CH104478A - Vorrichtung für Werkzeugmaschinen mit umlaufender Maschinenspindel, zum Drehen, Bohren, Fräsen und Schleifen nach einer Schablone. - Google Patents
Vorrichtung für Werkzeugmaschinen mit umlaufender Maschinenspindel, zum Drehen, Bohren, Fräsen und Schleifen nach einer Schablone.Info
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Description
<B>Zusatzpatent</B> zum Hauptpatent Nr. 84480. Vorrichtung für Werkzeugmaschinen mit umlaufender Maschinenspindel, zum Drehen, Bohren, Fräsen und Schleifen nach einer Schablone. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung der durch den Patentan spruch des Hauptpatentes umschriebenen Vor richtung zum Drehen, Bohren, Fräsen und Schleifen nach einer Schablone.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine beispielsweiseAusführungsformdesErfindungs- gegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht einer mit dieser Vorrichtung ausgerüsteten Drehbank, Fig. 2 eine Draufsicht derselben, Fig. 3 eine Ansicht von links der Fig. 1, und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2.
Bei der gezeichneten Drehbank sitzt die Schablone linksseitig auf der Drehspicidel 1 mit ihrer Nabe 2 fest. Sie besitzt eine an der Nabe 2 befestigte sechseckige Platte 3, welche einen Rahmen 4 und sechs Stehbolzen 5 trägt. An jedem Stehbolzen ist eine über den Rand der Platte vorstehende Rolle 6 gelagert. Die (in nicht gezeichneter Weise) von einer Welle 7 angetriebene Drehspindel 1 ragt durch die Durchgangsöffnung eines am Rädergehäuse 8 vorgesehenen Stutzens 9, sowie durch die Bohrung einer an diesen Stutzen geschraubten Führungswange 10. An dieser ist ein verschiebbarer Schlitten 11 ge lagert, welcher einen länglichen Schlitz 12 aufweist. In diesen ist die Nabe z der Schablone eingelassen.
An einem am Schlitten 11 angebrachten Stehbolzen 13' ist ein zwei armiger Kopierhebel 14 schwingbar gelagert. Derselbe ist mit einem über den Rahmen 4 der Schablone greifenden Arm 15 ausgerüstet, welcher eine längs des innern Umfanges des Rahmens 4 geführte Rolle 16 trägt. An den beiden Armen des Kopierhebels 14 sind zwei Schubstangen 17 angelenkt, die anderends an einem Schlitten 18 angreifen. Der Schlit ten 18 ist an einer Gleitwange 19 verschieb bar gelagert, die auf einer Welle 20 festsitzt. Die Welle 20 ruht in drei am Drehbankge- stell 21 angebrachten Lagern 22. Sie trägt einen an ihr verschiebbaren einarmigen Hebel 23, während ein weiterer Hebelarm 24 ver schiebbar auf einer Welle 25 sitzt.
Diese ruht in zwei am Drehhankgestell angebrach ten Lagern 26. Die auf der Welle 20 sitzende- Nabe 27 des Hebelarmes 23 wird von einem am Längsschlitten 28 angebrachten Lager 29 aufgenommen, so dass der Hebelarm 23 beim Verschieben des Längsschlittens 28 mitge nommen wird. Diese Verschiebung wird mittelst einer (in Fig. 2 der Übersichtlichkeit wegen nicht gezeichneten) Leitspindel 30 be werkstelligt. Der Längsschlitten 28 trägt einen Werkzeugschlitten 31, welcher an einer Führungsschiene 32 des Längsschlittens 28 verschiebbar gelagert ist.
In einem am Werk zeugschlitten angegossenen Lager 33 stecht eine Welle 34, an welcher beiderends eine Gleitwange 35 bezw. 36 festsitzt. Die Gleit- wange 35 trägt einen verschiebbaren Schlit ten 37. Dieser ist durch eine Schubstange 38 mit der. Hebelarmen 23, 24 beweglich verbunden. An der Gleitwange 36 sitzt ein Werkzeughalter 39, welcher mittelst einer Spindel 40 an der Gleitwange 36 verschoben werden kann und einen Drehstahl 41 trägt.
Die Gleitwange 36 bildet mit dem Werk zeughalter 39 den sogenannten Werkzeug hebelarm, dessen wirksame Länge vermittelst der Spindel 40 geändert werden kann. Der Drehstahl 41 ist in einer Nut des Werkzeug halters 39 eingelassen und mittelst einer Lasche 42 an diesem festgehalten. Am Ko- pierhebelschlitten 11 ist ferner ein Ausleger 43 angebracht. In einen Führungsschlitz 45) desselben ragt ein Bolzen 46, der an einem Arm 45 festsitzt. Der Arm 45 sitzt auf einer Welle 47, die von zwei am Drehbank gestell 21 angeordneten Lagern 48 aufge nommen wird. Die Welle 47 ist durch zwei Hebelarme 49 mit einer Welle 50 starr ver bunden, während an den Wellen 47, 50 ein verschiebbarer Hebelarm 51 gelagert ist.
Die Nabe des Hebelarmes 51 ist in einem Lager 52 eingelassen, welches an einem am Längs schlitten 28 angebrachten Lagerbock 53 an gegossen ist, so dass der Hebelarm 51 beim Verschieben des Längsschlittens 28 mitbe wegt wird. In einem Führungsschlitz 54 des Hebelarmes 51 befindet sich ein ver schiebbares Gleitstück 55, an welchem ein Bolzen 56 festsitzt. An diesem ist eine Nuss 57 gelagert, die an einer Schiene 58 mittelst einer Spindel 59 verschoben werden kann (vergleiche Fig. 4). Die Schiene 58 sitzt auf einem Bolzen 60 und dieser auf einem Ausleger 61. Der letztere ist an einem auf dem Werkzeugschlitten 31 angeordneten Bock 62 festgenietet.
Im ferneren besitzt die Schiene 58 als Fortsatz eine gekrümmte Schiene 63, welche durch eine Schraube 64 am Bock 62 festgehalten ist, und ermöglicht, dass der Schiene 58 eine veränderliche Neigung ge geben werden kann.
Die beschriebene Vorrichtung hat folgende Wirkungsweise Durch die umlaufende Schablone wird der Schlitten 11 in den gezeichneten Pfeilrich tungen auf- und niederbewegt und der Ko pierhebel 14 in den angedeuteten Drehrich tungen in Schwingung versetzt. Vom Kopier hebel 14 wird der Werkzeughalter 39 in leicht verständlicher Weise mitbewegt, so dass er also um die Welle 34 Schwingungen ausführt. Der Schlitten 11 versetzt aber auch den Hebelarm 51 in Schwingung und bewirkt dadurch, dass die Schiene 58 mit dem Werkzeugschlitten 31 quer zur Dreh-. bankwange hin- und herbewegt wird, so dass der Drehstahl 40 nicht nur in schwingende Bewegung versetzt, sondern auch quer zum Werkstück 65 hin- und herbewegt wird.
Das Werkstück 65 ist zwischen den Drehbank spitzen 66 festgehalten.
Die Querschnittsform des Werkstückes 65 entspricht derjenigen des strichpunktiert ein gezeichneten Schablonenseehseckes 67, mit welchem es auch die gleichen Abmessungen gemeinsam hat. Beim gezeichneten Ausfüh rungsbeispiel entspricht die Querbewegung des Werkzeugschlittens 31 der Verschiebung des liopierhebelschlittens 11. Ebenso besitzt der Werkzeughebelarm die gleiche Schwin gungsamplitude wie die Arme des Kopier hebels 14.
Durch entsprechende Beeinflussung der Querbewegung des Werkzeugschlittens 31, sowie der Schwingbewegung des Werkzeug hebelarmes, was durch Verschieben des Gleit- stückes 55 bezw. des Werkzeughalters 39 erreicht wird, kann das Werkstück im Quer schnitt grösser oder kleiner als das Schablonen- Sechseck hergestellt werden.
Bei der Her stellung eines Werkstückes wird vorerst nach Lösen der Schraube 64 der Werkzeugschlitten 31 so weit verschoben, bis der Abstand vom Drehpunkt des Werkzeughebelarmes bis zu demjenigen des Werkstückes, zum Abstand von der Drehaxe der Schablone bis zum Drehpunkt des Kopierhebels 14 im gleichen Verhältnis steht, wie der Durchmesser des herzustellenden Werkstückes zu demjenigen des Schablonensechseckes. Hierauf wird die Schraube 64 wieder angezogen, worauf der Längsschlitten 28 an der Leitspindel 30 wäh rend der Bearbeitung des Werkstückes 65 verschoben werden kann.
Selbstverständlich könnte an Stelle der gezeichneten Schablone auch eine solche vor gesehen sein, welche mehr oder weniger als sechs Ecken aufweist.
Anstatt des Drehstahls könnte auch ein Werkzeug zum Bohren, Fräsen oder Schleifen angeordnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für Werkzeugmaschinen mit umlaufender Maschinenspindel, zum Drehen, Bohren, Fräsen und Schleifen nach einer Schablone, welche einen an der Scha blone anliegenden Kopierhebel hin- und her bewegt, sowie in Schwingung versetzt und dabei einen in der Länge veränderlichen Werkzeughebelarm quer zum umlaufenden Werkstücke verschiebt und dreht, nach dem Patentanspruche des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopierhebel auf einem Schlitten gelagert ist, welcher mit dem Ko pierhebel von der umlaufenden Schablone in einer die Schablonenwelle senkrecht schnei denden Ebene auf- und abwärtsbewegt wird,während eine von diesem Schlitten in beiden Drehrichtungen in Schwingung versetzte Welle durch Hebelübersetzung mit einem quer zur Werkzeug-Maschinenwange verschiebbaren Werkzeugschlitten verbunden ist und die Arme des Kopierhebels mit dem Werkzeug hebelarm derart in Wirkungsverbindung ste hen, dass dieser mitschwingt.UNTERANSPRUCH: Vorrichtung für Werkzeugmaschinen nach dem Patentanspruch hiervor, dadurch gekenn zeichnet, dass die vom Kopierhebelschlitten betätigte Welle (47) einen Hebelarm (51) trägt, welcher durch ein verschiebbares Gleit- stück mit einer am Werkzeugschlitten ange ordneten Schiene (58) verbunden ist, wobei durch Verschieben dieses Gleitstückes die wirksame Länge des Hebelarmes (51) .und somit die Querverschiebung des Werkzeug schlittens verändert werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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