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CH147606A - Ampullenschneider. - Google Patents

Ampullenschneider.

Info

Publication number
CH147606A
CH147606A CH147606DA CH147606A CH 147606 A CH147606 A CH 147606A CH 147606D A CH147606D A CH 147606DA CH 147606 A CH147606 A CH 147606A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ampoule
cutter according
cutting
dependent
sleeve
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Patentverwertung Economa Fuer
Original Assignee
Economa A G Fuer Patentverwert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Economa A G Fuer Patentverwert filed Critical Economa A G Fuer Patentverwert
Publication of CH147606A publication Critical patent/CH147606A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
    • C03B33/10Glass-cutting tools, e.g. scoring tools
    • C03B33/12Hand tools
    • C03B33/14Hand tools specially adapted for cutting tubes, rods, or hollow products

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description


      Ampullenschneider.       Zur Öffnung von Glasampullen     verwen-          ,clet    man bisher in den meisten Fällen       üblicherwpise    eine dünne Feile, mit der das  Glas solange angeritzt- wird, bis der Hals       durel-ibrielit.    Dabei tritt ungeachtet des Zeit  versäumnisses häufig eine     Zersplitteruno,    der  Ampulle ein; dadurch,     dass    gegen die Am  pulle nur von einer Seite gedrückt wird,  fällt der abgeschnittene     Ampullenteil,    an  welchem oft sehr giftige Flüssigkeiten     %nhaf-          ten,    auf den Boden und zersplittert dort.

    Ausser dieser     einfaclien        Ampullenfeile    gibt es  auch     Ampullenöffner    aus verschiedenstem  Material, bei denen zwei Schenkel in einem  Winkel angeordnet sind, zum Teil derartig,       dass    dieser Winkel beliebig vergrössert oder  verengert werden kann. Um eine     Anritzung     des Glases zu erreichen,     muss    man in diesem  Falle das Glasmaterial in dem Winkel in  Rotation bringen und dadurch anritzen.

   Da  das Glas von Natur aus sehr glatt ist, so  wird bei der Rotationsbewegung nur schwer  eine     Einritzunr,    in derselben Höhe vor sich  gehen     körtnen.    Es wird vielmehr das Glas    in verschiedenen Ebenen bei der Rotations  bewegung angeritzt und entsprechend die       Bru8hstelle        unreoelmässig.     



  Diese bisherigen Nachteile sollen durch  die neue, im folgenden beschriebenen Erfin  dung beseitigt werden, die von der     Über-          legLing    aus geht,     dass    derartige Nachteile     be-          LI        ZD     lieben werden können, wenn zwei parallel  zueinander verlaufende     Schneidorgane    unter  sanftem Druck den     Ampullenhals        gleichzeiti        '0'     ritzen. Zu diesem Zwecke wurde der vorlie  gende     Ampullenschneider    konstruiert.  



  Dieser     Ampullenschneider    besitzt erfin  dungsgemäss zwei parallel zueinander ver  laufende, mit den Schneiden einander zuge  kehrte     Schneidorgane.    Diese sind durch  Fingerdruck entgegen einem Federdruck     ge-          güneinander    beweglich und mit einen  <B>g 1</B>  Enden in einem Halter geführt.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf     bei-          t'    n  liegender Zeichnung in einer beispielsweisen       Ausfüllruno#sform        daroestellt,    und     z-war     zeigt:

             Fig.   <B>1</B> eine prinzipielle Darstellung,       Fig.    2 eine beispielsweise Ausführungs  form in Ansicht,       Fig.   <B>31</B> den     Ampullenselineider    in Seiten  ansicht,       Fig.    4 den     Grundriss,          Fi-.   <B>5</B> einen     Län        sschnitt,     <B>en 9</B>       Fig.   <B>6</B> einen Querschnitt nach der Linie  <B>'17--1</B> von     Fig.    2.  



  Der     Ampullenschneider    gemäss vorliegen  der Erfindung besitzt nach der prinzipiellen  Darstellung von     Fig.   <B>1</B> zwei parallel     lau-          ènde,    mit den Schneiden<B>1</B> einander zuge  kehrte     Schneidorcane    2. Diese sind entgegen  einem     Fed#erdruck    durch     Finger-druck    gegen  einander beweglich und mit     ilirem,    einen  Ende     iii    einem Halter<B>3</B> befestigt. Als       Schneidorgane    werden vorzugsweise Feilen  verwendet, eventuell auch Messer.

   Die       Schneidorgane    2 sitzen auswechselbar im  Halter<B>3,</B> der zwecks     Gegeneinanderbewegung     der     Schneidorgane    2 entgegen der Wirkung  einer Feder oder dergleichen (in der     Prinzip-          darstellung    nicht gezeichnet) elastisch aus  gebildet ist.  



  Der Halter<B>3</B> besteht aus einer     einerends     offenen Hülse 4. Die geschlossene Stirnseite  <B>5</B> ist gerillt, während im offenen Ende ein  Druckknopf<B>6</B> verschiebbar gegen die Stirn  seite<B>5</B> in der Hülse 4 geführt ist. Ferner  sitzt ein Körper<B>7</B> fest in der Hülse 4. Der  Druckknopf<B>6,</B> sowie der Körper<B>7</B> besitzen  <B>je</B> einen Schlitz<B>8, 9</B>     (Fig.   <B>5),</B> in welchen  die einen Enden der Feilen 2' stecken und  mittelst     Stellselirauben   <B>10</B> in ihren Lagen ge  sichert sind.

   Das Einführen der Feilen 2' in  den Druckknopf<B>6</B>     bezw.    in den festen Kör  per<B>7</B>     ermöglichtein    in der Hülse 4 in deren       Längsrichfung    verlaufender Schlitz<B>11</B>     (Fig.     <B>3</B> und<B>5),</B> der auch das     Gegeneinanderbewe-          gen    der Feilen gestattet.

   Eine Druckfeder  12, die     einerends    in dem Druckknopf<B>6</B> und       anderends    in dem Körper<B>7</B> lagert, ist be  strebt, den Druckknopf<B>6</B> vom Körper<B>7</B>     weg-          zubewe-,en        bezw.    die Feilen 2' beim Nach  lassen des     Fingerdruches    auf den Halter<B>3</B>  voneinander zu bewegen. Die     Stellschraubt       <B>10</B> des Druckknopfes durchsetzt einen Schlitz  <B>13</B> der Hülse 4, während die     Stellsehraube          1.0    des Körpers<B>7</B> lediglich eine Bohrung 14  durchsetzt.

   Durch Lösen der     Stellsehrauben     <B>10</B> können die Feilen ohne weiteres ausge  wechselt werden.  



  Um ein Öffnen der Ampulle A mit dem  vorliegenden     Ampullenschneider    zu ermög  lichen, wird der     Ampnllenhals    H von den  freien Enden der geöffneten     Schneidorgane     2 her zwischen diese bis dicht an den Halter  <B>3</B> eingeschoben. Die     Schneidorgane    werden  alsdann unter Ausübung     ein-es    Druckes auf  den Halter entgegen einer Federwirkung oder  dergleichen gelinde an den     Glasampullenhals     H angedrückt und alsdann dieser den     Sehnei-          den   <B>1</B> entlang gezogen.

   Dadurch entsteht im       Ampullenhals    H gleichzeitig eine beidseitige  Ritzung, die genügt, um den     Ampullenhals     zum Abbrechen zu bringen, ohne Splitter     ete.     zu verursachen.  



  Die Ampulle und der     Ampullenschneider     werden vorzugsweise in der auf der Zeich  nung gemäss     Fig.   <B>1</B>     kenntlieb.    gemachten  Weise     -ehalten.    Bei stärkerem Durchziehen  wird der Hals H sofort von der Ampulle ge  trennt. Der abgetrennte Hals H fällt aber  nicht<B>zu</B> Boden, da er von den in der Zeich  nung ersichtlichen Fingern gehalten wird.  



  Man kann aber auch unter ganz sehwa  chem Druck die Ampulle in der Pfeilrich  tung durchziehen, ohne     dass    Hals und     Ain-          pullenkörper    sich sofort trennen. Man kann  dann nach der Entfernung des     Ampullen-          selineiders    auch bei ganz     seliwach    angeritz  tem Halse an der Bruchstelle die Ampulle  bequem öffnen.  



  Ein weiterer Vorteil besteht darin,     dass     bei der Benutzung dieses     Ampullenschnei-          ders    das Hineinfallen von Glasstaub in die       Ampullenflüssigkeit    unbedingt vermieden  werden kann, wenn man den     Ampullenkörper     mit dem zweiten und     diitten    Finger der lin  ken Hand, den     Ampullenhals    mit dem ersten  und vierten Finger der linken Hand     fasst    und  die Ampulle bei der     Offnung    mit dem Hals  nach unten, also in umgekehrter Richtung  als wie aus der Zeichnung ersichtlich, hält.

        Ein Heraustropfen von Flüssigkeit kann  wegen der verengten Form der Ampulle da  bei nicht erfolgen.  



  Will man Ampullen,     clie    keinen speziell  geformten Hals, sondern nur einen     verjüng-          C   <B>C</B>       ten        Zusehnitt    an ihrem Ende haben, öffnen,  so     fasst    man die Ampulle ebenfalls, wie in  der Zeichnung und     BeseUreibung    kenntlich  gemacht und benutzt gleichzeitig als Füh  rung für eine gleichmässige     Dureliritzuuo,    den  <B>Z,</B>     ZD    C  vierten Finger der linken Hand, auf dem  man die     Ampullenfeile    beim Durchziehen der       Ampull#e    aufliegen     lässt.     



  Beide     Selineidorgane    können auch in<B>je</B>  einem Druckknopf auswechselbar     vorgesellen     sein, welche Druckknöpfe<B>je</B>     einerends    in  einer durchgehend offenen Hülse verschieb  bar ruhen.  



  Selbstredend sind auch andere Ausfüh  rungsmöglichkeiten als wie beschrieben denk  bar, die auf dem vorliegenden Prinzip fussen.  



  Will man zum Beispiel ein Abbrechen  verhindern, so macht man zweckmässig an  einer Stelle des     Schneidorganes    halbkreisför  mige Öffnungen, aus denen die Ampulle her  ausgenommen -werden kann, ohne     daff    die       Einritzstelle    abbricht.  



  Es besteht auch die Möglichkeit, einen  derartigen     Ampullenschneider    mit einer  Fangvorrichtung für den abgeschnittenen  Teil der Ampulle zu versehen. In diesem  Falle ist zweckmässig der Apparat so kon  struiert,     dass    die     Ampullenfeilen    an einer  Seite eines     zigarettenetuiähnlichen    Instru  mentes angebracht sind. Man bringt dann  den Hals zwischen die beiden parallel laufen  den     Ampullenfeilen,    drückt die beiden     Dek-          kel    der Büchse gelinde an das Glas und zieht  die Ampulle in der     Feilrichtung    entlang.

   Am  Ende der Feile ist der Hals soweit einge  ritzt,     dass    er durch einen weiteren Druck auf  die Büchse in das Innere springt und die     Am-          pullenfeile    abgehoben werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ampullense,lineider, gekennzeichnet durch zwei parallel zueinander laufende, mit den Schneiden einander zugekehrte Schneid- organe, die zwecks gleichzeitig beidseitiger <B>C</B><I>In</I> Ritzung des Ampullenhalses einer zu öffnen den Ampulle, entgegen einem Federdruch durch Fingerdruck, gegeneinander beweglich <B><I>kn</I></B> mit ihren einen Enden in einem Halter Ole- führt sind.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Ampullensehneider nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneid- organe auswechselbar ini Halter sitzen. 2. Ampullenschneider nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet-. dass die Schneidoro-ane aus Feilen bestehen.
    <B>3.</B> Ampullenschneider nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> da-durch gekenn zeichnet, dass die Schneidorgane aus Mes sern bestehen. 4. Ampullenschneider nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Schneidorgane entgegen der Wirkung einer Feder gegeneinander bewegbar sind.
    <B>5.</B> Ampullenschneider nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter aus einer einerends offenen Hülse besteht, in welch offenem Ende der Hülse ein Druckknopf verschiebbar geführt ist, der das eine Ende eines der Sehneidorgane in einem Schlitze mittelst Stellseliraube festhält. während das andere Schneidorgan gleich artig in einem fest in der Hülse eingebau ten Körper befestigt ist.
    <B>6.</B> Ampullenschneider nach Patentansprueh und Unteransprüclien <B>1</B> und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halter aus einer beidseitig offenen Hülse besteht, in wel cher beiderends je ein Druckknopf ver schiebbar geführt ist, welche Druckknöpfe die Träger der Schneidorgane sind. <B>7.</B> Ampullenschneider nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass -an einer Stelle des Schneidorganes halbkreisför- mige Öffnungen sich befinden, die das Herausnehmen der angeritzten Ampulle ermöglichen. <B>8.</B> Ampullenselineider nael-i Patentanspruch, daduroli gekennzeichnet, dass die Schneid- organe in Verbindung mit einer Vorrich- tun-- -stehen, die zur Aufnahme und zum C Auffangen des abgeschnittenen Ampullen- stückes dient.
CH147606D 1930-07-01 1930-07-01 Ampullenschneider. CH147606A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH147606T 1930-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH147606A true CH147606A (de) 1931-06-15

Family

ID=4403601

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH147606D CH147606A (de) 1930-07-01 1930-07-01 Ampullenschneider.

Country Status (1)

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CH (1) CH147606A (de)

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