CH167359A - Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge. - Google Patents
Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge.Info
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- B60B17/0031—Resilient wheels, e.g. resilient hubs using springs
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Description
Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge. Um .die Fahreigenschaft der Schienen fahrzeuge zu verbessern, hat man es als zweckmässig erkannt, die ungefederten Mas sen auf ein Minimum zu beschränken und gleichzeitig die Geräuschbildung soweit als, möglich herabzudrücken, sowie die Schienen stösse und Unebenheiten des Gleises vom Fahrzeug fernzuhalten.
Es ist bereits zur Erreichung dieses Zweckes versucht worden, den Radkörper mit einem eingebauten Luftreifen zu versehen.
Letztere Ausführung ist konstruktiv ver hältnismässig einfach, hat aber den Nachteil, dass die Reifen einer dauernden Wartung be dürfen und bei verschiedenem Luftdruck schwere Schädigungen auftreten können. Sol che Luftreifen müssten auch konstruktiv be sonders stark gehalten sein, wie es der hohe Luftdruck erforderlich macht, wodurch an derseits die gewünschte weiche Abfederung nicht mehr erreicht wird oder nur dann, wenn sehr voluminöse Reifen eingebaut. werden, was aber am Raummangel scheitern dürfte: Bei Verwendung von Massivreifen wird bisher der Reifen nicht unter Vorspannung aufgelegt, wie es: nach dem Stand der Tech nik unbedingt erforderlich ist.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elastisches Rad für Schienenfahrzeuge, bei welchem zwischen Radscheibe und Ban dage ein oder mehrere Gummiringe unter Vorspannung eingesetzt sind, derart, dass bei normaler Belastung des Rades eine Berüh rung der die Gummiringe begrenzenden He tallteile vermieden ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 bis ä zeigen Schnitte von drei ver schiedenen Ausführungsformen des Rades; Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Felgen- teils einer Ausführung, welche im wesent lichen der in Fig. 1 veranschaulichten Aus führung entspricht; Fig. 5 und 6 zeigen Teilansichten eines Gummiringes der bei den Ausführungen ge mäss Fig. 1 bis 3 Verwendung finden kann; Fig. 7 und 8 sind Schnitte von zwei wei teren Ausführungsformen des Rades.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der elastische Gummiring '3 zwischen zwei im -Querschnitt gleiche Stahlbänder 4 und 5 gepresst ist. Die Stahlbänder mit dem dazwischen sich befindenden Gummiring sind ihrerseits wieder auf den Radscheiben teil 1 bezw. in die Bandage 2 gepresst und in bekannter Weise festgehalten. Um ein seit liches Herauswandern des Gummiringes zu verhindern, sind ,die Stahlbänder 4 und 5 mit Seitenflanschen versehen.
Fig. 2 zeigt eine Ausführung, nach der die Seitenflansche der Metallbänder 4 und 5 verschieden hoch sind, dass heisst auf einer Seite des Rades ist der Flansch des einen Metallbandes und auf der andern Seite .der Flansch des andern Metallbandes höher als jeweils der zweite Flansch des Bandes. Da durch ist eine grössere ununterbrochene An lagefläche für den Gummiring geschaffen, was für Fahrzeuge, welche auf kurvenreichen Bahnlinien verkehren sollen, von Vorteil ist, weil dabei die seitlichen Raddrücke besser aufgenommen werden.
Fig. 3, zeigt eine weitere Ausführung, bei welcher das innere Stahlband 5 erhöhte Sei tenflansche hat, welche über die Seiten flansche des Stahlbandes 4 greifen. Durch die überragenden Flansche des Stahlbandes 5 bekommt das Rad eine metallische Begren zung, falls auftretende Seitenstösse die Spannkraft des Gummis überwinden.
Es ist einleuchtend, dass beiden Ausfüh rungsfirmen gemäss Fig. 1 bis 3 eines der beiden Bänder 4 oder 5 geteilt sein muss, um ,die Teile montieren zu können und ,den Gummiring unter Pressung zu setzen, bis er den .gewünschten Durchmesser hat, um fest auf die Bandage oder auf die Nabe zu sitzen. Eine der in Fig. 1 dargestellten Ausführung entsprechende Ausführung mit geteiltem In nenring 5 ist in Fig. 4 der Zeichnung in Sei tenansicht veranschaulicht. Anhand der Fig. 4 ist auch der Montierungsvorgang erläutert.
Gemäss Fig. 4 ist das innere Stahlband 5 au ,der mit 7 bezeichneten Stelle geteilt, wäh rend das äussere Stahlband 4 ungeteilt ist. Zwecks Montierung der Teile wird das Stahl band 5 mit Hilfe der Spannvorrichtung 6 so lange im Umfang verkleinert, bis. es in den Gummiring 3 passt. Dann wird das Stahl band 5 mit Hilfe der Spannvorrichtung wie der auseinandergespreizt und dadurch der Gummiring 3 unter Vorspannung gesetzt.
In dem Augenblick, wo .die beiden Enden des Ringes. 5 mit ihren Stirnflächen zusammen stossen, wie aus :der Abbildung ersichtlich, ist die notwendige Spannung erreicht, und es ist alsdann ein leichtes, mit Hilfe von Laschen das Stahlband 5 am Zusammenspringen zu verhindern. Die Spannvorrichtung 6 kann dann abgenommen werden, weil sie jetzt nicht mehr erforderlich ist. Die auf diese Weise vorbereitete elastische Einlage, be stehend aus den Stahlbändern 4 und 5 und ,der Gummieinlage 3: wird .dann, wie schon oben erwähnt, auf die Radscheibe bezw. in .die Bandage gepresst.
Die Erfahrung hat gezeigt, .dass bei den Ausführungen gemäss Fig. 1 bis. 3 -der Gummides Gummiringes, wenn erdurch die Stahlbänder unter radiale Spannung gesetzt wird, das Bestreben hat, nach den Seiten hin auszuweichen. Da der, Gummi aber seitlich durch,die Stahlbänder begrenzt ist, wird ein Ausweichen verhindert, und die Elastizität der Gummieinlage ist unter Umständen nicht genügend. Um dem Gummi daher eine sol che Ausweichmöglichkeit zu verschaffen, kann der Gummiring, wie in Fig. 5 und 6 ge zeigt, mit seitlichen Aussparungen 8 ver sehen werden.
Fig. 7 zeigt eine Ausführung mit zwei innern Stahlbändern 13 und einem äussern Stahlband 11, welch letzteres einen mittleren Steg hat, zu dessen beiden Seiten je ein Gummiring 12 Platz findet.
Diese Ausfüh- rung gibt dem Rade eine grosse Seitenstabili tät, ohne ,dass@ ein metallischer Kontakt zwi schen innerem und äusserem Radteil bei seit- liehem Ausweichen des äussern Radteils ein- treten kann. Die Vorspannung der Gummi ringe wird noch dadurch namentlich in radialer Richtung erhöht, dass die innern Stahlbänder 13 T-förmigen Querschnitt haben und an der innern. Berührungsstelle mit den Gummiringen konzentrische Kegelmantel flächen 13' bilden.
Die Montage geht wie folgt vor sich: Die Bandage 10 wird auf das Stahlband 11 in an sich bekannter Weise aufgepresst. Die beiden Gummiringe werden eingelegt, der Radnabenteil 15 eingesetzt, die beiden Bänder 13 von beiden Seiten zwischen Radkörper 15 und Gummiringe 12 einge führt, worauf das Ganze mit Hilfe der Spannschrauben 14 zusammengespannt wird. Dabei wird zufolge der Kegelmantelflächen der Ringe 13 eine radiale Vorspannung der Gummiringe 12 erreicht.
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausbildung des Rades. Hierbei ist der Radnabenteil 20 senkrecht zur Radachse in zwei Teile geteilt und mit konischen Mantelflächen 22 ver sehen. Durch Zusammenschrauben dieser bei den Radscheibenteile können die beiden Gummiringe 21 unter Vorspannung gesetzt werden. Die eigentliche Bandage 16 besteht aus einem Stück und hat am innern Umfang einen ringförmigen Steg 23. Dieser ringför mige Steg 23 ist am innern Umfang abge setzt und reicht in eine entsprechende Ver tiefung 24 der Radscheibe hinein, ohne bei normalem Lauf des Rades, die Radnabe zu berühren. Damit wird eine Begrenzung der Bewegung der Bandage gegenüber der Rad scheibe bei zu starker Belastung erreicht, und zwar sowohl senkrecht, als auch parallel zur Radachse.
Ausserdem trägt die Bandage 16 an ihrem äussern Umfange noch einen aus wechselbaren, die Reibung auf der Schiene erhöhenden Belag aus Gummi, Gewebe, As best oder sonstigem schalldämpfenden Mate rial, der mit Hilfe eines Anpressringes 18 und der Schraube 19 festgehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elches Rad für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Rad scheibe und Bandage ein oder mehrere Gummiringe unter Vorspannung eingesetzt sind, derart, dass bei normaler Belastung des Rades eine Berührung der die Gummiringe begrenzenden Metallteile vermieden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass es nur einen Gummiring aufweist, welcher durch zwei Metall bänder begrenzt ist, die .Seitenflansche haben.2. Elastisches Rad nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf einer Seite des Rades der Flansch des einen Metallbandes und auf der andern Seite oder Flansch des an dern Metallbandes, höher ist als: jeweils ,der zweite Flansch des Bandes. '3. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sei tenflanschen des einen Ringes so hoch sind, dass sie den andern Ring seitlich überragen. 4.Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Metallbänder geteilt ausgeführt ist, zum Zwecke, den Gummiring unter Vorspan- nung aufsetzen zu können. 5. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummiring seitliche Aussparungen be sitzt.6. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass. es zwei gleiche Gummi ringe aufweist, welche zwischen einem Trennungssteg des einen Radteils und seitlichen Flanschen des. andern Radteils liegen, wobei an .dem mit den beiden seitlichen Flanschen versehenen Radteil zur Radachse konzentrische Kegelman- telflächen vorgesehen sind, durch welche ,die Gummiringe in radialer Richtung vorgespannt sind.7. Elastisches Rad nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden seitlichen Flansche leicht lösbar mit dem Rad nabenteil verbunden sind. B. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bandage aussen einen die Reibung erhöhenden Belag aufweist. 9. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der die Reibung erhöhende Belag durch einen seitlichen Ring unter Pressung gebracht ist. 10.Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bandage innen einen Steg besitzt, und dass die Radnabe Sei tenflansche aufweist, wobei zwischen dem Steg der Bandage und je einem Sei tenflansch der Radnabe je ein Gummi ring eingesetzt ist. 11. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rad nabe zweiteilig ausgeführt ist, um die Gummiringe unter Druck zu setzen und dass der Flansch jedes Radnabenteils konische Grundflächen, hat, wodurch eine Vorspannung der Gummiringe in radialer Richtung ermöglicht ist. 12.Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 10"da,durch gekennzeichnet, dass der Steg an dem innern Umfang abgesetzt ist und mit diesem Teil in eine am Umfang der Radnabe vorgesehene Aussparung ein greift, ohne bei normalem Lauf die Rad nabe zu berühren, womit eine Begren zung sowohl in senkrechter, als auch in Querrichtung gewährleistet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH167359T | 1932-06-11 |
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| CH (1) | CH167359A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046655B (de) * | 1955-03-11 | 1958-12-18 | Kloeckner Georgsmarienwerke Ag | Elastisches Rad, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1932
- 1932-06-11 CH CH167359D patent/CH167359A/de unknown
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