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CH102818A - Flüssigkeits-Wechsel- und Wendegetriebe. - Google Patents

Flüssigkeits-Wechsel- und Wendegetriebe.

Info

Publication number
CH102818A
CH102818A CH102818DA CH102818A CH 102818 A CH102818 A CH 102818A CH 102818D A CH102818D A CH 102818DA CH 102818 A CH102818 A CH 102818A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gear
primary
rotor
fluid change
change
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Schneider Heinrich
Original Assignee
Schneider Heinrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schneider Heinrich filed Critical Schneider Heinrich
Publication of CH102818A publication Critical patent/CH102818A/de

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  • Hydraulic Motors (AREA)

Description


      Flüssigkeits-Wechsel-    und Wendegetriebe.         Vorlieäeiide    Erfindung betrifft     Flüssig-          keits-Wechsel-    und     Wendegetriebe,    welche  ein Primär- und mindestens ein Sekundär  getriebe mit Sternkolben, deren Rotoren  zwangsläufig miteinander verbunden sind,  und Mittel aufweisen, um den Kolbenhub  und damit die Fördermenge wenigstens des  einen Getriebes zu verändern. Gemäss der  Erfindung wird die Zuführung und Abfüh  rung der Triebflüssigkeit durch in hohlen  Wellenteilen, um welche sich die Getriebe  drehen, vorgesehene Kanäle gesteuert.  



  Bei den     Flüssigkeifs-V@,-        echsel-    und Wende  getrieben dieser Art wird zwecks Erzeu  gung von Tourenzahlen der getriebenen  Welle, welche unter der Tourenzahl der trei  benden Welle liegen, ein Teil der Leistung  der     treibenden    Welle direkt durch das     Pri-          ii?ärgetriebe    und der Rest der Leistung durch  das     Sekundärgetriebe    auf die getriebene  Welle übertragen, während bei Tourenzahlen  der getriebenen Welle, welche über der Tou  renzahl der treibenden     Welle    liegen, das  Sekundärgetriebe auf das Primärgetriebe ar  beitet, und ferner eine direkte Kupplung    zwischen Rotoren und treibender Welle,

   wo  bei das Primärgetriebe die     ganze    Leistung  von der treibenden auf die getriebene Welle  überträgt, sowie ein Leerlauf der treibenden  Welle erzeugt werden kann.  



  Zwei Ausführungsbeispiele eines Wechsel  getriebes mit Flüssigkeitsgetrieben zur Aus  führung des vorliegenden Verfahrens sind  auf beiliegender Zeichnung dargestellt, in  welcher       Fig.    1 einen Längsschnitt durch ein  Flüssigkeitswechselgetriebe darstellt, bei  welchem Primär- und Sekundärgetriebe in  einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet  sind;       Fig.    2 ist ein Querschnitt durch das Pri  märgetriebe;       Fig.    3 ist ein Querschnitt durch das Se  kundärgetriebe;       Fig.    4 ist ein Schnitt durch ein Detail;       Fig.    5 und 6 sind ein Längs-     bezw.    Quer  schnitt durch das     Primärgetriebe    eines zwei  ten Ausführungsbeispiels;

             Fig.    7 und 8 sind ein Längs-     bezw.    Quer  schnitt des zugehörigen Sekundärgetriebes,  und       Fig.    9 und 10 zeigen im Aufriss     bezw.     Grundriss die Verbindungen der beiden Ge  triebe und deren Anordnung in einer     01-          motorlokomotive.     



  Im ersten     Ausführungsbeispiel    besteht  das Getriebe aus Primär- und Sekundär  getriebe, und die     zwangsläufige    Verbindung  von rotierenden Teilen beider Getriebe er  folgt dadurch, dass die beiden Getriebe einen  gemeinsamen Rotor haben.  



  Das Sekundärbetriebe besteht aus einer  zweistufigen     Kolbensternmaschine    mit ro  tierendem Zylindergehäuse, das mit dem Zy  linderrotor des ersten Getriebes zusammen  gebaut ist und dessen Hub durch Verstellen  des Kurbelzapfens verändert werden kann.  Die von den Kolben des Primärgetriebes I  weggepumpte Flüssigkeit wirkt mittelst der  Kolben der beiden Stufen     IIa,        Ilb    des Se  kundärgetriebes auf denselben Rotor und  überträgt einen Teil des ins Getriebe einge  leiteten Drehmomente.  



  Durch     Verschieben    des     Kurbelzapfens          des        Sekundärgetriebes    kann jedes beliebige       Cbersetzungsverhältnis    hergestellt werden,  innerhalb der Grenzen, die durch die Grösse  der     Hubvolumen    des Primär- und     Sekundär-          gei:riebes    gegeben sind. ebenso Leerlauf.

    Eine  eitere     Veränderung    der Übersetzung  liesse sich     diireh        Ausströmenlassen    von       Druckflüssigkeit    oder durch Einschalten       weiterer        Sekundärstufen    erzielen.  



  Im     Gretriebegehiiuse    1 ist der Zylinder  rotor ? als getriebene Welle, in dem die Zy  linder 3, 13 und 23 des Primärgetriebes I       bezw.    des     Sekundärgetriebes    mit den Stufen       lIa    und     IIb    angeordnet sind, vermittelst der  Laser 7, 8 und 9 beidseitig gelagert. Durch  Deckel<B>17</B>     wird    im Gehäuse 1 ein Führungs  kasten 18 gebildet, in dem der in radialer  Richtung durch Schraube 19 verschiebbare.  sich nicht drehende Kurbelzapfen 10 für die       Sekundärkolbengetriebestufen    mit dem     recht-          ecl@igen        Führungsstück    20 gelagert ist.

      Im Zylinderrotor ? ist die treibende  Kurbelwelle 11 in den Lagern 21 und     22     beidseitig gelagert. Alle drei Getriebe     bezw.     Getriebestufen     bestehen    aus je sechs Zylin  dern in Sternanordnung, mit Kolben 4,     1.1     und 24, hohlen     Triebstangen        a-,    15 und 25  und     Kurbellagerschalen    6, 16 und 26. Die  Zylinderzahl wird so gewählt, dass möglichst  viel Hubvolumen untergebracht werden kann.  Von jedem Zylinder 3 des Primärgetriebes I  führen Kanäle 30 zum Steuerschieber 31, der       finit    der Kurbelwelle zusammengebaut ist.

    Im Steuerschieber 31     (Fig.    1 und 4) sind       ein    Druckkanal 3? und ein Saugkanal 34  so angeordnet, dass dauernd sämtliche Zylin  der 3, die in der Druckperiode stehen, mit  dem Zentrumskanal 33 in Scheibe<B>37</B> (die  mit Schrauben 38 mit Rotor ? verbunden  ist) und die übrigen Zylinder durch den  Saugkanal mit dem     Rotorinnern    40 in Ver  bindung stehen.  



       Kurbelzapfen   <B>10</B>     enthili.lt    einen     Dru(-k-          kanal    44, 45. durch den das Triebmittel aus  Kanal 33 durch die hohlen Triebstangen 15,  25 und Kolben 14.     ?4    in die Zylinder     1:3     und     ?3    des     Sekundärgetriebes    strömen kann.  Durch die Kanäle 48 und 49 im Kurbelzap  fen 10 kann das Triebmittel,     nachdem    es in  den Zylindern Arbeit geleistet hat, durch  die hohlen     Kolbentriebstangen    in das Ge  triebeinnere 39 ablaufen.  



  In     Fig.    3 sind die     Kanäle    44,     .15    und 49  und die alt Schieber ausgebildete Lager  schale     ?6    von Stufe     111)    dargestellt. Kanal  45 ist so ausgebildet, dass er mit     sämtlichen     Zylindern ?3, die Arbeit leisten sollen, in  Verbindung steht,     wiihrend    Kanal 49 mit  den sich entleerenden Zylindern verbunden  ist. Die beiden     Kanäle    45 und 49     sind    durch  die Stege 46 und 47 gegeneinander abge  schlossen.  



  Indem das Ventil 50 auf den     Ventilsitz     51 gedrückt wird, kann die Stufe     llä    des  Sekundärgetriebes von der Verbindung mit  Getriebe I     abgeschlossen        werden.    so     dass        nu:     Stufe     IIa    arbeitet und     Ilb    leer mitläuft, wo  bei durch Querschnitt 53 des Ventilrück  sitzes 52 eine     Ausgleichströmung    des Trieb-      mittels der Zylinder der Stufe     IIb    stattfindet.       Wird    Ventil 50 auf den Rücksitz 52 ge  setzt, so arbeiten beide Stufen, während  durch eine Mittelstellung des Ventils Leer  lauf erzielt wird.

    



  Der Druckkanal 44 im Zapfen 10 hat  gegen Kanal 33 eine zur Zapfenachse zen  trische Erweiterung 43, und der Zapfen  trägt am Ende     einen    Dichtungsflansch 41, der  gegen die rotierende     Scheibe    37 vermittelst  Dichtungsringen 42 abdichtet.  



  Das Innere des Zylinderrotors ist mit       Trieböl    angefüllt, so dass     sämtliche    Trieb  werkstelle in 01 laufen. Bohrungen 38 in  Scheibe 3 7 und Rotor 2 verbinden die beiden       Kurbelgetrieberäume    39 und 40 miteinan  der, so dass das aus Kanal 49 'in Raum 39  austretende 01 durch Bohrungen 36 nach  Raum 40     zurückströmt    und durch Kanal 34  in Schieber 31 und Kanäle 30 von den Kol  ben 4 des Getriebes I wieder angesaugt wird.  



  Um grössere     Durchflussquersehnitte    zu er  halten, sind auch Kolben 4 und Triebstangen  hochgebohrt und Kanäle 55 und 56 im       Kurbelzapfen    12 vorgesehen, so dass das  Drucköl auch durch     Kanal    55 nach Kammer  33 fliessen und durch Kanal 56 angesogen        >erden    kann. Dadurch     wird    gleichzeitig vor  zügliche     Schmierung    des Kurbelzapfens 12  erzielt. Von Kanal 55 wird durch Bohrung  <B>5,9</B> Drucköl nach der belasteten Seite des La  gers 21. geführt.  



  Im Druckkanal 44, 43 ist ein Steg 59  punktiert eingezeichnet. der vorgesehen wer  den kann, um in der Mittelstellung des Zap  fens 10 Kanal 33 von     .14    vollständig abzu  schliessen.  



  Der     Zylinderrotor    2 trügt einen Zahn  kranz 60, durch den die Arbeit auf eine nicht       gezeichnete    Welle abgegeben wird.  



  Eine Stopfbüchse 61 dichtet das öl im       Rotorinnern    39 vom äussern Gehäuseraum 62       ab,    während das     Lecköl    aus Lager 21 durch  die Lager 7 und 8 ins Gehäuse 62 dringt.  Nach aussen ist mittelst     Spritzring    63 und  Deckel 64 abgedichtet; im Gehäuse 62 ist ein       Ölablauf    vorgesehen.    Durch die Spindel des Ventils 50 ist  eine Bohrung 65 nach aussen geführt, mit der  der Druck in den Zylindern oder das Dreh  moment gemessen werden kann. Auch lässt  sich vermittelst des durch Bohrung 65 ent  nommenen Drucköls leicht. eine Betätigung  des Ventils 50 erreichen.  



       Angenommen,    das vorliegende Wechsel  getriebe würde an Stelle des üblichen Räder  übersetzungsgetriebes bei einem Automobil  verwendet, so ersetzt es auch gleichzeitig  die Kupplung und die Bremse. Beim Anfah  ren wird Kurbelzapfen 10 in     Leerlaufstel-          lung    gebracht,     d.    h. auf grössten     Kolben-          hub,    in welcher Stellung Kanal 43 durch  Querschnitt 66 mit dem Gehäuseinnern 3r9, 40       verbunden    ist.

   Beim Anlaufen des Motors  pumpen .die Kolben von Getriebe I den ge  samten Zylinderinhalt durch Kanäle 30, 32,  44, 45, 53 bei Mittelstellung des Ventils 50  in den Gehäuseraum 39. und Rotor 2     bleibt     stehen. Der Zapfen 10 kann so weit verscho  ben werden, dass auch, wenn das Ventil 50  auf dem Rücksitz 52 aufsitzt, ein Leerlauf  spalt zwischen Zapfenflansch 41 und Scheibe  37 entsteht. Wird der Kurbelzapfen 10 nun  allmählich gegen die     Mitte    des Rotors ver  schoben, so wird der     Leerlaufspalt    66 immer  weiter verengt; -es entsteht Drück in den     Zy-          lilidern    13 und 23, und Rotor 2     fängt    an, sich  zu drehen. und der Wagen setzt sich in Be  wegung.

   Je weiter Zapfen 10 nach der Mitte  verschoben wird, um so schneller fährt der  Nagen. In der     Mittelstellung    wird Kanal 33  durch Steg 59     bezw.    Stufe     IIb    durch Ventil  50 abgeschlossen, und Rotor 2 ist direkt mit  der Kurbelwelle gekuppelt.  



  Soll das     Übersetzungsverhältnis    oder das  sekundäre Drehmoment, z. B. auf einer Stei  gung, wieder erhöht werden, so wird Zap  fen 10 nach aussen verschoben und Verbin  dung zwischen dem Primär- und Sekundär  getriebe hergestellt. Es soll z. B.     n,/n2    = 2/1  eingestellt: werden. Während zweier Kurbel  wellenumdrehungen     bezw.    einer     Rotordre-          hung    fördert somit Getriebe I einmal seinen  gesamten Zylinderinhalt in das Sekundär  getriebe.

   Sind, wie im     Ausführungsbeispiel,         Zahl und Durchmesser der Zylinder von  Stufe     IIw    gleich wie bei Getriebe I, so wird  Zapfen 10 auf gleichen Kolbenhub einge  stellt wie die     Kolben    von Getriebe I, und  Stufe     IIb    wird durch Ventil 50 abgeschlos  sen.  



  Soll ein grösseres Übersetzungsverhältnis,  z. B. 5/1 eingestellt werden, so wird Ventil  50 auf den Rücksitz 52 gesetzt und Zapfen  10 so eingestellt,     dass    die von Stufe     IIa    und       IIb    gemeinsam aufzunehmende     (Jlmenge     gleich ist derjenigen, die das Getriebe I weg  schafft, in diesem Falle     während    fünf pri  mären Umdrehungen viermal den gesamten       Zyinderinhalt    von Getriebe I.

   Die     Verstel-          hingIder    Übersetzung, Leerlauf und     direkte     Kupplung, wie auch Bremsen (in Verbin  dung mit Abstellen des Brennstoffes des Mo  tors) kann durch einen einzigen Fuss- oder  Handhebel in kontinuierlicher Bewegung er  folgen.  



  Bei. vorliegendem Ausführungsbeispiel  mit zwei Sekundärstufen     wird    bei Überset  zungsverhältnissen von 1/1 bis 2/1 nur Stufe  Ih eingeschaltet, wobei Ventil 50 auf Sitz  51 gesetzt wird und Stufe     IIb    leer mitläuft,  und erst bei grösseren     Übersetzungen    von 2/1       bis    6/1. und mehr arbeiten beide Stufen     IIa     und     IIb,    wobei Ventil 50 auf     den    Rücksitz  gedrückt wird.  



       Wird    der Zapfen 10 diametral im ent  gegengesetzten Sinne zu dem     vorbesehrie-          benen    verschoben, so arbeitet das Sekundär  getriebe     h-#7draulisch    auf das Primärgetriebe,  und die Tourenzahl der getriebenen Welle  erhöht sich über die Tourenzahl der treiben  den Welle.  



  In ähnlicher Weise wie das     Drucköl    kann  auch das Saugöl durch     entsprechende    Kanäle       im    Kurbelzapfen vom Sekundärgetriebe zum       Primärgetriebe    zurückgeführt werden. Fer  ner können     Vorrichtungen    zur Verstellung  des Kurbelzapfens 12     bezw.    des     Hubes    der  Kolben von Getriebe I vorgesehen werden.  wodurch jedes beliebige Übersetzungsver  hältnis     eincrestellt    werden kann.  



       Bei    dem zweistufigen     Sekundärgetriebe          erübrigt    sich der     Abschlusssteg    59 in Kanal         44,        da    bei direkter Kupplung     n1    -     n2    Stufe       IIb    durch Ventil 50 abgeschlossen wird und  Getriebe     IIa    in     Leerlaufstellung    geringe       Reibunsverluste    aufweist, während bei nur  einstufigem Getriebe entweder Steg 59 oder  ein Ventil in Kanal     .1d    mit einem Rücksitz  zum Abschluss     des:

      Sekundärgetriebes vorge  sehen werden kann.  



  Das zweistufige Sekundärgetriebe hat  gegen das einstufige den Vorteil, dass auch  bei kleinen Übersetzungsverhältnissen Ge  triebe     IIa    mit grossem Kolbenhub und hohem  Wirkungsgrad     arbeiten    kann.  



  Für Fahrzeugantrieb, wie Automobile und       112otorlokomativ    en, genügt meistens eine Se  kundärstufe, während zweistufige Sekunda     r-          getriebe    besonders für Hebezeuge und Ma  schinen mit grossen     Übersetzungsvariations-          möglichkeiten    zur Verwendung kommen.  



  Durch Veränderung der Leistung und der  Drehzahl des Motors kann der Wagen die  meiste Zeit mit direkter Kupplung fahren,  und nur bei     grösseren    Steigungen wird eine       Xnderung    der     Übersetzung    durch Verschie  ben des Kurbelzapfens vorgenommen. Die  Kombination des vorliegenden Getriebes       reit    überdimensionierten     bezw.    überlastungs  fähigen Motoren     ergibt    eine vorzügliche       Elastizität    des Antriebes, und einfachste Be  dienung.  



  Abänderungen des     vorliegenden    Ausfüh  rungsbeispiels     bestehen    darin, dass der Zy  linderrotor des     Printiii getriebes    vom Motor       i        angetric        -ben        wird        und        die        litirbel-#velle        mit     dem Sekundärrotor verbunden ist, oder dass  der Zapfen des     Sekundärgetriebes    feststeht,  oder als Kurbelzapfen rotiert und das Zylin  dergehäuse zur Hubänderung verschoben  wird.  



  Im zweiten     Ausführungsbeispiel    nach den       Fig.    5 bis 10 sind Primär- und Sekundär  getriebe getrennt ausgeführt und ihre Roto  ren mechanisch miteinander und mit der ge  triebenen     \Felle    verbunden. wie später be  schrieben wird.  



  Ein     Olmotor    100     (Fig.   <B>10)</B> gibt seine       Leistung    an die     \Felle    101 des Primärgetrie  bes 110     (Fig.    5) ab. Welle 101 ist als Hohl-      welle mit Kurbel 102 ausgebildet und der       Kurbelzapfen    mit Steuerkanälen für den  Zu- und Ablauf des     Ols    versehen, 104 den       Druckkanal    und 105 den Saugkanal darstel  lend.

   Auf Kurbelzapfen 102 ist der Zylinder  block 109, aus sechs Zylindern bestehend,  mit     Durchflussöffnungen    111 nach den Kanä  len 104, 105 belagert; Kolben 112 treiben  mit Triebstangen 114 auf den Primärrotor  120,     welcher    einerseits in den Deckeln des       Getriebsgehäuses   <B>121</B> vermittelst zweier Rol  lenlager 122 gelagert ist und anderseits die  Lagerung für die Kurbelwelle 101, vermit  telst der     beiden    Rollenlager 124 bildet.  



  Mit den Deckeln 119 sind die     Stopfbüch-          sengehäuse    l26 und 127 mit den Stopfbüch  sen<B>128</B> und 129 zusammengebaut. Das  Treiböl kann durch Kanal 104.     "'##Tellenöff-          nungen    131,     Gehäuse    197 und Rohr 132 nach  dem     Sekundärgetriebe    gepumpt und von letz  teretn durch Rohr 133,     Gebä.use    I26, Öff  nungen     I:3-1    und Kanal 105 in     Zylinderblock     109     zurückströmen.     



  Rotor 120 ist mit. zwei     Zahnkränzen    ver  sehen, zur     Vbertragung    der Leistung über  Zahnräder     1.11    auf eine     Vorgelegewelle    140       (Fig.    9). Eine zwangsläufige Bewegung von  Rotor 120 mit Zylinderblock 109 wird  durch     Hilfskurbeln    138 hergestellt.  



  Das     Sekundärgetriebe    150     (Fig.    9 und 10)       bestellt    aus einem Gehäuse 151.     (Fig.    7),       einem        Sekuiicliirrotor    152, welcher vermittelst  der beiden Rollenlager 153 in den Deckeln  154     \cles        Gehii.uses    151 drehbar gelagert ist,  einem Zylinderblock 155, bestehend aus 12  Zylindern, in zwei Zylindersternen neben  einander angeordnet, von gleicher Bohrung  und Maximalhub wie die Zylinder 109 des  Primärgetriebes, und einem Kurbelzapfen  160,

   welcher in     Führungen    161 der Deckel       15.1    verschiebbar     gelagert    ist. Das Treiböl  kann vom Primärgetriebe durch Rohr 162  und durch Kanal 163 im Kurbelzapfen 160  und die beiden Steuerkanäle 165 und 166 zu       den    in zwei Reihen     angeordneten    Zylindern  155 gepumpt werden und leistet über Kol  ben<B>167</B> und Triebstangen 168 Arbeit auf  Rotor 1.52, welcher mit zwei Zahnkränzen    169 über Zahnräder 144 auf eine Blinde  welle 170     (Fig.    9 und 10) treibt.

   Die Steuer  kanäle 165, 166 weisen an der Peripherie der  Kurbelzapfen eine grössere Ausdehnung, in  axialer Richtung gesehen, auf als die Steuer  schlitze an den Zylinderböden; dieser Unter  schied der Dimension kann so gewählt wer  den, dass eine angenähert vollkommene Ent  lastung des Druckes zwischen Kurbelzapfen  und Zylinderblock erzielt wird. Durch Steuer  querschnitte 171 und 172, Kanal 173 im  Zapfen 160 und Rohr 174 wird das Trieböl  in das Primärgetriebe zurückbefördert.

         Steuerzapfen    160 kann vermittelst Welle  180, zwei     Kegelräderpaaren    1.81 und 182 und  Zugstangen 183 und 184, welche in     Ge-          windebüchsen    185 und 186 von     Lagerböcl@en     187 und 188 des Gehäuses 151 laufen, so  verschoben werden, dass jeder beliebige Kol  benhub eingestellt werden kann.  



       Vorgelegewelle    140 überträgt die Lei  stung des Primärgetriebes 110     (Fig.    9 und  1.0) vermittelst     Kegelräderpaar    142 und 143  ebenfalls auf     Blindewelle    170, wie diejenige  vom     Sekundärgetriebe    durch     Zahnräderpaare     169 und 144 auf Welle     170,übertragen    wird.  



  Die Wellen von Motor 100 und vom Pri  märgetriebe 110 liegen in der Längsrichtung  der Lokomotive, die Achse des Sekundär  getriebes 1.50 quer zur Längsrichtung der  Lokomotive, so dass nur die Übertragung der  Leistung des Primärmotors durch Kegel  räder erfolgen muss und diejenige des Sekun  därgetriebes, welches wesentlich grössere  Kräfte erreichen kann, durch Stirnzahnräder  auf die Blindwelle übertragen wird, welche       mittelst    Kurbeln 177 und Triebstangen auf  die Triebachsen arbeitet.  



  Für die     Rückwärtsfahrt    der Lokomotive  wird entweder die     Ölmaschine    umsteuerbar  ausgeführt, oder Kegelrad 142 treibt über  Kegelrad 147 auf die Blindwelle 170. wobei  die Kegelräder 142 und 147 durch in der  Zeichnung nicht dargestellte     ausrückbare          Kupplungen.    mit der Blindwelle verbunden  werden.  



  In der Druckleitung 132 ist ein Wind  kessel 190 vorgesehen und in der Druck-      und Saugleitung je ein Steuerorgan 191 und  192, zum Zwecke, das     Sekundärgetriebe    aus  zuschalten,     bezw.    um Leerlauf des Getriebes  herzustellen, wobei das Primärgetriebe aus  der Druckleitung 73? durch     Leerlaufleitung     193 in die Saugleitung 133     zurückfördert.     



  Das vorliegende Getriebe     erlaubt    folgende       Betriebsverhältnisse    herzustellen:  Leerlauf     durch    Verbinden der     Druclz-          und        Saugleitung    des     Prim,iirgetriebes.     Direkte     tbertragung    der Leistung der       3lotorwelle    über (.las Primärgetriebe, welches  bei     nusgeclialtetem        Sekundärgetriebe    als  Kupplung     wirkt,    und     Zahnräder    auf die  Blindwelle 170.  



       Kontinuierliche    Erniedrigung der Dreh  zahl der Blindwolle gegenüber direkter Kupp  lung durch Einschalten des Sekundärgetrie  bes. Verschieben des Kurbelzapfens in der  einen Richtung und Einstellen , des Hubes  für beliebige     tTl)ersetzung,        wobei    ein Teil  der Leistung durch den Primärrotor und  die Restleistung durch den     Sekundärrotor     auf die Blindwelle übertragen     -wird.     



       Kontinuierliche        Erhöhung    der Drehzahl  der Blindweile gegenüber direkter Kupp  lung, durch Verschieben des Kurbelzapfens  des Sekundärgetriebes in entgegengesetzter  Richtung von der Mittellage, wie vorste  hend angegeben, wobei das     Sekundärgetriebe     als Pumpe wirkt und das Primärgetriebe als  Motor; das     Sekundärgetriebe    arbeitet     hydrau-          lisch    auf das Primärgetriebe.  



  Das vorliegende Betriebsverfahren und  die Getriebe für Übersetzungsänderung Ha  ben gegenüber     bekannten    Verfahren folgende  Vorteile:       Kontinuierliche    Übersetzungsänderung un  ter Vermeidung von Stufenschaltung.  Übertragung eines Teils der Leistung  durch direkte     Kupplung.     



  Verwendung hochleistungsfähiger Kol  bengetriebe mit geringen     Reibungs-    und       Lockverlusten.        -welche    sich als Pumpe und  Motor für hohe Drücke eignen.  



  Beliebige Wahl der Drehzahl für direkte  Kupplung für Normalfahrt, von welcher  Drehzahl ab     nach    oben und unten übersetzt    werden kann.     Bei    Normalfahrt ist damit  der Übertragungswirkungsgrad am besten.  Diese freie Wahl wird nur dadurch ermög  licht, dass sowohl das Primär-, wie das Se=       kundärgetriebe    als     Pumpe    und als Motor be  trieben werden kann.  



  Je kleiner die     gewünschte    Übersetzungs  variation ist, um so grösser ist der jeweilige  Leistungsanteil, welcher direkt     duroh        Kupp-          lung,        bezw.    um so kleiner der Leistungs  anteil, welcher     hydraulisch    übertragen     wird,     so dass der     Ges;

  imtübertragungswirkungs-          7rad    hoch bleibt.     .1e        g,rösser    die Variation der  Übersetzung, uni so kleiner werden die Wir  kungsgrade bei der kleinsten und grössten  Übersetzung, aber auch diese können relativ       zueinander    beliebig gewählt werden, je     naeli     der Wahl der Lage der Drehzahl der getrie  benen Welle bei direkter Kupplung.

   Beson  ders diese     letzterwiihnten    Eigenschaften der  vorliegenden Erfindung     bieten    gegenüber  Bekanntem wesentliche Vorteile und kön  nen insbesondere bei Fahrzeugen aller Art  voll ausgenützt. werden, Es kann auch die  treibende und getriebene Welle der Ausfüh  rungsbeispiele vertauscht werden, wobei wie  der ein Wechselgetriebe erhalten wird.

Claims (1)

  1. PATE;TANSPRUCH: Flüssigkeits-Wechsel- und )Vendegetriebe, welches ein Primärgetriebe und mindestens ein Sekundärgetriebe mit Sternkolben, deren Rotoren zwangsläufig miteinander verbun den sind, und Mittel aufweist, um den Kol benhub und damit die Fördermenge wenig stens des einen Getriebes zu verändern, da durch gekennzeichnet, dass die Zuführung und Abführung der Triebflüssigkeit durch in hohlen Wellenteilen, um welche sich die Getriebe drehen, vorgesehene Kanäle ge steuert wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Flüssigkeits-Wechsel- und Wendegetriebe nach Pateni:an @prtich, dadurch gekenn zeichnet, dass das Sekundärgetriebe meh rere Stufen aufweist, d. h. aus mehreren Teilen besteht, die in Serien- oder in Pa- rallelschaltung einzeln zu- bezw. abge schaltet werden können.
    2. Flüssigkeits-Weclisel- und Wendegetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Primärgetriebe und Sekun därgetriebe als getrennte Einheiten gebaut sind und beide durch Übersetzungsmittel mechanisch miteinander gekuppelt sind. 3. Flüssigkeits-Wechsel- und Wendegetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Zylinder und Kolben nach innen dem ILUrbelzapfen zugekehrt sind und die Kolbenstangen nach aussen auf den Rotor treiben.
    4. Flüssigkeits-Wechsel- und Wendegetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwecks Parallelverschiebung des Kurbelzapfens des Sekundärgetriebes zur Änderung des Kolbenlaubes an bei den Enden des Kurbelzapfens Stangen angelenkt sind, welche in ihrer Liings- richtung verstellbar sind.
    5. Flüssigkeits-Wechsel- und Wendegetriebe nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch beidseitige Lagerring der Antriebs- kurbelwelle im Rotor des Primärgetriebes und beidseitige Lagerung des Rotörs des Primärgetriebes im Gehäuse. G. Flüssigkeits-Wechsel- und Wendegetriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine ange- näliert vollkommene Entlastung des Druk- kes zwischen Kurbelzapfen und Zylinder block erzielt wird.
    7. Flüssigkeits-Wechsel- und Wendegetriebe für Verbrennungskraftmaschinen - Loko motiven nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Primärgetriebe auf der in der Längs richtung der Lokomotive liegenden 142o- torwelle und das Sekundärgetriebe mit seiner Drehachse in der Querrichtung der Lokomotive angeordnet ist und die Lei stung von Primärgetriebe vermittelst Stirnräder und Winkelgetrieben und die jenige des Sekundärgetriebes vermittelst Winkelgetrieben und Stirnräder auf min destens eine Blindwelle übertragen wird.
CH102818D 1921-12-06 1922-12-05 Flüssigkeits-Wechsel- und Wendegetriebe. CH102818A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051092B (de) * 1952-12-17 1959-02-19 Hanomag Ag Nach dem Verdraengerprinzip arbeitendes leistungsteilendes hydrostatisches Getriebe

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DE1051092B (de) * 1952-12-17 1959-02-19 Hanomag Ag Nach dem Verdraengerprinzip arbeitendes leistungsteilendes hydrostatisches Getriebe

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