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Dichtungsbalg für allseitig bewegliche Gelenke, wie Kugelgelenke, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dichtungsbalg für die Austritts ffnung des Gelenkzapfens aus dem Gelenkgehäuse bei allseitig beweglichen Gelenken, wie Kugelgelenken, insbesondere für
Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen, bei denen der Dichtungsbalg eine Festlegung am Gelenkgehäuse und am Gelenkzapfen erfährt und so am Gelenkgehäuse eine Kammer bildet, die zum Aufnehmen von
Schmiermittel befähigt ist und dient.
Kugelgelenke der vorgenannten Art brauchen in der Regel nicht nachgeschmiert zu werden. Es kann jedoch vorkommen, dass eine Nachschmierung nach dem Auswechseln des Dichtungsbalges erforderlich ist. Hiezu wird mit Hilfe einer Spritze oder Pumpe über eine am Gelenkgehäuse vorgesehene Schmierstelle Fett in das Gelenkgehäuse gedrückt. Das Fett dringt in das Gelenkgehäuse und unter Druck in den Dichtungsbalg, der nur eine seinem Rauminhalt entsprechende Menge an Schmiermittel aufnehmen kann und bei dem Einpressen einer zu grossen Schmiermittelmenge platzt, da für das zu viel eingedrückte Schmiermittel keine Ausweichmöglichkeit besteht. Ein geplatzter Dichtungsbalg erfüllt seinen Zweck nicht.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diesen beim Nachschmieren des Gelenks oder bei der Nachfüllung des Gelenks mit Fett möglichen Übelstand zu beheben.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Balgwand an einer geeigneten Stelle bis auf etwa Häutchenstärke geschwächt, wobei die Wandschwächung an einer einer Dehnung durch Gelenkbewegungen wenig unterworfenen Stelle des Balges vorgesehen ist.
Die Schwächung der kleinflächigen Stelle kann beispielsweise mit auf etwa 0, 1 bis 0, 3 mm bei einer Wandstärke des Balges von etwa 1 bis 1, 5 mm vorgenommen sein. Der Durchmesser der geschwächten Stelle braucht nur etwa 2 mm oder noch weniger zu betragen.
Wird zu viel Schmiermittel in das Gelenk eingedrückt, dann beult sich die geschwächte Stelle zunächst zu einem Bläschen aus, um bei weiterer Fettzufuhr zu platzen, so dass Fett abströmen kann und der Balg nicht gesprengt wird. Durch die entstandene Öffnung kann wegen des geringen Durchmessers und infolge der nach dem Aufplatzen verschwindenden Spannung, was mit einem Zusammenziehen verbunden ist, kaum Schmutz von aussen eindringen. Notfalls lässt sich auch ein kleiner druckknopfartiger Pilz, insbesondere aus elastischem Werkstoff, in eine entstandene Öffnung eindrücken. Da die Wandschwächung an einer einer Dehnung des Balges durch Gelenkbewegungen wenig unterworfenen Stelle vorgesehen ist, ist nicht zu befürchten, dass die geschwächte Stelle durch Gelenkbewegungen aufreisst.
Zweckmässig ist die geschwächte Stelle von einem Wulstring umgeben. Der Wulstring bildet eine Einfassung der Stelle und bewirkt auch, dass die durch das Platzen oder Reissen sich etwa bildenden Läppchen in der Durchbruchstelle verbleiben und später mit als Schutz gegen ein Eindringen von Feinteilchen von aussen in den Balg wirken. Die Erfindung lässt es auch zu, dass das Häutchen bzw. die
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geschwächte Stelle durchstochen ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung durch die Wiedergabe eines mit einem Dichtungsbalg versehenen Kugelgelenks im Aufriss.
Das Kugelgelenk ist mit --1-- bezeichnet. An seinem Kopf oder auch an einer andern Stelle ist das Gelenkgehäuse mit einem Nippel-2-zum Einpressen von Fett versehen. Am Austritt des Gelenkzapfens -3-- aus dem Gelenkgehäuse ist ein Dichtungsbalg--4--vorgesehen, der am Gelenkgehäuse und am Gelenkzapfen festgelegt ist.
Die Wandung des Dichtungsbalges ist an der mit --5-- bezeichneten Stelle bis auf etwa Häutchenstärke geschwächt. Die geschwächte Stelle --5-- kann aussenseitig von einem Wulst-6- umgeben sein.
In der Zeichnung ist die geschwächte Stelle vergrössert wiedergegeben.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Dichtungsbalg für die Austrittsöffnung des Gelenkzapfens aus dem Gelenkgehäuse bei allseitig beweglichen Gelenken, wie Kugelgelenken, insbesondere für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen, bei denen der Dichtungsbalg eine Festlegung am Gelenkgehäuse und am Gelenkzapfen erfährt,
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Häutchenstärke geschwächt ist, wobei die Wandschwächung an einer einer Dehnung durch Gelenkbewegungen wenig unterworfenen Stelle des Balges vorgesehen ist.
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Sealing bellows for joints that can move in all directions, such as ball joints, in particular for steering linkages in motor vehicles
The invention relates to a sealing bellows for the outlet opening of the pivot pin from the joint housing in the case of joints that are movable on all sides, such as ball joints, in particular for
Steering linkage of motor vehicles in which the sealing bellows is fixed on the joint housing and on the pivot pin and thus forms a chamber on the joint housing which is used to receive
Lubricant is capable and serves.
Ball joints of the aforementioned type generally do not need to be relubricated. However, there may be times when relubrication is required after replacing the sealing bellows. For this purpose, with the help of a syringe or pump, grease is pressed into the joint housing via a lubrication point provided on the joint housing. The grease penetrates into the joint housing and under pressure into the sealing bellows, which can only hold an amount of lubricant corresponding to its volume and bursts when too large an amount of lubricant is injected, since there is no alternative for the excessively injected lubricant. A burst sealing bellows does not serve its purpose.
The invention has set itself the task of eliminating this possible inconvenience when relubricating the joint or when refilling the joint with grease.
To solve this problem, the bellows wall is weakened at a suitable point to about the thickness of a membrane, the weakening of the wall being provided at a point of the bellows that is little subject to expansion due to joint movements.
The small-area point can be weakened, for example, to about 0.1 to 0.3 mm with a wall thickness of the bellows of about 1 to 1.5 mm. The diameter of the weakened point need only be about 2 mm or less.
If too much lubricant is pressed into the joint, the weakened area will initially bulge into a blister, only to burst when more fat is supplied, so that fat can flow away and the bellows is not burst. Due to the small diameter and as a result of the tension which disappears after the opening, which is associated with contraction, hardly any dirt can penetrate from the outside through the opening that has been created. If necessary, a small button-like mushroom, in particular made of an elastic material, can also be pressed into a resulting opening. Since the wall weakening is provided at a point that is not subject to expansion of the bellows due to joint movements, there is no fear that the weakened point will tear open due to joint movements.
The weakened point is expediently surrounded by a bead ring. The bead ring forms a border around the point and also has the effect that the lobes formed by the bursting or tearing remain in the breakthrough point and later act as protection against fine particles from outside penetrating into the bellows. The invention also allows the skin or the
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the weakened area is pierced.
The drawing illustrates an embodiment of the invention by showing a ball joint provided with a sealing bellows in elevation.
The ball joint is labeled --1--. At its head or at another point, the joint housing is provided with a nipple-2-for pressing in grease. At the exit of the joint pin -3-- from the joint housing, a sealing bellows - 4 - is provided, which is fixed on the joint housing and on the joint pin.
The wall of the sealing bellows is weakened to about the thickness of a membrane at the point marked --5--. The weakened point --5-- can be surrounded on the outside by a bead -6.
In the drawing, the weakened point is shown enlarged.
PATENT CLAIMS:
1. Sealing bellows for the outlet opening of the joint pin from the joint housing in the case of joints that are movable on all sides, such as ball joints, in particular for steering linkages of motor vehicles, in which the sealing bellows is fixed on the joint housing and the joint pin,
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Skin thickness is weakened, the wall weakening being provided at a point of the bellows that is little subject to stretching by joint movements.
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