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Kupplung wirkende Pumpe verbunden ist. Der Luftdruck im Rohr /'wird also selbsttätig auf der zur überwindung des Lastwiderstandes erforderlichen Höhe erhalten.
An den ringförmigen Kanal h1 ist mittels des Rohres kl ein Behälter K angeschlossen, der bestimmt ist, Druckluft aus den Pumpen aufzunehmen. Ein Rückschlagventil k2 hält den Druck in diesem Sammelbehälter aufrecht. Dieses kann vom Führer mittels einer Stange k3 und eines Vorgeleges geöffnet oder geschlossen werden. Das Röhrchen 12 dient zum Anschluss eines nicht dargestellten Druckmessers. Durch Öffnung des Ventiles k2 strömt Druckluft vom Behälter nach dem Rohr f3. Dies ist hauptsächlich von Wert beim Anlassen, um auch in diesem Augenblicke, wo also die Pumpenzylinder noch keine Druckluft enthalten, den Brennstoff unter Druck in die Kraftzylinder einzuführen. Sollte bei sehr geringer Belastung ein übermässiger Druck vorhanden sein, so wird die Druckluft in dem Behälter k aufgespeichert.
Die Drehungen der Lastwelle finden gleichmässig statt, trotz der Schwankungen des Druckes im Rohr f3. Die Gleichmässigkeit wird durch die Wirkung der Pumpe selbst als Schwungrad verursacht. Dagegen trägt die Verschiebung der Kolben in den Pumpenzylindern bei Veränderung der Belastung dazu bei, die Druckverhältnisse;mRohr,/ zu verändern.
Die Geschwindigkeit der Maschine kann ferner durch Verstellung des in Fig. 2 angedeuteten Ventiles 1 im Rohr f3 vom Führersitz aus verändert werden. Durch eine Veränderung des Druckes im Rohr/3 wird auch die Lage der Pumpenkolben mit Bezug auf ihre Zylinder verändert. Wird beispielsweise das Ventil m (Fig. 3) geöffnet, so strömt die Luft aus dem Rohr f3 aus und die Belastung der Pumpen kann so verringert werden, dass trotz der Drehung der Kraftmaschinenwelle die Lastweele gar nicht oder nur sehr langsam angetrieben wird.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende : Wenn beim Anlassen im Sammelbehälter k kein Druck vorhanden ist, so wird die Welle c in der bekannten Weise durch Drehung der Anlass-
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Der Druck im Zuleitungsrohr f3 wird mittels der Pumpen aufrecht erhalten, die Luft in dieses Rohr fördern, sobald der Druck darin unter ein Mindestmass sinkt. das notwendig ist, um die Welle i anzutreiben. Wenn z. B. bei der Fahrt auf ebenem Boden sich Kraftmaschinenund Lastwelle mit gleicher Geschwindigkeit drehen, so bleiben die Pumpenkolben in ihren Zylindern relativ in Ruhe und es wird keine Luft in das Rohr 13 gepumpt. Die Pumpe wirkt dann nur als Kupplung, indem die Kolben das eine und die Zylinder das andere Kupplungsglied bilden. Wächst (he Belastung (z. B. bei Bergfahrt), so bewegen sich infolge des grösseren Widerstandes an der lastwelle die Pumpenkolben in ihren Zyhndern. der Ladungsdruck wird erhöht und demgemäss die Leistung der Maschine vergrössert.
Es ist ersichthch. dass auf diese Weise der Druck des Brenn-
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aufgespeicherte Druckluft mag entweder zum anlassen der Maschine benutzt werden oder um thre Leistungsfähigkeit im Bedarfsfalle zu vergrössern. Das Ventil m kann geöffnet werden. um
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ohne die die Welle il durch die Pumpen zu betätigen.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verbrennungskraftmaschine, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der eine Änderung der Last durch Beeinflussung der Ladepumpe eine entsprechende Änderung des Druckes der Ladung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Zylinder (h) der Ladepumpe von der Kraftmaschinenwelle (c) in Umdrehung versetzt werden und die Pumpenkolbenstangen (h3)
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