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DE2900922A1 - Quetschwalzwerk, insbesondere zum flockieren von oelsaatbruch - Google Patents

Quetschwalzwerk, insbesondere zum flockieren von oelsaatbruch

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Publication number
DE2900922A1
DE2900922A1 DE19792900922 DE2900922A DE2900922A1 DE 2900922 A1 DE2900922 A1 DE 2900922A1 DE 19792900922 DE19792900922 DE 19792900922 DE 2900922 A DE2900922 A DE 2900922A DE 2900922 A1 DE2900922 A1 DE 2900922A1
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DE
Germany
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roll
roll gap
rolling
rollers
rolls
Prior art date
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Application number
DE19792900922
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English (en)
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DE2900922C2 (de
Inventor
Sigurd Von Dipl Ing Seld
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Probat Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
BAUERMEISTER HERMANN MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by BAUERMEISTER HERMANN MASCHF filed Critical BAUERMEISTER HERMANN MASCHF
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Application granted granted Critical
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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/283Lateral sealing shields
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
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    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
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    • B02C4/30Shape or construction of rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Quetschwalzwerk, insbesondere zum Flockieren von ölsaatbruch
  • Die Erfindung betriefft ein Quetschwalzwerk, insbesondere zum Flockieren von Getreidekörnern und Ölsaatbruch, mit zwei kreiszylindrischen Walzen, die mit horizontalen Walzenachsen zwischen sich einen Walzspalt bilden und motorisch antreibbar sind, wobei vor zugsweise die eine Walze mit einem Antriebsmotor und mit der anderen Walze über einen eine Differenzgeschwindigkeit erzeugenden Ubertrieb gekoppelt ist, einer zu dem Walzspalt führenden Walzgut-Zuführeinrichtung und einer unterhalb des Walzspalts angeordneten Produkt-Ableiteinrlchtung, die vorzugsweise eine Flocken-Abstreife;nichtung enthält.
  • Zum internen Stand der Technik der Anmelderin gehören Quetschwalzwerke der beschriebenen Art, bei denen wie auch bei Quetschwalzwerken anderer Hersteller durch besondere Vorkehrungen dafür gesorgt ist, daß an den axialen Enden der Walzen möglichst wenig Walzgut ungequetscht am Walzspalt vorbeifällt. Zu diesem Zweck sind an den Enden der Walzen möglichst dicht,anliegende Formstücke vorgesehen, die sich möglichst nahe an der Walze axial und/oder radial zu den Walzen erstrecken, um dort das IIindurchtreten von ungequetschtem Walzgut möglichst weitgehend zu verhindern. Bei derartige Quetschwalzwerken ist der Verschleiß der Walzen-Oberflächen in den axialen Endbereichen der Walzen geringer als in den im Vergleich dazu sehr viel größeren mittleren Bereichen, so daß bei Konstanthalten der gewünschten mittleren Flockengröße schließlich die weniger stark abgetragenen Endabschnitte metallisch aufeinanderlaufen und unter dem Einfluß konzentriert.hoher Flächenpressungen, die am Walzenende erhebliche Scherspannungen erzeugen, ausbrechen. Diese Gefahr wird noch dadurch vergrößert, daß die Walzenoberflächen meist hart und spröde sind, und daß in modernen Anlagen große Walzenlängen und entsprechend hohe Anpreßkräfte verwendet werden, so daß in metallisch aufeinanderlaufenden Endabschnitten der Walzen sehr hohe Flächenpressungen auftreten können. Um diesen Nachteilen zu begegnen, müssen die Walzen in regelmäßigen Zeitabstände von normalerweise 500 bis 1 000 Betriebsstunden nachgeschliffen werden. Dieses Nachschleifen bedingt einen entsprechenden Produktionsausfall und ist umständlich, arbeitsaufwendig und wenig genau; auch können die beim Schleifen eJststehenden Funken Gefahren hervorrufen.
  • Um diesen Nachteilen zu begegnen, sind verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen worden. So hat man beispielsweise von einer Abdichtung an den Enden der Walzen ganz abgesehen und das dort vorbeifallende Gut in den Walzgut-Zulauf zurückgeführt. Die gewünschte Gleichmäßigkeit des Walzen-Verschleißes konnte jedoch damit nicht erzielt werden.
  • Das gleiche gilt auch für die Maßnahme, die Walzgut-Zufuhr so groß einzustellen, daß sich vor dem Walzspalt ein im Querschnitt etwa keilförmiger Überschuß ansainmelte, der gleichmäßig über die Enden der Walzen abfluß und so für eine gleichmäßige Beaufschlagung der Walzen über ihre ganze Länge sorgen sollte. Insbesondere zeigte sich in der Praxis, daß die Einhaltung eines gewünschten Überfüllungsgrades mit vertretbarem Aufwand nicht zu erzielen war.
  • Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, ein Quetschwalzwerk der beschriebenen Art zu schaffen, bei dem ein Nachschleifen der Walzen nur in verhältnismäßig großen Zeitabständen oder sogar überhaupt nicht mehr erforderlich ist.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst mit einem Quetschwalzwerk der eingangs angegebenen Art, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Walzen im Wirkungsbereich der Walzgut-Zuführeinrichtung liegende, vom Walzgut beaufschlagte Endabschnitte verringerten Durchmessers haben und daß unterhalb dieser Endabschnitte Ailffang- und Rückführeinrichtungen vorgesehen sind, die das dort herabfallende Material zu der Walzgut-Zuführeinrichtung zurückleiten.
  • Es hat sich gezeigt, daß bei dem erfindungsgemäßen Quetschwalzwerk der Verschleiß der Walzenoberflächen sehr viel gleichmässiger ist als bei den vorbekannten Walzwerken. Insbesondere tritt auch im Übergangsbereich zu den Walzen-Endabschnitten verringerten Durchmessers kein störender Minderverschleiß auf.
  • Deshalb ist bei dem erfindungsgemäßen Walzwerk ein Nachschleifer.
  • nur in sehr viel größeren Zeitabständen als bei vorbekannten Walzwerken erforderlich, und Kantenbrüche können sehr weitgehend vermieden werden. Vielfach kann ein Nachschleifen zwischen den Generalüberholungen ganz unterbleiben. Nach derzeitigem Verständnis sind die erzielten Vorteile vor allem darauf zurückzuführen, daß auch an den axialen Enden der mit vollem Durchmesser ausgeführten eigentlichen Walzenarbeitslänge keine Diskontinuität der Walzgut-Zufuhr pro Längeneinheit des Walzspalts vorliegt.
  • Für die weiter außen liegenden Endabschnitte ist die dort geringere Beaufschlagung mit Walzgut nicht nachteilig, da dort der Walzendurchinesser verringert ist und somit auch bei Minderverschleiß keine Gefahr des metallischen Aufeinanderlaufens besteht.
  • In diesem Sinne hat sich gezeigt, daß der Erfindungsgedanke auch dadurch verwirklicht oder die bisher beschriebene Verwirkeichung dadurch verbessert werden kann, daß das Walzwerk für eine erhöhte Walzgut-Zufuhr im Bereich der axialen Enden des Walzspalts eingerichtet ist. Das kann beispielsweise dadurch erzielt werden, daß man einen Zuführschlitz verwendet, der über den axialen Enden der Walzen verbreitert ist. Dadurch kann in den axialen Endbereichen der Walzen trotz der Verluste durch vorbeifallendes Walzgut ebenfalls ein wenigstens normaler Verschleiß hervorgerufen werden. Es ist auch denkbar1 daß in den axialen Endbereichen der Walzen sogar ein etwas höherer Verschleiß als im Mittelteil hervorgerufen werden kann. Bei Ausführungen mit abgesetzten Walzen-Endabschnitten verringerten Durchmessers mag auch vorteilhaft mitwirken, daß infolge der verstärkten Walzgut-Zufuhr in die axialen Endbereiche der Walzen und der entsprechenden Vergrößerung des axial über die übergangskanten in die Endabschnitte der Walzen strömenden Walzgut-Anteils dort ein erhöhter Verschleiß bewirkt wird, der den Minderverschleiß durch vorzeitiges Weglaufen von Walzgut an den axialen Enden der Walzen mindestens ausgleicht.
  • Die Erfindung und weitere Ausgestaltungen sowie die dadurch erzielten Vorteile werden in der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, wobei alle sich vom Stand der Technik unterscheidenden Merkmale von erfindung swe 5 entl icher Bedeutung sein können.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Vertikal-Längsschnitt-Darstellung eines erfindungsgemäßen Quetschwalzwerks entlang der Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 eine schematische Vertikal-Querschnitts-Darstellung des in Fig. 1 dargestellten Quetschwalzwerks nach der Linie II-II der Fig. 1.
  • Das in den Figuren 1 und 2 ganz schematisch dargestellte Quetschwalzwerk hat ein kastenartiges Gehäuse 2, das auf einem Fundament 4 aufgebaut ist. Zwei kreiszylindrische Walzen 6, 8 sind mit horizontalen Walzenachsen 10, 12 in parallelen Seitenwänden 14, 16 des Gehäuses 2 drehbar gelagert und-bilden zwischen sich einen Walzspalt 18. Oberhalb des Walzspalts 18 befindet sich eine Walzgut-Zuführeinrichtung, hier in Form eines sich über die ganze axiale Länge der Walzen 6, 8 erstreckenden länglichen Troges 20.
  • Der Trog 20 ist elastisch befestigt und kann mit einer Rütteleirrichtung 22 in Schwingungen versetzt werden, so daß das im Trog befindliche Walzgut gleichmäßig über die Länge des Troges verteilt wird. Dem Trog 20 wird das Walzgut über einen darüber befindlichen Aufgabebehälter 24 zugeleitet. Das Walzgut verläßt den Trog 20 aus einer schlitzförmigen öffnung 26 und fällt zum Walzspalt 18 hin. Der Wirkungsbereich der Zuführeinrichtung 20 erstreckt sich bis an die axialen Enden der Walzen 6, 8 oder sogar vorzugsweise etwas darüber hinaus. Zum Abführen des Walzprodukts ist unterhalb der Walzen 6, 8 eine Produkt-Ableiteinrichtung vorgesehen. Diese enthält bei der dargestellten Ausführungsform einen Sammelraum 28, aus dem das Produkt auf irgendeine Weise, beispielsweise pneumatisch durch Abzugöffnangen 30, 32, abgeleitet werden kann Disj Zeichnungen sind nicht maßstäblich. Insbesondere haben die Walzen im allgemeine ein größeres Verhältnis Länge/Querschnitt als in den Figuren dargestellt.
  • Die Walzen haben Endabschnitte 34, 36 verringerten Durchmessers, so daß dort die Quetschwirkung auf das Walzgut erheblich vermindert ist oder sogar ganz wegfall. Unterhalb der Endabschnitte 34, 36 sind Auffangeinrichtungen 38, 40 vorgesehen, um das in den Endbereichen der Walzen anfallende, vornehmlich unflockierte Walzgut aufzufangen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Auffangeinrichtungen in besonders einfacher Weise durch quer zu den Walzenachsen 10, 12 verlaufende Rinnen 42, 44 gebildet. Die Auffangeinrichtungen sind über Rückführ-Förderinrichtungen 46, 48 an die Walzgut-Zuführeinrichtung 20 angeschlossen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform sind in den Rinnen 42, 44 Förderschnecken 50, 52 angeordnet, die das in die Rinnen fallende Gut zu den einen Enden der Rinnen transportieren. An diese Abgabeenden, von denen in den Figuren (Fig. 2) nur das Abgabeende 54 der Rinne 42 zu sehen ist, sind Vertikal-Förderer 56, 58 angeschlossen, die einen Teil der Rückführ-Fördereinrichtungen 46 bzw. 48 bilden. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Vertikal-Förderer ebenfalls als Schneckenförderer ausgebildet; sie bestehen jeweils aus einem vertikalen Förderrohr 60, 62 und einer darin laufenden vertikalen Förderschnecke 64, 66. Die Förderschnecken werden von Motoren 68, 70, 72 angetrieben. An das obere oder Abgabeende der Vertikal-Fördereinrichtungen 56, 58 sind nach unten verlaufende Leitungen, Rinnen oder dergleichen 74, 76 angeschlossen, die ebenfalls Teile der Rückführ-Fördereinrichtungen darstellen und in den Trog 20 münden. Um den Abtransport des in den Endbereichen der Walzen anfallenden Walzgut einschließlich der ungewalzten Anteile zu erleichtern, können die Rinnen 42, 44 der Auffangeinrichtungen auch geneigt angeordnet sein; diese Möglichkeit ist in Fig. 2 in Form der strichpunktiert angedeuteten Rinne 242 erläutert.
  • Um mit Sicherheit die gesamte Menge des ungenügend gequetschten Walzguts aufzufangen, ist es zweckmäßig, die Auffangeinrichtungen so auszubilden, daß sie in einem Axialbereich wirksam sind, der den mit vollem Walzendurchmesser ausgeführten Walzenbereich geringfügig überlappt. Bei der dargestellten Ausführungsform erstrecken sich die inneren Seitenwände 78, 80 der Rinnen 42 bzw. 44 bis in den Bereich des vollen Walzendurchmessers nach oben; die Seiterwände haben dort bogenförmige Ränder 82, 84, die nahe an den Oberflächen der Walzen 6 bzw. 8 verlaufen.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform gehen die Endabschnitte 34, 36 jeweils in einer ringförmigen Absatzfläche 86, 88 unter einem stumpfen Winkel von vorzugsweise etwa 1350 in den mit vollem Durchmesser ausgeführten Walzbereich der Walzen 6, 8 über. Diese Ausführungsform ist in der Herstellung besonders einfach und hat sich in Dauerversuchen bewährt. Günstige Ergebnisse lassen sich auch erhalten, wenn man den Übergang mit einem rechten Winkel (900) oder sogar kantenfrei ausbildet.
  • Die Verringerung des Walzendurchmessers in den Endabschnitten 34, 36 beträgt zweckmäßig etwa das 5-50fache der Spaltbreite des Walzspalts, vorzugsweise etwa das 10fach. Beispielsweise beträgt die Durchmesserverminderung etwa 10 mm, also die Absatztiefe am Endabschnitt der Walzen etwa 5 mm bei einem für Sojabohnenbruch bestimmten Quetschwal zwerk mit folgenden technischen Daten: Durchmesser der Walzen: 700 mm Wirksame axiale Walzenlänge: 1 770 mm Axiale Länge jedes Endabschnitts von verringertem Durchmesser: 50 mm Walzspalt einstellbar: 0,1... 0,8 mm Walzendrehzahl: 270 min 1 Antriebsleistung: 130 kW Produktion: 350 t pro Tag Allgemein richtet sich das Ausmaß der Durchmesser-Verringerung in den Endabschnitten nach der normalerweise vorkommender maximalen Korngröße und der Verschleßwirkung des Walzguts; dabei wird eine übliche Einsatzdauer der Walzen bis zum ersten Gesamt-NachschleZ-fen zugrundegelegt, also beispielsweise 2 Jahre.
  • Im Betrieb des Quetschwalzwerks drehen sich die Walzen 6, 8 in Richtung der Pfeile 106, 108 (Fig. 2) gegersinnig in den Walzspalt 18 hinein, und Walzgut, das vorzugsweise in einem Riffelwalzwerk vorgebrochen ist, wird über den Trog 20 eingeleitet. Das Walzgut wird beim Passieren des Walzspalts 18 gequetscht und gelangt in Plockenform in den Produkt-Sammelraum 28, aus welchem es über die Absaugöffnungen 30, 32 abgesaugt wird. Das in den axialen Endabschnitten 34, 36 der Walzen 6, 8 nur ungenügend gequetschte Walzgut wird in den Rinnen 42, 44 aufgefangen und von den horizon-Malen und vertikalen Förderschnecken 50, 52 bzwa 64, 66 und den Leitungen 74, 76 in den Trog 20 der Walzgut-Zuführeinrichtung zurückgeleitet.
  • Andere Ausführungsformen sind möglich, ohne den Rahmen der Brfindung zu verlassen.

Claims (10)

  1. A n s p r ü c h e: í1*) Quetschwalzwerk, insbesondere zum Flockieren von Getreidekörnern und Ölsaaten, mit zwei kreiszylindrischen Walzen, die mit horizontalen Walzenachsen zwischen sich einen Walzspalt bilden und motorisch antreibbar si,ld, wobei vorzugsweise die eine Walze mit einem Antriebsmotor und mit der anderen Walze über einen eine Differenzgeschwindigkeit erzeugenden über trieb gekoppelt ist, einer zu dem Walzspalt führenden Walzgut Zuführeinrichtung und einer unterhalb des Walzspalts angeordneten Produkt-Ableiteinrichtung, die vorzugsweise eine Flocken-Abstreifeinrichtung- enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (6, 8) im Wirkungsbereich der l?alzgut-Zuführeinrichtung (20) liegerde5 vor.l Walzgut beaufschlagte Endabschnitte (34, 36) verringerten Durchmessers haben und daß unterhalb dieser Endabschnitte (34, 36) Auffang- und Rückführeinrichtungen (38, 40, 46, 48) vorgesehen sind, die das dort herabfallende Material zu der Walzgut-Zuführeinrichtung zurückleiten.
  2. 2. Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangeinchtungen (38, 40) in einem Axialbereich wirksam sind, der den mit vollem Walzendurchmesser ausgeführten Walzbereich geringfügig überlappt.
  3. 3 Walzwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte (34, 36) in Absatz£lächen in den mit vollem Walzendurchmesser ausgeführten Walzbereich übergehen.
  4. 4. Walzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Absatzflächen (86, 88) im wesentlichen radial verlaufen.
  5. 5. Walzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Absatzflächen in einem stumpfen W.tnkel an den Walzbereich anschließen.
  6. 6. Walzwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte kantenfrei in den Walzberech übergehen.
  7. 7. Walzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesserverringerung in den Endabschnitten (34, 36) etwa das 5-50fache der Spaltbreite des Walzspalts (18) beträyt.
  8. 8. Walzwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesserverringerung etwa 10 Mal so groß ist wie der Walzspalt (18).
  9. 9. Quetschwalzwcrk mit zwei motorisch antreibbaren kreiszylindrischen Walzen, die mit horizontalen Walzenachsen zwischen sich einen Walzspalt bilden, einer zu dem Walzspalt führenden Walzgut-Zuführeinrichtung und einer unterhalb des Walzspalts angeordnet Produkt-Ablaufeinrichtung insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es für eine erhöhte Walzgut-Zufuhr im Bereich der axialen Enden der Walzen eingerichtet ist.
  10. 10. Walzwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung einen Zuführschlitz aufweist, der über den axialen Enden der Walzen verbreitert ist.
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