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CH136884A - Streckwerk für Textilvorgespinste. - Google Patents

Streckwerk für Textilvorgespinste.

Info

Publication number
CH136884A
CH136884A CH136884DA CH136884A CH 136884 A CH136884 A CH 136884A CH 136884D A CH136884D A CH 136884DA CH 136884 A CH136884 A CH 136884A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
guide rods
drafting system
rods
guide
fork
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Casablancas Fernando
Original Assignee
Casablancas Fernando
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Casablancas Fernando filed Critical Casablancas Fernando
Publication of CH136884A publication Critical patent/CH136884A/de

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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Streckwerk     für.Tegtilvorgespinste.       In der     Spinnereiindustrie    sind Streck  werke ,schon bekannt, bei welchen zwei endlose  Riemen verwendet werden, um das V     o:rge-          spinst    zu den Streckzylindern hinzuleiten.  Diese Streckwerke bestehen im wesentlichen  aus zwei     endlosen    Riemen, welche durch zwei       Antriebszylinder    bewegt und durch mehrere       Führungszylinder    kleinen Durchmessers so  geführt werden, dass sie sich in einer Strecke  ihrer Bahn berühren, wobei das     Vorgespinst,     das zwischen beiden hindurchgeht, durch die  Riemen gehalten und den Streckzylindern  zugeführt wird.

   Bei diesen Mechanismen  halten die Riemen alle Fasern, die noch nicht  von den     Streckzylindern        erfa.sst        tz!orden    sind.       zurück,    und vermeiden so, dass dieselben von  den bereits von den     Steckzylindern        erfassten          Vorgespinsten    mitgerissen werden. In der  Regel wird für diese Mechanismen ein Rah  men vorgesehen, der die Riemen seitlich       führt.    Dieser Rahmen besitzt feststehende  Stäbe, -die in Aussparungen der Seiten  wände     @dPS        Rahmens    Halt finden, und die    als nicht drehbare Führungszylinder für  die Riemen anzusehen sind.

    



  Die Erfahrung hat gezeigt, dass es bei  der üblichen Ausführung, bei der diese     Füh-          rungsistäbe    für den Riemen innerhalb der  vordern     Riemenkrümmung    liegen, sehr ange  bracht ist, den Abstand zwischen den beiden  Führungsstäben     verändern    zu können, um den  Druck, den die Riemen auf den     Teil    des Vor  gespinstes - der sich zwischen ihnen be  findet -     ausüben,    regeln zu können, und um  so diesen     Druck    der Sorte der zu bearbei  tenden Fasern, anzupassen.  



  Die Wirkung, die durch eine Verände  rung des Abstandes der Führungsstäbe von  einander erzielt     wird,    besteht darin, dass  mit abnehmendem     Abstand    der Druck, den  die Rahmen auf die Fasern ausüben, wächst,  und dass gleichzeitig die     Berührungsfläche     der beiden Riemen untereinander grösser  wird. Die Folge hiervon ist aber wieder,  dass der Punkt, in dem die Riemen das Vor  gespinst freigeben, :sich den Streckzylindern      nähert.

   Im Gegensatz hierzu vermindert sich  der Druck der Riemen gegeneinander; wenn  man den Abstand der Führungsstäbe     unter-          teinander        vergrössert;    die     Berührungsfläche          verkleinert    sich, und das     Vorgespinst    wird  in grösserer Entfernung von den Streckzylin  dern freigegeben.

   Der     Abstand    der Führungs  stäbe voneinander muss jedoch immer     wesentr          lich    grösser bleiben als die Dicke der beiden  Riemen zusammengenommen, sonst würden  die beiden     Führungsstäbe    den normalen Be  trieb der Riemen     unmöglich    machen.  



  :So, wie bis zur Zeit diese Streckwerke  ausgeführt wurden, das heisst bei Lagerung  der Führungsstäbe in Aussparungen der  seitlichen Rahmenwände, ist es nicht möglich,  den gegenseitigen Abstand der Führungs  stäbe, ohne Aaswechseln des Rahmens, zu  ändern. Diese Lösung ist jedoch umständlich  und in den meisten Fällen nicht durchführ  bar, da ein Auswechseln der Rahmen aller       Streckwerke    einer     Spinnmaschine    verhältnis  mässig viel Zeit und Arbeit erfordert.  



  Die Erfindung     ermöglicht,    den gegen  seitigen Abstand der Führungsstäbe auf die  einfachste Weise zu ändern, ohne den Rah  men     auswechseln    oder das Streckwerk aus  einandersetzen zu müssen, und .erleichtert die       Anpassung    des     Streckwerkes    an die zu ver  arbeitenden Fasern.  



  Die Erfindung besteht im     Wesentlichen     darin, die beiden Führungsstäbe     so.    anzuord  nen, -dass sie ein einziges     gabelförmiges        Stück     bilden, das so am Rahmen befestigt wird,  dass es leicht gegen eine andere Gabel, deren.  Stäbe den gleichen oder einen andern Ab  stand haben können, aasgetauscht werden  kann, so dass das Streckwerk durch einfaches  Austauschen der Gabel, die die     Führunäs-          stäbe    darstellt, und ohne weitere Teile des       .Streckwerkes    berühren zu müssen, der Sorte  des zu verarbeitenden Gespinstes Band der       auszuführenden    Arbeit angepasst werden  kann.  



  Um die Handhabung noch bequemer     z:z     gestalten,     kann.'    die von den .beiden Füh  rungsstäben gebildete Gabel mit einem Griff    oder einer Handhabe versehen werden, die  ihre Bedienung     erleichtert.     



  Die Unterschiede im gegenseitigen Ab  stand der     Führangsstäbe    sind verhältnis  mässig gering und betragen zum Beispiel  einen oder zwei Millimeter. Um die einzel  nen Grössen leicht auseinanderhalten zu kön  nen, können diese Teile entsprechend den  verschiedenen     @Stababständen    mit verschie  denen Farben emailliert oder angestrichen  werden.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist ein  Streckwerk mit Führungsriemen, bei dem  die vorliegende     Erfindung    angewandt wor  den ist, dargestellt.  



       Fig.    1 stellt die Einrichtung - aas  schliesslich der Streckzylinder - von der  Seite gesehen dar;       Fig.    2 zeigt denselben Mechanismus von  vorn gesehen, das heisst von     der    Stelle aus,  wo die Riemen das     Vorgespinst    den Streck  zylindern übergeben;       Fig.    '3 und 4 sind Ausführungsbeispiele  für die Form der von den Riemenführungs  stäben gebildeten Gabel;       Fig.    5- ist ein Schema in     grösserem        Mass-          stabe,    das zeigt, welche Bedeutung der Ab  stand der Führungsstäbe voneinander für die  Zuführung des Gespinstes zu den Streck  zylindern hat.  



  Das     iStreckwerk    bekannter Ausführungs  art enthält einen Rahmen, gebildet .aus den  seitlichen Wänden 1 und 2, welche unter  einander mittelst .der     Querstücke    10 und 11  verbunden werden, wobei der Teil 11 noch  als Führung für das     Vorgespinst    beim Ein  tritt in das Streckwerk dient. Der Rahmen  liegt auf den Rollen 5 und 6 auf, die :die  beiden endlosen Riemen 3     un'd    4, welche das       Vorgespinst    zu den in !den     Fig.    1 und 2  nicht .dargestellten Streckzylindern führen,  antreiben.

   Der vordere Teil dieser Riemen 3  und 4 wird von :den beiden nicht drehbaren       Führungsstäben,oder--zylindern    8     und    9, die  innerhalb der vordern     Riemenkrümmung    lie  gen, geführt.  



  Gemäss vorliegender Erfindung werden  die beiden Führungsstäbe 8 und 9 so aus-      geführt, dass sie ein einziges     U-förmiges     Stück bilden, wie in :den     Fig.    1 und 2 dar  gestellt ist. Dieses Stück ruht mit     seinem     untern Teil 9 in .der Aussparung 13 des  Rahmens, während !der Oberteil 8 einfach an  der geraden Fläche 16 des Rahmens anliegt.  Die Riemen drücken die Stäbe 8, 9 selbst  tätig gegen die Vorderkante des Rahmens,  und die Aussparung 13 verhindert ein senk  rechtes Fallen dieses Teils.

   Um ausserdem  ein seitliches Verschieben (dieses Stückes 8, 9  zu     verhindern,    ist der Stab 9 an seinem     Ende     15 nach unten gebogen, wodurch eine Ver  schiebung nach links in der     Fig.      2 verhin  dert wird.  



  Diese Anordnung gestattet ein äusserst  leichtes Einsetzen und     Herausnehmen    der  Führungsstäbe 8, 9, .denn der Teil, der die  selben darstellt, wird einfach     in,den    Rahmen  hineingesteckt und durch die Riemen selbst       gehalten    und kann dabei durch einfaches  Ziehen an der Gabelbiegung nach links in  Fing. 2 herausgezogen werden. Der Teil 8, 9  kann also sehr schnell und mit einer grossen       .Leichtigkeit    gegen einen andern von andern       Abmessungen    ausgewechselt werden.  



  Um das Einsetzen und     Hera.usnelrmen     noch. mehr zu vereinfachen, kann man dem  Teil 8, 9 noch die in den     Fig.    3, 4 darge  stellte Form geben.  



  In dem in     Fig.    3 dargestellten Fall ist an  den Scheitel der Gabel 8, 9 ein nach oben  gerichtetes Stück 18 in     Form    eines Hand  griffes     geschweisst    oder anderweitig befe  stigt worden, um die Gabel bequem hand  haben zu können. In     Fig.    4 ist dieser Griff  noch in Form eines     wagrechten    Bügels 19       verlängert    worden.

   Die eine oder andere  Aasführung kann gemäss der Anordnung  der betreffenden Maschine und den Um  ständen, unter .denen die Einrichtung ver  wendet wird, bevorzugt werden, auf jeden  Fall erleichtert aber der Handgriff oder die  Verlängerung 18, 19     ausserordentlich    das       Herausziehen    und Einsetzen :der Führungs  stäbe 8, 9, ohne dass dabei der Mechanismus  irgendwie entfernt werden müsste. Da bei  den meisten Spinnmaschinen die Streckwerke    sehr nahe     beieinanderliegen,-    ist das     U-för-          migeStück    8, 9 schwer mit der Hand direkt  zu erfassen.  



  Die vorliegende Erfindung gestattet:     6i(11     Verwendung einer Auswahl von Gabeln 8, 9  mit verschiedenem Abstand der Führungs  stäbe. Für jeden Fall kann der geeignete  Abstand ausgewählt werden, gemäss der vor  liegenden Arbeit. Der Apparat kann auf  diese: Weise leicht für eine bestimmte     Faser-          Sorte    oder eine bestimmte Arbeit eingestellt  werden, ohne     da.ss    an dem Rahmen, den Zy  lindern oder an den Riemen die     geringst"          Änderung    vorgenommen werden müsste.  



  In     Fig.    5 ist schematisch die Wirkung  dargestellt, den eine     Veränilerting    des Ab  standes der beiden Führungsstäbe 8, 9 in dem  Mechanismus hervorruft. Wenn diese Füh  rungsstäbe     einen        verhältnissmä.ssig    grossen  gegenseitigen Abstand haben, so bilden die  Riemen 3 und 4 in     ihrem        vordern    Teil eine  Kurve von grossem Radius und trennen sich  z -im Beispiel in .dem Punkte 20.

   Wenn hin  gegen der Abstand der     Stäbe,        vermindert          wird,    wie bei den Führungsstäben 80, 90  in     Fig.    6 punktiert dargestellt ist, so nehmen  die Riemen die Stellung 30, 40 ein, bilden  eine kleinere Krümmung und bleiben bis  zum Punkte 21 in Berührung. Das hat  zweierlei Folgen:  Erstens wird der Druck der Riemen     ge-          -eneinander    grösser, was wieder     bewirkt,        dass     die Riemen die Fasern mehr     zurückhalten.     



  Zweitens führen die Riemen die Fasern  jetzt über eine     längere    Strecke und wird die  Entfernung zwischen dem     Punkt,    in dem die  Riemen     das        Vorgespinst    frei geben, und dem       Punkt,    in dem die Streckzylinder 22 die  selben erfassen, geringer. Diese Veränderung  des     gegenseitigen    Abstandes der Führungs  stäbe 8 und 9 kann,     wie    in     Fig.    5 dargestellt,  durch eine Vergrösserung des Durchmessers  der Stäbe erzielt werden. Es kann aber auch  derselbe Durchmesser der Stäbe beibehalten  werden, indem man die Entfernung     der    Teile  8 und 9 verringert.  



  Diese Unterschiede im Abstand zwischen  den Teilen 8 und 9 sind klein und betragen      zum Beispiel einen Millimeter oder zwei. Es  würde praktisch schwer sein, die einzelnen  Grössen zu     unterscheiden.    Zur     Erleichterung     können diese Teile gemäss den verschiedenen  Abständen der     Führungsstäbe    in verschie  denen Farben angestrichen oder emailliert  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Streckwerk für Textilvorgespinste mit endlosen Riemen, gekennzeichnet durch die Anordnung der beiden nichtdrehbaren Füh rungsstäbe oder -Zylinder, welche die vor dere grümmang der Riemen von innen her führen, in Form eines einzigen gabelförmigen Stückes, um den gegenseitigen Abstand der Führungsstäbeunveräuderlich zu halten, und um ein leichtes gleichzeitiges Heraus ziehen der Führungsstäbe aus dem Rahmen zu ermöglichen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Streckwerk gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung meh rerer gabelförmiger Führungsstücke der Riemen, mit. verschiedenen Abständen der Stäbe, zum Zwecke, für jeden Fall .den passenden Abstand zwischen den Führungsstäben auszuwählen, um den Druck, den die beiden Riemen auf das Vorgespinst ausüben, regulieren zu kön nen. ?.
    Streckwerk gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines nach oben gerichtetes: Griffes, oder einer ebensolchen Hand- habe, an dem gabelförmigen Stiick, wel ches die beiden Führungsstäbe bildet, welcher Griff da,: bequemere Erfassen, Einsetzen und Herausnehmen der Gabel aus dem Mechanismus ermöglicht..
    3. Streckwerk gemäss Patentansprach und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, da.ss das von den beiden Führungsstäben gebildete U-förmige Stück am Ende seiner untern ;Stäbe eine leichte Biegung nach unten erhält, damit es nach erfolgtem Einsetzen sich nicht von selbst verschieben oder herausfallen kann.
    4. Streckwerk gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, da.ss die von den Führungs stäben gebildeten Stücke in verschiedenen Farben angestrichen oder emailliert sind, je nach den verschiedenen Abständen der Führungsstäbe unter sich.
CH136884D 1928-04-17 1929-02-25 Streckwerk für Textilvorgespinste. CH136884A (de)

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ES136884X 1928-04-17

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CH (1) CH136884A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908590C (de) * 1942-04-12 1954-04-08 Hermann Kluftinger Dipl Ing Riemchen-Streckwerk
DE1028919B (de) * 1953-02-04 1958-04-24 Reiners & Fuerst Werkzeug zum Aufbringen von Ringlaeufern auf Spinn- und Zwirnringe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908590C (de) * 1942-04-12 1954-04-08 Hermann Kluftinger Dipl Ing Riemchen-Streckwerk
DE1028919B (de) * 1953-02-04 1958-04-24 Reiners & Fuerst Werkzeug zum Aufbringen von Ringlaeufern auf Spinn- und Zwirnringe

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