CH155098A - Einrichtung zur Sauberhaltung der Schablonen und Rückgewinnung der Spritzfarbe an Maschinen zum Bespritzen von Stoff- und dergleichen Bahnen. - Google Patents
Einrichtung zur Sauberhaltung der Schablonen und Rückgewinnung der Spritzfarbe an Maschinen zum Bespritzen von Stoff- und dergleichen Bahnen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
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Description
Einrichtung zur Sauberhaltung der Schablonen und Rückgewinnung der Spritzfarbe _, an Maschinen zum Bespritzen von Stoff und dergleichen Bahnen. Bei Maschinen zum Bespritzen von Stoff und dergleichen Bahnen mit Farbe und mit- telst Schablonen lässt es sich nicht vermeiden, dass überflüssige Farbe beim Spritzen auf die Schablonen gelangt. Durch diese Farbe tritt, wenn sie nicht von den Schablonen entfernt wird, eine Verkrustung der Scha blonen ein.
Ferner besteht die Gefahr, dass diese Farbe zwischen die Ränder der Scha- blonenausschnitte und die Stoffbahnen kom men kann. Hierdurch, sowie durch die Ver- krustung der Schablonen entsteht auf der Stoffbahn eine unsaubere Zeichnung.
Die Erfindung bezweckt diese Nachteile zu vermeiden.
Gemäss der Erfindung sind Mittel vor gesehen, welche die überflüssige Spritzfarbe von den Schablonen entfernen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs beispiel der Einrichtung.
Fig. 1 veranschaulicht eine schematische Darstellung einer mit der Einrichtung ge mäss der Erfindung versehenen Maschine zum vielfarbigen Bespritzen von Stoff- und der gleichen Bahnen; Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch die Einrichtung gemäss der Erfindung dar, und Fig. 3 zeigt eine Draufsicht zu Fig. 2.
Die Maschine weist einen auf einem Ge stell 1 hin:- und herbewegbaren Drucktisch 2, 3 auf, welcher von einer Antriebswelle 4 aus mittelst einer Doppelzahnstange 5 seine Hin- und Herbewegung bei gleichbleibender Dreh richtung der Welle 4 erhält. Durch die Auf- und Abschwingung der Doppelzahnstange 5 bei der Umkehrung der Bewegung des Druck tisches 2, 3 wird mittelst eines Gestänges 6 und Kniehebeln 7 der obere, auf- und ab bewegliche und die Schablonen 8 tragende Teil 3 des Drucktisches gesteuert.
Die Stoff bahn 9 läuft über eine Walze 10 und ist zwischen die Teile 2, 3 des Drucktisches geführt. 11 sind Farbbehälter, welche Spritz düsen aufweisen, welch letzteren Druckluft aus einem Druckluftbehälter 13 durch Lei tungen 14 zugeführt wird. Die bis hierher beschriebenen Teile der Maschine sind bekannt und sind nur zum leichteren Verständnis der Erfindung dar gestellt und beschrieben worden.
Über jeder Schablone 8 ist eine Saug lippe 15 vorgesehen. Diese Sauglippen 15 sind sich über die ganze Breite der Scha blonen 8 erstreckende Hohlkörper, welche einen Saugschlitz 16 aufweisen. Die Saug lippen 15 sind mittelst Rohren 17 an eine gemeinsame Saugpumpe 18 angeschlossen. In jedes Rohr 17 ist etwas oberhalb der Saug lippe 15 ein Farbabscheider 19 eingebaut. Die Saugpumpe 18 führt ihr Fördergut, nachdem es durch die Farbabscheider 19 von der mitgeführten Farbe befreit ist, durch ein Rohr 20 ins Freie. Die Sauglippen 15 sind, wie die Farbbehälter 11, mit dem Ma schinengestell 1 zusammen montiert.
Beim Arbeiten der Maschine spritzen die Düsen 12 Farbe auf die Schablonen B. Wenn der obere die Schablonen 8 tragende Teil 3 des Drucktisches seine höchste Stellung er reicht hat und in dieser zurückläuft, liegen die Saugschlitze 16 an den Schablonen 8 an, so dass die Sauglippen 15 mittelst ihrer Schlitze 16 die überflüssige Farbe, das heisst diejenige, welche auf die Schablonen gelangt war, von der Schablone absaugen. Da für jedes Spritzfeld bezw. für jeden Farbbehälter 1.1 ein besonderer Farbabscheider 19 vorge sehen ist, wird jede Farbe für sich gesam melt und dadurch zwecks Wiederverwen dung zurückgewonnen.
Durch die dargestellte und beschriebene Einrichtung wird erreicht, dass die Scha blonen stets sauber bleiben und die der Stoff bahn aufgespritzte Zeichnung an den Rän- dern .scharf und in dar Farbe rein wird.
Die Sauglippen 15 können ausschwenkbar sein in dem Sinne, dass sie mit dem Saug schlitz 16 von den Schablonen wegge schwenkt werden können, um das Spritzfeld frei zu lassen.
Der in den Sauglippen 15 wirkende Saug strom kann ununterbrochen wirken, er kann jedoch auch so gesteuert werden, dass er nur in der Zeit wirkt, in welcher nicht gespritzt wird, damit er die Spritzkegel nicht beein flusst. Die Einrichtung kann gegenüber der dar gestellten und beschriebenen Ausführungs form in verschiedener Hinsicht abweichend ausgebildet sein. Beispielsweise könnte an statt durch Saugen die Entfernung der über flüssigen Farbe auch auf andere Weise er folgen, so könnte zum Beispiel diese Farbe durch ein Flüssigkeit aufsaugendes Mittel in Walzen- oder anderer Form von den Schablonen -abgeführt werden.
Selbstver ständlich ist die Einrichtung gemäss der Er findung auch nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform der Maschine beschränkt, sondern für alle Arten von Ma schinen zum Bespritzen von Stoff- und der gleichen Bahnen mittelst Schablonen anwend bar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Sauberhaltung e der Schablonen und Rückgewinnung der Spritz- farbe an Maschinen zum Bespritzen von Stoff- und dergleichen Bahnen mittelst Schablonen, gekennzeichnet durch Mittel, welche die überflüssige Spritzfarbe von den Schablonen entfernen. . - UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel Saugmittel sind. 2. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Schablonen entfernte Farbe in Behältern gesammelt wird. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel nahe an der Schablone an geordnete Sauglippen aufweisen, welche mit einer gemeinsamen Saugpumpe ver bunden sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, zum vielfarbigen Be spritzen von Stoff- und dergleichen Bah nen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Farbe für sich in einem besonderen Be hälter gesammelt wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass in der Nähe jeder Sauglippe in einer Saugleitung ein Farbabscheider eingebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH155098T | 1931-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH155098A true CH155098A (de) | 1932-06-15 |
Family
ID=4409658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH155098D CH155098A (de) | 1931-05-14 | 1931-05-14 | Einrichtung zur Sauberhaltung der Schablonen und Rückgewinnung der Spritzfarbe an Maschinen zum Bespritzen von Stoff- und dergleichen Bahnen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH155098A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081480B (de) * | 1956-04-13 | 1960-05-12 | Elmar Messerschmitt Dipl Kfm D | Siebdruckgeraet |
-
1931
- 1931-05-14 CH CH155098D patent/CH155098A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1081480B (de) * | 1956-04-13 | 1960-05-12 | Elmar Messerschmitt Dipl Kfm D | Siebdruckgeraet |
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