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CH113907A - Vorrichtung zum Reinhalten von Mahlwalzen. - Google Patents

Vorrichtung zum Reinhalten von Mahlwalzen.

Info

Publication number
CH113907A
CH113907A CH113907DA CH113907A CH 113907 A CH113907 A CH 113907A CH 113907D A CH113907D A CH 113907DA CH 113907 A CH113907 A CH 113907A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rail
rollers
roller
grinding
clean
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Muehlenbauanstalt Und Mas Seck
Original Assignee
Muehlenbauanstalt Und Maschinenfabrik Vorm Gebr Seck
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Muehlenbauanstalt Und Maschinenfabrik Vorm Gebr Seck filed Critical Muehlenbauanstalt Und Maschinenfabrik Vorm Gebr Seck
Publication of CH113907A publication Critical patent/CH113907A/de

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  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Reinhalten von     Mahlwalzen.       Zum Reinhalten von Glattwalzen für Zer  kleinerungszwecke, besonders beim Ausmah  len der Griesse und     Dunste    in der Getreide  müllerei, bedient man sich gewöhnlich der       Abstreichmesser,    die in Berührung mit der       Walzenoherfläche    so angeordnet sind, dass  sie, auf den Walzenquerschnitt bezogen, mit  der Tangente am Angriffspunkt im Sinne  der Drehrichtung der Walze einen spitzen  Winkel einschliessen. In der Regel hat jede  einzelne Walze einen solchen Abstreicher,  häufig sogar deren mehrere.

   Bekannt sind  auch Vorrichtungen, mit deren Hilfe das aus  den Walzen austretende Mahlgut, bevor es  abläuft, zu einer grösseren Masse angesammelt  wird, die nach Art eines Kissens auf die  Walzenoberfläche eine reinigende Wirkung  ausübt und infolge ihrer innern Reibung zu  gleich die beim Ausmahlen entstehenden  Blättchen auflöst.  



  Die Erfindung betrifft eine     Vorrichtung,     durch die die vorzugsweise diagonal überein  ander gelagerten Walzen eines Paares ohne       Abstreicher    für beide Walzen und ohne An-         sammlung    des Mahlgutes     reingehalten,    gleich  zeitig aber auch die Blättchen aufgelöst wer  den.  



  Sie besteht     darin,    dass im Austrittswinkel  der Walzenpaare parallel zu deren     Berüh-          rungskante,    eine Schiene angeordnet wird, die  bis nahe an die Mahlfläche einer der rein zu  haltenden Walzen reicht. Die Anordnung  kann hierbei so getroffen werden, dass die  Schiene einer der Walzen anliegt.

   In diesem  Falle erfolgt das Reinigen dieser Walze da  durch, dass die Schiene das Mahlgut von der  Walzenoberfläche abstreift, während das Rei  nigen der andern Walze dadurch erfolgt, dass  sich das Mahlgut zwischen dieser Walze  und der Schiene     durchpresst.    Durch diese be  deutende Pressung werden nicht nur die bei  der     Vermahlung    entstehenden Blättchen mit  Sicherheit aufgelöst, sondern die Walzen  oberflächen werden auch infolge der Reibung,  die das verdichtete Material auf ihnen fin  det, dauernd     reingehalten.    Eine zweite Aus  führungsmöglichkeit besteht darin, dass die  Schiene mit ihrer Arbeitskante mit relativ      kleinerem Abstand gegenüber beiden Mahl  walzen angeordnet ist.

   In diesem Falle erfolgt  das Auflösen der Blättchen und das Rein  halten beider Walzenoberflächen dadurch,  dass sich das Mahlgut zwischen der Schiene  und beiden Walzenoberflächen     durchpresst.          Zweckmässig    wird die Schiene derart ge  lagert, dass der Abstand ihrer Arbeitskante  von der Berührungslinie der Walzen geändert  werden kann. Auch empfiehlt es sich, die  Schiene in der Querrichtung federnd anzuord  nen, so dass sie bei übermässigem Druck     von     der Berührungslinie der Walzen zurückwei  chen     kann.     



  Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele.     Fig.    1 zeigt eine     Anordnung,     bei der die Schiene an der untern Walze an  liegt, während ihre Arbeitskante einen gerin  gen Abstand von der obern     Walze    besitzt;

         Fig.    2 ist ein Schnitt durch die     Stuhlung     zur Darstellung der Befestigung der     Schiene;          Fig.    3 zeigt eine Anordnung, bei der die  Arbeitskante der Schiene mit Abstand gegen  über beiden Walzenoberflächen angeordnet  ist;     Fig.    4 ist eine Darstellung eines dritten  Ausführungsbeispiels, bei dem die     -Schiene     verstellbar gegenüber den Walzen     angeord-          net    ist;

       Fig.    5 ist eine Darstellung eines  weiteren Ausführungsbeispiels, bei dein die  Schiene federnd angeordnet ist, und     Fig.    6  ist ein Schnitt durch die     Stuhlung    und ein  Grundriss der Schiene und ihrer Führung  nach     Fig.    5.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1  ist am Austrittswinkel der diagonal überein  anderliegenden Walzen     a    und<I>b</I> ortsfest pa  rallel zur Berührungslinie beider Walzen  eine Schiene c derart     angeordnet,    dass ihre  den Walzen zugekehrte Kante auf der un  tern, langsamer laufenden Walze b aufliegt,  während sie gegenüber der     obern,    schneller  laufenden Walze a einen kleinen Abstand be  sitzt. Dadurch entsteht     zwischen,    der Arbeits  kante der Schiene c und der     obern    Walze ein  enger Spalt, durch den das von den Walzen  kommende Mahlgut     hindurchtreten    muss.

    Zweckmässig wird die Arbeitskante der  Schiene c messerartig     zngeschärft.    Die         Schieile    c ist am     Gestell    der     Stuhlung    fest  angeordnet.     Fig.    1 und     \?    lassen beispielsweise  an den Enden Winkel     cd    erkennen,     mittelst     deren die feste     Verbindung    der Schiene mit  dem Gestell erreicht ist.  



  Die Arbeitsweise der Einrichtung nach       Fig.    1 und ? ist wie folgt: Das von der un  tern Walze b mitgenommene Walzgut wird  durch die Schiene     c        abgeschabt    und muss sich  durch den     zwischen    der Schiene c und     d-i-          obern    Walze     n        gebildeten        tilgen        Spalt        liin-          durclidrängen.        Ebenso    drängt sich     das    an  der     Wiilze        a    haftende  <RTI  

   ID="0002.0052">   3Iahlgvt    durch diesen  Spalt hindurch. Dadurch entsteht eine     be-          deutende    Pressung im Mahlgut, vermöge  deren nicht nur die     hei    der     Verma.hlung    ent  stehenden Blättchen mit Sicherheit     auf(re-          löst    werden, sondern auch die Fläche der  obern Walze     infolge    der Reibung zwischen  ihr und     dein    verdichteten Material dauernd       reingehalten    wird. Das Mahlgut, das sich  durch den Spalt     gedrängt    hat, fliesst über  die geneigte Schiene c ab.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  ist die     Arbcitska.nte    der Schiene c mit     Al)-          stand    gegenüber     beiden    Walzenoberflächen  angeordnet.     Infolgedessen    presst sieh das von  der     obern    Walze     a        mito-enommene        Mahlgrit     durch den     zwischen    dieser und der Schiene c.

    gebildeten     Spalt,    während das von der un  tern Walze b     mitgenommene    Mahlgut     si--li     durch den zwischen dieser und der Schiene c  gebildeten Spalt     hindurchpresst.    Die Auf  lösung der Blättchen und das Reinigen der  Walzenoberflächen erfolgt in diesem Falle       ausschliesslich    durch die Pressung des Mahl  gutes und dessen Reibung auf den     Walzen-          ob4,rfläehen.    Die Befestigung der Schiene     c     am Gestell der     Stuhlung    erfolgt in     derselben     Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1. und 2.

    



  In dem Ausführungsbeispiel     nach        Fig.    4  entspricht die     Anordnung    der Schiene c ge  genüber den Walzen     a    und<I>b</I> derjenigen des  Beispiels nach     Fig.    3.

   Indessen ist die  Schiene     c    derart     nachstellbar    angeordnet, dass  der     Abstand    ihrer     Arbeitskante    gegenüber  der Berührungslinie der     ZValzen        a    und<I>b</I> ge-      ändert werden     kann.    Die zur     Befestigung     der Winkeleisen d am Gestell dienenden  Schrauben e ragen zu diesem Zwecke durch  Langlöcher der Winkeleisen.  



  In dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    5  und 6 sind die Schienen c federnd angeord  net. Sie sind zu diesem Zwecke an Bolzen     f     befestigt, die durch Bohrungen einer an dem  Gestell befestigten Schiene g     hindurchragen.     Zwischen dieser Schiene und auf den Bolzen     f     angebrachten Wulsten<I>h</I> liegen Federn<I>i,</I> die  die     Schiene        c    in den Austrittswinkel der  Walzen<I>a</I> und     b    hinein zu drücken suchen.

    Die     über    die Schiene g nach hinten hinaus  ragenden Enden der Bolzen f sind mit Ge  winde versehen, auf das     Muttern        k    und     Ge-          genmuttern    1 geschraubt sind. Mittelst der  Muttern     Ir,    und 1 kann der Abstand der Ar  beitskante der Schiene c von der Berührungs  linie zwischen den Walzen     a    und b eingestellt  werden.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    5 und 6  hängt die Spannung der Federn i von dem  Abstand der Arbeitskante der Schiene c von  der Berührungslinie der Walzen     ca    und b ab.  Man kann aber die Spannung der Federn i  auch unabhängig von der Einstellung der  Schiene c veränderlich .machen. Beispielsweise  kann man zu diesem Zwecke die Schiene g  verstellbar mit dem Gestell verbinden.  



  Statt der dargestellten beiden Führungs  bolzen     f    können deren mehr Verwendung fin  den. Auch lässt sich die Führung an den En  den der Schiene c zu beiden Seiten des Ge  stelles des Walzenstuhls anordnen. Auch  kann die Einstellung der Schiene c durch  andere für den Zweck .geeignete Mittel be  wirkt werden. Statt der Schraubenfedern     kör$          nen    Federn anderer Art angeordnet werden.  



  Die neue Anordnung zeichnet sich durch  grosse Einfachheit aus. Denn für beide Wal-         zen    hat man nur eine Schiene c nötig, wäh  rend     ,man    bei den     bekannten    Ausführungen  wenigstens zwei, wenn nicht vier Abstreicher  benötigte. Ausserdem ersetzt die neue Anord  nung besondere     Auflösemaschinen    für die  Blättchen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Reinhalten von Mahl walzen, insbesondere von solchen, die diago nal übereinander angeordnet sind, gekenn zeichnet durch eine im Austrittswinkel der Walzenpaare parallel zu deren Berührungs kante angeordnete Schiene, die bis nahe an die Mahlfläche einer der rein zu haltenden Walzen. reicht, so dass das Mahlgut gezwun gen wird, durch die enge Spalte zwischen der Schiene und der Walze unter Pressung aus zutreten. LTNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schiene einer der Walzen anliegt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schiene mit ihrer Arbeitskante mit relativ kleinem Abstand .gegenüber beiden Mahlwalzen an geordnet ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schiene pa rallel zur Berührungslinie der Walzen verstellbar ist.. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schiene in der Querrichtung unter Federdruck steht.
CH113907D 1924-04-12 1925-04-11 Vorrichtung zum Reinhalten von Mahlwalzen. CH113907A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE113907X 1924-04-12

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CH113907A true CH113907A (de) 1926-02-16

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CH113907D CH113907A (de) 1924-04-12 1925-04-11 Vorrichtung zum Reinhalten von Mahlwalzen.

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