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AT374005B - Messeinrichtung - Google Patents

Messeinrichtung

Info

Publication number
AT374005B
AT374005B AT771779A AT771779A AT374005B AT 374005 B AT374005 B AT 374005B AT 771779 A AT771779 A AT 771779A AT 771779 A AT771779 A AT 771779A AT 374005 B AT374005 B AT 374005B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
slot
plate
sleeve
base plate
measuring device
Prior art date
Application number
AT771779A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA771779A (de
Inventor
Heinz Wittmann
Original Assignee
Tyrolia Freizeitgeraete
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tyrolia Freizeitgeraete filed Critical Tyrolia Freizeitgeraete
Priority to AT771779A priority Critical patent/AT374005B/de
Publication of ATA771779A publication Critical patent/ATA771779A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT374005B publication Critical patent/AT374005B/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L5/00Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes
    • G01L5/03Apparatus for, or methods of, measuring force, work, mechanical power, or torque, specially adapted for specific purposes for measuring release force of ski safety bindings

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Messeinrichtung zur Bestimmung von auf einen Skischuh wirkenden Haltekräften einer Sicherheitsskibindung mit einer Grundplatte und einem Betätigungskolben, welcher in einer Hülse verschiebbar gelagert ist, wobei Betätigungskolben und Hülse gegeneinander gegen die Kraft einer Druckfeder verschiebbar sind, welche Druckfeder mit ihrem einen Ende einen die Hülse abschliessenden Pfropfen beaufschlagt und sich mit ihrem andern Ende am Betätigungskolben abstützt. 



   Eine Messeinrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise in der DE-OS 1578808 beschrieben. Bei dieser bekannten Ausführung ist die kraftausübende Einrichtung an einer Halterung, die an einer Grundplatte befestigt ist, angeordnet. In einer zylindrischen Bohrung der Halterung sind ein Betätigungsstift und ein teilweise in den Betätigungsstift ragender Druckkolben relativ zueinander gegen die Kraft einer Feder verschiebbar. Der nach aussen vorstehende Teil des Druckkolbens ist mit einem Kopf versehen, der beim Messvorgang mit dem Skischuh in Berührung zu bringen ist. Am nach aussen vorstehenden Teil ist ausserdem eine Druckkraftskala vorgesehen, wobei durch einen Schiebering das Ablesen der Auslösekraft nach dem Messvorgang möglich ist. 



   Ähnliche Messeinrichtungen zeigen die DE-PS Nr. 1728360, und das DE-GM 1938905. Bei all diesen Ausführungen ist es jedoch nachteilig, dass die beim Auslösevorgang ermittelten Auslösekräfte nicht aufgezeichnet werden können. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile bekannter Lösungen zu vermeiden und eine Messeinrichtung zu schaffen, die ein leichtes, handliches und daher praktisches Gerät darstellt, mit dem sowohl die Bindungseinstellung kontrollierbar ist, als auch die beim Auslösevorgang auftretenden Kräfte in Abhängigkeit vom zurückgelegten Weg des Skischuhes reproduzierbar aufzeichenbar sind. 



   Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäss dadurch, dass die Hülse auf einer Tragplatte befestigt ist, welche Tragplatte auf einer Grundplatte parallel zur Längsachse der Hülse verschiebbar ist, welche Bewegung der Tragplatte in eine Bewegung einer in einem Schlitz der Grundplatte in Richtung normal auf die Längsachse der Hülse verschiebbar geführten Gleitplatte übertragbar ist, wobei in einem senkrecht zur Längsachse der Hülse verlaufenden Schlitz der Tragplatte und in einem parallel zur Längsachse der Hülse verlaufenden Schlitz der Gleitplatte eine beim Messvorgang zwangsläufig mitbewegte Schreibplatte geführt ist, auf welcher Schreibplatte durch einen mit dem Betätigungskolben verbundenen, mit einem Schreibstift versehenen Schreibarm eine Aufzeichnung der Haltekraft bzw.

   Auslösekraft in Abhängigkeit des vom Skischuh zurückgelegten Weges vornehmbar ist. 



   Die Messeinrichtung stellt ein kleines, handliches, auch billig herstellbares und daher für jeden Sportartikelhändler erschwingliches Gerät dar. Das Messergebnis liegt nach dem Messvorgang vor und gibt nicht nur Aufschlüsse über die Auslösekraft in Abhängigkeit vom zurückgelegten Weg des Skischuhes beim Auslösevorgang, sondern auch über das Elastizitätsverhalten der Skibindung, wobei auch die Rückstellkräfte in Abhängigkeit vom Weg aufgezeichnet werden können. Ausserdem kann die Messeinrichtung sowohl zur Messung der seitlichen   Auslöse- bzw.   Haltekräfte eines Vorderbackens als auch der vertikalen eines Fersenhalters verwendet werden. 



   Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Gleitplatte, in der Draufsicht betrachtet, eine im wesentlichen L-förmige Gestalt aufweist, wobei der eine Schenkel mittels Führungsstiften im Schlitz der Grundplatte gleitbar geführt ist und der andere Schenkel den Schlitz für die Führung der Schreibplatte aufweist. Die besondere Gestalt der Gleitplatte, sowie deren Führung in der Grundplatte tragen wesentlich zum kompakten Aufbau der Messeinrichtung bei. 



   Um eine ruckfreie Relativbewegung von Tragplatte und Gleitplatte zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn nach einem andern Erfindungsgedanken zur Koppelung der Tragplatte mit der Gleitplatte ein Band od. dgl. vorgesehen ist, welches über Rollen, die an auf der Grundplatte befestigten, vorzugsweise lotrechten Achsen drehbar gelagert sind, geführt ist und sowohl an einem Ansatz, welcher Ansatz am im Schlitz der Grundplatte gleitbar geführten Schenkel der Gleitplatte angeordnet ist, als auch an einem an der Unterseite der Tragplatte ausgebildeten Mitnehmer befestigt ist. 

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   Das kann erfindungsgemäss auch dadurch erreicht werden, dass zwei in ein auf der Grundplatte drehbar gelagertes Zahnrad eingreifende Zahnstangen vorgesehen sind, von welchen die eine am oberhalb des Schlitzes der Grundplatte liegenden Schenkel der Gleitplatte und die andere parallel zur Hülse auf der Unterseite der Tragplatte vorgesehen ist, und dass die beiden Zahnstangen über das Zahnrad relativ zueinander bewegbar sind. 



   Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist dadurch gegeben, dass an der Schreibplatte zwei Führungsstifte unterschiedlicher Länge befestigt sind, von welchen der kürzere Führungsstift im parallel zum Schlitz der Grundplatte verlaufenden Schlitz der Tragplatte und der längere Führungstift sowohl im Schlitz der Tragplatte als auch im Schlitz der Gleitplatte gleitbar geführt ist. 



  Bei einem Messvorgang wird daher die Schreibplatte zwangsläufig mitbewegt bzw. mitgesteuert, wodurch die korrekte Aufzeichnung des Weges des Skischuhes gewährleistet ist. 



   Ein anderer Erfindungsgedanke besteht darin, dass der Betätigungskolben als ein mit seinem einen Endbereich in das Innere der Hülse ragender Betätigungsstift ausgebildet ist, wobei durch ein an der Oberseite der Hülse ausgebildetes Langloch hindurch der in der Hülse befindliche Bereich des Betätigungsstiftes mit dem oberhalb des Langloches angeordneten Schreibarm fest verbunden ist. Dadurch wird einerseits ein Herausrutschen des Betätigungsstiftes verhindert, anderseits ist hiemit die Aufzeichnung der Auslösekraft bzw. des vom Skischuh zurückgelegten Weges auf der Schreibplatte ermöglicht. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun an Hand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel darstellen, näher beschrieben.   Fig. 1   zeigt die Messeinrichtung im Aufriss, Fig. 2 im Grundriss. 
 EMI2.1 
 der eine Schenkel einer im wesentlichen L-förmigen, parallel zur Grundplatte-l-liegenden Gleitplatte --2-- mittels zweier normal auf die Oberseite der Gleitplatte --2-- stehenden Führungsstiften --3-- gleitbar geführt. Der andere (zweite) Schenkel der Gleitplatte --2-- weist etwa in seiner Mitte einen normal zum   Schlitz-la-- verlaufenden Schlitz-2b-- auf.   Weiters ist am dem Schlitz --2b-- abgelegenen Bereich dieses Schenkels ein Ansatz --2a-- vorgesehen.

   Ein weiterer   Schlitz --1b-- ist   in der Grundplatte-l-normal auf den   Schlitz --1a-- ausgebildet.   In diesem Schlitz --2b-- gleiten ebenfalls zwei   Führungsstifte --4--.   Diese   Führungsstifte --4-- durchsetzen   eine etwa rechteckige Tragplatte --5-- an einer Stelle, die mit einer zur Grundplatte-l-hin weisenden Verdickung --5a-- versehen ist, wobei die Verdickung --5a-- im wesentlichen parallel zum   Schlitz --1b-- und   oberhalb des   Schlitzes-Ib-der Grundplatte-l-angeordnet   ist und über die gesamte Breite der   Tragplatte --5-- verläuft.   Die Verdickung --5a-- ist etwa so hoch ausgeführt,

   wie die   Gleitplatte-2-..   Die   Tragplatte --5-- stützt   sich daher einerseits im Bereich der Verdickung --5a-- auf der Grundplatte-l-ab, anderseits liegt sie auf der Gleitplatte --2-- auf und verläuft daher zu dieser parallel. Weiters weist die   Tragplatte --5-- im   Bereich des einen Schenkels der Gleitplatte --2-- einen parallel zum   Schlitz --1a-- der   Grundplatte --1-- verlaufenden Schlitz --5b-- auf. Etwa im Bereich zwischen dem einen Ende des Schlitzes --5b-- und der Verdickung --5a-- ist an der Unterseite der Tragplatte --5-- ein Mitnehmer --5c-- mit rechteckigem Querschnitt angebracht.

   Die Tragplatte --5-- überdeckt an ihrem dem   Schlitz --5b-- gegenüberliegenden   Bereich zwei drehbar gelagerte   Rollen --1c--,   deren Ach-   sen --1d-- normal   auf die Oberfläche der Grundplatte-l-stehen und mit dieser starr verbunden sind. Ausserhalb des Bereiches der   Tragplatte -5-- ist   auf der Grundplatte-l-eine dritte   Achse --1d-- mit   einer weiteren drehbar gelagerten   Rolle --1c-- befestigt.   Die gedachte Verbindung der drei Achsen weist in Draufsicht etwa die Gestalt eines rechtwinkeligen Dreieckes auf. Im Bereich des Schlitzes --2b-- der Gleitplatte --2-- und im Bereich des Schlitzes --5b-- der Tragplatte --5-- liegt auf der Tragplatte --5-- eine Schreibplatte --6-- auf.

   Die Schreibplatte --6-- ist von zwei   Führungsstiften --6a, 6b-- durchsetzt.   Der längere   Führungsstift --6a--   greift sowohl in den Schlitz 5b-- der Tragplatte --5-- als auch in den Schlitz --2b-- der Gleitplatte --2-- ein, der kürzere, der   Verdickung --5a-- abgelegenere Führungsstift --6b-- nur   in den Schlitz --5b--. 



   Dadurch wird erreicht, dass die Schreibplatte --6-- relativ zur   Gleitplatte --2-- eine   Fläche bestreichen kann, deren Ausmass durch die Länge der Schlitze --5b bzw.   2b-- bestimmt   ist. Weiters 

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 trägt die Tragplatte --5-- an ihrem der Schreibplatte --6-- abgewendeten Bereich eine zylindrische Hülse --7--. Die   Hülse --7-- ist   an ihren beiden Längsseiten mit je zwei Laschen --7a-- versehen. Die Laschen --7a--, die sich im wesentlichen über dem   Schlitz --1b-- der   Grundplatte-l-befinden, sind mittels der beiden Führungsstifte --4-- an der Tragplatte --5-- befestigt, wobei die   Führungsstifte --4-- zugleich   im   Schlitz --1b-- gleitbar   geführt sind.

   Die beiden weiteren Laschen --7a-- dienen zur Befestigung der   Hülse --7-- mittels Nieten --7c-- an   der Tragplatte--5--. 



   An ihrem dem nur angedeuteten Skischuh --9-- zugewendeten Ende ist die   Hülse --7-- mittels   eines halbkugelförmigen Pfropfens --7d-- verschlossen. Zugleich stützt sich am Pfropfen --7d-eine im Inneren der   Hülse --7-- befindliche Druckfeder --7e-- ab.   Mit ihrem andern Ende beaufschlagt diese   Druckfeder --7e-- einen Betätigungsstift --7f--,   der am andern Endbereich der   Hülse --7-- in   diese hineinragt. Das aus der   Hülse --7-- herausragende   Ende des Betätigungsstiftes --7f-- ist ebenfalls mit einer halbkugelförmigen Kappe --7h-- versehen. An seiner Oberseite weist die   Hülse --7-- ein Langloch --7j-- auf.   Das Langloch --7j-- durchsetzen Kurznieten --7k--. 



  Die Kurznieten --7k-- verhindern einerseits ein Herausdrücken des durch die Druckfeder --7e-beaufschlagten   Betätigungsstiftes --7f-- aus   der Hülse --7--, anderseits verbinden sie auch noch einen zweifach abgebogenen Schreibarm --71-- mit dem Betätigungsstift --7f--. Der Schreib-   arm --71-- trägt   an seinem der Hülse --7-- abgelegenen Ende einen Schreibstift --7m--. Der Schreib-   arm --71-- muss   so lange ausgeführt sein, dass er mit dem   Schreibstift --7m-- die   Schreibplatte --6-- noch in ihrem der Hülse --7-- zugewendeten Bereich erreicht, wenn sich die Schreibplatte --6-- in ihrer von der   Hülse --7-- abgelegensten   Stellung befindet. Weiters wird ein endloses   Band-8-z.

   B.   eine Schnur od. ähnl. um die drei schon beschriebenen   Rollen --1c-- gespannt.   



  Das endlose Band --8-- wird dabei so über die   Rollen --1c-- gelegt,   dass es mit je einer Schlaufe (nicht näher bezeichnet) an einer äusseren   Rolle --1c-- zu   liegen kommt. Dabei berührt das Band die mittlere der drei   Rollen --1c-- nur   an der Aussenseite. Ausserdem ist das Band --8-- am Ansatz --2a-- und am Mitnehmer-5c-z. B. durch Herumwickeln befestigt. 



   Die eingestellte Kraft der Bindung wird wie folgt gemessen :
Auf die Schreibplatte --6-- wird ein Stück Millimeterpapier gelegt. Zum Messen der seitlichen Haltekraft eines Vorderbackens wird das Messgerät so weit an den strichliert angedeuteten Skischuh --9-- heranbewegt, bis der Pfropfen --7d-- am Skischuh --9-- anliegt. Parallel zum   Schlitz-la-der Grundplatte-l-trägt   der Schreibstift --7m-- den zurückgelegten Weg auf, normal auf den Schlitz-la-der Grundplatte-l-befindet sich die Kraftrichtung (nicht gezeichnet). Nun wird die halbkugelförmige   Kappe --7h-- des Betätigungsstiftes --7f-- von   Hand aus oder mittels einer Hydraulik od. dgl. mit einer Kraft beaufschlagt. Dadurch wird die Druckfeder --7e-- zusammengedrückt und der Schreibarm --71-- bewegt sich in Richtung auf den Skischuh --9-- zu.

   Der Schreibstift --7m-- zeichnet dabei eine Linie nur in Kraftrichtung. Erreicht die Kraft jenen Wert, bei dem der Skischuh eine seitliche Bewegung ausführt, gleitet die Trag-   platte --5-- mittels   der im   Schlitz --1b-- gleitbar   geführten   Führungsstifte --4-- ebenfalls   in Richtung auf den   Skischuh t) ber   den Mitnehmer --5c-- wird der innen liegende Teil des Bandes --8-- ebenfalls in Richtung zum   Ski schuh --9-- hin   mitgenommen (Pfeilrichtung). Das bewirkt, dass die Gleitplatte --2-- über den Ansatz --2a-- vom Band --8-- in Richtung zur Hülse --7-- mittels der in den Schlitz --1a-- greifenden Führungsstifte --3-- gleitend mitgenommen wird.

   Gleichzeitig wird die Schreibplatte --6-- mittels ihres in den Schlitzen --5b und   2b-- geführ-   ten   Führungsstiftes --6a-- in   Richtung zum Skischuh --9-- und in Richtung zur   Hülse --7-- mitbe-   wegt. Die daraus resultierende Bewegung der Schreibplatte --6-- setzt sich aus diesen beiden Bewegungsvorgängen zusammen. Der im   Schlitz --5b-- geführte Führungsstift --6b-- der   Schreibplat-   te --6-- ermöglicht   der Schreibplatte --6-- eine parallele Führung relativ zur   Hülse-7-.   Je nach den bis zur Auslösung und auch nachher auftretenden bzw. erforderlichen Kräften wird die Druckfeder --7e-- komprimiert oder auch entlastet. Dadurch zeichnet der Schreibstift --7m-- eine für die jeweilige Bindung bzw.

   Bindungseinstellung charakteristische Kurve auf das Millimeterpapier. 



   Lässt die den Betätigungsstift --7f-- beaufschlagende Kraft nach, oder hört sie auf, bevor der Skischuh --9-- aus der (nicht gezeichneten) Bindung hinausgedrückt wird, so entspannt sich vorerst die Druckfeder --7e--, wodurch der Schreibstift --7m-- ein Stück Linie zurück allein in 

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 Kraftrichtung aufzeichnet, sodann zeichnet der Schreibstift --7m-- die auftretenden Rückstellkräfte über den vom Skischuh zurückgelegten Weg auf und es entsteht auf dem Millimeterpapier eine geschlossene Kurve. 



   Es ist ohne weiteres denkbar, die Messeinrichtung auch zum Messen der vertikalen Auslöse- kraft eines Fersenhalters zu verwenden. Zu diesem Zweck wird ein Absatzspanner im Fersenbereich des Skischuhes angebracht. An einem oberhalb des Skischuhes am Absatzspanner befestigten Bügel wird der Pfropfen der Hülse angesetzt und der Messvorgang kann ähnlich wie beim Messen der seitlichen Auslösekraft erfolgen. 



   Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel eingeschränkt. Es sind Abwandlungen denkbar, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen. Die Rollen können beispielsweise durch ein Zahnrad, das etwa an Stelle der einen, von der Tragplatte überdeckten und dem Gehäuse näherliegenden Rolle zu befestigen wäre, ersetzt werden. Etwa über dem Schlitz --lb-- der Grundplatte --1-- kann auf der Unterseite der Tragplatte --5-- parallel zum   Gehäuse --7-- eine   Zahnstange befestigt werden, die mit dem Zahnrad im Eingriff steht. Eine weitere, mit dem Zahnrad im Eingriff stehende Zahnstange ist dabei am oberhalb des Schlitzes --la-- liegenden Schenkel der Gleitplatte --2-- anzubringen, wodurch die Relativbewegung zwischen   Gleitplatte     Tragplatte-S-gewährleistet   ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Messeinrichtung zur Bestimmung von auf einen Skischuh wirkenden Haltekräften einer Sicherheitsskibindung mit einer Grundplatte und einem Betätigungskolben, welcher in einer Hülse verschiebbar gelagert ist, wobei Betätigungskolben und Hülse gegeneinander gegen die Kraft einer Druckfeder verschiebbar sind, welche Druckfeder mit ihrem einen Ende einen die Hülse abschliessenden Pfropfen beaufschlagt und sich mit ihrem andern Ende am Betätigungskolben abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (7) auf einer Tragplatte (5) befestigt ist, welche Tragplatte (5) auf der Grundplatte   (1)   parallel zur Längsachse der Hülse (7) verschiebbar ist, welche Bewegung der Tragplatte (5) in eine Bewegung einer in einem Schlitz (la) der Grundplatte (1) in Richtung normal auf die Längsachse der Hülse (7)

   verschiebbar geführten Gleitplatte   (2)   übertragbar ist, wobei in einem senkrecht zur Längsachse der Hülse (7) verlaufenden Schlitz (5b) der Tragplatte (5) und in einem parallel zur Längsachse der Hülse (7) verlaufenden Schlitz (2b) der Gleitplatte (2) eine beim Messvorgang zwangsläufig mitbewegte Schreibplatte (6) geführt ist, auf welcher Schreibplatte (6) durch einen mit dem Betätigungskolben   (7f)   verbundenen, mit einem Schreibstift (7m) versehenen Schreibarm (71) eine Aufzeichnung der Haltekraft bzw. Auslösekraft in Abhängigkeit des vom Skischuh (9) zurückgelegten Weges vornehmbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Messeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitplatte (2), in der Draufsicht betrachtet, eine im wesentlichen L-förmige Gestalt aufweist, wobei der eine Schenkel mittels Führungsstiften (3) im Schlitz (la) der Grundplatte (1) gleitbar geführt ist und der andere Schenkel den Schlitz (2b) für die Führung der Schreibplatte (6) aufweist.
    3. Messeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Band (8) od. dgl. vorgesehen ist, welches über Rollen (1c), die an auf der Grundplatte (1) befestigten, vorzugsweise lotrechten Achsen (1d) drehbar gelagert sind, geführt ist und sowohl an einem Ansatz (2a), welcher Ansatz (2a) am im Schlitz (la) der Grundplatte (1) gleitbar geführten Schenkel der Gleitplatte (2) angeordnet ist, als auch an einem an der Unterseite der Tragplatte (5) ausgebildeten Mitnehmer (5c) befestigt ist.
    4. Messeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in ein auf der Grundplatte (1) drehbar gelagertes Zahnrad eingreifende Zahnstangen vorgesehen sind, von welchen die eine am oberhalb des Schlitzes (la) der Grundplatte (1) liegenden Schenkel der Gleitplatte (2) und die andere parallel zur Hülse (7) auf der Unterseite der Tragplatte (5) vorgesehen ist, und dass die beiden Zahnstangen über das Zahnrad relativ zueinander bewegbar sind.
    5. Messeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der <Desc/Clms Page number 5> Schreibplatte (6) zwei Führungsstifte (6a, 6b) unterschiedlicher Länge befestigt sind, von welchen der kürzere Führungsstift (6b) im parallel zum Schlitz (la) der Grundplatte (1) verlaufenden Schlitz (5b) der Tragplatte (5) und der längere Führungsstift (6a) sowohl im Schlitz (5b) der Tragplatte (5) als auch im Schlitz (2b) der Gleitplatte (2) gleitbar geführt ist.
    6. Messeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskolben als ein mit seinem einen Endbereich in das Innere der Hülse (7) ragender Betätigungsstift (7f) ausgebildet ist, wobei durch ein an der Oberseite der Hülse (7) ausgebildetes Langloch (7j) hindurch der in der Hülse (7) befindliche Bereich des Betätigungsstiftes (7f) mit dem oberhalb des Langloches (7j) angeordneten Schreibarm (71) fest verbunden ist.
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