CH126767A - Poliergerät, insbesondere für Fussböden. - Google Patents
Poliergerät, insbesondere für Fussböden.Info
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Description
Pollergerät, insbesondere für Fussböden. Die Erfindung bezieht sich auf ein Po liergerät, insbesondere für Fussböden, bei dem von einem nach oben abseliliessbaren, nach unten aber dauernd offenen, der Aufnahme eines Poliergutes, zum Beispiel einer Flüssig keit, dienenden Raum aus ein die zu polie rende Fläche bestreichender Stoff mit Polier gut gespeist -wird.
Das Neue besteht bei dem Poliergerät ge mäss Erfindung darin, dass zwischen dem Aufnahm,eraum für das Poliergut und der Reibfläche des Gerätes ein Körper eingefügt ist, der dem Durchtritt des Poliergutes zur Reibfläche einen derart grossen Widerstand entgegensetzt, dass dieses nur nach und nach zu dieser hindurchtreten kann, um dadurch die Befeuchtung der Reibfläche zu einer dau ernd gleichmässigen und geringen zu ge stalten.
Die Zeichnung veranschaulicht eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfin- dungsge-genstand,es.
Fig. <B>1</B> ist ein Querschnitt, Fig. 2 ein Längsschnitt, und Fig. <B>3</B> eine Draufsicht. Mit<B>1</B> ist ein längliches Gehäuse bezeie,11- net, das durch einen mit Öffnungen 2 verse- henen Steg<B>3</B> in einen ob,ern, nach oben offe nen Raum 4 und einem untern, nach unten offenen Raum<B>5</B> unterteilt ist.
Ersterer dient der Aufnahme des Poliergutes, zum Beispiel einer Flüssigkeit, die ihm durch die mit dem durch Schrauben am Gehäuse<B>1</B> befestigten Deckel<B>6</B> ein Stück bildende, das untere Ende des Gerätestiels aufnehmen-de Hülse<B>7</B> zuge führt wird.
In den untern Raum<B>5</B> ist ein über den untern Gelläuserand vorstehender wegnehmbarer Körper<B>8</B> eingeselioben, der im wesentlichen aus einem Material, zum Bei spiel Faserstoff oder zerkleinerter Schwamm, das zu einem ziemlich harten Kissen<B>10</B> verei nigt ist, besteht, und welches dem Durchtritt des Poliergutes zu einer Reibfläche<B>9</B> des Ge rätes einen derart grossen Widerstand entge gensetzt, dass dieses nur nach und nach zu dieser hindurelitreten kann, um dadurch die Befeuelitung dieser Reibfläche zu einer,
dau- ernd gleichmässigen und geringen zu gestal ten.
Zu dem Kissen<B>10</B> gelangt das vorzugs weise schwerflüssige Poliergut aus den<B>Öff-</B> nungen 2 des Steges<B>8</B> über zwei auf dessen Oberseite aufgebrachte, durch eine Trenn stange<B>11</B> in einem gewissen Abstand vonein ander gehaltene Siebe 12. Das Fasierstoff- oder Schwammgebilde<B>10</B> und die beiden Siebe 12 mit zwisehengelegter Trennstange <B>11</B> sind in einen Überzug<B>13</B> eingenäht, der diese Teile zu dem ein Ganzes bildenden Kör per<B>8</B> vereinigt.
Auf der Oberseite dieses Überzuges<B>13</B> sind unterhalb der Öffnungen 2 des Steges<B>3</B> zweckmässig Aussparungen vorgesehen, um den direkten Übertritt des Poliergutes durch die Siebe 12 hindurch, die zum Beispiel aus einem Drahtgeflecht beste hen könuen, auf das Kissen<B>10</B> zu ermög lichen. Die Siebe dienen der gleichmässigen Verteiluii.g des Poliergutes auf der Oberseite des Kissens<B>10</B> Auf das Gehäuse<B>1</B> ist eine nach hinten ausladende Verschalung 14 aufgesetzt, in de ren Seitenwänden<B>15 je</B> ein Winkelschlitz<B>16</B> mit einem Lager<B>17</B> für die Zapfen einer Welle <B>18</B> ausgespart ist.
Auf die Welle<B>18</B> ist ein Stoffband<B>9</B> aufge-#vickelt, dessen freier End teil über die eine Unterkante einer Längsseite des Gehäuses<B>1</B> hinweg und unter einer Feder <B>19'</B> hindurch um die untere Hälfte des-Kis- sens <B>10</B> satt anliegend herumgeführt und schliesslich unter einer Feder<B>19</B> auf der ge genüberliegenden Längsseite des Gehäuses<B>1</B> festgeklemmt ist.
Die Federn<B>19</B> und<B>19'</B> -selbst treten in Längsnuten Ader Gehäus#ewand ein und sind mit ihrem einen Ende unter einen Haltestift eingeschoben und am andern Ende durch<B>je</B> einen schwenkbaren Riegel 20 bezw. 20' in ihrer Lage in den Längsnuten gesichert.
Das von der Welle<B>18</B> abzuwik- kelnde Stoffband<B>9</B> nimmt die volle verfügbare Breite des Gehäuses<B>1</B> ein und,seine Aussen- oder Unterseite bildet die Reibfläche des Ge rätes, welche infolge des bei Gebrauch des Gerätes ausgeübten leichten Druckes, oder auch nur infolge des Eigengewichtes dessel ben, geringe, sich stets gleichbleibende Men gen an die bestrichenen Flächen abzusondern vermag.
Soll einmal ausnahmsweise an einer be stimmten Stelle oder auf einer bestimmten Fläche eine reichlichere Ausscheidung des Poliergutes stattfinden, so ist lediglich ein stärkerer Druck auf das Poliergerät auszu üben.
Die Vereinigung des Stiels mit dem Gerät kann vorteilliaft durch einen in der Hülse<B>7</B> vorgesehenen Bajonettverschluss erfolgen.
Wenn ausser Gebrauch, kann der Stiel entfernt und das eigentliche Gerät, zwecks Aufbewahrung und um ein Vertrocknen des in das Kissen<B>10</B> aufgesogenen Poliergutes hintanzuhalten, ineinen durch Deckel 21 gut gegen Luftzutritt verschliessbaren Bleehka- sten 22 eingebracht werden, wobei die Schmalseiten des Gehäuses<B>1</B> auf im Kasten 22 eingelötete Querleisten 23 aufstützen, so dass die Reibfläche den Büchsenboden nicht berührt.
Nachdem durch längeren Gebrauch ein als Reibfläche benützter Bruchteil ödes Stoff bandes<B>9</B> verschmutzt ist, wird dieser nach Wegnahme der Federn<B>19</B> und <B>19'</B> abgeschnit ten, -das Band von Welle<B>17</B> etwas abgerollt bezw. nachgeschoben und dessen freies Ende wie vorher statt anliegend um das Kissen<B>10</B> gelegt und durch Feder<B>19</B> gesichert.
Das Gehäuse<B>1,</B> der Deckel<B>6</B> und die Ver schalung 14 werden vorzugsweise aus Metall, zum Beispiel aus Aluminium, hergestellt.
Statt nur aus einem einzigen Stück könnte das Kissen<B>10</B> auch aus mehreren Schichten, und zwar mit verschieden grosser Wider standsfähigkeit gegen das Durchtreten des Poliergutes zur Reibfläche bezw. auch aus verschiedenem Material hergestellt sein.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Poliergerät, insbesondere für Fussböden, bei dem von einem nach oben abschliessbaren, nach unten aber dauernd offenen, der Auf nahme eines Poliergutes dienenden Raum aus ein die zu polieren-de Fläche bestreichender Stoff mit Poliergut gespeiet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Aufnahme raum für das Poliergut und der Reibfläche des Gerätes ein Körper eingefügt ist, der dem Durchtritt des Poliergutes zur Reibfläche einen derart grossen Widerstand entgegen setzt, dass dieses nur nach und nach zu dieser hindurchtreten kann,um dadurch die Be feuchtung der Reibfläche zu einer dauernd gleiel-lmä,ssigen und geringen zu gestalten. UNTERANSPR-CCHE: <B>1.</B> Poliergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse durch einen gelochten Trennsteg in eine obere und eine untere Kammer unterteilt ist, wobei die obere Kammer der Auf nahme des Poliergutes dient, während in die untere ein dem Poliergut den im Pa tentanspruch genannten Widerstand ent gegensetzendes Kissen eingeschoben ist. 2.Poliergerät nach UnteTanspruell <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass das Kissen aus mehreren Schichten hergestellt ist, welche dem Durchtritt des Poliergutes einen verschieden grossen Widerstand ent gegensetzen. <B>3.</B> Poliergerät nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass über dem Kis sen zwischen dessen Oberseite und der Unterseite des Steges eine die gleich mässige Verteilung des Poliergutes auf die Kissenoberseite sichernde Vorrich tung eingefügt ist. 4. PoliergeTät nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die in letzte rem genannte Vorrichtung aus zwei über einander in einem gesicherten Abstand voneinander angeordneten Sieben bestellt.<B>5.</B> Poliergerät nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Kissen und -die Siebe durch einen gemeinsehaft- lichen Überzug zu einem ein Ganzes bil- ,denden Körper vereinigt sind. <B>6.</B> Poliergerät nach Unteranspruch <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Aufnahme- raum für das Poliergut durch einen lös baren Deckel abgeschlossen ist, mit wel chem eine Hülse ein einziges Stück bildet durch die das Poliergut dem Aufnahme raum zugeführt und in welcher der Stiel des Gerätes lösbar befestigt werden kann.<B>7.</B> Poliergerät nach Unterauspruch <B>1,</B> da durch gekennzeichnet"dass,das Kissen das Poliergut an ein als Reibfläche dienen des, nachsehiebbares Stoffband abgibt. <B>8.</B> Poliergerät nach Unteranspruch<B>7,</B> da durch gekennzeichnet, dass auf das Ge häuse eine nach hinten ausladen-de Ver schalung aufgesetzt ist, in deren Seiten wände eine Welle gelagert ist für die Aufnalime des Stoffbandes, welches auf die Unterseite des Kissens satt anliegt und dessen Lage auf diesem gesichert werden kann.<B>9.</B> Poliergerät nach Unteranspruch<B>8,</B> da durch gekennzeichnet, dass das satte An liegen des Stoffbandes auf Jem Kissen durch entfernbare, in Längsnuten des Ge häuses eingebettete Federn gesichert ist. <B>10.</B> Poliergerät nach Unteranspruch <B>6,</B> ge kennzeichnet durch einen gegen den Zu tritt von Luft bestmöglich abdichtenden Kasten, in welchen nach Lösen eines zur Vereinigung des Stiels mitder Hülse die nenden Bajonettverschlusses und Weg nahme des Stiels das Gerät eingebracht werden kann, wobei es auf Querleisten des Kastens aufzuruhen kommt, um die Reibfläche ausser Berührung mit dem Kastenboden zu halten.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH126767T | 1927-08-02 |
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| CH126767D CH126767A (de) | 1927-08-02 | 1927-08-02 | Poliergerät, insbesondere für Fussböden. |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US6098239A (en) * | 1999-12-22 | 2000-08-08 | Quickie Manufacturing Corporation | Cleaning aid storage mop |
-
1927
- 1927-08-02 CH CH126767D patent/CH126767A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US6098239A (en) * | 1999-12-22 | 2000-08-08 | Quickie Manufacturing Corporation | Cleaning aid storage mop |
| WO2001045547A1 (en) * | 1999-12-22 | 2001-06-28 | Quickie Manufacturing Corporation | Cleaning aid storage mop |
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