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AT42063B - Automat. - Google Patents

Automat.

Info

Publication number
AT42063B
AT42063B AT42063DA AT42063B AT 42063 B AT42063 B AT 42063B AT 42063D A AT42063D A AT 42063DA AT 42063 B AT42063 B AT 42063B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cylinder
spring
coin
disk
engagement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Berner Chocolade Fabrik Tobler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berner Chocolade Fabrik Tobler filed Critical Berner Chocolade Fabrik Tobler
Application granted granted Critical
Publication of AT42063B publication Critical patent/AT42063B/de

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  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description


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  Automat. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Automat zur   Entnahme   einer   Connserie enthaltenden   Rolle nach Einwurf eines Geldstückes von bestimmter Sorte, der zwei, in der Arbeitsstellung einen geschlossenen Behälter bildende Halbcylinder aufweist, von denen der eine fest, der andere.

   unter Federwirkung stehende, conaxial zu diesem drehbar gelagert ist, und bei welchem an dem einen, mit einem Münzeinwurf versehenen Ende   de ? Behälters eine Vorrichtung angeordnet   ist, mittelst welcher nach Einwurf eines Geldstückes die auf den drehbar   gelagerten Halbcvlinder   wirkende Feder ausgelöst und der Halbcylinder unter Öffnung des Behälters um 180  gedreht wird und bei welchem das eingeworfene Geldstück nur   nach Schliessung   des Behälters dem Apparat entnommen werden kann, wobei die Schliessung nur mittelst eines Schlüssels erfolgen kann, welcher auf eine, die   Schliessung   des Behälters zu verhindern bestrebte Feder wirkt. 



   DieZeichnungzeigteinbeispielsweiseAusführungsformdesErfindungsgegenstandes, und zwar in
Fig. l eine Draufsicht auf den geschlossenen Apparat, in
Fig. 2 eine Draufsicht auf den geöffneten Apparat mit teilweisem Schnitt, in
Fig.   3 einen Längsschnitt durch   den geöffneten Apparat, in
Fig. 4 die eine Seitenansicht des   geschlossenen   Apparates, in
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie A-B von Fig. 3, in
Fig. 6   eine. n Schnitt   nach der Linie C-D von Fig. 3, beide Schnitte von rechts (in der Zeichnung) gesehen und zwar bei geschlossenem Apparat, in
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie E--F von Fig. 3 und zwar von links gesehen bei geschlossenem Apparat, in
Fig. 8 die andere Seitenansicht des geschlossenen Apparates und in 
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 dass er diesen gerade umschliessen kann.

   An jedem Ende der beiden   Halbcvlinder   ist je eine runde, an ihrem ganzen Umfang mit einem rechtwinklig zur Scheibefläche angesetzen Rand versehene Scheibe befestigt, und zwar am äusseren Halbcylinder 1 die Scheiben 3 und 4, und 
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   jedes Scheibenpaares   ist nun je ein Stift 7   gesteckt, deren Köpfe 8 je in   den Vertiefungen der Scheiben 5 und 6 versenkt sind und auf deren andere mit Gewinden versehene Enden je eine in die Vertiefungen der Scheiben 3 und 4 versenkte Schraubenmutter 9 aufgeschraubt ist.

   Der äussere Halbeylinder 1 kann   also um   den mittelst der Aufhänger 10 an einer Wand oder sonst 
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 einen allseitig umschlossenen cylindrischen Raum, der als Behälter für die in den Automaten eingelegte Schokolade, Bonbons und ähnliches Material enthaltende Rolle dient. Diese Stellung der beiden Halbcylinder zu einander ist im Folgenden als Arbeitsstellung bezeichnet. 



   Über das Scheibenpaar 3, 5 ist die mit einer   schlüssellochförmigen   Öffnung 72 versehene Kappe 11 geschoben und am äusseren Halbcylinder 1 befestigt, so dass sie dessen Drehungen mitmacht. 



   Auf der von Scheibe 6 abgekehrten Seite der Scheibe 4 ist ein mit einem Vorsprung 14 versehener Ring 13 befestigt. Vor der Scheibe 4 befindet sich die durch die Schraube 15 mit Scheibe 6 festverbunden, dreiviertelrunde Scheibe 16, die einen an Scheibe 4 anstossenden, rechtwinklig angesetzten Rand aufweist, der aber nicht um ihren ganzen Umfang läuft, sondern zwischen beiden Scheiben eine   öffnung 17 freilässt, durch   welche das in den Apparat einzuwerfende   Geldstück   zwischen die Scheiben fallen kann. Auf der Innenseite des Randes der Scheibe 16 ist eine Flachfeder 18 befestigt, deren freies Ende auf den Ansatz 19 einer an der Scheibe 16 drehbar befestigten Klinke 20 wirkt und dadurch diese im Eingriff unter dem Vorsprung 14 des Ringes 13 hält, sobald die Halbcylinder 1 und 2 sich in Arbeitsstellung befinden.

   Gegen die Klinke drückt den Ring 13 und damit auch die Scheibe 4 und den Halbcylinder 1 eine zwischen den Scheiben 4 und 6 gelagerte Spiralfeder 21. An beiden Scheiben ist je ein Lappen 22 aus- 
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 zwischen Lappen und   Scheibenfläehen   gebildeten Winkeln sind die beiden Enden der Spiralfeder eingeklemmt. Die Feder ist   zusammengedrückt, wenn die beiden Halbcylinder   in Arbeitsstellung sich befinden. 



   Mit der Scheibe 16 fest verbunden ist die zweimal rechtwinklig gebogene Platte   23,   deren anderes Ende an dem einen der beiden Aufhänger vernietet ist. In der durch die doppelte rechtwinklige Biegung entstandenen Ausbauchung der Platte 23 ist an dieser der zweiarmige Hebel   24   drehbar befestigt, der am Ende seines unteren Armes einen in den Raum zwischen den Scheiben 16 und 4 hineinragenden Ansatz 2. 5 und am Ende des oberen einen Druckknopf 26 trägt, der unter Wirkung einer (auf der Zeichnung nicht dargestellten Feder) steht, die den unteren Hebelarm gegen die Platte 23   drückt.   



   Die Scheiben 6, 4 und 16 sind umschlossen von einem am äusseren Halbcylinder 1 befestigten, also dessen Bewegungen mitmachenden Ring 27, der mit einem der Grösse des in den Apparat einzuwerfenden Geldstückes entsprechenden Schlitz 28 versehen ist. Dieser Schlitz 28 ist so angebracht, dass er in der Arbeitsstellung der Halbcylinder genau über die zwischen den Scheiben 4 
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 cylinder 1 drehbaren Schieben 3 und 4 als Führung. 



   Der Automat funktioniert nun in folgender Weise :
Die in   Arbeitsstellung befindlichen Halbcylinder   bilden einen Behälter, in dem eine ententsprechend grosse Chokoladenrolle enthalten ist. Nun wird durch den Schlitz 28 ein   Geldstück   solcher Sorte eingeworfen, auf die der Apparat eingestellt ist, beim vorliegenden Ausführungbeispiel ein 50 Centimes-Stück. Die Münze fällt in den zwischen den Scheiben 4 und 16 liegenden   Raum   und wird von einem aus der   Scheibe 76   in diesen Raum eingedrückten Lappen 29 und 
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 gebracht.

   Dadurch wird dann die Feder 21 ausgelöst, die nun Drehung der Scheibe 4 und damit auch des   Halbcylinders 1 um 180  bewirkt, wobei   der bis dahin durch die beiden Halbcylinder   gebildete Behälter geunnet wird und   die   Chokoladerolle entnommen werden kann.   Da der Ring 27 die Drehung des Halbcylinders 1 mitmacht und infolgedessen der Schlitz   28   um 180"verschoben wird und über den Rand der Scheibe 76 zu liegen kommt, ist die eingeworfene Münze in den Raum zwischen den Scheiben J und 16 eingeschlossen und kann nur durch Schliessen des Apparates. d.   h,   durch Zurückdrehen des Halbzylinders 1 in die Arbeitsstellung wieder herausgenommen werden. Um zu verhindern, dan dies in unbefugter Weise   geschieht.   ist folgende Einrichtung getroffen. 



   Zwischen den Scheiben 3 und 5 ist eine Flachfeder 29 angebracht, die an Scheibe 5 befestigt ist und deren freies Ende die Scheibe 3   berührt. It. Scheibe J   ist ferner genau senkrecht unter der   schlüssellochförmigen Öffnung 72   der Kapsel 11 eine dieser ganz gleiche angebracht. 



  Nahe dieser Öffnung in der Scheibe 3 ist aus dieser gegen Scheibe 5 hin ein Lappen 30 herausgedrückt. Wird nun der Halbcylinder   1   in die Arbeitsstellung zuriickgedreht, so fängt sich das freie Ende der Feder 29 in dem durch den Lappen,   10   und die Scheibe 3 gebildeten Winkel und dadurch wird eine Schliessung des Apparates unmöglich.

   Sie gelingt nur mit Hilfe des in Fig. 9   dargestellten Schlüssels   dessen Bart eine gerade und eine mit dieser scharfkantig zusammenstossende gekrümmte Fläche 31 aufweist, und um dessen Rohr eine Feder 32 gelegt ist, deren eines Ende am Gesenke des Schlüssels, deren anderes an dem lose auf dem Rohre sitzenden Ring 33 

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 den Apparat vor dem Schliessen mit einer neuen   Chokoladerolle   versehen, so ist er nun wieder gebrauchsfertig. 



      'Um'zu   verhindern, dass der Apparat mit andern Münzen, als   50-Centimesstücken,   auf die er eingestellt ist, z. B. mit   Nickelmünze   betätigt werde, kann in den Raum zwischen den Scheiben 4 und 16 ein Permanentmagnet so befestigt sein, dass er die eingeworfenen Nickelmünzen in einer Stellung festhält, die deren Andrücken gegen die Klinke 20 durch den Hebel 24 unmöglich macht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Selbstkassierender Automat für rollenförmige Körper, gekennzeichnet durch zwei in der Anfangsstellung einen geschlossenen Behälter bildende Halbcylinder (1 und 2), von denen der eine fest, der andere unter Federwirkung stehende, conaxial zu diesem drehbar gelagert ist. 
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 gelagerten Halbcylinder   (1)   wirkende Feder (21) ausgelöst und der Halbcylinder   (1)   unter Öffnung des Behälters um   1800   gedreht wird und die Schliessung mittelst eines Schlüssels erfolgt, der auf eine die Schliessung des Behälters zu verhindern bestrebte Feder (29) wirkt, damit das eingeworfene Geldstück nur nach Schliessung des Behälters dem Apparat entnommen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Automat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eingeworfene Münze durch Hebeldruck gegen eine drehbar gelagerte Klinke (20) gedrückt wird, die sich in Eingriff mit einem unter Federwirkung stehenden, mit dem drehbaren Halbcylinder (1) fest verbundenen Ring (13) befindet, zum Zwecke, die Klinke aus dem Eingriff zu lösen und die Öffnung des Apparates zu bewirken.
    3. Automat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Feder (29), die beim Zurückdrehen des drehbaren Halbzylinders (1) mit einem aus einer am Halbzylinder befestigten Scheibe (3) herausgedrückten Lappen (30) zum Eingriff kommt und durch einen in eine Öffnung der Scheibe (3) eingepassten, abnehmbaren Schlüssel, der die Feder (29) herabdrückt, so dass sie beim Zurückdrehen des Halbzylinders nicht zum Eingriff mit dem Lappen kommt, zum Zwecke, ein unbefugtes Schliessen des Apparates und Herausnehmen der eingeworfenen Münze verhindern zu können.
    4. Automat nach Anspruch 1 und 2, mit einem unterhalb der Münzeinwurföffnung angebrachten Permanentmagneten, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe eingeworfene Nickelmünzen in einer solchen Lage festhält, dass durch Hebeldruck auf die Münze die Klinke (24) nicht aus dem Eingriff gelöst und eine Offnung des Apparates nicht bewirkt werden kann.
AT42063D 1908-07-10 1908-07-10 Automat. AT42063B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT42063T 1908-07-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT42063B true AT42063B (de) 1910-05-10

Family

ID=3561035

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT42063D AT42063B (de) 1908-07-10 1908-07-10 Automat.

Country Status (1)

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AT (1) AT42063B (de)

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