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CH167359A - Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge. - Google Patents

Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge.

Info

Publication number
CH167359A
CH167359A CH167359DA CH167359A CH 167359 A CH167359 A CH 167359A CH 167359D A CH167359D A CH 167359DA CH 167359 A CH167359 A CH 167359A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wheel
rail vehicles
vehicles according
dependent
elastic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gummi-Werke
Original Assignee
Continental Gummi Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke Ag filed Critical Continental Gummi Werke Ag
Publication of CH167359A publication Critical patent/CH167359A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00Wheels characterised by rail-engaging elements
    • B60B17/0027Resilient wheels, e.g. resilient hubs
    • B60B17/0031Resilient wheels, e.g. resilient hubs using springs
    • B60B17/0034Resilient wheels, e.g. resilient hubs using springs of rubber or other non-metallic material
    • B60B17/0041Resilient wheels, e.g. resilient hubs using springs of rubber or other non-metallic material of substantially rectangular cross section

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge.    Um .die Fahreigenschaft der Schienen  fahrzeuge zu verbessern, hat man es als  zweckmässig erkannt, die ungefederten Mas  sen auf ein Minimum zu beschränken und  gleichzeitig die     Geräuschbildung    soweit als,  möglich herabzudrücken, sowie die Schienen  stösse und Unebenheiten des Gleises vom  Fahrzeug fernzuhalten.  



  Es ist bereits zur Erreichung dieses  Zweckes versucht worden, den Radkörper mit  einem eingebauten Luftreifen zu versehen.  



  Letztere Ausführung ist konstruktiv ver  hältnismässig einfach, hat aber den Nachteil,  dass die Reifen einer dauernden Wartung be  dürfen und bei verschiedenem     Luftdruck     schwere Schädigungen auftreten können. Sol  che Luftreifen müssten auch konstruktiv be  sonders stark gehalten sein, wie es der hohe  Luftdruck erforderlich macht, wodurch an  derseits die gewünschte weiche     Abfederung     nicht mehr erreicht wird oder nur dann, wenn  sehr voluminöse Reifen eingebaut. werden,  was aber am Raummangel scheitern dürfte:    Bei Verwendung von Massivreifen wird  bisher der Reifen nicht unter Vorspannung  aufgelegt, wie es: nach dem Stand der Tech  nik unbedingt erforderlich ist.  



  Vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  ein elastisches Rad für Schienenfahrzeuge,  bei welchem zwischen Radscheibe und Ban  dage ein oder mehrere Gummiringe unter       Vorspannung    eingesetzt sind, derart, dass bei  normaler     Belastung    des     Rades    eine Berüh  rung der die Gummiringe begrenzenden He  tallteile vermieden ist.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    sind  mehrere Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 bis     ä    zeigen Schnitte von drei ver  schiedenen Ausführungsformen des Rades;         Fig.    4 ist eine Seitenansicht des Felgen-    teils einer Ausführung, welche im wesent  lichen der in     Fig.    1 veranschaulichten Aus  führung entspricht;      Fig. 5 und 6 zeigen Teilansichten eines  Gummiringes der bei den Ausführungen ge  mäss Fig. 1 bis 3 Verwendung finden kann;  Fig. 7 und 8 sind Schnitte von zwei wei  teren Ausführungsformen des Rades.  



  Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei  welcher der elastische     Gummiring    '3 zwischen  zwei im     -Querschnitt        gleiche    Stahlbänder 4  und 5 gepresst ist. Die Stahlbänder mit dem       dazwischen    sich befindenden Gummiring  sind ihrerseits wieder auf den Radscheiben  teil 1 bezw. in die Bandage 2 gepresst und in  bekannter Weise festgehalten. Um ein seit  liches Herauswandern des Gummiringes zu  verhindern, sind ,die Stahlbänder 4 und 5 mit       Seitenflanschen    versehen.  



  Fig. 2 zeigt eine Ausführung, nach der  die Seitenflansche der Metallbänder 4 und 5  verschieden hoch sind,     dass    heisst auf einer       Seite    des     Rades        ist    der Flansch des einen  Metallbandes und auf der andern Seite .der  Flansch des andern Metallbandes höher als  jeweils der     zweite    Flansch des Bandes. Da  durch ist eine grössere ununterbrochene An  lagefläche für den Gummiring geschaffen,  was für Fahrzeuge, welche auf kurvenreichen  Bahnlinien verkehren sollen, von Vorteil ist,  weil dabei die seitlichen     Raddrücke    besser  aufgenommen werden.  



  Fig. 3, zeigt eine weitere Ausführung, bei  welcher das innere Stahlband 5 erhöhte Sei  tenflansche hat, welche über die Seiten  flansche des Stahlbandes 4 greifen. Durch  die überragenden Flansche des Stahlbandes 5       bekommt    das Rad eine metallische Begren  zung, falls auftretende Seitenstösse die       Spannkraft    des Gummis     überwinden.     



  Es ist einleuchtend, dass beiden Ausfüh  rungsfirmen gemäss Fig. 1 bis 3 eines der  beiden Bänder 4 oder 5 geteilt sein muss, um  ,die Teile     montieren    zu können und ,den       Gummiring    unter Pressung zu setzen, bis er  den     .gewünschten    Durchmesser hat, um fest  auf die Bandage oder auf die Nabe zu sitzen.  Eine der in Fig. 1 dargestellten Ausführung  entsprechende     Ausführung    mit geteiltem In  nenring 5 ist in Fig. 4 der Zeichnung in Sei  tenansicht veranschaulicht. Anhand der Fig.    4 ist auch der Montierungsvorgang erläutert.

    Gemäss Fig. 4 ist das innere Stahlband 5 au  ,der mit 7 bezeichneten Stelle geteilt, wäh  rend das äussere Stahlband 4     ungeteilt        ist.     Zwecks Montierung der Teile wird das Stahl  band 5 mit Hilfe der Spannvorrichtung 6 so  lange im Umfang verkleinert, bis. es in den       Gummiring    3 passt. Dann wird das Stahl  band 5 mit Hilfe der     Spannvorrichtung    wie  der auseinandergespreizt und dadurch der  Gummiring 3 unter     Vorspannung    gesetzt.

   In  dem Augenblick, wo .die beiden Enden des  Ringes. 5 mit ihren Stirnflächen zusammen  stossen, wie     aus    :der Abbildung ersichtlich, ist  die notwendige Spannung erreicht, und es ist  alsdann ein leichtes, mit Hilfe von Laschen       das    Stahlband 5 am Zusammenspringen zu  verhindern. Die Spannvorrichtung 6 kann  dann abgenommen werden, weil sie jetzt  nicht mehr erforderlich ist. Die auf diese  Weise vorbereitete elastische Einlage, be  stehend aus den     Stahlbändern    4 und 5 und  ,der Gummieinlage     3:    wird .dann, wie schon  oben erwähnt, auf die     Radscheibe        bezw.    in  .die Bandage gepresst.  



  Die Erfahrung hat gezeigt,     .dass    bei den  Ausführungen gemäss     Fig.    1 bis. 3 -der       Gummides    Gummiringes, wenn     erdurch    die  Stahlbänder unter radiale Spannung gesetzt  wird, das Bestreben hat, nach den Seiten hin  auszuweichen. Da der, Gummi aber seitlich       durch,die    Stahlbänder begrenzt ist, wird ein  Ausweichen verhindert, und die Elastizität  der Gummieinlage ist unter Umständen nicht  genügend. Um dem Gummi daher eine sol  che Ausweichmöglichkeit zu verschaffen,  kann der     Gummiring,    wie in     Fig.    5 und 6 ge  zeigt, mit seitlichen Aussparungen 8 ver  sehen werden.  



       Fig.    7 zeigt eine     Ausführung    mit zwei  innern Stahlbändern 13 und einem äussern       Stahlband    11, welch letzteres einen     mittleren          Steg    hat, zu dessen beiden Seiten je ein  Gummiring 12 Platz findet.

       Diese        Ausfüh-          rung    gibt dem     Rade    eine grosse Seitenstabili  tät, ohne     ,dass@    ein     metallischer    Kontakt zwi  schen     innerem    und äusserem Radteil bei     seit-          liehem    Ausweichen des äussern Radteils ein-      treten kann. Die Vorspannung der Gummi  ringe wird noch dadurch namentlich in  radialer Richtung erhöht, dass die innern  Stahlbänder 13 T-förmigen Querschnitt haben  und an der innern. Berührungsstelle mit den       Gummiringen        konzentrische    Kegelmantel  flächen 13' bilden.

   Die Montage geht wie  folgt vor sich: Die Bandage 10 wird auf  das Stahlband 11 in an sich bekannter Weise  aufgepresst. Die beiden Gummiringe werden  eingelegt, der Radnabenteil 15 eingesetzt, die  beiden Bänder 13 von beiden Seiten zwischen  Radkörper 15 und Gummiringe 12 einge  führt, worauf das Ganze mit Hilfe der  Spannschrauben 14 zusammengespannt wird.  Dabei wird zufolge der Kegelmantelflächen  der Ringe 13 eine radiale Vorspannung der  Gummiringe 12 erreicht.  



  Fig. 8 zeigt eine weitere Ausbildung des  Rades. Hierbei ist der Radnabenteil 20  senkrecht zur Radachse in zwei Teile geteilt  und mit konischen Mantelflächen 22 ver  sehen. Durch Zusammenschrauben dieser bei  den Radscheibenteile können die beiden  Gummiringe 21 unter Vorspannung gesetzt  werden. Die eigentliche Bandage 16 besteht  aus einem Stück und hat am innern Umfang  einen ringförmigen Steg 23. Dieser ringför  mige Steg 23 ist am innern Umfang abge  setzt und reicht in     eine    entsprechende Ver  tiefung 24 der Radscheibe hinein, ohne bei  normalem     Lauf    des Rades, die Radnabe zu  berühren. Damit wird eine Begrenzung der  Bewegung der Bandage gegenüber der Rad  scheibe bei zu starker Belastung erreicht, und  zwar sowohl senkrecht, als auch parallel zur  Radachse.

   Ausserdem trägt die Bandage 16  an ihrem äussern Umfange noch einen aus  wechselbaren, die Reibung auf der Schiene  erhöhenden Belag aus Gummi, Gewebe, As  best oder sonstigem schalldämpfenden Mate  rial, der mit Hilfe eines Anpressringes 18 und  der Schraube 19 festgehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elches Rad für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Rad scheibe und Bandage ein oder mehrere Gummiringe unter Vorspannung eingesetzt sind, derart, dass bei normaler Belastung des Rades eine Berührung der die Gummiringe begrenzenden Metallteile vermieden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass es nur einen Gummiring aufweist, welcher durch zwei Metall bänder begrenzt ist, die .Seitenflansche haben.
    2. Elastisches Rad nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf einer Seite des Rades der Flansch des einen Metallbandes und auf der andern Seite oder Flansch des an dern Metallbandes, höher ist als: jeweils ,der zweite Flansch des Bandes. '3. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sei tenflanschen des einen Ringes so hoch sind, dass sie den andern Ring seitlich überragen. 4.
    Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Metallbänder geteilt ausgeführt ist, zum Zwecke, den Gummiring unter Vorspan- nung aufsetzen zu können. 5. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gummiring seitliche Aussparungen be sitzt.
    6. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass. es zwei gleiche Gummi ringe aufweist, welche zwischen einem Trennungssteg des einen Radteils und seitlichen Flanschen des. andern Radteils liegen, wobei an .dem mit den beiden seitlichen Flanschen versehenen Radteil zur Radachse konzentrische Kegelman- telflächen vorgesehen sind, durch welche ,die Gummiringe in radialer Richtung vorgespannt sind.
    7. Elastisches Rad nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden seitlichen Flansche leicht lösbar mit dem Rad nabenteil verbunden sind. B. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bandage aussen einen die Reibung erhöhenden Belag aufweist. 9. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der die Reibung erhöhende Belag durch einen seitlichen Ring unter Pressung gebracht ist. 10.
    Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bandage innen einen Steg besitzt, und dass die Radnabe Sei tenflansche aufweist, wobei zwischen dem Steg der Bandage und je einem Sei tenflansch der Radnabe je ein Gummi ring eingesetzt ist. 11. Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rad nabe zweiteilig ausgeführt ist, um die Gummiringe unter Druck zu setzen und dass der Flansch jedes Radnabenteils konische Grundflächen, hat, wodurch eine Vorspannung der Gummiringe in radialer Richtung ermöglicht ist. 12.
    Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge nach Patentanspruch und Unteranspruch 10"da,durch gekennzeichnet, dass der Steg an dem innern Umfang abgesetzt ist und mit diesem Teil in eine am Umfang der Radnabe vorgesehene Aussparung ein greift, ohne bei normalem Lauf die Rad nabe zu berühren, womit eine Begren zung sowohl in senkrechter, als auch in Querrichtung gewährleistet ist.
CH167359D 1932-06-11 1932-06-11 Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge. CH167359A (de)

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CH167359T 1932-06-11

Publications (1)

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CH167359A true CH167359A (de) 1934-02-15

Family

ID=4419778

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CH167359D CH167359A (de) 1932-06-11 1932-06-11 Elastisches Rad für Schienenfahrzeuge.

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CH (1) CH167359A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046655B (de) * 1955-03-11 1958-12-18 Kloeckner Georgsmarienwerke Ag Elastisches Rad, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, und Verfahren zu seiner Herstellung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046655B (de) * 1955-03-11 1958-12-18 Kloeckner Georgsmarienwerke Ag Elastisches Rad, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge, und Verfahren zu seiner Herstellung

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