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CH130124A - Kratzentuch mit Filzauflage. - Google Patents

Kratzentuch mit Filzauflage.

Info

Publication number
CH130124A
CH130124A CH130124DA CH130124A CH 130124 A CH130124 A CH 130124A CH 130124D A CH130124D A CH 130124DA CH 130124 A CH130124 A CH 130124A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
felt
layer
felt pad
rubber
cloth
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
William Otto
Original Assignee
William Otto
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by William Otto filed Critical William Otto
Publication of CH130124A publication Critical patent/CH130124A/de

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description


      Kratzentnch    mit     Filzauflage.       Die sachgemässe Wirkung der mit Filz  auflage versehenen Kratzen hängt davon ab,  dass die Filzauflage des     Kratzentuches    ihre  Stärke dauernd beibehält. Da beim prakti  schen Gebrauch der Kratzen an     ider    rauhen  Filzfläche jedoch viel Fasermaterial haften  bleibt und es beim Reinigen der     Kratze    un  vermeidlich ist,     dass    von der Filzauflage des       Kratzentuches    Teile mit dem haften geblie  benen Fasermaterial zusammen herausgeputzt  wird, so wird die Filzauflage bald dünner       lind    ungleichmässig.

   Infolgedessen lässt auch  der Widerstand der     Kratzenzähne    nach, weil  bei Verminderung der Stärke -der Filzauflage  nur noch ein kürzeres Ende jedes Zahnschen  kels im Filz geführt ist. Schliesslich lässt die  Arbeit der     Kratzenzähne    nach einiger Zeit  auch deshalb zu wünschen übrig, weil die  Zahnschenkel sich in der Filzauflage hin und  her bewegen und hierdurch in die Filzauf  lage schlitzartige     Spalten    eindrücken, in wel  chen die Zähne -dann einfach hin und her  schwingen, ohne -dass die elastische Filzmasse       noch    auf die Zähne einwirkt.

      Es ist zwar     schon    vorgeschlagen worden,  eine dünne, in der Kälte geschnittene Platte  von reinem Kautschuk als Deckschicht auf  die Filzauflage aufzukleben. Eine solche  Kautschukschicht ist aber sehr empfindlich  und reisst beim Ausputzen mit der Hand  kratze leicht ein, so     dass    dann Fetzen der  Kautschukschicht zusammen mit Teilen der  Filzauflage herausgerissen werden. Auch  löst sich die Deckschicht aus Kautschuk bei  der Einwirkung von Öl und ist in der Sonne  und Wärme unbeständig. Schliesslich haftet  die glatte Kautschukschicht auch schlecht  auf der Filzauflage.  



  Die     Erfindung    bezweckt nun, die Beschä  digung der Filzauflage beim Ausputzen der  Kratzen zu verhindern. Es ist dies dadurch  erreicht worden,     dass    auf der Filzauflage eine  Deckschicht aus vulkanisiertem Kautschuk  angeordnet ist, welche unter Vermittlung  einer möglichst elastischen Fadenschicht,  beispielsweise eines lockeren Baumwollgewe  bes, auf dem Filz befestigt ist,      Da das     Aufvulkanisieren    einer Kaut  schukschicht auf die Filzauflage des     Kratzen-          tuches    wegen der im Filz enthaltenen anima  lischen Substanz nicht möglich ist, wird beim  Verfahren gemäss der Erfindung so vorge  gangen, dass der Kautschuk zunächst auf eine  Gewebeschicht, vorzugsweise aus Baumwolle,

    aufgebracht     und    auf dieser vulkanisiert  wird und dann die so gewonnene Deckschicht       mittelst    einer Lösung von Kautschuk, oder  eines sonstigen Klebstoffes auf der Filz  schicht des     Kratzentuches    befestigt wird. Die  beim Vulkanisieren als Träger der     Kaut-          schukmasse        dienende,        vorzugsweise    aus einem  lockeren     Baumwollgewebe    bestehende     Schicht     ist genügend nachgiebig, dass nach -dem Auf  kleben der aus vulkanisiertem Kautschuk  und Gewebe bestehenden Deckschicht auf der  Filzauflage die Elastizität der letzteren  keine Einbusse erleidet.  



  Das mit dem     vulkanisierten    Kautschuk  versehene lose Gewebe ermöglicht beim Auf  kleben     mittelst    einer Lösung von Kautschuk  oder eines     sonstigen    Klebstoffes eine innige  Verbindung mit der Filzauflage, so dass eine  hervorragende Haftfestigkeit der     Deckschicht     erzielt ist, welche der Haftfestigkeit einer  aufgeklebten einfachen Schicht aus<I>nicht</I>  vulkanisiertem Kautschuk vielfach über  legen ist.  



  Das neue     Kratzentuch    mit Filzauflage  und Deckschicht aus vulkanisiertem Kaut  schuk besitzt die Vorzüge der     Kratzentücher     mit Filzauflage in erhöhtem Masse. Daraus       gefertigte    Kratzen sind daher besser als  Kratzen aus den bekannten     Kratzentüchern     mit ungeschützter, starker Auflage aus ge  walktem Wollfilz, insbesondere für     %ll-          und    ähnliche     Spinnereizwecke    geeignet.

   Die  bisher bekannten mit vulkanisierter Gummi  schicht versehenen, dünnen     Kratzentücher    be  stehen lediglich aus gewebten Stofflagen und  konnten daher nur zur Anfertigung von  Kratzen für die Baumwollspinnerei verwen  det werden.  



  Die Filzschicht kann bei dem neuen       Kratzentuch    ihre günstige Wirkung auf die         Bewegung    der     Kratzenzähne    dauernd aus  üben, ohne dass diese Schicht beim Reinigen  irgendwie angegriffen oder verletzt werden  kann. Die vulkanisierte     Kautschukschicht     ist selbst gegen Verletzungen äusserst wider  standsfähig, sitzt unbedingt fest auf der  Filzauflage und wird durch<B>01</B> und Wärme  nicht von der     Unterlage    gelöst oder ange  griffen. Auch bleibt weniger     Fasermaterial    an  der glatten Gummifläche des     Kratzentuches     haften, als an einer muhen ungeschützten  Filzoberfläche.  



  Die     Zeichnung    zeigt als Ausführungsbei  spiel der     Erfindung    in     Abb.    1 schaubildlich  einen Abschnitt eines     Kratzentuches,    auf  dessen Gewebeunterlagen 1 eine Filzschicht  2 in bekannter Weise angeordnet ist. Auf  diese     Filzschicht    ist eine     vulkanisierte    Kaut  schukschicht 3 als Deckschicht aufgeklebt,  welche auf einer Gewebelage     .1        aufvulkani-          siert    ist. Diese     G        ewebelage    4 stellt eine  innige     Verbinduiil(r    zwischen Deckschicht 3  und Filzauflage ? her.  



       Abb.    2 ist     ein    Querschnitt durch das       Kratzentuch    und     lä,sst    die Anordnung der  einzelnen Schichten erkennen.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SPRüCFIE : . I. Kratzentuch mit Filzauflage, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Filzschicht eine Deckschicht aus vulkanisiertem Kautschuk angeordnet ist, welche unter Vermittlung eines tunlichst elastischen Gewebes auf dein Filz befestigt ist. 11.
    Verfahren zur Herstellung des im Pa tentanspruch 1 gekennzeichneten Krat- zentuches, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Kautschuk auf das elastische Ge webe aufgebracht und auf diesem vulka nisiert und die so gewonnene Deckschicht mittelst einer Lösung von Kautschuk oder eines sonstigen Klebstoffes auf der Filz auflage befestigt wird.
CH130124D 1927-04-19 1927-12-02 Kratzentuch mit Filzauflage. CH130124A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE130124X 1927-04-19

Publications (1)

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CH130124A true CH130124A (de) 1928-11-30

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CH130124D CH130124A (de) 1927-04-19 1927-12-02 Kratzentuch mit Filzauflage.

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