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AT527119B1 - Fahrgestell für den transport von raupenfahrzeugen - Google Patents

Fahrgestell für den transport von raupenfahrzeugen Download PDF

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AT527119B1
AT527119B1 ATA51001/2023A AT510012023A AT527119B1 AT 527119 B1 AT527119 B1 AT 527119B1 AT 510012023 A AT510012023 A AT 510012023A AT 527119 B1 AT527119 B1 AT 527119B1
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AT
Austria
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chassis
boom
crawler
vehicle
pickup
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ATA51001/2023A
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English (en)
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AT527119A4 (de
Original Assignee
Pachinger Ges M B H
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Publication date
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Priority to ATA51001/2023A priority Critical patent/AT527119B1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/06Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying vehicles
    • B60P3/062Especially adapted for carrying tracked vehicles, e.g. public works machinery, battle tanks, snowmobiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D59/00Trailers with driven ground wheels or the like
    • B62D59/02Trailers with driven ground wheels or the like driven from external propulsion unit
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F9/00Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
    • E02F9/003Devices for transporting the soil-shifting machines or excavators, e.g. by pushing them or by hitching them to a tractor

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Abstract

Fahrgestell (1) mit zumindest zwei Radachsen (R1, R2) und einer Ladefläche für ein mit einem Ausleger (3) und einer Kupplungseinrichtung (4) zur lösbaren Befestigung eines Anbaugeräts am Ausleger (3) versehenes Raupenfahrzeug (2) wobei eine erste Radachse (R1) über einen drehbaren Abnehmer (10) für die Raupenbewegung antreibbar ist. Es wird vorgeschlagen, dass eine zweite Radachse (R2) über eine Lenkeinheit (12) lenkbar ausgeführt ist und ein Adapter (13) vorgesehen ist, der einerseits mit der Lenkeinheit (12) verbunden oder kuppelbar ist und andererseits mit der Kupplungseinrichtung (4) des Auslegers (3) kuppelbar ist. Mithilfe der Erfindung wird eine Transportmöglichkeit für Raupenfahrzeuge (2) bereitgestellt, die ein rasches und einfaches Überstellen von Raupenfahrzeugen (2) ermöglicht, wobei wahlweise auch eine bloße Verwendung als Anhänger möglich ist. Die Transportvorrichtung ist zudem einfach konstruiert und ermöglicht somit kostengünstige Bauformen.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fahrgestell mit zumindest zwei Radachsen und einer Ladefläche für ein mit einem Ausleger und einer Kupplungseinrichtung zur lösbaren Befestigung eines Anbaugeräts am Ausleger versehenes Raupenfahrzeug, wobei eine erste Radachse über einen drehbaren Abnehmer für die Raupenbewegung antreibbar ist, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Fahrgestelle dieser Art dienen zum Transport von Raupenfahrzeugen wie Bagger und dergleichen über längere Strecken, beispielsweise zur Überstellung des Raupenfahrzeuges an eine Baustelle. Da Raupenfahrzeuge öffentliche Straßen zumeist nicht befahren dürfen, müssen sie auf Fahrgestellen transportiert werden. Diese Fahrgestelle sind zumeist als Tieflader und dergleichen ausgeführt, die von einem Zugfahrzeug gezogen werden. Es muss daher ein Fahrer mit Zugfahrzeug bereitgestellt werden, der das auf den Tieflader aufgefahrene Raupenfahrzeug transportiert. Diese Vorgangsweise verursacht nicht nur einen logistischen Aufwand und oftmals unnötige Stehzeiten, sondern auch zusätzliche Transportkosten in Form von Personal- und Treibstoffkosten.
[0003] In der Druckschrift BR 102013008585 B1 wurde eine Transportvorrichtung für ein Fahrzeug mit Laufketten vorgeschlagen, wobei mittels eines zwischengeschalteten Bandes die Räder der Transportvorrichtung vom transportierten Fahrzeug selbst angetrieben werden können. Die Druckschriften US 2309198 A und US 3195664 A offenbaren jeweils eine Transportvorrichtung für ein Fahrzeug mit Laufketten, wobei mittels eines zwischengeschalteten Bandes die Räder einer unter der Ladeplattform angeordneten Achse der Transportvorrichtung vom transportierten Fahrzeug angetrieben werden können. Transportvorrichtungen dieser Art können vom transportierten Fahrzeug selbst angetrieben aber nicht gelenkt werden, sodass das aufgeladene Fahrzeug nur einen Zusatzantrieb bereitstellen kann. Zudem gestatten diese bekannten Transportvorrichtungen keine Verwendung als Anhänger, weil die Laufketten des transportierten Fahrzeuges die Bewegung der Radachsen der Transportvorrichtung hemmen, wenn sie nicht in Betrieb gesetzt werden. Bekannte Transportvorrichtungen sind zudem aufwändig konstruiert und verursachen daher hohe Investitionskosten.
[0004] Es besteht daher das Ziel der Erfindung darin eine Transportmöglichkeit für Raupenfahrzeuge bereitzustellen, die ein rasches und einfaches UÜberstellen von Raupenfahrzeugen ermöglicht, wobei wahlweise auch eine bloße Verwendung als Anhänger möglich sein soll. Die Transportvorrichtung soll zudem möglichst einfach konstruiert sein, um kostengünstige Bauformen zu ermöglichen.
[0005] Diese Ziele werden durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht. Anspruch 1 bezieht sich auf ein Fahrgestell mit zumindest zwei Radachsen und einer Ladefläche für ein mit einem Ausleger und einer Kupplungseinrichtung zur lösbaren Befestigung eines Anbaugeräts am Ausleger versehenes Raupenfahrzeug, wobei eine erste Radachse über einen drehbaren Abnehmer für die Raupenbewegung antreibbar ist. Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen, dass eine zweite Radachse über eine Lenkeinheit lenkbar ausgeführt ist und ein Adapter vorgesehen ist, der einerseits mit der Lenkeinheit verbunden oder kuppelbar ist und andererseits mit der Kupplungseinrichtung des Auslegers kuppelbar ist. Raupenfahrzeuge wie Bagger und dergleichen verfügen nämlich in der Regel über einen Ausleger mit einer Kupplungseinrichtung zur lösbaren Befestigung eines Anbaugeräts am Ausleger, etwa eines Baggerlöffels, die während des Betriebs der Baumaschine immer wieder umgekoppelt oder gegen andere Anbaugeräte ausgetauscht werden müssen. Diese An- und Abkupplungsvorgänge sollen möglichst rasch und einfach vor sich gehen, was durch die gegenständlichen Kupplungseinrichtungen sichergestellt werden soll. Diese Kupplungseinrichtungen werden daher auch als Schnellwechsler bezeichnet. Erfindungsgemäß werden diese Kupplungseinrichtungen verwendet, indem sie an einen Adapter kuppelbar sind. Der Adapter ist wiederum drehfest mit der Lenkeinheit verbunden oder kuppelbar, sodass sich die Lenkeinheit mit dem Ausleger des Raupenfahrzeuges bedienen lässt. Das Raupenfahrzeug fährt hierfür in Vorwärtsrichtung über eine Auffahrrampe auf das Fahrgestell in Richtung der ersten
Radachse auf. Im Bereich der ersten Radachse fährt das Raupenfahrzeug mit seiner Raupe auf einen drehbaren Abnehmer der ersten Radachse auf, sodass die erste Radachse durch die Raupenbewegung antreibbar ist. Mit seinem im hinteren Bereich des Raupenfahrzeuges angeordneten Räumschild kann sich das Raupenfahrzeug in weiterer Folge so abstützen, dass es die Ladefläche nicht mehr kontaktiert und nur mehr mit seiner Raupe am Abnehmer aufliegt. In weiterer Folge wird die Kupplungseinrichtung des Auslegers an den Adapter gekuppelt, indem sie beispielsweise in den Adapter eingesteckt wird. Durch Bewegung des Auslegers kann in weiterer Folge die Lenkeinheit bedient werden, wofür sich insbesondere die in der Regel vorgesehene Schwenkbarkeit des Auslegers um die Längsachsrichtung des Auslegers empfiehlt. Diese Schwenkbarkeit ist auch als Powertilt® bekannt und steht in der Regel mit einem Schwenkwinkel von 90° in beide Drehrichtungen um die Längsachsrichtung des Auslegers zur Verfügung. Diese Schwenkbarkeit ist für die Bedienung der Lenkeinheit ausreichend. Wird der Ausleger mit seiner Längsachse beispielsweise senkrecht gestellt, so ermöglicht die Schwenkbarkeit um die Längsachsrichtung des Auslegers eine Lenkbewegung um eine vertikale Drehachse. Nach Beendigung der Uberstellungsfahrt kann die Kupplungseinrichtung des Auslegers wieder vom Adapter gelöst werden und das Räumschild wieder so angehoben werden, dass das Raupenfahrzeug wieder auf der Ladefläche aufliegt und vom Fahrgestell fahren kann. Diese Vorgänge sind rasch und einfach zu bewerkstelligen, wobei insbesondere das An- und Abkuppeln von Hydraulikleitungen vermieden wird. So wäre es etwa denkbar die Lenkeinheit über einen Hydraulikmotor zu betätigen, der mit der Hydraulik des Raupenfahrzeuges verbunden wird. Mithilfe des erfindungsgemäßen Adapters für die Kupplungseinrichtung des Fahrzeugauslegers hingegen entfällt das mühsame An- und Abkuppeln von Hydraulikleitungen. Zudem ist auch die Verwendung als Anhänger einfach möglich, weil hierfür das Raupenfahrzeug lediglich auf die Ladefläche auffährt, ohne auf den Abnehmer aufzufahren und ohne den Fahrzeugausleger an den Adapter anzukoppeln. Die Lenkeinheit kann in diesem Fall über eine Deichsel des Fahrgestells betätigt werden, ohne einen Hydraulikmotor oder ähnliches auskuppeln zu müssen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich dabei insbesondere für Kleinbagger mit einem Einsatzgewicht von etwa 3 t bis 9 t, die regelmäßig auf Gummiketten fahren.
[0006] Die Lenkeinheit kann etwa als Schwenkachslenkung mit einem auf der Ladefläche angeordneten Drehkranz ausgeführt sein, der mit dem Adapter drehfest verbunden oder kuppelbar ist. Bei einer Schwenkachslenkung wird ein starrer Achskörper mit den an seinen Enden gelagerten Rädern als Ganzes um eine zentrale Drehachse geschwenkt. Diese Drehachse entspricht der Drehachse des Drehkranzes, der vom Adapter betätigt wird.
[0007] Die drehfeste Verbindung kann etwa durch zumindest zwei vom Drehkranz abstehende und Öffnungen des Adapters durchdringende Bolzen gebildet werden. Die Bedienperson kann somit von einer Bedienkanzel des zu transportierenden Raupenfahrzeuges den Ausleger so steuern, dass die am Ausleger befestigte Kupplungseinrichtung und der daran gekuppelte Adapter auf die Bolzen des Drehkranzes aufgesetzt werden. Die Kupplung zur Lenkeinheit ist somit hergestellt, und die Lenkeinheit lässt sich über den Ausleger des zu transportierenden Raupenfahrzeuges bedienen.
[0008] Der Antrieb des Fahrgestells erfolgt wie erwähnt über das zu transportierende Raupenfahrzeug selbst, indem es einerseits mit seiner Raupe auf den drehbaren Abnehmer der ersten Radachse auffährt und sich andererseits über das Räumschild von der Ladefläche abstützt. Hierbei wird vorzugsweise vorgeschlagen, dass der drehbare Abnehmer mithilfe von Abnehmerrädern oder -rollen ausgeführt ist, die auf der ersten Radachse angeordnet sind. Durch das Eigengewicht des Raupenfahrzeugs entsteht ein derart hoher Reibschluss, dass sogar Bergauffahrten möglich sind. Insbesondere wird dabei vorgeschlagen, dass die Abnehmerräder oder -rollen einen kleineren Durchmesser aufweisen als die Fahrgestellräder der ersten Radachse. Auf diese Weise wird eine vergleichsweise kleine Umfangsgeschwindigkeit der Raupe und somit der Abnehmerräder oder -rollen in eine vergleichsweise höhere Umfangsgeschwindigkeit umgesetzt, sodass sich das Fahrgestell schneller bewegen kann als für das Raupenfahrzeug vorgesehen ist.
[0009] Für das Abstützen des zu transportierenden Raupenfahrzeuges über das Räumschild wird vorgeschlagen, dass ein von der Ladefläche abstehender Sicherungsbolzen zur Lagesicherung
des Räumschildes des Raupenfahrzeuges angeordnet ist. Dieser Sicherungsbolzen ist vorzugsweise in seiner Positionierung auf der Ladefläche verstellbar ausgeführt, um seine Positionierung an unterschiedliche Fahrzeuggrößen anpassen zu können. Zur seitlichen Sicherung des zu transportierenden Raupenfahrzeuges können etwa im Bereich des Abnehmers seitliche Rahmenelemente vorgesehen sein, die das Raupenfahrzeug seitlich fixieren. Das Raupenfahrzeug ist somit in Längsrichtung des Fahrgestells über den Sicherungsbolzen und in Querrichtung des Fahrgestells über die Rahmenelemente gesichert.
[0010] Die Erfindung wird in weiterer Folge anhand eines Ausführungsbeispiels mithilfe der beiliegenden Figuren näher erläutert. Es zeigen hierbei die
[0011] Fig. 1 eine schematische Darstellung eines auf ein erfindungsgemäßes Fahrgestell aufgefahrenen Raupenfahrzeuges,
[0012] Fig. 2 eine Detailansicht von "Detail A" der Fig. 1 zur Erläuterung einer Ausführungsform des Abnehmers, und die
[0013] Fig. 3 eine Detailansicht von "Detail B" der Fig. 1 zur Erläuterung einer Ausführungsform des Adapters.
[0014] Zunächst wird auf die Fig. 1 Bezug genommen, die eine schematische Darstellung eines auf ein erfindungsgemäßes Fahrgestell 1 aufgefahrenen Raupenfahrzeuges 2 zeigt. Das Raupenfahrzeug 2 verfügt über einen Ausleger 3, an dessen Ende eine Kupplungseinrichtung 4 angeordnet ist, die in weiterer Folge noch näher beschrieben werden wird. Das Fahrgestell 1 weist eine in der Fig. 1 lediglich strichliert angedeutete Auffahrrampe 5 auf, mit der das Raupenfahrzeug 2 auf die Ladefläche des Fahrgestells 1 auffahren kann. Die Auffahrrampe ist hierfür in an sich bekannter Weise schwenkbar am Fahrgestell 1 angeordnet. In der Fig. 1 ist ferner eine Deichsel 6 dargestellt, die wahlweise am Fahrgestell 1 eingehängt werden kann, falls das Fahrgestell 1 durch ein Zugfahrzeug gezogen werden soll, was beispielsweise bei längeren Uberstellungsfahrten vorteilhaft sein kann. Falls sich das Raupenfahrzeug 2 mithilfe des Fahrgestells 1 durch eigene Antriebskraft bewegt, ist keine Deichsel 6 erforderlich. Am entgegen gesetzten Ende des Fahrgestells 1 ist eine Ladefläche 7 ersichtlich, auf der ein Anbaugerät des Raupenfahrzeuges 2 während der Uberstellungsfahrt gelagert werden kann.
[0015] Das Raupenfahrzeug 2 weist eine Raupe 8 auf, sowie ein Räumschild 9. Für den Transport fährt das zu transportierende Raupenfahrzeug 2 mit seiner Raupe 8 über die Auffahrrampe 5 zunächst auf die Ladefläche des Fahrgestells 1 auf, und in weiterer Folge auf einen drehbaren Abnehmer 10 einer ersten Radachse R1, der in weiterer Folge noch genauer beschrieben werden wird. Sobald das Raupenfahrzeug 2 auf den Abnehmer 10 aufgefahren ist, wird das Räumschild 9 so nach unten verschwenkt, dass sich das Raupenfahrzeug 2 über das Räumschild 9 von der Ladefläche abstützt, und das Raupenfahrzeug 2 die Ladefläche nur mehr über den Abnehmer 10 kontaktiert. Für das Abstützen des zu transportierenden Raupenfahrzeuges 2 über das Räumschild 9 ist ein von der Ladefläche abstehender Sicherungsbolzen (in den Fig. 1-3 nicht ersichtlich) angeordnet, der das Räumschild 9 und somit das Raupenfahrzeug 2 in Längsrichtung des Fahrgestells 1 sichert. Dieser Sicherungsbolzen ist vorzugsweise in seiner Positionierung auf der Ladefläche verstellbar ausgeführt, um seine Positionierung an unterschiedliche Fahrzeuggrößen anpassen zu können.
[0016] Über eine Bewegung der Raupe 8 kann der Abnehmer 10 angetrieben werden. Eine Ausführungsform des Abnehmers 10 ist in der Fig. 2 dargestellt. Der drehbare Abnehmer 10 ist dabei mithilfe von Abnehmerrädern oder -rollen ausgeführt, die auf der ersten Radachse R1 angeordnet sind. Die Abnehmerräder oder -rollen weisen einen kleineren Durchmesser auf als die Fahrgestellräder 11 der ersten Radachse R1. Auf diese Weise wird eine vergleichsweise kleine Umfangsgeschwindigkeit der Raupe 8 und somit der Abnehmerräder oder -rollen in eine vergleichsweise höhere Umfangsgeschwindigkeit der Fahrgestellräder 11 umgesetzt, sodass sich das Fahrgestell 1 schneller bewegen kann als für das Raupenfahrzeug 2 vorgesehen ist. Zur seitlichen Sicherung des zu transportierenden Raupenfahrzeuges 2 können etwa im Bereich des Abnehmers 10 seitliche Rahmenelemente (in den Fig. 1-3 nicht ersichtlich) vorgesehen sein, die das
Raupenfahrzeug 2 in Querrichtung des Fahrgestells 1 gegen ein seitliches Verrutschen fixieren. Das Raupenfahrzeug 2 ist somit in Längsrichtung des Fahrgestells 1 über den Sicherungsbolzen und in Querrichtung des Fahrgestells 1 über die seitlichen Rahmenelemente gesichert.
[0017] Nach dem Auffahren des Raupenfahrzeuges 2 auf die Ladefläche kann in weiterer Folge die Kopplung mit einer Lenkeinheit 12 des Fahrgestells 1 hergestellt werden. Hierfür wird auf die Fig. 3 Bezug genommen, die eine Ausführungsform der Lenkeinheit 12 sowie eines Adapters 13 zeigt, mit dem der Ausleger 3 an die Lenkeinheit 12 gekoppelt werden kann. Die Lenkeinheit 12 kann etwa als Schwenkachslenkung mit einem auf der Ladefläche angeordneten Drehkranz 16 ausgeführt sein, der mit dem Adapter 13 drehfest verbunden oder kuppelbar ist. Bei der gezeigten Schwenkachslenkung wird ein starrer Achskörper 14 mit den an ihm gelagerten Rädern 15 als Ganzes um eine zentrale Drehachse D geschwenkt. Diese Drehachse D entspricht der Drehachse D des Drehkranzes 16, der vom Adapter 13 betätigt wird.
[0018] Die drehfeste Verbindung kann etwa durch zumindest zwei vom Drehkranz 16 abstehende und Öffnungen des Adapters 13 durchdringende Bolzen 17 gebildet werden. Die Bedienperson kann somit von einer Bedienkanzel des zu transportierenden Raupenfahrzeuges 2 den Ausleger 3 so steuern, dass die am Ausleger 3 befestigte Kupplungseinrichtung 4 und der daran gekuppelte Adapter 13 auf die Bolzen 17 des Drehkranzes 16 aufgesetzt wird. Die Kupplung zur Lenkeinheit 12 ist somit hergestellt, und die Lenkeinheit 12 lässt sich über den Ausleger 3 des zu transportierenden Raupenfahrzeuges 2 bedienen. Hierfür eignet sich insbesondere die in der Regel vorgesehene Schwenkbarkeit des Auslegers 3 um die Längsachsrichtung des Auslegers 3. Diese Schwenkbarkeit ist wie erwähnt auch als Powertilt®@ bekannt und steht in der Regel mit einem Schwenkwinkel von 90° in beide Drehrichtungen um die Längsachsrichtung des Auslegers 3 zur Verfügung. Diese Schwenkbarkeit ist für die Bedienung der Lenkeinheit 12 ausreichend. Falls der Ausleger 3 senkrecht ausgerichtet wird, entspricht die Längsachsrichtung des Auslegers 3 dabei der Drehachse D des Drehkranzes 16.
[0019] Nach Beendigung der Überstellungsfahrt kann die Kupplungseinrichtung 4 des Auslegers 3 wieder vom Adapter 13 gelöst werden und das Räumschild 9 so angehoben werden, dass das Raupenfahrzeug 2 wieder auf der Ladefläche aufliegt und vom Fahrgestell 1 fahren kann. Diese Vorgänge sind rasch und einfach zu bewerkstelligen, wobei insbesondere das An- und Abkuppeln von Hydraulikleitungen vermieden wird. Lediglich eine Elektrik kann angeschlossen werden, um eine Lichtanlage des Fahrgestells 1 zu versorgen.
[0020] Mithilfe der Erfindung wird somit eine Transportmöglichkeit für Raupenfahrzeuge bereitgestellt, die ein rasches und einfaches Uberstellen von Raupenfahrzeugen ermöglicht ohne externes Zugfahrzeug, wobei wahlweise auch eine bloße Verwendung als Anhänger möglich ist. Die Transportvorrichtung ist zudem einfach konstruiert, und ermöglicht somit kostengünstige Bauformen mit geringem Eigengewicht und entsprechend geringerem Treibstoffverbrauch.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Fahrgestell (1) mit zumindest zwei Radachsen (R1, R2) und einer Ladefläche für ein mit einem Ausleger (3) und einer Kupplungseinrichtung (4) zur lösbaren Befestigung eines Anbaugeräts am Ausleger (3) versehenes Raupenfahrzeug (2), wobei eine erste Radachse (R1) über einen drehbaren Abnehmer (10) für die Raupenbewegung antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Radachse (R2) über eine Lenkeinheit (12) lenkbar ausgeführt ist und ein Adapter (13) vorgesehen ist, der einerseits mit der Lenkeinheit (12) verbunden oder kuppelbar ist und andererseits mit der Kupplungseinrichtung (4) des Auslegers (3) kuppelbar ist.
2. Fahrgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkeinheit (12) als Schwenkachslenkung mit einem auf der Ladefläche angeordneten Drehkranz (16) ausgeführt ist, der mit dem Adapter (13) drehfest verbunden oder kuppelbar ist.
3. Fahrgestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die drehfeste Verbindung durch zumindest zwei vom Drehkranz (16) abstehende und Öffnungen des Adapters (13) durchdringende Bolzen (17) gebildet wird.
4. Fahrgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Abnehmer (10) mithilfe von Abnehmerrädern oder -rollen ausgeführt ist, die auf der ersten Radachse (R1) angeordnet sind.
5. Fahrgestell nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abnehmerräder oder rollen einen kleineren Durchmesser aufweisen als die Fahrgestellräder (11) der ersten Radachse (R1).
6. Fahrgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Ladefläche abstehender Sicherungsbolzen zur Lagesicherung eines Räumschildes (9) des Raupenfahrzeuges (2) angeordnet ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATA51001/2023A 2023-12-13 2023-12-13 Fahrgestell für den transport von raupenfahrzeugen AT527119B1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3195664A (en) * 1963-01-09 1965-07-20 Friesen Arthur Transporter for endless track vehicles
GB2129384A (en) * 1982-11-04 1984-05-16 Ian Ernest Roberts Transporter for tracked machines
GB2276132A (en) * 1993-03-03 1994-09-21 John Laurence Parsons Vehicle transporter powered and steered by the vehicle being carried.
WO2005090122A1 (de) * 2004-03-22 2005-09-29 Alois Pachinger Vorrichtung zum transportieren einer baumaschine

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