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DE628074C - Schraemkettenfuehrung fuer Handschraemmaschinen - Google Patents

Schraemkettenfuehrung fuer Handschraemmaschinen

Info

Publication number
DE628074C
DE628074C DEN36977D DEN0036977D DE628074C DE 628074 C DE628074 C DE 628074C DE N36977 D DEN36977 D DE N36977D DE N0036977 D DEN0036977 D DE N0036977D DE 628074 C DE628074 C DE 628074C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
chain
schrämvorrichtung
shaft
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN36977D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN36977D priority Critical patent/DE628074C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE628074C publication Critical patent/DE628074C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/64Slitting machines guided solely by hand and either carried by hand or mounted on supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Die wiederholt versuchten Handschrämmaschinen haben sich nicht durchsetzen können, weil ihnen einige schwerwiegende Mängel anhafteten, und zwar war zunächst der von diesen Maschinen erzeugte Schnitt von nur 2 bis 2,5 cm Breite zu schmal; infolge der der Kohle innewohnenden Spannung war der Schnitt oft schon nach wenigen Minuten wieder zusammengewachsen, so daß eine wesentliche Erleichterung in der Hereingewinnung der Kohle ausblieb. Ein zweiter Mangel bestand in der Gefährlichkeit des Werkzeugs: Die mit erheblicher Geschwindigkeit umlaufende Schrämkette löste, besonders beim Schneiden in harter Kohle und beim Anschneiden von Einlagerungen (Schwefelkies usw.) Kräfterückwirkungen aus, unter denen der Schrämarm oft heftig zurückgeschlagen wurde, so daß nicht selten der Träger der Maschine verletzt wurde. Schließlich war es nicht möglich, den nun einmal notwendigen Hartmetallbesatz der Kettenschneiden haltbar zu gestalten. Der teure Besatz brach häufig aus und machte die Auswechselung vieler der unmittelbar als Schneiden ausgebildeten Kettenglieder notwendig; ganz abgesehen von den hohen Kosten waren diese Arbeiten auch unter Tage an der Arbeitsstelle schlecht durchzuführen.
Die Erfindung betrifft eine solche Handschrämmaschine, bei der diese Mängel dadurch beseitigt sind, daß eine doppelreihige Schrämkette verwendet wird, die, in sich zurückkehrend, in zwei parallel laufenden Strängen eine der Bearbeitung der Schrämtiefe und eine der Bearbeitung der Schramlänge entsprechende Angriffsfläche aufweist, wobei die zwischen den beiden gegenläufigen Kettensträngen stehenbleibende dünne Kohlenwand ohne weiteres mit hereinbricht. Die Kettenstränge bestreichen dabei unter Umlenkung um zwei Endrollen, von denen eine als Kettenantrrebsrad dient, erst die der Schramtiefe entsprechende Angriffsfläche vor Kopf des Werkzeuges und dann nach Umbiegung um einen rechten Winkel die der Schrambreite entsprechende Angriffsfläche. Es ist hiermit zunächst möglich, ohne das Gewicht der Maschine zu steigern, einen Schräm von einer genügenden Breite (etwa 8 bis 9 cm) herzustellen, der den Anforderungen der Praxis genügt. Durch die beiden gegenläufigen Kettenstränge sind auch die einseitigen Kräfterückwirkungen aufgehoben, so daß die Gefahr des Zurückschiagens der Maschine beseitigt ist. Schließlich können jetzt in Rücksicht darauf, daß die Schrambreite vergrößert ist und andererseits die Kettenlänge verkürzt ist, die Schneidwerkzeuge (Schrämpicken) wesentlich größer ausgebildet werden, womit eine haltbare Befestigung der Hartmetallschneiden genau so zu erzielen ist, wie dies bei allen Picken der Groß- und Kleinschrämmaschinen möglieh ist. Da die Schrämpicke einen für sich leicht -auswechselbaren Bestandteil bildet, so braucht beim Ausfall der Picke nicht mehr die Kette auseinandergenietet zu werden.
In der Zeichnung· ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung- in Abb. ι in Draufsicht, im Abb. 2 im Aufriß wiedergegeben. Abb. 3 zeigt eine Einzelheit der Steuerung, Abb. 4 einen Querschnitt durch die in der Antriebswelle vorzusehende Kupplung. In Abb. 5 und 6 ist die hintere und untere Umkehrstelle der Schrämkette in Querschnitt und Ansicht in vergrößertem Maßstab wiedergegeben, während Abb. 7 die Ausbildung der Laschenverbindung der Schrämkette erkennen läßt. Abb. 8 und 9 zeigen in Seitenansicht und Aufriß eine besondere Verwendungsmöglichkeit des Erfindungsgegenstandes.
Der mit Preßluftantrieb versehene Pfeilradmotor besteht aus den Läufern iq, ii, die zur Erzielung einer möglichst hohen Leistung mit hoher Geschwindigkeit umlaufen. Die damit erforderliche hohe Übersetzung wird durch ein innen verzahntes Rad 12 und eixi außenverzahntes Räderpaar 13, 14 ermöglicht, womit sich eine recht gedrängte Bauweise ergibt. Da es bei den Handschrämmaschinen notwendig ist, den Schwerpunkt möglichst nahe an das Schneidwerkzeug zu legen, weil nur das Maschinengewicht den Anpressungsdruek bzw. die Vorschubkraft darstellt, so ist es auch wichtig, daß der Motor hier etwa mit seiner halben Baulänge — mehr läßt die Luftzuführung 15 nicht zu — in den Schräm eintreten kann. Die Handhaben sind in üblicher Weise als ein die Maschine umfassender Rohrbügel ϊβ ausgebildet; auf der rechten Langseite ist drehbar " der nach Art der Vorsehubtaste bei Schreibmaschinen-ausgebildete Steuerhebel 17 angeordnet, der über ein Zahnsegment r8 und ein mit dem Küken 19 des Absperrhahns verbundenes Ritzel 20 eine handliche Betätigung der Maschine ermöglicht,- eine nicht gezeichnete Drehfeder bringt den losgelassenen Steuerhebel immer wieder in seine Stillstandlage zurück. Der Preßluft wird das Schmiermittel aus dem Behälter 2-1 zugesetzt.
Die Antriebswelle 22 steht mit Hilfe einer Sechskantkupplung 23 mit der Welle 24 des Antriebskopfes in Verbindung, die ein nach Art der Kettenräder für Duplexketten ausgeso 'bi-Metes; doppelreihiges Kettenrad 25 trägt. Die über dieses Antriebskettenrad 25 laufende Schrämkette 26 wird durch auswechselbare Gleitbahnen 27 so geführt, daß sie nach Bestreichen der vor Kopf der Maschine befindKchen Angriffsfläche im rechten Winkel umgebogen wird, um nun hier wieder eine gewisse Arbeitsstücke für den Angriff in Richtung der Sehramverbreiterüng zu ergeben. . Die Schrämkette läuft um die Umkehrrölle 28 zurück, die in den Kugellagern 29, 30 gelagert ist und mit Hilfe der Spannschraube 31 verstellt werden kann, so daß es möglich ist, die Kette mehr oder weniger unter Spannung zu setzen. Es ergeben sich also auf diese Weise unter Aufwand der geringsten Kettenlänge zwei gegenläufige Kettenstränge, die über dem Antriebskettenrad 25 und der Umkehrrolle 28 kurzgeschlossen sind.
Da nun die Kette zum Durchlaufen ihrer ganzen Arbeitsstrecke eine Gelenkfähigkeit nach zwei Richtungen besitzen muß, d. h. als Kreuzgelenkkette aufgebaut sein muß, so ■ setzt sie sich aus den Lauflaschen 32 und den Gelenklaschen 33 zusammen,' die die kugelschalenförmigen Steine 34 umschließen. Zu diesem Zwecke sind die Gelenklaschen 33 zweiteilig ausgebildet, um über den Steinen 34 durch Nieten 35 zusammengenietet zu werden. Die Lauflaschen 32 sind mit den Pickenhaltern 36 ebenfalls durch Nieten 37 verbunden, während sie mit ihren abgesetzten Zapfen 38 in die Bohrungen der Kugel- __ schalensteine 34 eingreifen.
An den Pickenhaltern 36 sind die Schräm-.picken 39 befestigt, die mit einer Nase 40 in eine entsprechende Nut 41 der Pickenhalter 36 eingreifen, wobei die Verbindung beidei durch Schrauben 42 erfolgt. Durch verschiedene Anordnung der Nuten 41 in den Pickenhaltern 36 ist es ermöglicht, dann den Picken eine verschiedenartige Schrägstellung zu verleihen
ist es nun schon möglich, für eine Handschrämmaschine an der Stelle der Kupplung 23 ein Verlängerungstück einzuschalten, so besteht überhaupt eine große Freiheit bezüglich der anderweitigen Verwendung des beschriebenen Schneidkopfes. In den Abb. 8 Und 9 ist die Verwendungsmöglichkeit als Vor- oder Üherhaubohrmaschine dargestellt. Zwischen einem Säulenpaar 43 ist schwenkbar das Vorschubstück 44, das mit der Zahnstange 45 versehen ist, gelagert. Die Schwenkung und Einstellung des Vorschubstückes 44 zum Einfallen erfolgt durch Scfaneckenbetrieb 46, der Vorschub mittels der mit Zahnstange 45 in Eingriff stehenden Ritzelwelle 47 durch Schneckentriebes. Sobald das Vorschubstück 44 ganz ausgefahren ist, wird der Flansch 49 gelöst und ein neues Verlangerungsstück 50 eingebaut, so daß auf diese Weise allmählich die gewünschte Lochtiefe erreicht werden kann. In ähnlicher Weise ist auch der Schneidkopf bei Säulenschräm- oder Schlitzniasehinen zu verwenden.
Man hat wohl schon für das Herausschneiden eines keilförmigen Kohlebloeks aus dem Stoß eine gelenkige Kette verwendet, bei der im Gegensatz zu der sonst üblichen Bauart die Schrämpicken nicht nach außen, also senkrecht zu ihren Gelenkbolzen, sondern seitlich, d. h.· parallel zu den Gelenken, schnei-
den, ohne daß aber darüber hinaus ein weiterer Vergleich mit der Erfindung bestände; so bleibt auch bei dieser Einrichtung die zum Antrieb der Kette dienende Umlenkrolle außerhalb des hergestellten Schrams. Es ist auch ferner eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der die Schrämkette um einen rechten Winkel umgelenkt wird, um mit dem waagerechten Teil unterschrämen und mit dem ümgebogenen hinterschlitzen zu können. Über die engere Durchbildung ist nichts gesagt, wie auch hier wieder das antreibende Kettenrad außerhalb des Kohlenstoßes bleibt.
Auch was die Ausführung im engeren anbetrifft, so sind raumgelenkige Schrämketten bereits im anderweitigen Zusammenhang bekanntgeworden, aber nicht in der hier vorliegenden maßgebenden Zuordnung, wie andererseits die besondere Durchführung der
so Kugelgelenkigkeit im vorliegenden Fall auch wieder eine eigene Anpassung an den beherrschenden grundsätzlichen Gedanken zeigt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Schrämkettenführung für Handschrämmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine raumgelenkige kurze Schrämkette so über zwei in den Schräm mit eintretende, am Schrämkettenarm vorgesehene Endrollen herumgeführt ist, daß sich zwei nebeneinander gegenläufig arbeitende Stränge mit einer Angriffsfläche vor Kopf der Maschine für die Schramtiefe und im rechten Winkel dazu zum Bearbeiten der zweiten Angriffsfläche für die Schrambreite ergeben.
  2. 2. Schrämvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in kleiner Teilung, d. h. in unmittelbarer Folge, angeordneten Pickenhalter (36) mit Kugelgelenken aneinandergeschlossen sind, indem die verbindenden Laschen (33) Kugelschalensteine (34) umschließen, in die die Zapfenansätze (40) der Pickenhalter (36) einfassen.
  3. 3. Schrämvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der parallel zur Schramtiefe laufenden Welle (24) das Antriebsrad (25) für die Kette (26) vorgesehen ist, während die lose Umkehrrolle (28) parallel zur Welle (24) verschieblich gelagert ist.
  4. 4. Schrämvorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Verbindungsstücke (50), die zwischen das Gehäuse des Schneidkopfes und des Antr-iebs und in die durch eine Kupplung (23) geteilte Antriebswelle (22) eingeschaltet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN36977D 1934-07-26 1934-07-26 Schraemkettenfuehrung fuer Handschraemmaschinen Expired DE628074C (de)

Priority Applications (1)

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DEN36977D DE628074C (de) 1934-07-26 1934-07-26 Schraemkettenfuehrung fuer Handschraemmaschinen

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DE628074C true DE628074C (de) 1936-03-28

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DEN36977D Expired DE628074C (de) 1934-07-26 1934-07-26 Schraemkettenfuehrung fuer Handschraemmaschinen

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DE (1) DE628074C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2807452A (en) * 1951-03-24 1957-09-24 Joy Mfg Co Endless loop type cutter chain

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2807452A (en) * 1951-03-24 1957-09-24 Joy Mfg Co Endless loop type cutter chain

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