[go: up one dir, main page]

AT5574U1 - Schliesszylinder - Google Patents

Schliesszylinder Download PDF

Info

Publication number
AT5574U1
AT5574U1 AT0084301U AT8432001U AT5574U1 AT 5574 U1 AT5574 U1 AT 5574U1 AT 0084301 U AT0084301 U AT 0084301U AT 8432001 U AT8432001 U AT 8432001U AT 5574 U1 AT5574 U1 AT 5574U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
crank pin
electric motor
bolt
stop
crank
Prior art date
Application number
AT0084301U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kaba Gege Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kaba Gege Gmbh filed Critical Kaba Gege Gmbh
Priority to AT0084301U priority Critical patent/AT5574U1/de
Priority to DE50202174T priority patent/DE50202174D1/de
Priority to AT02766569T priority patent/ATE288529T1/de
Priority to AU2002338539A priority patent/AU2002338539A1/en
Priority to EP02766569A priority patent/EP1381744B1/de
Priority to ES02766569T priority patent/ES2236576T3/es
Priority to PCT/AT2002/000121 priority patent/WO2002088492A2/de
Publication of AT5574U1 publication Critical patent/AT5574U1/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/06Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents
    • E05B47/0611Cylinder locks with electromagnetic control
    • E05B47/0619Cylinder locks with electromagnetic control by blocking the rotor
    • E05B47/0626Cylinder locks with electromagnetic control by blocking the rotor radially
    • E05B47/063Cylinder locks with electromagnetic control by blocking the rotor radially with a rectilinearly moveable blocking element
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/0001Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means with electric actuators; Constructional features thereof
    • E05B2047/0014Constructional features of actuators or power transmissions therefor
    • E05B2047/0018Details of actuator transmissions
    • E05B2047/0024Cams
    • E05B2047/0025Cams in the form of grooves
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B2047/0093Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means including means for preventing manipulation by external shocks, blows or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/0001Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means with electric actuators; Constructional features thereof
    • E05B47/0012Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means with electric actuators; Constructional features thereof with rotary electromotors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Abstract

Ein Schließzylinder mit mindestens einem in einem Gehäuse (1) gelagerten Zylinderkern (2, 3) verfügt über ein elektromechanisches Gesperre mit einem Elektromotor (5), der über einen Exzentertrieb einen Riegel (8) aus dem Gehäuse (1) in eine Ausnehmung (10) des Zylinderkernes (2, 3) ein- bzw. ausschiebt. Dazu ist auf einer Kurbelscheibe (6) ein Kurbelzapfen (7) exzentrisch angeordnet, der in einen Führungsschlitz (9) am Schaftende des Riegels (8) eingreift. Der Elektromotor (5) ist drehrichtungssteuerbar und es ist der Drehkreis (11) des Kurbelzapfens (7) anschlagbegrenzt. Diese Drehkreisbegrenzung des Kurbelzapfens (7) erfolgt in einer Übertotpunktlage des Kurbel- bzw. Exzentertriebes, sodass der Riegel (8) in der Verriegelungsstellung stabilisiert und gegen ein Zurückdrücken resistent ist. Ferner kann eine Freistellung des Elektromotors (5) in der Anlaufphase vor jedem Hub bzw. Schaltvorgang vorgesehen sein.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Schliesszylinder mit mindestens einem in einem Gehäuse gelagerten Zylinderkern sowie mit ei- nem elektromechanischen Gesperre in Form eines aus dem Ge- häuse in den Zylinderkern einschiebbaren und zurückziehbaren Riegels, der über einem Exzentertrieb mit einem Elektromotor kinematisch verbunden ist, wobei an der Welle des Elektromo- tors ein exzentrisch angeordneter Kurbelzapfen vorgesehen ist und der Hub des Exzentertriebes der Riegelverschiebung ent- spricht. 



   Aus der EP 712 981 B1 ist ein Schliesszylinder mit einem me- chanischen und einem über eine Elektronik gesteuerten elektromechanischen Gesperre bekannt. Das mechanische Gesperre umfasst Kern- und Gehäusestifte, die von einem Schlüssel durch entsprechende Vertiefungen an der Flachseite so verschoben werden, dass die Berührungsflächen der Kern- und Gehäusestifte in der Mantelfläche des Zylinderkernes lie- gen, sodass dieser gedreht und damit der Schliesszylinder ge- sperrt werden kann. Das elektromechanische Gesperre erhält seine Befehle über eine Codevergleichsschaltung, die einen Elektromotor ansteuert. Dieser dreht einen Exzenter, der ei- nen Riegel über ein Gestänge anhebt und absenkt. Der Riegel kann die Drehung des Zylinderkernes blockieren.

   Ferner ist es bekannt, Elektromagnete mi.t bistabiler Lagefixierung eines Magnetkernes einzusetzen, der als Riegel ausgebildet ist und der aus dem Gehäuse in den Zylinderkern einschiebbar bzw. zu- rückziehbar ist. 



   Die Erfindung geht von   einer   Verriegelung mit einem Elektromotor, der den Riegel über einen Exzenter ansteuert, aus und zielt darauf ab, die Anordnung zu vereinfachen und damit die Betriebssicherheit zu erhöhen. Insbesondere soll die Sperrstellung des Riegels so gesichert sein, dass Er- schütterungen, die z. B. bewusst herbeigeführt werden, nicht zu einem auch nur kurzzeitigen Zurückweichen des Riegels füh- ren. Dies wird dadurch erreicht, dass der Drehkreis des Kur- belzapfens anschlagbegrenzt ist und der der Sperrstellung des Riegels entsprechende Anschlag in einer den maximalen Hub überschreitenden Übertotpunktlage des Drehkreises des Kur- belzapfens vorgesehen ist.

   Der Elektromotor muss daher nicht als Schrittmotor ausgebildet sein und es bedarf keiner 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 elektronischen Einrichtung, um den Elektromotor in den Endla- gen bei ausgeschobenem und bei eingezogenem Riegel abzuschal- ten. Es liegt bloss ein Anschlag im Drehkreis des Kurbelzap- fens bzw. nächst dessen Kurbelscheibe, sodass der Elektromo- tor den Kurbelzapfen oder die Kurbelscheibe gegen den An- schlag dreht und das Motordrehmoment sodann als Haltemoment aufrecht bleibt. Dieses kann auch entfallen, da ein Zurück- schieben des Riegels in der Sperrstellung infolge der Über- totpunktlage des Exzenterantriebes unmöglich ist. Jede Kraft- einwirkung in die Einschubrichtung wirkt auf den Anschlag und kann daher die Verriegelung nicht öffnen.

   Eine besonders zweckmässige Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekenn- zeichnet, dass der Kurbelzapfen in einem Führungsschlitz am Schaftende des Riegels eingreift und der Führungsschlitz quer zur Verschieberichtung des Riegels orientiert ist und eine den Winkel des Drehkreises des Kurbelzapfens begrenzende Länge aufweist, wobei ein Ende des Führungsschlitzes den An- schlag zur Begrenzung des Drehkreiswinkels bildet. Hätte der Führungsschlitz eine Gesamtlänge, die den Drehkreisdurchmes- ser des Kurbelzapfens plus dem Zapfendurchmesser entspricht, dann könnte der Elektromotor endlos rotieren und der Riegel würde eine ständige Aufwärts- und Abwärtsbewegung entspre- chend einem Kolben in einem Zylinder eines Motors durchfüh- ren.

   Wenn gemäss der Erfindung die Führungsschlitzlänge über dem Drehkreis des Kurbelzapfens jedoch eingeschränkt ist, dann wirkt sich dies als Anschlag aus, der bloss eine Drehung im Ausmass, z.B. eines Dreiviertelkreises zulässt. Die End- punkte liegen jedenfalls über dem halben Drehkreis, der dem maximalen Hub zwischen Entriegelungs- und Verriegelungsstel- lung entspricht und gewährleisten in dieser Übertotpunktlage stabile Endstellungen. Durch eine Feder, z. B. eine Blattfe- der, die in der Stellung des maximalen Hubes gespannt ist und den Kurbelzapfen in die Übertotpunktlage drückt, kann die Verriegelungsstellung noch weiter stabilisiert werden. Alter- nativ ist es möglich, die Position durch magnetische Kräfte Z. B. eines Permanenmagneten festzuhalten, sodass ein Rast- effekt in der Verriegelungslage sowie gegebenenfalls auch in der Offenstellung eintritt.

   Um den Anschlag zur Gewährleis- tung zweiter Endlagen zu positionieren ist es zweckmässig, 
3 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 wenn ein Ende des Führungsschlitzes einen Abstand von der die Drehachse des Elektromotors kreuzenden und in Riegelausschub- richtung orientierten Achse aufweist, der kleiner als der Ra- dius des den Kurbelzapfen einhüllenden Hüllkreises ist. Das Ende des Führungsschlitzes sollte mindestens im Abstand des Kurbelzapfendurchmessers über der oben definierten Achse lie- gen, um die Übertotpunktlage in ausreichendem Masse zu gewähr- leisten und dennoch ein Durchdrehen um volle 360  zu verhin- dern. Um die Verriegelungsstellung bzw. die Entriegelungs- stellung zu erreichen, wird der Elektromotor z. B. durch Um- polen der Versorgungsspannung im Uhrzeigersinn oder im Gegen- uhrzeigersinn angesteuert.

   Es schlägt dann der Kurbelzapfen am Ende des Führungsschlitzes einmal in einer Stellung etwas jenseits des maximalen Hubes (Verriegelungsstellung) bzw. jenseits des minimalen Hubes (Entriegelungsstellung) an. 



  Elektromotoren der hier benötigten Bauart sind besonders klein, da sie meist im Inneren des Zylindergehäuses, etwa in einer axialen Bohrung derselben, untergebracht werden. Solche Motoren haben nur ein geringes Drehmoment, das allenfalls nicht ausreicht, um aus dem Stillstand beim Einschalten einen Hub unter Last auszuführen. Um dennoch besonders kleine und damit schwache Motoren einsetzen zu können, ist es zweckmä- &num;ig, wenn zwischen dem Elektromotor und dem Kurbelzapfen eine begrenzte Freistellung bei der Kraftübertragung vorgesehen ist. Die Freistellung ermöglicht ein Schwungholen vor der Be- lastung des Elektromotors.

   Insbesondere ist es zweckmässig, wenn zur Freistellung zwischen der Welle des Elektromotors und einer Kurbelscheibe mit dem exzentrisch angeordneten Kur- belzapfen ein mit der Welle drehfest verbundener Mitnehmer mit einer radial auskragenden Nase vorgesehen ist, der je nach Drehrichtung des Elektromotors an der einen oder anderen Seite eines exzentrischen Anschlags an der Kurbelscheibe bzw. an dem Kurbelzapfen angreift und bei Drehrichtungsänderung nach einer leeren Anlaufdrehung von z.B.

   150  den exzentrisch gelagerten Kurbelzapfen mit mmt Eine vorteilhafte Ausfüh- rungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelscheibe eine koaxiale zylindrische Ausnehmung aufweist, in die ein zylindrischer Lagerteil des Mitnehmers eingreift und dass im Drehkreis der Nase des Mitnehmers, insbesondere an dem dem 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Kurbelzapfen gegenüberliegenden Ende des zylindrischen Kör- pers, der Anschlag vorgesehen ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Doppelschliesszylinder teilweise im Längsschnitt, Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht des elektromechanischen Gesperres als Detail, Fig. 3 eine Stirnansicht des Gesperres nach Fig. 2 mit zur Seite gerückter Rastfeder, Fig. 4 eine Explosionsdar- stellung einer Freistellungskonstruktion zwischen Elektromo- tor und Exzentertrieb und Fig. 5 eine alternative Ausfüh- rungsform zu Fig. 4. 



   Ein Schliesszylinder nach Fig. 1 umfasst ein Zylindergehäuse 1, in dem die Zylinderkerne 2 und 3 drehbar gelagert sind. 



  Ein mechanisches schlüsselbetätigbares Gesperre durch Kern- und Gehäusestifte ist durch die strichpunktierten Linien 4 angedeutet. Ferner ist im Zylindergehäuse 1 ein über eine nicht dargestellte Steuerung (z. B. mit Codevergleich) dreh- richtungsvariabel anspeisbarer Elektromotor 5 vorgesehen. Auf der Welle des Elektromotors 5 ist eine Kurbelscheibe 6 ange- ordnet, die einen exzentrisch zur Welle positionierten Kur- belzapfen 7 trägt. Dieser greift in einen quer am Schaft ei- nes Riegels 8 angeordneten Führungsschlitz 9. Der Riegel 8 ist im Zylindergehäuse 1 linear geführt und an seinem Kopf konisch erweitert ausgebildet und greift mit diesem Kopf in eine Sackbohrung 10 im Zylinderkern 2. In dieser dargestell- ten Verriegelungsstellung kann der Zylinderkern 2 daher nicht gedreht werden.

   In Fig. 2 ist das elektromechanische Gesperre bzw. der Exzenterantrieb für sich allein mit dem Riegel 8 in angehobener Stellung (Verriegelungsstellung gemäss Fig. 1) dargestellt. In dieser Stellung liegt der Kurbelzapfen 7 am rechten Ende des Führungsschlitzes 9 an. Ein Weiterdrehen durch den Elektromotor 5 ist nicht möglich. Fig. 3 zeigt die Stirnansicht zu Fig. 2. Der Kurbelzapfen 7 beschreibt je nach Drehrichtung des Elektromotors 5 einen Kreisbogen 11, wie er unterhalb des Kurbeltriebes herausgezeichnet ist. Die mit vollen Linien dargestellte Endlage des Kurbelzapfens 7 in Fig. 3 entspricht der etwas über den oberen Totpunkt weiter- gedrehten Anschlaglage und damit der Verriegelungsstellung des Riegels 8.

   Wenn der Elektromotor mit geänderter Drehrich- 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 tung angesteuert wird, also in Fig. 3 gegen den Uhrzeiger, dann durchläuft der Kurbelzapfen 7 den Kreisbogen 11 bis zu der mit unerbrochenen Linien dargestellten unteren Endlage zum Anschlag, der wieder von dem rechten Ende des Führungs- schlitzes 9 gebildet wird. Nach links ist der Führungsschlitz 9 mindestens so lang, dass der Kurbelzapfen 7 zwischen den beiden Endlagen je nach angesteuerter Drehrichtung des Elektromotors 5 (Linkslauf, Rechtslauf) den Kreisbogen 11 be- schreiben kann.

   Somit ist die Länge des horizontalen Füh- rungsschlitzes 9 von der vertikalen Mittelachse, die die Drehachse des Elektromotors 5 durchsetzt, zum Anschlag (also zum rechten Ende hin) kleiner als der Radius des den Kurbel- zapfen 7 einhüllenden Hüllkreises 12 und nach links mindes- tens so gross wie dieser Radius (siehe Fig. 3). Die Gesamt- länge des Führungsschlitzes 9 ist im Ausführungsbeispiel kleiner als der Durchmesser des Hüllkreises 12. Der Führungs- schlitz 9 liegt quer zur Verschieberichtung des Riegels 8 und exzentrisch zur Drehachse des Elektromotors 5, sodass sich der Anschlag durch das eine (rechte) Ende des Führungsschlit- zes 9 ergibt. 



   In Fig. 3 ist der Hub H zwischen der mit vollen Linien dar- gestellten Verriegelungsstellung des Riegels 8 und der strichlierten Freigabestellung durch Pfeile bezeichnet. Die durch das drehungsbegrenzende Anliegen des Kurbelzapfens 7 am rechten Ende ("Anschlag") des Führungsschlitzes 9 bestimmten Endlagen des Riegels 8 werden nach Überschreiten der oberen und unteren Totpunkte des Drehkreises 11 erreicht. Damit er- gibt sich für die Verriegelungsstellung eine stabile Lage, da bei Druckausübung auf den Riegel, mit der Absicht, den Riegel 8 zurückzuschieben, der Andruck an den Anschlag im Führungs- schlitz 9 noch verstärkt wird, jedoch ein Reversieren des Ex- zentertriebes aus der Übertotpunktlage nach Fig. 3 nicht er- reicht werden kann.

   In der oder den Anschlagstellungen kann der Elektromotor 5 zur Aufbringung eines Haltemoments einge- schaltet bleiben oder es kann beispielsweise ein Einrasten durch eine Federraste in den beiden Endlagen (Verriegelung, Freigabe) erfolgen. Ein Beispiel für eine solche Feder 13 ist in Fig. 3 links seitlich dargestellt. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 



   Wenn der Elektromotor 5 aus einer Endlage in die andere um- schaltet, muss er unter Last anlaufen. Die Fig. 4 und 5 zei- gen eine begrenzte Freilauf- bzw. Freistellungskonstruktion zwischen dem Elektromotor 5 und dem Exzenterantrieb. Dadurch wird dem Elektromotor 5 ein Schwungbolzen ermöglicht, bevor er einen Hub unter Last ausführt. 



   Gemäss Fig. 4 ist mit der Motorwelle des Elektromotors 5 ein Mitnehmer 14 mit radial auskragender Nase 15 fest verbunden. 



  Der als zylindrischer Lagerteil ausgebildete Mitnehmer 14 greift in eine Bohrung 16 der Kurbelscheibe 17, die kappenar- tig und verdrehbar auf dem Lagerteil aufgesteckt ist. Der Kurbelzapfen 18 greift in den Führungsschlitz 9 des Riegels 8. An der Kurbelscheibe 17 ist auf der dem Kurbelzapfen 18 abgewandten Kreisringfläche ein axial vorspringender Anschlag 19 angeordnet, der im Drehkreis der Nase 15 des Mitnehmers 14 liegt. 



   Wenn nun von einer Endstellung des Kurbelzapfens 18 im Füh- rungsschlitz 9 ausgehend der Elektromotor 5 in der Gegenrich- tung angesteuert wird, dann dreht sich der Mitnehmer 14 mit seiner Nase 15 vom Anschlag 19 weg. Nach etwa einer halben Umdrehung laufen dann Nase 15 und Anschlag 19 mit den Gegen- flächen aufeinander. Somit wird nach einem lastfreien Schwungholen von etwa 180  der Exzenterantrieb mitgenommen und das elektromechanische Gesperre in die andere Endstellung (Verriegelung, Freigabe) umschaltet. 



   Fig. 5 zeigt eine Alternative zu Fig. 4, bei der ein Mit- nehmer 24 durch die Kurbelscheibe 27 zentrisch durchgreift und mit einer Nase 25 an dem Kurbelzapfen 28 anliegt. Der Kurbelzapfen 28 hat hier eine Doppelfunktion. Er ersetzt den Anschlag 19 (Fig. 4) zusätzlich zur Antriebsfunktion im Füh- rungsschlitz 9. Damit wird auch bei der Ausführung nach Fig. 



  5 vor jedem Hub ein lastfreies Anlaufen und Schwungholen des Elektromotors 5 ermöglicht.

Claims (7)

  1. Ansprüche : 1. Schliesszylinder mit mindestens einem in einem Gehäuse ge- lagerten Zylinderkern sowie mit einem elektromechanischen Gesperre in Form eines aus dem Gehäuse in den Zylinder- kern einschiebbaren und zurückziehbaren Riegels, der über einen Exzentertrieb mit einem Elektromotor kinematisch verbunden ist, wobei an der Welle des Elektromotors ein exzentrisch angeordneter Kurbelzapfen vorgesehen ist und der Hub des Exzentertriebes der Riegelverschiebung ent- spricht, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehkreis (11) des Kurbelzapfens (7) anschlagbegrenzt ist und der der Sperrstellung des Riegels (8) entsprechende Anschlag in einer den maximalen Hub (H) überschreitenden Übertot- punktlage des Drehkreises (11) des Kurbelzapfens (7) vor- gesehen ist.
  2. 2. Schliesszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurbelzapfen (7) in einen Führungsschlitz (9) am Schaftende des Riegels (8) eingreift und der Führungs- schlitz (9) quer zur Verschieberichtung des Riegels (8) orientiert ist und eine den Winkel des Drehkreises (11) des Kurbelzapfens (7) begrenzende Länge aufweist, wobei ein Ende des Führungsschlitzes (9) den Anschlag zur Be- grenzung des Drehkreiswinkels bildet.
  3. 3. Schliesszylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des Führungsschlitzes (9) einen Abstand von der die Drehachse des Elektromotors (5) kreuzenden und in Riegelausschubrichtung orientierten Achse aufweist, der kleiner als der Radius des den Kurbelzapfen (7) einhül- lenden Hüllkreises (12) ist.
  4. 4. Schliesszylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die der Sperrstellung des Riegels (8) entsprechende Übertotpunktlage des Kurbelzap- <Desc/Clms Page number 8> fens (7) bzw. des Exzentertriebes, z. B. mittels einer Feder (13), magnetischer Haltekräfte od. dgl. verrastbar bzw. fixierbar ist.
  5. 5. Schliesszylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Elektromotor und dem Kurbelzapfen eine begrenzte Freistellung bei der Kraft- übertragung vorgesehen ist.
  6. 6. Schliesszylinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Freistellung zwischen der Welle des Elektromo- tors und einer Kurbelscheibe mit dem exzentrisch angeord- neten Kurbelzapfen ein mit der Welle drehfest verbundener Mitnehmer mit einer radial auskragenden Nase vorgesehen ist, der je nach Drehrichtung des Elektromotors an der einen oder anderen Seite eines exzentrischen Anschlags an der Kurbelscheibe bzw. an dem Kurbelzapfen angreift und bei Drehrichtungsänderung nach einer leeren Anlaufdrehung von z.B. 150 den exzentrisch gelagerten Kurbelzapfen mitnimmt.
  7. 7. Schliesszylinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelscheibe eine koaxiale zylindrische Ausneh- mung aufweist, in die ein zylindrischer Lagerteil des Mitnehmers eingreift und dass im Drehkreis der Nase des Mitnehmers, insbesondere an dem dem Kurbelzapfen gegen- überliegenden Ende des zylindrischen Körpers, der An- schlag vorgesehen ist.
AT0084301U 2001-04-26 2001-10-31 Schliesszylinder AT5574U1 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0084301U AT5574U1 (de) 2001-04-26 2001-10-31 Schliesszylinder
DE50202174T DE50202174D1 (de) 2001-04-26 2002-04-23 Schliesszylinder
AT02766569T ATE288529T1 (de) 2001-04-26 2002-04-23 Schliesszylinder
AU2002338539A AU2002338539A1 (en) 2001-04-26 2002-04-23 Locking cylinder
EP02766569A EP1381744B1 (de) 2001-04-26 2002-04-23 Schliesszylinder
ES02766569T ES2236576T3 (es) 2001-04-26 2002-04-23 Cilindro de cierre.
PCT/AT2002/000121 WO2002088492A2 (de) 2001-04-26 2002-04-23 Schliesszylinder

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT3282001 2001-04-26
AT0084301U AT5574U1 (de) 2001-04-26 2001-10-31 Schliesszylinder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT5574U1 true AT5574U1 (de) 2002-08-26

Family

ID=25592333

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0084301U AT5574U1 (de) 2001-04-26 2001-10-31 Schliesszylinder

Country Status (6)

Country Link
EP (1) EP1381744B1 (de)
AT (1) AT5574U1 (de)
AU (1) AU2002338539A1 (de)
DE (1) DE50202174D1 (de)
ES (1) ES2236576T3 (de)
WO (1) WO2002088492A2 (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IL149876A (en) * 2002-05-27 2009-09-22 Mul T Lock Technologies Ltd Lock
FI112691B (fi) * 2002-12-05 2003-12-31 Abloy Oy Järjestely sähkömekaanisessa sylinterilukossa
FR2849083B1 (fr) * 2002-12-20 2005-02-25 Vachette Sa Serrure securisee a deverrouillage mecanique et electrique
DE10328297A1 (de) * 2003-06-23 2005-01-20 Buga Technologies Gmbh Elektromechanischer Schließzylinder
FR2860259B1 (fr) * 2003-09-25 2007-02-23 Deny Fontaine Sas Cylindre ou serrure a controle electromecanique
EP1736620A1 (de) * 2005-06-24 2006-12-27 BUGA Technologies GmbH Schliesszylinder mit gesperrter Knaufwelle
EP1739631B1 (de) 2005-06-24 2012-10-24 Assa Abloy Ab Modularer elektromechanischer Schliesszylinder
DE102005041269A1 (de) * 2005-08-31 2007-03-01 ABUS August Bremicker Söhne KG Schloss
US7845202B2 (en) 2006-09-22 2010-12-07 Assa Abloy Ab Interchangeable electromechanical lock core
CN103899157A (zh) * 2011-06-02 2014-07-02 湖北盛佳电器设备有限公司 电子锁装置以及具有电子锁装置的箱体结构
EP2813647B1 (de) * 2013-06-11 2019-03-13 iLOQ Oy Elektromechanisches Schloss
RU2710682C1 (ru) * 2019-08-30 2020-01-09 Камиль Фаизович Габшакуров Электромеханический замок
EP4191004B1 (de) 2021-12-03 2024-05-15 dormakaba Schweiz AG Sperrvorrichtung für ein verschlusselement

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES422134A1 (es) * 1973-02-28 1976-04-01 Des Brevets Neiman S A Soc D E Antirrobo con cerradurade cilindro, especialmente cerradurade direcion para vehiculos automoviles.
DE2801531C2 (de) * 1978-01-14 1983-06-23 Rudolf 6000 Frankfurt Eichenauer Lenkschloß für Kraftfahrzeuge
DE4339042C1 (de) * 1993-11-16 1994-12-08 Wilke Heinrich Hewi Gmbh Vorrichtung zur Befestigung eines Bauteils an einem Verbindungsstift
ES2106668B1 (es) * 1994-11-18 1998-06-01 Azbe B Zubia S A Perfeccionamientos introducidos en cilindros de cierre electronicomecanico.
DE19912321C1 (de) * 1999-03-19 2000-12-14 Huf Huelsbeck & Fuerst Gmbh Verschlussvorrichtung, insbesondere für Schließfunktionen am Heck eines Fahrzeugs

Also Published As

Publication number Publication date
AU2002338539A1 (en) 2002-11-11
ES2236576T3 (es) 2005-07-16
DE50202174D1 (de) 2005-03-10
EP1381744B1 (de) 2005-02-02
EP1381744A2 (de) 2004-01-21
WO2002088492A3 (de) 2002-12-27
WO2002088492A2 (de) 2002-11-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1636454B1 (de) Elektromechanischer schliesszylinder
AT5574U1 (de) Schliesszylinder
DE102007005214B3 (de) Elektromechanisches Schließsystem
EP0668422A1 (de) Sperrmechanismus für ein Schloss
EP2643536B1 (de) Mechanisch oder mechatronisch betätigbares Schliesssystem
DE10061960C2 (de) Vorrichtung zur Blockierung der Lenksäule eines Kraftfahrzeuges
EP2133497B1 (de) Kraftfahrzeugtürschloß
DE19957624C2 (de) Elektronisches Lenkschloß und elektronischer Zündanlaßschalter für Kraftfahrzeuge
DE10324690A1 (de) Ferngesteuert freigebbarer Schließzylinder
DE102008014488A1 (de) Türschloss mit ein- und auskoppelbarer Handhabe
WO2009030704A1 (de) Vorrichtung zur ansteuerung eines sperrgliedes
DE19957546C2 (de) Lenkschloß für Kraftfahrzeuge
DE2330014A1 (de) Mittels magnetsystemen im schluessel und drehmagnetsystemen im schloss betaetigtes mehrfunktionen-zylinderschloss oder schliessvorrichtung
DE2841260C2 (de) Elektromagnetisch betätigbare Kupplungseinrichtung für Türverschlüsse
EP1920126B1 (de) Betätigungsvorrichtung für ein schloss
DE19835508A1 (de) Sperrpunkteinheit für elektronische Schlösser
DE10032998A1 (de) Schließzylinder
DE29901971U1 (de) Elektromagnetische Federdruckbremse
EP3263870B1 (de) Vorrichtung zur verstellung von komponenten einer verbrennungskraftmaschine
EP4112856B1 (de) Schloss mit einem von einem betätigungselement drehbaren riegel
EP2505749B1 (de) Schließzylinder für ein Schloss
DE2002130C3 (de) Scheibenwischeranlage für Fahr zeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einer Ablagestellung des Wisch armes außerhalb des Wischfeldes
DE4233029C2 (de) Schließzylinder
DE4337589C2 (de) Gleichstrom-Hubmagnet
AT502400B1 (de) Elektrisch betreibbare verriegelungseinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
MM9K Lapse due to non-payment of renewal fee