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AT111578B - Verfahren zur Darstellung von O-Alkyl- und O-Aralkylderivaten der Diphenolisatine. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von O-Alkyl- und O-Aralkylderivaten der Diphenolisatine.

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Publication number
AT111578B
AT111578B AT111578DA AT111578B AT 111578 B AT111578 B AT 111578B AT 111578D A AT111578D A AT 111578DA AT 111578 B AT111578 B AT 111578B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
parts
alkyl
diphenolisatins
preparation
aralkyl derivatives
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Application granted granted Critical
Publication of AT111578B publication Critical patent/AT111578B/de

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren   zur Darstellung von O-Alkyl-und O-Aralkylderivatell der Diphenolisatine.   



   Es wurde gefunden, dass man   O-Alkyl-und O-Aralkylderivate   der Diphenolisatine in sehr guter Ausbeute und in reiner Form erhält, wenn man Diphenolisatine mit den üblichen Alkylierungsmitteln,   bzw. Aralkylierungsmitteln   behandelt. Je nach den gewählten Bedingungen gelangt man zu den   O-Dialkylverbindungen   oder zu den   O-Dialkyl-N-alkylverbindungen.   Auch die stufenweise Alkylierung ist möglich, indem man die erst gewonnenen   O-Dialkylverbindungen   in   O-Dialkyl-N-alkylverbindungen   überführt. Man kann auch gemischte Alkylverbindungen erhalten. Durch Acetylierung gehen die O-Dialkylverbindungen in   O-Dialkyl-N-aeetylverbindlmgen   über. 



   Baeyer und Lazarus (B. 18,1885,   S.     2642)   haben Anisolisatin dadurch gewonnen, dass sie Isatin mit Anisol kondensierten. Sie erhielten ein stark verunreinigtes Produkt, das trotz der vorgenommenen Reinigung mit Tierkohle und durch Kristallisation aus Äther einen Schmelzpunkt von   650 zeigte,   während die reine Verbindung bei   117-1180 schmilzt.   



   Der Vorteil des neuen Verfahrens liegt somit darin, dass es reinere Produkte und bessere Ausbeuten liefert. 



   Die   0-Alkyl-und O-Aralkylderivate   der Diphenolisatine sind kristallisierende, neutral reagierende, sehr beständige Verbindungen, welche mit Ferricyankalium und Natronlauge keine Farbreaktion mehr 
 EMI1.1 
 wie Alkohol, Benzol, Eisessig u.   dgl.,   lösen sie sich in der Wärme leicht. Die O-Alkyl- und O-Aralkylderivate der Diphenolisatine, welche keine freie Hydroxylgruppe mehr besitzen und auch nicht verseifbar sind, stellen ausgezeichnete Abführmittel dar, die schon in sehr geringen Dosen   eine gleichmässige   und sichere Wirkung entfalten. 



    Beispiel 1. 96 Teile Diphenolisatin werden in einer Lösung von 24'6 Teilen Ätznatron in 180 Teilen   Wasser gelöst und langsam unter Kühlung 78 Teile Dimethylsulfat zugegeben. Wenn die bald entstehende Fällung fest geworden ist, filtriert man ab, wäscht mit Natronlauge und Wasser und kristal-   lisiert aus Alkohol um. Man gewinnt   so das Dianisolisatin in   feinen Prismen vom Schmelzpunkt 117-1180.   



   Durch Aufkochen mit Essigsäureanhydrid und Natriumacetat geht es in   das N-Acetyldianisoli-   satin vom Schmelzpunkt   153  über.   
 EMI1.2 
 



   Beispiel 2. 32 Teile Diphenolisatin werden in einer Lösung von 12 Teilen Ätznatron in 60 Teilen Wasser gelöst ; zu der heissen Lösung gibt man unter dauerndem Erhitzen auf dem Wasserbad langsam 40 Teile Dimethylsulfat zu. Nach einer Stunde kühlt man ab, filtriert, kristallisiert aus Alkohol um und erhält das N-Methyldianisolisatin als Kristallpulver vom Schmelzpunkt   152 .   
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 



   Beispiel 3. 6'3 Teile Diphenolisatin werden in 50 Teilen Alkohol gelöst und mit einer Lösung von   2'4   Teilen Ätznatron in 50 Teilen Wasser, sowie 5 Teilen Jodäthyl zwei Stunden lang auf etwa 60  am Rückflusskühler erwärmt. Sodann destilliert man den Alkohol ab, verdünnt mit Wasser, filtriert das entstandene Diphenetolisatin   ab, wäscht wiederholt   mit verdünnter Natronlauge und fällt aus Eisessig um ; man erhält ein mikrokristallinisches Pulver, welches bei etwa   600 schmilzt.   



    Beispiel 4, 11#3 Teile Diguajacolisatin werden in einer Lösung von 3#7 Teilen Ätzkali in 50 Teilen   Wasser gelöst und mit 10'5 Teilen Benzylbromid mehrere Stunden   geschüttelt.     Sodann erwärmt   man kurze Zeit bis auf   ungefähr     50 ,   wobei sich das Reaktionsprodukt zusammenballt und beim Abkühlen fest wird. Man filtriert, wäscht mit Natronlauge und kristallisiert aus Benzin um ; man erhält das   Di-(O-benzyl)-guajaeolisatin   in feinen Nädelchen vom Schmelzpunkt   104 .   
 EMI2.2 
 



    Beispiel 5. 20 Teil Diphenolisatin werden in einer Lösung von 5 Teilen Ätznatron und 100 teilen   Wasser gelöst und nach Zugabe von   15'6   Teilen Isopropylbromid zwei Stunden lang am   Rückflusskühler   erwärmt, wobei die Masse fest wird. Nach dem Abkühlen wird filtriert, mit verdünnter Natronlauge gewaschen und schliesslich aus Eisessig umkristallisiert. Der auf diese Weise gewonnene Di-O-isopropyl- äther des Diphenolisatins schmilzt bei   237-238 o.   



   Durch Acetylieren mit Essigsäureanhydrid und Natriumacetat erhält man den   N-Acetyldiphenoli-     satin-di-O-isopropyläther   ; F. P.   145-146 .   
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von O-Alkyl- und O-Aralkylderivaten der Diphenolisatine, dadurch gekennzeichnet, dass man Diphenolisatine mit alkylierenden oder aralkylierenden Mitteln behandelt.
AT111578D 1926-10-09 1927-06-18 Verfahren zur Darstellung von O-Alkyl- und O-Aralkylderivaten der Diphenolisatine. AT111578B (de)

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CH111578X 1926-10-09

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AT111578B true AT111578B (de) 1928-12-10

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AT111578D AT111578B (de) 1926-10-09 1927-06-18 Verfahren zur Darstellung von O-Alkyl- und O-Aralkylderivaten der Diphenolisatine.

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