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AT78912B - Vorrichtung zum Einführen von Entlüftungs- und dgl. Röhren in Dächer. - Google Patents

Vorrichtung zum Einführen von Entlüftungs- und dgl. Röhren in Dächer.

Info

Publication number
AT78912B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
roofs
pipes
shape
ventilation
ring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Sander
Original Assignee
Julius Sander
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julius Sander filed Critical Julius Sander
Application granted granted Critical
Publication of AT78912B publication Critical patent/AT78912B/de

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Description


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  Vorrichtung zum Einführen von   Entlüftungs- und dgl.   Röhren in Dächer. 



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an Vorrichtungen zum Ein-oder Durch-   l,,'ll'f'1   von Entlüftungs-und dgl. Röhren, Flaggenstangen, Telephonständern usw. in Dächer und oezweckt einerseits durch die Vorrichtung eine sturmsichere Aufstellung des ein-oder durchgeführten Gegenstandes, sowie einen nach allen Seiten gegen Einwehen von Schnee und Regen dichten Abschluss zu erzielen und andererseits zu ermöglichen, dass die Einrichtung bei verschiedener Dachneigung anwendbar ist. 



   Gegenüber bekannten Einrichtungen kennzeichnet sich die Erfindung in bezug auf die Erzielung einer sturmsicheren Aufstellung dadurch, dass der an sich bekannte konische Einführungsstutzen auf einer Fussplatte angeordnet ist, welche in der Form der jeweiligen Ziegelform entspricht, so dass beim Eindecken der Entlüftung diese in innige allseitige Verbindung mit den angrenzenden Ziegeln gebracht und das Eindecken auf einfachste Weise vorgenommen werden kann. 



   Für   Biberschwanzziegeldächer   kann die alsdann die Form eines Biberschwanzziegels aufweisende Fussplatte des   Einführungsstutzens   an den beiden   Längsseiten   des oder der Ziegel noch Blechstreifen besitzen, die beim Eindecken nicht nur von den nächst oberen beiden Ziegeln, sondern auch von den beiden seitlich angrenzenden Ziegeln. welche auf diese Blechstreifen zu liegen kommen, belastet wird. 



   Hinsichtlich des angestrebten dichten Abschlusses und der Anwendbarkeit bei verschiedener 
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 bereits vorgeschlagen wurde, an den konischen   Einführungsstutzen   einen Kugelansatz anzugiessen, welcher oben mit einem der Breite und der notwendigen Verstellbarkeit entsprechenden Schlitz versehen ist, während am Rohr selbst eine Kugelhaube so angeordnet wird. dass auf diese Weise ein Kugelgelenk entsteht, durch welches bei geringen, etwa zwischen 0 und 300 schwankenden Dachneigungen ein dichter Abschluss erzielt wird. 



   Demgegenüber wird nach vorliegender Erfindung an Stelle eines oben geschlitzten Kugelansatzes ein selbständiger, gleich hoher Kugelwulstring oben auf dem   konischen Einführungs-   rohr angeordnet. Die Herstellung dieses Blechringes ist erheblich einfacher und billiger im Ver- 
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 gut, sondern eher noch vollkommener erreicht, da der Ring und die Rohrhauhe bei maschineller Herstellung sehr genau ineinanderpassen und ailseits bei jeder Stellung dicht abschliessen. 



   In den Zeichnungen ist durch Fig. 1 bis 4   besonders   die Ausgestaltung des Einführungs- . stutzens b mit einer Fussp !   atte   in verschiedenen Ausfuhrungsformen dargestellt. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen im besonderen eine   Ausführungsform   der Verbindung des Einführungsstutzens, z. B. mit einem eingeführten Entlüftungs- oder dgl. Rohr a. nach Fig. 1 sitzt der trichterförmige Stutzen b auf einer   Platte t', welche   der Form   eines   
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   di. uck   ein Umlegen nicht zu befürchten ist. Durch die Streifen d wird ausserdem das von den Spitzen der nächstoberen Ziegel h, i abtropfende Wasser sicher auf die unteren Ziegel abgeleitet und so verhindert, dass dieses Wasser etwa unter die Fussplatte c bzw. unter das Dach eindringt. 



   Bei der durch Fig. 2 dargestellten   Ausführungsform   besitzt die Fussplatte c des konischen   Einführungsstutzens b   beispielsweise die Form eines sogenannten   Holländerpfannenziegels   und bei der   Ausführungsform   nach Fig. 3 beispilsweise die Form eines   Mönch-bzw. Nonnenziegels.   



     Selbstverständlich   kann die   Fussplatte   c auch jede andere mehr oder weniger ähnliche, sich dem zur Dachdeckung verwendeten Ziegel anpassende Form besitzen. 



   Das Eindecken erfolgt auch bei dieser Ausführungsform lediglich durch Anfügen der umliegenden Ziegel. Ein Vorteil besteht auch darin, dass durch die Ziegelform der Fussplatte c das gefällige Aussehen der   Dachfläche durch   den Einführungsstutzen nicht gestört, wird. 



   Besonders bei grossen Einführungsstutzen kann die Fussplatte eventuell auch die Form 
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An dem oberen Rand des konischen Einführungsstutzens b ist bei   sämtlichen   dargestellten Ausführungsformen ein einfacher kugelig durchgebogener Blechring k angeordnet, der, wie die   Fig. 4, 5 und   6 zeigen, zur Verbindung des durchzuführenden Entlüftungsrohres oder dgl. a   der.   dem    afimrungsstutzen b   dient. Hiezu erhält das erstere eine in entsprechender Weise 
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 Rand der   du   liegt. 



   Der Blechring k ist so angeordnet, dass dessen Meridianbreite annähernd oder genau übereinstimmt mit der Meridianbreite der Haube l. Die Achse der Haube und des Hohlringes liegen etwa in einer Linie, so dass der Ring k bei wagerechter Lage in der Haube halb in diese hineinund halb aus dieser herausragt.

   In den beiden   äussersten   Stellungen überdeckt dabei, wie Fig. 5 an einem sehr flachen und Fig. 6 an einem sehr steilen Dach zeigt, auf der einen Seite die Haube   l   den Ring k jeweils vollkommen,   während   auf der anderen Seite sich das Ende der Haube l und das Ende des Ringes k gerade aneinander   a'schliessen.   Gegebenenfalls kann diese zweiteilige, mit kugelgelenkartigen Abdichtungsteilen versehene Rohrdurchführung auch, wie die Fig. 5 und 6 zeigen, bei Einführungsstutzen Verwendung finden die eine einfache flanschartige Fussplatte c besitzen. 



   Der   Einführungsstutzen   selbst hat parallel zu seiner Oberiläche einen   kreisförmigen   Querschnitt seine Basis steht jedoch entsprechend schräg zur   Kegelachsr., so dal3   die Basis eine Ellipse von geeigneter Grösse bildet, deren äusserer, die Fussplatte bildender Flansch c auf dem Dache 
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 z. B. durch Anlöten befestigt. Selbst bei den äussersten Schrägstellungen des Stutzens b in Fig. 5 und 6, in welcher bald die rechte, bald die linke Mantellinie parallel mit dem Rohre a läuft, 
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AT78912D 1914-11-23 1914-11-23 Vorrichtung zum Einführen von Entlüftungs- und dgl. Röhren in Dächer. AT78912B (de)

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AT78912T 1914-11-23

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Publication Number Publication Date
AT78912B true AT78912B (de) 1919-10-25

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ID=3600470

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AT78912D AT78912B (de) 1914-11-23 1914-11-23 Vorrichtung zum Einführen von Entlüftungs- und dgl. Röhren in Dächer.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT405430B (de) * 1995-07-07 1999-08-25 Kloeber Johannes Vorrichtung zur dachdurchführung von rohren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT405430B (de) * 1995-07-07 1999-08-25 Kloeber Johannes Vorrichtung zur dachdurchführung von rohren

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