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Die Erfindung betrifft eine Ansch) ussanordnung gemäss den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1
Die erfindungsgemasse Anschlussanordnung ist auf dem Sanitär- bzw. Heizungsgebiet fur die Ausbildung von Flutdanschlüssen mit unterschiedlichstem Aufbau geeignet, wobei es nicht auf die Art der Verteilergarnitur, der Anschlussgamitur, des Anschlussrohres oder des Fittings oder die Form des Gehäuses dieser Elemente ankommt Wesentlich ist die Ausbildung einer Anschlussanordnung an derartigen Elementen an die variabel und zweckmässig handelsübliche Anschlussbauteile, wie z.
B Überwurfmuttem, Dichtstopfen, Klemmnngverschraubungen od dgl, anschliessbar sind
Des weiteren ist zu berücksichtigen, dass insbesondere für Ventilheizkörper eine Differenzierung hinsichtlich des Anschlusses derartiger Heizkörper an das Heizungsnetz in der Praxis besteht Diese Differenzierung ist stark marktabhängig und es werden vom Markt her sowohl ein 1/2" InnengewInde, insbesondere für den Anschluss von herkömmlichen Absperrverschraubungen, als auch ein 314"Aussengewindeanschluss, insbesondere fur Absperrverschraubungen oder Klemmringverschraubungen, verlangt,
welch letztere an den sogenannten "Eurokonus" angepasst sind Auch diesen Gegebenheiten soll die erfindungsgemässe Anschlussanordnung genüge leisten
Des weiteren soll die erfindungsgemässe Anschlussanordnung leicht herstellbar einfach handhabbar im Gebrauch bzw bei der Installation sein, stabil aufgebaut sein und den Beanspruchungen des Gebrauches gewachsen sein, ohne dass Leckagen oder Materialbrüche eintreten
Dieses Ziel wird bei einer Anschlussanordnung der eingangs genannten Art durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmale erreicht.
Der vorgesehene Ringbauteil ermöglicht, eine Vielzahl von unterschiedlichen Anschlussbauteilen, insbesondere an das Aussengewinde dicht anzuschliessen ; wird der Ringbauteil aus dem Stutzen entfemt, steht das Innengewinde für Anschlusszwecke zur Verfügung Vorteilhaft ist es dabei, wenn das gehäusefeme Ende des Innengewindes vom gehäusefemen Ende des Stutzens grösseren Abstand aufweist als das gehäuseferne Ende des Aussengewindes.
Aufgrund der Überlappung des Innen- und des Aussengewindes kann der Stutzen kurz gehalten werden und es ist nicht erforderlich, über einen grossen Bereich des Stutzens ein Innengewinde und auf gleicher Höhe ein Aussengewinde vorzusehen, was aufgrund der Abmessungen der einzelnen Gewinde, insbesondere wenn ein 1/2" Innengewinde und ein 3/4" Aussengewinde gewählt wird, zu Materialschwächungen und Brüchen führen kann Der gewindefreie, von der Innenwandfläche begrenzte Raum im Stutzen wird zum Einsatz des Ringbauteils genutzt, der die Flexibilität und Anschlussmöglichkeiten der erfindungsgemässen Anschlussanordnung beträchtlich erhöht
Die erfindungsgemässe Anschlussgamitur bietet eine Anschlussmöglichkeit für Anschlussbauteile,
die an ein 1/2" Innengewinde oder an ein 3/4" Aussengewinde angeschlossen werden konnen. Die Anschlussverschraubungen mit Aussengewinde werden z. B. in das 1/2"-lnnengewinde mittels Hanf
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schraubungen mit Innengewinde, z B Kugelhähne, usw. angeschlossen werden
Bevorzugte Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung sind der folgenden Beschreibung, den Patentansprüchen und der Zeichnung zu entnehmen
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert Es zeigen Fig. 1 eine Anschlussanordnung für eine Ventilgamitur, Fig 2 und 5 zeigen Anschlussanordnungen mit unterschiedlich eingesetztem Ringbauteli, Fig. 3 zeigt eine Anschlussanordnung mit einer Anschlussverschraubung, Fig.
4 zeigt eine Anschlussanordnung mit einem eingesetzten Dichtstopfen, Fig. 6 zeigt eine mit einem Dichtband eingedichtete Anschiussverschraubung bzw. den Anschluss eines Rohrstückes mit Aussengewinde und Fig 7 eine Ausführungsform eines Stutzens
Gemäss Fig. 1 sind von einem gegebenenfalls fluidführenden Bauteil 16 einer Venttfgamitur, eines Anschlussbauteiles od dgl. zwei erfindungsgemässe Anschlussanordnungen 1 getragen, insbesondere angeschweisst Der Bauteil 16 kann beliebige Form aufweisen und kann an sich ein Trägerbauteil sein, Ist aber im vorliegenden Fall als fluidführender Rohrteil angedeutet. Die belden Anschlussanordnungen 1 sind an Gehäuse 15 unterschiedliche und im Prinzip beliebiger Bauart angeschlossen Die Gehäuse 15 sind am Bauteil 16 befestigt, insbesondere damit verschweisst.
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vorliegenden Fall ist das rechte Gehäuse 15 mit dem Bauteil 16, z. B dem Anschlussrohr einer Ventilgamitur fluidleitend verbunden, das linke Gehäuse 15 ist am Bauteil 16 befestigt und z B über einen nach hinten abgehenden, nicht sichtbaren Anschluss, mit einer Fluidleitung, z B.
einem Sammelkanal eines Heizkörpers, verbunden In die Gehäuse 15 ist jeweils ein Stutzen 2 eingesetzt bzw eingeschweisst Die beiden Anschlussanordnungen 1 zeigen im wesentlichen Ident aufgebaute Stutzen 2 Der Bauteil 16 könnte auch ein Sammelkanal eines Heizkörpers, ein Heizkörperpaneel oder ein Verteilerrohr sein Die in Fig 1 dargestellten Anschlussanordnungen 1 können auch eingesetzt werden, um eine Ventilverteilergamitur eines Heizkörpers mit den bauseitig
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h.Anschlussanordnungen 1 dient als Anschluss für den Vorlauf und die jeweils andere als Anschluss fur den Rücklauf
Jeder der Stutzen 2 trägt ein Innengewinde 3 und ein Aussengewinde 4,
die sich etwa Im mittleren Höhenbereich des Stutzens 2 überlappen Der gehauseferne Endbereich eines der Stutzen 2 ist in Fig 2 in grösserem Massstab dargestellt. Das Innengewinde 3 umfasst einen Endabschnitt 8, der einen Endabschnitt 7 des Aussengewindes 6 überlappt Für die Handhabung und aus Festigkeitsgründen ist es vorteilhaft, wenn die Endbereiche des Innengewindes 3 und des Aussengewindes 4, die sich überlappen, etwa 10 bis 40 %, vorzugsweise 20 bis 30 %,
der Erstreckung des jeweiligen Gewindes in Längsrichtung des Stutzens 2 betragen Zur Erhöhung der Anschlussvielfalt bei einfacher Bedienung und optimaler Abdichtung ist ein eine kreiszylindrische Aussenfläche aufweisender Ringbauteil 9 vorgesehen Die Innenwandfläche des Stutzens 2 zwischen dem gehäusefemen Ende des Stutzens 2 und dem gehäusefemen Ende 5 des Innengewindes 3 ist als Zylinderfläche 10 zur Aufnahme bzw. zum Einsatz des Ringbauteiles 9 ausgebildet.
Das gehäusefeme Ende 5 des Innengewindes 3 geht über einen Absatz 14 in die Zylinderfläche 10 des Stutzens 2 uber und bildet bzw begrenzt einen Aufnahmeraum für den Einsatz des Ringbauteiles 9 Ein einfacher Aufbau ergibt sich, wenn das gehäusefeme Ende 6 des Aussengewindes 4 mit dem gehäusefemen Ende 25 des Stutzens 2 zusammenfällt
Der Ringbauteil 9 besitzt zwei plane, parallele Stirnflächen 13,13', die gegen den Absatz 14 anlegbar sind, und des weiteren eine Abschrägung bzw. Ausnehmung 11, die von einer Stirnfläche 13'des Ringbauteiles 9 nach innen zu geneigt verläuft Diese Abschrägung 11 bildet entweder eine Kegelmantelfläche oder eine gekrümmte Konusfläche zur Ausbildung eines Dichtsitzes aus.
Dabei kann vorgesehen sein, dass die von innen nach aussen verlaufende Abschrägung bzw.
Ausnehmung 11 etwa 30 bis 50 % der Höhe H des Ringbauteiles 9 einnimmt.
Der Ringbauteil 9 kann, wie auch aus Fig. 5 ersichtlich ist, nach Belieben bzw. wahlweise mit einem seiner beiden Enden voraus in den Aufnahmeraum des Stutzens 2 eingesetzt werden, so dass entweder die von der Abschrägung 11 ausgebildete Dichtfläche 12 sowie die schmälere Stirnflache 13'oder die am anderen Ende des Ringbauteiles 9 vorhandene breitere Stirnfläche 13 des Ringbauteiles 9 aus dem Stutzen 2 ragt.
Die Höhe H des Ringbauteites 9 ist derart bemessen, dass sie grösser ist als die Höhe H'der innenliegenden Zylinderfläche 10 des Stutzens 2 ; dies bedingt, dass der Ringbauteil 9 um ein gewisses Ausmass aus dem Stutzen 2 vorsteht, um eine definierte Anlagefläche fur Dichtungen von an den Stutzen 2 bzw den Ringbauteil 9 anzuschliessenden Dichtungs- und Anschlussbauteilen auszubilden. Von der Handhabung her ist es von Vorteil, wenn der Überstand des Ringbauteiles 9 etwa 2 bis 20 %, vorzugsweise 5 bis 15 %, der Höhe H des Ringbauteiles 9 beträgt
In Fig. 3 ist ein Anschluss- bzw.
Einsatzbauteil 17 dargestellt, der an die Dichtfläche 12 des
Ringbauteiles 9 angepasst ist und gegenüber dessen zylindrischer Innenfläche mit einer Dichtung
18 abgedichtet ist Ein derartiger Einsatzbauteil 17 kann mit einer strichliert angedeuteter Überwurfmutter 19, die auf das Aussengewinde 4 aufschraubbar ist, fluiddicht am Stutzen 2 angeschlossen werden.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausbildung eines 314"-Anschlusses unter Verwendung der erfindungsgemässen Anschlussanordnung, 1 wird der Ringbauteil 9 mit zum Ende des Stutzens 2 weisender Abschrägung 11 in den Stutzen 2 eingesteckt Mittels der Überwurfmutter 19 wird ein dichter Anschluss durch Anpressen des Anschlussrohrstückes 23 an die konusförmige Abschrägung 11 erreicht Auch der Anschluss anders ausgebildeter, an die als
Dichtfläche dienende Abschrägung 11 angepasster Einsatzstück, die mit den anzuschliessenden Rohr- oder Schlauchbauteilen dicht verbunden sind, ist möglich.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der in das Innengewinde 3 ein Dichtstopfen 20 unter
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Verwendung von Dichtmaterial 21, z B Hanf oder Dichtband, eingeschraubt ist In ähnlicher Weise kann unter Verwendung von entsprechenden Dichtmaterialien auch das Anschlussgewinde eines Holländers oder anderer mit einem Aussengewinde versehener Anschlussstutzen 23 eingeschraubt werden, wie beispielsweise in Fig 6 dargestellt ist In Fig 6 ist der Anschluss eines mit einem Aussengewinde versehenen Rohrstückes bzw Anschlussstutzens 23 dargestellt, das unter Verwendung von Dichtungsmaterial 21, z B Hanf, Kunststoff-Dichtungsband od.
dgl, dicht in den Stutzen 2 eingeschraubt ist
Zum Anschluss eines mit einem Gewinde versehenen Anschlussstutzens 23 oder Dichtstopfens 20 wird der Ringbauteil 9 aus dem Stutzen 2 entfernt, wie in Fig. 4 und 6 dargestellt ist.
Wenn der Ringbauteil 9 mit seiner schmalen Stirnseite 13'in Anlage an den Absatz 14 in den Stutzen 2 eingesetzt ist, kann z. B. mittels einer Flachdichtung 22 ein Anschlussflanschbauteil 24 mittels einer Überwurfmutter 19 dicht angeschlossen werden, wie in Fig 5 dargestellt Ist
Wie insbesondere aus Fig 3 und 5 ersichtlich ist, pressen die Überwurfmuttern 19 die nach innen gerichtete Stirnfläche 13 oder 13'des Ringbauteiles 9 an den Absatz 14.
Durch dieses Anpressen und eine geringe, vorzugsweise elastische, Verformung des Ringbauteiles 9 und/oder des Absatzes 14 wird die Dichtigkeit der Anschlussanordnung 1 erreicht
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Stutzen 2 ein Innengewinde 3 trägt, dessen gehäusefernes Ende 5 dem Ende 25 des Stutzens 2 näher liegt als das gehäuseferne Ende 6 des Aussengewindes 4 Des weiteren ist die Wand des Stutzens 2 im Bereich der Zylinderflache 10 bei unverändertem Aussendurchmesser schwächer ausgebildet, um die radiale Erstreckung des Absatzes 14 zu erhöhen.
Die Form, die Grösse und das Material des Gehäuses 15 sind für die erfindungsgemässe Ausbildung der Anschlussanordnung nicht von Bedeutung Es ist möglich, dass der Stutzen 2 einstuckig mit dem Gehäuse 15 ausgebildet Ist oder in dieses eingeschweisst, eingeklebt oder durch andere Anschlussverfahren dicht eingesetzt ist
Prinzipiell ist es möglich an dem Stutzen 2 ein 1/2"-lnnengewinde 3 bzw ein 3/4"-Aussengewinde 4 auszubilden, auch andere Gewindedlmenslonen sind möglich, sofeme im Oberlappungsbereich der beiden Gewinde eine ausreichende Materialstärke des Stutzens 2 verbleibt.
Diese Anschlussanordnung 1 kann insbesondere in jedem beliebigen Fitting bzw jeder beliebigen Anschlussgamitur ausgebildet werden, so z B bei Ventilgamituren, in Mittenanschlussgamituren bzw Mittenanschlussverteilern von Heizkörpern, aber auch in Winkelstucken, In T-Stücken, in Doppel-T-Stücken, in Rohrstücken od dgl.
Ein Vorteil der Anschlussanordnung 1 ist es, dass bei einem T-Stück der mittlere Anschlussstutzen In Form einer erfindungsgemässen Anschlussanordnung ausgebildet werden kann, so dass in das Innengewinde 3 dieses T-Stuckes z B ein Entluftungsstopfen bzw ein Entlüftungsventil mit einem 1/2" Aussengewinde eingesetzt werden kann oder auf das Aussengewinde 4 ein Thermostatventileinsatz mit einem 3/4"-lnnengewinde aufgesetzt werden kann. Damit wird die Flexibilität von Fittingen bzw. Anschlussbauteilen, insbesondere auf dem Gebiet des Heizkörpersektors, wesentlich erhöht.
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