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Die Erfindung bezieht sich auf einen in seiner Grundform prismatischen, aus wärmeisolierendem Baustoff bestehenden Wandbaustein.
Es ist üblich, Raumheizkörper im Wandbereich anzuordnen und durch im Fussboden verlegte Rohre mit dem Wärmeträger zu beschicken. Dabei sind die Rohre, dort wo der Heizkörper aufgestellt werden soll, durch die diversen Fussbodenbeläge senkrecht aufwärtsgebogen und an den Heizkörper angeschlossen.
Diese hochstehenden Rohrstutzen beeinträchtigen aber die Arbeit am Wandverputz und auch an den den Fussboden bildenden Schichten. Ausserdem ist die genaue Heizkörperanordnung schwierig einzuhalten, weil die vorstehenden Rohrstutzen örtliche Bestimmungspunkte darstellen.
Es ist zwar bereits bekannt, aus wärmeisolierendem Material bestehende Bausteine zur Durchführung von Rohren durch Wandteile vorzusehen (US 4 086 736 A), jedoch kann damit das wärmetragende Medium nicht aufwärts zu einem Heizkörper geführt werden. Gleiches gilt für eine weitere bekannte Ausführung (EP 0 424 690 A 1), die einerseits einen Installationsbaustein mit Befestigungsanschlüssen zum Aufhängen bzw. Aufstellen des Bausteins und andererseits zum Anhängen einer Sanitäreinrichtung aufweist. Schliesslich ist ein mit mehreren Kanälen versehener grosser Baustein bekannt, der als Isolationseinheit ausgebildet ist (CH 577 084 A1), mit dem aber keine im Boden verlegten Rohre zu Heizkörpern od. dgl. umgelenkt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung liegt daher darin, einen einfachen Baustein zu schaffen, der eine Umleitung des die Wärme tragenden Mediums aus im Fussboden verlegten Rohren zu den an der Wand befestigten Heizkörpern ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der für die Montage von durch im Fussboden verlegte Rohre beschickten Raumheizkörpern dienende Wandbaustein wenigstens einen als Krümmer von einer seiner Seitenflächen zu einer benachbarten Seitenfläche führenden Kanal aufweist, der je einen über die betreffende Seitenfläche vorstehenden Schlauch oder ein biegsames Wellrohr aufnimmt.
Der neue Baustein wird an der gewünschten Stelle wie ein üblicher Baustein verlegt. Der darin vorgesehene Kanal bildet jeweils ein Knie, das die Umlenkung des den Wärmeträger führenden Schlauches, Rohres od. dgl. ohne Schwierigkeiten bei der Verlegung ermöglicht, wobei die Kanäle bzw. Schläuche od. dgl. an der Steinunterseite beim Bau von der Decke weg umgebogen werden und so die Durchführung des Rohres, Schlauches od. dgl. nach oben bewirken, so dass der Raumheizkörper nicht mehr unmittelbar vom Boden, sondern durch die Kniebildung des oder der Kanäle im Wandbaustein von der Wand, also von der Seite her, beliefert wird. Beim Bau kann nunmehr der Wandverputz bis zur Fussbodenauflage vorgenommen werden, wobei dann nur die Stummel aus der Wand vorragen, um nach Fertigstellung des Fussbodens die Heizkörper an der Wand befestigen zu können.
In der Regel werden zwei äquidistante Kanäle, in die
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den Vorlauf und Rücklauf des Wärmeträgers, wobei es allerdings auch möglich ist, auf einen der beiden Kanäle zu verzichten, wenn die Raumheizkörper beispielsweise in Serie angeordnet sind.
Um einen Festsitz des Wandbausteins, der selbstverständlich nicht nur genügende lsolierwerte, sondern auch den übrigen Wandteilen entsprechende Festigkeitswerte besitzen muss, zu erreichen, weist der Wandbaustein oberflächliche Unebenheiten, wie Nuten, auf. Eine weitere Befestigungsmöglichkeit nicht nur für den Baustein an sich, sondern auch für zusätzliche Armaturen, wird erreicht, wenn der Wandbaustein an der dem Rauminneren zugekehrten Seitenfläche Bohrungen zur Befestigung eines quer zu den Kanälen verlaufenden Verstärkungsbandes besitzt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 eine Wand mit anschliessender Decke und eingesetztem Wandbaustein im Vertikalschnitt und
Fig. 2 einen liegenden Baustein von der Seite gesehen.
Der Raum, in dem ein Heizkörper montiert werden soll, weist einen Fussboden 1 mit darüberliegenden Deckschichten 2 auf und schliesst an eine Wand 3 an, die bereits einen Verputz 4 trägt. In der Wand 3 ist ein erfindungsgemässer Wandbaustein 5 angeordnet, der aus wärmeisolierendem, aber genügend festem Material besteht und in seiner Grundform prismatisch ausgebildet ist. Im Baustein 5 sind zwei äquidistante Kanäle 6 ausgespart, die von einer Seitenfläche 5a zur benachbarten Seitenfläche 5b führen und die einen biegsamen Schlauch oder ein biegsames Wellrohr 7 aufnehmen, das an den beiden Seitenflächen 5a, 5b vorragt. Der Baukörper 5 weist eine Nut 8 mit dreieckigem Querschnitt zur besseren Verbindung mit dem umgebenden Baumaterial auf.
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The invention relates to a prismatic in its basic form, consisting of heat insulating building block.
It is common to place space heaters in the wall area and to charge them with the heat transfer medium through pipes laid in the floor. The pipes where the radiator is to be installed are bent upwards vertically through the various floor coverings and connected to the radiator.
However, these upstanding pipe sockets impair work on the wall plaster and also on the layers forming the floor. In addition, the exact arrangement of the radiator is difficult to adhere to because the above pipe sockets represent local destinations.
Although it is already known to provide building blocks made of heat-insulating material for the passage of pipes through wall parts (US Pat. No. 4,086,736 A), the heat-carrying medium cannot be led upwards to a radiator. The same applies to another known embodiment (EP 0 424 690 A 1), which on the one hand has an installation module with fastening connections for hanging or setting up the module and on the other hand for attaching a sanitary device. Finally, a large building block provided with several channels is known, which is designed as an insulation unit (CH 577 084 A1), but with which no pipes laid in the floor can be deflected to form radiators or the like.
The object of the invention is therefore to provide a simple module which enables the heat-carrying medium to be diverted from pipes laid in the floor to the radiators attached to the wall.
This object is achieved according to the invention in that the wall module serving for the assembly of space heaters charged through pipes laid in the floor has at least one duct leading as a bend from one of its side surfaces to an adjacent side surface, each having a hose projecting over the side surface in question or a flexible one Corrugated pipe picks up.
The new block is installed at the desired location like a normal block. The channel provided therein forms a knee, which enables the deflection of the hose, pipe or the like carrying the heat transfer medium without difficulty during installation, the channels or hoses or the like being bent away from the ceiling on the underside of the stone during construction and thus cause the passage of the pipe, hose or the like upwards, so that the space heater is no longer supplied directly from the floor, but from the wall, i.e. from the side, due to the knee formation of the channel or channels in the wall module. During construction, the wall plastering can now be carried out up to the floor covering, in which case only the stubs protrude from the wall in order to be able to fasten the radiators to the wall after the floor is finished.
Usually there are two equidistant channels into which
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the flow and return of the heat transfer medium, although it is also possible to dispense with one of the two channels if the space heaters are arranged in series, for example.
In order to achieve a tight fit of the wall block, which of course not only has sufficient insulation values, but also has to have corresponding strength values for the other wall parts, the wall block has surface irregularities, such as grooves. A further fastening option not only for the module itself, but also for additional fittings, is achieved if the wall module has holes on the side surface facing the interior for fastening a reinforcement tape running transversely to the channels.
In the drawing, the subject matter of the invention is shown schematically in one embodiment, namely show
Fig. 1 shows a wall with a subsequent ceiling and inserted wall module in vertical section and
Fig. 2 seen a horizontal block from the side.
The room in which a radiator is to be installed has a floor 1 with overlying cover layers 2 and adjoins a wall 3 which already carries a plaster 4. A wall module 5 according to the invention is arranged in the wall 3, which consists of heat-insulating but sufficiently strong material and is prismatic in its basic form. In the block 5, two equidistant channels 6 are left, which lead from one side surface 5a to the adjacent side surface 5b and which accommodate a flexible hose or a flexible corrugated tube 7 which projects on the two side surfaces 5a, 5b. The structure 5 has a groove 8 with a triangular cross section for better connection to the surrounding building material.
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