Verfahren zur Verbindung doublierter Stoffe, insbesondere bei der Herstellung von Gasmasken. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verbindung sogenannter Doubl6stoffe, das Verwendung finden kann, insbesondere bei der Herstellung von Gas masken, sowie bei der Herstellung von wasserdichten Säcken und dergleichen.
An und für sich ist die Verwendung von sogenannten doublierten Stoffen zur Herstel lung von Gasschutzmasken, gas- und wasser dichten Säcken, Regenmänteln usw. bekannt. Diese Doublestoffe bestehen aus zwei gleichen oder verschiedenen Textilien, die durch eine dazwischen liegende Gummischicht zusammen gehalten werden. Diese Gummischicht gibt dem Stoff die Luft- oder Wasserundurch lässigkeit und dient gleichzeitig als Klebe mittel.
Bei der Verarbeitung, beziehungsweise beim Vernähen derartiger Doublestoffe ver fuhr man bisher in der Weise, dass man die Stoffe übereinander legte, und sie mit einer geeigneten Naht verband und die von der Nadel geschlagenen Löcher in der zwischen den Stoffen liegenden Gummischicht mit Gummilösung abdichtete. Diese Art des Zu sammenbringens hat den Nachteil, dass bei irgendwelcher mechanischen Beanspruchung des Stoffes die äusserlich auf dem Stoff lie gende Gummischicht und aueh die Nähfäden abgewetzt werden können und der Stoff da durch seine Dichtigkeit verliert.
Durch das neue Verfahren gemäss der Erfindung können beide Stoffe auf mecha nischem Wege so innig miteinander verbun den werden, dass diese sozusagen zu einem Stück werden. Das Verfahren wird vorzugs weise in der Art angewendet, dass man die beiden Doublestoffstücke stumpf gegeneinan- dersetzt,
sie provisorisch mit einer überwend- lichen Naht oder einer Zickzacknaht verbin det und auf beiden Seiten des Doublestoffes über der Stossstelle einen Streifen von geeig neter Breite von sogenannter Gummireparatur- platte auflegt. Xit einer geeigneten Vorrich tung, beispielsweise Metallschellen, presst man die Reparaturplattenstreifen auf den Doublestoff auf und erhitzt die Metallschellen auf zirka<B>1100.</B> Bei dieser Temperatur er weichen die Reparaturplattenstreifen,
werden zwischen die Stossstelle der Stoffe gedrückt und verbinden sich da mit der zwischen den Geweben liegenden Gummischicht und hüllen gleichzeitig die Fäden der Verbindungsnaht ein. Beim Erhitzen werden die Reparatur plattenstreifen gleichzeitig vulkanisiert und die Reparaturplattenstreifen, die vorher weich und plastisch waren, bekommen beim Er kalten die elastische Eigenschaft von vul kanisiertem Gummi und vereinen die beiden Stoffstücke.
In der beigegebenen Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. In derselben ist der Doub1estoff mit a bezeichnet, der aus den Stofflagen bi und b2 und der Gummi lage c besteht, während der Nähfaden mit d und die Reparaturplattenstreifen mit e und e2 bezeichnet sind.
Process for connecting doubled materials, especially in the manufacture of gas masks. The present invention relates to a method for connecting so-called doublings, which can be used, in particular in the manufacture of gas masks, as well as in the manufacture of waterproof bags and the like.
In and of itself, the use of so-called doubled materials for the produc- tion of gas masks, gas- and water-tight bags, raincoats, etc. is known. These double fabrics consist of two identical or different textiles that are held together by a rubber layer in between. This rubber layer makes the fabric impermeable to air or water and also serves as an adhesive.
When processing, or when sewing, such doublematerials, one previously proceeded in such a way that one laid the fabrics on top of one another and connected them with a suitable seam and sealed the holes made by the needle in the rubber layer between the fabrics with rubber solution. This type of bringing the material together has the disadvantage that, if the material is subjected to any mechanical stress, the rubber layer lying on the outside of the material and also the sewing threads can be worn off and the material loses its tightness.
With the new method according to the invention, both substances can be so intimately connected to one another mechanically that they become one piece, so to speak. The method is preferably used in such a way that the two pieces of doublet material are butt against each other,
they are provisionally connected with an overcast seam or a zigzag seam and a strip of a suitable width of so-called rubber repair plate is placed on both sides of the double fabric over the joint. With a suitable device, for example metal clamps, the repair panel strips are pressed onto the doublestaff and the metal clamps are heated to about <B> 1100. </B> At this temperature, the repair panel strips soften,
are pressed between the joints of the fabrics and connect with the rubber layer between the fabrics and at the same time envelop the threads of the connection seam. When heated, the repair plate strips are simultaneously vulcanized and the repair plate strips, which were previously soft and plastic, get the elastic properties of vulcanized rubber when it is cold and unite the two pieces of fabric.
An exemplary embodiment is shown in the accompanying drawing. In the same, the double fabric is denoted by a, which consists of the fabric layers bi and b2 and the rubber layer c, while the sewing thread is denoted by d and the repair panel strips are denoted by e and e2.