info
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- D04B21/00—Warp knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
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Description
Verfahren zur Herstellung einer gerippten Nettenwirkware auf einer einnadelreihigen gettenwirkmaschine. Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist ein Verfahren zur Herstellung einer ge rippten, zweimaschinigen gettenwirkware auf einer einnadelreihigen Kettenwirk- masehine.
Gerippte Kettenwirkwaren stellt man bisher immer auf zweinadelreihigen Maschi nen her. Durch die vorliegende Erfindung wird es nun möglich, eine solche, und zwar eine quergerippte Ware, auf einer einnadel- reihigen Maschine zu erzeugen, wozu er findungsgemäss mit der obern Legemaschine eine Grundware (,beispielsweise in Form einer einfachen Trikotlegung unter 1 über 1 und zurück) gelegt wird, während die untere Legemaschine zum Zwecke der Rippen bildung Unterlegungen (beispielsweise unter 2 und zurück) tätigt, derart,
dass die untere Zegemas.chine bei diesen Unterlegungen ab \ -'Behselnd einmal in derselben Richtung wie die obere und dann wieder in entgegenge setzter Richtung zur letzteren versetzt wird.__ Auf der Zeichnung ist ein Beispiel einer Ausführungsart des Verfahrens .nach der Erfindung dargestellt.
Die Fig. I veranschaulicht ein Legüngs- bild, und aus .der Fig. 2 geht ein Maschenbild dazu hervor, in dem der Übersicht halber nur ein Faden der untern Legemaschine gezeigt ist.
Die obere voll eingezogene Legemaschine legt mit ihren Fäden 1 die Grundware, bei spielsweise in einer einfachen Trikotlegung (unter 1 über 1 und zurück), während die untere ebenfalls voll eingezogene Lege maschine mit ihren Fäden 2 zum Zwecke der Querrippenbildung Unterlegungen tätigt, beispielsweise unter 2 und zurück. Dabei wird die untere Legemaschine mit den Fäden 2, wie aus den Pfeilen in Fig. 1 der Zeicli- nung ersichtlich, einmal in derselben Rich tung versetzt wie die obere Legemaschine mit den Fäden 1, und dann wieder in entgegen gesetzter Richtung zur letzteren.
Der Wech sel .der Bewegungsrichtung der untern Lege maschine im Verhältnis zu der der obern er folgt in beliebiger Weise, beispielsweise ein lach derart, dass die untere Legemaschine mit ihren Fäden 2 eine ungerade Zahl von Maschenreihen einfach überhaupt nicht seit lich versetzt wird.
Dem dargestellten Legungsbeispiele (Fig. 1) gemäss wird an den beiden zu gleicher Zeit arbeitenden Legemaschinen die untere Lege- maschine in den sechs Reihen a in derselben Richtung versetzt, wie die obere Lege maschine. In der einen Reihe b erhält die untere Legemaschine überhaupt keinen seit lichen Versatz, und in den darauffolgenden drei Reihen c ist der Versatz der untern Legemaschine dann in entgegengesetzter Richtung zu der der obern Legemaschine.
In der darauffolgenden einen Reihe b' wird der seitliche Versatz der untern Lege maschine wieder ausgelassen, damit die un tere Legemaschine in den sich anschliessenden sechs Reihen a des nächsten Rapportes wie der in derselben Richtung versetzt werden kann wie die obere Maschine. Der Versatz der, zum Zwecke der Rippenbildung, unter legenden Maschine, abwechselnd einmal in der Richtung der obern-- Legemaschine und dann wieder entgegengesetzt zur letzteren, hat ein wechselweises Aufwerfen der Ware nach der Warenruck- und nach der Waren vorderseite zur Folge.
Die Gründe dazu sind vorwiegend darin zu suchen, dass es gerade die -Fäden 2 der untern Legemaschine sind, die zur Rippenbildung untergelegt werden. Auf diese Weise werden diese Fäden 2 nicht, wie -es bei Kettentuch mit Futter beispiels weise der Fall ist, auf eine Warenseite ge wissermassen aufgeheftet, sondern die Fäden 2 verschlingen sich,
wie die Fig. .2 deutlich veranschaulicht in der Grundware. Dieses Verschlingen vollzieht sich dabei nach an sich geläufigen Grundsätzen, nämlich derart, dass die Fäden -2 an den Stellen, an denen sie in der gleichen Richtung versetzt worden sind, als die Fäden 1 der obern Legemaschine, von der linken Seite aus die Verbindungs fäden 3 der Maschen der Grundware um schlingen und auf diese Weise die Grund maschen an diesen Stellen in der Warenebene schräg stellen, was beides vereint natur gemäss dazu führt,
die Ware nach der Warenvorderseite durchzuneigen. An den Stellen hingegen, an denen die Fäden 2 in entgegengesetzter Richtung zu den Fäden 1 der obern Maschine versetzt sind, kommen die Fäden 2 unter den Verbindungsfäden 3 zu liegen, hängen somit an den Maschen köpfen 4, der auf den von den Fäden 2 an dieser Stelle unterlegten Nadeln hergestell ten Maschen und ziehen dadurch diese Ma schen in eine annähernd senkrechte Stellung, was beides vereint die Wirkung hat, dass die Ware an dieser Stelle nach der Warenrück seite durchgeworfen wird. Die Rippen in der Ware verlaufen somit in Richtung der Ma schenreihen, also quer zur Ware.
Es wird bemerkt, dass die untere Lege maschine, wenn erwünscht, stellenweise auch Überlegungen neben den Unterlegungen aus führen kann. Nur nicht an den Stellen, an denen die untere Legemasohine Rippen bil den soll.
Eine derart zustände gekommene Ketten- wirkware zeichnet sich nun vor allen Dingen noch insofern vorteilhaft aus, als sie in Kunst seide gearbeitet, nicht wie die bekannten kunstseidenen Rippwären nach dem Waschen ihre Elastizität verliert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer quer gerippten Kettenwirkware mittelst zweier Legemaschinen, auf einer einnadelreihigen Kettenwirkmaschine, dadurch gekennzeich net, dass mittelst der obern Legemaschine eine Grundware gelegt wird, während die untere Legemaschine, zum Zwecke der Rippenbildung, Unterlegungen tätigt, .derart, dass die untere Legemaschine bei diesen Un- terlegungen:abwechselnd .einmal in der glei- chen Richtung wie die obere Legemaschine und das andere Mal in entgegengesetzter Richtung zur letzteren verstellt wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke des Ver- änderns der Bewegungsrichtung der untern Legemaschine zu der- obern, die untere Lege maschine zeitweilig eine ungerade Zahl von Maschenreihen überhaupt nicht seitlich ver setzt wird.
Applications Claiming Priority (2)
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