AT408707B - Hörgerät - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R25/00—Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
- H04R25/65—Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture
- H04R25/652—Ear tips; Ear moulds
-
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- H04R2225/00—Details of deaf aids covered by H04R25/00, not provided for in any of its subgroups
- H04R2225/025—In the ear hearing aids [ITE] hearing aids
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Description
AT 408 707 B
Die Erfindung betrifft ein in den Gehörgang ersetzbares Hörgerät.
Nicht jeder Gehörgang ist geeignet, kosmetisch ausgebildete Hörgeräte ohne Paßprobleme zu tragen. Das ist für viele Schwerhörige Grund, auf altherkömmliche Hinterohrgeräte zurückzugreifen. Einige „Sitzvarianten" sind bereits bekannt, so z. B. ein Hebel, der sich in der Ohrmuschel abstützt, der von außen sichtbar ist.
Die WO 94/07343 erwähnt das Aufbringen eines Klebers auf die Außenfläche eines Hörgerätes. Die Problematik besteht dabei besteht vor allem darin, daß ein solcher Kleber relativ rasch verschmutzt und dann seine Haftfähigkeit verliert. Die US Patentschrift 4,133,984 zeigt ein Hörgerät mit einem aufblasbaren bzw. fühlbaren Balg, der sich im Gehörgang ausdehnt. Diese Konstruktion ist jedoch relativ aufwendig und läßt sich vor allem von älteren Personen nur schwer bedienen. Die US Patentschrift 4,150,262 zeigt ebenfalls ein Hörgerät mit einem relativ aufwendigen Aufbau mit verschiedensten, insbesondere nicht klebrigen Konstruktionen, um den Halt im Ohr sicherzustellen.
Um den Sitz des Hörgerätes im Gehörgang zu verbessern, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß an dessen Außenfläche wenigstens eine als ringförmige umlaufende Umfangsnut ausgebildete Vertiefung angeordnet ist, in die mindestens ein ringförmiges, außen klebriges Haftelement ersetzbar ist.
Die Vertiefung erlaubt es, ein einfaches gesondertes Haftelement, vorzugsweise lösbar, mit dem Hörgerät lagesicher zu verbinden. Das Haftelement seinerseits ist außen im weitesten Sinne klebrig (bzw. weichelastisch) ausgebildet und verbessert somit den Halt des Hörgerätes im Gehörgang.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Hörgerätes, wobei der als Haftelement fungierende Ring noch nicht aufgeschoben ist.
Die Fig. 2 zeigt dasselbe Hörgerät mit aufgeschobenem Ring, also in einsatzbereitem Zustand.
Die Fig. 3 und 4 zeigen jeweils Schnittdarstellungen im Bereich der nutförmigen Vertiefung, welche vorzugsweise um das gesamte Hörgerät herum läuft, also als Umfangsnut ausgebildet ist.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das in den Gehörgang eingesetzte Hörgerät mit der Bezugsziffer 1 bezeichnet. An der Außenseite befindet sich ein an sich bekannter Batteriedeckel 2. Neu ist die Ausbildung einer Vertiefung 3, welche beim vorliegenden Ausführungsbeispiel eine ringförmig umlaufende Umfangsnut ist. Diese Vertiefung 3 erlaubt es, einen elastischen Ring 4 in Richtung der Pfeile 5 auf das Hörgerät aufzuschieben, bis er in die Vertiefung einrastet, womit die betriebsbereite Position in Fig. 2 erreicht ist. Für den guten Halt ist es besonders günstig, wenn die Vertiefung 3 in der Nähe des äußeren Endes 1a des Hörgerätes 1 angeordnet ist. Die Breite und Tiefe der Vertiefung bzw. Ringnut 3 kann an die jeweiligen Erfordernisse angepaßt werden, im allgemeinen ist es günstig, wenn die Tiefe zwischen 1/20 mm und 1 mm, vorzugsweise im Bereich von 1/10 mm liegt. Für einen zufriedenstellenden Halt des erfindungsgemäßen Hörgerätes im Gehörgang ist es besonders günstig, wenn das in die Vertiefung eingelegte Haftelement 4 etwas über die an die Vertiefung seitlich anschließende Umfangsfläche des Hörgerätes nach außen vorsteht, wodurch seine klebrige Oberfläche voll zur Wirkung kommen kann.
Bei Verwendung eines elastischen Ringes, wie er in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, benötigt man bei entsprechender Dimensionierung des Durchmessers keine zusätzlichen Maßnahmen, um den Ring in der Umfangsnut 3 zu halten. Er schnappt dort einfach aufgrund seiner Elastizität ein, kann aber dennoch leicht ausgetauscht werden, was aus hygienischen Gründen vorteilhaft ist. Der Ring ist vorteilhaft ein O-Ring mit kreisförmigem Querschnitt.
Man kann aber auch anstelle des elastischen Ringes ein Klebeband verwenden und dieses in die Ringnut bzw. Vertiefung einlegen und zwar so, daß letztlich eine klebrige Seite des Klebebandes nach außen weist. Es ist prinzipiell möglich, ein zweiseitig klebendes Klebeband zu verwenden. Hautfeundliche Klebebänder sind im Handel jedoch hauptsächlich als einseitig klebrige Bänder erhältlich. Um diese verwenden zu können, bestehen mehrere Möglichkeiten. Einmal ist es möglich, dieses Klebeband mit der klebrigen Seite nach außen einfach zu einem festen Ring zu schließen, also mit sich selbst zusammenzukleben. Um den Halt in der Vertiefung bzw. Nut zu verbessern, kann aber gemäß einer bevorzugten Ausführungsform auch vorgesehen sein, daß in 2
Claims (9)
- AT 408 707 B der Vertiefung ein Permanentkleber 6 vorgesehen ist, mit dem die nichtklebende Seite des Klebebandes 7 in der Nut 3 gehalten werden kann. Dies funktioniert - wie bereits erwähnt - insbesondere auch für die im Handel erhältlichen, mit hautfreundlichen Kleber 8 einseitig beschichteten Klebebändern. Diese Variante ist in Fig. 3 dargestellt. Eine Alternative findet sich in Fig. 4, bei der anstelle des Permanentklebers 6 eine Klett-verbindung 9 vorgesehen ist. Die Nut kann im Querschnitt rechteckig, aber auch anders (beispielsweise halbkreisförmig) geformt sein. Sie kann auch näher am Innenrohr liegen als dies in Fig. 1 gezeigt ist. PATENTANSPRÜCHE: 1. In den Gehörgang ersetzbares Hörgerät, dadurch gekennzeichnet, daß an dessen Außenfläche wenigstens eine als ringförmige umlaufende Umfangsnut ausgebildete Vertiefung (3) angeordnet ist, in die mindestens ein ringförmiges, außen klebriges Haftelement (4, 7,10) ersetzbar ist.
- 2. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (3) eine Tiefe zwischen 1/20 mm und 1 mm, vorzugsweise im Bereich von 1/10 mm aufweist.
- 3. Hörgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (3) in der Nähe des äußeren Endes (1a) des Hörgerätes (1) angeordnet ist.
- 4. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Haftelement ein elastischer Ring (4) ist, der in die Vertiefung (3) ersetzbar ist und zumindest außen eine klebrige Oberfläche aufweist.
- 5. Hörgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Ringes (4) derart dimensioniert ist, daß er sich in gedehntem Zustand über das Hörgerät (1) schieben läßt und dann satt in die Umfangsnut (3) einrastet.
- 6. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Vertiefung ein oder mehrere, vorzugsweise einseitig klebende, Klebebänder (7) als Haftelemente eingelegt sind, und zwar so, daß letztlich eine klebrige Seite nach außen weist.
- 7. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Vertiefung eingelegte Haftelement (4, 7, 10) etwas über die an die Vertiefung seitlich anschließende Umfangsfläche des Hörgerätes nach außen vorsteht.
- 8. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Haftelement (4, 7) lösbar in der Vertiefung befestigbar ist.
- 9. Hörgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vertiefung (3) ein Permanentkleber (6) oder ein Klettband (9) angeordnet ist. HIEZU 1 BLATT ZEICHNUNGEN 3
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0055898A AT408707B (de) | 1998-03-30 | 1998-03-30 | Hörgerät |
| DE29905843U DE29905843U1 (de) | 1998-03-30 | 1999-03-30 | Hörgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0055898A AT408707B (de) | 1998-03-30 | 1998-03-30 | Hörgerät |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA55898A ATA55898A (de) | 2001-06-15 |
| AT408707B true AT408707B (de) | 2002-02-25 |
Family
ID=3493795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT408707B (de) |
| DE (1) | DE29905843U1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4133984A (en) * | 1976-09-01 | 1979-01-09 | Koken Co., Ltd. | Plug-type hearing device |
| US4150262A (en) * | 1974-11-18 | 1979-04-17 | Hiroshi Ono | Piezoelectric bone conductive in ear voice sounds transmitting and receiving apparatus |
| WO1994007343A1 (en) * | 1992-09-21 | 1994-03-31 | Gn Danavox A/S | Method for the securing of an electro-acoustic device on or in the human ear and electro-acoustic device for use in the method |
-
1998
- 1998-03-30 AT AT0055898A patent/AT408707B/de not_active IP Right Cessation
-
1999
- 1999-03-30 DE DE29905843U patent/DE29905843U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4150262A (en) * | 1974-11-18 | 1979-04-17 | Hiroshi Ono | Piezoelectric bone conductive in ear voice sounds transmitting and receiving apparatus |
| US4133984A (en) * | 1976-09-01 | 1979-01-09 | Koken Co., Ltd. | Plug-type hearing device |
| WO1994007343A1 (en) * | 1992-09-21 | 1994-03-31 | Gn Danavox A/S | Method for the securing of an electro-acoustic device on or in the human ear and electro-acoustic device for use in the method |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA55898A (de) | 2001-06-15 |
| DE29905843U1 (de) | 1999-08-26 |
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