AT528035A1 - Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage - Google Patents
Toilette mit AbwasseraufbereitungsanlageInfo
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- AT528035A1 AT528035A1 ATA50127/2024A AT501272024A AT528035A1 AT 528035 A1 AT528035 A1 AT 528035A1 AT 501272024 A AT501272024 A AT 501272024A AT 528035 A1 AT528035 A1 AT 528035A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage umfassend eine Trenntoilette (1) mit einer Muschel (2), einer Hauptabflussleitung (3) für mit Fäkalien belastete Abwasserströme und einer Nebenableitung (4) für Urinabwasserströme, sowie einen Biogastank (5), welcher an der Hauptabflussleitung (3) angeschlossen ist, wobei die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) an einer im Wesentlichen senkrechten Seitenwandung an einem Abflussrohrabschnitt stromabwärts der Muschel (2) angeordnet ist, wobei der Übergangsbereich (7) zwischen Seitenwandung des Rohrabschnitts und Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) an der Oberseite abgerundet ist, um die Urinabwasserströme passiv über den Teekannen-Effekt in die Nebenableitung (4) zu leiten, und wobei stromabwärts der Hauptabflussleitung (3) und stromaufwärts des Biogastanks (5) eine Vakuumpumpenvorrichtung (8) zum Absaugen der Abwasserströme aus der Hauptabflussleitung (3) vorgesehen ist. Zwischen dem Rohrabschnitt mit der Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) und der Vakuumpumpenvorrichtung (8) ist ein Siphon (9) vorgesehen, wobei die im Inneren des Rohrdurchmessers befindliche Staukante (10) des Siphons (9) höher liegt als die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4). Die Erfindung betrifft ferner eine Trenntoilette sowie eine Vakuumpumpenvorrichtung für eine derartige Toilette.
Description
Hauptabflussleitung vorgesehen ist.
In Regionen ohne durchgehendes Kanalisationsnetz gibt es Bedarf an Toiletten, die mit einem lokalen System zur Abwasseraufbereitung ausgestattet sind. Eine besonders auch für Entwicklungsländer vorteilhafte Möglichkeit der Abwasseraufbereitung besteht darin, den Abwasserstrom einem Biogastank zuzuführen. Das so gewonnene Biogas
kann dann zur Energiegewinnung oder zum Heizen eingesetzt werden.
Ein Problem dabei ist, dass der Abwasserstrom aus Toiletten aufgrund des eingebrachten Ammoniaks aus dem Urin schlecht für die biologischen Prozesse im Biogastank ist. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, bereits in der Toilette eine Trennung zwischen Urinabwasserströmen und
mit Fäkalien belasteten Abwasserströmen zu erreichen.
Eine dafür sehr effiziente und ohne zusätzliche Ventiltechnik einsetzbare Trenntoilette ist beispielsweise in der WO 2019178622 Al offenbart. Diese Trenntoilette scheidet einen Großteil des Urinabwasserstroms über den Teekannen-Effekt in eine Nebenableitung
ab.
Vakuumpumpenvorrichtung für diese Einsatzzwecke zu schaffen.
In vielen Teilen der Welt, sowie auch in den meisten Entwicklungsländern wird für den Toilettengang meist kein Toilettenpapier verwendet, sondern für die persönliche Hygiene werden die betreffenden Körperteile direkt auf der Toilette mit Wasser gewaschen. Dabei fallen neben dem Spülwasser regelmäßig größere Wassermengen an, welche ebenfalls über den Abfluss der Toilette abtransportiert werden. Auch diese Wassermengen stellen für einen nachgeordneten Biogastank ein Problem dar, da sie die für den Abbau der mit Fäkalien belasteten Abwasserströme notwendigen Bakterien
verdünnen und damit auch die biologischen Abbauprozesse behindern.
Um die Wasserströme von Waschvorgängen von jenen von Spülvorgängen zu trennen, stehen bisher nur aufwändige Steuerungen zur Verfügung, welche gerade in Entwicklungsländern praktisch kaum einsetzbar sind,
da die nötige Infrastruktur meist nicht gegeben ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage zu schaffen, bei welcher der nachgeordnete Biogastank nicht durch übermäßigen Wassereintrag oder durch Urinabwasserströme belastet und in seiner Funktion behindert wird. Die Vorrichtung soll möglichst einfach aufgebaut sein, damit sie auch in Entwicklungsländern mit unzureichender lokaler Infrastruktur einsetzbar ist. Ziel der Erfindung ist es auch, eine entsprechende Trenntoilette zu schaffen, welche die Trennung zwischen Urinabwasserstrom, mit Fäkalien belasteten Abwasserstrom sowie
Waschwasserstrom möglichst passiv ohne aufwendige Steuerungstechnik
wenig verfügbaren technischen Möglichkeiten einfach durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwischen dem Rohrabschnitt mit der Eingangsöffnung der Nebenableitung und der Vakuumpumpenvorrichtung ein Siphon vorgesehen ist, wobei die im Inneren des Rohrdurchmessers befindliche Staukante des Siphons höher liegt als die Eingangsöffnung der Nebenableitung. In erster Linie wird über die Nebenableitung direkt bei der Benutzung der Toilette ein Großteil des Urinabwasserstroms abgetrennt und kann somit nicht länger in die Hauptabflussleitung und damit in den Biogastank gelangen. Die mit Fäkalien belasteten Abwasserströme werden über den Spülvorgang über eine Vakuumpumpenvorrichtung in die Hauptabflussleitung transportiert und dem Biogastank zugeführt. Wenn anschließend an den Spülvorgang ein Waschvorgang vorgenommen wird, bei dem eine große Menge an Wasser in die Toilette gelangt, so wird dieses vor dem Siphon zurückgestaut und ein Großteil des Wassers wird ebenfalls passiv ohne zusätzlich notwendiges Ventil über die Nebenableitung abgeführt, da die Eingangsöffnung der Nebenableitung niedriger liegt als die Staukante innerhalb des Siphons. Das eingebrachte zusätzliche Wasser durch den Waschvorgang, welches meist über eine separate Wasserzufuhr wie beispielsweise ein Gefäß oder einen Schlauch in die Toilette gelangt, wird so nicht in den Biogastank geleitet, wobei die Trennung unabhängig von einer Spülsteuerung und ohne zusätzliches Ventil erfolgt. Auch nach dem Waschvorgang wird kein weiterer Spülvorgang
benötigt, da lediglich das Wasser im Siphon zurückbleibt.
Dabei ist es ein weiteres bevorzugtes Merkmal, dass die Nebenableitung stromabwärts mit einem Pflanzenbeet oder mehreren gegebenenfalls kaskadenartig verbundenen Pflanzenkläranlagen verbunden ist. Die Urinwasserströme können für nachgeordnete Pflanzenkläranlagen verwendet werden, ebenso wird das durch die Waschvorgänge anfallende Abwasser den Pflanzenkläranlagen zum Abbau von Stickstoff zugeführt. Je nach anfallender Waschwasser- und Urinabwassermenge können mehrere
Pflanzenkläranlagen kaskadenartig an die Nebenableitung angeschlossen
Schadstoffen zu belasten.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal ist es vorgesehen, dass die Vakuumpumpenvorrichtung aus miteinander verbindbaren Modulen aufgebaut ist, wobei die Vorrichtung ein Saugmodul beinhaltend den Pumpenmotor, ein Tankmodul mit einer Einlassöffnung für die Hauptabflussleitung und ein Endmodul zum Anschluss an einen stromabwärts führenden Abfluss zum Biogastank umfasst, wobei die Module vorzugsweise turmartig übereinander angeordnet und miteinander verbindbar sind. Durch diesen modulartigen Aufbau kann die Vakuumpumpenvorrichtung als Turm platzsparend verbaut werden, wobei jedes Modul einfach abzunehmen und zu warten ist. Die Module können beispielsweise auf Kunststoff gefertigt sein, oder die Grundgehäuse der Module können auch aus Keramik gefertigt werden, was in Entwicklungsländern eine lokale
Produktion der Komponenten erleichtert.
Dabei ist es ferner ein bevorzugtes Merkmal, dass das Saugmodul einen nach unten gerichteten Anschluss aufweist, um an der Oberseite des Tankmoduls befestigbar zu sein, wobei das Saugmodul einen Pumpenmotor aufweist, mittels welchem am Anschluss zum Tankmodul ein Unterdruck erzeugbar ist. Als Pumpenmotor kann bei dieser Anordnung beispielsweise ein herkömmlicher Staubsaugermotor verwendet werden, wobei aufgrund der Konfiguration des Saugmoduls, Motoren beliebiger Hersteller verwendbar sind. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen sowie
die einfache Wartung werden dadurch deutlich verbessert. Es ist ein weiteres bevorzugtes Merkmal, dass das Tankmodul an der
Oberseite einen Anschluss zum Anschluss an das Saugmodul und an der
Unterseite eine Auslassöffnung aufweist, welche mit einem darunter
angeordnet ist.
Durch die spezielle Ausgestaltung des Vakuumtanks ist es möglich, besonders geringe Spülwassermengen einzusetzen und gleichzeitig einen effizienten Weitertransport der mit Fäkalien belasteten Abwasserströme sicherzustellen. Für den Aufbau des Vakuums steht das Gesamtvolumen des Tanks zur Verfügung. Die mit Fäkalien belasteten Abwasserströme gelangen jedoch nur in den unteren Teil des Tanks, wodurch weniger Spülwasser für den Weitertransport benötigt wird. Da geringe Mengen transportiert werden müssen, muss auch der oben im Saugmodul untergebrachte Pumpenmotor nicht derart leistungsstark sein, wie dies bei bekannten Vakuumtoiletten der Fall ist. Durch die Trenntoilette selbst gelangen abgesehen von mit Fäkalien belasteten Abwasserströmen sowie die geringe Menge an Spülwasser keine weiteren Abwasserströme in den Vakuumtank und somit auch nicht in den stromabwärts gelegenen
Biogastank.
Gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal ist es vorgesehen, dass das Endmodul eingangsseitig mit der Auslassöffnung des Tankmoduls und ausgangsseitig mit dem stromabwärts angeordneten Biogastank verbindbar ist, wobei im Endmodul eine schwenkbare Ventilklappe vorgesehen ist, die bei Erzeugung eines Unterdrucks im Vakuumtank diesen dicht
verschließt und andernfalls zum Abtransport des mit Fäkalien
MUSS.
Es ist ferner ein Aspekt der Erfindung, eine Trenntoilette für eine Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach den oben genannten Merkmalen zu schaffen, bei welcher die Trenntoilette eine Muschel, eine Hauptabflussleitung für mit Fäkalien belastete Abwasserströme und eine Nebenableitung für Urinabwasserströme aufweist, wobei die Eingangsöffnung der Nebenableitung für die Urinabwasserströme an einer im Wesentlichen senkrechten Seitenwandung an einem Abflussrohrabschnitt stromabwärts der Muschel angeordnet ist, und wobei der Übergangsbereich zwischen Seitenwandung des Rohrabschnitts und Eingangsöffnung der Nebenableitung an der Oberseite abgerundet ist, um die Urinabwasserströme passiv über den Teekannen-Effekt in die Nebenableitung zu leiten. Dabei ist es ein vorteilhaftes Merkmal, dass zwischen dem Rohrabschnitt mit der Eingangsöffnung der Nebenableitung und der weiteren Hauptabflussleitung ein Siphon vorgesehen ist, wobei die im Inneren des Rohrdurchmessers befindliche Staukante des Siphons höher liegt als die Eingangsöffnung der Nebenableitung. Eine Trenntoilette mit der speziellen Ausgestaltung des Siphons ist insbesondere für den Einsatz mit einer Abwasseraufbereitungsanlage der oben beschriebenen Art geeignet, da hier die Waschwassermengen
effektiv und passiv über die Nebenableitung abführbar sind.
Herstellungs- und Wartungskosten von Vorteil sein.
Im Speziellen ist sie aber besonders für eine Toilette mit Wasseraufbereitungsanlage wie oben beschrieben geeignet. Die einzelnen Module weisen dabei die oben bereits genannten bevorzugten Merkmale
auf.
Die Erfindung wird nun in größerem Detail anhand eines Ausführungsbeispiels sowie mit Hilfe der beiliegenden Figuren beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 ein schematisches Diagramm einer erfindungsgemäßen Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage,
Fig. 2 eine perspektivische schematische Schnittansicht einer Trenntoilette mit Vakuumpumpenvorrichtung und
Fig. 3 eine schematische Schnittansicht einer Trenntoilette.
In der Fig. 1 ist schematisch die Anordnung einer erfindungsgemäßen Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage dargestellt. Ausgangspunkt ist eine Trenntoilette 1 mit einer Muschel 2, einer Hauptabflussleitung 3 und einer Nebenableitung 4. Urinabwasserströme werden über den Teekannen-Effekt passiv ohne zusätzliche
Ventileinrichtung in die Nebenableitung 4 abgeleitet.
Zwischen Muschel 1 und Hauptabflussleitung 3 befindet sich ein Siphon
9. Die Staukante 10 innerhalb des Siphons liegt dabei höher als die
Nebenableitung 4 abgeleitet.
Die Nebenableitung 4 wird direkt in kaskadenartig angeordnete Pflanzenkläranlagen 11 geleitet, wodurch diese gedüngt und bewässert werden. Die Hauptabflussleitung 3 ist mit einer Vakuumpumpenvorrichtung 8 verbunden. Diese transportiert bei einem Spülvorgang mit Fäkalien belastete Abwasserströme über die Hauptabflussleitung 3 zu einem stromabwärts angeschlossenen Biogastank
5.
Im Biogastank 5 werden die organischen Bestandteile der mit Fäkalien belasteten Abwasserströme sowie gegebenenfalls über die Öffnung 26 im Endmodul 16 der Vakuumpumpenvorrichtung 8 zugesetzte organische Abfälle von entsprechenden Mikroorganismen abgebaut, um Biogas 27 zu erzeugen. Damit der Biogastank 5 effektiv arbeiten kann, ist es notwendig, die Abwasserströme möglichst frei von Urin zu halten. Außerdem sollten auch nur möglichst wenig Spülwassermengen eingebracht werden, um die Mikroorganismen im Biogastank 5 nicht zusätzlich zu verdünnen. Das erzeugte Biogas 27 kann im Anschluss für verschiedene Anwendungen 28, wie Heizen, Kochen oder zur Erzeugung elektrischen Stroms eingesetzt werden. Der Überlauf des Biogastanks wird ebenfalls der Pflanzenkläranlage 11 zugeführt, sodass das gesamte produzierte Abwasser darüber geklärt wird und anschließend weiteren Anwendungen
zur Verfügung steht.
In der Fig. 2 ist die Trenntoilette 1 mit daran angeordneter Vakuumpumpenvorrichtung 8 in einer schematischen perspektivischen Schnittansicht dargestellt. Die Vakuumpumpenvorrichtung 8 wird lediglich bei einem Spülvorgang betätigt, um Abwasserströme über die Hauptabflussleitung 3 abzutransportieren. Die Vakuumpumpenvorrichtung 8 ist dabei aus drei turmartig übereinander angeordneten Modulen 12,14,16 aufgebaut, was die Wartung und den Ersatz einzelner
Komponenten erleichtert. Oben auf der Vakuumpumpenvorrichtung 8
Herstellern verwendet werden.
Das Tankmodul 14 ist an seiner Auslassöffnung 19 mit dem Endmodul 16 verbunden und am oberen Anschluss 18 mit dem Saugmodul 12. Gemeinsam bilden die drei Module 12,14,16 so einen Vakuumtank aus. An einer Seitenwandung des Tankmoduls 14 befindet sich eine Einlassöffnung 15, an welcher die Hauptabflussleitung 3 angeschlossen ist. Im Tankmodul 14 befindet sich ferner ein Trennelement 20, welches den Vakuumtank in ein oberes Volumen 23 und ein unteres Volumen 24 teilt. Das Trennelement 20 liegt in etwa auf der Höhe der Einlassöffnung 15 und bildet gemeinsam mit der Seitenwandung eine nach unten offene Rinne 21 aus, welche spiralförmig um den Umfang des Tankmoduls 14 herum verläuft. In der Mitte des Trennelements 20 befindet sich eine trichterförmige Durchtrittsöffnung 22. Dadurch kann das gesamte Tankvolumen für den Aufbau des Unterdrucks genutzt werden. Beim Absaugvorgang der Abwasserströme werden diese Jedoch nur in das untere Volumen 24 transportiert und über die Rinne 21 entschleunigt, sodass das obere Volumen 23 nicht verschmutzt wird. Aufgrund dieser Maßnahme wird ebenfalls die Menge an benötigtem Spülwasser deutlich reduziert, da nicht mehr der gesamte Tank gespült werden muss, sondern lediglich
das untere Volumen 24.
Im Endmodul 16 befindet sich der untere Abschluss des Vakuumtanks, welcher von einer schwenkbaren Ventilklappe 25 verschließbar ist. Die schwenkbare Ventilklappe 25 benötigt keinen Antrieb oder eine Steuerung, sondern verschließt automatisch bei Aufbau des Unterdrucks den Vakuumtank. Wenn ein weiter zu transportierender Abwasserstrom auf die Klappe trifft und der Unterdruck abgebaut ist, öffnet sich die
Ventilklappe 25 automatisch durch das Gewicht des Abwasserstroms.
Im Endmodul befindet sich ferner eine verschließbare Öffnung 26, über welche weitere organische Abfälle, wie beispielsweise Küchenabfälle in
Richtung des Biogastanks 5 manuell zugeführt werden können.
In Fig. 3 ist schließlich in einer schematischen Schnittansicht eine Trenntoilette 1 dargestellt. Die Nebenableitung 4 hat an der Eingangsöffnung 6 an der Oberseite einen abgerundeten Übergangsbereich 7, welcher sicherstellt, dass bei Benutzung der Urinabwasserstrom über
den Teekannen-Effekt in die Nebenableitung 4 geleitet wird.
Der zwischen Muschel 2 und Hauptabflussleitung 3 befindliche Siphon 9 hat eine Staukante 10, welche höher liegt, als die Eingangsöffnung 6 der Nebenableitung 4. Damit ist gemeint, dass die Staukante 10 zumindest höher liegt, als die Unterkante der Eingangsöffnung 6, sodass zusätzlich eingebrachtes Wasser, welches beispielsweise bei einem Waschvorgang durch eine separate Wasserzufuhr in die Muschel 2 gelangt, automatisch über die Nebenableitung abfließt. Bei einem Spülvorgang über die Hauptabflussleitung 3 wird somit lediglich das vorgesehene Spülwasser zum Abtransport von mit Fäkalien belasteten Abwässern sowie das im Siphon befindliche Restwasser in Richtung Hauptabflussleitung 3 und damit in den Biogastank 5 transportiert. Alle anderen Abwasserströme gelangen in die Nebenableitung 4 und
verbessern somit die Funktionsweise des Biogastanks 5.
Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage umfassend eine Trenntoilette (1) mit einer Muschel (2), einer Hauptabflussleitung (3) für mit Fäkalien belastete Abwasserströme und einer Nebenableitung (4) für Urinabwasserströme, sowie einen Biogastank (5), welcher an der Hauptabflussleitung (3) angeschlossen ist, wobei die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) für die Urinabwasserströme an einer im Wesentlichen senkrechten Seitenwandung an einem Abflussrohrabschnitt stromabwärts der Muschel (2) angeordnet ist, wobei der Übergangsbereich (7) zwischen Seitenwandung des Rohrabschnitts und Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) an der Oberseite abgerundet ist, um die Urinabwasserströme passiv über den Teekannen-Effekt in die Nebenableitung (4) zu leiten, und wobei stromabwärts der Hauptabflussleitung (3) und stromaufwärts des Biogastanks (5) eine Vakuumpumpenvorrichtung (8) zum Absaugen der Abwasserströme aus der Hauptabflussleitung (3) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rohrabschnitt mit der Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) und der Vakuumpumpenvorrichtung (8) ein Siphon (9) vorgesehen ist, wobei die im Inneren des Rohrdurchmessers befindliche Staukante (10) des Siphons (9) höher liegt als die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4).
Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenableitung (4) stromabwärts mit einem Pflanzenbeet (11) oder mehreren gegebenenfalls kaskadenartig
verbundenen Pflanzenkläranlagen (11) verbunden ist.
Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumpumpenvorrichtung (8) aus miteinander verbindbaren Modulen (12,14,16) aufgebaut ist, wobei die Vorrichtung ein Saugmodul (12) beinhaltend den Pumpenmotor (13), ein Tankmodul (14) mit einer Einlassöffnung (15) für die
Hauptabflussleitung (3) und ein Endmodul (16) zum Anschluss an
angeordnet und miteinander verbindbar sind.
Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugmodul (12) einen nach unten gerichteten Anschluss (17) aufweist, um an der Oberseite des Tankmoduls (14) befestigbar zu sein, wobei das Saugmodul (12) einen Pumpenmotor (13) aufweist, mittels welchem am Anschluss zum
Tankmodul (14) ein Unterdruck erzeugbar ist.
Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Tankmodul (14) an der Oberseite einen Anschluss (18) zum Anschluss an das Saugmodul (12) und an der Unterseite eine Auslassöffnung (19) aufweist, welche mit einem darunter anordenbaren Endmodul (16) koppelbar ist, wobei das Tankmodul (14) gemeinsam mit dem Saugmodul (12) und Endmodul (16) einen als Vakuumtank ausgebildeten Raum schafft, wobei das Tankmodul eine an einer Seitenwand des Tanks angeordnete Einlassöffnung (15), welche mit der Hauptabflussleitung (3) koppelbar ist, aufweist, und wobei der Vakuumtank ein horizontales Trennelement (20) in etwa auf der Höhe der Einlassöffnung (15) aufweist, und wobei ferner das Trennelement (20) gegebenenfalls gemeinsam mit einem Seitenwandabschnitt des Vakuumtanks eine entlang des Umfangs des Tanks verlaufende, vorzugsweise schraubenlinienförmig ausgebildete, nach unten offene Rinne (21) ausbildet, welche ausgehend von der Einlassöffnung (15) zumindest einmal um den im Wesentlichen horizontalen Umfang herum zum unteren Volumen (24) hin verläuft, und wobei mittig im Trennelement (20) eine Durchtrittsöffnung (22) zwischen oberem
(23) und unterem Volumen (24) des Vakuumtanks angeordnet ist.
Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Endmodul (16) eingangsseitig mit der Auslassöffnung (19) des Tankmoduls (14) und ausgangsseitig mit dem
stromabwärts angeordneten Biogastank (5) verbindbar ist, wobei im
(5) zuführbar sind.
Trenntoilette (1) für eine Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Trenntoilette (1) eine Muschel (2), eine Hauptabflussleitung (3) für mit Fäkalien belastete Abwasserströme und eine Nebenableitung (4) für Urinabwasserströme aufweist, wobei die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) für die Urinabwasserströme an einer im Wesentlichen senkrechten Seitenwandung an einem Abflussrohrabschnitt stromabwärts der Muschel (1) angeordnet ist, und wobei der Übergangsbereich (7) zwischen Seitenwandung des Rohrabschnitts und Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) an der Oberseite abgerundet ist, um die Urinabwasserströme passiv über den Teekannen-Effekt in die Nebenableitung (4) zu leiten, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rohrabschnitt mit der Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) und der weiteren Hauptabflussleitung (3) ein Siphon (9) vorgesehen ist, wobei die im Inneren des Rohrdurchmessers befindliche Staukante (10) des Siphons (9) höher
liegt als die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4).
Vakuumpumpenvorrichtung (8) für eine Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage gemäß den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus miteinander verbindbaren Modulen (12,14,16) aufgebaut ist, wobei die Vorrichtung ein Saugmodul (12) beinhaltend den Pumpenmotor (13), ein Tankmodul (14) mit einer Einlassöffnung (15) für die Hauptabflussleitung (3) und ein
Endmodul (16) zum Anschluss an einen stromabwärts führenden
11.
Abfluss umfasst, wobei die Module (12,14,16) vorzugsweise
turmartig übereinander angeordnet und miteinander verbindbar sind.
Vakuumpumpenvorrichtung (8) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugmodul (12) einen nach unten gerichteten Anschluss (17) aufweist, um an der Oberseite des Tankmoduls (14) befestigbar zu sein, wobei das Saugmodul (12) einen Pumpenmotor (13) aufweist, mittels welchem am Anschluss zum
Tankmodul (14) ein Unterdruck erzeugbar ist.
Vakuumpumpenvorrichtung (8) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Tankmodul (14) an der Oberseite einen Anschluss (18) zum Anschluss an das Saugmodul (12) und an der Unterseite eine Auslassöffnung (19) aufweist, welche mit einem darunter anordenbaren Endmodul (16) koppelbar ist, wobei das Tankmodul (14) gemeinsam mit dem Saugmodul (12) und dem Endmodul (16) einen als Vakuumtank ausgebildeten Raum schafft, wobei das Tankmodul eine an einer Seitenwand des Tanks angeordnete Einlassöffnung (15), welche mit einer Hauptabflussleitung (3) koppelbar ist, aufweist, und wobei der Vakuumtank ein horizontales Trennelement (20) in etwa auf der Höhe der Einlassöffnung (15) aufweist, und wobei ferner das Trennelement (20) gegebenenfalls gemeinsam mit einem Seitenwandabschnitt des Vakuumtanks eine entlang des Umfangs des Tanks verlaufende, vorzugsweise schraubenlinienförmig ausgebildete, nach unten offene Rinne (21) ausbildet, welche ausgehend von der Einlassöffnung (15) zumindest einmal um den im Wesentlichen horizontalen Umfang herum zum unteren Volumen (14) hin verläuft, und wobei mittig im Trennelement (20) eine Durchtrittsöffnung (22) zwischen oberem
(23) und unterem Volumen (24) des Vakuumtanks angeordnet ist.
Vakuumpumpenvorrichtung (8) nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, dass das Endmodul (16) eingangsseitig mit der Auslassöffnung (19) des Tankmoduls (14) und ausgangsseitig mit einer weiterführenden Abflussleitung verbindbar ist, wobei im
Endmodul (16) eine schwenkbare Ventilklappe (15) vorgesehen ist,
organische Abfälle in die Abflussleitung zuführbar sind.
Claims (1)
- Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage umfassend eine Trenntoilette (1) mit einer Muschel (2), einer Hauptabflussleitung (3) für mit Fäkalien belastete Abwasserströme und einer Nebenableitung (4) für Urinabwasserströme, sowie einen Biogastank (5), welcher an der Hauptabflussleitung (3) angeschlossen ist, wobei die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) für die Urinabwasserströme an einer im Wesentlichen senkrechten Seitenwandung an einem Abflussrohrabschnitt stromabwärts der Muschel (2) angeordnet ist, wobei der Übergangsbereich (7) zwischen Seitenwandung des Rohrabschnitts und Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) an der Oberseite abgerundet ist, um die Urinabwasserströme passiv über den Teekannen-Effekt in die Nebenableitung (4) zu leiten, und wobei stromabwärts der Hauptabflussleitung (3) und stromaufwärts des Biogastanks (5) eine Vakuumpumpenvorrichtung (8) zum Absaugen der Abwasserströme aus der Hauptabflussleitung (3) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rohrabschnitt mit der Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) und der Vakuumpumpenvorrichtung (8) ein Siphon (9) vorgesehen ist, wobei die im Inneren des Rohrdurchmessers befindliche Staukante (10) des Siphons (9) höher liegt als die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4).Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenableitung (4) stromabwärts mit einem Pflanzenbeet (11) oder mehreren gegebenenfalls kaskadenartigverbundenen Pflanzenkläranlagen (11) verbunden ist.Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumpumpenvorrichtung (8) aus miteinander verbindbaren Modulen (12,14,16) aufgebaut ist, wobei die Vorrichtung ein Saugmodul (12) beinhaltend den Pumpenmotor (13), ein Tankmodul (14) mit einer Einlassöffnung (15) für die Hauptabflussleitung (3) und ein Endmodul (16) zum Anschluss aneinen stromabwärts führenden Abfluss zum Biogastank (5) umfasst,21/24 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHEangeordnet und miteinander verbindbar sind.Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugmodul (12) einen nach unten gerichteten Anschluss (17) aufweist, um an der Oberseite des Tankmoduls (14) befestigbar zu sein, wobei das Saugmodul (12) einen Pumpenmotor (13) aufweist, mittels welchem am Anschluss zumTankmodul (14) ein Unterdruck erzeugbar ist.Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Tankmodul (14) an der Oberseite einen Anschluss (18) zum Anschluss an das Saugmodul (12) und an der Unterseite eine Auslassöffnung (19) aufweist, welche mit einem darunter anordenbaren Endmodul (16) koppelbar ist, wobei das Tankmodul (14) gemeinsam mit dem Saugmodul (12) und Endmodul (16) einen als Vakuumtank ausgebildeten Raum schafft, wobei das Tankmodul eine an einer Seitenwand des Tanks angeordnete Einlassöffnung (15), welche mit der Hauptabflussleitung (3) koppelbar ist, aufweist, und wobei der Vakuumtank ein horizontales Trennelement (20) in etwa auf der Höhe der Einlassöffnung (15) aufweist, und wobei ferner das Trennelement (20) gegebenenfalls gemeinsam mit einem Seitenwandabschnitt des Vakuumtanks eine entlang des Umfangs des Tanks verlaufende, vorzugsweise schraubenlinienförmig ausgebildete, nach unten offene Rinne (21) ausbildet, welche ausgehend von der Einlassöffnung (15) zumindest einmal um den im Wesentlichen horizontalen Umfang herum zum unteren Volumen (24) hin verläuft, und wobei mittig im Trennelement (20) eine Durchtrittsöffnung (22) zwischen oberem(23) und unterem Volumen (24) des Vakuumtanks angeordnet ist.Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Endmodul (16) eingangsseitig mit der Auslassöffnung (19) des Tankmoduls (14) und ausgangsseitig mit dem stromabwärts angeordneten Biogastank (5) verbindbar ist, wobei im Endmodul (16) eine schwenkbare Ventilklappe (25) vorgesehen ist,die bei Erzeugung eines Unterdrucks im Vakuumtank diesen dicht22/24 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE(5) zuführbar sind.Trenntoilette (1) für eine Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Trenntoilette (1) eine Muschel (2), eine Hauptabflussleitung (3) für mit Fäkalien belastete Abwasserströme und eine Nebenableitung (4) für Urinabwasserströme aufweist, wobei die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) für die Urinabwasserströme an einer im Wesentlichen senkrechten Seitenwandung an einem Abflussrohrabschnitt stromabwärts der Muschel (1) angeordnet ist, und wobei der Übergangsbereich (7) zwischen Seitenwandung des Rohrabschnitts und Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) an der Oberseite abgerundet ist, um die Urinabwasserströme passiv über den Teekannen-Effekt in die Nebenableitung (4) zu leiten, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rohrabschnitt mit der Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4) und der weiteren Hauptabflussleitung (3) ein Siphon (9) vorgesehen ist, wobei die im Inneren des Rohrdurchmessers befindliche Staukante (10) des Siphons (9) höherliegt als die Eingangsöffnung (6) der Nebenableitung (4).Vakuumpumpenvorrichtung (8) für eine Toilette mit Abwasseraufbereitungsanlage gemäß den Ansprüchen 1 bis 6, welche aus miteinander verbindbaren Modulen (12,14,16) aufgebaut ist, wobei die Vorrichtung ein Saugmodul (12) beinhaltend den Pumpenmotor (13), ein Tankmodul (14) mit einer Einlassöffnung (15) für die Hauptabflussleitung (3) und ein Endmodul (16) zum Anschluss an einen stromabwärts führenden Abfluss umfasst, wobei die Module (12,14,16) vorzugsweise turmartig übereinander angeordnet und miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugmodul (12) einen nach untengerichteten Anschluss (17) aufweist, um an der Oberseite des23/24 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHETankmoduls (14) befestigbar zu sein, wobei das Saugmodul (12) einen Pumpenmotor (13) aufweist, mittels welchem am Anschluss zumTankmodul (14) ein Unterdruck erzeugbar ist.Vakuumpumpenvorrichtung (8) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Tankmodul (14) an der Oberseite einen Anschluss (18) zum Anschluss an das Saugmodul (12) und an der Unterseite eine Auslassöffnung (19) aufweist, welche mit einem darunter anordenbaren Endmodul (16) koppelbar ist, wobei das Tankmodul (14) gemeinsam mit dem Saugmodul (12) und dem Endmodul (16) einen als Vakuumtank ausgebildeten Raum schafft, wobei das Tankmodul eine an einer Seitenwand des Tanks angeordnete Einlassöffnung (15), welche mit einer Hauptabflussleitung (3) koppelbar ist, aufweist, und wobei der Vakuumtank ein horizontales Trennelement (20) in etwa auf der Höhe der Einlassöffnung (15) aufweist, und wobei ferner das Trennelement (20) gegebenenfalls gemeinsam mit einem Seitenwandabschnitt des Vakuumtanks eine entlang des Umfangs des Tanks verlaufende, vorzugsweise schraubenlinienförmig ausgebildete, nach unten offene Rinne (21) ausbildet, welche ausgehend von der Einlassöffnung (15) zumindest einmal um den im Wesentlichen horizontalen Umfang herum zum unteren Volumen (14) hin verläuft, und wobei mittig im Trennelement (20) eine Durchtrittsöffnung (22) zwischen oberem(23) und unterem Volumen (24) des Vakuumtanks angeordnet ist.Vakuumpumpenvorrichtung (8) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Endmodul (16) eingangsseitig mit der Auslassöffnung (19) des Tankmoduls (14) und ausgangsseitig mit einer weiterführenden Abflussleitung verbindbar ist, wobei im Endmodul (16) eine schwenkbare Ventilklappe (15) vorgesehen ist, die bei Erzeugung eines Unterdrucks im Vakuumtank diesen dicht verschließt und andernfalls zum Abtransport des mit Fäkalien belasteten Abwasserstroms freigibt, wobei im Endmodul (16) ferner eine verschließbare Öffnung (26) vorgesehen ist, über welche stromabwärts der Ventilklappe (15) von einem Nutzer manuellorganische Abfälle in die Abflussleitung zuführbar sind.24/24 ZULETZT VORGELEGTE ANSPRÜCHE
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