CH133319A - Einrichtung zum mehrmaligen selbsttätigen Wiedereinschalten elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung. - Google Patents
Einrichtung zum mehrmaligen selbsttätigen Wiedereinschalten elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung.Info
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H75/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of power reset mechanism
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- H01H75/04—Reset mechanisms for automatically reclosing a limited number of times
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Description
Einrichtung zum mehrmaligen selbsttätigen Wiedereinschalten elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum mehrmaligen selbsttätigen Wiederein- schalten elektrischer Schalter mit automati scher Auslösung. Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art arbeiten stets mit zwei Relais: mit einem kurzzeitig ablaufenden Relais, das die Schaltungen auslöst, und mit einem langsam ablaufenden Relais, welches die Anzahl der Schaltungen begrenzt.
Das letztere Relais kann als Scheibenrelais mit langer Ablaufzeit oder als thermisches Relais vorgesehen werden. Dem erstgenannten Relais ist stets eine grosse Ungenauigkeit und Ab hängigkeit der Spannung eigen; beim ther mischen Relais ist die Anzahl der Schaltungen abhängig vom vorangegangenen Zustand. Die Einrichtung gemäss vorliegender Erfindung besitzt diese Nachteile nicht.
Das beiliegende Schema erläutert ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Die dargestellte Einrichtung besitzt eine Schaltuhr U, eine Zeitscheibe ZS mit einer Kontaktvorrichtung K? und einen Einschalt- magneten .EM. Die Einrichtung arbeitet wie folgt:
Wenn der Schalter 0S ausschaltet, schliesst der mit seiner Welle gekuppelte Hilfskontakt Ks den Stromkreis eines Kupp lungsmagneten KM. Dieser zieht seinen An ker an und kuppelt das stets laufende und elektrisch aufgezogene Werk der Schaltuhr U mit der Zeitscheibe ZS. Diese, die sonst durch eine Feder F in der Nullage (Fig. 2) gehalten wird, läuft nun mit, und schaltet (Fig. 3) mit der Kontaktvorrichtung K2 nach einer bestimmten Zeit den Einschaltmagneten EIV1 kurzzeitig ein.
Letzterer schliesst seiner seits mit dem Kontakt Ks den Stromkreis des Fernantriebes FA des Schalters OS, wo durch letzterer eingeschaltet wird. Der Mag net EM ist mit einem Haltekontakt HK versehen, so dass er trotz nur kurzzeitiger Kontaktgabe an K2 solange eingeschaltet bleibt, bis der Fernantrieb F.A den Schalter 0S in die Einschaltstellung gebracht und sich selbst bei K4 ausgeschaltet hat. Besteht der Fehler noch, und wird der Schalter 0S wieder ausgelöst. so wiederholt sich der Vor gang beliebig oft in gleichen oder zunehmen den Zeiträumen.
Sobald der Schalter 0S in die Einschaltstellung kommt, wird der Kon takt .Ks geöffnet. Der Kupplungsmagnet Klll wird entregt und will die Zeitscheibe ZS entkuppeln. Damit aber die vorgeschriebene Anzahl Schaltungen unter allen Umständen eingehalten und nicht überschritten werden kann, wird beim ersten Ausschalten des Schalters der Kontakt K5 bei UK überbrückt und bleibt es bis nach Ablauf des vollstän digen Schaltungsprogramms.
Fällt der Schal ter 0S nach der eingestellten Anzahl Schal tungen immer noch heraus, so läuft die Zeitscheibe ZS weiter. Kurz nach der letzten Schaltung wird der Kontakt<I>U</I><B>K</B> geöffnet (Fig. 4); doch da der Magnet .IBM bei aus geschaltetem Schalter OS immer über las erregt ist, läuft die Scheibe ZS noch weiter, bis sie von einem besonderen, nicht gezeich neten Hebel gebremst wird und stillsteht (Fig. 5). Dadurch ist die ganze Einrichtung gesperrt, und es kann keine automatische Einschaltung mehr erfolgen.
Sobald aber der Schalter<B>08</B> nach Behebung des Fehlers eingeschaltet wird, wird der Magnet IBM enterregt. Er entkuppelt die Scheibe ZS, die durch die Feder F in die Anfangsstellung gebracht wird (Fig. 6). Die Wiedereinschalt- vorrichtung ist nun wieder bereit, bei anderen Auslösungen in der gleichen beschriebenen Weise zu arbeiten. Verschwindet der Fehler vor Ablauf der eingestellten Anzahl Schal tungen, das heisst bleibt der Schalter OS eingeschaltet, so läuft die Zeitscheibe ZS weiter und macht die vorgeschriebene Anzahl Schaltungen am Kontakt K2 fertig.
Der Einschaltmagnet EH kommt jedesmal kurz zeitig unter Spannung, kann jedoch den Stromkreis des Fernantriebes FA nicht mehr schliessen, da der Kontakt g4 bei geschlos senem Schalter offen bleibt.
Kurz nach der letzten Schaltung öffnet sich der Kontakt UK, und die Zeitscheibe ZS kehrt in ihre Anfangs lage zurück, da der Kupplungsmagnet enterregt ist und die Scheibe 2S sofort ent- kuppelt. Nach erfolgter Sperrung wird durch Schliessen des Hilfskontaktes Kg ein Signal stromkreis SK geschlossen.
An der Zeitscheibe lassen sich beliebig lange Zeiträume zwischen zwei Schaltungen, sowie eine beliebige Anzahl von Schaltungen einstellen. Will man bei späteren Änderungen der Netzverhältnisse diese Zeiträume oder die Schaltungszahl ändern, so muss die Zeit scheibe ausgewechselt werden, was sich mit Leichtigkeit vornehmen lässt. Das Schliessen und Öffnen der Kontakte .K2 an der Zeit scheibe ZS erfolgt rasch und die Zeit der Kontaktgabe kann in weiten Grenzen einge stellt werden, so dass die Wiedereinschalt- vorrichtung zur Steuerung von Schaltern verschiedener Konstruktionen verwendet wer den kann.
Das Uhrwerk U ist in bekannter Weise mit automatischem, elektrischem Aufzug versehen. Sobald die Uhrwerksfeder unter einem be stimmten Wert entspannt ist, schliesst der Schalter Sden Stromkreis des Aufzugsmotors M; dieser zieht die Uhr auf, bis nach Erreichen einer bestimmten Spannung der Uhrfeder der Schalter S geöffnet wird. Zur Kontrolle der erfolgten Ein- und Ausschaltungen wird ein elektrisch betätigtes Zählwerk Z jeweils beim Ausschalten über Kontakt Ki erregt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum mehrmaligen, selbsttäti gen Wiedereinschalten elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Zeitscheibe, welche die Einschaltung in vorgeschriebener Anzahl und bestimmten Zeiträumen veranlasst, bei der ersten Ausschaltung mit einer Ehr ge kuppelt und erst nach Ablauf des Schalt programmes entkuppelt wird, wenn der Schalter nicht mehr auslöst, dass die Kupp lung aber bestehen bleibt, und Uhr und Zeitscheibe sich sperren, wenn der Schalter auch dann noch auslöst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH133319T | 1928-07-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH133319A true CH133319A (de) | 1929-05-31 |
Family
ID=4391493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH133319D CH133319A (de) | 1928-07-05 | 1928-07-05 | Einrichtung zum mehrmaligen selbsttätigen Wiedereinschalten elektrischer Schalter mit automatischer Auslösung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH133319A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102253B (de) * | 1955-03-25 | 1961-03-16 | Mc Graw Edison Co | Mehrphasenschalter mit UEberstromausloesern in jeder Phase |
-
1928
- 1928-07-05 CH CH133319D patent/CH133319A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102253B (de) * | 1955-03-25 | 1961-03-16 | Mc Graw Edison Co | Mehrphasenschalter mit UEberstromausloesern in jeder Phase |
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