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CH101917A - Vorrichtung zur Verbindung von Speichen und Felge bei stark beanspruchten Fahrzeugrädern aus Holz, insbesondere bei schweren Automobilrädern. - Google Patents

Vorrichtung zur Verbindung von Speichen und Felge bei stark beanspruchten Fahrzeugrädern aus Holz, insbesondere bei schweren Automobilrädern.

Info

Publication number
CH101917A
CH101917A CH101917DA CH101917A CH 101917 A CH101917 A CH 101917A CH 101917D A CH101917D A CH 101917DA CH 101917 A CH101917 A CH 101917A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wedge
rim
spoke
spokes
rims
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Zellinger Hans
Original Assignee
Zellinger Ing Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zellinger Ing Hans filed Critical Zellinger Ing Hans
Publication of CH101917A publication Critical patent/CH101917A/de

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  • Tires In General (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Verbindung von Speichen und Felge bei stark beanspruchten  Fahrzeugrädern aus Holz, insbesondere     b'ei    schweren     Automobilrädern.       Bisher wurde im allgemeinen     die        Verbin-          dung    zwischen den Speichen und Felge bei  stark beanspruchten     Fahrzeugrädem        au2     Holz, insbesondere bei schweren Automobil  rädern so     dass    das Ende     dei     Speiche zapfenförmig ausgebildet in die  Felge hineinragte,

   wobei also nur eine kleine       ringförinige    Fläche für die Aufnahme des  radialen     Druches    übrig blieb, die einer raschen  Abnützung unterlag. Bei der vorliegenden  Erfindung wird eine Verbindungsvorrichtung  bei solchen Rädern geschaffen, bei welcher  unter Zuhilfenahme eines Speichenschuhes  zwischen Speiche und Felge ein Keil einge  trieben wird, wodurch eine sehr feste Ver  bindung hergestellt und gleichzeitig durch  das Aufliegen der Speichen mit ihren vollen       Stirnflä,eheil,        einer'raselien        Abnützuno,    der  selben vorgebeugt wird.  



  Auf der Zeichnung ist ein     Ausfüllrungs-          beispiel    der Erfindung dargestellt, und zwar  zeigt:     Fig.   <B>1</B> ein komplettes Rad in Ansicht,       ZD          und        Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     a-a     in     Fig.   <B>1;</B>     Fig.   <B>3</B>     (Aussenausielit)    und 4 stel-         len    die Vorrichtung zur Verbindung eines  Speichenendes mit der Felge in Auf-     bezw.          Grundriss    dar;

       Fig.   <B>5</B> ist ein Schnitt nach  Linie     b-b    der     Fig.   <B>3,</B> während die     Fig.   <B>6</B>       und   <B>7</B> den Keil in verschiedenen Ansichten  darstellen.  



       Die    zweckmässig     zweiteilige        Holzfelge    2  trägt an ihrem äussern Umfange -die mit einem  Vollgummireifen versehene     Stahlielge   <B>1</B>     und     an ihrem innern Umfange Speichenschuhe<B>5,</B>  ,die durch Schrauben abnehmbar befestigt  sind. Jeder Speichenschuh ist an seiner  äussern Wand mit einer grösseren     Offnung        11.,          und    an seiner innern Wand mit einer kleineren  Öffnung 12 zur Aufnahme eines entsprechend  abgesetzten Keils versehen.

   Der Keil<B>6</B> wird  von der äussern Öffnung     1.1    in den Schuh<B>5</B>  eingetrieben, wobei er die Felge     und,die    Spei  che auseinander zu treiben sucht und hier  durch dem<B>Rad</B> Spannung und Festigkeit     ver-          leillt.    Durch     Herausschlaaen    kann der Keil  wieder entfernt werden.  



  Die Speiche sitzt mit voller Fläche auf  der     KeilfläcIie    auf. Damit diese Speichen-           fl:telie    keiner raschen     Abnüt7un-    unterworfen       isi,        trä"t-.    (las Speichenende eine     -D'ülle    4, deren       Atifla.(yefläelie,    dem Keil entsprechend     abge-          sehrägt    ist.

   Um ein Lockern des     eingefrie-          benen    Keils zu verhüten, sind in seitlichen       Ausnellmun"en    desselben Platten<B>8</B>     eince-          t'    2M  schoben, die aus     Of        fnungen   <B>13</B> des Schuhes  herausragen und durch die     Schuhbefesti-          (ylin(rssehrauben   <B>19</B> festgestellt werden.

   Jeder       z#        #ID     Schuh umgreift eine eiserne     Unterlagsplatte     <B>7,</B> welche zwischen dem Keil     und    der Holz  felge, sitzt und     an    dieser -durch     Holzschraub(,ii     14 befestigt ist. Sie hat den Zweck, die Felge  einerseits vor     mechaniselier        Besehädigung     durch den     Speielienteil    zu schützen und an  derseits     Üem    Speichenschuh ausser den beiden       Befestig-ungssehrauben    einen weiteren Halt       züi    geben.

   Das<B>Auf-</B>     bezw.    Abnehmen oder  das     Austausehen,cler    Gummi- oder     Holzeisen-          bereifung    ist bei der Einrichtung mittelst  normaler Handwerkzeuge möglich, was bis  her mit     Inanspruehnahme    einer     Spezialpres113e          f),eschali,    also nicht an jedem Ort durchführ  bar     und    ausserdem auch zu teuer war.  



  Der Vorteil bei Reparaturen ist folgender:  Das normale Holzrad mit Eisennabe wurde  für gewöhnlich     nurdadurch        reparaturbedürf-          tirr,        dass    die Speichen infolge der Abnützung       an        dem        der        Fel-        e        zugekehrten        Ende        sich     <B>Z,</B>  etwas lockerten; in diesem Fall     musste    man  den Eisenreifen     auseinanderschneiden    und  dann von neuem zusammenschweissen.

   War  der Eisenreifen an eine bestimmte Dimension  gebunden, was     dann,der    Fall     war,    wenn     zun,     Beispiel Stahlfelgen     mitVollgummibelag        aur-          ?n     ,gezogen werden sollten, so     musste    man die  <B>,</B>     el     Speichen oder die Felgen erneuern.

   Bei der  vorliegenden     Verbindungsvorriehtung    genügt       bei    Abnützung der Speichenenden der Aus  tausch der     Speielienkeile    oder der     Unterlags-          platten    wegen etwas stärkere, um das     Rad     wieder so fest wie ein neues zu fügen. (Even  tuell genügt sodann eine entsprechende Blech  beilage,)  Hierbei ist aber noch zu     berüelzsichtigen,          dass    zufolge -der grossen     Auflagefläclien    und  der ungemein festen Fügung des Rades eine    Abnützung -überhaupt erst nach viel Längerer  Zeit eintritt, als beim ;gewöhnlichen Holzrad.  



  Bei     Auseinandernehmen    eines montierten       Ra,des    werden zuerst die beiden Schrauben  muttern aller     Speichensehuhe,    dann die     Siehe-          rungsplättehen   <B>8</B> entfernt und der Speichen  keil mittelst eines Dornes herausgetrieben.  Wenn jetzt die     Speichenschulie    hinausgescho  ben werden, so     lässt    sieh der Radstern leicht       herunterlieben.    Durch Entfernen der     Stifts-          schrauben   <B>9</B> kann die Holzfelge von der Stahl  felge, leicht herausgenommen werden.

   Die       Monta(re    einer neuen Bereifung geschieht in       t-,   <B>in</B>  derselben Weise,     nur    in umgekehrter     Reihen-          f        olge.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII* Vorriehtung t' zurVerbindun- ?D von Speichen und Felge, bei stark, beanspruchten Fahrzeug- Z, riklern aus Holz, insbesondere bei schweren iitomobilräderii, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichen<B>(3)</B> vermittelst der Speichen- schulie <B>(5),</B> in deren seitliche Öffnunglen <B>(11)</B> und (12)
    Keile<B>(6)</B> zwischen Speichenenden und Felge eingeführt sind, mitder Felge ver bunden sind. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh, <B>da-</B> durch gekennzeiehnet, dass zur Feststellung des Keils in seitliche Ausnehmungen des selben eingesehobene fesistellbare Platten vorgesehen sind. 2.
    Vorrichtung nach TJnt.eransprueli <B>1,</B> da durch (re1.:#ennzeielinet, dass die Befesti- (rungsmitte.1 des Speiehenschuhes gleich zeitig zur Feststellung der Keilsielierungs- platten dienen.
    <B>3.</B> Vorriehtung nach Unteranspruch 2, da- (IL1rIC.11 gekennzeichnet, flass zwischen Spei chenkeil<B>(6)</B> und Felge (2) eine Unterlags- platte <B>(7)</B> sitzt, welche die Folge vor me- chanischer Beschädigung durch den Keil schützt,
    dem Speichensehuli einen besseren Halt verleiht und so die Befestigungsmittel -des Speichensehulies von einer Beanspru- cliung auf Abscherung entlastet.
CH101917D 1921-10-22 1922-10-20 Vorrichtung zur Verbindung von Speichen und Felge bei stark beanspruchten Fahrzeugrädern aus Holz, insbesondere bei schweren Automobilrädern. CH101917A (de)

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AT101917X 1921-10-22

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CH101917A true CH101917A (de) 1923-11-01

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CH101917D CH101917A (de) 1921-10-22 1922-10-20 Vorrichtung zur Verbindung von Speichen und Felge bei stark beanspruchten Fahrzeugrädern aus Holz, insbesondere bei schweren Automobilrädern.

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