CH147606A - Ampullenschneider. - Google Patents
Ampullenschneider.Info
- Publication number
- CH147606A CH147606A CH147606DA CH147606A CH 147606 A CH147606 A CH 147606A CH 147606D A CH147606D A CH 147606DA CH 147606 A CH147606 A CH 147606A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- ampoule
- cutter according
- cutting
- dependent
- sleeve
- Prior art date
Links
- 239000003708 ampul Substances 0.000 title claims description 52
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 7
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 5
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 9
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 208000034656 Contusions Diseases 0.000 description 1
- 235000019504 cigarettes Nutrition 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 1
- 231100000925 very toxic Toxicity 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B33/00—Severing cooled glass
- C03B33/10—Glass-cutting tools, e.g. scoring tools
- C03B33/12—Hand tools
- C03B33/14—Hand tools specially adapted for cutting tubes, rods, or hollow products
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
Description
Ampullenschneider. Zur Öffnung von Glasampullen verwen- ,clet man bisher in den meisten Fällen üblicherwpise eine dünne Feile, mit der das Glas solange angeritzt- wird, bis der Hals durel-ibrielit. Dabei tritt ungeachtet des Zeit versäumnisses häufig eine Zersplitteruno, der Ampulle ein; dadurch, dass gegen die Am pulle nur von einer Seite gedrückt wird, fällt der abgeschnittene Ampullenteil, an welchem oft sehr giftige Flüssigkeiten %nhaf- ten, auf den Boden und zersplittert dort.
Ausser dieser einfaclien Ampullenfeile gibt es auch Ampullenöffner aus verschiedenstem Material, bei denen zwei Schenkel in einem Winkel angeordnet sind, zum Teil derartig, dass dieser Winkel beliebig vergrössert oder verengert werden kann. Um eine Anritzung des Glases zu erreichen, muss man in diesem Falle das Glasmaterial in dem Winkel in Rotation bringen und dadurch anritzen.
Da das Glas von Natur aus sehr glatt ist, so wird bei der Rotationsbewegung nur schwer eine Einritzunr, in derselben Höhe vor sich gehen körtnen. Es wird vielmehr das Glas in verschiedenen Ebenen bei der Rotations bewegung angeritzt und entsprechend die Bru8hstelle unreoelmässig.
Diese bisherigen Nachteile sollen durch die neue, im folgenden beschriebenen Erfin dung beseitigt werden, die von der Über- legLing aus geht, dass derartige Nachteile be- LI ZD lieben werden können, wenn zwei parallel zueinander verlaufende Schneidorgane unter sanftem Druck den Ampullenhals gleichzeiti '0' ritzen. Zu diesem Zwecke wurde der vorlie gende Ampullenschneider konstruiert.
Dieser Ampullenschneider besitzt erfin dungsgemäss zwei parallel zueinander ver laufende, mit den Schneiden einander zuge kehrte Schneidorgane. Diese sind durch Fingerdruck entgegen einem Federdruck ge- güneinander beweglich und mit einen <B>g 1</B> Enden in einem Halter geführt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf bei- t' n liegender Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüllruno#sform daroestellt, und z-war zeigt:
Fig. <B>1</B> eine prinzipielle Darstellung, Fig. 2 eine beispielsweise Ausführungs form in Ansicht, Fig. <B>31</B> den Ampullenselineider in Seiten ansicht, Fig. 4 den Grundriss, Fi-. <B>5</B> einen Län sschnitt, <B>en 9</B> Fig. <B>6</B> einen Querschnitt nach der Linie <B>'17--1</B> von Fig. 2.
Der Ampullenschneider gemäss vorliegen der Erfindung besitzt nach der prinzipiellen Darstellung von Fig. <B>1</B> zwei parallel lau- ènde, mit den Schneiden<B>1</B> einander zuge kehrte Schneidorcane 2. Diese sind entgegen einem Fed#erdruck durch Finger-druck gegen einander beweglich und mit ilirem, einen Ende iii einem Halter<B>3</B> befestigt. Als Schneidorgane werden vorzugsweise Feilen verwendet, eventuell auch Messer.
Die Schneidorgane 2 sitzen auswechselbar im Halter<B>3,</B> der zwecks Gegeneinanderbewegung der Schneidorgane 2 entgegen der Wirkung einer Feder oder dergleichen (in der Prinzip- darstellung nicht gezeichnet) elastisch aus gebildet ist.
Der Halter<B>3</B> besteht aus einer einerends offenen Hülse 4. Die geschlossene Stirnseite <B>5</B> ist gerillt, während im offenen Ende ein Druckknopf<B>6</B> verschiebbar gegen die Stirn seite<B>5</B> in der Hülse 4 geführt ist. Ferner sitzt ein Körper<B>7</B> fest in der Hülse 4. Der Druckknopf<B>6,</B> sowie der Körper<B>7</B> besitzen <B>je</B> einen Schlitz<B>8, 9</B> (Fig. <B>5),</B> in welchen die einen Enden der Feilen 2' stecken und mittelst Stellselirauben <B>10</B> in ihren Lagen ge sichert sind.
Das Einführen der Feilen 2' in den Druckknopf<B>6</B> bezw. in den festen Kör per<B>7</B> ermöglichtein in der Hülse 4 in deren Längsrichfung verlaufender Schlitz<B>11</B> (Fig. <B>3</B> und<B>5),</B> der auch das Gegeneinanderbewe- gen der Feilen gestattet.
Eine Druckfeder 12, die einerends in dem Druckknopf<B>6</B> und anderends in dem Körper<B>7</B> lagert, ist be strebt, den Druckknopf<B>6</B> vom Körper<B>7</B> weg- zubewe-,en bezw. die Feilen 2' beim Nach lassen des Fingerdruches auf den Halter<B>3</B> voneinander zu bewegen. Die Stellschraubt <B>10</B> des Druckknopfes durchsetzt einen Schlitz <B>13</B> der Hülse 4, während die Stellsehraube 1.0 des Körpers<B>7</B> lediglich eine Bohrung 14 durchsetzt.
Durch Lösen der Stellsehrauben <B>10</B> können die Feilen ohne weiteres ausge wechselt werden.
Um ein Öffnen der Ampulle A mit dem vorliegenden Ampullenschneider zu ermög lichen, wird der Ampnllenhals H von den freien Enden der geöffneten Schneidorgane 2 her zwischen diese bis dicht an den Halter <B>3</B> eingeschoben. Die Schneidorgane werden alsdann unter Ausübung ein-es Druckes auf den Halter entgegen einer Federwirkung oder dergleichen gelinde an den Glasampullenhals H angedrückt und alsdann dieser den Sehnei- den <B>1</B> entlang gezogen.
Dadurch entsteht im Ampullenhals H gleichzeitig eine beidseitige Ritzung, die genügt, um den Ampullenhals zum Abbrechen zu bringen, ohne Splitter ete. zu verursachen.
Die Ampulle und der Ampullenschneider werden vorzugsweise in der auf der Zeich nung gemäss Fig. <B>1</B> kenntlieb. gemachten Weise -ehalten. Bei stärkerem Durchziehen wird der Hals H sofort von der Ampulle ge trennt. Der abgetrennte Hals H fällt aber nicht<B>zu</B> Boden, da er von den in der Zeich nung ersichtlichen Fingern gehalten wird.
Man kann aber auch unter ganz sehwa chem Druck die Ampulle in der Pfeilrich tung durchziehen, ohne dass Hals und Ain- pullenkörper sich sofort trennen. Man kann dann nach der Entfernung des Ampullen- selineiders auch bei ganz seliwach angeritz tem Halse an der Bruchstelle die Ampulle bequem öffnen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der Benutzung dieses Ampullenschnei- ders das Hineinfallen von Glasstaub in die Ampullenflüssigkeit unbedingt vermieden werden kann, wenn man den Ampullenkörper mit dem zweiten und diitten Finger der lin ken Hand, den Ampullenhals mit dem ersten und vierten Finger der linken Hand fasst und die Ampulle bei der Offnung mit dem Hals nach unten, also in umgekehrter Richtung als wie aus der Zeichnung ersichtlich, hält.
Ein Heraustropfen von Flüssigkeit kann wegen der verengten Form der Ampulle da bei nicht erfolgen.
Will man Ampullen, clie keinen speziell geformten Hals, sondern nur einen verjüng- C <B>C</B> ten Zusehnitt an ihrem Ende haben, öffnen, so fasst man die Ampulle ebenfalls, wie in der Zeichnung und BeseUreibung kenntlich gemacht und benutzt gleichzeitig als Füh rung für eine gleichmässige Dureliritzuuo, den <B>Z,</B> ZD C vierten Finger der linken Hand, auf dem man die Ampullenfeile beim Durchziehen der Ampull#e aufliegen lässt.
Beide Selineidorgane können auch in<B>je</B> einem Druckknopf auswechselbar vorgesellen sein, welche Druckknöpfe<B>je</B> einerends in einer durchgehend offenen Hülse verschieb bar ruhen.
Selbstredend sind auch andere Ausfüh rungsmöglichkeiten als wie beschrieben denk bar, die auf dem vorliegenden Prinzip fussen.
Will man zum Beispiel ein Abbrechen verhindern, so macht man zweckmässig an einer Stelle des Schneidorganes halbkreisför mige Öffnungen, aus denen die Ampulle her ausgenommen -werden kann, ohne daff die Einritzstelle abbricht.
Es besteht auch die Möglichkeit, einen derartigen Ampullenschneider mit einer Fangvorrichtung für den abgeschnittenen Teil der Ampulle zu versehen. In diesem Falle ist zweckmässig der Apparat so kon struiert, dass die Ampullenfeilen an einer Seite eines zigarettenetuiähnlichen Instru mentes angebracht sind. Man bringt dann den Hals zwischen die beiden parallel laufen den Ampullenfeilen, drückt die beiden Dek- kel der Büchse gelinde an das Glas und zieht die Ampulle in der Feilrichtung entlang.
Am Ende der Feile ist der Hals soweit einge ritzt, dass er durch einen weiteren Druck auf die Büchse in das Innere springt und die Am- pullenfeile abgehoben werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ampullense,lineider, gekennzeichnet durch zwei parallel zueinander laufende, mit den Schneiden einander zugekehrte Schneid- organe, die zwecks gleichzeitig beidseitiger <B>C</B><I>In</I> Ritzung des Ampullenhalses einer zu öffnen den Ampulle, entgegen einem Federdruch durch Fingerdruck, gegeneinander beweglich <B><I>kn</I></B> mit ihren einen Enden in einem Halter Ole- führt sind.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Ampullensehneider nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneid- organe auswechselbar ini Halter sitzen. 2. Ampullenschneider nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet-. dass die Schneidoro-ane aus Feilen bestehen.<B>3.</B> Ampullenschneider nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> da-durch gekenn zeichnet, dass die Schneidorgane aus Mes sern bestehen. 4. Ampullenschneider nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Schneidorgane entgegen der Wirkung einer Feder gegeneinander bewegbar sind.<B>5.</B> Ampullenschneider nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter aus einer einerends offenen Hülse besteht, in welch offenem Ende der Hülse ein Druckknopf verschiebbar geführt ist, der das eine Ende eines der Sehneidorgane in einem Schlitze mittelst Stellseliraube festhält. während das andere Schneidorgan gleich artig in einem fest in der Hülse eingebau ten Körper befestigt ist.<B>6.</B> Ampullenschneider nach Patentansprueh und Unteransprüclien <B>1</B> und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halter aus einer beidseitig offenen Hülse besteht, in wel cher beiderends je ein Druckknopf ver schiebbar geführt ist, welche Druckknöpfe die Träger der Schneidorgane sind. <B>7.</B> Ampullenschneider nach Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass -an einer Stelle des Schneidorganes halbkreisför- mige Öffnungen sich befinden, die das Herausnehmen der angeritzten Ampulle ermöglichen. <B>8.</B> Ampullenselineider nael-i Patentanspruch, daduroli gekennzeichnet, dass die Schneid- organe in Verbindung mit einer Vorrich- tun-- -stehen, die zur Aufnahme und zum C Auffangen des abgeschnittenen Ampullen- stückes dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH147606T | 1930-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH147606A true CH147606A (de) | 1931-06-15 |
Family
ID=4403601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH147606D CH147606A (de) | 1930-07-01 | 1930-07-01 | Ampullenschneider. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH147606A (de) |
-
1930
- 1930-07-01 CH CH147606D patent/CH147606A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69013153T2 (de) | Pinzetten zum herausziehen von zecken. | |
| DE2257073B2 (de) | Biopsiegerät zur Entnahme von Zellgewebe aus Körperhohlräumen | |
| DE594860C (de) | Vorrichtung zum Eintraeufeln von Fluessigkeiten in die Augen | |
| DE3525321A1 (de) | Vorrichtung zur aufnahme einer folienrolle und zur entnahme abgeschnittener teilstuecke der folie | |
| CH147606A (de) | Ampullenschneider. | |
| EP0531679A1 (de) | Trennvorrichtung mit Messerklinge, Hammerspitze und Halterung | |
| DE411743C (de) | Schneide- und Reibvorrichtung | |
| DE2039000B2 (de) | Vorrichtung zum fuellen eines verschlossenen und evakuierten kapillarroehrchens mit einer fluessigkeitsprobe | |
| DE3246310A1 (de) | Ampullenoeffner | |
| DE434937C (de) | Vorrichtung zum Abschneiden der Spitze von Glastuben | |
| DE2946950C2 (de) | Schneidegerät zum Öffnen von Kartonagen oder ähnlichen Verpackungen | |
| DE1491744A1 (de) | Ampullenhalsabschneider | |
| DE430763C (de) | Korkziehvorrichtung mit einer ringartig an ihren Enden verbundenen Schnur o. dgl. | |
| DE1139945B (de) | Vorrichtung zum Schaelen von Spargel | |
| DE586833C (de) | Vorrichtung zum Spicken von Fleisch | |
| DE556822C (de) | Zangenartiges Geraet zum OEffnen von rohen Eiern | |
| DE1621968U (de) | Bleistifthobel. | |
| DE954674C (de) | Bleistiftspitzer | |
| AT398896B (de) | Vorrichtung zum lösen der verschraubung zwischen der bei der vakuum-blutabnahme verwendeten kanüle und dem damit verbundenen röhrchenhalter | |
| DE714568C (de) | Abgabevorrichtung fuer Zigarettenpapierblaettchen | |
| DE8913685U1 (de) | Trennvorrichtung für Würstchenpaare oder Würstchenreihen | |
| DE2315348A1 (de) | Vorrichtung zum sauberen und gefahrlosen oeffnen von glasampullen | |
| DE1641201U (de) | Vorrichtung zum entnehmen von wurst od. dgl. aus buechsen, glaesern oder aehnlichen behaeltern. | |
| DE874115C (de) | Bleistifthobel | |
| DE483407C (de) | Laengenmessapparat fuer Gewebe und aehnliche biegsame Stoffe |