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Bierzähler.'
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Zählen der Anzahl der konsumierten Gläser mittels Kugeln. Die bisherigen unter der Bezeichnung #Bierzählröhren" bekannten Vor- richtungen dieser Art bestehen aus einer am Glase, am Bieruntersatz oder Tische befestigten, am unteren Ende geschlossenen Röhre, in deren oberes offenes Ende jedesmal eine Kugel eingeführt wird, so dass die Anzahl der in der Röhre befindlichen Kugeln die Zahl der konsumierten Gläser anzeigt. Dabei wird ein unbefugtes Entnehmen der Kugeln durch im oberen Röhrenende angeordnete Zungenfedem verhindert, die zum Entnehmen der Kugeln erst durch besondere Vorrichtungen beiseite gedrückt werden müssen.
Von diesen bekannten Bierzählröhren unterscheidet sich der in der Hauptsache auch aus einer am Glase befestigten Röhre bestehende Erfindungsgegenstand wesentlich dadurch, dass bei demselben nicht stets eine Kugel zur Einführung sondern vielmehr zum Ablauf gelangt, so dass die Anzahl der konsumierten Gläser nicht durch die Anzahl der in der Röhre befindlichen, sondern durch die Anzahl der abgelaufenen Kugeln angezeigt wird.
Ein solcher Bierzähler besitzt gegenüber den bekannten Zählröhren den Vorteil, dass er dem Schankwirt eine einfache Kontrolle der abgezapfte Gläser ermöglicht, wozu die bei der Schankstelle aus den Bierzählern zum Ablaufe zu bringenden Kugeln nur in geeigneten Behältern zu sammeln sind, wobei die verschiedenen Biersorten und die verschiedenen Gläsergrössen durch verschiedenfarbige Kugeln kennbar gemacht werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorderansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt und Fig. 3 die Draufsicht des Bierzählers, Fig. 4 eine Anordnung desselben am Glase, Fig. 5 und 6 schaubildlich die beiden Endstellungen des Schieberverschlusses und Fig. 7 ein Schaubild einer zweiten Verschlussform.
In eine mit Schauschlitz versehene Metallröhre a ist eine Glasröhre b eingeschoben, in welche die Kugeln c bei entferntem Schraubdeckel d eingefüllt werden. Auf der Metallröhre a ist beiderseits der Schauöfmung eine Skala zum Ablesen der Anzahl der konsumierten Gläser vorgesehen. Die Metallhülse a besitzt an der Rückseite zwei nach unten gerichtete Haken e, welche m die Augen f zweier um das Glas gelegter Metallbänder 9 eingehakt werden.
Die Augen f befinden sich an dem einen Ende dt'r Metallbänder g. deren andere Enden mit entsprechenden Schlitz- offnungen versehen sind, die über die Augen gesteckt werden, so dass nach Einführen der Haken e iu die Kloben f ein Loslösen des Schlitzendes vom Augenende der Metallbänder vermieden wird.
Diese Befestigungsart des Bierzählers gestattet ein leichtes und rasches Abnehmen desselben und der Metallbänder vom Glase zu Reinigungszwecken.
Die unten offene Metallröhre a ist unterhalb der Glasröhre b mit einem geeigneten Ver- schluss versehen, der bei seiner Betätigung stets nur eine Kugel zum Ablauf gelangen lässt.
Dieser Verschluss kann gemäss den Fig. 1, 2, 5 und 6 aus zwei um dass Mass des Durchmessers einer Kugel übereinander angeordneten Schiebern h und hl bestehen, welche an zwei in seitlichen Stutzen t. t der Röhre a geführten Scheiben),) sitzen, zwischen denen und der Röhre a Schrauben- federn k, k angeordnet sind, die das Bestreben haben die Scheiben j, j nach aussen zu drücken. Die Scheiben),} tragen durch die Verschlusskappen der Stutzen t, t nach aussen ragende Stifte 1, 1 mit Knöpfen , ss.
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zum Ausfallen gelangt.
Bei der in Fig. 7 veranschaulichten Verschlussform sind beide Schieber A,/t an einer gemeinschaftlichen, unter Federwirkung stehenden Scheibe j angeordnet. Im übrigen ist aber die Wirkung dieses Verschlusses jener des beschriebenen Verschlusses gleich. Es steht natürlich nichts im Wege, an Stelle der erläuterten Verschlüsse auch andere zur Einzelabgabe der Kugeln geeignete Einrichtungen anzuwenden.
Um einem Austauschen der Gläser vorzubeugen, kann an dem Schraubdeckel d der Röhre a, am besten an dessen Oberseite eine Ziffer 1n verzeichnet sein, welche mit der Ziffer an einem in eine unterschnittene Nut des Deckels d einzuschiebenden Plättchen n übereinstimmt, das beim Wiederfüllen des Glases beim Konsumenten zurückbleibt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bierzähler, dadurch gekennzeichnet, dass eine am Glase befestigte, mit Schauschlitz und Einteilung versehene, oben geschlossene Röhre (a) am unteren Ende mit einer Vorrichtung zum Einzelablauf der in die Röhre in bestimmter Anzahl eingefüllten Kugeln versehen ist, wobei die Zahl der konsumierten Gläser durch die Anzahl der in der Röhre fehlenden Kugeln angezeigt wird.