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AT332908B - Steuereinrichtung zur bildung eines an lastabhangigen druckluftbremsen erforderlichen, der last proportionalen steuerdruckes - Google Patents

Steuereinrichtung zur bildung eines an lastabhangigen druckluftbremsen erforderlichen, der last proportionalen steuerdruckes

Info

Publication number
AT332908B
AT332908B AT850674A AT850674A AT332908B AT 332908 B AT332908 B AT 332908B AT 850674 A AT850674 A AT 850674A AT 850674 A AT850674 A AT 850674A AT 332908 B AT332908 B AT 332908B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
load
piston
control
control device
control pressure
Prior art date
Application number
AT850674A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA850674A (de
Inventor
Franz Choreny
Hans Dipl Ing Weigang
Original Assignee
Wabco Westinghouse Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT72274A external-priority patent/AT332907B/de
Application filed by Wabco Westinghouse Gmbh filed Critical Wabco Westinghouse Gmbh
Priority to AT850674A priority Critical patent/AT332908B/de
Publication of ATA850674A publication Critical patent/ATA850674A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT332908B publication Critical patent/AT332908B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T8/00Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
    • B60T8/18Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution
    • B60T8/1812Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution characterised by the means for pressure reduction
    • B60T8/1831Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle weight or load, e.g. load distribution characterised by the means for pressure reduction pressure reducing or limiting valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Control Valves For Brake Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung zur Bildung eines an lastabhängigen Druckluftbrem- sen erforderlichen, der Last proportionalen Steuerdruckes, der aus zwei an verschiedenen Stellen des Fahr- zeuges abgenommenen Drücken, vornehmlich Luftfederbalgdrücken, gebildet wird. 



   Im Regelfalle dieser Anwendung handelt es sich um vierachsige Wagen, deren Wagenkästen sich auf die   beiden Drehgestelle über je eine Luftfederbalggruppe   links und rechts der Wagenlängsachse abstützen. Diese
Anordnung entspricht also einer statisch unbestimmten Vierpunktaufhängung. Üblicherweise werden dabei, um
Lastunterschiede zwischen linksund rechtsund auch solche zwischen beiden Drehgestellen auszugleichen, die
Drücke der an den Enden einer Diagonale eingebauten Luftfederbälge der erwähnten Steuereinrichtung zuge- leitet. 



  Bei derartigen Steuereinrichtungen wird in der Regel ien Stufenkolben verwendet, auf dessen kleine Kreis- fläche und die gleich grosse anschliessende Kreisringfläche jeweils einer der beiden Luftfederbalgdrücke ein- wirkt und der Steuerdruck auf der gegenüberliegenden vollen grossen Kreisfläche durch ein besonderes Ein- und Auslassventil eingestellt wird. Diese Einrichtungen liefern den mathematischen Mittelwert der beiden
Luftfederbalgdrücke als Steuerdruckan die Druckübersetzer oder an das lastabhängige Steuerventil der Brem- se. Es besteht also eine feste Relation zwischen den Federbalgdrücken und dem Steuerdruck, so dass diese
Einrichtungen nur für eine bestimmte Federbalggrösse verwendbar sind. 



   Der oft erhobenen Forderung der Fahrzeugbauer nach Verwendung verschiedener Luftfederbälge kann daher nur durch Änderung von Kolbenflächen in den   Druckübersetzernoderdenlastabhängigen   Steuerventilen entsprochenwerden, woraus sichabermehrfache Bauarten dieser Geräte ergeben, was durchaus unerwünscht und teuer ist. 



   Zur Vermeidung dieser   Nachteile wird daher gemäss   der Erfindungvorgeschlagen, den Stufenkolben durch zwei Kolben zu ersetzen, von denen zwar einer auch als Stufenkolben ausgebildet, aber nur an den Stufen- flächen mit den beiden Luftfederbalgdrücken beaufschlagt ist, und der über eine an seiner Oberseite ange- ordnete verstellbare Kraftübersetzungseinrichtung, ähnlich der in der deutschen Auslegeschrift 1   052 441   beschriebenen Bauart, auf den zweiten, den Steuerkolben, einwirkt, an dessen Oberseite dann über ein be- sonderes Ein- und Auslassventil der den Luftfederbalgdrücken entsprechende Steuerdruck gebildet wird. Es ist auf dieseWeise möglich, die Neigung der Kennlinie des Steuerdruckes, bezogen auf die Summe derbeiden
Luftfederbalgdrücke, zu verändern. 



   Die Figur 1 zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und ist nun anschliessend in Bauart und Wirkungsweise kurz beschrieben. 



   Im unteren Teil des   Gehäuses -1- ist   in den Bohrungen-2 und   3-der Stufenkolben-4-dicht   ge- führt, seine wirksamen Flächen --5 und 6-- an der Unterseite werden über die Leitungen-7 und 8-mit den
Drücken der Luftfederbälge beaufschlagt. Seine Oberseite ist durch die Öffnung --9-- entlüftet. 



   Im oberen Teil des   Gehäuses-l-ist   in der Bohrung --10-- der Steuerkolben --11-- dicht geführt und 
 EMI1.1 
 -13- ebenfallsKanal-16-und die Drosselbohrung-17-durch den Steuerdruck beaufschlagt. Seine Unterseite ist über die   Öffnung-9 entlüftet.   



   Das obere Ende des   Schaftes -12- ist   als Auslassventilsitz --18-- ausgebildet, der Ringspalt-19- 
 EMI1.2 
 durch die Feder-23-nach unten gedrückt. Einlassventilsitz --20-- und Bohrung --22-- haben gleichen Durchmesser, so dass der Ventilkegel-21-entlastet ist. Die   Kammer-24-oberhalb   des Ventilkegels   - 21-ist   über die Leitung-25-mit einer Druckluftquelle verbunden. Die zentrale   Bohrung -26-- des   
 EMI1.3 
 Unterseite des   Hebels-29-auf   und auf dessen Oberseite stützt sich der Steuerkolben-11-über seinen kugeligen   Zapfen-36-ab.   



   Ist nun, wie in der Figur dargestellt, der Stein-34-um die Länge --v-- nach links verschoben, so 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Die Steuerkolbenkraft P2 wird also umso kleiner, je grösser die Verschiebung-v-des Steines --34-- nach links wird. Die Linksverschiebung ist daher dann anzuwenden, wenn die Luftfederbälge des Fahrzeuges kleinere wirksame Querschnitte besitzen als die, für die die Steuereinrichtung ohne   Übersetzungsein-   richtung geeignet wäre. In analoger Weise muss der Stein-34-nach rechts verschoben werden, wenn Luftfederbälgemit grösseren Querschnitten als die angewendetwerden, für die das Übersetzungsverhältnis ü gleich 1 sein könnte. 
 EMI2.1 
 der Aistbeiden, wiedargestellt,etwagleichenAussendurchmessernbeiderKolbenderSteuerdruckkleineralsder Mittelwert beider Luftfederbalgdrücke. 



   Wird nun bei der Einstellungder Bremsanlage bei leerem Fahrzeug festgestellt, dass der bei einer Volloder Schnellbremsung erreichte Bremszylinderdruck niedriger als der vorausberechnete Wert ist, so ist auch der Steuerdruck der Einrichtung zu niedrig. Zu dessen Erhöhung ist nach Lösung der Gegenmutter --35-die   Stellschraube -33-- so   zu drehen, dass der Stein-34-nach rechts verschoben wird. Damit vergrössert sich auch das Übersetzungsverhältnis ü der Kraftübersetzungseinrichtung und der Steuerkolben-11-wird 
 EMI2.2 
 teil des Steuerventiles strömen kann. 



   Durch die Drosselbohrung-17-teilt sich diese Drucksteigerung aber auch der Kammer über der Fläche - 14-- des Steuerkolbens --11-- mit, so dass dessen nach unten gerichtete Stellkraft ansteigt und schliesslich das Kolbensystem wieder in die Abschlusslage, in der der   Ventilkegel-21-wieder   auf dem Einlassventilsitz 
 EMI2.3 
 
Kammer über der   Fläche-14-des Steuerkolbens-11-und   verhindert damit Schwingungen in der Bewegung des Kolbensystems. 



   Erreicht der nunmehr   bei einer Voll- oder Schnellbremsungin   den   Bremszylinderndes Fahrzeuges durch   die Lastbremseinrichtung eingestellte Druck nochnicht den zur Leerabbremsung erforderlichen Wert, so ist, wie oben beschrieben, der Steuerdruck weiter zu erhöhen, bis volle Übereinstimmung zwischen dem vorausberechneten und dem tatsächlichen Wert des Bremszylinderdruckes bei leerem Fahrzeug gegeben ist. 



   Bei der Beladung des Fahrzeuges und dem daraufhin erfolgenden Druckanstieg in den Luftfederbälgen steigt die Stellkraft der   Stufenkolbenflächen-5   und 6-, so dass das Kolbensystem nach oben geschoben wird und sich der vorbeschriebene Vorgang wiederholt. 



   Die dabei entstehende Erhöhung des Steuerdruckes ist ebenso wie der Druckanstieg in den Luftfederbälgen proportional zur Zunahme der Last. Da der Druckübersetzer oder die Lastbremseinrichtung des Steuerventiles auf die Fahrzeugverhältnisse abgestimmt ist, muss dann auch die Grösse der Bremswirkung in allen Lastfällen proportional zur Last sein, wenn der Leerwert der Übersetzung ü, wie oben beschrieben, richtig eingestellt wurde. Wird bei der Einstellung der Bremsanlage am leeren Fahrzeug festgestellt, dass der Bremszylinderdruck zu hoch ist, so ist durch Verschieben des   Steines-34-nach   links durch entsprechendes Drehen der   Stellschraube -33-- das   Übersetzungsverhältnis ü zu verkleinern. 



   Die nunmehr überwiegende Stellkraft des Steuerdruckes auf der Fläche --14-- des Steuerkolbens --11-schiebt das Kolbensystem nach unten, so dass der Auslassventilsitz --18-- vom Ventilkegel --21-- abgezogen wird. 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   zwei diagonal einander gegenüberliegende Ecken des Fahrzeugrahmens nach dem Abnehmen desselben von der Schweissvorrichtung tiefer liegen als die Ecken an den Enden der andern Diagonale. 



  Zur Erzielung einer richtigen Abwiegung der Last ist es daher erforderlich, die Kennlinie des Steuerdruckes bezogen auf die Summe der beiden Luftfederbalgdrücke heben oder senken zu können. 



  Die Figur 2 der beiliegenden Zeichnungen zeigt ein Ausführungsbeispiel einer universell verwendbaren Bauform des Erfindungsgegenstandes, bei dem die Kennlinie des Steuerdruckes, wie oben beschrieben, in ihrer Neigung verändertund ausserdem auch unter der Einwirkung von zusätzlichen Kräften gehoben oder gesenktwerden kann. Dementsprechend enthält dieseBauform sowohl die aus den Teilen-28 bis 36-bestehende Kraftübersetzungseinrichtung für die Änderung der Neigung der Kennlinie, als auch die Feder --37-- für die Verschiebung derselben. 



  Befindet sich nun, wie in der linken unteren Hälfte der Figur dargestellt, die grosse Kappe-38-in tiefer Lage, so ist der Federsteller --39-- von der Fläche --40-- es Stufenkolbens --41-- abgehoben und der   
 EMI3.1 
 kraftauf den Stufenkolben-41-, deren   Grösse ebenfalls von   der Höhenlage der grossen Kappe --38-- abhängig ist. 



   Die Figur 3 zeigt ein weiteres Beispiel der universell verwendbaren Bauform des Erfindungsgegenstan- 
 EMI3.2 
 ist,- 50- herrschenden Drücke bestimmt ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Steuereinrichtung zur Bildung eines an   lastabhängigen   Druckluftbremsen zur Steuerung der Bremskraft erforderlichen, der Last proportionalen Steuerdruckes, der aus zwei an verschiedenen Stellen des Fahrzeuges abgenommenen Drücken, vornehmlich   Luftfederbalgdrücken,   gebildet wird, von denen je einer auf die kleine   Kreis- bzw.

   Kreisringfläche und   die gleich grosse anschliessende Kreisringfläche eines Stufenkolbens in gleicher Richtung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stufenkolben (4bzw. 41 oder 48) und dem diesem entgegenwirkenden, den Steuerdruck einstellenden Steuerkolben (11) eine verstellbare   Kraftübersetzungseinrichtung   (28 bis 36) angeordnet ist, zu dem Zwecke, den Steuerdruck unterschiedlich wirksamen Flächen der Luftfederbälge anpassen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftübersetzungseinrichtung in an sich bekannterWeise mit zwei zueinander annähernd parallelen Hebeln (28,29) ausgeführt ist, die um an ihren einander abgekehrten aussenliegenden Enden angeordneten Bolzen (30,31) in der Ebene der Achsen des Stufenkolbens (4, bzw. 41 oder 48) und des Steuerkolbens (11) schwenkbar sind und ferner mit einem zwischen diesen Hebeinverschiebbaren und an beiden Hebelnanliegenden Stein (34), dessen Lage durch eine an einem der beiden Hebel eingebaute Stellschraube (33) geändert und fixiert werden kann, versehen Ist.
    3. SteuereinrichtungnachdenAnsprüchenlund2, dadurch gekennzeichnet, dassandemStufenkolben (41 bzw. 48) eine zusätzliche regelbare Belastungseinrichtung, eine Feder (37) oder ein Kolben (47) angebracht ist, zu dem Zwecke, auf den Stufenkolben eine in Richtung und Grösse änderbare Stellkraft auszu- üben.
AT850674A 1974-01-30 1974-10-23 Steuereinrichtung zur bildung eines an lastabhangigen druckluftbremsen erforderlichen, der last proportionalen steuerdruckes AT332908B (de)

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AT72274A AT332907B (de) 1974-01-30 1974-01-30 Steuereinrichtung zur bildung eines der jeweiligen last eines schienen- oder strassenfahrzeuges proportionalen durch zwei luftfederbalgdrucke bestimmten steuerdruckes
AT850674A AT332908B (de) 1974-01-30 1974-10-23 Steuereinrichtung zur bildung eines an lastabhangigen druckluftbremsen erforderlichen, der last proportionalen steuerdruckes

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