CH130124A - Kratzentuch mit Filzauflage. - Google Patents
Kratzentuch mit Filzauflage.Info
- Publication number
- CH130124A CH130124A CH130124DA CH130124A CH 130124 A CH130124 A CH 130124A CH 130124D A CH130124D A CH 130124DA CH 130124 A CH130124 A CH 130124A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- felt
- layer
- felt pad
- rubber
- cloth
- Prior art date
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 title claims description 24
- 239000004636 vulcanized rubber Substances 0.000 claims description 9
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims description 5
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 238000006748 scratching Methods 0.000 description 11
- 230000002393 scratching effect Effects 0.000 description 11
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 description 4
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 3
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 3
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 2
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 description 1
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 description 1
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
Description
Kratzentnch mit Filzauflage. Die sachgemässe Wirkung der mit Filz auflage versehenen Kratzen hängt davon ab, dass die Filzauflage des Kratzentuches ihre Stärke dauernd beibehält. Da beim prakti schen Gebrauch der Kratzen an ider rauhen Filzfläche jedoch viel Fasermaterial haften bleibt und es beim Reinigen der Kratze un vermeidlich ist, dass von der Filzauflage des Kratzentuches Teile mit dem haften geblie benen Fasermaterial zusammen herausgeputzt wird, so wird die Filzauflage bald dünner lind ungleichmässig.
Infolgedessen lässt auch der Widerstand der Kratzenzähne nach, weil bei Verminderung der Stärke -der Filzauflage nur noch ein kürzeres Ende jedes Zahnschen kels im Filz geführt ist. Schliesslich lässt die Arbeit der Kratzenzähne nach einiger Zeit auch deshalb zu wünschen übrig, weil die Zahnschenkel sich in der Filzauflage hin und her bewegen und hierdurch in die Filzauf lage schlitzartige Spalten eindrücken, in wel chen die Zähne -dann einfach hin und her schwingen, ohne -dass die elastische Filzmasse noch auf die Zähne einwirkt.
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, eine dünne, in der Kälte geschnittene Platte von reinem Kautschuk als Deckschicht auf die Filzauflage aufzukleben. Eine solche Kautschukschicht ist aber sehr empfindlich und reisst beim Ausputzen mit der Hand kratze leicht ein, so dass dann Fetzen der Kautschukschicht zusammen mit Teilen der Filzauflage herausgerissen werden. Auch löst sich die Deckschicht aus Kautschuk bei der Einwirkung von Öl und ist in der Sonne und Wärme unbeständig. Schliesslich haftet die glatte Kautschukschicht auch schlecht auf der Filzauflage.
Die Erfindung bezweckt nun, die Beschä digung der Filzauflage beim Ausputzen der Kratzen zu verhindern. Es ist dies dadurch erreicht worden, dass auf der Filzauflage eine Deckschicht aus vulkanisiertem Kautschuk angeordnet ist, welche unter Vermittlung einer möglichst elastischen Fadenschicht, beispielsweise eines lockeren Baumwollgewe bes, auf dem Filz befestigt ist, Da das Aufvulkanisieren einer Kaut schukschicht auf die Filzauflage des Kratzen- tuches wegen der im Filz enthaltenen anima lischen Substanz nicht möglich ist, wird beim Verfahren gemäss der Erfindung so vorge gangen, dass der Kautschuk zunächst auf eine Gewebeschicht, vorzugsweise aus Baumwolle,
aufgebracht und auf dieser vulkanisiert wird und dann die so gewonnene Deckschicht mittelst einer Lösung von Kautschuk, oder eines sonstigen Klebstoffes auf der Filz schicht des Kratzentuches befestigt wird. Die beim Vulkanisieren als Träger der Kaut- schukmasse dienende, vorzugsweise aus einem lockeren Baumwollgewebe bestehende Schicht ist genügend nachgiebig, dass nach -dem Auf kleben der aus vulkanisiertem Kautschuk und Gewebe bestehenden Deckschicht auf der Filzauflage die Elastizität der letzteren keine Einbusse erleidet.
Das mit dem vulkanisierten Kautschuk versehene lose Gewebe ermöglicht beim Auf kleben mittelst einer Lösung von Kautschuk oder eines sonstigen Klebstoffes eine innige Verbindung mit der Filzauflage, so dass eine hervorragende Haftfestigkeit der Deckschicht erzielt ist, welche der Haftfestigkeit einer aufgeklebten einfachen Schicht aus<I>nicht</I> vulkanisiertem Kautschuk vielfach über legen ist.
Das neue Kratzentuch mit Filzauflage und Deckschicht aus vulkanisiertem Kaut schuk besitzt die Vorzüge der Kratzentücher mit Filzauflage in erhöhtem Masse. Daraus gefertigte Kratzen sind daher besser als Kratzen aus den bekannten Kratzentüchern mit ungeschützter, starker Auflage aus ge walktem Wollfilz, insbesondere für %ll- und ähnliche Spinnereizwecke geeignet.
Die bisher bekannten mit vulkanisierter Gummi schicht versehenen, dünnen Kratzentücher be stehen lediglich aus gewebten Stofflagen und konnten daher nur zur Anfertigung von Kratzen für die Baumwollspinnerei verwen det werden.
Die Filzschicht kann bei dem neuen Kratzentuch ihre günstige Wirkung auf die Bewegung der Kratzenzähne dauernd aus üben, ohne dass diese Schicht beim Reinigen irgendwie angegriffen oder verletzt werden kann. Die vulkanisierte Kautschukschicht ist selbst gegen Verletzungen äusserst wider standsfähig, sitzt unbedingt fest auf der Filzauflage und wird durch<B>01</B> und Wärme nicht von der Unterlage gelöst oder ange griffen. Auch bleibt weniger Fasermaterial an der glatten Gummifläche des Kratzentuches haften, als an einer muhen ungeschützten Filzoberfläche.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbei spiel der Erfindung in Abb. 1 schaubildlich einen Abschnitt eines Kratzentuches, auf dessen Gewebeunterlagen 1 eine Filzschicht 2 in bekannter Weise angeordnet ist. Auf diese Filzschicht ist eine vulkanisierte Kaut schukschicht 3 als Deckschicht aufgeklebt, welche auf einer Gewebelage .1 aufvulkani- siert ist. Diese G ewebelage 4 stellt eine innige Verbinduiil(r zwischen Deckschicht 3 und Filzauflage ? her.
Abb. 2 ist ein Querschnitt durch das Kratzentuch und lä,sst die Anordnung der einzelnen Schichten erkennen.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRüCFIE : . I. Kratzentuch mit Filzauflage, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Filzschicht eine Deckschicht aus vulkanisiertem Kautschuk angeordnet ist, welche unter Vermittlung eines tunlichst elastischen Gewebes auf dein Filz befestigt ist. 11.Verfahren zur Herstellung des im Pa tentanspruch 1 gekennzeichneten Krat- zentuches, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Kautschuk auf das elastische Ge webe aufgebracht und auf diesem vulka nisiert und die so gewonnene Deckschicht mittelst einer Lösung von Kautschuk oder eines sonstigen Klebstoffes auf der Filz auflage befestigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE130124X | 1927-04-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH130124A true CH130124A (de) | 1928-11-30 |
Family
ID=5663442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130124D CH130124A (de) | 1927-04-19 | 1927-12-02 | Kratzentuch mit Filzauflage. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH130124A (de) |
-
1927
- 1927-12-02 CH CH130124D patent/CH130124A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH130124A (de) | Kratzentuch mit Filzauflage. | |
| DE625134C (de) | Schutzumschlag fuer Buecher | |
| DE1195640B (de) | Walze zum Auftragen von Klebstoff auf unebene Werkstuecke, wie Schuhsohlen | |
| DE676818C (de) | Foerdertuch fuer Bindemaeher o. dgl. | |
| DE644204C (de) | Wundpflaster und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE604528C (de) | Zahnrad | |
| DE628329C (de) | Typenreiniger | |
| AT79101B (de) | Damenbinde. | |
| AT80335B (de) | Spielkarten. Spielkarten. | |
| AT141373B (de) | Rauch- und Nebelfilter. | |
| DE533433C (de) | Brandsohle und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1889335U (de) | Walze zum auftragen von klebstoff od. dgl zement auf werkstuecke. | |
| DE359262C (de) | Resonanzboden fuer Klaviere | |
| DE482205C (de) | Verfahren zur Herstellung von Staubscheiben fuer Achslager, insbesondere an Eisenbahnwagen | |
| AT120353B (de) | Holzrandsieb. | |
| DE355128C (de) | Aus gesperrten Furnierlagen hergestellter Holzring | |
| AT85320B (de) | Verfahren zum Tränken durchgewebter Treibriemen unter Verwendung von Asphalt und Balata. | |
| DE353911C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Malgrundes | |
| DE227849C (de) | ||
| DE864627C (de) | Verfahren zur Herstellung einer waerme- und kaelteisolierenden Wandplatte | |
| AT118465B (de) | Verfahren zur Herstellung von zigarrenförmigen Hohlkörpern, insbesondere von Seitenwagenkarosserien für Motorfahrräder. | |
| DE519867C (de) | Verfahren zur Herstellung von Ausstattungs-Papieren | |
| DE470314C (de) | Hoelzerne, aus einzelnen Scheiben zusammengesetzte und durch Verschraubungen zusammengepresste Walze, insbesondere fuer Textil-Waschmaschinen | |
| DE656303C (de) | Flugzeugteile aus roehrenartigen aneinandergesetzten Hohlkoerpern | |
| DE3009247A1 (de) | Fussstuetze und verfahren zu deren herstellung |