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CH136158A - Parallelschaltrelais. - Google Patents

Parallelschaltrelais.

Info

Publication number
CH136158A
CH136158A CH136158DA CH136158A CH 136158 A CH136158 A CH 136158A CH 136158D A CH136158D A CH 136158DA CH 136158 A CH136158 A CH 136158A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switching relay
time
differential voltage
parallel
parallel switching
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
Original Assignee
Oerlikon Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oerlikon Maschf filed Critical Oerlikon Maschf
Publication of CH136158A publication Critical patent/CH136158A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers
    • H02J3/40Synchronising a generator for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronising a generator for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description


      Parallelsehaltrelals.       In den Kraftwerken ist es heute noch  allgemein üblich, die     Parallelsehaltung    der  einzelnen Synchronmaschinen entweder nach  der Hell- oder nach der Dunkelschaltung von  Hand auszuführen. Diese beiden Schaltungs  arten haben bekanntlich ihren Namen erhal  ten von der Verwendung von Lampen, die  im Moment des Synchronismus bei der Hell  schaltung am stärksten aufleuchten und bei  der Dunkelschaltung dunkel bleiben müssen.  Die bei den     Pendelungen    im     Sychronismus     herrschenden Verhältnisse sind am deutlich  sten ersichtlich in einem Zeitdiagramm ent  sprechend     Abb.    1 beiliegender Zeichnung.

    Die Parallelschaltung der     zuzuschaltenden     Maschine hat bei der Hellschaltung (Dia  gramm H) im äusserst flach verlaufenden  Maximum der     Schwebungskurve        Sch    zu er  folgen, während bei der Dunkelschaltung  (Diagramm D) der     Moment        des    Synchronis  mus<B>S</B> durch den Schnittpunkt der     Schwe-          bungskurven    mit der     Zeitaxe    sehr deutlich  und scharf markiert ist.

   In     Abb.    1 bedeutet  ferner:     1V-.--Netzspannung;        S'p=Spannung       der zuzuschaltenden Maschine;     Su=Sum-          menspannung    von Netz und Maschine.  



  Ein brauchbares     Parallelschaltrelais    zur  automatischen     Zuschaltung    von Synchron  maschinen muss genau, wie bei der Schaltung  von Hand, feststellen, ob Synchronismus  vorhanden ist, und dann, wenn dieser genü  gend lange anhält, das heisst wenn die       Schwebungen    genügend langsam vor sich  gehen, im geeigneten Moment das Schliessen  des Maschinenschalters veranlassen.

   Zu die  sem Zwecke muss das     Parallelschaltrelais     aus einem die Phasengleichheit, beziehungs  weise Phasenopposition anzeigenden Organ  und aus einem Zeitorgan bestehen, das vom  ersteren im richtigen Augenblick freigegeben  wird und das nach seinem Ablauf das Schlie  ssen des Maschinenschalters über einen     Hüp-          fer    mit Haltespule durch den üblichen Fern  antrieb besorgen lässt.

   Wir nehmen an, die  Ablaufzeit des Zeitorganes sei     ti,    und die  Zeit, die der Fernantrieb braucht vom Mo  ment der Kontaktgabe durch das Zeitrelais  bis zum Schliessen der     Hauptkontakte        des              Maschinenscbalters    sei     t2.    Gibt nun das Anzeige  organ das Zeitorgan zum Beispiel erst im       Phasenoppositionspunkt   <B>S</B> frei, so wird, wie  in     Abb.    2 gezeigt, die Parallelschaltung erst  im Zeitpunkt B erfolgen, wo sich die Ma  schinen eventuell schon beträchtlich weit  vom     Phasenoppositionspunkt        ,S    entfernt haben.

    Der erste Gedanke zur Behebung dieses  Nachteils führt auf die Lösung, das     Anzeige-          organ    so unempfindlich einzustellen, dass es  schon das Zeitorgan freigibt, wenn die       Schwebungskurve    Soli noch die Differenz  spannung von     E$    besitzt     (Fig.3).    Erfolgt  der Schnitt der     Schwebungskurve    unter stei  lem Winkel, so wird das     Parallelschaltrelais     ebenfalls wieder zur Unzeit parallel schalten.

    Das     Parallelschaltrelais    muss also so ergänzt  sein, dass es die Steilheit der     Schwebungs-          kurve    im     Synchronismusmoment        feststellen     kann.  



  Gemäss vorliegender Erfindung ist nun  das     Parallelschaltrelais    so eingerichtet, dass  dem Synchronismus anzeigenden Gerät ge  stattet ist, die Steilheit der     Schwebungs-          kurve    Soli beim Schnitt mit der Zeitlinie Z  zu messen, derart, dass die Parallelschaltung  nur dann erfolgen kann, wenn diese Steilheit  unter ein bestimmtes     Mass    gesunken ist. Es  wird dies dadurch erreicht, dass das Zeit  organ nur vom     Moment    des Schnittpunktes  der     Schwebungskurve    mit der Geraden     E"     an bis zum     Phasenoppositionspunkt        S    laufen  kann.

   Folgen sich die     Schwebungen    rasch  aufeinander, das heisst übersteigt die Steil  heit der     Schwebungskurve,    die zum Beispiel  durch den Winkel a in     Abb.    3 dargestellt  werden kann, ein bestimmtes Mass, so kommt  der Zeitpunkt A, in welchem die Zeit     ti     des     Zeitorganes    abgelaufen ist, zeitlich nach  dem     Phasenoppositiönspunkt        S'    zu liegen.  Dann wird 'der Ablauf des Zeitrelais schon  im Punkte C unterbrochen, und es erfolgt  keine Kontaktgabe an den Hüpfer des Fern  antriebes.

   Verläuft die     Schwebungskurve     (wie in     Abb.    4) weniger steil als dem Win  kel     ay=arc        tg   
EMI0002.0039  
   entspricht, so läuft das  Zeitorgan völlig ab und macht am Ende    seiner Bahn Kontakt. Dadurch ist Gewähr  gegeben, dass die Parallelschaltung möglichst  nahe am     Phasenoppositionspunkt        S    erfolgt.  Die ungenaueste Parallelschaltung erfolgt  dann, wenn     a"    den Grenzwert a gerade er  reicht. Dann wird mit einer Differenzspan  nung
EMI0002.0043  
   zusammengeschaltet, die  durch Einstellen tiefer Spannung     E"    und langer  Zeit     1i    beliebig klein gemacht werden kann.

    



  Konstruktiv kann der Erfindungsgedanke  zum Beispiel gemäss der schematischen       Abb.    5 ausgeführt werden.  



  Sowohl das     Anzeigeorgan    als auch das  Zeitorgan seien nach dem     Ferrarisprinzip     gebaut. Für ersteres kann man beispiels  weise zwei Triebmagnete wählen, die in  Dunkelschaltung an zwei verschiedene Pha  sen in üblicher Weise angeschlossen werden.  Diese Triebmagnete wirken auf zwei zusam  menhängende, um eine Welle 1 drehbare  Aluminiumsektoren. Beim     Phasenoppositions-          punkt        S    fallen die Sektoren infolge des  Gewichtes in die Nullage und schliessen  dort mit den beiden Kontakten     Ki,        I12    den  Stromkreis des Zeitorganes.

   Die beiden Kon  takte     K,    und     K2    sind nicht fest angeordnet,  sondern liegen auf einem Hebel 3, der um  einen Punkt 2 möglichst nahe an 1 mit  leichter Reibung drehbar ist. Stehen die bei  den zusammenzuschaltenden Wechselspan  nungen in Phase miteinander, dann entsteht  das maximale Drehmoment an den beiden  Sektoren und dreht sie in unserem Bilde  nach rechts. Bei dieser Drehung     öffnen    sich  die Kontakte     Ihr    und     K2,    und am Ende  ihres Weges stossen die Sektoren mit Hilfe  des     Mitnehmers    4 den Hebel 3 aus der  horizontalen Lage vom Anschlag 5     weg    bis  zum einstellbaren Anschlag 6.

   Dadurch wer  den die Kontakte     .Ki    und     K2    den Sektoren  wieder um den Winkel x     entgegengedreht          entsprechend    der Differenzspannung     Eg.    Beim  nächsten Abnehmen der     Schwebung    kehren  die Sektoren infolge des Gewichtes nach  links zurück, und die Kontakte     Ki    und     K2     werden schon bei     E,;    geschlossen und blei  ben es bis zum     Phasenoppositionspunkt        jS',         da die Sektoren den Hebel 3 mitnehmen bis  zum Anschlag 5.

   Sofort beim Wiederanstei  gen der     Schwebung    lösen sich die Kontakte       Ki,        K?,    da der Hebel 3 infolge der leichten  Reibung in seiner Endlage verbleibt, und  das Spiel wiederholt sich, bis die Zeit zwi  schen 0 und     ,S    im Zeitdiagramm,     Abb.    4,  grösser ist als     ti.     



  Eine weitere Bedingung zur Verhütung  von Fehlschaltungen ist die, dass das beweg  liche Schaltstück des Zeitorganes sofort in  seine Nullage zurückkehrt, sobald sich die  Kontakte     .gi,        K2    öffnen, das heisst sobald  der Triebmagnet (nicht gezeichnet) strom  los ist.  



  Dies kann durch eine sich in diesem  Moment lösende Kupplung erfolgen, zum  Beispiel eine elektromagnetische, deren Mag  net in Serie mit dem Triebmagnet des  Zeitorganes liegt.  



       Abb.    6 zeigt das vollständige Schema einer  automatischen     Parallelschalteinrichtung    mit  dem     Parallelschaltrelais,    das den Gegenstand  vorliegender Erfindung bildet. Durch Ein  stecken des     Synchronisiersteckers    g wird  die Spannung der au das Netz N zu schalten  den     Generatorleitungen    G auf die     Synchroni-          siersammelschienen        1r    gegeben.

   Das     Parallel-          schaltrelais    a wird ebenfalls an die Schie  nen     lt    angeschlossen durch Schliessen des  Schalters c, der mit einer     Auslösespule    ver  sehen ist. Bei beziehungsweise kurz vor  Synchronismus schaltet das Phasenorgan die  in Serie liegenden Trieb- und Kupplungs  spulen<I>k,</I> beziehungsweise<I>l</I> des Zeitorganes  ein. Sind die     Schwebungen    günstig für das  Zuschalten, so kommt das Zeitorgan zum  Ablauf und schaltet seinerseits die Erreger  spule des Hüpfers b ein.

   Diese zieht den       Hüpferanker    an, der nun von der vom Strom  der     Hilfsstromquelle    i des     Olschalterantriebes     d     durchflossenen    Haltespule     festgeBalten    wird  bis das Einschalten des     Ölschalters    erledigt  ist. Die Erregerspule des     Hüpfers    b schliesst  beim     *    Anziehen ihres Ankers den Kontakt  1-2 und damit den Stromkreis der Aus  lösespule des Schalters     e.    Dieser klinkt aus  und schaltet das     Parallelschaltrelais    wieder    von den Sammelschienen     la    ab. Die Parallel  schaltung ist erfolgt.  



  Es wurde der Fall angenommen, dass  die Spannung der zuzuschaltenden Maschine  durch einen üblichen Spannungsregler auto  matisch auf die Netzspannung reguliert werde.  Es kann aber auch als weitere Bedingung  für das     Parallelschalten    das Vorhandensein  der Spannungsgleichheit gestellt werden. In  diesem Falle wird der Stromkreis des     Ein-          schalthüpfers    des Fernantriebes durch ein an  sich bekanntes     Spannungsvergleichsrelais    un  terbrochen, solange die beiden Spannungen  nicht übereinstimmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Parallelschaltrelais in Dunkelschaltung, bestehend aw einem Anzeigeorgan und einem Zeitorgan; dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitorgan nur bei abnehmender Schwebung von einer bestimmten einstellbaren Differenz spannung an bis zur Differenzspannung Null laufen kann, so dass die Parallelschaltung nur erfolgen kann, wenn im Zeitdiagramm die Neigung der Schwebungskurve beim Schnitt mit der Zeitlinie eine bestimmte Grenze unterschreitet.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Parallelschaltrelais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das beweg liche System des Anzeigeorganes einen Kontakt trägt und. die Gegenkontakte zur Schliessung des Stromkreises des Zeitorga nes selber so steuert, dass dieser Strom kreis nur bei abnehmender Schwebung von einer bestimmten einstellbaren Diffe renzspannung an bis zur Differenzspannung Null laufen kann.
    2. Parallelschaltrelais nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zeitorgan zwischen Kontaktgerät und Zeitwerk eire Kupplung besitzt, die sich selbsttätig ausrückt, so bald der Stromkreis des Triebwerkes un terbrochen ist.
CH136158D 1928-12-10 1928-12-10 Parallelschaltrelais. CH136158A (de)

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CH136158T 1928-12-10

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CH136158D CH136158A (de) 1928-12-10 1928-12-10 Parallelschaltrelais.

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CH (1) CH136158A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272425B (de) * 1962-12-13 1968-07-11 Eisemann G M B H Schaltvorrichtung zur wahlweisen, unterbrechungslosen Umschaltung eines Verbrauchers von einem auf einem zweiten Wechselstromerzeuger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272425B (de) * 1962-12-13 1968-07-11 Eisemann G M B H Schaltvorrichtung zur wahlweisen, unterbrechungslosen Umschaltung eines Verbrauchers von einem auf einem zweiten Wechselstromerzeuger

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