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Die Erfindung betrifft eine flüssige Zusammensetzung zum Reinigen von Glas u. ähnl. glatten, reflektierenden, harten Oberflächen, z. B. solchen von glasartigen oder keramischer Natur, wie Wandkacheln und Porzellan, oder selbst metallischer Herkunft, wie rostfreier Stahl und gebürstetes oder poliertes Chrom.
Glas u. a. polierte, harte Oberflächen sind nicht nur sehr schwierig ohne Verschmieren oder sonstige Flekkenbildungen zu reinigen, sondern auch schwierig rein zu halten, wobei dahingestellt bleiben kann, ob dies auf eine tatsächliche, erhöhte Verschmutzungstendenz auf Grund von statischer Elektrizität oder eines ähnlichen Phänomens zurückzuführen ist, oder nur normale Verschmutzungen scheinbar stärker in Erscheinung treten. Offensichtlich führt die übliche Tätigkeit von Menschen in der Nähe von Glasoberflächen u. dgl., etwa im Haushalt oder in einem Auto, in einem weit grösseren Ausmass zur Bildung eines Schleiers oder Films, oder zur Abscheidung von Schmutzteilchen auf solchen Oberflächen als dies bei irgendwelchen ändern Oberflächen der Fall ist.
Es überrascht daher nicht, dass dem Problem der Reinigung solcher Oberflächen beträchtliche Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Von bekannten Hausmitteln auf Basis von wässerigen Lösungen von Essig oder Ammoniak angefangen, hat sich dieses Spezialgebiet zu wissenschaftlich zusammengesetzten Mitteln weiterentwickelt, die eine sorgfältig ausgewählte Mischung von polaren organischen Lösungsmitteln mit Wasser enthalten und in die gewöhnlich ein oberflächenaktives Mittel einverleibt ist. Eine derartige Zusammensetzung ist beispielsweise in der USA-Patentschrift Nr. 2, 386, 106 beschrieben.
Aus dieser Patentschrift geht hervor, dass die Eigenschaften eines zufriedenstellenden Reinigungsmittels der angegebenen Art, die auch die Auswahl der Komponenten vorschreiben, wesentlich komplexer sind als es den Anschein hat. So sind ausser der selbstverständlichen Forderung einer guten Reinigungswirkung auch noch eine, selbst bei heissem Wetter, für ein leichtes Auftragen ausreichend niedrige Verdampfungsgeschwindigkeit sehr wichtig ; diese darf aber wieder nicht so niedrig sein, dass zur gründlichen Entfernung des Mittels ein längeres Wischen notwendig wird, wobei ausserdem noch eine rasche Aufnahme des Mittels durch die üblichen Haushaltstücher erforderlich ist. Zur Erzielung dieser Eigenschaften wurde gewöhnlich ein niedrig siedendes, polares Lösungsmittel, z. B. einer der einfachen Alkohole, mit einem etwas höher siedenden, polaren Lösungsmittel, z.
B. einem Glykol oder Glykoläther zur Erreichung guter Fliessfähigkeit, kombiniert ; zur Erhöhung der Reinigungswirkung und der Aufsaugbarkeit wurden ein oder mehrere anionische oder nichtionische, oberflächenaktive Mittel zugegeben.
Während eines längeren Zeitraumes der Herstellung und des Vertriebes eines Produktes der eben beschriebenen Art, wurden von Kunden Berichte erhalten, in denen in nicht näher definierter Weise auf ein gewisses Nachlassen der Wirksamkeit gewisser Proben des von ihnen durch die üblichen Verkaufsstellen bezogenen Produktes hingewiesen war. Es wurde nun als Grund für diese Abnahme der Wirksamkeit gefunden, dass bei Zusatz des angegebenen Alkohol-Glykol-Lösungsmittelsystems zur wässerigen Lösung des oberflächenaktiven Mittels eine Abnahme in der Micellenbildung und damit auch eine Abnahme in der Löslichkeit des oberflächenaktiven Mittels stattfindet. Dies bedeutet wieder eine verminderte Fähigkeit des oberflächenaktiven Mittels, optimal zu wirken.
Dieser Sachverhalt lässt sich an Hand von zwei Arten von Versuchsergebnissen zeigen. Es wurde beobachtet, dass einfache wässerige Lösungen von in den erfindungsgemässen Mitteln verwendeten, oberflächenaktiven Mitteln keinen wesentlichen Tyndall-Effekt ergeben, wenn sie einem Tyndall-Strahl ausgesetzt werden, so dass auch in der Lösung keine wesentliche Trübung beobachtet wird. Das gleiche gilt für das organische Lösungsmittelsystem Alkohol-Glykol, das in den erfindungsgemässen Mitteln eingesetzt wird. Wird dieses Lösungsmittelsystem jedoch zu der wässerigen Lösung des oberflächenaktivenMittels gegeben, dann ist eine entschiedene Zunahme in der Trübung festzustellen, die beim Bestrahlen der Lösung mit einem Tyndall-Strahl sichtbar wird.
Dies weist auf eine Zunahme an suspendierten Teilchen von nicht aufgelöstem, oberflächenaktivem Mittel in der Flüssigkeit hin.
Es wurde auch gefunden, dass ein Zusatz dieses organischen Lösungsmittelsystems zu den wässerigen Lösungen der oberflächenaktiven Mittel deren Fähigkeit zur Entfernung von Fettfilmen vermindert. Dies weist in dieselbe Richtung wie die vorstehend angeführten Tyndall-Effekt-Beobachtungen, weil eine Abnahme der Löslichkeit des oberflächenaktivenMittels in der Lösung auch dessen Fähigkeitzur Entfernung von Fettfilmen von einer Oberfläche vermindert.
Obwohl, wie bereits erwähnt, der Zusatz des organischen Lösungsmittelsystems zu dem wässerigen, oberflächenaktiven Mittel eine negative Wirkung auf die Fähigkeit des letztgenannten zur Entfernung von Fettfilmen hat, ist die Anwesenheit dieses organischen Lösungsmittelsystems in einer Reinigungslösung wegen der sonstigen günstigen Eigenschaften, die das Reinigungsmittel dadurch erhält, sehr vorteilhaft. Das Problem lag daher darin, die Wirksamkeit des oberflächenaktiven Mittels in Gegenwart des organischen Lösungsmittelsystems so weit wie möglich wieder herzustellen.
Es wurde nun gefunden, dass der Verlust der Wirksamkeit des oberflächenaktiven Mittels in ein AlkoholGlykol-Lösungsmittelsystem enthaltenden Reinigungsmitteln durch Zusatz eines Polyphosphats oder molekular dehydratisierten Phosphatsalzes, vorzugsweise zusammen mit einer kleinen Menge darin gelösten Ammoniaks, verhindert werden kann, vorausgesetzt, dass die wässerige Komponente von Calcium- und Magnesiumionen im wesentlichen frei ist.
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Die Grundzusammensetzung, mit der verbesserte, erfindungsgemässe Reinigungsmittel erhalten werden, besteht im wesentlichen aus mindestens einem verhältnismässig niedrig siedenden, niederen aliphatischen Alkohol, oder mindestens einem niedrigen Alkylen- oder Polyalkylenglykol oder dessen niedrigem Alkyläther, der einen mässig höheren Siedepunkt als der aliphatische Alkohol aufweist, und mindestens einem damit verträglichen, oberflächenaktiven Mittel, die alle zu kleinen Mengenanteilen in Wasser vermischt vorliegen. Für die erfindungsgemässe Grundzusammensetzung geeignete, niedrige aliphatische Alkohole sind solche mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und einem Siedepunkt im Bereich von etwa 75 bis 100 C.
Repräsentative Beispiele geeigneter Alkohole und ihre Siedepunkte sind nachstehend angeführt.
EMI2.1
<tb>
<tb> Niedrigsiedendes <SEP> Lösungsmittel <SEP> Siedepunkt <SEP> oc
<tb> Isopropylalkohol <SEP> 82, <SEP> 3
<tb> n-Propylalkohol <SEP> 97,2
<tb> Äthylalkohol <SEP> 78,5
<tb> sek. <SEP> Butylakohol <SEP> 99, <SEP> 5
<tb> tert.-Butylalkohol <SEP> 82, <SEP> 8
<tb>
Von den in der vorstehenden Liste angegebenen Alkoholen ist Isopropylalkohol leicht in grossenM engen und zu verhältnismässig niedrigen Kosten erhältlich und wird bevorzugt verwendet.
Äthylalkohol ist im Hinblick auf die zu erzielenden, erwünschten Eigenschaften des Reinigungsmittels im wesentlichen voll gleichwertig, doch in praktischer Hinsicht wegen der strengen Vorschriften, mit denen der Staat dessen Verwendung einschränkt und verlangt, sorgfältig über die verwendeten Mengen Rechenschaft abzulegen bzw. den Äthylalkohol zu verschneiden, um ihn für Menschen ungeniessbar zu machen, weniger vorteilhaft. Methylalkohol hat einen Siedepunkt unterhalb des angegebenen Bereiches und ist auch für die Erfordernisse der Erfindung zu flüchtig. Am andern Ende des Bereiches liegt n-Butylalkohol beträchtlich über der Grenze von 1000C und ist aus diesem Grunde mit der nachstehend behandeltenKategorie von Alkoholen näher verwandt.
Eine geeignete Menge an niedrigem Alkohol beträgt etwa 0, 5 bis 5 Gew. -0/0, wobei vorzugsweise mindestens etwa 10/0 verwendet wird. Gewünschtenfalls können zwei oder mehrere Verbindungen innerhalb dieser Klasse miteinander kombiniert werden.
Als höhersiedende Komponente der Zusammensetzung kann mindestens ein Lösungsmittel aus der Alkylenund Polyalkylenglykole mit etwa 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und die niedrigen Alkyläther mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen von Alkylen-und Polyalkylenglykolen mit insgesamt etwa 3 bis 8 Kohlenstoffatomen umfassenden Gruppe eingesetzt werden. Um eine unerwünschte Erhöhung der Verdampfungsgeschwindigkeit möglichst auszuschalten, sollte das höhersiedende Lösungsmittel einen Siedepunkt im ungefähren Bereich von 120 bis 250 C haben.
Nachstehend ist eine Liste von besonders geeigneten Verbindungen in dieser Kategorie, zusammen mit den entsprechenden Siedepunkten angegeben, um eine Wahl spezieller Verbindungen zu erleichtern.
EMI2.2
<tb>
<tb>
Hochsiedendes <SEP> Lösungsmittel <SEP> Siedepunkt <SEP> OC
<tb> (bei <SEP> Atmosphärendruck)
<tb> Äthylenglykol <SEP> 197,2
<tb> Propylenglykol <SEP> 189
<tb> Trimethylenglykol <SEP> 214
<tb> 1, <SEP> 2-Butandiol <SEP> 192
<tb> 1, <SEP> 3-Butandiol <SEP> 204
<tb> Tetramethylenglykol <SEP> 230
<tb> 1, <SEP> 2-Pentandiol <SEP> 212
<tb> 1, <SEP> 4-Pentandiol <SEP> 212
<tb> Pentamethylenglykol <SEP> 239
<tb> 2, <SEP> 3-Hexandiol <SEP> 207
<tb> Hexamethylenglykol <SEP> 250
<tb> GlykolmoI1D thyläther <SEP> 135
<tb> Glykolmonobutyläther <SEP> 171
<tb> Glykolmonomethyläther <SEP> 124
<tb> Propylenglykolmonoäthyläther <SEP> 120
<tb> Diäthylenglykolmonoäthyläther <SEP> 202
<tb>
Es wurde gefunden, dass aus der vorstehend angeführten Gruppe von Verbindungen Glykolmonobutyläther und
EMI2.3
wenn sie gemeinsam mitlsopropylalkoholeingesetztwerden,gen,
wobei mindestens etwa 1% bevorzugt ist. Gewünschtenfalls kann eine Kombination von zwei oder mehr hohersiedende Verbindungen verwendet werden, in welchem Fall ihr Gesamtgewicht in den eben angegebenen Bereich fällt. Obwohl es normalerweise nicht notwendig ist, mehr als einen der höhersiedenden Stoffe zu ver-
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wenden, so wird manchmal festzustellen sein, dass eine Mischung die beste Kompromisslösung zwischen guter
Gleitfähigkeit und optimaler Verdampfungsgeschwindigkeit darstellt, um den Erfordernissen einer speziellen klimatischen Lage Rechnung zu tragen. Es ist natürlich leicht einzusehen, dass nicht alle Kombinationen aller höhersiedenden und niedrigsiedenden Lösungsmittel in den vorstehend angeführten Klassen in jeder Hinsicht ein optimales Verhalten ergeben.
Als Ganzes betrachtet, sind diese Kombinationen jedoch durchaus brauchbar.
Im Hinblick auf die vorstehend angeführten Grenzen für die maximal zulässige Menge an nicht wässerigen
Lösungsmitteln sind die erfindungsgemässen Zusammensetzungen für alle praktischen Anwendungszwecke völlig feuerungefährlich. Ausser diesem Vorteil begünstigt der verhältnismässig niedrige Anteil an nicht wässerigen
Lösungsmitteln eine erhöhte Wirksamkeit der oberflächenaktivenMittel, wobei der Lösungsmittelanteil vorzugsweise gerade aus diesem Grund sogar noch niedriger als der obige Grenzwert ist. Es wurde gefunden, dass etwa 6% eine vorteilhafte obere Grenze für die Gesamtmenge an Lösungsmitteln darstellen, die sich aus etwa 30 bis 75% an dem einfachen Alkohol, Rest höhersiedende Komponente, zusammensetzt.
Soweit dies derzeit bekannt ist, kann jedes beliebige, oberflächenaktive Mittel verwendetwerden, das mit dem vorstehend definierten Lösungsmittelsystem verträglich ist. Da die Auswahl geeigneter Materialien im Hinblick auf die grosse Erfahrung, die bisher auf diesem Gebiet gesammelt wurde, den Sachverständigen klar auf der Hand liegt, erübrigt sich eine eingehende Erörterung der Arten und Eigenschaften geeigneter oberflächenaktiver Mittel. Im allgemeinen ergibt jedes anionische oder nichtionische, oberflächenaktive Mittel, ebenso wie auch gewisse amphotere Mittel, in der erfindungsgemässen Zusammensetzung brauchbare Ergebnisse.
Innerhalb dieser sehr umfassenden Klassen können die sulfonierten Fettalkohole mit 8 bis 18 oder mehr Kohlenstoffatomen, sulfatierte fette Öle oder Ester, Alkylarylsulfonate, Polyäthylenoxydäther von Fettalkoholen und die Polyoxyäthylenäther vonAlkylphenolen genanntwerden. Bei allen bisher erprobten Verbindungen innerhalb dieser Klassen wurde gefunden, dass sie für die breiten Anwendungsgebiete der erfindungsgemässen Mittel eine ausreichende Reinigungs- und Netzwirkung haben. Eine begrenzte Gruppe von Materialienerwiessichjedochals besonders vorteilhaft für die Verwendung in den erfindungsgemässen Zusammensetzungen, da sie offenbar eine maximale funktionelle Zusammenwirkung aller übrigen Komponenten bewirkt.
Es handelt sich um das Polyoxy- äthylenäthersulfat von Fettalkoholen mit einem durchschnittlichen Gehalt von etwa 2, 5 bis 3,5 Mol Äthylenoxyd. Von diesen Verbindungen sind jene mit der höheren Menge an Äthylenoxyd bevorzugt. Eine derartige Verbindung wird beispielsweise unter dem Handelsnamen Sipon ES verkauft und besteht aus Natriumlauryl- äthersulfat mit einem durchschnittlichen Gehalt von 3, 5 Mol Äthylenoxyd. Die Menge des oberflächenaktiven Mittels kann zwischen etwa 0,05 bis 0, 5 Gew.-lo, vorzugsweise etwa 0, 1 bis 0,25 Gel.-%, variieren.
Erfindungsgemäss enthält die wie vorstehend zusammengesetzte Grundreinigungszusammensetzung auch eine kleine, aber wirksame Menge eines Alkalimetallpolyphosphats, das manchmal in der Fachliteratur als "ein molekular dehydratisiertes Phosphat"oder"anhydrisches Phosphat"bezeichnet wird. Als Beispiele solcher Polyphosphate können Natriumtripolyphosphat, Tetranatriumpyrophosphat und Natriumhexametaphosphat angeführt werden, von denen Tetranatriumpyrophosphat bevorzugt verwendet wird. Gute Resultate erzielt man mit einer Menge von etwa 0,005 bis 0,5 Gew. -0/0, vorzugsweise höchstens etwa 0,2 Gew. -0/0, Polyphosphat. Man nimmt an, dass als Kationen dieser Salze Natrium und Kalium im wesentlichen gleich wirksam sind.
Zur Erzielung optimaler Resultate ist es empfehlenswert, ein flüchtiges alkalisches Material, für das als Beispiel Ammoniak genannt werden kann, an Stelle eines Teiles des Polyphosphats zu verwenden. Wenn auch die Verwendung der Polyphosphate in bekannten Reinigungsmitteln eine wirksame Problemlösung darstellt, so ist es doch am besten, den Feststoffgehalt in der Zusammensetzung so niedrig zu halten, wie dies mit den Eigenschaften des Produktes vereinbar ist, wenn ein sichtbarer Film von Restmaterial nach dem Reinigen vermieden werden soll. Wird Polyphosphat allein verwendet, so kann die zur Erzielung einer guten Wirksamkeit gegen Fettfilme erforderliche Menge zur Bildung von Flecken aus Restmaterial auf der gereinigten Oberfläche führen.
Ein weiterer Gesichtspunkt der Erfindung beruht auf der Entdeckung, dass die Menge des Polyphosphatsalzes unter den Wert vermindert werden kann, bei dem eine Fleckenbildung stattfindet, ohne dass dadurch eine Verminderung der Reinigungswirkung auftritt, wenn eine kleine Menge eines flüchtigen alkalischen Mittels, z. B. Ammoniak, vorhanden ist. Eine geeignete Menge, berechnet als NH, beträgt etwa 0,0005 bis 0, 20/0, wobei etwa 0,015 bis 0, 2% und insbesondere etwa 0, 015 bis 0, 060% bevorzugt werden. An Stelle von Ammoniak kann auch Morpholin in einer Menge von etwa 0, 1 bis 0, 3% verwendet werden.
Da diese Stoffe flüchtig sind, verdampfen sie von der gereinigten Oberfläche, nachdem sie zur erwünschten Ergänzung des Polyphosphats beigetragen haben, und können nicht als Rückstandanteil auf der Oberfläche verbleiben. Ein Ammoniakanteil von mehr als etwa 0,2 bis 0, 30/0 verursacht ein Entweichen von gasförmigem Ammoniak in die Atmosphäre in einem Ausmass, das von manchen Personen bereits als störend empfunden wird.
Gewünschtenfalls kann es unter gewissen Umständen vorteilhaft sein, dem erfindungsgemässen Reinigungsmittel ein Schleifmittel zuzugeben. Dieses dient zur weiteren Erleichterung der Reinigung bei der Einwirkung zur Entfernung von hartnäckigen Flecken von Oberflächen, insbesondere Glasoberflächen.
Es kann in diesem Zusammenhang ein beliebiges Schleifmittel aus einer Fülle derartiger Stoffe verwendet werden. Diese Schleifmittel können eine Härte von 1 bis 10 aus der Mohs Ischen Härteskala aufweisen. Die
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EMI4.1
Gewöhnlich liegt die Teilchengrösse im Bereich von etwa 0,06 bis etwa 1 000 je, je nachdem, ob das Endprodukt in Form eines Aerosolproduktes, einer schwerflüchtigen Flüssigkeit oder Pasta vorliegen soU. ImFalleines Aerosolproduktes ist der begrenzte Faktor die Grösse, der Öffnung des Ventils im Aerosolbehälter. Im allgemeinen soll die Teilchengrösse des Schleifmittels in den Aerosolzusammensetzungen im Bereich von etwa 0,06 bis 510 u liegen. Im Falle von andern Formen des Produktes, z. B. schwerflüchtigen Flüssigkeiten oder Pasten, besteht die einzige Begrenzung für die Grösse der Schleifmittelteilchen darin, dass diese nicht so gross sein dürfen, dass dadurch sichtbare Kratzer auf der mit dem Produkt gereinigten Oberfläche entstehen.
Ein geeigneter Teil- chengrössenbereich für diesen Zweck umfasst etwa 0,06 bis 1000 u, obwohl auch Teilchen oberhalb und unterhalb dieses Bereiches ihre Funktion erfüllen.
Die Schleifmittelmengen, die das erfindungsgemässe Produkt enthalten kann, sind nicht kritisch. Es ist nur notwendig, dass genügend Material vorhanden ist, so dass es als Schleifmittel wirken kann. Die Menge des jeweils verwendeten Schleifmittels richtet sich nach der Härte des gewählten Schleifmittels. Gewöhnlich ist umso weniger Schleifmittel für die gleiche Reinigungswirksamkeit erforderlich, je grösser dessen Härte ist.
Die Menge des verwendeten Schleifmittels richtet sich auch nach der Form des Endproduktes. Im Falle eines Aerosolproduktes kann das Schleifmittel etwa 0,01 bis 10 Gew.-lo des Gesamtproduktes ausmachen. Hat das Endprodukt die Form einer schwerflüchtigen Flüssigkeit, so kann das Schleifmittel etwa 10 bis 20 Gew.-% des Gesamtproduktes ausmachen, während es in einer Paste in einer Menge von 30 bis 40 Gew.-% vorliegen kann. Im allgemeinen kann man sagen, dass das Schleifmittel im Bereich von 0,01 bis 40 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Zusammensetzung, angewendet werden kann.
Nachstehend sind einige typische Beispiele von Schleifmitteln angeführt, die eine Härte von 6 bis 10 auf der Mohs schen Härteskala aufweisen und inden erfindungsgemässen Reinigungsmitteln verwendet werden können :
EMI4.2
<tb>
<tb> Aluminiumoxyd <SEP> Kieselsäure
<tb> Ceroxyd <SEP> Korund
<tb> Eisenoxyd <SEP> Siliciumcarbid
<tb> Zirkonoxyd <SEP> Borcarbid
<tb> Zirkonsilikat <SEP> Diamant
<tb> Zinnoxyd <SEP> gemahlenes <SEP> Glas <SEP> (bei <SEP> 5+ <SEP> Härte, <SEP> 0,5 <SEP> mm) <SEP>
<tb> gebrannter <SEP> Ton <SEP> [z. <SEP> B. <SEP> Aluminiumsilikate <SEP> (Kaopolite <SEP> SF)].
<tb>
Diese Materialien eignen sich für Aerosolzusammensetzungen und können mit einer Teilchengrösse im Bereich von 0,06 bis 510 fi angewendet werden. Bei dieser Ausfuhrungsfonn der erfindungsgemässen Reinigungsmittel machen die Schleifmittel 0,01 bis 10 Gew.-% der Zusammensetzung aus.
Die folgenden typischen Beispiele von Schleifmitteln, die in den Härtebereich von 1 bis 5 auf der Mobs'sehen Härteskala fallen, sind ebenfalls für die Verwendung in den erfindungsgemässen Reinigungsmitteln geeignet :
EMI4.3
<tb>
<tb> Talk <SEP> ungebrannter <SEP> Ton
<tb> Gips <SEP> gemahlenes <SEP> Glas <SEP> (bei <SEP> einer <SEP> Härte
<tb> von <SEP> 5 <SEP> oder <SEP> weniger).
<tb>
In schwerflüchtigen Flüssigkeiten und Pasten können diese Materialien im Teilchenbereich von 0, 06 bis 1000 bu angewendet werden. Bei ihrer Verwendung in Aerosolzusammensetzungen haben sie eine maximale Grösse von etwa 510 p und fallen gewöhnlich in den Bereich von 0,06 bis 510 . In schwerflüchtigen Flüssigkeiten und in Pasten machen diese Schleifmittel zwischen 20 und 30 bzw. von 30 und 40 Gel.-% der Zusammensetzung aus. Im Falle einer Aerosolzusammensetzung stellen diese Schleifmittel 0, 01 bis 10 Gel.-% des Gesamtgewichtes der Aerosolzusammensetzung dar.
In einigen Fällen, in welchen ein Schleifmittel in einer erfindungsgemässen Aerosolzusammensetzung eingesetzt wird, kann eine Neigung zum Absetzen des Schleifmittels bestehen und eine Wiedersuspendierung des Schleifmittels durch Schütteln des Behälters Schwierigkeiten bereiten. In diesem Fall kann es vorteilhaft sein, eine harte Kugel, z. B. eine Glas- oder Plastikkugel, in den Behälter einzubringen, so dass beim Schütteln des Behälters etwas abgesetztes Schleifmittel gelockert wird und wieder in die Suspension gelangt.
Gebranntes Aluminiumoxyd in Form von Spanteilchen (z. B. Teilchen, die durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0, 044mm durchgehen) ist ein bevorzugtes Schleifmittel für Aerosolzusammensetzungen.
Dieses Schleifmittel kann leicht durch Schütteln im Inhalt des Aerosolbehälters wieder dispergiertwerden, nachdem es sich durch längeres Stehen am Boden des Behälters abgesetzt hat.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung, das bisher nur am Rande erwähnt wurde, ist die Art der wässerigen Komponente der erfindungsgemässen Reinigungsmittel, welche Komponente den Rest der Reinigungsmittel, neben den bereits aufgezählten und sonstigen gegebenenfalls vorliegenden Komponenten ausmacht. Es wurde gefunden, dass zur Aufnahme der geringen Menge an Feststoffen, die hauptsächlich aus dem Phosphatsalz und dem oberflächenaktiven Mittel bestehen, welche geringe Feststoffmenge sich aus dem Erfordernis ergibt, dass nach
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der Reinigung, im wesentlichen keine Feststoffe vorliegen sollen, ohne dass sich jedoch eine nachträgliche Wirkung auf die Reinigungswirkung ergibt, die wässerige Komponente aus weichem Wasser bestehen soll.
Für die Zwecke der Erfindung kann weiches Wasser als Wasser definiert werden, das nicht mehr als etwa 17 mg Härte auf 11 enthält. Es gibt verschiedene Methoden zur Behandlung von Leitungs- oder Industriewasser zwecks Beseitigung der die Härte verursachenden Calcium- und Magnesiumionen. Diese Methoden umfassen unter anderem den Zusatz von Kalk plus Sodaasche oder Trinatriumphosphat zum Wasser, mit anschliessendem Absetzen und Filtern, Ionenaustausch durch Kontakt mit einem Austauschermaterial, wie Zeolith, und Entionisiemng mittels einer Membran selektiver Durchlässigkeit. Das jeweils angewendete, spezielle Verfahren hat offensichtlich wenig Bedeutung, wenn der erforderliche Weichheitsgrad erreicht wird.
Die Bewertung der Leistung der vorliegenden Zusammensetzung auf quantitativer Basis bereitet Schwierig- keiten. Das Gesamtverhalten umfasst Eigenschaften, wie Gleitfähigkeit, die im vorliegenden Zusammenhang schwer zu messen ist, sowie gewisse subjektive Erwägungen. Es konnte jedoch ein Versuchsverfahren zur Bewertung der Reinigungswirkung, insbesondere in bezug auf einen Ölfilm, ausgearbeitet werden, wobei gefunden wurde, dass es im allgemeinen eine gute Übereinstimmung mit den in der Praxis erhaltenen Ergebnissen zeigt.
EMI5.1
der Erfindung angesehenwerden können, wurden im Laufe des folgenden Verfahrens erhalten.
Es wird eine 1'ige Lösung von Rinderfett in Hexan hergestellt, auf einen Objektträger gesprüht und trocknen gelassen, wonach der Objektträger mehrmals vorsichtig zur Entfernung überschüssigen Fettes mit Papierhandtüchemabgewischtwird, wobei ein dünner, gleichmässiger Fettfilm auf der Oberfläche des Objektträgers zurückbleibt. Dann wird 1 Tropfen der Reinigungslösung, die die in der Tabelle angegebene Zusammensetzung aufweist, auf die Oberfläche des den Film tragenden Objektträgers gegeben und während einer vorbestimmten, in der Tabelle vermerkten Sekundenanzahl mit dem Film in Berührung gelassen, wonach der Objektträger zur Entfernung des Reinigungsmittels mit der Hand geschüttelt und dann vorsichtig mit entionisiertem Wasser abgespült wird.
Dann wird die mit dem Reinigungsmittel in Berührung gestandene Fläche des Objektträgers visuell auf Vollständigkeit der Ent-
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sind in der Tabelle angeführt. Der Rest der Zusammensetzung besteht aus weichem Wasser gemäss vorstehender Definition.
Tabelle I
EMI5.3
<tb>
<tb> - <SEP> ---Wirkung <SEP> des <SEP> verbesserten <SEP> Reinigungsmittels <SEP> auf <SEP> einen <SEP> gealterten <SEP> Fettfilm
<tb> Fettfilm <SEP> 10 <SEP> Tage <SEP> bei <SEP> Raumtemperatur <SEP> gealtert
<tb> % <SEP> oberflächen-% <SEP> NH <SEP> % <SEP> Polyphos- <SEP> % <SEP> Lösungsmittel-Kontakt-Ausmass <SEP> der
<tb> aktives <SEP> Mittel <SEP> phat <SEP> gemisch-zeit <SEP> Filinentfer- <SEP>
<tb> sec <SEP> nung
<tb> a) <SEP> b) <SEP> c) <SEP> d) <SEP> e) <SEP> f) <SEP>
<tb> - <SEP> -..
<SEP> 8, <SEP> 4 <SEP> 30 <SEP> schlecht
<tb> 0, <SEP> 251 <SEP> 0, <SEP> 056-8, <SEP> 4 <SEP> 30 <SEP> geringfügig,
<tb> schlecht
<tb> 0, <SEP> 25 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 8, <SEP> 4 <SEP> 30 <SEP> teilweise,
<tb> annehmbar
<tb> 0, <SEP> 25 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 8, <SEP> 4 <SEP> 30 <SEP> teilweise,
<tb> annehmbar
<tb> 0, <SEP> 25 <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> 8, <SEP> 4 <SEP> 30 <SEP> teilweise,
<tb> annehmbar
<tb> 0 <SEP> 251 <SEP> 0, <SEP> 056 <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> 8,
<SEP> 4 <SEP> 30 <SEP> vollständig
<tb>
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EMI6.1
EMI6.2
<tb>
<tb> Wirkung <SEP> des <SEP> verbesserten <SEP> Reinigungsmittels <SEP> auf <SEP> einen <SEP> gealterten <SEP> Fettfilm
<tb> Fettfilm <SEP> 16 <SEP> Tage <SEP> lang <SEP> bei <SEP> Raumtemperatur <SEP> gealtert
<tb> % <SEP> oberflächen- <SEP> NH3 <SEP> %Polyphos- <SEP> %Lösungsmittel- <SEP> Kontakt- <SEP> Ausmass <SEP> der
<tb> aktives <SEP> Mittel <SEP> phat <SEP> gemisch2 <SEP> zeit <SEP> Filmentfersec <SEP> nung
<tb> a) <SEP> b) <SEP> c) <SEP> d) <SEP> e) <SEP> f)
<tb> 0, <SEP> 251 <SEP> 0, <SEP> 056-8, <SEP> 4 <SEP> 30 <SEP> geringfügig
<tb> 0, <SEP> 251 <SEP> - <SEP> 0,1 <SEP> 8,4 <SEP> 30 <SEP> fast <SEP> vollständig
<tb> 0, <SEP> 251 <SEP> 0, <SEP> 056 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 8,4 <SEP> 30 <SEP> vollständig
<tb> 0, <SEP> 13 <SEP> 0, <SEP> 056-8,
<SEP> 4 <SEP> 30 <SEP> geringfügig
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> s <SEP> 0, <SEP> 056 <SEP> 0,1 <SEP> 8, <SEP> 4 <SEP> 15 <SEP> fast <SEP> vollständig
<tb> 0 <SEP> 1 <SEP> s <SEP> 0, <SEP> 056 <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 8,4 <SEP> 30 <SEP> fast <SEP> vollständig
<tb>
Das oberflächenaktive Mittel ist Natriumlaurylsulfat.
2 Das Lösungsmittelgemisch besteht aus 30% Glykolmonoäthyläther, 24% Diäthylenglykolmonoäthyläther und 46% Isopropylalkohol.
3 Das oberflächenaktive Mittel ist Nonylphenolpolyäthylenglykoläther (Tergitol NP-35), das bekanntlich mit 15 Mol Äthylenoxyd hergestellt wird.
Zum Nachweis des kritischen Anteiles des Polyphosphatsalzes am Gesamteffekt bei einer etwas andern Versuchsanordnung wurde eine ähnliche Reihe von Versuchen mit Fettfilmen durchgeführt, die 24 Tage lang bei Raumtemperatur altern gelassen worden waren. Die Berührungszeit mit dem Reinigungsmittel betrug 30 sec, das Reinigungsmittel enthielt 0, 1% Tergitol NP-35.
Das Lösungsmittelgemisch gemäss der vorstehend angeführten Fussnote 2,0, 056% HH, weiches Wasser, und unterschiedliche Mengen von Natriumtripolyphosphat, wie nachstehend angegeben :
Tabelle II
EMI6.3
<tb>
<tb> Wirkung <SEP> verschiedener <SEP> Anteilsmengen <SEP> des <SEP> Polyphosphatsalzes
<tb> % <SEP> Polyphosphat <SEP> Ausmass <SEP> der <SEP> Filmentfernung
<tb> 0,00 <SEP> geringfügig
<tb> 0,005 <SEP> fast <SEP> vollständig
<tb> 0, <SEP> 01 <SEP> vollständig
<tb> 0, <SEP> 025 <SEP> vollständig
<tb> 0,050 <SEP> vollständig
<tb> 0,100 <SEP> vollständig
<tb>
Die Gleichwertigkeit verschiedener Polyphosphatsalze für die Zwecke der Erfindung geht aus der folgenden Tabelle hervor, die die Ergebnisse zusammenfasst, welche in der gleichen Weise wie bei Tabelle II erhalten wurden, mit der Ausnahme,
dass die Filme 30 Tage lang bei Raumtemperatur altern gelassen wurden und der Ammoniakanteil nur 0, 014'% betrug.
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Tabelle III
EMI7.1
<tb>
<tb> Vergleich <SEP> verschiedener <SEP> Polyphosphate
<tb> % <SEP> Polyphosphat <SEP> Art <SEP> des <SEP> Polyphosphats <SEP> Berührungszeit <SEP> Ausmass <SEP> der <SEP> Filmsec <SEP> entfernung
<tb> 30 <SEP> geringfügig
<tb> 0, <SEP> 01 <SEP> Natriumtripolyphos-15 <SEP> vollständig
<tb> phat
<tb> 0, <SEP> 01 <SEP> Tetranatrumpyro- <SEP> 15 <SEP> vollständig
<tb> phosphat
<tb> 0, <SEP> 01 <SEP> Natriumhexameta-15 <SEP> fast <SEP> vollständig
<tb> phosphat
<tb>
Wie bereits erwähnt wurde, lassen die vorliegenden Versuchsergebnisse erkennen, dass die Abnahme in der Wirksamkeit einer wässerigen Lösung eines oberflächenaktiven Mittels hinsichtlich Fettentfernung bei Zusatz
EMI7.2
Zum Nachweis dieses Sachverhaltes wurde eine Reihe von Lösungen mit der nachstehend angegebenen Zu- sammensetzung hergestellt, wobei die Prozentangaben Gewichtsprozent darstellen.
Tabelle IV
EMI7.3
<tb>
<tb> Zusammen- <SEP> % <SEP> Natrium- <SEP> % <SEP> Lösungs- <SEP> % <SEP> weiches <SEP> % <SEP> Tetranatrium- <SEP> % <SEP> NH4OH
<tb> setzung <SEP> laurylsulfat <SEP> mittel <SEP> A <SEP> Wasser <SEP> pyrophosphat <SEP> Ammoniak
<tb> Nr. <SEP> (SLS) <SEP> (TSPP) <SEP> 960 <SEP> Bé
<tb> 1. <SEP> 0, <SEP> 25-99, <SEP> 75 <SEP>
<tb> 2. <SEP> 0,25 <SEP> 8,34 <SEP> 91, <SEP> 41 <SEP> -
<tb> 3. <SEP> 0, <SEP> 25-99, <SEP> 74 <SEP> 0, <SEP> 01
<tb> 4.-8, <SEP> 34 <SEP> 91,65 <SEP> 0, <SEP> 01
<tb> 5. <SEP> 0,25 <SEP> 8, <SEP> 34 <SEP> 91, <SEP> 40 <SEP> 0, <SEP> 01
<tb> 6. <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> 8, <SEP> 34 <SEP> 91, <SEP> 30 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 10 <SEP>
<tb> 7. <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> 8, <SEP> 34 <SEP> 91, <SEP> 31-0, <SEP> 10 <SEP>
<tb>
Lösungsmittel A :
eine Mischung, enthaltend a) 46% Isopropanol, b) 30% Amyläther von Äthylenglykol und c) 245o Äthyläther von Diäthylenglykol.
Grosse Glasplatten, 25, 4 x 30, 5 cm, wurden gereinigt und mit einem Rinderfettfilmauftrag versehen. Nach einer Alterung im Freien während etwa 48 h wurden sie wie folgt behandelt :
1. Es wurden in schneller Folge kleine Lachen aus jeweils 2 Tropfen der zu prüfenden Zusammensetzung quer zur 25, 4 cm messenden Abmessung der Glasplatte auf der den Fettfilm enthaltenden Seite aufge- tragen.
2. 30 sec nach dem Auftragen der ersten Lache wurde diese mit einem kleinen Strom entionisierten Was- sers weggespült. Die übrigen Lachen wurden in gleicher Weise und in derselben Reihenfolge, in der sie aufgetragen worden waren, weggewaschen. Auf diese Weise wurde eine Berührungszeit von ungefähr
30 sec für jede Lache erhalten. Nachdem diese Versuche abgeschlossen waren, wurden die Platten min- destens 30 min lang an der Luft trocknen gelassen, bevor sie untersucht wurden.
Es wurden genaue Untersuchungen von allen Gruppen gereinigter Flächenteile durchgeführt und gemäss Tabelle V bewertet Eine Bewertung von 1 ist am besten, 2 die nächstbeste usw. Die angegebenen Prozentmengen sind geschätzt.
<Desc/Clms Page number 8>
Tabelle V
EMI8.1
<tb>
<tb> Zusammen-Bewertung <SEP> Geschätzte <SEP>
<tb> setzung <SEP> Beschreibung <SEP> der <SEP> Zusammensetzung <SEP> FettentferNr. <SEP> nung <SEP> 0/0
<tb> 3 <SEP> SLS, <SEP> TSPP, <SEP> weiches <SEP> Wasser <SEP> ; <SEP> 1 <SEP> 98-100
<tb> 1 <SEP> SLS, <SEP> weiches <SEP> Wasser <SEP> ; <SEP> 2 <SEP> 96 <SEP> - <SEP> 99 <SEP>
<tb> 6 <SEP> Lösungsmittel <SEP> A, <SEP> TSPP, <SEP> Ammoniak, <SEP> SLS, <SEP> weiches <SEP> Wasser <SEP> ; <SEP> 3 <SEP> 70 <SEP> - <SEP> 75 <SEP>
<tb> 7 <SEP> Lösungsmittel <SEP> A, <SEP> SLS, <SEP> Ammoniak, <SEP> weiches <SEP> Wasser <SEP> ;
<SEP> 4 <SEP> 65 <SEP> - <SEP> 70 <SEP>
<tb> 5 <SEP> Lösungsmittel <SEP> A, <SEP> TSPP, <SEP> SLS,
<tb> weiches <SEP> Wasser <SEP> ; <SEP> 5 <SEP> 60 <SEP> - <SEP> 65 <SEP>
<tb> 4 <SEP> Lösungsmittel <SEP> A, <SEP> TSPP,
<tb> weiches <SEP> Wasser <SEP> ; <SEP> 6 <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 25 <SEP>
<tb> 2 <SEP> Lösungsmittel <SEP> A, <SEP> SLS,
<tb> weiches <SEP> Wasser <SEP> ; <SEP> 7 <SEP> 10 <SEP> - <SEP> 15 <SEP>
<tb>
EMI8.2
Weiterhin wurden die folgenden Lösungen hergestellt und daraufhin geprüft, ob sie einen Tyndall-Effekt aufweisen. Proben der Lösungen wurden einem Tyndall-Strahl ausgesetzt und der in jeder Lösung sichtbare Grad der Trübung wurde festgestellt und bewertet. Die Lösung mit der stärksten Trübung, die demzufolge auch das meiste ungelöste Material enthielt, wurde mit 10 bewertet. Die andern Bewertungen wurden unter Bezugnahme auf 10 als Standard getroffen. So hat beispielsweise eine mit 5 bewertete Probe eine halb so starke Trübung wie jene des mit 10 bewerteten Standards.
Tabelle VI
EMI8.3
<tb>
<tb> Zusammen- <SEP> %Natrium- <SEP> %Lösungs- <SEP> % <SEP> weiches <SEP> % <SEP> Tetranatrium-% <SEP> NH <SEP> OH <SEP> Trfibungs- <SEP>
<tb> setzung <SEP> laurylsulfat <SEP> mittel <SEP> A <SEP> Wasser <SEP> pyrophosphat <SEP> Ammoniak <SEP> bewertung
<tb> Nr. <SEP> (SLS) <SEP> (TSPP) <SEP> 960 <SEP> Bé
<tb> A-8, <SEP> 34 <SEP> 91, <SEP> 66 <SEP> -.. <SEP> 0 <SEP>
<tb> 1 <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> - <SEP> 99, <SEP> 75 <SEP> -.. <SEP> 1"2 <SEP>
<tb> 2 <SEP> 0,25 <SEP> 8, <SEP> 34 <SEP> 91, <SEP> 41 <SEP> -.. <SEP> 10 <SEP>
<tb> 5 <SEP> 0,25 <SEP> 8,34 <SEP> 91, <SEP> 40 <SEP> 0, <SEP> 01.. <SEP> 6-7 <SEP>
<tb> 6 <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> 8, <SEP> 34 <SEP> 91, <SEP> 30 <SEP> 0,01 <SEP> 0,01 <SEP> 4
<tb>
Lösungsmittel A :
eine Mischung, enthaltend a) 46%Isopropanol, b) 30% Äthyläther von Äthylenglykol und c) 240/0 Äthyläther von Diäthylenglykol.
Die vorstehende Tabelle VI zeigt, dass die mittels Tyndall-Effekt gemessene Löslichkeit des oberflächenaktiven Mittels in Wasser eindeutig vermindert wird, wenn diese Lösung mit dem Lösungsmittelsystem vermischt wird (man vergleiche die Werte für die Zusammensetzung Nr. 2 mit den Werten für die Mittel mit den
EMI8.4
belle V. Es ist ersichtlich, dass die Wirksamkeit hinsichtlich der Fettentferming der Mittel nach Tabelle V der gemäss Tabelle VI gemessenen Löslichkeit des oberflächenaktiven Mittels in dem System entspricht.
Um dies näher zu erläutern, wurde eine Reihe von Lösungengemäss der nachstehenden Tabelle VII herge-
<Desc/Clms Page number 9>
stellt, in welcher die Prozentangaben Gewichtsprozent darstellen und jede Lösung mit der in der ersten Kolonne der Tabelle angegebenen "Nummer der Zusammensetzung" bezeichnet ist. Diese Reihe von Lösungen wird in Gruppen von je fünf eingeteilt, welche Gruppen in der Tabelle VII mit den römischen Ziffern I bis XII bezeichnet sind, wobei alle Glieder der betreffenden Gruppe das gleiche Netzmittel enthalten.
Die einzelnen Glieder jeder Gruppe werden voneinander durch die Ziffern -1, -2, -3, -4 und -5 unterschieden (so sind beispielsweise die Glieder der Gruppe I mit den Bezeichnungen 1275A-1, 1275A-2,1275A-3, 1275A-4 und 1275A-5 versehen und unterscheiden sich voneinander dadurch, dass - l kein Ammoniak oder Phosphat enthält ; - 2 Ammoniak, aber kein Phosphat enthält ; - 3 Tetranatriumpyrophosphat, aber kein Ammoniak enthält ; - 4 Ammoniak und Tetranatriumpyrophosphat enthält ; - 5 nur Netzmittel und Wasser enthält und nur für den Zweck der nachstehend genauer beschriebenen Trübungswertungs- tests aufgenommen wurde.
Die in den verschiedenen Zusammensetzungen der Tabelle VII verwendetenNetzmittel sind handelsübliche Produkte der folgenden Art :
1. Sipex OS-Natriumoleylsulfat;
2. Monad G - Natriumsalz des Kokosnussölmonoglyceridsulfats (C.-H NaO S) ;
3. CALSOFT L-60-lineares Dodecylbenzolsulfonat (hauptsächlich das p-Isomere) :
4. PETRO-AA - Methylnaphthalinnatriumsulfonat (ein Gemisch von Isomeren der Struktur)
EMI9.1
5. Siponic L-12-Polyoxyäthylenäther (durchschnittlich 12 Mol Äthylenoxyd) von Laurylalkohol ;
6. Siponic Y -500 - Polyoxyäthylenäther (durchschnittlich 25 Mol Äthylenoxyd) von Oleylalkohol) ;
7. TERGITOL NP-35-Polyoxyäthylenämer (durchschnittlich 15 Mol Äthylenoxyd) von Nonylphe- nol (hauptsächlich das p-Isomere) ;
8.
TRITOL X-100-Polyoxyäthylenäther (durchschnittlich 9 bis 10 Mol Äthylenoxyd) von Octyl- phenol (hauptsächlich das p-Isomere) ;
9. Sipon ES-Natriumlauryläthersulfat (durchschnittlich 3,5 Mol Äthylenoxyd) ; 10. LFONIC-1412A-vorwiegend Ammoniumlauryläthersulfat (durchschnittlcih) 3 Mol Äthylenoxyd).
Die drei (3) in der Tabelle angegebenen Lösungsmittelsysteme haben die folgende Zusammensetzung :
EMI9.2
<tb>
<tb> Lösungsmittelsystem <SEP> A <SEP> (Gruppe <SEP> I <SEP> bis <SEP> X) <SEP> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> Isopropanol <SEP> 46
<tb> Propylenglykolmethyläther <SEP> 30
<tb> Äthylenglykol-n-butyläther <SEP> 24
<tb> Lösungsmittelsystem <SEP> B <SEP> (Gruppe <SEP> XI)
<tb> Isopropanol <SEP> 46
<tb> Propylenglykol <SEP> 54
<tb> Lösungsmittelsystem <SEP> C <SEP> (Gruppe <SEP> XII)
<tb> Isopropanol <SEP> 46
<tb> Äthylenglykol <SEP> 54
<tb>
Das"TSPP"in Kolonne 5 der Tabelle VII ist Tetranatriumpyrophosphat. Das "Ammoniak" in Kolonne 6 ist Ammoniumhydroxyd von 260 Be.
Die Wirksamkeit von jeder der in der Tabelle angegebenen Lösungen hinsichtlich der Fettentfernung wurde in gleicher Weise wie bei der vorstehend beschriebenen Verfahrensweise untersucht, nämlich wie folgt :
Grosse Glasplatten, 25, 4 x 30, 5 cm, wurden gereinigt und mit einem Rinderfettfilm versehen. Nach einer Alterung im Freien während etwa 48 h wurden sie wie folgt behandelt :
1. Es wurden in schneller Folge kleine Lachen aus jeweils 1 Tropfen der zu prüfenden Zusammensetzung quer zur 25,4 cm-Abmessung der Glasplatte auf der den Fettfilm enthaltenden Seite aufgetragen.
2. 30 sec nach dem Auftragen der ersten Lache wurde diese mit einem kleinen Strahl entionisierten Was-
<Desc/Clms Page number 10>
sers weggespült. Die übrigen Lachen wurden in gleicher Weise und in derselben Reihenfolge, in der sie aufgetragen worden waren, weggewaschen. Auf diese Weise wurde eine Berührungszeit von ungefähr
30 sec für jede Lache erhalten. Nachdem diese Verfahrensweise abgeschlossen war, wurden die Platten mindestens 30 min lang an der Luft trocknen gelassen, bevor sie untersucht wurden.
Es wurden genaue Untersuchungen von allen Gruppen gereinigter Flächenteile durchgeführt und nach der in Prozent ausgedrückten Fettentfernung bewertet. Dieser Wert ist für jede Zusammensetzung in Spalte 7 der Tabelle VII angeführt.
Ausserdem wurde jede der hergestellten Lösungen hinsichtlich Tyndall-Effekt geprüft. Proben der Lösungen wurden einem Tyndall-Strahl ausgesetzt, das Ausmass der in jeder Lösung festzustellenden Trübung festgestellt und gegen einen Einzelstandard für jede dieser Gruppen in der Tabelle wie folgt bewertet :
Das Ausmass der Trübung in einer wässerigen Lösung mit einem Gehalt von 8, 34% an dem vorstehend für jedes Beispiel beschriebenen Lösungsmittelsystem wurde mit 0 bezeichnet, obwohl die Lösung nicht volkom- men frei von einer im Tyndall-Strahl sichtbaren Trübung ist. Die in irgendeinem Teil jeder Gruppe beobachtete, stärkste Trübung wurde mit 10 bezeichnet. Die übrigen Teile wurden unter Bezugnahme auf dieses Maximum bewertet.
Bei einem Beispiel, nämlich 1275A-5, war die Trübung viel stärker als das Maximum bei irgendeinem andern Beispiel. Dieses Beispiel wurde mit 10++ bezeichnet.
Bei einigen Beispielen war die Trübung in einigen Teilen geringer als bei der Kontrollprobe. Diese Bewertungenwurden durch einen (-) Minuswert ausgedrückt. Dies bedeutet, dass die Trübung relativ zur Kontrollprobe
EMI10.1
EMI10.2
EMI10.3
<Desc/Clms Page number 11>
EMI11.1
EMI11.2
<tb>
<tb> :
1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8
<tb> Zusammen- <SEP> Netzmittel <SEP> Lösungs- <SEP> weiches <SEP> TSPP <SEP> Ammo- <SEP> geschätzte <SEP> Trübungsbesetzung <SEP> %* <SEP> mittel- <SEP> Wasser <SEP> % <SEP> niak <SEP> Fettentfer- <SEP> wertung
<tb> Nr. <SEP> system <SEP> % <SEP> % <SEP> nung <SEP> % <SEP>
<tb> %
<tb> I
<tb> 1275A-1 <SEP> 0,1%Sipex <SEP> OS <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56--70-80 <SEP> 8
<tb> 1275A-2 <SEP> 0, <SEP> l% <SEP> Sipex <SEP> OS <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 46-0, <SEP> 10 <SEP> 75-85 <SEP> 5
<tb> 1275A-3 <SEP> 0, <SEP> l% <SEP> Sipex <SEP> OS <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01-90-95 <SEP> 5
<tb> 1275A-4 <SEP> 0, <SEP> 1%Sipex <SEP> OS <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0,01 <SEP> 0,10 <SEP> 90-95 <SEP> 3
<tb> 1275A-5 <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> Sipex <SEP> OS <SEP> - <SEP> 99,
9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10++
<tb> II
<tb> 1275B-1 <SEP> 0, <SEP> 1%Monad <SEP> G <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56 <SEP> - <SEP> - <SEP> 60-80 <SEP> 3
<tb> 1275B-2 <SEP> 0,1%Monad <SEP> G <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 46-0, <SEP> 10 <SEP> 70-80 <SEP> 10
<tb> 1275B-3 <SEP> 0, <SEP> %Monad <SEP> G <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01-90-95 <SEP> 3
<tb> 1275B-4 <SEP> 0, <SEP> l% <SEP> Monad <SEP> G <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0,10 <SEP> 80-90 <SEP> 9
<tb> 1275B-5 <SEP> 0, <SEP> 1%Monad <SEP> G <SEP> - <SEP> 99, <SEP> 9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 2 <SEP>
<tb> in
<tb> 1275C-1 <SEP> 0, <SEP> 1%CALSOFT <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56--50-60 <SEP> 8
<tb> L-60
<tb> 1275C-2 <SEP> 0, <SEP> 1%CALSOFT <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 46-0,
<SEP> 10 <SEP> 60-70 <SEP> 8
<tb> L-60
<tb> 1275C-3 <SEP> 0,1%CALSOFT <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01-90-95 <SEP> 4
<tb> L-60
<tb> 1275C-4 <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> CALSOFT <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0,10 <SEP> 85-90 <SEP> 3
<tb> L-60
<tb> 1275C-5 <SEP> 0, <SEP> 1%CALSOFT <SEP> - <SEP> 99,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10
<tb> IV
<tb> 1275D-1 <SEP> 0, <SEP> 1%PETRO-AA <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56--40-50 <SEP> 8
<tb> 1275D-2 <SEP> 0, <SEP> 1%PETRO-AA <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 46-0, <SEP> 10 <SEP> 50-60 <SEP> 6
<tb> 1275D-3 <SEP> 0, <SEP> 1%PETRO-AA <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> - <SEP> 80-90 <SEP> 7
<tb> 1275D-4 <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> PETRO-AA <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0,10 <SEP> 80-90 <SEP> 5
<tb> 1275D-5 <SEP> 0,
<SEP> 1%PETRO-AA-99, <SEP> 9---10 <SEP>
<tb> V
<tb> 1275E-1 <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> Siponic <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56--30-40- <SEP> (-2) <SEP>
<tb> L-12
<tb> 1275E-2 <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> Siponie <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56 <SEP> - <SEP> 0,10 <SEP> 50-60 <SEP> 10
<tb> L-12
<tb> 1275E-3 <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> Siponic <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> - <SEP> 70-80 <SEP> (-3)
<tb> L-12
<tb> 1275E-4 <SEP> 0,1% <SEP> Sipoic <SEP> 8,345 <SEP> A <SEP> 91,45 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0,10 <SEP> 80-90 <SEP> (-3)
<tb> L-12
<tb> 1275E-5 <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> Siponic <SEP> - <SEP> 99,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> (-1)
<tb> L-12
<tb>
<Desc/Clms Page number 12>
TabelleVII (Fortsetzung)
EMI12.1
<tb>
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8
<tb> Zusammen- <SEP> Netzmittel <SEP> Lösungs- <SEP> weiches <SEP> TSPP <SEP> Ammo- <SEP> geschätzte <SEP> Trübungsbesetzung <SEP> %* <SEP> mittel- <SEP> Wasser <SEP> % <SEP> niak <SEP> Fettentfer- <SEP> wertung
<tb> Nr.
<SEP> system <SEP> % <SEP> % <SEP> nung <SEP> %
<tb> % <SEP> VI
<tb> 1275F-1 <SEP> 0,1% <SEP> Spiponic <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91,56 <SEP> - <SEP> - <SEP> 20-30 <SEP> 3
<tb> Y-500
<tb> 1275F-2 <SEP> 0, <SEP> l% <SEP> Siponic <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 46-0, <SEP> 10 <SEP> 40-50 <SEP> 3
<tb> Y-500
<tb> 1275F-3 <SEP> 0,1% <SEP> Siponic <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01-60-75 <SEP> 3
<tb> Y-500
<tb> 1275F-4 <SEP> 0,1% <SEP> Siponic <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0,01 <SEP> 0,10 <SEP> 80-85 <SEP> 0
<tb> Y-500
<tb> 1275F-5 <SEP> 0,1% <SEP> Siponic <SEP> - <SEP> 99,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10
<tb> Y-500
<tb> VII
<tb> 1275G-1 <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> Tergitol <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56--30-40 <SEP> 10
<tb> NP-35
<tb> 1275G-2 <SEP> 0,1% <SEP> Tergitol <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 46-0,
<SEP> 10 <SEP> 60-70 <SEP> 6
<tb> NP-35
<tb> 1275G-3 <SEP> 0,1% <SEP> Tergitol <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 55 <SEP> 0, <SEP> 01-70-85 <SEP> 4
<tb> NP-35
<tb> 1275G-4 <SEP> 0,1% <SEP> Tergitol <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0,10 <SEP> 90-98 <SEP> 0
<tb> NP-35
<tb> 1275G-5 <SEP> 0,1% <SEP> Tergitol <SEP> - <SEP> 99,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> (-2)
<tb> NP-35
<tb> VIII
<tb> 1275H-1 <SEP> 0, <SEP> 10/0 <SEP> Triton <SEP> 8, <SEP> 340/0 <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56--50-60 <SEP> 3
<tb> X-100
<tb> 1275H-2 <SEP> 0, <SEP> 10/0 <SEP> Triton <SEP> 8, <SEP> 340/0 <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 46-0, <SEP> 10 <SEP> 80-90 <SEP> 3
<tb> X-100
<tb> 1275H-3 <SEP> 0,1% <SEP> Triton <SEP> A <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01-90-95 <SEP> 0
<tb> X-100
<tb> 1275H-4 <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0,1% <SEP> Triton <SEP> 8,
34%
<tb> X-100
<tb> 1275H-5 <SEP> 0,10 <SEP> 95-98 <SEP> (-1)
<tb> X-100
<tb> IX
<tb> 12751-1 <SEP> 0,1% <SEP> Triton <SEP> - <SEP> 99,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10 <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56--70-80 <SEP> 6
<tb> 12751-2 <SEP> 0,1%Sipon <SEP> ES <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 46-0, <SEP> 10 <SEP> 80-85 <SEP> 3
<tb> 0,1%Sipon <SEP> ES <SEP> 8,34% <SEP> 12751-3 <SEP> 40,1%Sipon <SEP> ES <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 55 <SEP> 0, <SEP> 01-85-95 <SEP> 10
<tb> 12751-4 <SEP> 0,1%Sipon <SEP> ES <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 10 <SEP> 95-98 <SEP> (-2)
<tb> 12751-5 <SEP> 0,1%Sipon <SEP> ES <SEP> - <SEP> 99,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> (-1)
<tb>
<Desc/Clms Page number 13>
Tabelle VII (Fortsetzung)
EMI13.1
<tb>
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8
<tb> Zusammen- <SEP> Netzmittel <SEP> Lösungs- <SEP> weiches <SEP> TSPP <SEP> Ammo- <SEP> geschätzte <SEP> Trübungsbesetzung <SEP> %* <SEP> mittel- <SEP> Wasser <SEP> % <SEP> niak <SEP> Fettentfer-wertung
<tb> Nr.
<SEP> System <SEP> % <SEP> % <SEP> nung <SEP> %
<tb> %
<tb> X
<tb> 1275J-1 <SEP> 0, <SEP> 1%ALFONIC- <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 56--70-80 <SEP> (-2) <SEP>
<tb> 1412 <SEP> A
<tb> 1275J-2 <SEP> 0,1%ALFONIC- <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 46-0, <SEP> 10 <SEP> 80-90 <SEP> (-2)
<tb> 1412 <SEP> A
<tb> 1275J-3 <SEP> 0, <SEP> 1%ALFONIC- <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01-90-95 <SEP> (-1) <SEP>
<tb> 1412 <SEP> A
<tb> 1275J-4 <SEP> 0,1% <SEP> ALFONIC- <SEP> 8,34% <SEP> A <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 10 <SEP> 90-95 <SEP> (-3)
<tb> 1412 <SEP> A
<tb> 1275J-5 <SEP> 0,1%ALFONIC- <SEP> - <SEP> 99,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> (-2)
<tb> 1412 <SEP> A
<tb> XI
<tb> 1276A-1 <SEP> 0, <SEP> l% <SEP> Sipon <SEP> WD <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> B <SEP> 91, <SEP> 56 <SEP> - <SEP> - <SEP> 60-70 <SEP> (-2)
<tb> 1276A-2 <SEP> 0,
<SEP> 1% <SEP> Sipon <SEP> WD <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> B <SEP> 91, <SEP> 46-0, <SEP> 10 <SEP> 80-95 <SEP> (-3)
<tb> 1276A-3 <SEP> 0, <SEP> l% <SEP> Sipon <SEP> WD <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> B <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01-90-95 <SEP> (-4)
<tb> 1276A-4 <SEP> 0,1%Sipon <SEP> WD <SEP> 8,34% <SEP> B <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0, <SEP> 01 <SEP> 0, <SEP> 10 <SEP> 95-98 <SEP> (-5)
<tb> 1276A-5 <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP> Sipon <SEP> WD <SEP> - <SEP> 99,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 10
<tb> XII
<tb> 1276B-1 <SEP> 0, <SEP> 1%Tergitol <SEP> 8,34% <SEP> C <SEP> 91, <SEP> 56 <SEP> - <SEP> - <SEP> 30-40 <SEP> (-2)
<tb> NP-35
<tb> 1276B-2 <SEP> 0, <SEP> 1%Tergitol <SEP> 8,34% <SEP> C <SEP> 91, <SEP> 46-0, <SEP> 10 <SEP> 60-70 <SEP> (-1)
<tb> NP-35
<tb> 1276B-3 <SEP> 0,1%Tergitol <SEP> 8,34% <SEP> C <SEP> 91,55 <SEP> 0, <SEP> 01-70-80 <SEP> (-2)
<tb> NP-35
<tb> 1276B-4 <SEP> 0,
<SEP> l% <SEP> Tergitol <SEP> 8, <SEP> 34% <SEP> C <SEP> 91, <SEP> 45 <SEP> 0,01 <SEP> 0,10 <SEP> 90-95 <SEP> (-2)
<tb> NP-35
<tb> 1276B-5 <SEP> 0, <SEP> 1%Tergitol <SEP> - <SEP> 99,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> (-2)
<tb> NP-35
<tb>
o Das Netzmittel wird als 100%ig aktiv angegeben.
Die folgenden Beispiele betreffen vollständige, spezielle Ausführungen des erfindungsgemässen Reinigungsmittels mit guter Wirksamkeit und dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung, ohne diese hierauf zu beschränken. In diesen Beispielen, ebenso wie bei den vorstehenden Angaben, betreffen die Prozentangaben, wenn nicht anders angegeben ist, Gewichtsprozent.
Beispiel 1 :
EMI13.2
<tb>
<tb> Isopropanol <SEP> 3,84%
<tb> Methyläther <SEP> von <SEP> Dipropylenglykol <SEP> 2, <SEP> 0010
<tb> Natriumlaurylsulfat <SEP> 0, <SEP> 1510 <SEP>
<tb> 28% <SEP> igues <SEP> Ammoniak <SEP> 0, <SEP> 2010
<tb> Natriumtripolyphosphat <SEP> 0, <SEP> 1510
<tb> Farbstofflösung <SEP> 1, <SEP> 20 <SEP> cm3
<tb> Duftstoff <SEP> 2 <SEP> Tropfen
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rest <SEP> auf <SEP> 100,00 <SEP> g
<tb> Beispiel <SEP> 2 <SEP> : <SEP>
<tb> Äthanol <SEP> 4, <SEP> 00%
<tb> Butyläther <SEP> von <SEP> Äthylenglykol <SEP> 1, <SEP> 000/0
<tb>
<Desc/Clms Page number 14>
EMI14.1
<tb>
<tb> Natriumlaurylsulfat <SEP> 0, <SEP> 10% <SEP>
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0,01%
<tb> 28% <SEP> igues <SEP> Ammoniak <SEP> 0, <SEP> 05%
<tb> Farbstofflösung <SEP> l <SEP> cm <SEP>
<tb> ;
<SEP> Duftstoff <SEP> 0,01%
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rest <SEP> auf <SEP> 100,00 <SEP> g
<tb>
In diesem Beispiel kann an Stelle des Äthanols auch Isopropanol oder n-Propanol verwendet werden, wobei im wesentlichen gleichartige Ergebnisse erhalten werden.
Beispiel 3 :
EMI14.2
<tb>
<tb> Isopropanol <SEP> 4, <SEP> 00%
<tb> Butyläther <SEP> von <SEP> Äthylenglykol <SEP> 1, <SEP> 0cp/o
<tb> Natriumlaurylä1hersulfat <SEP> (Sipon <SEP> ES) <SEP> 0, <SEP> 10%
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0,01%
<tb> 28% <SEP> igues <SEP> Ammoniak <SEP> 0, <SEP> 05%
<tb> Farbstofflösung <SEP> 1 <SEP> ems
<tb> Duftstoff <SEP> 0, <SEP> 01%
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rest <SEP> auf <SEP> 100, <SEP> 00 <SEP> g
<tb>
Beispiel 4 :
EMI14.3
<tb>
<tb> Isopropanol <SEP> 3,84%
<tb> Methyläther <SEP> von <SEP> Propylenglykol <SEP> 2, <SEP> 50%
<tb> Isopropyläther <SEP> von <SEP> Äthylenglykol <SEP> 2, <SEP> 00%
<tb> Duftstoff <SEP> 0, <SEP> 02%
<tb> Natriumlauryläthersulfat <SEP> 0,10%
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0,01%
<tb> 28% <SEP> iges <SEP> Ammoniak <SEP> 0, <SEP> lolo
<tb> Farbstofflösung <SEP> 1 <SEP> cm3
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rssst <SEP> auf <SEP> 100,00 <SEP> g
<tb>
Beispiel 5 :
EMI14.4
<tb>
<tb> Äthanol <SEP> 4, <SEP> 0%
<tb> Isopropanol <SEP> 2,5%
<tb> Äthylenglykol <SEP> 1, <SEP> 00%
<tb> Methyläther <SEP> von <SEP> Dipropylenglykol <SEP> 1, <SEP> 00%
<tb> Natriumlauryläthersulfat <SEP> 0,1%
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0, <SEP> 01%
<tb> Farbstofflösung <SEP> 1 <SEP> cm3 <SEP>
<tb> 28%iges <SEP> Ammoniak <SEP> 0,10%
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rest <SEP> auf <SEP> 100,00 <SEP> g
<tb>
Beispiel 6 :
EMI14.5
<tb>
<tb> Isopropanol <SEP> 4, <SEP> 00%
<tb> Methyläther <SEP> von <SEP> Propylenglykol <SEP> 1,00%
<tb> 28% <SEP> igues <SEP> Ammoniak <SEP> 0, <SEP> 10%
<tb> Natriumlaurylätiersulfat <SEP> 0, <SEP> 1% <SEP>
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0, <SEP> 01%
<tb> Duftstoff <SEP> 0, <SEP> 02%
<tb> Farbstofflösung <SEP> 1 <SEP> cm3
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rest <SEP> auf <SEP> 100,00 <SEP> g
<tb>
Bei diesem Beispiel kann die Menge des Methyläthers von Propylenglykol jeweils um 0, 25% bis auf insgesamt 2, 50 erhöht werden, wobei im wesentlichen gleichartige Ergebnisse erhalten werden.
Beispiel 7 :
EMI14.6
<tb>
<tb> Äthanol <SEP> 4, <SEP> 00%
<tb> riethyläther <SEP> von <SEP> Propylenglykol <SEP> 2, <SEP> 00%
<tb> NatriumlaurylÅathersulfat <SEP> 0, <SEP> 100/0
<tb> 2870iges <SEP> Ammomak <SEP> 0, <SEP> 10%
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0, <SEP> 01%
<tb> Farbstofflösung <SEP> 1 <SEP> cm3
<tb>
<Desc/Clms Page number 15>
EMI15.1
<tb>
<tb> Duftstoff <SEP> 0, <SEP> 02%
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rest <SEP> auf <SEP> 100, <SEP> 00 <SEP> g <SEP>
<tb>
Bei diesem Beispiel kann die Menge des Methyläthers von Propylenglykol bis auf 3, 0% erhöht werden, wobei im wesentlichen gleichartige Ergebnisse erhalten werden.
Beispiel 8 :
EMI15.2
<tb>
<tb> Isopropanol <SEP> 3,80%
<tb> n-Propanol <SEP> 3, <SEP> 50%
<tb> Butyläther <SEP> von <SEP> Äthylenglykol <SEP> 1, <SEP> 000/0
<tb> 28%iges <SEP> Ammoniak <SEP> 0, <SEP> 100/0
<tb> Na <SEP> triumlauryläthersulfa <SEP> t <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> () <SEP> O/o <SEP>
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0, <SEP> 010/0
<tb> Farbstofflösung <SEP> 1 <SEP> ems
<tb> Duftstoff <SEP> 0, <SEP> 02%
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rest <SEP> auf <SEP> 100,00 <SEP> g
<tb>
EMI15.3
EMI15.4
<tb>
<tb> n-Propanol <SEP> 3,84%
<tb> Methyläther <SEP> von <SEP> Propylenglykol <SEP> 2, <SEP> 50%
<tb> Butyläther <SEP> von <SEP> Äthylenglykol <SEP> 1, <SEP> 00%
<tb> 28%iges <SEP> Ammoniak <SEP> 0,10%
<tb> Natriumlauryläthersulfat <SEP> 0,10%
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0, <SEP> 01%
<tb> Farbstofflösung <SEP> 1 <SEP> cms
<tb> Duftstoff <SEP> 0,
<SEP> 02%
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rest <SEP> auf <SEP> 100,00 <SEP> g
<tb>
Beispiel 10 :
EMI15.5
<tb>
<tb> Isopropanol <SEP> 1, <SEP> 00%
<tb> Butyläther <SEP> von <SEP> Äthylenglykol <SEP> 1,75%
<tb> 28% <SEP> igues <SEP> Ammoniak <SEP> 0,10%
<tb> Natriumlamyläthersulfat <SEP> 0, <SEP> 10%
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0,01%
<tb> Farbstofflösung <SEP> 1 <SEP> ems <SEP>
<tb> Duftstoff <SEP> 0, <SEP> 02%
<tb> weiches <SEP> Wasser, <SEP> Rest <SEP> auf <SEP> 100,00 <SEP> g
<tb>
Beispiel 11 :
EMI15.6
<tb>
<tb> Isopropanol <SEP> 4, <SEP> 00%
<tb> Butyläther <SEP> von <SEP> Äthylenglykol <SEP> 2, <SEP> 5010
<tb> Duftstoff <SEP> 0, <SEP> 08%
<tb> Natriumlauryläthersulfat <SEP> (Sipon <SEP> ES) <SEP> 0, <SEP> 34%
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0, <SEP> 01%
<tb> Natriumnitrit <SEP> 0, <SEP> 20%
<tb> Ammoniumhydroxyd <SEP> (29, <SEP> 4%iges
<tb> wässeriges <SEP> Ammoniak) <SEP> 0,10%
<tb> entionisiertes <SEP> Wasser <SEP> 92, <SEP> 02%
<tb> Aluminiumoxyd <SEP> (gebranntes <SEP> Aluminiumoxyd-Teilchen <SEP> gehen <SEP> durch <SEP> ein <SEP> Sieb <SEP> mit
<tb> 0,044 <SEP> mm <SEP> lichter <SEP> Maschenweite) <SEP> 0, <SEP> 75% <SEP>
<tb> 100, <SEP> 00%
<tb>
Beispiel 12 :
Die Zusammensetzung von Beispiel 11 wurde als Konzentrat zur Herstellung einer Aerosolzusammensetzung verwendet.
Die Masse war wie folgt zusammengesetzt :
EMI15.7
<tb>
<tb> Konzentrat <SEP> (Zusammensetzung <SEP> gemäss
<tb> Beispiel <SEP> 11) <SEP> 96, <SEP> 74%
<tb> Treibmittel <SEP> 3, <SEP> 26%
<tb>
Die vorstehend angeführte Konzentratmenge wurde in eine Aerosoldose gegeben. Dann wurde das Ventil
<Desc/Clms Page number 16>
angebracht und das Treibmittel durch das Ventil zugegeben. Als Treibmittel wurde ein Gemisch aus 84% Isobutan und 16% Propan verwendet. Es können auch andere Treibmittel eingesetzt werden. Beispielsweise können die folgenden Treibmittel in diesem Zusammenhang erwähnt werden : Trichlorfluormethan (Freon 11), Dichlordifluormethan (Freon 12), Dichlortetrafluormethan (Freon 114), Propan, Isobutan, n-Butan und deren Gemische.
Beispiel 13 :
EMI16.1
<tb>
<tb> Natriumlaurylsulfat <SEP> 0, <SEP> 20%
<tb> Laurinsäureisopropanolamid <SEP> 0, <SEP> 05%
<tb> Isopropanol <SEP> 4, <SEP> O <SEP> <SEP> o <SEP>
<tb> Butyläther <SEP> von <SEP> Äthylenglykol <SEP> 2, <SEP> 50%
<tb> Tetranatriumpyrophosphat <SEP> 0, <SEP> 01% <SEP>
<tb> Ammoniumhydroxyd <SEP> (29, <SEP> 4% <SEP> es
<tb> wässeriges <SEP> Ammoniak) <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> cplo <SEP>
<tb> NaNO2 <SEP> 0, <SEP> 1rP/o <SEP>
<tb> Aluminiumsilikat <SEP> (Kaopolite <SEP> SF) <SEP> 0,76%
<tb> entionisiertes <SEP> Wasser <SEP> 92, <SEP> 29%
<tb>
553 g der obigen Zusammensetzung wurden in eine Aerosoldose gegeben und das Ventil angebracht. Dann wurden 18 g (etwa 33 ml) eines Treibmittelgemisches, das aus 84 Gew.-% Isobutan und 16 Gel.-% Propan bestand, durch das Ventil unter Druck eingeleitet.
Gewünschtenfalls kann die Dose auch eine Glaskugel oder eine Metallagerkugel enthalten.
Die erfindungsgemässen Reinigungsmittel werden in der gleichen Art und Weise wie bekannte Mittel angewendet. Sie werden also normalerweise auf die zu reinigende Oberfläche zur Aufsprühung, vorzugsweise mit einer Sprühdüse, zur Erzielung einer guten Bedeckung, aufgetragen, doch kann der Auftrag gewünschtenfalls auch mit einem Tuch erfolgen. Dann wird die Oberfläche mit saugfähigem Papier, einem weichen Tuch, oder einem sonstigen, nicht schleifenden, absorbierenden Material abgewischt oder poliert.
Die erfindungsgemässen Reinigungsmittel können ausser den vorstehend eingehend erörterten Komponenten auch noch weitere Zusätze enthalten, deren günstige Wirkung in verschiedener Hinsicht bekannt und erwünscht ist, die aber für ein einwandfreies Reinigungsverhalten der Mittel nicht kritisch sind. Solche Zusätze sind beispielsweise Duft- und Farbstoffe, wie in den Beispielen angeführt, sowie andere bekannte Zusätze. Demnach soll der Ausdruck "im wesentlichen bestehend aus" so verstanden werden, dass die erfindungsgemässen Mittel wohl keine andern Komponenten in Mengen enthalten, die die Eigenschaften oder das Verhalten der Mittel wesentlich beeinträchtigen könnten, dass aber andere Stoffe in Mengen, die diese Eigenschaften nicht wesentlich beeinträchtigen, vorhanden sein können.
PATENTANSPRÜCHE ;
1. Reinigungsmittel für Glasoberflächen, dadurch gekennzeichnet, dass es, in Gewichtsprozent ausgedrückt, aus etwa 0,5 bis 5 Gew. -10 mindestens eines niedrigen, aliphatischen, einwertigen Alkohols mit etwa 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und einem Siedepunkt nicht über etwa 100oC, etwa 0,5 bis 5 Gew.-% mindestens eines höhersiedenden, polaren organischen Lösungsmittels aus der Glykole mit etwa 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und Alkyläther mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen eines Glykols mit einem Gesamtgehalt von etwa 3 bis 8 Kohlenstoffatomen und einem Siedepunkt nicht über etwa 250 C umfassenden Gruppe, etwa 0,05 bis 0, 5 Gel.-%
EMI16.2
verträglichen, oberflächenaktivenMitteIsxametaphosphatumfassenden Gruppe, Ammoniak in einer Menge von 0,005 bis 0,2 Gew.-%, 0,
01 bis 40 Gew.-% einesSchleifmittels, RestweichesWasser,besteht.