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CH128769A - Vorrichtung zum Registrieren des Zeitintegrals einer mit der Zeit veränderlichen Grösse. - Google Patents

Vorrichtung zum Registrieren des Zeitintegrals einer mit der Zeit veränderlichen Grösse.

Info

Publication number
CH128769A
CH128769A CH128769DA CH128769A CH 128769 A CH128769 A CH 128769A CH 128769D A CH128769D A CH 128769DA CH 128769 A CH128769 A CH 128769A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
counters
time
dependent
counter
coupling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Telefonaktiebolaget L Ericsson
Original Assignee
Ericsson Telefon Ab L M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ericsson Telefon Ab L M filed Critical Ericsson Telefon Ab L M
Publication of CH128769A publication Critical patent/CH128769A/de

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Description


  Vorrichtung zum Registrieren des     Zeitintegrals    einer mit der Zeit veränderlichen  Grösse.    Bei technischen     LTntersuchun#en    ist es  oft notwendig, solche Grössen graphisch  mathematisch zu behandeln, die, als Funk  tionen der Zeit betrachtet, unregelmässig       \ariieren,    Als Beispiel solcher Grössen seien  erwähnt die durchfliessende     ZVassermenge    in  einem     Fluss',    die Belastung einer Kraft  anlage und dergleichen.

   Die veränderliche       Grösse    wird gewöhnlich als Funktion der  Zelt in der Form einer Kurve dargestellt, die  der Natur der Grösse     entsprechend    Wasser  mengenkurve, Belastungskurve und     derglei-          ehen    genannt wird. In     Fig.    1 der beigefügten  Zeichnungen wird als Beispiel eine Kurve     _4     dargestellt, in welcher die veränderliche  Grösse eine elektrische, in Kilowatt ausge  drückte Leistung ist.

   Wenn solche Kurven,  die Zeitkurven genannt werden können, zur  Berechnung zum Beispiel der Gesamtwasser  menge, der     Gesamtenergiemenge    und derglei  chen bearbeitet werden sollen, ist es in man  chen Fällen zweckmässig, die Zeitkurve in  eine     Beständigkeitskurve    umzuarbeiten, wo  bei mit der Beständigkeit die in     Stunden,       Tagen usw.     a.nsgedrückte    Zeit gemeint. wird,  während welcher die Grösse einen gewissen  Wert erreicht oder überschritten hat. Die Be  ständigkeit bezieht sich somit immer auf  einen gewissen Wert der Grösse.

   Für die Be  lastungskurve in     Fig.    1 ist die Beständigkeit  für zum Beispiel 30     Kw    gleich     a-b.    Wenn  man für eine genügende Anzahl von Werten  die Beständigkeit misst und diese als Abszisse  den betreffenden     Momentanwert    der veränder  lichen Grösse als Ordinate aufträgt, so erhält  man eine     Beständigkeitskurve.    In     Fig.    1 ist  die der Belastungskurve entsprechende     Be-          ständigkeitskurve    B durch eine gestrichelte  Linie dargestellt.

   Die     Beständigkeitskurve    er  hält, wie ersichtlich, eine einfachere Form  als die Zeitkurve und ist somit rechenmässig  einfacher zu behandeln.  



  Bei der Darstellung von     Beständigkeits-          kurven,    kann man auch von einer Zeitkurve  ausgehen, die den Mittelwert der betreffen  den Grösse während nacheinander folgender,  gleicher Zeitzwischenräume angibt. Eine sol  che Kurve ist in     Fig.    2 dargestellt, welche      Kurve dadurch entstanden ist, dass in der  in     Fig.    1 gezeigten Belastungskurve die       Mittelwerte    für     Viertelstundenperioden    ge  messen und aufgetragen sind.

   Die Beständig  keit einer gewissen Leistung bei einem Dia  gramm gemäss     Fig.    2 erhält man dadurch,  dass man diejenigen Zeitzwischenräume zählt,  während welcher die Mittelbelastung min  destens den     betreffenden    Leistungsbetrag er  reicht hat. Für 30     Kw    wird somit gemäss       Fig.    ? die Beständigkeit gleich fünf Zeit  perioden.  



  Zur Messung des Mittelwertes der ver  änderlichen Grösse wird zweckmässig ein  integrierender Messer verwendet, der das  Zeitintegral der Grösse misst. Als Beispiel sol  cher Messer seien Wassermesser, Kilowatt  stundenmesser,     Amperestundenmesser,    Gas  messer, Windmesser erwähnt. Es ist schon  bekannt, mit Hilfe solcher Messer den Mittel  wert für jede Zeitperiode dadurch zu messen,  dass man die Anzahl der elektrischen Im  pulse zählt, die ein beweglicher Teil des  Messers während einer Zeitperiode     erzeugt.     Diese Methode stützt sich darauf, dass der  Mittelwert für jede Periode der Anzahl der  in dieser Weise während dieser Periode be  wirkten Impulse proportional ist.

   Bei ge  wissen auf diese Methode     gestützten    Appa  raten wird der Wert des     Zeitintegrals    für  ,jede Zeitperiode in Form von Strichen auf  einem Papier registriert. Bei andern Appa  raten dieser Art wird ein Zählwerk verwen  det, das für jede Zeitperiode den Wert des  Zeitintegrals auf einem     Registrierblatt     druckt. Kennzeichnend für alle diese be  kannten Apparate ist, dass sie nur den Mittel  wert für jede Periode angeben. Um die zum  Aufzeichnen der     Beständigkeitskurve    erfor  derlichen Werte zu erhalten, muss man so  mit besondere Rechnungen ausführen.

   Die  vorliegende Erfindung bezweckt eine Vor  richtung herzustellen, die unter anderem eine  unmittelbare     Ablesung    derjenigen Werte ge  stattet, die zum Aufzeichnen der Beständig  keitskurve erforderlich sind, das heisst der  Anzahl von Zeitperioden, während welcher  gewisse Werte der betreffenden Grösse er-    reicht     bezw.        überschritten    worden sind.

   Die  Vorrichtung nach Erfindung besteht aus  einer von einem integrierenden Messer an  getriebenen     Kupplungsvorrichtung,    die un  ter Kontrolle einer Uhr periodisch in gleich  mässigen Zeitzwischenräumen in eine Aus  gangslage zurückgeführt wird und einer An  zahl von Zählwerken, die durch die genannte  Kupplungsvorrichtung in verschiedenen     ver-          schiedenen    Werten des     Zeintintegrals    der be  treffenden Grösse entsprechenden Stellungen  der Kupplungsvorrichtung betätigt werden.

    Die Einstellung der Kupplungsvorrichtung  wird vorzugsweise in an sich bekannter Weise  durch Stromimpulse bewirkt, die durch einen  beweglichen Teil des Messers erzeugt werden,  w     iihrend    die Zählwerke von der genannten  Kupplungsvorrichtung mechanisch oder elek  trisch betätigt werden können. Die Kupp  lungsvorrichtung kann aber auch mechanisch  vom Messer angetrieben werden. Unter     einem     zeitintegrierenden Messer soll eine Vorrich  tung verstanden sein, deren Geschwindigkeit  dem     Momentanwert    der veränderlichen Grösse  proportional ist.  



  Die Erfindung soll anhand der     Fig.    3  bis 7 der beigefügten Zeichnungen, die drei  verschiedene Ausführungsformen der Erfin  dung darstellen, näher erläutert werden.  



       Fig.    3 zeigt eine Ausführungsform mit  rotierendem Kupplungsorgan und kreisför  mig angeordneten Zählwerken;     Fig.    4 zeigt       eine    Einzelheit des Mechanismus bei dieser  Ausführungsform;     Fig.    5 zeigt eine andere  Ausführungsform mit senkrecht übereinander  angeordneten Zählwerken und einem gerad  linig einstellbaren Kupplungsorgan;     Fig.    6  ist eine Draufsicht desselben Apparates;

         Fig.    7 zeigt eine Einzelheit der letzt  genannten Ausführungsform;     Fig.    8 zeigt  eine dritte Ausführungsform mit elektrisch  angetriebenen Zählwerken;     Fig.    9 ist eine  perspektivische Darstellung einer Abänderung  des Apparates gemäss     Fig.    5 und 6.  



  Der in     Fig.    3 dargestellte Apparat be  steht im wesentlichen aus einem     Schritt-          schaltrad    1, einem zum Antrieb dieses Rades      dienenden elektromagnetischen     Schrittschalt-          werk    und einer Anzahl auf einer festen  Platte 2 kreisförmig angeordneter Zählwerke  3. Das     Schrittschaltrad    1 ist um eine feste  Welle 4 drehbar und wird von einer Schrau  benfeder 5 beeinflusst, welche bestrebt ist,  das Schaltrad 1 in die auf der Zeichnung  dargestellte Ausgangslage zurückzudrehen,  in welcher ein auf der Rückseite des Rades  angeordneter Stift 6 gegen einen festen An  schlag 7 anliegt.

   Die Antriebsvorrichtung be  steht aus einem Elektromagneten 8 und  einem in die Verzahnung des Schrittschalt  rades eingreifenden Antriebshaken 9, der  durch einen mit dem Anker 10 des Elektro  magnetes drehbar verbundenen Hebel 11  getragen wird, welcher Hebel um eine feste  Welle schwenkbar ist. Während der Einstel  lung wird das     Schrittschalterrad    in jeder  neuen Stellung durch einen Sperrhaken 12       gesperrt.    Die Haken 9 und     1\3    können durch  einen von einem     Rückstellmagneten    13 be  tätigten Hebelarm 14 ausser Eingriff mit  dein Schaltrad gebracht werden. Das Schalt  rad trägt einen federbelasteten Kupplungs  haken 15, der mit Zahnrädern 16 zusammen  wirkt, die auf den Antriebswellen der ver  schiedenen Zählwerke derart angeordnet.

    sind, dass jede Welle um einen Schritt fort  bewegt wird, wenn der Kupplungshaken 15  an da-, betreffende Zählwerk     vorbeibewegt     wird. Diese Einrichtung geht am deutlich  sten aus     Fig.    4 hervor. Das Zählwerk wird  durch einen Sperrhaken 17 verhindert, sich  nach rückwärts zu drehen, und wird ausser  dem in jeder neuen Stellung durch einen  federbelasteten Hebel 18 und ein mit diesem  Hebel zusammenwirkendes, auf der Welle des  Zählwerkes sitzendes Zahnrad 19 gesperrt.  



  Der Elektromagnet 8 wird durch Strom  impulse betätigt, die von einem integrieren  den Messer 20, zum Beispiel einem     Kilowatt-          stundenmesser,    ausgesandt werden, der zu  diesem Zweck mit einer auf der Zeichnung  nicht     dargestellten    Kontaktvorrichtung ver  sehen ist, welche durch einen umlaufenden  Teil des Messers, und zwar zum Beispiel ein  mal . für jede Umdrehung dieses Teils, be-    tätigt wird.

   Der     Rückstellmagnet    13 ist in  einem durch ein Uhrwerk 21 kontrollierten  Stromkreis eingeschaltet, der mit gleichen  Zeitzwischenräumen, und zwar zum Beispiel  einmal in jeder Viertelstunde, geschlossen  wird, wobei der Elektromagnet 13 jedesmal  einen kurzen Stromimpuls erhält, wodurch  das Schaltrad 1 in die Normalstellung zu  rückgeführt wird.  



  Die Kupplungsvorrichtung ist als Impuls  speicher ausgebildet, der Primärimpulse vom  Messer empfängt und Sekundärimpulse, und  zwar in diesem Falle mechanische Impulse,  an die Zählwerke abgibt, wobei die Anzahl  der Primärimpulse ein passend gewähltes  Vielfaches der Anzahl der Sekundärimpulse  ist, so dass der Elektromagnet 8 zum Bei  spiel 10 Impulse empfängt, während das  Schaltrad 1 sich zwischen zwei benachbarten  Zählwerken bewegt. Die Zählwerke sind  zweckmässig in untereinander gleichen Win  kelabständen angeordnet, wobei das erste  Zählwerk 3 zum Beispiel durch den 10. Pri  märimpuls, das zweite Zählwerk durch den  20. Primärimpuls     betätigt    wird, usw.

   Da  die Anzahl der Primärimpulse, die pro Zeit  einheit vom Messer 20 ausgesandt werden,  dem Zeitintegral der betreffenden Grösse pro  portional ist, so ist es klar, dass verschiedene  Einstellungen des Schaltrades 1 verschiede  nen Werten des Zeitintegrals entsprechen,  und dass folglich den verschiedenen Zählwer  hen gewisse bestimmte Werte des     Zeit-          integrals    zugeordnet sind. Da aber alle Zeit  zwischenräume dieselbe Länge haben, wer  den den verschiedenen Zählwerken auch ver  schiedene Mittelwerte der betreffenden Grösse  während einer Periode zugeordnet sein.

   Die  verschiedenen Zählwerke werden folglich die  Anzahl der     Zeitperioden    zählen, während  welcher der jedem Zählwerk zugeordnete       Wert    erreicht oder überschritten worden ist.  



  Das das Zählwerk betätigende Kupplungs  organ, das bei dem in     Fig.    3 dargestellten  Beispiel aus dem Schaltrad 1 besteht, kann  auch, wie     erwähnt,    vom Messer 20 oder  einem in entsprechender Weise beweglichen  Organ mechanisch angetrieben werden, .So-      mit könnte das Schaltrad 1 in     Fig.    3 zum  Beispiel durch den drehbaren     Vorschubarm     eines integrierenden Messers mit Maximal  zeiger     ersetzt    werden, welcher Arm     während     jeder Zeitperiode, zum Beispiel jeder Viertel  stunde, die verschiedenen Zählwerke der  Reihe nach betätigt und am Ende jeder Zeit  periode in bekannter Weise in seine Aus  gangsstellung     zurückgeführt    wird.  



  Die Zählwerke können gegebenenfalls sol  cher Art sein, die durch Elektromagneten  angetrieben werden, wobei das Kupplungs  organ 1 als Kontaktarm ausgebildet werden  kann, der in verschiedenen Stellungen die  Stromkreise der verschiedenen     Zählwerk-          elektroma.gneten    schliesst.  



  Bei der in     Fig.    5 bis 7 dargestellten Aus  führungsform wird das bewegliche Kupp  lungsorgan gleichfalls durch Vermittlung  eines     Schrittschaltwerkes    mittelst elektrischer  Impulse von einem Messer angetrieben. Das       lrupplungsorgan    wird jedoch in diesem Falle  in einer geradlinigen Bahn an den verschie  denen, senkrecht übereinander angeordneten  Zählwerken 3     vorbeibewegt.    Das Kupplungs  organ besteht aus einem Arm 22, der durch  einen längs Führungen 23, 24 beweglichen  Wagen 25 getragen wird, wobei der Arm  durch eine senkrechte Welle 26 geführt wird,  die mit einer längsgerichteten Nute 27 ver  sehen ist, in welche eine in den Arm ein  geschraubte Schraube 28     eingreift,

      so dass  der Arm sich im Verhältnis zur Welle 26  nicht drehen kann. Die Welle 26 ist im Ge  stell, und zwar in zwei     Platten    29, 30, ge  lagert, von welchen die Platte 29 das Schritt  schaltwerk     trägt.     



  Der Wagen 25 wird durch ein endloses  Seil, eine endlose Kette oder dergleichen ge  tragen, die über eine obere und eine untere  Seilscheibe 32     bezw.    33 geführt ist, von wel  chen die obere auf einer Welle 34 gelagert und  mit einem auf derselben Welle angebrachten  Schaltrad 35 fest verbunden ist, das vom  Elektromagneten 36 aus mittelst eines An  triebhakens 37 im     Sinne    des Uhrzeigers an  getrieben werden kann. Das Schaltrad wird  in jeder eingestellten Lage durch einen Sperr-    haken 38 festgehalten, der zusammen mit dem  Haken 37, zwecks     Zurückführung    des Me  chanismus in die normale Stellung, durch  einen Haken 39 ausser Eingriff mit dem  Schaltrad gebracht werden kann.

   Der Haken  39 wird von einem besonderen     Rückstell-          magneten    40 betätigt, dessen Anker mit dem  genannten Haken durch eine Lenkstange 41  verbunden ist. Wenn das     Schrittschaltwerk     ausgelöst wird,     bewegt    sich der Wagen 25  durch sein eigenes Gewicht in die Ausgangs  stellung zurück, in welcher er gegen einen  einstellbaren Hemmanschlag 42 ruht. Der       Rückstellma.gnet    40 wird bei den oben     be-          sehriebenen    Ausführungsformen über einen  durch eine Uhr kontrollierten Stromkreis be  tätigt.  



  Die Betätigung der     Zählwerke.        erfolgt     durch Drehung der Welle 26, die zu diesem  Zweck an ihrem obern Ende mit einem Arm  43 versehen ist, der durch eine Feder 44  normal gegen einen Stift 45 ruht. Dieser  Arm 43 kann durch einen auf der Seilscheibe  32 drehbar angeordneten, federbelasteten Sa  hen 46     betätigt    werden, indem der Haken       für    jede Umdrehung der Seilscheibe den Arm  43 beeinflusst und dadurch die Welle 26  dreht, so dass das Kupplungsorgan 22 mit  einem drehbaren Umstellungsarm 47 des  jenigen Zählwerkes in Eingriff gebracht  wird, vor welchem das Kupplungsorgan sieh  in diesem Moment befindet, wodurch das       Ziihlwerk    einen Zählimpuls erhält.

   Auch in  diesem Falle     härm    das     Schrittschaltwerk    als  Impulsspeicher ausgebildet werden, indem  zum     Beispiel    zehn Impulse erforderlich sind,  um     eine    volle Umdrehung der Seilscheibe     3\?     zu bewirken, was einer Bewegung des Kupp  lungsorganes 22 von einem Zählwerk zu dem  nächstfolgenden entspricht.  



  Die in     Fig.8    dargestellte     :\-usführungsform     ist auf die     Verwendung    elektromagnetisch an  getriebener Zählwerke     basiert,    wobei jedes  Zählwerk mit einem Elektromagneten 48 und  einer von diesem betätigten Umschaltvorrich  tung zur sukzessiven Umschaltung des Im  pulsstromkreises von einem Zählwerk zu dem  nächstfolgenden versehen ist. Das Umschalt-      Organ besteht aus einem drehbaren     Xontakt-          arm    49 und zwei festen Kontakten 50 und       51..    Der Kontaktarm 49 ist durch eine Feder  52 beeinflusst, die normal den Kontaktarm  49 gegen den Kontakt, 51 drückt.

   Der Kon  taktarm ist ferner mit einem Haken 53 ver  sehen, der mit dem Anker 54 des Zählwerk  elektromagnetes 48 zusammenwirkt, welch  letzterer in bekannter Weise die Zählwerk  welle 55     mittelst    eines     Schrittschaltwerkes     antreibt.  



  Der     Impulsstromkreis,    der eine Strom  duelle 56 enthält, wird durch ein elektro  magnetisches     Schrittschaltwerk    unterbrochen  und geschlossen, dessen Elektromagnet 57  in oben beschriebener Weise Impulse von  einem Messer empfängt. Das     Schrittschalt-          werk    betätigt durch eine Kammscheibe 58  eine aus zwei Kontaktfedern 59, 60 beste  hende     Kontaktvorrichtung    derart, dass der  Kontakt 59, 60 einmal bei jeder Umdrehung  der Kammscheibe geschlossen wird. Die  Kammscheibe ist mit einem auf derselben  Welle fest angebrachten Schaltrad 61 fest  verbunden, das durch eine Schaltklinke 62  angetrieben und durch einen Sperrhaken 63  gesperrt wird.

   Auf der Welle des Schalt  rades ist ferner eine herzförmige Scheibe 64  angeordnet, gegen deren Umkreis ein feder  belasteter Arm 65 anliegt, welcher bestrebt  ist, das Schaltrad in die Ausgangsstellung  zurückzuführen. Die Anordnung ist derart  getroffen, dass der Arm 65 und die Herz  scheibe 64 zusammen mit einer auf diese  Scheibe einwirkenden Feder 66 bestrebt sind,  der Bewegung des     Scha.ltra.des    während der  neun ersten Schritte entgegenzuwirken. Beim  zehnten Schritt üben jedoch sowohl der Arm  65, als die Feder 66 eine entgegengesetzte  Wirkung aus, so dass das Schaltrad unter  fortgesetzter Bewegung in derselben Rich  tung auf einmal in die Normalstellung zu  rückgeführt wird.

   Während der letztgenann  ten Bewegung wird der Kontakt 59, 60 be  tätigt, so dass der Impulsstromkreis     gesehlos-          sen    wird. Auf der Zeichnung ist der Appa  rat in derjenigen Stellung dargestellt, in wel  cher das erste Zählwerk durch den ersten    Impuls betätigt worden ist und das Schritt  schaltwerk bereit ist, den zweiten Impuls  auszusenden. Als das erste Zählwerk beein  flusst wurde, wurde der Kontaktarm 49 da  durch umgestellt, dass der Anker 54 mit dem  Haken 53 in Eingriff kam. Der zweite Im  puls wird folglich das zweite Zählwerk be  tätigen, welches dabei seinerseits in ähn  licher Weise den Impulsstromkreis um  schaltet und die Betätigung des dritten Zähl  werkes vorbereitet.

      Die Zurückführung des Apparates in die  Ausgangsstellung     wird    durch einen     Solenoid     67 bewirkt, dessen Anker mit einer feder  belasteten Stange 68 verbunden ist, die eine  Anzahl von nur in der einen Bewegungs  richtung beweglichen Haken 69 trägt, wel  che, wenn das     Solenoid    einen Stromimpuls  bekommt, die verschiedenen Haken 53 und .  62 betätigen, derart, dass sowohl die Um  schaltvorrichtungen der Zählwerke, als auch  das     Schrittschaltwerk    in die Normalstellung  zurückgeführt werden. Der Sperrhaken 63  wird dabei durch einen mit der Stange 68  verbundenen Hebel 74 unwirksam gemacht.

    Der Stromkreis des     Solenoids    67 wird, wie  vorher, durch eine Uhr kontrolliert, so dass  die Zurückführung periodisch mit unterein  ander verschiedenen Zeitzwischenräumen  stattfindet.    Es leuchtet ein, dass die Stromimpulse,  die in     Fig.    8 durch das     Schrittschaltwerk     erzeugt werden, statt dessen unmittelbar vom  integrierenden Messer ausgesandt werden  können, wenn nur das impulserzeugende Or  gan des Messers mit entsprechender     tber-          setzung        getrieben    wird, wobei das Schritt  schaltwerk überflüssig wird und die Zähl  werke unmittelbar durch die Primärimpulse       beeinflusst    werden,

   deren Anzahl durch die  Übersetzung entsprechend vermindert ist.       Diese    Vereinfachung wird jedoch nur auf  Kosten der Genauigkeit der registrierten  Werte erreicht. Bei einem Apparat mit Im  pulsspeicher kann der Fehler einen Wert be  tragen, der einem Primärimpuls entspricht,  weil ja Zurückstellung zu beliebiger Zeit      während des Zeitzwischenraumes zwischen  zwei aufeinander folgenden Primärimpulsen  stattfinden kann. Bei einem     Apparat    ohne  Impulssammler wird der Fehler um so grö  sser, je kleiner die Anzahl der Impulse pro  Zeiteinheit ist.

      Die Umschaltung des     Impulsstromkreises     an den Kontakten 49, 50, 51 könnte auch  durch besondere Relais bewirkt werden, die  in derselben     )'Greise    wie die Elektromagnete  48 arbeiten und ihrerseits Stromkreise für  die entsprechenden     Zählwerkelektromagnete     schliessen.  



  Bei den oben beschriebenen Ausführungs  formen sind. die verschiedenen Zählwerke in  der Weise angeordnet, dass sich während jeder       Zeitperiode    der Reihe nach betätigt- werden,  was die Voraussetzung ist dafür, dass jedes  Zählwerk diejenige Zeit angeben soll, wäh  rend welcher der diesem Zählwerk zugeord  nete Wert erreicht oder     überschritten    wor  den ist.  



       Fig.    9 zeigt eine Abänderung der in       Fig.    5 bis 7 dargestellten Ausführungsform,  die sich von dieser dadurch unterscheidet,  dass das Zählwerk erst am Ende jedes Zeit  zwischenraumes     beeinfluss't    wird, und dass für  jede Zeitperiode nur ein einziges Zählwerk  betätigt wird, und zwar dasjenige, das dem  während der     Zeitperiode    erreichten Maximal  wert entspricht.

   Um dies zu erreichen, ist  die Welle 26 derart angeordnet, dass sie durch       Einwirkung    des     Rückstellmagnetes    40 ge  dreht werden kann, was in dem dargestell  ten Beispiel dadurch bewirkt wird, dass der  am obern Ende der Welle angebrachte Arm  43 mit dem     Zurückführungshaken    39 durch  einen am letzteren vorgesehenen Stift 71 in  Eingriff steht.

   Ferner ist die Anordnung  derart abgeändert, dass die Umschaltarme 47  des Zählwerkes verlängert sind, so     da.ss    sie  sich über einen dem Abstand zwischen zwei  Zählwerken entsprechenden Abstand     erstrek-          ken.    Wenn der     Rückstellmagnet    betätigt  wird, wird folglich nur dasjenige Zählwerk  betätigt werden, vor welchem das Kupplungs  organ 22 sich jeweilig befindet. Um wäh-         rend    der Zurückführung des     Kupplungsorga-          nes    in die Ausgangsstellung eine Beeinflus  sung der     übrigen    Zählwerke zu verhindern,  kann die Anordnung derart getroffen sein.

    dass dieses Kupplungsorgan während der Zu  rückführungsbewegung hinter den Umschalt  armen 47     vorbeibewegt    wird. Bei einer der  artigen Anordnung geben die Zählwerke  nicht unmittelbar die Beständigkeit eines ge  wissen Wertes der betreffenden Grösse an,  sondern die Zeit, während welcher die Grösse  zwischen zwei     bestimmten    Grenzen variiert  hat. Mit Hilfe dieser Werte kann jedoch  die     Beständigkeitskurve    unschwer berechnet  werden.

   Die Anordnung bringt den Vorteil  mit sich, dass die verschiedenen Zählwerke  weniger oft betätigt werden und somit. we  niger abgenutzt werden, sowie ferner, dass  die Zeit, die verfliesst, ehe das Zählwerk die  Grenze seiner     Rechnungskapazität    erreicht  hat, länger wird, wodurch es möglich wird,  die     Ablesung    mit längeren Zeitzwischen  räumen aufzuführen, ohne dass Zweifel dar  über zu entstehen braucht, ob die Maximal  grenze der Zählwerke überschritten worden  ist.  



  Bei allen oben beschriebenen     Ausführangs-          formen    der Erfindung registrieren die Zähl  werke tatsächlich die verschiedenen Werte  des Zeitintegrals, die während jeder Zeit  periode erreicht worden sind. Die Erfindung  ist aber nicht auf solche Fälle beschränkt,  wo es sich in erster Linie darum handelt,  die Anzahl der Zeitperioden zu zählen, wäh  rend welcher gewisse Werte der betreffenden  Grösse erreicht     bezw.    überschritten worden  sind, sondern die Erfindung kann im all  gemeinen in solchen Fällen     verwertet    werden,  wo die gemäss der Erfindung registrierten  Werte zu irgend einem praktischen Zweck  in vorteilhafter Weise ausgenutzt werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Registrieren des Zeit- integrals einer mit der Zeit variierenden Grösse, bestehend aus einer von einem inte- grierenden Messer angetriebenen Kupplungs vorrichtung, die unter Kontrolle einer Uhr periodisch in gleichmässigen Zeitzwischen räumen in eine Ausgangslage zurückgeführt wird, und einer Anzahl von Zählwerken, die durch die genannte Kupplungsvorrichtung in verschiedenen verschiedenen Werten des Zeitintegrals der betreffenden Grösse entspre chenden Stellungen der Isupplungsvorrich- tung betätigt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jedes Zähl werk einmal für jede Zeitperiode derart betätigt wird, dass es diejenige Anzahl von Zeitperioden unmittelbar angibt, während welcher der entsprechende Wert des Zeitintegrals erreicht bezw. über schritten worden ist. 2. Vorrichtung gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähl werke für jede Zeitperiode sukzessiv be tätigt werden, so dass jedes Zählwerk die Anzahl von Zeitperioden angibt, wäh rend welcher der dem Zählwerk zugeord nete Wert überschritten worden ist 3.
    Vorrichtung gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupp lungsvorrichtung durch Stromimpulse vom Messer angetrieben wird und dabei als Impulsspeicher arbeitet, derart, dass sie von einer Stellung in die nächste durch eine Mehrzahl von Impulsen be wegt wird. 4. Vorrichtung gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupp lungsvorrichtung aus einem Schritt schaltwerk besteht, das in verschiedenen Einstellungen eine Anzahl von Zählwer ken betätigt. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Zähl werke längs der Bewegungsbahn eines vom Messer aus angetriebenen Kupp- lungsorganes derart angeordnet sind, dass sie von diesem Organ mechanisch be tätigt werden können. 6. Vorrichtung gemäss Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupp lungsorgan aus einem elektromagnetisch angetriebenen Schaltrad besteht, durch welches längs des Umkreises des Schalt rades angeordnete Zählwerke sukzessiv betätigt werden. 7.
    Vorrichtung gemäss Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupp lungsorgan aus einem längs Führungen bewegbaren Wagen besteht, der mit einem Arm versehen ist, durch welchen die längs der Führungen hintereinander an geordneten Zählwerke betätigt werden können. B. Vorrichtung gemäss Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupp lungsorgan durch den Vorschubarm eines zeitintegrierenden Messers mit lirlaximalzeiger gebildet wird, um die verschiedenen Zählwerke sukzessiv zu betätigen, wobei dieser Vorschubarm durch eine Uhr periodisch in gleichmässi gen Zeitabschnitten in die Ausgangslage zurückgeführt wird.
    9. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kupp lungsvorrichtung eine Anzahl von Elek tromagneten aufweist, die zu dem Zweck angeordnet sind, einen Impulsstromkreis von einem Eelektromagneten zum andern sukzessive umzuschalten, derart, dass die Magnete durch eine Reihe von Strom impulsen sukzessive in Wirksamkeit ge bracht werden können. 10. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zählwerke am Ende jeder Zeitperiode betätigt wer den, wobei jedesmal nur dasjenige Zähl werk, das dem während der Zeitperiode erreichten Maximalwert entspricht, be tätigt wird. 11. Vorrichtung gemäss Unteranspruch 10.
    dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zähl werk in mehreren verschiedenen Stellun gen der Kupplungsvorrichtung, die den zwischen zwei Grenzwerten liegenden Werten des Zeitintegrals entsprechen, betätigt werden kann, so dass jedes Zähl werk die Zeit angibt, während welcher die betreffende Grösse zwischen zwei be stimmten Grenzen variiert hat. 12. Vorrichtung gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schritt schaltwerk die Zählwerke mechanisch be tätigt. 13. Vorrichtung gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da ss das Schritt- schaltwerk die Zählwerke elektrisch be tätigt. 14.
    Vorrichtung gemäss Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Elek tromagnete zugleich als Antriebselektro magnete der Zählwerke dienen.
CH128769D 1926-10-09 1927-10-04 Vorrichtung zum Registrieren des Zeitintegrals einer mit der Zeit veränderlichen Grösse. CH128769A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750434C (de) * 1934-02-04 1945-01-12 Verfahren und Einrichtung zur Erfassung zeitlich in veraenderlicher Staerke verlaufender Vorgaenge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE750434C (de) * 1934-02-04 1945-01-12 Verfahren und Einrichtung zur Erfassung zeitlich in veraenderlicher Staerke verlaufender Vorgaenge

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