CH150519A - Tragflächenkörper für Luftfahrzeuge. - Google Patents
Tragflächenkörper für Luftfahrzeuge.Info
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Description
Trag$äehenkörper,für Luftfahrzeuge. Gegenstand der Erfindung ist ein Trag flächenkörper für Luftfahrzeuge, dessen Ausbildung die Erhöhung des Wirkungs rades bezweckt und der in sinngemässer Ausbildung auch als Flügel für Schwingen und Hupschraubenflugzeuge, Steuerfläche, Propellerflügel und dergleichen verwendet werden kann.
Es ist bereits bekannt, solche Tragflächenkörper mit von der Ober- zur Unterseite führenden Durchbrechungen, zum Beispiel Schlitze oder Kanäle, zu versehen bezw. aus jalousieartig aneinandergereihten- Einzelkörpern zusammensetzen, zwischen denen die Ober- und Unterseite verbindende Schlitze zwecks Erhöhung des Auftriebes vorhanden sind. Bei diesen bekannten Aus führungen waren die Durchbrechungen so gestellt, dass die Luft in der Tragstromrich- tung von unten nach oben schräg aufsteigend durch den Tragflächenkörper geführt wird.
Es sind allerdings auch Anordnungen be kannt, bei denen die Gesamttragfläche aus einzelnen, verschwenkbaren Teilen (Lamel- len) bestehen, die jedoch nach Versehwen- kung als einzelne Tragflächen zu wirken haben, oder bei lamellenartiger Ausführung durch mechanischen Einfluss der Vorwärt:- bew egung dienen.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun den Wirkungsgrad der Tragflächenkörper, dem nach erhöhte Tragkraft und Gleitfähigkeit kürzeren An- und Auslauf bezw. verminder ten Kraftaufwand durch möglichste Aus wertung des Tragstromes dadurch zu erzie len, dass die Durchbrechungen an der Unter seite des Flügelkörpers in einem der Flug richtung abgekehrten Sinn schräg ausmün den, so dass an den untern Mündungen unter dem Einfluss des über dem Flügel befind lichen Unterdruckfeldes eine Saugwirkung erzielt wird, die den Tragstrom an seinem normalen Abstrom hindert und zur Umkehr zwingt.
In der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in mehreren Ausführungsbeispie len dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen mit durchgehenden Durchbrechungen ver- sehenen Tragflächenkörper, Fig. 2 einen sol chen mit Hohlraum und Jalousie bezw. lamellenartigen Überlagerungen der Bespan- nungsflächen, Fig. 3 ein Beispiel, bei wel chem der Hohlraum durch drei übereinander geschichtete Flächen mit Durchbrechungen in zwei Zonen geteilt ist;
die Fig. 4 und 5 sind schaubildliche Darstellungen nach der Fig. 1 bezw. Fig.3; Fig. 6 ist die vergrö sserte Darstellung eines Teils eines Trag flächenkörpers mit schwenkbaren Einzeltei len; Fig. 7 zeigt schematisch die Anordnung winkelförmiger Kanäle, Schlitze bezw. Ver bindungswege, welche die Oberseite mit der Unterseite der Flügelkörper durchbrechend verbinden.
Der Tragflächenkörper nach Fig. 1 ist durch Kanäle a. durchbrochen, die derart schräg von oben nach unten verlaufen, dass die untern Mündungen b gegenüber den obern Mündungen c in der Anstromrichtung i üekwärts münden. An der obern Mündung ist die rückwärtige gante d, an der untern Mündung die vordere gante e stufenförmig überhöht und letztere zudem elastisch aus gebildet.
In der Ausführung der Fig. 2 ist in dem Tragflächenkörper ein Hohlraum g ausge bildet.
Die Ausbildung nach Fig. 3 zeigt einen Tragkörper, der aus drei übereinander ge schichteten Flächen gebildet ist, die von der Flügelnase geschlossen ausgehen und Kam mern (Zonen) g/1 und g/2 bilden, die an den Enden durch freie und elastische Überlage rungen der Teilflächen bei h offen ausmün den. Klappen f' sind hier an den Durchbre- chungen der mittleren Fläche vorgesehen, können jedoch bei Jalousie bezw. lamellen- artiger Ausführung der Teilflächen wegge lassen werden.
Fig.4 und 5 zeigen eine schaubildliche Darstellung von Fig. 1 und Fig. 3. Fig. 6 zeigt einen Tragflächenkörper, der jalousie- artig aus einzelnen Körpern zusammenge setzt ist, die jeder für sich einen Tragholm besitzt, der um die Achse<B>0</B> schwenkbar ist.
Durch Verschwenkung der Jalousieteile um einen kleinen Winkel können die Kanäle bezw. deren Austrittsöffnungen b und Ein trittsöffnungen c nach Bedarf zwangsweis? oder automatisch verengt bezw. erv"eitert werden.
Die Ausführung kann auch in wei terer Ausgestaltung derart sein, dass die ein zelnen Teile des jalousieartien Tragflächen körpers selbst wieder Durchbrechungesi. naeli Art derjenigen gemäss Fig. 1 bis 3 aufweisen können.
Die Fig. -7 zeigt Durchbrechungen mit winkelförmig gekrümmtem Verlauf, deren Krümmungsscheitel im Sinne der Flugrich tung nach vorne gekehrt ist.
Der hohle Tragkörper kann auch durch eine hinter der Anblasenase bezw. dem Vorderhohn ansetzende, besondere, zwischen der obern und untern Tragkörperfläcbe ver laufende Fläche unterteilt sein und können diese Unterteilungen ausser zur obern bem;,-. untern Tragkörperfläche auch zur Hinter kante ausmünden. Die Unterteilungsfläche kann auch zur Bildung von Verbindungs wegen Durchbrecliungen aufweisen und am hintern Ende elastisch ausgebildet sein.
Die ITnterteilungsfläche kann auch jalousiea.rti ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Tragflächenkörper für Luftfahrzeuge, der von der obern zur untern Fläche- füh rende Durchbrechungen besitzt, dadurch ge kennzeichnet, dass dieselben an der Unterseite des Flügelkörpers in einem der Flugrichtung abgekehrten Sinne schräg ausmünden, so dass an den untern Mündungen unter dem Ein fluss des über dem Flügel befindlichen Unter druckfeldes eine Saugwirkung erzielt wird, die den Tragstrom an seinem normalen Ab strom hindert und zur Umkehr zwingt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Tragflächen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die untern Mündungen<I>(b)</I> der Durchbrechungen (a)- in stufenartigen Abständen durch ja- lousieartige überlagerung der Flächen elemente an den vordern Mündungskanten der Durchbrechungen überhöbt sind.2. Tragflächenkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Durch brechungen in demselben winkelförmig gekrümmt derart verlaufen, dass deren Krümmungsscheitel im Sinne der Flug richtung nach vorne gekehrt ist. 3. Tragkörper nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die untern Mündungen<B>(b)</B> der Durch brechungen jalousieartig federnd über deckt nach hinten ausmünden. 4.Tragkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Tragkörper durch eine hinter der Anblasenase bezw. dem Vorderholm ansetzende besondere, zwischen der obern und der untern Trag körperfläche verlaufende Fläche unterteilt ist, und dass diese Unterteilungen ausser zur obern bezw. untern Tragkörperfläche auch zur Hinterkante ausmünden. 5.Tragflächenkörper nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die LTnterteilungfläche Durchbrechungen zur Bildung der Ver bindungswege aufweist. 6. Tragflächenkörper nach Pateiitan sprncla und den Unteransprüchen 4 und 5, da durch gekennzeichnet, dass die Untertei- lungsfläche am hintern Ende elastisch ausgebildet ist. 7. Tragflächenkörper nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilungs fläche jalousieartig ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT150519X | 1929-07-31 | ||
| AT311229X | 1929-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH150519A true CH150519A (de) | 1931-10-31 |
Family
ID=25606962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH150519D CH150519A (de) | 1929-07-31 | 1930-07-17 | Tragflächenkörper für Luftfahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH150519A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078875B (de) * | 1957-07-03 | 1960-03-31 | Flugzeugwerke Dresden Veb | Umstroemter Koerper mit Schlitzen, die von einer Stroemungsseite zur anderen fuehren |
-
1930
- 1930-07-17 CH CH150519D patent/CH150519A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078875B (de) * | 1957-07-03 | 1960-03-31 | Flugzeugwerke Dresden Veb | Umstroemter Koerper mit Schlitzen, die von einer Stroemungsseite zur anderen fuehren |
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